Turn 65
07.12.1916
Die kuk Fliegerkräfte entwickeln nun ebenfalls synchronisierte FlugzeugMGs. Die Bulgaren entwickeln Scheinwerfer. Der Winter hält einmal mehr Einzug in Europa.
Österreich-Ungarn
Suchscheinwerfer erhöhen bei Infanteriekorps die Verteidigung gegen Luftangriffe.
An der Italienfront gibt es diese Runde nur Artilleriebeschuss. Nachfolgende Angriffe haben noch keine guten Erfolgsprognosen, wahrscheinlich wegen des Wintereinbruchs. Mit den diese Runde produzierten Munitionsreserven wird, nächste Runde der Beschuss noch einmal fortgesetzt. Dann werden neue Angriffe geprüft. Eine weitere ID wurde von der Ostfront abgezogen und per Bahn zurückverlegt, diese wird in Lemberg aufgelöst.
Die aus der Adria ausgelaufenen U-Boote sichten den britischen Konvoi, der auf Höhe Kreta angegriffen wird.
In Südrussland wird Woronesch abgeschnitten, jedenfalls für den Moment. Das gekesselte Korps vor Charkow kapituliert vor der Übermacht. Frei werdende Verbände gehen daraufhin weiter nach Osten vor. Erste erfolgreiche Angriffe laufen auf Dnepropetrowsk an. Vielleicht fällt die Stadt in einer Runde. Rostow am Don wird von dem herangeführten kuk Geschwader bombardiert und vom Umland abgeschnitten. Da in dem Bereich kein Schnee liegt, bereiten sich einige Verbände vor, weiter nach Osten vorzugehen, um die Lage vor Stalingrad/Zarytsin auszuspähen. Die wichtige Bahnlinie nach Rostow wird unterbrochen.
Deutsches Reich
Zuerst eine wichtige Frontbeobachtung: Die im Kampfraum Moskau neu aufgestellten Verbände haben nur noch eine Truppenqualität von 8 (statt 10 max). Damit sind die russischen Truppen weniger effizient als am Beginn des Kriegs. Der russische Manpowerpool, der die wehr- und arbeitsfähige Bevölkerung der Nation symbolisiert, ist irgendwann in den letzten Runden unter 80% gefallen. Es wird nun auch die zweite Wahl einberufen und rekrutiert, was sich leicht negativ auf die Kampfkraft auswirkt.
Die Kavallerie stößt weiter in den hohen Norden vor. Das schwere, winterliche Gelände verursacht Organisationseinbußen, aber Gegner sind hier keine mehr in Sicht. Ziel ist es, bis zur Onegabucht, zum Ufer des Weißen Meeres vorzugehen. Damit würde ganz Finnland vom russischen Territorium abgeschnitten. Aus Finnland heraus gehen die dt. Korps weiter Richtung Petrograd vor. Ziel ist es hier, dass zaristische Korps im Kleinen abzuschneiden und zur Aufgabe zu zwingen. Falls die Russen nordwärts ausweichen, würde immer noch die weitläufige Operation der Kavallerie zum Tragen kommen. Die kaiserliche Marine hat das Maximalmögliche erreicht und wird aus dem Finnischen Meerbusen abgezogen. Ein Kreuzer im Hafen Helsinkis stellt die Vorsorgung Finnlands sicher, kann aber in einer Runde auch abgezogen werden, da dann eine Landverbindung über Petrograd etabliert ist. Da die Auffrischung von Divisionen, die keine Feindberührung haben günstiger ist, wird die Einheit in Petrograd ausgetauscht.
Da bei Orel das russische Korps nach Moskau verlegt wurde, kann die Stadt nun leicht eingeschlossen werden. Der Fall Orels ist nun sicher. Vor Moskau kann das desolate, russische Korps NW der Stadt durch den Angriff kaiserlicher Soldaten aus der Stellung geworfen werden. Die Reste der zaristischen Einheit sammeln sich NO Moskaus. In diese Lücke stößt das kuk Korps vor und geht am Stadtrand in Stellung. Die kuk Bomber können die gepanzerten Wagen in der Stadt erfolgreich angreifen, diese verlieren einen SP und Einiges an Organisation. Als die Österreicher und Hindenburg dann angreifen, ziehen sich die Fahrzeuge geschockt aus Moskau zurück. Damit ist der Weg frei. Hindenburg fährt mit seinem Zug wie ein antiker Triumphator im Smolensker Bahnhof ein. Als die zaristischen Jäger versuchten den Luftangriff auf Moskau zu vereiteln, wurden sie durch Jasta Richthofen aus dem Himmel gefegt. Zu schwach war die Verteidigung Moskaus, die Kapitale wurde ohne lange Belagerung aus der Bewegung heraus genommen. Leider kam der schnelle Fall Moskaus etwas unverhofft, die Artillerie hatte schon einen Marschefehl erhalten und hätte nun so einfach per Bahn in die Stadt verlegt werden können.
Die Westfront ist eingefroren, es gibt hier keinen Handlungsbedarf. Die Zeppeline greifen erfolgreich London an und vernichten einen Produktionspunkt.
In der Biskaya wird das portug. Korps in den Transportschiffen angriffen und schwer getroffen. Ein zweites U-Boot kann wegen des Kreuzers nicht rangehen. Zu groß ist die Gefahr eines Gegenschlags in Heimatgewässern der Entente. Die U-Bootblockade ist einfach nicht dicht genug. Es hätten vorige Runde mehr Boote in Reichweite sein müssen.
Osmanisches Reich
Im heißen Sand des Sinai kommt es nur zu Artilleriebeschuss. Gegen britische Korps mit ihrem ausgebauten Gasschutz reicht eine Batterie offenbahr nicht mehr, um sie sicher niederzuhalten. Die Angriffsprognosen für die Infanterie sind immer noch schlecht.
Sarikamish fällt diese Runde an die Osmanen. Damit geht ein jahrelanger Kampf zu Ende, in dem es lange Zeit nicht vorwärts ging. Freie Truppen stoßen nördlich vor. Einige Divisionen werden auf Erzurum zurückgenommen, um aufgelöst zu werden. Sollte die Kaukasusfront endgültig liquidiert werden, werden noch mehr Truppen aufgelöst. Mit den freien Kapazitäten wird der Manpowerpool stabilisiert und eine neue Artillerie aufgestellt werden.
Nach dem Fall Moskaus gibt es noch 2 provisorische Hauptstädte. Zaritsin /Stalingrad und ganz am Ostrand der Karte noch Omsk oder Tomsk. Immerhin haben wir bald 1917, vielleicht kommen ja doch irgendwann Lenin und seine Bande zum Zuge...