Buch zum 2ten Weltkrieg gesucht!

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Beitrag von Le Prînglé »

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Le Prînglé
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Für Leute, die sich auf Schlachten spezialisieren: Stalingrad von Anthony Beevor. Der hat auch andere Bücher geschrieben, unbedingt reinlesen! :)
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Beitrag von ulysses »

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ulysses
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Nachdem Paul Carell seinen Platz in der Empfehlungsliste gefunden hat, dürfte eigentlich von Manstein nicht fehlen. Beide Bücher sind durchaus auf ihre Weise sehr interessant - wenn auch weniger wegen der detailgenauen und jederzeit zuverlässigen Darstellung.

Wir bevorzugen da dann doch eher die Geschichtsklitterungen des Herrn Churchill, der es immer schon gewußt hat (eine Auffassung, welcher Wir Uns gern anschließen).
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Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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hacky666 hat geschrieben:hmm...so dann werden wir mal sehn :rolleyes: Muss es nur noch ankommen, und von den teuren Bändern werde ich mir sicherlich min.1 anschaffen.
Ich empfehle den Band über den Angriff auf die Sowjetunion, dazu gibt es noch einen Begleitband mit guten Karten.

herzliche grüsse

Hohenlohe, der frustriert den Begleitband sucht in seinem GIGANTISCHEN Bücherstapel...*seufz* :rolleyes: :smoke:
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Beitrag von Cholerik »

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Cholerik
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Ungefärbte WW2 Literatur? Ich behaupte mal behaupten zu können, dass es sowas nicht gibt. Wozu auch ?
Man kann (sollte aber nicht) sich eher die Literatur nach seinem Gustus aussuchen.

Meine Empfehlung hierzu: Russlands Krieg von Richard Overy ( ist auch aktuell erhältlich ). Hier wird Barbarossa mal von der anderen Seite beleuchtet. Kaum Bilder :D , keine superdetaillierten Operationsbeschreibungen aber! es wird ausführlich auf den machtpolitischen Hintergrund und die politischen,militärischen Entscheidungen und Anstrengungen eingegangen und dies um zum tieferen Verständnis des Krieges sehr hilfreich.

Und olle Winston ist allemal hochgradig lesenswert, gerade wenn man es in den Kontext mit anderer Literatur stellt.
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Beitrag von SPORTPAPST »

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SPORTPAPST
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Interresant ist es auch, wenn man von einer Wichtigen Operation, 5 verschiedene Bücher hat und das Dichtungpotential einiger Autoren bemerkt.

Beitrag von Cholerik »

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Cholerik
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SPORTPAPST hat geschrieben:Interresant ist es auch, wenn man von einer Wichtigen Operation, 5 verschiedene Bücher hat und das Dichtungpotential einiger Autoren bemerkt.
Wohl war.
Ich besitze 3 Bücher wo es explizit um die Zerstörung Dresdens geht. Als Wahldresdner lag das nahe :-)

Und hier klaffen die Wahrnehmungen,Realitäten und Einschätzungen schon riesig auseinander. Wobei ich keinem Autor in diesem Fall böswillige Geschichtsklitterung vorwerfen würde...

Achso nochwas: Es gibt von Shukov und Konjew hochinteressante Aufzeichnungen aber diese dürften nur noch über einige Antiquariate erhältlich sein.
Was hier interessant ist, Konjew nimmt z.b. direkt auf Mansteins "verlorene Siege" und auch auf Churchill Bezug.
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Beitrag von Kurfürst Moritz »

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Kurfürst Moritz
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Cholerik hat geschrieben:Wohl war.
Ich besitze 3 Bücher wo es explizit um die Zerstörung Dresdens geht. Als Wahldresdner lag das nahe :-)
Oh, ein Mit-Dresdner!

Welche Titel meint Ihr denn? Das Thema interessiert mich auch.

Beitrag von Cholerik »

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Cholerik
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Welche Freude werter Kurfürst :prost:

Also, da hätten wir zunächst Dresden von Frederick Taylor.
Erschienen im Pantheon Verlag und wohl auch aktuell erhältlich.
Ich habs in der ehem. Unibuchhandlung erworben.

Hier werden auf knapp 500 Seiten die Ursachen, die Planung und der Ablauf der Bombardierung skizziert.
Die Planung und der Ablauf werden anhand vorliegender Befehle,Luftfotos usw. sehr detailliert wiedergegeben, das ganze wird ergänzt von Augenzeugenberichten und Fotos,Zeitungsartikel,Tagesbefehle etc. aus Dresden selber. Wirkt sehr beeindruckend, wenn man die Orte/Strassen/Plätze die dort beschrieben werden, tagtäglich selber beschreitet...

Der Autor bemüht sich (mMn. recht erfolgreich) die Kontroverse darzustellen und zu beleuchten ohne sich hier auf eine Seite zerren zu lassen.

Dem gegenüber liegt hier:
Inferno Dresden von Walter Weidauer (Dietz Verlag DDR 1966, wohl später der Militärverlag der DDR). Der Autor hier war in den fünfzigern Oberbürgermeister von Dresden und 1945 Augenzeuge.
Interessant hier ist neben der politischen Färbung (kalter Krieg und Antifaschismus) hier vor allem die deutlich divergierenden Opferzahlen und die völlig andere Wahrnehmung des Angriffsverlaufes.

So werden hier z.b. amerikanische Tieffliegerangriffe auf an die Elbe geflüchtete Bürger beschrieben und damit wurde eine bis heute andauernde Debatte ob dies Wahrheit oder Fiktion sei ausgelöst.

Last but not least:
...zum Beispiel Dresden, ein Buch von Wolfgang Paul
(Verlag Wolfgang Weidlich, 1964 Frankfurt a.M.)
Dies ist ein emotional stark eingefärbtes Werk. Der Autor pendelt zwischen Hochbarock und der Konferenz von Jalta wo er Churchill mal eben unterstellt, er hätte die Zerstörung von Dresden geplant und ggü. Stalin angekündigt.
Er gibt übrigens auch die höchste Zahl an Opfern an.

Zusammen ergeben die drei Bücher schon ein recht komplexes Bild, Taylor bezieht sich z.T. auch auf die anderen Autoren.

Viel Vergnügen damit :-)

Es gibt wohl noch was von Irwing hierzu, aber dazu kann ich mich nicht äußern da ich es nicht habe. Die mir bekannten Kritiken sind aber nicht die besten..
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Beitrag von SPORTPAPST »

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Cholerik hat geschrieben:


So werden hier z.b. amerikanische Tieffliegerangriffe auf an die Elbe geflüchtete Bürger beschrieben und damit wurde eine bis heute andauernde Debatte ob dies Wahrheit oder Fiktion sei ausgelöst.

..
Es behaupten ja viele Augenzeugen von damals das amerikanische Tieffliegerangriffe stattgefunden haben. ( recht überzeugend sogar)
Es waren P 47 und P 51 Jäger die regelrecht Jagd, auf die Menschen gemacht haben.

Beitrag von Cholerik »

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Die Debatte ist hier aber o.T.

Und ich bin auch der Ansicht, dass sie ausgeprochen "akademisch" wäre.
Es nützt keinem und zudem würden hier physikalische,militärische und logische Argumente auf eine gefühlte Wahrnehmung treffen, was ein wenig konsensfähiges Gemisch ergäbe.

Achso aber noch eine Frage in die ehrenwerte Runde:
Gibt es was taugliches, möglichst deutschsprachiges zum Thema Japan 1900-1945 ? Mich würde der innen- und außenpolitische Hintergrund interessieren wie Japan auf den Trichter kam, mal ganz Asien aufmischen zu können/wollen. Wenn der jeweilige Kriegsverlauf beschrieben würde, umso besser aber wenn nicht kann ich damit auch gut leben.
Der Buchhändler meines Vertrauens hat jedenfalls gepasst :motz:
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Beitrag von zottelhase »

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Das Afrika Korps

Werte Regenten ,

ich suche ein Buch welches sich ausführlich mit dem Deutschen Afrika Koprs beschäftigt.

Ich habe zwar von Franz Kurowski : Das Afrika Korps .

Aber dieses Buch biete ja leider nur einen grob verfassten Überblick , wobei es sich teilweise leider wieder in Feinheiten verstrickt, so das letztendlich eine Menge ungeschrieben bleibt.

Gerade das Ende des DAK im östlichen Frontabschnitt bleibt ja nahezu auf der Strecke.

Hat jemand einen passenden Buchvorschlag zur Hand ?
... Und Heim kam der Seemann Heim von der See ,
und Heim kam der Jäger, Heim von der Jagd .........

Beitrag von Hohenlohe »

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Ich hab zwar keinen passenden Buchvorschlag zur Hand, aber schaut euch doch mal auf folgender Website etwas näher um, evtl. werdet ihr ja fündig:
http://www.naval-military-press.com

Viel Glück beim Suchen...

herzliche grüsse

Hohenlohe, der sich derzeit mit Bücherkauf zurückhält...*lächel* :D :smoke:
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Beitrag von Cholerik »

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zottelhase hat geschrieben:Werte Regenten ,

ich suche ein Buch welches sich ausführlich mit dem Deutschen Afrika Koprs beschäftigt.

Ich habe zwar von Franz Kurowski : Das Afrika Korps .

Aber dieses Buch biete ja leider nur einen grob verfassten Überblick , wobei es sich teilweise leider wieder in Feinheiten verstrickt, so das letztendlich eine Menge ungeschrieben bleibt.

Gerade das Ende des DAK im östlichen Frontabschnitt bleibt ja nahezu auf der Strecke.

Hat jemand einen passenden Buchvorschlag zur Hand ?

Probiert hierzu mal: Mythos Rommel von Remy
Es geht zumindest in der ersten Buchhälfte ausführlich um das Afrikakorps, aber ob euch die Detailtiefe ausreicht, vermag ich nicht zu beurteilen.
Zumindest wird das Ende des Afrikakorps auch nach dem Weggang Rommels beschrieben.
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Beitrag von zottelhase »

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Danke ,

auf der Seite welche der werte Hohenlohe vorgeschlagen hat, ist ja einiges zu finden, nur leider nicht in komplett sondern teilweise über einzelne Einheiten.

Mythos Rommel werden wir uns wohl zulegen und weiterhin nach einem Buch über das DAK suchen :cool:
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Beitrag von suo »

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Er wurde zwar auf Seite 1 schon als britische Sicht dargestellt, aber ich möchte Churchill trotzdem noch einmal erwähnen, denn bis jetzt wurde verschwiegen, dass er für seinen "Zweiten Weltkrieg" den Literaturnobelpreis bekommen hat, nach Wikipedia „für seine Meisterschaft in der historischen und biographischen Darstellung sowie für die glänzende Redekunst, mit welcher er als Verteidiger von höchsten menschlichen Werten hervortritt“. Lesenswert ist es also allemal.

Richard Overy kann ich auch empfehlen, man mag es als Auszeichnung oder als Warnung nehmen, dass er in den deutschnationalen Kreisen des Amöbenforums nicht sonderlich beliebt ist.
Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.

Beitrag von Graf Radetzky »

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Also ich könnte Gerhard L. weinbergs: "Eine Welt in Waffen" empfehlen. Ein sehr gelungener Versuch diesen Globalen Konflikt als ebensolchen darzustellen, er schreibt z.B. sehr viel über die Wechselwirkung der einzelnen Fronten.
Ebenfalls sehr empfehlenswert, Winsten S. Churchill: "Der zweite Weltkrieg", 6 Bücher in 12 Banden.
Mit ihm hat man praktisch einen Insider unter den allierten Staats- und Regierungschefs.
Auch noch lesenswert, Feldmarschall Bernhard L. Montgomery:"Von El Alamein zum Rio Sangro" und "Von der Normandie zur Ostsee". Er schildert recht eindrucksvoll Planung und Vorüberlegungen zu einigen der wichtigsten Operationen und Schlachten des Krieges, wie etwa 2. Schlacht von El Alamein (Schlacht von Alam Halfa), 3. Schlacht von El Alamein, den Landungen auf Sizilien, die Kämpfe in der Normandie, Operation Market Garden, Ardennenoffensive usw.
Von Guido Knopp kann ich ebenfalls nur abraten.
"Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit."
Heinrich VIII

Beitrag von Sigmund »

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Sigmund
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Ich genieße das Privileg bald Zugang zu einem Buch zu erhalten, das der Großvater eines Freundes verfasst hat. Der ist tatsächlich alt genug, um noch als Soldat gedient zu haben. Hat alles Aufgeschrieben was er erlebt hat und da kommt wohl einiges zusammen. Ich kanns eigentlich kaum erwarten :) Überhaupt ein äußerst korrekter Mann. Ein Opa wie er cooler kaum sein könnte.

Beitrag von Kurfürst Moritz »

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Kurfürst Moritz
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Ich habe vom werten Hohenlohe das Buch "Mit Rommel in der Wüste" von Volkmar Kühn aus dem Verlag Flechsig bekommen.
Es liest sich recht gut im Erzählstil.
335 Seiten, viele Bilder und Kartenmaterial.
Dazu sind auch einige Briefe von Offizieren enthalten.

Kann ich empfehlen.
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