Welt im Sturm II
- LochLomond
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Werter Admiral Hipper,
das ist eine spezielle Einheit der Russen: Schock-Armee.
Kampfkraft vergleichbar mit einer Armee, baut aber etwas schneller.
Gruss LochLomond
das ist eine spezielle Einheit der Russen: Schock-Armee.
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Gruss LochLomond
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- TheBlackSwan
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Skill? Wir setzen auf überlegenes Glück!
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- LochLomond
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Tagebuch Berthold Hartmann, 22.10.1943:
Wenn das Weiterkämpfen nur noch den Tag der endgültigen Niederlage hinauszögert und keinerlei Aussicht auf Sieg mehr besteht, muss man die Konsequenzen ziehen und den Kampf beenden.

PAZIFIK/CHINA

weitere Landung auf Sumatra, Padang wird von indischen Spezialeinheiten eingenommen

auf Java wird Bandoeng belagert und der Hafen blockiert

Pakhoi, Hongkong und Amoi werden angegriffen, Haikou von indischen Fallschirmjägern aus der Luft eingenommen

Wuhan wird an vier Seiten von chinesischen Einheiten bedroht und ist damit unhaltbar, womit auch die Stellungen in Changsha und Hengyang unhaltbar werden, da sie von hinten abgeschnitten werden könnten

in Nordchina drängen die Chinesen unaufhaltsam vor, den Japanern bleibt nur, sich zu den Häfen zurückzuziehen
NORDAFRIKA

vier amerikanische Flugzeugträger versenken aus dem östlichen Mittelmeer die Andrea Doria auf See und die Bismarck im Hafen von Malta
ZENTRALEUROPA

bunte Mischung von Luftangriffen (nur ein taktischer Bomber, aber sogar Marinebomber) und zum Abschluss einzelne Bodenangriffe zerstören Armee, Panzer und schwere Panzer (von oben)
HEERESGRUPPE NORD

auch hier zeigen sich erste russische Einheiten
HEERESGRUPPE MITTE

deutsches HQ wird zerstört, das gute Wetter für die Russen führt zur Einkesselung der kompletten Heeresgruppe (von hier aus können die Russen nahezu ungehindert bis Berlin vorstoßen)
HEERESGRUPPE SÜD

hier halten die Stellungen diese Runde noch
An dieser Stelle habe ich kapituliert!
Japan hat keine Chance sich auch nur gegen China zu behaupten, an einen Kampf gegen die anderen Alliierten ist nichtmal zu denken
Deutschland kann nur eine Front halten. Um im Osten eine Front aufzubauen, die auch nur den Hauch einer Chance gegen die Russen hätte, müsste ich die Front im Westen nahezu auflösen. Die Frage ist nicht, ob Berlin innerhalb weniger Züge fällt, sondern nur wen ich lieber als Besatzer sehe.
(Fazit mit ausführlichen Statistiken folgt)
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- Jörg von Frundsberg
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Wir fordern einen Endkampf !!!
Wir wollen keine Dolchstoßlegende !!
Schönes Werk und guter Kampf !!! hat Spaß gemacht es zu lesen .
Merde perdu encore ! letzte Worte des Marquis Montcalm bei der Schlacht bei Quebec 1759
Des Frundsberg gesammelte Werke
http://www.si-games.com/forum/showthrea ... post713072
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- TheBlackSwan
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Kein Kampf bis zum Untergang?
Danke für den sehr schönen AAR.
Wird es einen dritten Teil geben?
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- Cfant
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Erstens: Großartiger AAR! Spannend bis zum Schluss.
Zweitens: Wir sind geflasht, dass der Russe eine echte Offensive starten konnte! Aus Unserer Sicht hing der stehend KO in den Seilen.
Drittens: Glück/Pech können Wir nicht bewerten. Aber sehr gut gespielt von Euch, soweit Wir das sehen, und hervorragend zurückgekommen von Eurem Gegner.
Vielen Dank!
Zweitens: Wir sind geflasht, dass der Russe eine echte Offensive starten konnte! Aus Unserer Sicht hing der stehend KO in den Seilen.
Drittens: Glück/Pech können Wir nicht bewerten. Aber sehr gut gespielt von Euch, soweit Wir das sehen, und hervorragend zurückgekommen von Eurem Gegner.
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- Kardinalinfant
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+4
Danke für die spannende Lektüre. Nachvollziehbar für Uns, dass Ihr kapituliert habet, da war nichts mehr zu gewinnen. Für Uns war auch überraschend (Wir hatten ja noch dagegen argumentiert), dass die Russen doch relativ stark angreifen konnten, Wir glauben aber auch, dass Ihr den Russen da mit Stellungsfehlern im Süden bei Grosny und Astrachan sehr in die Karten gespielt habt. Ein rechtzeitiger Teilrückzug hätte die russische Offensive möglicherweise verpuffen lassen und Euch mehr Zeit im Westen gegeben. Angesichts der dortigen Abläufe hätte das aber wohl auch nichts mehr gebracht und zudem ist man hinterher immer schlauer.
Nachdem Wir ja nur die europäische Version des Spiels und nicht die Weltkarte kennen, wissen Wir auch das nicht sicher, aber Wir würden mal in den Raum stellen, ob die Nichteinnahme Singapurs im ersten Ansturm nach der japanischen Kriegserklärung nicht ebenso ein schwerer strategischer Fehler war, wie der Versuch, die Briten im indischen Ozean zu vernichten. Wäre es nicht besser gewesen, im Pazifik die Amis zu stellen als im indischen Ozean in Reichweite landgestützter Flugzeuge die Briten? Eure Einschätzung würde Uns durchaus interessieren.
Dass das Wetter Euch nicht gerade begünstigt hat und Ihr an einigen Stellen durchaus Pech hattet (langdauernde Einnahme Leningrads bspw., die mit etwas mehr Kampfglück schon einige Runden früher hätte erfolgt sein können) kam dann dazu.
Wir schließen Uns der Frage an ob es einen dritten Teil gibt, evtl. mit vertauschten Rollen?
Nachdem Wir ja nur die europäische Version des Spiels und nicht die Weltkarte kennen, wissen Wir auch das nicht sicher, aber Wir würden mal in den Raum stellen, ob die Nichteinnahme Singapurs im ersten Ansturm nach der japanischen Kriegserklärung nicht ebenso ein schwerer strategischer Fehler war, wie der Versuch, die Briten im indischen Ozean zu vernichten. Wäre es nicht besser gewesen, im Pazifik die Amis zu stellen als im indischen Ozean in Reichweite landgestützter Flugzeuge die Briten? Eure Einschätzung würde Uns durchaus interessieren.
Dass das Wetter Euch nicht gerade begünstigt hat und Ihr an einigen Stellen durchaus Pech hattet (langdauernde Einnahme Leningrads bspw., die mit etwas mehr Kampfglück schon einige Runden früher hätte erfolgt sein können) kam dann dazu.
Wir schließen Uns der Frage an ob es einen dritten Teil gibt, evtl. mit vertauschten Rollen?
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Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
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Berliner
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Ebenfalls Danke für die vorzügliche Lektüre!
Wir sind von der Wendung der letzten zwei Züge doch noch deutlich geschockt, die Achse darf eben in Ihrer Aggressivität keinen Fehler machen und muss trotzdem schnell Land und Ressourcen gewinnen. Da summiert sich dann Afrika, Leningrad; Japanflotte, Singapur plus Wetterpech, sehr schade...
Wir sind von der Wendung der letzten zwei Züge doch noch deutlich geschockt, die Achse darf eben in Ihrer Aggressivität keinen Fehler machen und muss trotzdem schnell Land und Ressourcen gewinnen. Da summiert sich dann Afrika, Leningrad; Japanflotte, Singapur plus Wetterpech, sehr schade...
- Admiral Hipper
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[Gast]
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+16
Wir sind überrascht, wie plötzlich doch dann der deutliche Einbruch der Achse kam. 
Großer Dank an den werten LochLomond für diesen wirklich hervorragenden AAR. Schön aufbereitet und stets spannend. Wir freuen Uns auf ein neues Spiel?!
Vorher aber noch auf die Zusammenfassung und das Fazit.
Großer Dank an den werten LochLomond für diesen wirklich hervorragenden AAR. Schön aufbereitet und stets spannend. Wir freuen Uns auf ein neues Spiel?!
Vorher aber noch auf die Zusammenfassung und das Fazit.
Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen. (Friedrich Nietzsche)
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- Setsches
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+10
Wir vermuten, die Russen haben massenhaft Truppen im Hinterland gesammelt und nur auf die Invasion gewartet, um los zu schlagen! Asien war seit den Trägerschlachten im Golf von Bengalen verloren. Europa stand lange auf der Kippe und wurde letztlich durch die Übermacht der USA und den Gegenschlag der Roten Armee entschieden. Bagration war der Sargnagel. Trotzdem eine Tolle Partie, wenn wir uns auch ein bitteres Ende gewünscht hätten! Gibt es eine Revanche mit umgekehrten Rollen oder Neuauflage mit Hausregeln?
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+6
Danke für den AAR!
Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber wir halten das Afrikaabenteuer für den strategischen Fehler zu viel. Mit den dort gebundenen Kräften habt Ihr letztlich nichts erreicht und am Ende musstet Ihr die Truppen sogar aus Afrika evakuieren.
Mit den Truppen im Osten hättet Ihr die SU stärker schwächen können oder im Westen die Invasion besser bekämpfen können.
Über einen Rückkampf würden wir uns freuen.
Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber wir halten das Afrikaabenteuer für den strategischen Fehler zu viel. Mit den dort gebundenen Kräften habt Ihr letztlich nichts erreicht und am Ende musstet Ihr die Truppen sogar aus Afrika evakuieren.
Mit den Truppen im Osten hättet Ihr die SU stärker schwächen können oder im Westen die Invasion besser bekämpfen können.
Über einen Rückkampf würden wir uns freuen.
- LochLomond
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+3

Fazit
U-Boot-Krieg:
Ist für die Achse sehr nachteilig modelliert. Deutsche U-Boote, die sich im Atlantik auf den wichtigen Konvoirouten auf Lauer legen, sind zum Tode verurteilt! Gerade am Anfang lassen sie sich mit den französischen Schiffen relativ leicht aufklären. Durch Umstellung mit britischen Einheiten wird die Flucht verhindert. Versenkung übernehmen dann die Zerstörer und Flugzeugträger.
So ist ein effektiver U-Boot-Krieg kaum möglich. Wenn der Alliierte seine Konvoilinien sichern will, kann er das auch.
Ganz anders verhält es sich beim britischen U-Boot, dass sich sehr effektiv auf dem Norwegenkonvoi einsetzen lässt. Die deutschen Zerstörer verursachen kaum Schaden und laufen stets Gefahr von den weit überlegen Überwassereinheiten der Briten versenkt zu werden. Zur Sicherung dieser Konvoilinie müsste das Reich Bomber und Jagdflugzeuge abstellen, die dann aber an anderer Stelle fehlen.
Zum Zeitpunkt des Erscheinens des größten Teils der deutschen U-Boote ist ein Entkommen aus der Ostsee kaum noch realistisch. Ein U-Boot-Krieg auf der Konvoilinie nach Murmansk findet gar nicht statt.
Nordafrika:
Die absolute Überlegenheit der Royal Navy und die schlechte Versorgung machen das Halten für Italien nahezu unmöglich. Der frühe (unglückliche) Verlust des itaienischen HQ hat das beschleunigt, aber nicht verursacht. Den deutschen Bombern auf Sizilien fehlt eine Stufe Longrange um den Hafen von Tripolis vor Blockade zu schützen. Das Wetter tut sein übriges.
Der frühe Fall des kompletten italienischen Nordafrikas hat gravierende Auswirkungen und rückwirkend betrachtet sogar bis in den pazifischen Bereich. Italien verliert durch die Einbußen bei der nationalen Moral massiv an Kampfkraft, gleichzeitig steht es einer möglichen Invasion durch die lange Küste ziemlich hilflos gegenüber. Dem kann nur durch die Beherrschung Maltas und Gibraltars begegnet werden. Hierdurch wird zumindest das westliche Mittelmeer gesichert, während das östliche Mittelmeer den Briten gehört. Strategisches Patt: die Regia Marina kann nicht nach Osten, die Royal Navy nicht nach Westen.
Die hierzu erforderliche Kriegserklärung an Spanien hat in meinen Augen viel zu hohe Auswirkungen auf die amerikanische Kriegsbereitschaft. Gerade die in den USA zu dieser Zeit meinungsbestimmenden Isolationisten hatten überhaupt keine Sympathien für das faschistische Regime in Spanien. Im Gegenteil hätte man vermutlich darüber gelacht, dass Faschisten sich jetzt gegenseitig bekämpfen. Die strategische Annäherung der Achse an Gibraltar mit 5% Erhöhung der amerikanischen Kriegsbereitschaft halte ich dagegen für realistisch.
Die globalen Auswirkungen ergeben sich aus dem strategischen Patt im Mittelmeer. Da die Italiener außer Stande sind sich mit ihrer Flotte nach Osten vorzubewegen, kann der alliierte Spieler die komplette Flotte hier abziehen und nach Ostasien verlegen. Der größte Teil der an der Seeschlacht im Golf von Bengalen beteiligten britischen Einheiten bestanden aus der kompletten Mittelmeerflotte! Ohne diese Einheiten wäre die Schlacht kürzer gewesen und den Japanern wäre auf dem Rückweg genügend Kampfkraft verblieben, um sich mit den Amerikanern auf Augenhöhe zu messen.
Es stellt sich die Frage, ob die Amerikaner unter diesen Voraussetzungen überhaupt gekämpft hätten. Zusammen mit der Mittelmeerflotte der Briten (und nur dadurch) waren die Amerikaner in der Lage überhaupt zu einer Bedrohung für die japanische Flotte zu werden. Dies nicht vor der Seeschlacht zu erkennen, kreide ich mir als Fehler an! Der nahezu komplette Verlust der japanischen Flotte führte dann zum sofortigen Ende jeder offensiven Tätigkeit Japans. Mit halbwegs intakter japanischer Flotte wären die frühen Offensiven der Alliierten im Pazifikraum nicht möglich gewesen. Es lief dann immer nach dem gleichen Muster: Küstenbeschuss und strategische Bomber bringen Versorgung der Ortschaft auf null, Blockade des Hafens verhindert den Support über den Hafen, die nun unversorgten japanischen Verteidiger sind nur noch Kanonenfutter.
Deutschland:
Ich kann in meinem Spiel mit Deutschland bis auf die letzten Züge keine größeren Fehler erkennen. Die Frühphase lief gut. Frankreich hat im Mai 1940 kapituliert. Barbarossa kam zu einem vertretbaren Zeitpunkt im August 1941 - früher möglich ist maximal ein Zug, was aber abhängig vom Kriegseintritt Jugoslawiens ist. Auch der Verlauf von Barbarossa war in meinen Augen gut. Der Vormarsch war relativ schnell und ohne große Verluste und endete erst mit der Einnahme von Leningrad und Astrachan. Die Russen hatten bei den letzten offensiven Kämpfen massive Verluste und ich habe nicht damit gerechnet, dass sie sich davon schnell erholen: Fehler meinerseits! Führte dann direkt zum nächsten Fehler, nämlich die verbliebenen Panzer an der Ostfront in vorgeschobenen Stellungen zu belassen. Die Panzer würde ich rückblickend auch nach Deutschland verlagern, der zusätzliche Punch hätte wahrscheinlich genau den erforderlichen Unterschied gemacht. Sie an der Ostfront zu verlieren - und dann noch auf Low Supply - war jedenfalls völlig sinnlos. Als Mindestes hätte ich die Panzer und Panzergrenadiere in den Rückraum verlegen müssen.
Im Westen haben mir nicht die gelandeten Einheiten das Genick gebrochen, sondern nahezu ausschließlich die Flieger, die sich als außerordentlich schlagkräftig erwiesen haben. Insbesondere die strategischen Bomber und die britischen Flugzeugträger haben viel zu oft getroffen. Das Spiel bildet es eigentlich ganz gut ab, dass diese Einheiten gegen Landeinheiten eigentlich nur Glückstreffer erzielen können und die Kampfvorhersagen sollten immer bei 0:0 oder sogar negativ für den Angreifer gewesen sein. Die dann trotzdem verursachten Schäden kamen für mich wie aus dem Nichts.
Was noch als Fehler betrachtet werden muss, ist die zu leichte Einnahme der Benelux-Länder durch die erste Welle der Amerikaner. Die hauptsächlich mit Garnisonen besetzten Positionen hätten mindestens mit Korps besetzt werden müssen. Das hätte zumindest die extrem schnelle Ausdehnung des Brückenkopfes verhindert. Und auch eine kleinere schnelle Eingreiftruppe hätte größere Ausdehnung im Ansatz stören können.
Allgemein:
Für mich waren die Alliierten in diesem Spiel viel zu stark! So starke Alliierte kenne ich aus anderen Spielen in PBEM nicht. Woran das lag? Keine Ahnung - unterstellen möchte ich nichts!
Eine so massive Landung in Westeuropa ist (auch historisch) eigentlich unmöglich. Eher ist mit einer ersten Landung in Frankreich oder Spanien/Portugal zu rechnen. Das würde die Sache auch wesentlich beherrschbarer für die Achse machen.
Russland traf mich zu einem Zeitpunkt, wo ich durch dessen Verluste bei Leningrad und Astrachan erstmals glaubte, ernsthaften Schaden angerichtet zu haben. Scheint aber die Russen nicht im Ansatz geschwächt zu haben.
Die Briten haben massiv bei der Royal Navy geblutet. Wo die Kriegsmarine und die Regia Marina gegen die Briten gekämpft haben, hatte das immer große Verluste zur Folge mit einem Abtauschverhältnis das deutlich zu Lasten der Briten ging. Hat wohl dazu geführt, dass kaum britische Landeinheiten an der Landung beteiligt waren.
Das China aus eigener Kraft die Japaner aus China herausdrängt ist in meinen Augen ebenfalls völlig unrealistisch.
Insgesamt sind alle Alliierten hier in einer Stärke vertreten, die für Sommer 1944 vielleicht nachvollziehbar wäre, mir für Sommer 1943 aber maßlos übertrieben erscheint.
















Einnahmen (ein Zug vor Spielende)
Deutschland 703 MPP
Italien 99 MPP
Japan 221 MPP
Achse gesamt 1023 MPP
Großbritannien ca 530 MPP
USA ca 940 MPP
Russland ca 870 MPP
China ca 210 MPP
Indien ca 115 MPP
Alliierte gesamt ca 2665 MPP
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- Duke of York, Ruprecht I., Witold Pilecki, elbe1, Kardinalinfant, thrawn, Managarm, Bigfish, preusse
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+6
Vielen Dank für die Analyse. Was unhistorische Entwicklungen betrifft: Das Spiel abstrahiert so sehr, dass Wir das nicht ins Kalkül ziehen würden. Die Supply-Situation in Afrika finden Wir tatsächlich überzogen und nachteilig für die Achse. Dass die Russkis solche Verluste so "leicht" verkraften auch. Allerdings scheint Uns in der Diskussion auf Matrixgames, dass viele Spieler die Achse als zu stark empfinden. Wie wichtig war die Landung in Norwegen aus Eurer Sicht für die Allierten? Die Bedenken bezgl. der U-Boote teilen Wir.
Die Auswirkungen der Invasion Spaniens auf die USA finden Wir ok. Anders als im RL stärkt das die Achse ohne dass sie - wie im RL - massig Truppen als Besatzung dort lassen müsste. Es sind schlicht mehr MPP. Das sollte schon einen Nachteil mit sich bringen.
Und könnte man eigentlich wirklich was drehen am Spiel, wenn man betrügen möchte? Wir fragen das bloß aus Interesse, nicht weil Wir solches vermuten.
Wir finden jedenfalls, dass Ihr sehr gut gespielt habt und würden Uns über weitere Waffengänge freuen. Ganz ausgezeichnete Berichterstattung.
Die Auswirkungen der Invasion Spaniens auf die USA finden Wir ok. Anders als im RL stärkt das die Achse ohne dass sie - wie im RL - massig Truppen als Besatzung dort lassen müsste. Es sind schlicht mehr MPP. Das sollte schon einen Nachteil mit sich bringen.
Und könnte man eigentlich wirklich was drehen am Spiel, wenn man betrügen möchte? Wir fragen das bloß aus Interesse, nicht weil Wir solches vermuten.
Wir finden jedenfalls, dass Ihr sehr gut gespielt habt und würden Uns über weitere Waffengänge freuen. Ganz ausgezeichnete Berichterstattung.
- TheBlackSwan
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Warum konnte die Italienerflotte nicht die Möglichkeit, ins östliche Mittelmeer vorzustoßen, als die Seeschlacht im Indik stattfand?
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- Ruprecht I.
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- Admiral Hipper
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