Field of Glory: Empires
- Krupinski
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+1
Verzeihung, dass wir diese verstaubte Diskussion wieder rauskramen. Aber wir bekommen nach wir vor Erinnerungen per Mail, doch bitte unseren nächsten Zug zu tätigen.
Leider können wir diese Mails nicht deaktivieren, dass muss wohl der "Spielleiter" tun. Daher unsere Bitte: Ist es dem werten Regenten möglich, diese Partie irgendwie offiziell in seinen Settings zu beenden?

Leider können wir diese Mails nicht deaktivieren, dass muss wohl der "Spielleiter" tun. Daher unsere Bitte: Ist es dem werten Regenten möglich, diese Partie irgendwie offiziell in seinen Settings zu beenden?
- Ajax
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Wegen der anstehenden FoG Kingdom Neuheit habe ich eine neue Partie mit FoG Empire begonnen. Leider stelle ich fest, dass ich fast alles alte Wissen vergessen habe. Hauptfrage ist daher, wenn ich eine Provinz gegründet habe, kann ich in den Regionen doppelte vorhandene Regionverbesserungen abreißen? Bin mir da nicht sicher, aber ich habe bemerkt, dass Rekrutierungen neuer Einheiten immer die ganze Provinz betrifft und nicht nur die einzelnen Regionen. Gilt das auch für alle andere Verbesserungen in den Regionen einer Provinz?
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der kleine Dodo
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Nein, der Übungsplatz gibt in der Provinzhaupstadt 5 EP pro ausgehobene Einheit und 2,5 EP je Übungsplatz in jeder Region der Provinz.
Bei Pferden/ Einheiten solltet ihr eure Provinzen spezialisieren.
Bei Pferden/ Einheiten solltet ihr eure Provinzen spezialisieren.
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- Ajax
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Also steigern weitere Übüngsplätze "nur" die Erfahrungspunkte der Einheiten bei der Neuaufstellung?der kleine Dodo hat geschrieben:Nein, der Übungsplatz gibt in der Provinzhaupstadt 5 EP pro ausgehobene Einheit und 2,5 EP je Übungsplatz in jeder Region der Provinz.
Bei Pferden/ Einheiten solltet ihr eure Provinzen spezialisieren.
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der kleine Dodo
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Nur? Der Unterschied zwischen Veteran und Neuling kann in der Schlacht den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage bedeuten.
Der zweite Punkt, die Übungsplätze kann man zu Kasernen aufwerten. Bedeutet doppelte Erfahrungspunkte und (zumindest bei Karthago) +1 oder +2 Manpower pro Kaserne
Und drittens, die Übungsplätze und die Kaserne importieren Flachs, ist somit ein wertvolles Geschäft.
Der zweite Punkt, die Übungsplätze kann man zu Kasernen aufwerten. Bedeutet doppelte Erfahrungspunkte und (zumindest bei Karthago) +1 oder +2 Manpower pro Kaserne
Und drittens, die Übungsplätze und die Kaserne importieren Flachs, ist somit ein wertvolles Geschäft.
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- suo
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Übrigens haben wir unser altes Multiplayer einfach die letzten Monate weitergespielt und - wenn wir nicht im Urlaub waren - brav jede Woche einen Zug gemacht. Mittlerweile haben wir diplomatisch oder durch Niederschlagung von Revolten das Kernland unserer Germanenstämme fast geeint und befinden uns im Jahre 63 v.Chr.. Ja... so langsam geht das, wenn man nur einen Zug pro Woche macht.
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Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.
- Mortimer
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+6
Nachdem es jahrelang in der virtuellen Bibliothek verstaubte, widmen wir uns erstmals ausführlicher diesem Spiel ("Old World" hat uns wieder zur Antike geführt). Es macht ziemlich Spaß und widerlegt unser anfangs bestehendes Vorurteil, dass es kompliziert sei. Wir versuchen uns als römische Republik und sind gerade dabei, die italische Halbinsel zu erobern. Sennonen und Samniten wurden bereits unterworfen. Weil der Senat, geführt von den Optimaten, es verlangte, gerieten wir in Konflikt mit den Kelten im cisalpinen Gallien. Sehr gut gefällt uns die Einbindung der politischen Entscheidungen sowie der verschiedenen Aktionen, die man in den Regionen durchführen kann. Interessant finden wir auch die Konzepte Fortschritt, Vermächtnis und Dekadenz. Während wir wegen der Expansion ordentlich unter Dekadenz leiden, konnten wir beim Vermächtnis immerhin schon auf Rang 6 unter den Nationen vorrücken...
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Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
- Thomasius
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+6
Wir fanden das Spiel am Anfang auch ganz nett um es dann aber noch ca. 100-150 Jahre Ingamespielzeit als Schrott zu verwerfen.Mortimer hat geschrieben:Nachdem es jahrelang in der virtuellen Bibliothek verstaubte, widmen wir uns erstmals ausführlicher diesem Spiel ("Old World" hat uns wieder zur Antike geführt). Es macht ziemlich Spaß und widerlegt unser anfangs bestehendes Vorurteil, dass es kompliziert sei. Wir versuchen uns als römische Republik und sind gerade dabei, die italische Halbinsel zu erobern. Sennonen und Samniten wurden bereits unterworfen. Weil der Senat, geführt von den Optimaten, es verlangte, gerieten wir in Konflikt mit den Kelten im cisalpinen Gallien. Sehr gut gefällt uns die Einbindung der politischen Entscheidungen sowie der verschiedenen Aktionen, die man in den Regionen durchführen kann. Interessant finden wir auch die Konzepte Fortschritt, Vermächtnis und Dekadenz. Während wir wegen der Expansion ordentlich unter Dekadenz leiden, konnten wir beim Vermächtnis immerhin schon auf Rang 6 unter den Nationen vorrücken...
- habakuk
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+2
Ah, okay.Thomasius hat geschrieben:Sorry, wir meinten 100-150 Jahre Ingamespielzeit.
Wir hatten schon Freude an dem Titel und spielen immer mal wieder mit dem Gedanken, eine neue Partie zu starten. Aber es ist ohne Frage ein eigenwilliges Spiel.
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Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.
Franz Kafka, Heimkehr
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- Thomasius
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+6
Es hat all die Krankheiten die Spiele von AGEOD schon seit Jahrzehnten haben. Die Spiele fangen gut an und im Laufe des Zeitraums des Spieles laufen die Spielmechaniken aus dem Ruder und werden immer undurchsichtiger sowie merkwürdiger.Mortimer hat geschrieben:Werter Thomasius, was genau hat Euch veranlasst, das Spiel schließlich als "Schrott" zu betrachten?
Der I-Punkt war der Versuch die Insel Bornholm einzunehmen. Auf der Insel lebte ein Barbarenstamm, der wirklich nur diese Insel hatte. Der Stamm hatte nicht nur ein riesiges Heer. Wie kann so etwas sein, wenn man nur so eine winzige Insel bewohnt? Es war auch unter größten Anstrengungen mit weit überlegenen römischen Elitetruppen nicht möglich die Insel einzunehmen. Jeder Landungsversuch endete in einem Desaster. Das große römische Reich war nicht in der Lage eine winzige Insel zu erobern.
Wie gesagt es ist bei Spielen von AGEOD seit Ewigkeiten Standard, dass diese im ersten Drittel des Zeitrahmen des Spiels brauchbar sind und später die Spielmechaniken aus dem Ruder laufen, weil sie nicht ausreichend getestet werden.
Scheinbar scheint dieses aber viele Spieler nicht zu stören oder sie spielen nicht so weit, dass sie es nicht merken.
Wir hatten gehofft, dass sich daran nach dem Wechsel zu Slitherine etwas geändert hat, aber bei Empire war alles bisher.
Wir haben somit wiederum vor von AGEOD-Spielen die Finger zu lassen.
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- Templer
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Der geschätzte Mortimer "widmet sich erstmals ausführlicher diesem Spiel"...
Wir hoffen, er wird uns seine Erfahrungen mitteilen.
Wir selbst "erkunden" ja aktuell Field of Glory: Kingdoms - und das mit großer Freude...
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- Arminius
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Werter Mortimer,
mögen sich die folgenden Links für Eure Kampagne als hilfreich erweisen:
https://www.si-games.com/forum/showthre ... ost1220735
https://www.si-games.com/forum/showthre ... ost1220734
Es handelt sich um Tipps aus dem Jahre Anno 2021. Aber wie heißt es so schön? Gutes vergeht nie.
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"Someday, when all your civilization and science are likewise swept away, your kind will pray for a man with a sword." Robert E. Howard
- Mortimer
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+6
Das "Insel-Problem" ist natürlich ärgerlich. Gab es da vielleicht eine geringe Frontbreite? Wir haben jetzt ein ähnliches Problem, wenn auch nicht so extrem: In den Alpen ist die Frontbreite teilweise nur 3. Das kann dazu führen, dass es auch bei klarer Überlegenheit schwer wird, einen Gegner zu besiegen. Das ist nicht optimal gelöst. Eine andere Sache, die uns mittlerweile stört: Warum gibt es in der Schlacht keine Möglichkeit des manuellen Rückzugs? Ist eigentlich Standard.Thomasius hat geschrieben:Es hat all die Krankheiten die Spiele von AGEOD schon seit Jahrzehnten haben. Die Spiele fangen gut an und im Laufe des Zeitraums des Spieles laufen die Spielmechaniken aus dem Ruder und werden immer undurchsichtiger sowie merkwürdiger.
Der I-Punkt war der Versuch die Insel Bornholm einzunehmen. Auf der Insel lebte ein Barbarenstamm, der wirklich nur diese Insel hatte. Der Stamm hatte nicht nur ein riesiges Heer. Wie kann so etwas sein, wenn man nur so eine winzige Insel bewohnt? Es war auch unter größten Anstrengungen mit weit überlegenen römischen Elitetruppen nicht möglich die Insel einzunehmen. Jeder Landungsversuch endete in einem Desaster. Das große römische Reich war nicht in der Lage eine winzige Insel zu erobern.
Wie gesagt es ist bei Spielen von AGEOD seit Ewigkeiten Standard, dass diese im ersten Drittel des Zeitrahmen des Spiels brauchbar sind und später die Spielmechaniken aus dem Ruder laufen, weil sie nicht ausreichend getestet werden.
Scheinbar scheint dieses aber viele Spieler nicht zu stören oder sie spielen nicht so weit, dass sie es nicht merken.
Wir hatten gehofft, dass sich daran nach dem Wechsel zu Slitherine etwas geändert hat, aber bei Empire war alles bisher.
Wir haben somit wiederum vor von AGEOD-Spielen die Finger zu lassen.
Danke, wir werden das ganze Thema noch einmal aufmerksam lesen.Arminius hat geschrieben:Werter Mortimer,
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Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
- Mortimer
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+6
Wie vom werten Templer gewünscht, geben wir einen kurzen Erfahrungsbericht zu unserer ersten Partie.
Die römische Republik hat ca. 80 Jahre benötigt, um die gesamte italische Halbinsel unter ihrer Fahne zu vereinigen. Die Sennonen, Samniten, Bruttier und Etrusker mussten sich beugen. Schließlich führten wir Krieg gegen das hellenistische Tarent, um auch den „Stiefel“ zu erobern. Dieser Feldzug führte uns am Ende nach Sizilien, wo die letzte Festung Tarents die Waffen strecken musste. All das wurde von Karthago argwöhnisch beobachtet und hämisch kommentiert. Karthago scheint aber Probleme mit den Numidiern zu haben, deshalb sehen wir momentan keine Gefahr aus dieser Richtung.
Anfangs hatten wir erheblich unter Dekadenz zu leiden, so dass wir einige „Alterungsmarken“ kassiert haben. Inzwischen ist es umgekehrt: Wir haben die Alterung abgebaut und stattdessen Fortschrittsmarken erhalten.

Das Verhältnis von Kulturwert (HKW = Historischer Kulturwert) und Dekadenz ist jetzt sehr erfreulich. Eigentlich war das nicht schwer: Man baue fleißig Gebäude für die Kultur, am besten auch solche, die den Dekadenzwert reduzieren. Es dauert halt einige Jahre und Jahrzehnte. Oben links bei den Ressourcen sieht man auch, dass wir Gold wie Heu haben. Eine florierende Wirtschaft ist uns wichtig. Da wir einige Sklavenmärkte besitzen, können wir immer wieder per Event Sklaven verkaufen und dadurch noch mehr Gold scheffeln.
Der Überblick für das Jahr 236 v. Chr.:

Die Herrschaft der Optimaten wurde durch diejenige der Popularen abgelöst. Die Popularen sind Architekten, d.h. wir haben dadurch einen zusätzlichen Slot für Gebäude. Rom erhält bei den Bauplätzen ohnehin einen Bonus von +1. Wir können also beispielsweise 20 Gebäude in einer Region unterhalten, selbst wenn die aktuelle Bevölkerung nur 18 Pops beträgt.
Die Marianische Reform bringt uns die verbesserte römische Legion. Die schrittweise Reform können wir uns locker leisten, die zweite Option wäre uns dann aber doch zu teuer.

Die 100 Vermächtnispunkte nehmen wir gerne mit. So wie wir es verstehen, gewinnt man das Spiel letztlich über das Vermächtnis, welches man der Geschichte hinterlässt. Dieses Konzept finden wir sehr gut und auch realistischer als eine „Welteroberung“. Wenn wir längst nicht mehr sind, so bleiben doch die Ruinen unserer herrlichen Tempel und Theater, über die die Nachwelt staunen wird...
Nett finden wir auch die regionalen Events, die zusätzliches Flair geben. Manche Ereignisse sind freilich weniger lustig, wie hier z.B. der Ausbruch des Vesuvs in der Nähe von Neapolis.

Aufgrund der enormen Befestigung erforderte Tarent eine mehrjährige Belagerung. Die (im folgenden Bild erwähnte) Zerstörung der Amphoren ist Resultat einer regionalen Entscheidung. Wir wissen jetzt gar nicht, ob es diese Entscheidungen auch im Standardspiel gibt (bzw. ob sie irgendwann per Patch eingefügt wurden). Wir spielen nämlich mit dem DLC.

234 v. Chr.: Wir haben genug Fortschrittsmarken gesammelt, um von der Republik zur ruhmreichen Republik aufsteigen zu können. Das gibt einige nette Boni, erhöht aber auch die Dekadenz.

Wenn es weiter vorangeht, wird Rom eines Tages ein Imperium mit Kulturstufe III. Aber auch eine Rückentwicklung zur alternden Republik ist denkbar.
Italia im Jahre 232 v. Chr.:

Nur ein kleines Gebiet an der Adria ist noch nicht offiziell Teil der Republik, es ist lediglich römisch besetzt und gehört den Boiern, die an der östlichen Adriaküste siedeln. Verhandlungen über die Übergabe der Region führten bislang nicht zum Erfolg. Was das Vermächtnis angeht, liegen wir im Ranking der Völker mittlerweile sogar auf Platz 1.
In den Alpen haben wir häufiger Probleme mit übergriffigen Kelten und anderen Barbaren, die unsere Provinz Cisalpina heimsuchen. Wir richten nun an Brennpunkten kleinere Garnisonen ein. Das Hochgebirge dauerhaft zu besiedeln, erweist sich als schwierig, da es dort keine nennenswerte Bevölkerung gibt, die sich in absehbarer Zeit erhöhen würde, um dann in akzeptabler Geschwindigkeit für die Verbesserung der Infrastruktur sorgen zu können.
Eine innenpolitische Problematik sind Unzufriedenheit und mangelnde Loyalität in einigen Regionen. Gerade Latium mit der Metropole Rom ist ein ständiger Unruheherd. Dass Sklaven unzufrieden sind mit ihrem Los, können wir gut verstehen. Aber auch Teile der italischen Bevölkerung fühlen sich unwohl, obwohl wir Latium mit tollen Infrastrukturen zugebaut haben.
Was wir anfangs nicht wussten, weil die Funktion etwas versteckt ist: Römische Legionen können gegen eine Summe Geld innerhalb einer Runde Feldlager errichten oder Wege anlegen, was wirklich hilfreich sein kann...
Anmerkung: Obige Zeilen sind schon einige Tage alt. Wir haben weitergespielt und festgestellt, dass das Ausbalancieren der Faktoren Loyalität, Dekadenz und Vermächtnis auf Dauer doch nicht so einfach ist, wie es zunächst aussah (dabei spielen wir nur auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad). Wir erleben momentan eine Stagnation, die Dekadenz ist im Steigen begriffen, Makedonien hat uns schon auf Platz 2 verdrängt, die Partei der Popularen hat im Senat jegliche Unterstützung eingebüßt. Wir sehen uns zur weiteren Expansion genötigt. Unser Verbündeter und Nachbar Massalia wurde gerade von den Galliern überrannt, was nicht unbeantwortet bleiben darf. Auch begehren wir Korsika, Sardinien und ganz Sizilien. Wie praktisch, dass die Karthager gerade mit einem Bürgerkrieg beschäftigt sind...
Im Namen des Senates und des Volkes von Rom!
Die römische Republik hat ca. 80 Jahre benötigt, um die gesamte italische Halbinsel unter ihrer Fahne zu vereinigen. Die Sennonen, Samniten, Bruttier und Etrusker mussten sich beugen. Schließlich führten wir Krieg gegen das hellenistische Tarent, um auch den „Stiefel“ zu erobern. Dieser Feldzug führte uns am Ende nach Sizilien, wo die letzte Festung Tarents die Waffen strecken musste. All das wurde von Karthago argwöhnisch beobachtet und hämisch kommentiert. Karthago scheint aber Probleme mit den Numidiern zu haben, deshalb sehen wir momentan keine Gefahr aus dieser Richtung.
Anfangs hatten wir erheblich unter Dekadenz zu leiden, so dass wir einige „Alterungsmarken“ kassiert haben. Inzwischen ist es umgekehrt: Wir haben die Alterung abgebaut und stattdessen Fortschrittsmarken erhalten.

Das Verhältnis von Kulturwert (HKW = Historischer Kulturwert) und Dekadenz ist jetzt sehr erfreulich. Eigentlich war das nicht schwer: Man baue fleißig Gebäude für die Kultur, am besten auch solche, die den Dekadenzwert reduzieren. Es dauert halt einige Jahre und Jahrzehnte. Oben links bei den Ressourcen sieht man auch, dass wir Gold wie Heu haben. Eine florierende Wirtschaft ist uns wichtig. Da wir einige Sklavenmärkte besitzen, können wir immer wieder per Event Sklaven verkaufen und dadurch noch mehr Gold scheffeln.
Der Überblick für das Jahr 236 v. Chr.:

Die Herrschaft der Optimaten wurde durch diejenige der Popularen abgelöst. Die Popularen sind Architekten, d.h. wir haben dadurch einen zusätzlichen Slot für Gebäude. Rom erhält bei den Bauplätzen ohnehin einen Bonus von +1. Wir können also beispielsweise 20 Gebäude in einer Region unterhalten, selbst wenn die aktuelle Bevölkerung nur 18 Pops beträgt.
Die Marianische Reform bringt uns die verbesserte römische Legion. Die schrittweise Reform können wir uns locker leisten, die zweite Option wäre uns dann aber doch zu teuer.

Die 100 Vermächtnispunkte nehmen wir gerne mit. So wie wir es verstehen, gewinnt man das Spiel letztlich über das Vermächtnis, welches man der Geschichte hinterlässt. Dieses Konzept finden wir sehr gut und auch realistischer als eine „Welteroberung“. Wenn wir längst nicht mehr sind, so bleiben doch die Ruinen unserer herrlichen Tempel und Theater, über die die Nachwelt staunen wird...
Nett finden wir auch die regionalen Events, die zusätzliches Flair geben. Manche Ereignisse sind freilich weniger lustig, wie hier z.B. der Ausbruch des Vesuvs in der Nähe von Neapolis.

Aufgrund der enormen Befestigung erforderte Tarent eine mehrjährige Belagerung. Die (im folgenden Bild erwähnte) Zerstörung der Amphoren ist Resultat einer regionalen Entscheidung. Wir wissen jetzt gar nicht, ob es diese Entscheidungen auch im Standardspiel gibt (bzw. ob sie irgendwann per Patch eingefügt wurden). Wir spielen nämlich mit dem DLC.

234 v. Chr.: Wir haben genug Fortschrittsmarken gesammelt, um von der Republik zur ruhmreichen Republik aufsteigen zu können. Das gibt einige nette Boni, erhöht aber auch die Dekadenz.

Wenn es weiter vorangeht, wird Rom eines Tages ein Imperium mit Kulturstufe III. Aber auch eine Rückentwicklung zur alternden Republik ist denkbar.
Italia im Jahre 232 v. Chr.:

Nur ein kleines Gebiet an der Adria ist noch nicht offiziell Teil der Republik, es ist lediglich römisch besetzt und gehört den Boiern, die an der östlichen Adriaküste siedeln. Verhandlungen über die Übergabe der Region führten bislang nicht zum Erfolg. Was das Vermächtnis angeht, liegen wir im Ranking der Völker mittlerweile sogar auf Platz 1.
In den Alpen haben wir häufiger Probleme mit übergriffigen Kelten und anderen Barbaren, die unsere Provinz Cisalpina heimsuchen. Wir richten nun an Brennpunkten kleinere Garnisonen ein. Das Hochgebirge dauerhaft zu besiedeln, erweist sich als schwierig, da es dort keine nennenswerte Bevölkerung gibt, die sich in absehbarer Zeit erhöhen würde, um dann in akzeptabler Geschwindigkeit für die Verbesserung der Infrastruktur sorgen zu können.
Eine innenpolitische Problematik sind Unzufriedenheit und mangelnde Loyalität in einigen Regionen. Gerade Latium mit der Metropole Rom ist ein ständiger Unruheherd. Dass Sklaven unzufrieden sind mit ihrem Los, können wir gut verstehen. Aber auch Teile der italischen Bevölkerung fühlen sich unwohl, obwohl wir Latium mit tollen Infrastrukturen zugebaut haben.
Was wir anfangs nicht wussten, weil die Funktion etwas versteckt ist: Römische Legionen können gegen eine Summe Geld innerhalb einer Runde Feldlager errichten oder Wege anlegen, was wirklich hilfreich sein kann...
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