Die Grünen, eine Partei im Wandel - wohin geht es?
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ganz böse überspitzt (wir geben es ja zu):
Die Grünen möchten gerne Maßnahmen durchsetzen. die die Wirtschaft ruinieren, die FDP möchte die Wirtschaft von der Kette lassen. Wie einigt man sich da?
Etwas weniger polemisch:
Der Markenkern beider Partei, ist genau das Gegenteil von dem, was die andere möchte. Das wird in der praktischen Umsetzung extrem schwierig.
Die Grünen möchten gerne Maßnahmen durchsetzen. die die Wirtschaft ruinieren, die FDP möchte die Wirtschaft von der Kette lassen. Wie einigt man sich da?
Etwas weniger polemisch:
Der Markenkern beider Partei, ist genau das Gegenteil von dem, was die andere möchte. Das wird in der praktischen Umsetzung extrem schwierig.
Als Gott den Mann erschuf, übte sie nur
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[Gast]
Als Kanzlerpartei können die Grünen ganz andere Kompromisse eingehen als ein Anhängsel Der Union, dass um Bemerkbarkeit kämpft.
Sobald die Grünen sagen: Mit uns gibt es keine Steuererhöhung und Vermögenssteuer, können sie mit der FDP auf eine Koalition zu arbeiten. Kommt noch eine Soliabschaffung und Einkommensteuerstufenanpassung hinzu, ist man kurz vor der Koalition. Der Rest wie CO2 Bepreisung usw., da findet man leicht zueinander. Bisschen mehr Markt als Eine bloße Steuer, bisschen mehr Markt als bloße Verbote und schon haben beide Seiten, was sie wollen. SPD nickt sowieso ab.
Digitalisierung, Gesellschaft, Innere Sicherheit und Außenpolitik (also Habeck und dessen Truppe), da sind die FDP und Grüne sich z.B. näher als die SPD und die Grünen.
Sobald die Grünen sagen: Mit uns gibt es keine Steuererhöhung und Vermögenssteuer, können sie mit der FDP auf eine Koalition zu arbeiten. Kommt noch eine Soliabschaffung und Einkommensteuerstufenanpassung hinzu, ist man kurz vor der Koalition. Der Rest wie CO2 Bepreisung usw., da findet man leicht zueinander. Bisschen mehr Markt als Eine bloße Steuer, bisschen mehr Markt als bloße Verbote und schon haben beide Seiten, was sie wollen. SPD nickt sowieso ab.
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Performer
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+1
Nun ja - zugleich sind aber beide paradoxderweise sehr bürgerliche Mittelschichtparteien, die teilweise um die selbe Wählerschaft ringen - auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen. Ich denke, es ist bis heute ein großes taktisches Versäumnis der FDP und CDU, die Grünen als linke Partei wahrzunehmen - wobei der Fundiflügel seit Jahren im Schwinden ist. Bzw. die Leute sind natürlich da, aber glaub bloß nicht, dass die auf Zaster verzichten wollen, den sie zum Einkauf im Biomarkt brauchen.Sappho hat geschrieben:ganz böse überspitzt (wir geben es ja zu):
Die Grünen möchten gerne Maßnahmen durchsetzen. die die Wirtschaft ruinieren, die FDP möchte die Wirtschaft von der Kette lassen. Wie einigt man sich da?
Etwas weniger polemisch:
Der Markenkern beider Partei, ist genau das Gegenteil von dem, was die andere möchte. Das wird in der praktischen Umsetzung extrem schwierig.
Sooo, bevor ich in den B90/Grünen-Rant-Modus falle: Ich sehe die zwei nicht als Antipoden - auch wenn sich beide als solche empfinden.
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- dooya
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+8
Da brauch man nur mal auf die Steuerpläne schauen um zu erkennen, dass da ziemlich unterschiedliche Vorstellung von "Republik modernisieren" bestehen:[B@W] Abominus;1241761 hat geschrieben: Abominus;1241761"]Ich will die FDP und die Grünen in einer Koalition sehen, das kann nur gut sein für unsere vermuffte Republik.
Direktlink
Die FDP will ein riesiges Loch in den Bundeshaushalt reißen, um den Großverdienern und Reichen noch ein bisschen mehr Geld in der Tasche zu lassen. (Das Balken-Diagramm für die FDP ist hier nicht mit abgebildet, sieht aber noch ein bisschen steiler aus als bei der CDU.) Sehe nicht, welchen gesamtgesellschaftlichen Nutzen das haben soll. Vermute, dass die FDP das mit der trickle-down voodoo-economics Leier beantworten würde.
(Anmerkung zu den Steuerplänen der Linken: in der Grafik wird nicht erwähnt, dass auch Pläne für die Vermögenssteuer in die Musterrechung eingehen und bei der einkommenstärksten Gruppe wohl 2.5 Mio EUR Vermögen angenommen wurde. Da langen die Linken dann wohl deutlich stärker zu.)
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Das ist ja "garnicht" reißerisch und einseitig formuliert.dooya hat geschrieben:Da brauch man nur mal auf die Steuerpläne schauen um zu erkennen, dass da ziemlich unterschiedliche Vorstellung von "Republik modernisieren" bestehen:
Direktlink
"Umverteilung von unten nach oben". Aha. Zahlt der Hartz-IV-Empfänger also zukünftig Sozialhilfe an den CEO?
"Einnahmen erzeugen" vs. "Loch reißen".
So argumentiert brauchen wir am besten einen Kommunismus - "100% Steuern" generiert "voll viel Einnahmen".
Meint Ihr die Großverdiener und Reiche, die 20.000 € verdienen und zwei Kinder haben? Verdammte Bonzen!Die FDP will ein riesiges Loch in den Bundeshaushalt reißen, um den Großverdienern und Reichen noch ein bisschen mehr Geld in der Tasche zu lassen.
In dem Modell bleiben diesen nämlich von 20.000 € 3.000 € mehr, das sind 15 % der Einnahmen.
Den Spitzenverdienern winkt ein Plus von 6 %.
Man kann da ja gerne über Notwendigkeiten reden und das kritisieren - aber wenn die FDP die personalisierte Fratze des kapitalistischen Bösen sein soll, dann ist dieses neoliberale Monster wohl doch eine ziemlich harmlose Schmusekatze...
"Umverteilung von unten nach oben" - was für ein unfassbarer Blödsinn.
(Aber eine interessante Grafik, Dooya - danke fürs teilen)
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Mal blöd gefragt:
Ein finanzielles Minus im Vergleich zu heute von 190 T€ bei einem Paar das 300 T€ brutto verdient...
Ist diese Zahl bei der Linken falsch oder wollen die die Gutverdiener direkt zur Guillotine schicken?
Ein finanzielles Minus im Vergleich zu heute von 190 T€ bei einem Paar das 300 T€ brutto verdient...
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Wir haben noch ein anderes Problem mit der Tabelle.
Was soll überhaupt dort ein "Brutto-Einkommen" sein? Das ist wieder ein Begriff, der nicht oder unterschiedlich (Steuer/Sozialversicherung) definiert ist. Das soll wahrscheinlich das Einkommen eines Angestellten vor Steuern und Sozialabgaben sein. Wie da ein Paar mit 2 Kindern und einem Brutto-(Jahres????)Einkommen von 20.000 € durch steuerliche Regelungen mehr bekommen soll, ist uns unklar. Die bezahlen gar keine Steuern, können also keine Steuern sparen.
Soll das eine Kindergelderhöhung sein? Oder Sozialhilfe?
Was soll überhaupt dort ein "Brutto-Einkommen" sein? Das ist wieder ein Begriff, der nicht oder unterschiedlich (Steuer/Sozialversicherung) definiert ist. Das soll wahrscheinlich das Einkommen eines Angestellten vor Steuern und Sozialabgaben sein. Wie da ein Paar mit 2 Kindern und einem Brutto-(Jahres????)Einkommen von 20.000 € durch steuerliche Regelungen mehr bekommen soll, ist uns unklar. Die bezahlen gar keine Steuern, können also keine Steuern sparen.
Soll das eine Kindergelderhöhung sein? Oder Sozialhilfe?
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+8
Auf diese Besonderheit hatte ich eigentlich hingewiesen:Ioelet hat geschrieben:Mal blöd gefragt:
Ein finanzielles Minus im Vergleich zu heute von 190 T€ bei einem Paar das 300 T€ brutto verdient...
Ist diese Zahl bei der Linken falsch oder wollen die die Gutverdiener direkt zur Guillotine schicken?
Hab diese Information aber auch nur aus irgendeinem Twitter-Kommentar. Steht leider nicht in der Grafik, der Artikel in der Süddeutschen ist hinter einer Bezahlschranke und der idw Bericht nur eine kurze Zusammenfassung.dooya hat geschrieben: (Anmerkung zu den Steuerplänen der Linken: in der Grafik wird nicht erwähnt, dass auch Pläne für die Vermögenssteuer in die Musterrechung eingehen und bei der einkommenstärksten Gruppe wohl 2.5 Mio EUR Vermögen angenommen wurde. Da langen die Linken dann wohl deutlich stärker zu.)
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(https://www.zew.de/presse/pressearchiv/ ... rofitieren)Währenddessen würde der Staatshaushalt einen starken Überschuss von 90 Mrd. Euro bzw. 18 Mrd. Euro aufweisen, wenn die Linke bzw. Bündnis 90/Grünen die hier betrachteten Vorschläge umsetzen könnten. Gründe sind unter anderem eine Vermögenssteuer in Höhe von fünf Prozent bei den Linken bzw. ein Prozent bei den Grünen sowie höhere Spitzensteuersätze bei der Linken bis zu 75 Prozent.
Und wer die Zahlen genauer erklärt haben möchte, öffnet einfach das pdf, welches dort rechts (PC) oder unten (Handy) zu finden ist.
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"Parteien denken zuerst an die Wähler der anderen
Die Wahlklientel der Parteien profitiert in barer Münze sehr unterschiedlich vom jeweiligen Programm, vergleicht man die SOEP-Daten zum Wahlverhalten im Jahr 2017 mit den aktuellen Programmen. So entlastet die FDP Wähler/innen der Grünen mit durchschnittlich 6,2 Prozent am stärksten und die eigene Klientel mit 5,9 Prozent erst an zweiter Stelle. Die Grünen hingegen stellen ihre Wähler/innen mit 1,1 Prozent Zuwachs des durchschnittlich verfügbaren Einkommens auf die vierte Position. Dagegen profitieren AfD-Wähler/innen mit 2,9 Prozent bei ihnen am stärksten, ebenso bei SPD (2,75 Prozent) und Linke (6,94 Prozent)."
Das sind aber mal Aussagen .....
Die Wahlklientel der Parteien profitiert in barer Münze sehr unterschiedlich vom jeweiligen Programm, vergleicht man die SOEP-Daten zum Wahlverhalten im Jahr 2017 mit den aktuellen Programmen. So entlastet die FDP Wähler/innen der Grünen mit durchschnittlich 6,2 Prozent am stärksten und die eigene Klientel mit 5,9 Prozent erst an zweiter Stelle. Die Grünen hingegen stellen ihre Wähler/innen mit 1,1 Prozent Zuwachs des durchschnittlich verfügbaren Einkommens auf die vierte Position. Dagegen profitieren AfD-Wähler/innen mit 2,9 Prozent bei ihnen am stärksten, ebenso bei SPD (2,75 Prozent) und Linke (6,94 Prozent)."
Das sind aber mal Aussagen .....
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Wer den Schaden hat...


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+14
Braucht für den Spott nicht zu sorgen:
Hängt vermutlich nicht kausal zusammen. Und wem soll man in Bayern denn sonst spenden?
Hängt vermutlich nicht kausal zusammen. Und wem soll man in Bayern denn sonst spenden?
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Garfield für den Beitrag:
- [B@W] Abominus
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If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck,
then it probably is a duck.
then it probably is a duck.
- dooya
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- Registriert: Di 21.12.2004, 12:00
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+8
Yep, hatte ich auch gesehen, aber absichtlich nicht dazu getan, weil SIXT mit solchen Werbe-Ideen regelmäßig wirklich in alle politischen Richtungen schießt.Garfield hat geschrieben:Braucht für den Spott nicht zu sorgen:
[T.WEET]1412707038338113536[/tweet]
Hängt vermutlich nicht kausal zusammen. Und wem soll man in Bayern denn sonst spenden?
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[Gast]
Nochmal nachgerechnet zu Baerbocks Stipendium.
Im Jahr 2011 zahlte der Landesverband ihr 300€ im Monat, 2012 400€ und 2013 2213€ im Monat. Für die 50% Stelle, die Abends und am Wochenende erledigt wurde. (Aussage Baerbock). 2014 waren es dann 2600€
Was lief 2013 nicht mehr? Das Stipendium. Wurde der Parteivorsitz vom Stipendium finanziert?
Übrigens wurde in Baerbocks Landesverband 2011/2012 250.000€ vom Kassenwart unterschlagen, ohne dass es dem Vorstand auffiel.
Und natürlich diese Zitate:
Im Jahr 2011 zahlte der Landesverband ihr 300€ im Monat, 2012 400€ und 2013 2213€ im Monat. Für die 50% Stelle, die Abends und am Wochenende erledigt wurde. (Aussage Baerbock). 2014 waren es dann 2600€
Was lief 2013 nicht mehr? Das Stipendium. Wurde der Parteivorsitz vom Stipendium finanziert?
Übrigens wurde in Baerbocks Landesverband 2011/2012 250.000€ vom Kassenwart unterschlagen, ohne dass es dem Vorstand auffiel.
Und natürlich diese Zitate:
“Frau #Baerbock|s Hauptfokus lag in diesen Jahren auf der Arbeit an ihrem Promotionsvorhaben” (Grünen-Sprecherin heute).
„Die Landesvors. [Baerbock] arbeiten ehrenamtlich, geben aber weit mehr als 50 Prozent ihrer Arbeitszeit für den Landesverband“ (Grüne BB, 2010).