Mit Mütterchens Waffen - Russland AAR - Empire

Beitrag von Le Prînglé »

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Le Prînglé
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Spannend, spannend, spannend! :)
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Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Ich denke,dass Sachsen und Dänemark keine Gefahr für euch sein werden,da die KI keine Seeinvasionen durchführt.Ihr solltet aber ein paar Dragonereinheiten rekrutieren,falls es euch möglich ist und etwa 2-3 in jeder eroberten Stadt postieren.Falls ihr noch eine zweite Armee habt,dann setzt sie auf Kurland an und stellt dort 2-4 Dragoner plus evtl. einen General rein nach der Eroberung,damit eure Armee frei wird und holt euch weitere polnische Provinzen.Lasst evtl. eine polnische Provinz übrig und macht im Frieden ein Protektorat daraus.
Soweit mein bescheidener Vorschlag...

herzliche grüsse

Hohenlohe,der bald wieder auf Eroberungszüge aus ist...*hussah* :D :cool: :smoke:
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Beitrag von Golwar »

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Golwar
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Nach dem erfolgten Dolchstoss über Lemberg, raunen unbedarfte Gesellen etwas von dem Bedürfnis eines Planes. Bevor der junge Zar in Verlegenheit gerät sich selbst äußern zu müssen, eröffnen wir einem weiteren Kreise unsere Ansichten.
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Wie sich der Karte entnehmen lässt bilden die Verbündeten Gegner keinen einheitlichen Block.
Internationale Kommentatoren bezweifeln die Fähigkeit der Allianz zu maritimen Operationen, vergessen aber scheinbar dass Norwegen im Norden an russische Provinzen grenzt und Sachsen eh ein Binnenstaat ist.

Der Plan sieht vor erst den Westen Polens einzunehmen und dort dann die Entwicklungen abzuwarten. Bei Erfolg und Nichteinmischung Preussens, in Form von Verweigerung eines Korridors, werden die Reste Polens und das Kurland in die Zange genommen.

Zu Dänemark und Sachsen selbst bestehen noch keinerlei Pläne, was der Tatsache geschuldet ist dass man bereits von einer eigenen Armada träumt und sich einzig darauf fixiert.

Beitrag von McMacki »

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McMacki
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ui. unser geliebtes breslau ist ja schon preußisch. Wurde der Ösi da etwa vermöppt?*g*

Beitrag von Golwar »

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Golwar
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Ja, das war so ziemlich die einzige Provinz (zumindest in Europa) die den Besitzer wechselte.
Preußen verfügt über eine richtig große Armee soweit ich das sehen konnte, das sollte denen nicht schwergefallen sein damit Schlesien auf die Gute Seite zu holen :D

Beitrag von Le Prînglé »

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Le Prînglé
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Hach, ist das herrlich hier :D
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Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Golwar hat geschrieben:Ja, das war so ziemlich die einzige Provinz (zumindest in Europa) die den Besitzer wechselte.
Preußen verfügt über eine richtig große Armee soweit ich das sehen konnte, das sollte denen nicht schwergefallen sein damit Schlesien auf die Gute Seite zu holen :D
Mir ist aufgefallen,dass die KI manchmal völlig unterschiedlich vorgeht beim Aufbau der Armeen.Bei meinem Venedigspiel hatte sie zwar jede Menge Kavallerie und einigermassen gute Infanterie in einer preussischen Armee versammelt,aber keine einzige Artillerie,was sie wohl letztendlich um einen Sieg brachte.Ich verlor zwar bei der Eroberung eines preussischen Wiens die Hälfte meiner relativ erfahrenen Armee,aber die KI-Preussen alle Truppen und das war bislang die grösste preussische Armee,die die KI aufbot.Erst später hatte sie wieder eine neue ähnlicher Stärke,aber war dafür wieder um zwei Provinzen ärmer,nämlich Wien und Prag.Bei einem meiner Maissurspiele hatte die Marathenarmee ganze vier Kavallerie und 6 Infanterie,aber erstaunliche sechs Artillerie,was meine Standardarmee(2 Generäle,5 Kavallerie,2 Artillerie,der Rest Hindu-Musketiere)auf ganze 5 Einheiten reduzierte nach einer sehr deutlichen Niederlage.Jedenfalls ist die KI selbst auf normal/normal sowie auf leicht/leicht immer für einige Überraschungen gut.Dies zeigte mir sehr deutlich,wie in diesem Spiel die Artillerie gewertet wird und ich lasse die meisten Schlachten berechnen.

herzliche grüsse

Hohenlohe,der seine Standardarmeen nun etwas anders aufbaut...*lächel* :D :rolleyes: :smoke:
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Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Le Prînglé hat geschrieben:
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Hach, ist das herrlich hier :D
Wie war das denn gleich:Ähnlichkeiten mit bekannten Persönlichkeiten sind rein zufällig...*grins*

herzliche grüsse

Hohenlohe,dem das erst jetzt auffiel...*verschmitztgrinsend* :D :cool: :smoke:
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Beitrag von Golwar »

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Golwar
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Im Sommer 1710 sind die theoretischen Erörterungen über Uferanlagen abgeschlossen - ab sofort wird die Großwerft in Sewastopol gebaut.
Eine ganz neue und andere Art von Infrastruktur erfordert das katholische Polen: Kirchenschulen.
So die Alten doch für die gerechte Sache großteils verloren sind, zumindest die Jugend soll auf die richtigen Pfade gelenkt werden!

Um die widerspenstige Vorfahren kümmert sich derweil unsere bewährte Armee, während Warschau bis auf wenige Ausnahmen auf eine Bürgerwehr setzt.
Der Kampf verläuft entsprechend einseitig, auch das besetzen von Gebäuden bietet den Polen angesichts unserer Kanonen keinerlei Perspektive.

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Warschau mag erobert sein, aber anfinden wollen sich die Bewohner damit nicht. In den folgenden Monat reiht sich trotz kompletter Armee vor Ort ein Aufstand an den anderen - allesamt in bescheidener Größe aber dennoch ablenkend.

Während im Reste des Landes nun Gouverneusresidenzen aus dem Boden schiessen, bieten die Rebellen Gelegenheit neue Einheiten und Techniken zu erproben.

Den Anfang machen die Kalmücken, Kavallerie die sowohl den Schuss mit dem Bogen zu Pferde ...

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... als auch das nicht minder altmodische über den Haufen galoppieren beherrscht.

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Während die Hauptarmee auch Danzig einnimmt - ein so unbedeutender Kampf dass wahrhaft niemand anwesend war der ihn hätte beschreiben oder gar illustrieren können - sind im Winter 1711 die Werften von Sewastopol bereit.
Und mit ihnen stehen uns auch schlagkräftige neue Schiffe zur Auswahl, 2 fortgeschrittenere Fregatten und die ersten Linienschiffe.

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Prächtige Schiffe! Und es können zwar 2 Schiffe zugleich gebaut werden, aber bis zur Fertigstellung vergehen dennoch 1,5 Jahre.
Zu Lande hingegen kommt erstmals 12-Pfünder Fußartillerie zum Einsatz - man ist mobil!
Passend dass zugleich auch noch die Kartätschen entwickelt wurden, deren geringere Reichweite somit ausgeglichen werden kann. Erste Tests an aufwieglerischen Polen hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

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Während so Stück für Stück das Land "befriedet" wird, rauschen aus Potsdam mehrere interessante Angebote per Boten heran.

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Schlesien oder Ostpreußen werden uns für Westpreußen geboten - ebenso variabel sind weitere Bedingungen wie zusätzlich feilgebotene Handelsverträge oder einzelne Technologien. Wir sagen vorerst dankend Nein, behalten die Option aber im Hinterkopf in Sachen Sachsen.

Beitrag von Al. I. Cuza »

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Al. I. Cuza
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:burns:

Sehr schön!

Beitrag von Golwar »

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Golwar
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Das Reich prosperiert und es entstehen neue Städte. Kozani in Rumelien und Perm in der Provinz Komi - auch diese Städte verschreiben sich ganz der Orthodoxen Kirche.

Weiterer Ausdruck des russischen Aufstiegs - man dominiert klar in Aufklärung und Militär, bei der Industrie ist der Anschluss gefunden und zur See sind zumindest die ersten Ansätze erkennbar.
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Im Sommer 1713 sind mit der "Gangut" und der "Fridrichstadt" die ersten Linienschiffe zu Wasser. Im Ägäischen Meer vereinigt sich gesamte russische Flotte um erstmals den Ausbruch aus den piratenversuchten Gewässer des Mittelmeers zu wagen.
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Während Preußen sich auch noch Böhmen & Mähren einverleibt, harrt unserer eine andere Herausforderung die ebenfalls geschichtsträchtig ist: die Einnahme des erstklassig verteidigten Vilnius.
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Als allerste Pflichtaufgabe gilt es die gegnerische Artilleriestandorte zu orten. Nach einiger Zeit ist klar dass die Polen je eine Batterie zur Linken wie zur Rechten Flanke postiert haben. In der Folge marschiert ein Großteil der polnischen Armee ins nordöstliche Gelände.

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Wir entscheiden uns dazu unsere Armee ebenfalls zu teilen, die eine Hälfte nimmt eine defensive Position entlang einer günstig gelegenen Mauer ein. Versetzt dazu unsere eigenen Kanonen die die schwächer besetzte westliche Flanke der Polen aus der Reserve locken soll.

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Der Plan geht auf. Zwar eröffnen auch die Polen das Feuer auf unsere Stellungen, effektiver sind allerdings unsere Salven - insbesondere jene mit Kartätschen.

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Versuche seitens Polens ihrerseits unsere, relativ gesehen, schwächere Flanke in Bedrängnis zu bringen, werden Dank der besseren Position für das erste abgewiesen.

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Damit gehört die Initiative auch weiter Russland, 3 Regimenter stürmen die westliche Artilleriestellung Polens um sich hernach im Zentrum der umkämpften Ortschaft zu platzieren.
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Erneut kann Polen nur reagieren, anstatt zu agieren. Und erneut haben wir den Vorteil der taktisch klar bevorzugten Position. Aus besetzten Gebäuden zur linken wir zur rechten prasseln die Geschosse herab, während sich dich Linien gegenseitig beharken.
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Die Mängel im Verlauf der Schlacht bleiben auch dem polnischen General Pawel Lempicki nicht verborgen. In einem Anflug von scheinbarer Genialität attackiert er, zeitgleich zum Gefecht im Zentrum des Städtchens, die weit östlich gelegene Flanke.
Womir er nicht rechnete war die schnelle Antwort in Form der angepassten Formationen, effektiv und schnell wird der Versuch abgewehrt und der General bezahlt seinen Tatendrang mit dem Leben.

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Für die Polen der Fanal zum Angriff, ein kritischer Moment in dem unserer Kanonen die Schlacht vorentscheiden hätten können. Einzig - die Männer versagten!
Ein um das andere Mal kam die Order sie mögen die Kanonen mobil machen um in eine bessere Stellung zu wechseln. Und ein um das andere Mal bauten sie ohne Anweisung ihre Stellungen sogleich wieder auf - nur noch ungeordneter - um den nahenden Feind zu beschiessen.

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Alles in die Schlacht werfend was sie noch haben, attackiert Polen-Litauen die russischen Stellungen und droht sie zu überrennen. Dramatische Kämpfe entbrennen und in letzter Sekunde gelingt es die Moral der Gegner auf breiter Front zu brechen. Verluste gibt es viele, inklusiver einiger jener Kanonen die uns derart viel Zeit & Mühen gekostet hatten.
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Die Schlacht um Vilnius ist gewonnen, die verbleibenden Gefechte sind nurmehr der Ausklang einer Symphonie der Gewalt.
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Ein uns völlig verborgen gebliebenes Kavallerieregiment kostet uns noch eine weitere Kanonenbatterie, aber dann endet auch diese Episode mit einem glorreichen und den Krieg wohl entscheidenden Sieg.
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Der prächtige Sieg ist eigentlich viele Orden wert, einzig sehen wir uns organisatorisch dazu nicht in der Lage da alle Einheiten mit dem gleichen Namen bedacht sind. In dem Sinne Danken wir den Truppen generell für ihr gefälliges Werk und mahnen den einen überlebenden Kanonier uns künftig gehorsamer zu sein.

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Beitrag von Le Prînglé »

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Le Prînglé
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Vilnius war ein wahrlich hartes Pflaster für Euch, doch habt Ihr gewonnen. Die Kanonen kann man ja, wenn auch mit Zeitaufwand verbunden, ersetzen, und der eine Kanonier wird sich für die Beförderung bedanken :D
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Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Hervorragende Leistung eurer werten Generalität,weiter so!

:burns:


herzliche grüsse

Hohenlohe,der sich über das Bildmaterial freut...*freu* :D :cool: :smoke: :prost:
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Beitrag von Golwar »

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Golwar
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Der erste Auftrag an unsere Flotte die sich gen Gibralter bewegt: Pirat spielen!
Die dänische Handelsroute können wir nicht einfach unbeachtet links liegen lassen.
Zugleich wird in Theassoliniki der eigene Handelshafen ausgebaut, man tut ja auch noch gutes.

Das kleine Kurland ist sodann der erste Gegner der praktisch alles richtig macht. Es eilen uns keine halbgaren Armeen entgegen auf dass wir es danach nur noch mit Bürgerwehr zu tun haben - Nein, in Jelgava erwartet uns eine gefährliche Mixtur an Gegnern unter einem fähigen General.

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Die Schlacht selbst mutiert zu Waldfestspielen. Der Gegner nutzt seine reichlich vorhandene Kavallerie zu vielfältigen und oft verschleierten Attacken aus.
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Als all die Angriffe letztlich abgewehrt sind, verbleibt es noch die restlichen Kurländer aus jedem einzelnen größeren Gebäude zu bombardieren. Zeitaufwändig, aber weniger verlustreich als die vorhergehenden Kämpfe die mehr Leben kosteten als die Schlacht um Vilnius.

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Unser Reich wächst nach der Ausschaltung Kurlands nicht nur flächenmäßig, es entstehen mit Lublin, Voronzeh, Bukarest, Smolensk und Orenburg weitere Stadtzentren. Mit Liepaja erwächst im Kurland auch gleich eine neue Hafenstadt. Unser nunmehr dritter Hafen soll sich ebenfalls dem Handel verschreiben, da Sewastopol mit der Gavriil und der Gleb die Linienschiffe 3 und 4 zu Wasser lässt.

Derweil fällt auf dass unsere preußischen Nachbarn nicht wenger aktiv sind, mittlerweile ist auch Wien in deren raffgierigen Finger gefallen. Widerlich diese Expansionsgelüste!
Unsere Versuche die Preussen oder auch die Osmanen um ihre wissentschaftlichen Erkenntnisse zu erleichtern schlagen allerdings allesamt fehl. Erwähnten wir schon dass uns die Preußen anwidern?

Auffällig auch dass die schwedische Hauptstadt Stockholm brennt. Wer oder was dafür verantwortlich zeichnet ist allerdings unbekannt, die schwedischen Provinzen - inklusive der Hauptstadt - sind nach wie vor alle in schwedischer Hand.

Im Sommer 1715 ergibt sich vor Valencia sodann die Premiere - unsere erste Seeschlacht. Zwar geht es nur gegen eine handvoll Piraten, aber man ist ja nicht (zu) wählerisch bei der Erfüllung der Wünsche des Zaren!

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Die Seeschlacht gehen wir, wie es sich für einen Neuling gehört, frech & forsch an. Vornweg unsere Linienschiffe, hernach die Fregatten und aus zweiter Reihe dürfen auch unsere Handelsschiffe noch ihre Breitseiten beisteuern, so sich die Gelegenheit ergibt.

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Während man sich an Deck an der spanischen Sonne erfreut hat man es weiter unten doch recht schattig. Aber was zählt ist die Aussicht auf den Gegner ...

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... und da gibt es anfangs nichts zu bemängeln. Die Galeeren piesacken mit ihren Buggeschützen, unsere Breitseiten sind allerdings überzeugender.

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Dachten wir zumindest, bis unser Admiralsschiff, die Fridrichstadt, auf einmal ausmacht wie die Besatzung des Schwesterschiffes über Bord springt - ohne erkenntlichen Grund.
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Verblüfft muss man zur Kenntnis nehmen wie das mächtige Schiffe sinkt. Wie es dazu kam lässt sich mangels Black Box nicht ermitteln.

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Rachegelüste werden schnell und prägnant vermittelt, der letzte Pirat haucht mit einer dem Anlass würdigen Explosion sein unwürdiges Leben aus. Die 2 erbeuteten Galeeren für etwas über 500 Prisengeld sind allerdings nur ein schwacher Trost für den erlittenen Verlust.
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Nach dieser doch recht herben Enttäuschung zur See, wendet man sich dem finalen Akt gegen Polen zu. Viel zu bieten haben sie uns in Minsk nicht mehr. Wieder einmal umschwärmt uns Kavallerie -
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Und es gelingt ihr sogar bei 2 von 3 Batterien die Pferde zu meucheln und ihnen somit die Mobilität zu nehmen.

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Das war es allerdings auch mit den Höhepunkten. Zu überlegen ist unsere Armee, es ist nur ein blutiges Werk mit fest vorgeschriebenem Ausgang - Polen-Litauen wird aus der Geschichte getilgt!

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Nach dem Abschluss des Polen Feldzuges ist bereits ein Großteil der hoheitlichen Vorgaben für dieses Jahrhundert umgesetzt. Der Zar spart demzufolge auch nicht mit Lob.
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Die Nachbarschaft in Europa sieht das ganze aus einem etwas anderen Blickwinkel. Freunde hat Russland nur noch wenige in der Welt und selbst jene die uns neutral gegenüberstehen werden weniger. Warum nur? Wo wir doch unsererseits so freundlich zu so vielen sind? Und waren die Polen nicht Kriegstreiber die es sich mit wirklich allen verscherzt hatten?

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Preußen verweigert nun leider den Provinztausch, trotz günstigerer Konditionen als sie zuvor selbst vorgeschlagen hatten. Aber der Gegenvorschlag eines Handelsabkommen erscheint uns trotz 760 "Tribut" als gut genug.
Sachsen hingegen verweigert unser Angebot unser Protektorat zu werden. Schau hin oh Welt, wir werden zur Gewaltanwendung genötigt!

Ein Blick auf die inneren Werte legt erfreulicheres offen. Die Regierung ist sowohl beliebt als auch kompetent, das Volk gewachsen und vermögend.

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Wer würde es jetzt schon noch wagen sich diesem mächtigen Russland in den Weg zu stellen? Wer frage ich euch, oh liebe Leut, wer!?

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Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Wie wäre es denn mit den Schweden?! Erst mal denen die Provinzen Ingermanland,Estland und Finnland abnehmen, bevor die Protestanten sich zu sehr ausgebreitet haben,da Schweden meist den ein oder anderen Missionar dort einsetzt.Viel Spass ansonsten!

herzliche grüsse

Hohenlohe,der die Marathen auf ein Neues ausprobiert...*säbelschwing* :D :smoke:
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Beitrag von Golwar »

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Der Krieg rückt in den Hintergrund, die Bekehrung der neuen Landesbrüder und deren Ernäherung in den Vordergrund. Klosterschulen bei allen Ungläubigen und eine Masse von Missionaren stellen sicher dass der Wandel relativ schnell vonstatten geht - zumindest in den ersten Ansätzen. Landesweit sorgen Gutshöfe für ein gesundes Bevölkerungswachstum.

Preußen scheint es nicht zu behagen dass wir Westpreußen Orthodox umerziehen. Unserer Meinung nach verlieren sie jedenfalls mehr als sie gewinnen durch den Tausch gegen Schlesien.
Wir haben Zugriff auf Sachsen - Preußen auf seinen östlichen Besitz auf Kosten seiner südlichen Eroberungen.
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Derweil ist unsere Flotte vor der Küste Brasiliens angekommen. Wir erhofften uns hier noch freie Handelsoptionen, im Gegensatz zur überfüllten Elfenbeinküste.
Frei ist nicht unbedingt wirklich etwas, aber zumindest werden 2 Umschlagplätze "nur" von Piraten kontrolliert. Wir lassen uns nicht lange bitten und greifen an - die großen Investitionen in die Flotte sollen sich ja auch beizeiten auszahlen.

Im höchst romantisch anmutenden Setting geht es mit vollen Segeln ...

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... und Breitseiten gegen eine einzelne Fleute. Keine Verluste erlitten, Zucker im Wert von 300 Gold je Halbjahr werden zum Kurland verschifft.

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Weiter südlich gibt es nicht nur mehr Zucker sondern auch einen stattlicheren Gegner. Oder sollte es besser heissen: Beute?

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Wir verzichten darauf das Schiff zu versenken sondern zerstören einzig Segel, Takelage und Masten. Darauf folgend werden die Piraten dezimiert ...

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... bis man schliesslich relativ gefahrlos zum Entern ansetzten kann. Somit ist ein gleichwertiger Ersatz für unser gesunkenes Linienschiffe gefunden.
Wenn wir doch nur noch einen Hafen in der Nähe hätten der die mittlerweile dringend nötigen Reperaturen gestatten würde.

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Drei weitere Handelsschiffe werden platziert und bringen uns 720 Gold ein - Zucker für die Welt!
Rein um des lieben Friedens Willen arrangieren wir auch mit den Spaniern ein Handelsabkommen, auch wenn es uns 2500 überzeugende Gründe kostet.
Aber was tut man nicht alles damit sich die Stimmung aufhellt - noch ein Stück Zucker, werter Carlos?

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Dunkle Wolken ziehen hingegen im Sommer 1717 über Dresden auf. Die Russen kommen!

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Die Sachsen ziehen alle Register. Mangels jeglicher Deckung im Gelände sind die russischen Verbände dankbares Ziel für sächsische Kanonenkugeln von Vorne ...

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Und den üblichen Kavallerieattacken über die Flanken. Verwunderlich dass die Gegner auf diesen Stil bestehen - die Quadratformation sorgt bei jedem aufmerksamen Kontrahenten für Sicherheit, zumal wenn die Kavallerieattacken auch völlig losgelöst vom restlichen Schlachtverlauf erfolgen.

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Somit werden auch die Wälder Sachsens stumme Zeugen des Untergangs eines Reiches.

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Sehr schönes Update werter Golwar.

Empire wurde heute auf 1live vorgestellt. Ganz lustig eigentlich die Moderatorin unter wackerer Unterstützung des Technikfachmannes mit der Steuerung und einer Piratenschaluppe kämpfen zu hören.

Ach und: Ich hätte gerne zwei Stück Zucker, danke.
If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck,
then it probably is a duck.

Beitrag von Golwar »

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Garfield hat geschrieben: Empire wurde heute auf 1live vorgestellt. Ganz lustig eigentlich die Moderatorin unter wackerer Unterstützung des Technikfachmannes mit der Steuerung und einer Piratenschaluppe kämpfen zu hören.
Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie klingt das schon fast pervers - auf die eine oder andere Weise. ;)
Sprich die 2 Stück Zucker habt ihr euch verdient!

Beitrag von Hohenlohe »

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Werter Golwar,verratet mir doch einmal,wie ihr die eroberten Gebiete bei Laune haltet ohne Dragoner als Garnison.Normalerweise rebellieren die bei mir sehr bald,wenn ich nicht genug Truppen reinstelle als Garnison und so früh kann sich Russland kaum fünf stacks leisten...

herzliche grüsse

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Mit Zucker und nicht allzu hohen Steuerlasten natürlich. Wie sonst? :D
Also der Adel könnte mir langsam Probleme bereiten, aber ansonsten läuft es noch problemlos. In Moskau habe ich gar 2 Universitäten und bin noch gut im grünen Bereich.

Bei dem Spielstand hatte ich 2 volle Armeen und eine Handvoll Dragoner in der Gegend um Polen. Mehr nicht.
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