Einführung in WBTS: ein kurzer AAR

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Jörg von Frundsberg
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Beitrag von Jörg von Frundsberg »

werter mortimer , voller ungeduld warte ich auf die fortsetzung !!!!
lohnt es obwohl ich kein englisch kann , mir das spiel zu kaufen ?
oder ist das micromanegment wie witp ohne englisch nicht zu schaffen ?
und wann kommen die landschlachten :D noch eine frage wie sieht es den mit der kI aus ??
lohnt es sich gegen sie zu spielen ? oder hat sie auch größere aussetzer ?
Merde perdu encore ! letzte Worte des Marquis Montcalm bei der Schlacht bei Quebec 1759
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James Longstreet
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Beitrag von James Longstreet »

Auch wenn ich nicht Mortimer bin möchte ich gerne meine Meinung zu Euren beiden Fragen loslassen.

Die KI ist, ohne zu übertreiben, die beste die ich jemals gesehen habe.
Die Verhaltensmuster und Strategien sind immer anders, selbst auf "Easy" habe ich sehr große Mühen etwas gegen sie auszurichten.
Ich habe zwar nicht die spielerische Qualität eines Mortimer oder Hasardeur, doch ist die KI keinesfalls zu unterschätzen.

Was das Englische angeht, so könntet Ihr eventuell Probleme mit Tutorials und Tutorialvideos bekommen, das Spiel selbst ist es jedoch, meines Wissens nach, auch sehr gut ohne entsprechende Englischkenntnise zu bewältigen.
Was jedoch die eben genannen Tutorials angeht sollte man nach Möglichkeit wenigstens ein bisschen englisch können, wobei die Vokabeln sich natürlich jederzeit in einem Wörterbuch nachschlagen lassen.
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

geiserich hat geschrieben:werter mortimer , voller ungeduld warte ich auf die fortsetzung !!!!
lohnt es obwohl ich kein englisch kann , mir das spiel zu kaufen ?
oder ist das micromanegment wie witp ohne englisch nicht zu schaffen ?
und wann kommen die landschlachten :D noch eine frage wie sieht es den mit der kI aus ??
lohnt es sich gegen sie zu spielen ? oder hat sie auch größere aussetzer ?

Lieber Geiserich, leider gerate ich ein wenig in Verzug. Die Fortsetzung ist aber in Arbeit, so daß ich morgen oder übermorgen fortfahren werde. Bis dahin müßt Ihr Euch noch gedulden.

Zu dem, was southern_pride eben geschrieben hat, brauche ich kaum etwas hinzuzufügen. Das Spiel ist unbedingt zu empfehlen, aber so ganz ohne Englischkenntnisse stelle ich es mir schwierig vor.
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Monty
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Manche

Beitrag von Monty »

Fragen sind bei mir in diesem Spiel immer noch offen.Wahrscheinlich klären die sich erst nach dem 5 oder 6 PBEM Game.Das Spiel ist eigentlich was für Spielfaule.Überlässt man aber der AI einiges oder passt nicht genau auf die Werte der Truppenführer auf, hat man schnell ein Problem.
Ein kleines Beispiel :
Einheiten die einem AC oder TC unterstehen sollten immer die besten sein.UND vor allem gute Movepoints haben.Gerade die Rebellenseite ist ja zumeist in der Defensive.Sollte die Einheiten mit Intiative dann schlechte Movepoints haben geht die Verstärkung des angegriffenen Hexfeldes schon mal schief.Die Regimenter wollen helfen, kommen aber nicht rechtzeitig an.Manchmal genügt nur ein fehlendes Korps und die Schlacht ist verloren.


V.
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James Longstreet
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Beitrag von James Longstreet »

Werter Vorsteher,
dürfte ich Euch darauf aufmerksam machen, dass man Einheiten Army und Theatre Commanders nicht unterstellen kann?

Vielleicht sollten wir mal einen WbtS Fragen Thread aufmachen! :)
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Mortimer
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Initiative, Kampfbefehle, Produktion

Beitrag von Mortimer »

So, nach kleiner Unterbrechung geht es heute auf in den Kampf! Außerdem spreche ich noch kurz die Produktionsphase an und beende dann den laufenden Zug.

Die wichtigste Bedingung für das Befehlen von Angriffen ist die oben schon einmal angesprochene Einheiten-Initiative. Wir haben gesehen, daß ohne Initiative feindliche oder neutrale Gebiete nicht einmal betreten werden können. Im Kampf bringen Anführer mit Initiative außerdem ihre „Ratings“ (Angriff, Verteidigung etc.) zur Geltung und unterstützen damit die ihnen unterstellten Truppen. Die optimale Situation für Offensivbewegungen ist folgende: Sowohl der „Theater Commander“ als auch die in seiner Nähe befindlichen „Army Commander“ haben Initiative, wobei ein AC die Initiative an alle in seiner Region befindlichen Einheiten überträgt. In diesem günstigsten Fall werden diverse Boni durch die ganze Befehlskette weitergereicht, will heißen: TC stärkt AC und dieser schließlich die einzelnen Verbänden bzw. deren Kommandeure. Es ist aber auch gut möglich, daß nur der TC Initiative besitzt (was dann rein gar nichts bringt), nur der AC (und damit alle Verbände in seiner Region!) oder auch nur ein einzelner Kommandeur, der dann zumindest lokale Vorstöße auf eigene Faust unternehmen kann (mit großer Vorsicht zu genießen!). Auf die Berechnung der Wahrscheinlichkeit für Initiative will ich hier nicht eingehen, da dies eine eher trockene Materie darstellt. Nur soviel: Je nach Rang und Funktion des Offiziers (AC, TC oder einfacher Truppenführer) werden verschieden Faktoren herangezogen. Der allgemeine Kommandowert spielt immer eine Rolle, aber beim TC z.B. kommt es auch noch auf den administrativen Wert an. Außerdem spielt die Existenz von Nachschubdepots eine Rolle. So haben Einheiten bzw. Kommandeure in einer Region mit Versorgung generell eine bessere Chance auf Initiative. Über den aktuellen Status der höchsten Führungsoffiziere informiert das äußerst wichtige Menü „political status“:

Bild

Die roten Pfeile im unteren Bereich zeigen an, welche AC´s und TC´s im laufenden Spielzug Initiative besitzen, was auch für die gegnerische Seite gilt. Hier sieht man allerdings, daß ich die konföderierten TC´s Cooper und Smith aufgrund von Fog of War nicht lokalisieren kann.
Halleck und Lyon im Westen haben Initiative, was sie somit beide zu offensiven Aktionen befähigt, jedoch nicht der Oberkommandierende West (Fremont). Trotzdem halte ich die Situation für günstig, da ich den geplanten doppelten Schlag gegen die Rebellen am Cumberland in diesem Zug ausführen kann. McDowells Armee in Washington will ich dagegen lieber nicht einsetzen, da diese ohne gleichzeitige Unterstützung durch Butler höchstwahrscheinlich eine vernichtende Niederlage gegen die starke Rebellenverteidigung in Manassas hinnehmen müßte.

Das Menü „political status“ informiert des weiteren über den allgemeinen Stand des Spiels, die politischen Möglichkeiten und den Status der Grenzstaaten. Ich gehe der Vollständigkeit halber kurz darauf ein. Ganz oben sieht man die aktuelle Verteilung der Siegpunkte. Als Unionsspieler sollte man bis 1864 nicht allzu deutlich unter die 900 fallen, da sonst große Gefahr besteht, daß Präsident Lincoln die Wahlen in jenem Jahr verliert. Damit wäre das Spiel praktisch verloren, da dann dem Unionsspieler in allen weiteren Zügen 100 Punkte abgezogen werden. Das Politiksystem (Buttons unterhalb der Siegpunktleiste) ist abstrakter als in AACW: Derzeit ist nur die Option „Draft“ (Einberufung von Freiwilligen) aktiv. Weiter besteht die Möglichkeit, die sogenannte Emanzipationsakte (Sklavenbefreiung) zu erlassen. In diesem Fall kann man – drittens – auch die schwarze Bevölkerung zum Wehrdienst heranziehen. Die Emanzipationsakte ist übrigens erst ab einem gewissen Zeitpunkt (Herbst 1862 :??? :) verfügbar und dann auch nur nach einer erfolgreichen Schlacht, die als „strategic victory“ gewertet wird. Die Emanzipation der Schwarzen im gesamten Gebiet der USA hat u.a. zur Folge, daß der Überseehandel der CSA massiv zurückgeht (simuliert die Distanzierung der europäischen Mächte, die ja teils mit dem Süden sympathisierten).

In der Mitte des Bildschirms wird der Status der vier Grenzstaaten (Missouri, Kentucky, West Virginia und Maryland) angezeigt. Bis auf Kentucky gehören diese mehr oder minder von Anfang an de facto zur Union, sofern nicht der CSA-Spieler massiv eingreift. Kentucky dagegen ist zu Spielbeginn tatsächlich neutrales Gebiet, so daß in der Regel ein Wettlauf um die Herrschaft über den Staat einsetzt. Hierzu muß jedoch eine Seite als erste die Kentucky-Neutralität verletzten, was einiges an Siegpunkte kostet. Rechts neben den politischen Optionen wird dann noch angezeigt, über wie viele Raider der Süden verfügt bzw. noch in der Produktionsschleife hat.

Zum Abschluß der Bewegungsphase erteile ich Angriffsbefehle - jedoch nicht, ohne zuvor in den betreffenden Feindregionen einige Aufklärungsmissionen durch Kavallerie auszuführen, um etwaige verborgene Einheiten der Rebellen auszuspähen. Mein Operationsplan ist folgender: Hallack soll den frontalen Einbruch ins befestigte Clarksville am Cumberland erreichen, unterstützt von Elementen aus Lyons Armee. Lyon und der Rest seiner Truppen führen einen Ablenkungsangriff auf Nashville jenseits des Flusses. Die Teilung der Kräfte hat folgenden Grund: Der Gegenspieler hat die Möglichkeit, aus dem umliegenden Hinterland Reserven in die Schlacht zu werfen. Dies geschieht in der sogenannten „Reaction Phase“ während des gegnerischen Zuges (erst dann wird der Kampf ausgetragen). Das Schwierige daran ist, daß diese Reserven für mich in der Regel nicht sichtbar sind, da die entsprechenden Regionen außerhalb der Reichweite meiner Aufklärung liegen. Bei einem Angriff stehen mir also nicht nur die verborgenen und gesichteten Einheiten aus den angegriffenen Regionen gegenüber, sondern auch weitere Truppen in unbekannter Anzahl. Durch diese Finesse des Spiels werden Offensiven zu einer schwer kalkulierbaren Angelegenheit. Daher sind kombinierte bzw. simultane Angriffe aus verschiedener Richtung und in mehrere benachbarte Regionen die Empfehlung, denn in diesem Fall muß der Kontrahent seine Reserven entweder teilen oder entscheiden, welche Region Verstärkungstruppen erhalten soll.



Spontan habe ich die Idee, eine amphibische Landung in North Carolina durchzuführen. Dazu bedarf es einer Sonderform der Initiative, der sogenannten amphibischen Initiative, die nur Einheiten in Küstenregionen bzw. befahrbaren Flüssen mit Seezugang erhalten können. Darüber hinaus benötigt man eine Kette von Transportflotten in ausreichender Zahl.

Bild

Es handelt sich um ein – möglicherweise blutiges – Experiment, das ich da mit einem kleineren Korps unter General Heintzelman (wohl ein deutscher Einwanderer :) ) anstelle . Ich will doch mal sehen, wie die KI darauf reagiert. Allerdings habe ich keine Vorstellung davon, ob und wie viele Feindeinheiten eingreifen können, um meinen Vorstoß zurück ins Meer zu treiben. Gelingt die Landung, werde ich Verstärkung schicken und in Richtung Norfolk (wichtiger CSA-Hafen) oder gar Richmond marschieren.

Hat man in der Bewegungsphase alles erledigt, d.h. Einheiten bewegt, Truppen gemanagt, Angriffe befohlen etc., geht es in die Produktionsphase. Dieser Aspekt ist relativ einfach zu bewältigen. Hier das recht aufgeräumte Produktionsmenü mit Anzeige aller noch laufenden Aufträge bis Oktober 1863:

Bild

Da wir uns im Februar 63 befinden, werden die im entsprechenden Feld angezeigten Einheiten am Ende des Zuges bereitgestellt. Die 17 Einheiten Infanterie werden übrigens nicht produziert (wie ich oben sagte, ist dies nicht möglich), sondern befinden sich quasi in der „Reparatur“, d.h. es handelt sich um Brigaden, die im Kampf ernsthaft angeschlagen und dann automatisch in die Produktionsschlange eingefügt wurden. Gleiches gilt für beschädigtes Kriegsgerät. Dies kann allerdings dazu führen, daß sich die Fertigstellung neuer Einheiten verzögert bzw. die Kapazität der Produktionsstätten in den Bundesstaaten überstrapaziert wird. Der Spieler kann hier ein wenig regulieren, indem er Aufträge auf Eis legt oder im Notfall ganz storniert.

Das Management ist denkbar einfach: Bundesstaat oben links auswählen, dann durch die Regionen mit Produktionskapazität blättern, Aufträge erteilen (verfügbare Einheiten oben rechts). Hier die Gesamtproduktion des Staates Illinois:

Bild


Zu beachten sind insbesondere die Zahlenwerte in der Mitte des Kalenders. 9/5 unter dem Fabriksymbol gibt an, daß in diesem Staat 5 von 9 möglichen Produktionspunkten verfügbar sind. Konkret gesprochen, kann ich 5 Einheiten in Auftrag geben. Allerdings bin ich bei der Manpower (ganz rechts) ins Minus geraten, wahrscheinlich aufgrund der zwei Brigaden Infanterie, die hier momentan wiederhergestellt werden. Die genaue Bedeutung von Minuswerten habe ich, wie ich zugeben muß, noch gar nicht im Handbuch nachgeschlagen ( :o ). Also sage ich hierzu lieber nichts mehr... Die aufgemalten Einheitensymbole unter den Monatsangaben (also nicht die in den Kästchen!) zeigen übrigens an, wann die entsprechende Einheit fertiggestellt ist, sofern sie im aktuellen Zug in Auftrag gegeben wird. Eine neue Fabrik, welche die Produktivität steigern kann, sowie ein Panzerschiff haben demnach die längste Herstellungsdauer und würden erst im Oktober 63 zur Verfügung stehen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang noch die Tabelle aller bereits auf der Karte vorhandenen und noch in Produktion befindlichen Einheiten:

Bild

Hier kann man sich also über die aktuellen Stärkeverhältnisse informieren. Die Produktionspolitik des Südens bleibt mir verborgen, daher ist die zweite Spalte bei den konföderierten Einheiten leer. Bei regulärer Infanterie ist der Gegner fast gleichauf mit mir, bei schwerer Artillerie, die als Verteidigungseinheit bedeutsam ist, haben die Rebellen sogar eine leichte zahlenmäßige Überlegenheit. Führend bin ich dagegen im Bereich der Marine. So fahren z.B. bereits zehn dicke Ironclads unter dem Sternenbanner, fünf weitere sind noch im Bau. Auch Kreuzer sind in größerer Zahl vorhanden, was indes kein Wunder ist, da die Union eine vehemente Blockadepolitik betreibt.

Ich beende hiermit meinen Zug und auch den heutigen Bericht. Nächstes Mal sehen wir uns die Reaktionsphase der KI an, in der die Kämpfe ausgetragen und die Ergebnisse angezeigt werden. Ich weiß, daß ich somit den eigentlichen Höhepunkt noch einmal herauszögere ( :D ), aber ich muß die Herren um Verständnis bitten, die Hitze...
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James Longstreet
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Beitrag von James Longstreet »

Aufgrund mangelnder rethorischer Begabung kann ich leider nur "danke" sagen, für den tollen und beschreibenden AAR.
So weiß ich jetzt endlich wofür die Emanzipations Proklamation gut ist. :D
Dazu im Übrigen eine kleine Anmerkung: Ich weiß nicht ab wann genau man diese Option nutzen kann, jedoch gelang es mir bereits im Juni 1862, nicht erst im Herbst.
Dann noch eine Frage: Wieso baut Ihr denn so "viel" schwere Artillerie? Als Norden muss man doch eher selten Schiffe abwehren, oder?
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

Lieber Southern_pride,

schwere Artillerie wird von mir als Unionist vor allem als Angriffswaffe gegen befestigte Stellungen angesehen. Ich kann das gerade nicht belegen, aber ich glaube intuitiv, daß schwere Artillerie wirksamer gegen eingegrabene Einheiten ist als leichte.
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James Longstreet
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Beitrag von James Longstreet »

Huch, ich dachte immer schwere Artillerie wäre im Angriff nutzlos.
*Manual rauskram*
Danke für die Info! :)
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Jörg von Frundsberg
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Beitrag von Jörg von Frundsberg »

mann ,ich fang jetzt bald schon an zu sabbern.
vielen dank für eure ausführlichen tipps und eure mühen .
gibt es eine möglichkeit das spiel auch in deutschland zu bestellen ?
per download ist es mir zu unsicher und ich habe keine lust meine daten bekannt zu geben .
für jede tipp dankbar ,euer geiserich .
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James Longstreet
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Beitrag von James Longstreet »

Also ich glaube nicht, dass das geht.

Warum möchtet Ihr die Daten denn nicht herausgeben?
Das läuft doch wohl alles seriös, oder?
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

geiserich hat geschrieben:mann ,ich fang jetzt bald schon an zu sabbern.
vielen dank für eure ausführlichen tipps und eure mühen .
gibt es eine möglichkeit das spiel auch in deutschland zu bestellen ?
per download ist es mir zu unsicher und ich habe keine lust meine daten bekannt zu geben .
für jede tipp dankbar ,euer geiserich .

Im deutschen Handel kaufen könnt Ihr es nicht, wenn Ihr das meint. Bestellen bei Matrix (Kreditkarte oder Überweisung) ist derzeit die einzige Möglichkeit, aber ohne Angabe von Daten wird das nicht gehen. Kauf als Download halte ich nicht für unsicher, wenn man die Setup-Datei gleich auf CD sichert. Ich persönlich hatte zumindest noch keine Probleme mit Matrix-Spielen.
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Zitat von geiserich

Beitrag von mariusgaius71 »

gibt es eine möglichkeit das spiel auch in deutschland zu bestellen ?
per download ist es mir zu unsicher und ich habe keine lust meine daten bekannt zu geben .



Hallo,

ich habe das selbe Problem wie du und bin mal von jemanden auf
UGG - Udo Grebe Gamedesign aufmerksam gemacht worden.
Ist ein Vertrieb der sich auf historische Spiele spezialisiert hat mit
Sitz in Deutschland. Der verkauft auch Spiele von Matrixgames.
Habe selber noch nicht dort bestellt und
vielleicht können andere mehr dazu sagen. Interessant könnten da die
verschieden Rabattmöglichkeiten sein. Bei bestellen von 2 Spielen geben
die 10 %. Anfragen per Mail werden auch sehr schnell beantwortet.
Das geht anscheinend dann ganz bequem per Überweisung allerdings
nur Vorkasse.
Schau einfach mal auf die Seite vielleicht ist das ja was für dich.

P.S: Lob an Mortimer wirlich super informativ. Du hast mich echt heiß auf dieses Spiel gemacht.
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Monty
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mmh

Beitrag von Monty »

ich bin zwar kein absoluter Fachmann in der USK Szene.Aber die rechtliche Seite erscheint mir ,wie soll ich sagen, etwas unklar ? Alle Matrixgamesspiele
haben grundsätzlich keine USK Empfehlung,also laufen alle Spiele ab 18 Jahre !
Er wird sich absichern müssen,wenn er in der BRD diese Spiele offiziell verkauft.Allein die Werbung dazu ist bedenklich.Aber ist nicht mein Problem.
Wir setzen bei Gamershall.de alle Spiele von MG auf den USK Faktor 18 Jahre.
Jedes Spiel das in der BRD nicht über die USK läuft ist meines Wissens einfach nicht geprüft,ohne Prüfung = 18 Jahre.

V.
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James Longstreet
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Beitrag von James Longstreet »

Ich möchte an dieser Stelle kurz anbringen wie lächerlich ich diese Regelung finde. WbtS ist offensichtlich ein Spiel, das man bedenkenlos ohne Altersbegrenzung veröffentlichen kann. :rolleyes:
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

mariusgaius71 hat geschrieben:gibt es eine möglichkeit das spiel auch in deutschland zu bestellen ?
per download ist es mir zu unsicher und ich habe keine lust meine daten bekannt zu geben .



Hallo,

ich habe das selbe Problem wie du und bin mal von jemanden auf
UGG - Udo Grebe Gamedesign aufmerksam gemacht worden.
Ist ein Vertrieb der sich auf historische Spiele spezialisiert hat mit
Sitz in Deutschland. Der verkauft auch Spiele von Matrixgames.
Habe selber noch nicht dort bestellt und
vielleicht können andere mehr dazu sagen. Interessant könnten da die
verschieden Rabattmöglichkeiten sein. Bei bestellen von 2 Spielen geben
die 10 %. Anfragen per Mail werden auch sehr schnell beantwortet.
Das geht anscheinend dann ganz bequem per Überweisung allerdings
nur Vorkasse.
Schau einfach mal auf die Seite vielleicht ist das ja was für dich.

P.S: Lob an Mortimer wirlich super informativ. Du hast mich echt heiß auf dieses Spiel gemacht.
Danke erst einmal für das Lob :) Zu UGG kann ich etwas sagen, da ich vor längerer Zeit dort selbst einmal einen Matrix-Titel bestellt hatte (vor Anschaffung von DSL), was auch wunderbar funktionierte. Leider ist der Laden saumäßig teuer. Wer DSL hat, soll meines Erachtens die Download-Version bei Matrix kaufen, selbst CD-Version mit Post aus dem Ausland kommt billiger als UGG. Bezüglich Altersfreigabe: kann mich nicht genau erinnern, kann aber sein, daß da die Kopie des Ausweises verlangt wurde.
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Beitrag von Hasardeur »

Mortimer hat geschrieben:Danke erst einmal für das Lob :) Zu UGG kann ich etwas sagen, da ich vor längerer Zeit dort selbst einmal einen Matrix-Titel bestellt hatte (vor Anschaffung von DSL), was auch wunderbar funktionierte. Leider ist der Laden saumäßig teuer. Wer DSL hat, soll meines Erachtens die Download-Version bei Matrix kaufen, selbst CD-Version mit Post aus dem Ausland kommt billiger als UGG. Bezüglich Altersfreigabe: kann mich nicht genau erinnern, kann aber sein, daß da die Kopie des Ausweises verlangt wurde.
Da kann ich Euch nur recht geben - ich habe mir mal die Preise der Matrixtitel angeschaut und kann nur sagen, dass diese wohl ein schlechter Witz sind. Ich würde bei diesem Laden niemals kaufen !

Gruss
Von blutigen Bürgerkriegen aufs trefflichste inspiriert !

Eine Lebenswahrheit - es kommt nicht nur auf die Größe an ! Mehr Herz für überschaubare Szenarien !
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Zitat von Hasardeur

Beitrag von mariusgaius71 »

[Da kann ich Euch nur recht geben - ich habe mir mal die Preise der Matrixtitel angeschaut und kann nur sagen, dass diese wohl ein schlechter Witz sind. Ich würde bei diesem Laden niemals kaufen !


Also ich möchte jetzt nicht diesen Thread hier missbrauchen um dieses
Thema weiter aufzumachen. Aber ganz so stehen lassen kann ich das jetzt
auch nicht.
Klar ist dieser Vertrieb teuer. Was Ageod-Spiele betrifft brauchen wir da auch nicht
weiter reden. Aber bei manchen Spielen lohnt sich der Vergleich schon.
Ich meine man muß natürlich bei Matrixgames auch die CD-Version
heranziehen, da man die ja auch bei oben erwähnten Vertrieb bekommt.
Ich zahle bei Matrixgames für ein Spiel das 38,99 Euro kostet
mit allen Nebenkosten
auch schnell 63 Euro. Nichts für ungut aber ein Schnäppchen ist das
dann auch nicht gerade.
Mit den Rabattangeboten bei UGG kann ich dann sicherlich auch mal
billiger kommen.
Grundsätzlich finde ich jetzt beide nicht unbedingt billig.
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Mortimer
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Combat Resolution

Beitrag von Mortimer »

Leider gab es wieder einmal eine Verzögerung bei der Fortsetzung des Berichts, aber heute liefere ich wie versprochen die Kampfergebnisse nach.

Die erste Nachricht ist gleich eine schlechte: Meine zaghafte Invasion im Rücken der Virginia-Front wurde ins Meer zurückgetrieben. Die Verluste hielten sich aber in Grenzen.

Bild


Mein Fehler war wahrscheinlich, daß ich direkt im Einzugsbereich starker Rebellentruppen landen wollte. Da die Rebellen-Kommandeure recht häufig über Initiative verfügen und somit die KI in der Reaktionsphase auch über mehrere Regionen hinweg Truppen verschieben kann, war es absehbar, daß sich mir ein Abwehrverband entgegenstellen würde.

Der Verlauf von Kämpfen hat übrigens Auswirkungen auf die Anführerwerte. Bei erfolgreichen Aktionen kann sich die Anzahl der Command Points erhöhen und bzw. oder eine frühzeitige Beförderung erfolgen. Im aktuellen Fall erhöht sich der Kommandowert des erfolgreichen Verteidigers A.P. Hill auf 12:

Bild


Mein Hauptaugenmerk gilt jedoch den geplanten Offensiven in Tennessee. Ich erinnere daran, daß in diesem Gebiet zwei starke Armeen unter Hallack und Lyon dazu abgestellt wurden, in Richtung Tennessee River vorzustoßen, wobei im laufenden Zug das befestigte Clarksville am Cumberland genommen werden soll.

Zuerst der Angriff auf Nashville, der aber mit schwächeren Kräften geführt wird und eher der Ablenkung dienen soll. Hier der Gefechtsbildschirm, der gerade zeigt, wie eine Miliz unter dem Kommando von Leonidas Polk einen Treffer von seiten schwerer Unionsartillerie kassiert:

Bild


Die Gefechtsmechanik von WBTS gefällt mir persönlich sehr gut, da man das Ergebnis nicht einfach präsentiert bekommt, sondern den Verlauf der Kämpfe sukzessive verfolgen kann (gilt allerdings nur für Spiele gegen die KI, da die Combat Phase in den Zug des Gegners fällt und ich diese in einer Pbem-Partie nicht direkt verfolgen kann). Praktisch heißt dies, daß die Verbände nacheinander und vom Schlachtenlärm begleitet in den Kampf ziehen, bis eine Seite den Rückzug antritt. Die Anzeige der genauen Verlustzahlen hat übrigens eher den Sinn, eine authentische Atmosphäre zu erzeugen, denn anders als in AACW werden diese exakten Werte nicht von der Einheitenstärke abgezogen, so daß z.B. eine Einheit, die ursprünglich über 1000 Mann verfügte, nach der Schlacht nur noch 835 Männer hat. Das System von WBTS ist hier etwas abstrakter: Kassiert eine Infanteriebrigade einen Treffer, so wird sie quasi zur Reparatur in die Produktionsschleife geschickt, bei zwei Treffern gilt sie dagegen als aufgerieben und verschwindet komplett aus dem Spiel. Noch eine Anmerkung: Oben rechts wird angezeigt, daß 6600 Männer und 60 Geschütze der Union am Kampf beteiligt sind. Dieser Wert gilt jedoch nur für den aktuellen Stand des Gefechts und erhöht sich im Laufe des Kampfes. Damit wird simuliert, daß sich die Union erst ins Feindgebiet bewegen muß und aufgrund unterschiedlicher Bewegungsraten und Leader Ratings nicht alle Verbände gleichzeitig auf dem Schlachtfeld erscheinen können. Umgekehrt gilt dies auch für etwaige Verstärkungen der Rebellen.

Wie erwartet, muß sich Lyon aus Nashville zurückziehen. Allerdings sind auch auf seiten der Rebellen die Verluste beträchtlich:

Bild


Fast noch schwerer dürfte für die Konföderation der Verlust von General Polk wiegen, der aufgrund seines hohen Kommandowertes sogar zum Army Commander geeignet wäre (und auch von der KI öfters als solcher eingesetzt wird).


Bild

Wie man hier sieht, können auch bei Niederlagen die Kommandowerte von Anführern steigen, sofern sie sich individuell im Kampf hervorgetan haben.

Dann erfolgt der Hauptschlag gegen Clarksville, ausgeführt von Hallack. Hier gelingt es mir, die Befestigungen der Rebellen zu überrennen. Ich führe diesen Erfolg darauf zurück, daß die KI die Mehrzahl ihrer Reserven in die Schlacht von Nashville geführt hat, so daß Clarksville nur von einer schwachen Verteidigung gedeckt wurde.


Bild


Hallack kann einen „Major Victory“ erringen, was prompt zur Erhöhung seines Kommandowerts führt. Offenbar hat sich auch ein gewisser William T. Sherman ausgezeichnet. Die Verwundung von Hamilton, einem eher untergeordneten Unit Commander, läßt sich verschmerzen.

Bild

Des weiteren gibt es noch einen kleinen Zwischenfall zur See. Ein Ironclad unter Farragut beschädigt eine Batterie schwerer Geschütze in Fort St. Philip (Mississippi-Delta bei New Orleans).


Bild

Ich überspringe die Bewegungsphase der KI (außer den üblichen Aufklärungsmissionen der Kavallerie keine besonderen Vorkommnisse) und komme zum Ende der Ereignisse im Februar 1863. Bevor ich mit dem nächsten Zug dran bin, erhalte ich Meldung über den Zustand der Blockade. Die Lage ist recht zufriedenstellend, denn die konföderierte Einfuhr von Nachschub aus Übersee konnte merklich gedrosselt werden. Man sieht hier auch, welch weitreichenden Effekt die Aktivität von Panzerschiffen im Delta des Mississippi haben kann, da auf diese Weise nicht nur New Orleans, sondern auch wichtige, im Inland gelegene Handelszentren entlang des Flusses gesperrt wurden.

Bild

Dann noch der Bericht über Krankmeldungen von Offizieren sowie über sogenannte Abnutzungs- bzw. Zermürbungsverluste bei den Truppen im nun beginnenden März 1863:

Bild


Werte Herren, an dieser Stelle bedanke ich mich bei Euch für die Aufmerksamkeit! Ich werde den AAR nun abschließen, da ich jetzt die wichtigsten Features von WBTS und die Grundlagen der Spielmechanik vorgeführt habe. Ich verweise auf den sehr spannenden AAR von Hasardeur, der sozusagen zur weiterführenden Lektüre geeignet ist, da er sich mehr dem eigentlichen Spielverlauf widmet.


Nachträge:

Inzwischen ist mein Spiel einige Züge weiter vorangeschritten, und ich will Euch wenigstens in Kürze über die Ereignisse informieren, vor allem um zu zeigen, wie spannend auch ein Spiel gegen die KI sein kann.

Im Frühjahr 1863 habe ich einige einschneidende Änderungen in der Kommandostruktur vorgenommen. Hallack, der auch über ausgezeichnete administrative Werte verfügt, wurde zum neuen Oberbefehlshaber West ernannt und der unfähige Fremont entlassen. Hallacks Stelle als Armeekommandeur wurde von Ulysses Grant übernommen. Im Osten ist McClellan nach längerer Krankheit wieder im aktiven Dienst und hat das Oberkommando Ost inne.

Der Sommer des Jahres 1863 sah die bisher heftigsten Kämpfe des Krieges. Allerdings veränderte sich die Lage zu meinen Ungunsten. Ein kombinierter Angriff der Armeen Butler und McDowell auf Manassas führte zu einer denkwürdigen Niederlage der Union mit Verlusten von 32 000 Mann. Daraufhin mußte McDowell seinen Hut nehmen. Neuer Kommandeur der Potomac-Armee ist nun der angriffsstarke Sherman, der mit großer Härte die Truppen diszipliniert und wieder auf Vordermann bringen soll.

Im Westen brachte die Berufung von Grant bisher nicht den erwünschten Erfolg. Zwar gelang es der Union, über den Cumberland zu setzen, doch liefen sich weitere Vorstöße in schwierigem Gelände fest. Ein geplanter Angriff auf Nashville wurde zum Debakel, da ich einige große Verbände trotz Initiative nicht aus bewaldetem Gebiet herausführen konnte. Ich faßte den verhängnisvollen Entschluß, von Grant und Lyon Angriffsbewegungen in drei verschiedene Richtungen ausführen zu lassen, da ein konzentrierter Schlag nicht möglich war. Dies Vorgehen, das der Ungeduld des Präsidenten geschuldet war, führte zu historischen Niederlagen bei Shiloh und Nashville. Nur im weniger bedeutenden Murfresboro konnten sich Truppen der Union festsetzen. Daraufhin wurde Grant befohlen, über den Cumberland zurückzugehen, um unter besserer Ausnutzung der vorhandenen Verkehrswege eine neue Offensive vorzubereiten.

Als Erfolge kann ich lediglich die Einnahme einiger Inseln, die der Atlantikküste der Südstaaten vorgelagert sind, verbuchen. Es handelt sich dabei um eine Standardtaktik der Union, da durch amphibische Invasion diverser Inseln die Effektivität der Blockade gesteigert werden kann.

Darüber hinaus operieren meinen Kanonenboote, geführt von guten Seeoffizieren, auf dem oberen Lauf des Mississippi und fügen der schweren Artillerie des Südens insbesondere in Memphis schweren Schaden zu.

Der Siegeswillen der Union ist ungebrochen. Neue Truppen formieren sich, die Fabriken arbeiten mit Hochdruck und bringen die materielle Überlegenheit des Nordens zur Geltung. Allerdings wird die Zeit knapp. Es ist jetzt Herbst 1863, und ich stehe mit meinen Siegpunkten im Keller. Im November 1864 stehen die Präsidentenwahlen an, und ich brauche bis dahin ca. 1000 Siegpunkte, um nicht vom wankelmütigen und bis dahin sicher kriegsmüden Volk aus dem Amt geworfen zu werden. Wenn die Initiative günstig steht, sollen gewaltige Offensiven gegen Manassas, Nashville und später Memphis die ersehnten Siege bringen. Erwogen wird außerdem eine amphibische Invasion bei New Orleans, eventuell auch die massive Verstärkung von Fort Monroe, um von dort aus das nahe Richmond zu bedrohen. Erringe ich einen „strategic victory“, werde ich die Emanzipationsakte erlassen und vielleicht sogar die schwarze Bevölkerung zu den Waffen rufen...

Glory, Glory Hallelujah!
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James Longstreet
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Beitrag von James Longstreet »

Von der letzten Zeile einmal abgesehen, fabelhaft beschrieben.
Es freut mich natürlich gaaar nicht, dass die *** Yankees zurückgeworfen werden. :D

Vielen Dank für diesen schönen AAR, er wird bestimmt einigen Interessenten geholfen haben! :)
Hier noch zwei Anmerkungen meinerseits:
Wenn Ihr doch sogar wisst, dass Euer Angriff (bei Nashville) wohl zurückgeschlagen werden wird, wieso setzt Ihr denn dann Schwere Artillerie ein? Sicherlich ist es eine ganz nette Sache gegen Befestigungen, aber letztendlich ist sie doch einfach nur geopfert, wenn es nur ein Ablenkunsmanöver sein soll.

Zweitens wäre da die Emanzipations Proklamation: Habt Ihr denn noch gar keinen großen Sieg erungen, nachdem Ihr sie hättet verkünden könnt?
Je länger Ihr wartet, desto unerfreulicher (man denke nur mal an die drei Punkte die man pro Zug verliert) wird es doch.
Oder wolltet Ihr sie lediglich noch nicht erklären? :)
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