19.Feb.42
Das 6mot-Design wurde fertiggestellt. Profiteure sind die
Transportflugzeuge und die
strategischen Bomber.
Das Panzer-Korps des
DAK hat mittlerweile
Tunis weiträumig gesichert.
Die Gebirgsjäger liegen erwartungsgemäß noch weit zurück, aber wir geben trotzdem schon mal den
Marschbefehl bis Gabes.
In
Visby kapituliert die
101. US-Luftlande-Division vor den Veteranen der
1.Marinesturm-Division.
Etwa 14.500 überlebende GIs gehen in Gefangenschaft.
Oberstleutnant von Hohenlohe erhält das Eiserne Kreuz I.Klasse für seine Verdienste bei der erfolgreichen Invasion Gotlands und wird dauerhaft als
Kommandeur des 30.Marineinfanterie-Regimentes bestätigt.
Obwohl es uns in den Fingern juckt, die Yankees auch gleich noch aus
Dublin zu werfen, setzt sich die Stimme der Vernunft durch:
Erst müssen
Schweden und
Norwegen gesichert werden!
Also werden die "
Blauen Barrette" zurück nach
Lulea verfrachtet.
20.Feb.42
In
Mariehamn versuchen die Sowjets nun schon zum dritten Mal eine Luftlandung, scheitern aber wieder blutig an unserem
Fernjagd-Kommando.
Russischer Fallschirmjäger möchte man auch nicht sein...
21.Feb.42
Kiruna wurde von der
60.Pz.Gren.Div. gegen geringen Feindwiderstand freigekämpft.
Eigentlich wollten sich die auf der Flucht befindlichen Rotarmisten wohl eh nur kurz ausruhen, was uns aber nicht in den Kram paßt.
Damit ist ein weiterer Knotenpunkt der begehrten
Eisenerz-Bahn in unserer Hand.
Bei
Rovaniemi weichen die Sowjets unter sehr hohen Verlusten zurück.
In
Norwegen rücken zwei ungedeckte sowjetische Divisionen hingegen immer noch auf
Trondheim vor.
Einerseits recht mutig, da wir uns ja mittlerweile recht offen auf
Narvik zu bewegen, von dem wohl mittlerweile der komplette Nachschub der roten Truppen in
Schweden und
Norwegen abhängt. Andererseits auch durchaus lästig, da nur eine schwache Garnisons-Brigade
Trondheim deckt und die Sowjets bei einem Sieg ein Ausweichhafen in die Hände
fallen würde.
Leider haben wir nichts zur Hand, um die sowj. Divisionen direkt aufzuhalten - wir versuchen, ihnen möglichst schnell die Nachschub abzudrehen und hoffen das Beste...
22.Feb.42
Das
SS-Panzer-Korps erhält sein Panzer-Artillerie-Regiment.
Die
Blauen Barrette sind zurück in
Lulea und marschieren nun nach Norden, um die rechte Flanke des Panzer-Vorstoßes auf
Narvik zu decken.
23.Feb.42
Die
Ranger-Ausrüstung wurde weiterentwickelt.
Auf Deutsch heißen die Jungs "
Jäger".
Davon haben wir interessehalber auch eine Division in Aufstellung, also kann der Fortschritt durchaus etwas bringen.
In über
20 Regionen im Osten wurden die Verkehrswege verbessert.
Ausserdem haben wir nun Radar-Stationen auf den
Faröern und auf
Madeira eingerichtet, die uns künftig hoffentlich eine genauere Vorstellung von den Operationen der US-Navy
geben werden. Schliesslich wurden noch die Flugplätze in
Lemberg und
Wilno ausgebaut und die Reichshauptstadt
Berlin mit einer ersten Bunkerlinie gegen Bodenangriffe gesichert.
Die Maßnahmen werden fortgesetzt...
Die
7.Pz.Div. bezwingt im Verein mit der
2.Mar.Sturm.Div. "Seelöwe" nach hartem Kampf die Verteidiger von
Kalliosalmi.
Zwei wieder mal ohne Jagdschutz anfliegende sowjetische Strabo-Geschwader scheitern bei dem Versuch, die Verkehrsverbindungen des in
Talacyn stationierten
III.Pz.Korps auszuschalten
äusserst blutig an den Abfangjägern des
Luftverteidigungs-Kommandos "Ost".
Das
VI.Pz.Korps hat ohne auch nur von Ferne einen Feind zu sehen
Gabes besetzt.
Nun geht es weiter nach
Tripolis.
Sollten die Engländer tatsächlich alle ihre Truppen in Nordafrika bereits in
Marokko und
Algerien gegen uns verloren haben?
Wir bleiben vorsichtig.
24.Feb.42
Eine komplette sowj.Division wurde in
Kvikkjokk zerschlagen, da es von dort aus keine Rückzugsmöglichkeit gibt.
Fast 15.000 Mann ergeben sich der
3.SS-Pz.Div.
Die äusserst blutige Schlacht um
Turtola wurde wenigstens siegreich beendet.
Allerdings brauchen die "
Barracudas" nun dringend eine Pause zur Reorganisation.
Die Finnen hatten den Angriff gestartet, sich aber in der Mitte des Gefechtes verabschiedet.
Das
DAK hat
Tunesien gesichert und marschiert nun Richtung
Tripolitanien.
25.Feb.42
Die
Fließband-Produktion wurde weiter erforscht.
Zur Abwechslung mal eine Verbesserung im industriellen Bereich ohne Nachteile.
Wir verbessern als nächstes die
Panzerungstechnologien, was uns einiges bei
IK und Rohstoffen kosten wird, aber die Vorteile überwiegen.
Angesichts der an sich sehr hohen Industriekapazität einerseits und den bescheidenen Reserven an Menschen andererseits schichten wir in Zukunft verstärkt in Richtung
Qualität, Nachschub und Transport um.
In
Berlin haben wir das erste
Raketentest-Gelände eingerichtet, was uns in die Lage versetzt, strategische Raketen und Flugbomben zu erforschen.
Eine Gelegenheit, von der wir unverzüglich Gebrauch machen.
Am Nachmittag nimmt die
2.Pz.Brig. an der Spitze des
DAK erstmals seit längerem wieder Fühlung mit britischen Truppen auf.
Allerdings nur eine schwache Stabseinheit, scheinbar ohne Kampftruppen.
Gegen Abend geht die
7.Pz.Div. in Nord-Finnland wieder in die Offensive und stößt auf eine Ansammlung sowjetischer Divisionen.
Scheinbar ist nur eine mot.Schützen-Division wirklich kampfkräftig, sodass sich unsere Panzer schnell durchsetzen können sollten.
In der Nacht entdeckt die
U-Jagdgruppe 1 einen schweren US-Flottenverband im Seegebiet der
Western Approaches.
Unsere stark unterlegenen Einheiten greifen befehlsgemäß sofort an, um den Gegner zu stellen, während die
Marineflieger-Korps 1 und 2 in Brest und Cherbourg alarmiert
werden und die
Transportgruppe Blücher unter Zurücklassung der Transportschiffe aus Brest ausläuft, um ebenfalls in das Gefecht einzugreifen.
26.Feb.42
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Wem die Stunde schlägt
Fregattenkapitän Hjalfnar beugt sich über die Seekarte der Western Channel Approaches und beobachtet, wie der Zweite Offizier die Positionen der deutschen Geschwader und
des amerikanischen Kreuzerverbandes aktualisiert.
Um 23:00 hatte der inzwischen groß ausgebaute Radarkomplex in Brest die U-Jagdgruppe 1 über mehrere Kontakte in diesem Seegebiet informiert, woraufhin Konteradmiral Warzecha
den Verband sofort auf einen Abfang-Kurs gebracht hatte.
Die Marineflieger in Brest und Cherbourg wurden ebenfalls alarmiert, konnten jedoch in der Nacht nicht wirklich eingreifen.
Auch Dönitz hatte seine Kampfgruppe Blücher in Marsch gesetzt, war aber zu weit weg und durch die alten Schlachtkreuzer auch zu langsam, um den feindlichen Verband einzuholen.
Also musste die U-Jagdgruppe den Gegner stellen und ins Gefecht verwickeln, um für die Kampfgruppe und die Marineflieger genügend Zeit zu schinden.
Nach Analyse der Radar-Echos musste es sich um 4 schwere Feindschiffe handeln, was die U-Jagdgruppe mit ihren Schnellbooten und Zerstörern vor eine schwer lösbare Aufgabe stellte.
Was der Gegner in dem Seegebiet vor hatte, war nicht klar ersichtlich.
Entweder handelte es sich um einen neuen Versuch, in den Ärmelkanal zu laufen um den Seehandel dort zu stören oder man wollte nach Norden und an der englischen Südwest-Küste
vorbei nach Irland durchschlüpfen.
"Neuer Kurs 10° Backbord liegt an", meldet der Steuermann.
Der II.Offizier verlängert die Linie, die den Kurs der U-Jagdgruppe zeigt.
Nun jagen die 4 deutschen Geschwader mit 30 Knoten nach Nordwesten, um dem Gegner den Weg zu verlegen und auf Schussdistanz heran zu kommen.
Falls beide Seiten keine weiteren Manöver ausführten - wovon nicht auszugehen ist - würden sich die Linien in etwa 30 Seemeilen im Norden kreuzen.
"Befehl vom Flaggschiff: klar zum Gefecht!", gibt der Funker durch.
Der Fregattenkapitän hebt kurz den Blick von der Karte und nickt dem I.Offizier zu.
Kurz darauf schrillen die Sirenen auf den Zerstörern und Schnellbooten.
Hjalfnar vertauscht die Kapitänsmütze mit einem Stahlhelm und den Uniform-Mantel mit einer Flakweste, bevor er sich wieder dem Kartentisch zuwendet.
Er reibt sich nachdenklich den roten Vollbart.
Noch immer ist unklar, mit wem sich die Kriegsmarine hier gerade anlegt.
Insbesondere läßt sich der Schiffstyp noch nicht genau einschätzen.
Das sich aus der Radar-Analyse ergebende Operationsprofil spricht für schwere Kreuzer, aber es konnten durchaus auch moderne Schlachtkreuzer sein.
Für Schlachtschiffe war die Marschgeschwindigkeit des Verbandes dagegen zu hoch.
Also würde der Gegner mindestens über 20,3cm-Geschütze verfügen, vielleicht sogar noch größere Kaliber.
Die Feindschiffe konnten also Granaten mit einem Gewicht von mindestens 120kg verschießen, während die 12,7cm-Geschütze der deutschen Zerstörer
gerade mal 24kg-Geschosse beförderten.
Zudem liegt die maximale Reichweite der Deutschen bei nur etwa 17km, während der Gegner auf deutlich über 20km das Feuer eröffnen würde.
Letzten Endes ist das aber nur graue Theorie, da die mickrigen deutschen Granaten die schwer gepanzerten feindlichen Schiffe nicht entscheidend verwunden können.
Man würde also deutscherseits auf die Torpedos bauen und deshalb nahe heran gehen müssen.
Sehr nahe.
Bei einer Maximalgeschwindigkeit von 44 Knoten liegt die Torpedo-Reichweite gerade mal bei 6 Kilometern.
Gedrosselt auf 30 Knoten ergeben sich 12 Kilometer, aber dann wäre der Torpedo nicht viel schneller als die gegnerischen Schiffe.
Nette Hausaufgabe für den Konteradmiral, befindet Hjalfnar skeptisch.
"Gegner-Echo wird schwächer - vermutlich Kursänderung", meldet der Funkmess-Techniker.
Die leichten deutschen Schiffe würden wie ein Federgewichts-Boxer unter der Reichweite eines Schwergewichts durchtauchen müssen, um selbst in Schlagdistanz zu kommen.
Dabei hatten sie immerhin den Vorteil der deutlichen zahlenmäßigen Überlegenheit.
Wieviele Schnellboote und Zerstörer würde der Feind mit seiner überlegenen Artillerie zusammenschießen, bevor die Deutschen endlich selbst das Wirkungsfeuer eröffnen konnten?
Würden überhaupt genügend Deutsche übrig bleiben um dann entscheidend zuzuschlagen?
Ein Frage, die durch das taktische Geschick der Kommandeure und der Feuerleitung des Feindes entschieden werden würde.
"Kursänderung Feindverband bestätigt, nun vermutlich 10°-15°, Geschwindigkeit etwa 25 - 27 Knoten", ergänzt der Funkmess-Techniker.
Für Halfjnars Geschmack ein merkwürdig unentschlossenes Verhalten.
Geortet hatte man die deutschen Schiffe längst, das zeigten die eigenen Radar-Sensoren und das hatte auch zur Aufhebung des EMKON-Befehls durch den Konteradmiral geführt.
Nach Aktivierung der deutschen Funkmess-Einrichtungen stand eine Entdeckung durch den Gegner endgültig ausser Frage.
Der nun von dem Gegner gewählte Kurs passte recht gut zu einer Annäherung an die Einfahrt zum Ärmelkanal, was bedeuten konnte, dass dem gegnerischen Kommandanten
eventuelle Maßnahmen der Deutschen grad egal waren und er einfach ungerührt nach Plan manövrierte.
Andererseits verschob sich dadurch auch der Zeitpunkt bis zum Erreichen der maximalen Feuerreichweite der Deutschen nach hinten, was angesichts der schwereren Hauptbewaffnung
eine passende Taktik für den kommenden Kampf darstellte.
Fliehen machte für den Feind ohnehin keinen Sinn, da die kleinen deutschen Einheiten einfach schneller waren.
Mit dieser Kursänderung überließ der gegnerische Kommandant den Deutschen die Wahl, ob sie den Kampf nun aufnehmen wollten oder nicht.
Hjalfnar wäre deutlich aggressiver vorgangen und hätte schlicht Kurs auf den Deutschen Verband setzen lassen - dann hätten sich die Deutschen zwischen Kampf oder Flucht entscheiden müssen.
So lag es alleine an den Deutschen, was weiter geschehen würde.
Arroganz oder Unsicherheit, befindet der Fregattenkapitän.
Der Bug des Zerstörers schneidet durch die Wellen.
Bei Höchstfahrt schiessen immer wieder Gischtwolken nach oben, deren grünlich-weiße Färbung in der Dunkelheit der Nacht besonders auffällt.
Bisher hatte Warzecha versucht, "das T zu kreuzen", aber dafür war der Geschwindigkeitsunterschied zu gering und da dem gegnerischen Kommandanten nicht der Sinn danach stand,
würde daraus auch nichts werden.
"Neue Befehle vom Flaggschiff: 5.Zerstörer-Geschwader auf Abfangkurs, 6.Zerstörer-Geschwader und 1.Schnellboot-Geschwader Kurs Nord, 2.Schnellboot-Geschwader Kurs West.
Klarmachen für Torpedo-Angriff!", ruft der Funker.
"Befehl bestätigen, neuer Kurs 5° Backbord!", erwidert Hjalfnar.
Nun ist die Katze aus dem Sack, denkt sich der Fregattenkapitän.
Warzecha will den Kampf und wirft ein Netz aus, in dem sich der Feind so oder so verfangen wird.
Soweit die guten Nachrichten, jedenfalls für die 5.Zerstörer.
Offenbar hat der Konteradmiral sein Geschwader dazu auserkoren, das feindliche Feuer auf sich zu ziehen, während sich die übrigen Geschwader auf machten, den Gegner einzukreisen.
Das sollte es dem Gegner jedenfalls erschweren, den Torpedos auszuweichen.
Allerdings wird er vorerst sein gesamtes Feuer auf das 5.Zerstörergeschwader konzentrieren können, wodurch die Überlebensaussichten für die Besatzungen nun deutlich zusammenschrumpfen.
Die bisher in 4 parallelen Kolonnen fahrenden deutschen Schiffe teilen sich auf, woraufhin die Formation schnell auseinander bricht.
"Entfernung zum Gegner?", fragt Hjalfnar nach.
"Entfernung aktuell 20 Seemeilen", kommt die Antwort vom III.Offizier, der sich hinter dem Radarstand aufgebaut hat.
"Ab 20.000 Meter fortlaufend ansagen!", weist Hjalfnar an.
Auf der Backbordseite leuchtet es in großer Entfernung hell auf.
"5.Marine-Aufklärungsstaffel meldet Abwurf von Christbäumen über den feindlichen Schiffen", gibt der Funker weiter.
Die Marineflieger konnten zwar in der Nacht nicht wirksam mit Waffen eingreifen, aber doch immerhin die Frage klären, wer da so frech vor der französischen Küste herumfährt.
Kleinere Blitze zeigen heftiges, gegen die Aufklärer gerichtetes Flak-Feuer an.
Gespannt wartet der Geschwader-Kommandant auf weitere Meldungen.
Schliesslich kommt die Erlösung: "Gegner identifiziert als 4 schwere Kreuzer, vermutlich Salt Lake City - Klasse"
Der I.Offizier kramt hastig nach dem Schiffskatalog, aber Hjalfnar kennt die Antwort schon:
Etwa 11.500 Tonnen, 10 20,3cm-Kanonen als Haupt- und 8 12,7cm-Kanonen als Nebenbewaffnung, dazu jede Menge Flak-Geschütze.
Immerhin keine Schlachtkreuzer, was die Überlebens-Chancen der 5.Zerstörer über die Null-Linie hob.
Allerdings nicht entsetzlich weit.
"Entfernung 20.000", meldet der III.Offizier.
Ein schnell näher kommendes Heulen kündigt ein schweres feindliches Geschoss an, das schliesslich 150 Meter weiter auf der Steuerbordseite eine Wassersäule hochschiessen läßt.
So ein Nachtgefecht macht das Zielen nicht gerade leichter, denkt Hjalfnar mit Erleichterung.
Dafür mangelt es den Radargeräten zu sehr an Genauigkeit.
Schon rauscht die nächste Granate heran, um etwa 100 Meter zu kurz auf der Backbordseite im Wasser zu landen.
"An alle: AK voraus!", befiehlt Hjalfnar, "Wir müssen so schnell wie möglich auf Torpedoreichweite heran kommen!"
Das Dröhnen der Maschinen wird noch ein wenig lauter, als sich die 70.000 PS liefernden Dampfturbinen bemühen, den Zerstörer noch weiter zu beschleunigen.
Schliesslich klettert der Fahrtmesser auf 32,8 Knoten.
Mit schöner Regelmäßigkeit schießen nun links und rechts der in Gefechtslinie dahin jagenden deutschen Zerstörer Wassersäulen aus dem Meer.
Der Korridor, in dem die Geschosse landen, verengt sich immer mehr, aber bisher hat die Feuerleitung der US-Schiffe die richtige Distanz nicht gefunden.
"Entfernung 19.000", gibt der III.Offizier durch.
"Geschwaderbefehl: Feuerleitlösung für Hauptgeschütze ermitteln, Feuereröffnung mit maximaler Reichweite!", ordnet Hjalfnar an.
Ein Treffer aus maximaler Entfernung würde in der Nacht einiges Glück erfordern.
Die zusammen 50 Schnellfeuer-Geschütze der deutschen Zerstörer verwandelen das Glück indes in eine interessante statistische Wahrscheinlichkeit.
Wirkungstreffer sind allerdings aufgrund der kleine Kaliber kaum zu erwarten.
"Feuerleitlösung steht!", meldet der III.Offizier, der die Daten der Funkmess-Station in den Feuerleitrechner eingegeben hat und nun die Ergebnisse an die Geschützbedienungen durchgibt.
Vor der Brücke dreht sich der 1.Geschützturm in Richtung der Koordinaten, die Rohre der beiden Geschütze werden hoch gekurbelt.
Nun beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen.
"Entfernung 18.000"
"Z25 meldet schweren Treffer achtern, Geschützturm 2 ausgefallen!"
"2.Schnellboot-Geschwader geht auf Kurs Nord, 1.Schnellboot-Geschwader auf Kurs West!"
Darauf hat der Fregattenkapitän gewartet.
Die Yankees haben sich im Netz der U-Jagdgruppe verfangen, die nun aus drei Richtungen angreift und die Ausweichmöglichkeiten der amerikanischen Kreuzer vor deutschen
Torpedoangriffen stark reduziert. Den Schnellbooten sollte es deutlich leichter fallen, mit ihrer hohen Geschwindigkeit auf Torpedoreichweite aufzuschliessen.
Allerdings zieht das 5.Zerstörer-Geschwader auch weiterhin alle Aufmerksamkeit auf sich, da die übrigen deutschen Geschwader noch nicht in Reichweite der Amerikaner sind.
Zwei schwere Brocken lassen 70 bis 100 Meter vor dem Bug von Z23 hohe Wassersäulen aus dem Meer schiessen, die schliesslich prasselnd auf dem Vorschiff des
Zerstörers niedergehen und der Brückenbesatzung kurz die Sicht rauben.
"Entfernung 17.000"
"Geschwaderbefehl: Feuer frei für Hauptbewaffnung!", übertönt Hjalfnar durch allgemeine Durcheinander.
Aus den beiden Geschützen vor der Brücke schiessen meterlange Flammenzungen, schnell verdeckt von der Rauchwolke des abgebrannten Pulvers.
"Treffer mittschiffs auf Z28, Schäden im Maschinenraum, Fahrt kann nicht gehalten werden!"
Nun dröhnen beständig die Abschüsse der 12,7cm Geschütze durch die Brücke.
Die deutschen Seeleute sind erleichtert, das feindliche Feuer nicht mehr ohne Gegenwehr über sich ergehen zu lassen.
"Feuerleitlösung für Torpedos errechnen! Torpedogeschwindigkeiten der Rohre 1, 2, 5 und 6 auf 30 Knoten einstellen. Torpedos in den Rohren 3, 4, 7 und 8 auf 40 Knoten", befiehlt Hjalfnar.
Auf diese Weise sollten die deutschen Zerstörer 2 Fächer schiessen können, einen ersten aus großer Distanz mit geringer Trefferwahrscheinlichkeit und einen weiteren aus
geringerer Entfernung. Ob man dann noch einmal nachladen und erneut feuern kann, steht allerdings in den Sternen.
Ein Lichtblitz dringt von achtern in die Brücke, nach Sekundenbruchteilen von einer schweren Detonation und einem heftigen Ruck durch das ganze Schiff abgelöst.
"Schadensmeldung an Kommandat!", fordert der Fregattenkapitän, seinen Stand nach kurzem Wanken wiederfindend.
"U-Jagd-Raketenwerfer durch Volltreffer zerstört, Besatzung gefallen!", kommt schliesslich die Meldung des II.Offiziers.
"Entfernung 15.000"
Mittlerweile haben sich die Amerikaner eingeschossen, wobei auch die ständig schrumpfende Entfernung hilft.
Auch die Fehlschüsse liegen nun bedrohlich dicht an den deutschen Zerstörern und die Treffer häufen sich.
"Z32 meldet Treffer achtern, Geschützturm 3 ausgefallen!"
"Z28 erneut an der Wasserlinie getroffen! Feuer im Maschinenraum und Wassereinbrüche achtern!"
Hjalfnar wappnet sich gegen die hereinprasselnden schlechten Nachrichten.
Die Zerstörer müssen näher heran, um ihre gefährlichste Waffe einsetzen zu können!
"6.Zerstörergeschwader geht auf Kurs Nord-Ost"
Endlich bringt Warzecha nun auch sein eigenes Geschwader auf Abfangkurs, schließt der Fregattenkapitän.
Den Amerikanern werden sich bald mehr Ziele anbieten als schwere Geschütze zur Bekämpfung vorhanden sind.
Vermutlich wird der Konteradmiral die Ernte einfahren können, die der Opfergang der 5.Zerstörer gesät hat.
"Entfernung 12.000"
"Geschwaderbefehl: Feuer frei für ersten Torpedofächer, dann Kurs 5° Steuerbord! Rohre nachladen, Torpedos auf 40 Knoten einstellen, Feuerleitlösung ermitteln", ordnet Hjalfnar an.
Unmittelbar darauf schiessen die Torpedos der noch kampffähigen Zerstörer aus ihren Rohren, auf einen Bereich zuhaltend, den der amerikanische Verband durchqueren muss.
"Hauptbewaffnung: auf Schnellfeuer übergehen!", ergänzt er nach kurzer Überlegung.
Es hatte ja keinen Sinn, mit vollen Magazinen auf dem Grund der See zu landen.
Die hochmodernen 12,7cm-Geschütze schafften mit ihrer zehnköpfigen Besatzung maximal etwa 15 Schuss pro Minute, ein Feuerhagel, der die Amerikaner doch zumindest irritieren sollte.
"Entfernung 11.000"
In der Dunkelheit ist immer noch nichts von den feindlichen Schiffen zu erkennen, nur das fortwährende Aufblitzen in der Finsternis läßt die Position der aus allen Rohren feuernden
schweren Kreuzer erahnen.
Plötzlich wird es für eine Sekunde taghell, einige Sekunden später erschüttert eine gewaltige Detonation die Brücke von Z23.
"Z27 nach Volltreffer explodiert!", kommt es resigniert vom Funker, der die Meldung eines nachfolgenden Zerstörers weitergibt.
"Wassereinbruch nach Treffer im Bug bei Z29, Schiff macht keine Fahrt mehr"
Von der Panzerung des vorderen Geschützturmes prallt eine feindliche Granate wirkungslos ab - Gottseidank nur ein kleineres Kaliber.
Das Dauerfeuer der beiden Geschütze übt auch auf Hjalfnar eine beruhigende Wirkung aus.
"Entfernung 9.000"
Die Marineflieger beleuchten mit einem weiteren Reihenabwurf von Christbäumen erneut die US-Kreuzer.
Die Silhouetten der schweren Schiffe zeichnen sich scharf ab.
Auch Hjalfnar greift zum Fernglas, um sich den Feind endlich einmal anzusehen.
Immerhin wurden die mittschiffs aufgestellten Wasserflugzeuge auf drei Kreuzern vom beständigen deutschen Feuer zerschmettert, ansonsten sind keine großen Schäden zu entdecken.
Insbesondere natürlich nicht bei den schwer gepanzerten Türmen der Hauptgeschütze.
"Nur noch ein wenig näher heran!", fleht Hjalfnar zu allen heidnischen Göttern, die ihm in den Sinn kommen.
Doch plötzlich jagt eine Feuerwand über die Brücke, die unter dem Einschlag einer 20,3cm-Granate knapp über der Wasserlinie erbebt.
Glas- und Holzsplitter jagen durch die Luft, die Besatzung wird von der Druckwelle nach Steuerbord geschleudert.
In Hjalfnars Ohren pfeift und dröhnt es, als er mühsam wieder die Augen öffnet und sich bemüht, einen klaren Gedanken zu fassen.
Verständnislos starrt er in die weit aufgerissenen Augen seines zweiten Offiziers.
Irgendetwas stimmt da nicht. Nach einigen Sekunden erkennt Hjalfnar schliesslich, dass der Kopf des Offiziers vor ihm auf dem Boden liegt, während das blutige Bündel an der
Steuerbordwand wohl die Überreste seines Körpers sind.
Als er sich an den Überresten des Kartentisches hochzuziehen versucht, schiessen Schmerzen wie Dolche durch seinen Körper.
An sich heruntersehend entdeckt er zahllose lange Glassplitter, die aus seinem linken Arm ragen.
Die Überlebenden rappeln sich ebenfalls wieder hoch, immerhin ist der Steuermann darunter, der sich sofort wieder um sein Ruder kümmert.
Hjalfnar schüttelt die Betäubung von sich ab und hilft seinem I.Offizier wieder auf die Beine.
"Entfernung zum Gegner feststellen!", brüllt er ihn aus nächster Nähe an.
Sein eigenes Gehör funktioniert nur rudimentär und bei dem IO sieht es auch nicht besser aus.
Immerhin wankt der Kapitänleutnant zu dem intakt aussehenden Funkmessgerät, dessen Techniker blutend am Boden liegt.
Der Funker signalisiert gestikulierend, dass man die Funkanlage abschreiben kann.
"Entfernung 6.000 Meter!", brüllt Kapitänleutnant Braun Hjalfnar ins Ohr.
"Feuer frei für zweiten Torpedofächer!", schreit dieser daraufhin zum Feuerleitoffizier hinüber, der ihn zwar nicht hört, aber den Befehl von seinen Lippen ablesen kann.
Mit Befriedigung registriert Hjalfnar den leichten Ruck, der den Abschuss der Torpedos signalisiert, während er sich einige Splitter aus dem Arm zieht.
Das 5.Zerstörergeschwader hat seine Pflicht erfüllt, der Rest war Sache der übrigen Einheiten.
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Nach zwei Stunden harter Kämpfe hat es das sehr aggressiv zu Werke gehende
5.Zerstörergeschwader schwer erwischt - 8 von 10 Zerstörern sind schwer beschädigt oder bereits gesunken.
Auch die amerikanischen Kreuzer mussten einstecken, sind aber immer noch deutlich überlegen.
05:00: Endlich hat die
Blücher-Gruppe aufgeschlossen und schaltet sich in die Seeschlacht ein.
Auch die Marineflieger heizen den US-Schiffen in der Dämmerung ordentlich ein, obwohl es um die Zielgenauigkeit noch nicht sonderlich gut bestellt ist.
Um 06:00 setzen sich die schweren US-Kreuzer stark beschädigt ab.
Die tapfere
U-Jagdgruppe 1 erhält Befehl, schnellstens zur Instandsetzung nach
Brest zu laufen, während Dönitz'
Transportgruppe Blücher versucht, den Briten den Weg nach
Osten zu verlegen. Die Marineflieger bleiben im Einsatz.
Fregattenkapitän Hjalfnar wird für seinen todesmutigen Angriff als erstem Marine-Offizier das
Ritterkreuz verliehen, ausserdem das
Verwundeten-Abzeichen in Schwarz.
Gegen 11:00 meldet die
Radar-Station Brest den Feindverband im
Channel Approach, woraufhin alle 6 Marineflieger-Geschwader auf das Seegebiet zu halten.
Die
Blüchergruppe ist ohnehin bereits auf dem Weg, wird jedoch durch die alten Schlachtkreuzer deutlich gebremst.
Inzwischen hat Geyr von Schweppenburgs Stabsbrigade /
IV.Pz.Korps die Russen bei
Aareavaara geworfen.
Um 12:00 kann
Dönitz den Kontakt zu den Yankees wieder herstellen und eröffnet das Feuer aus allen Rohren auf die bereits von den vorangegangen Kämpfen schwer gezeichnet Gegner.
Im strahlenden Sonnenschein bieten die US-Schiffe nun auch gute Ziele für die Marineflieger, was diese weidlich ausnutzen.
Die
U-Jagdgruppe 1 ist in Brest eingelaufen, wo sofort Reparaturmaßnahmen gestartet werden.
Um 14:00 sinken die schweren US-Kreuzer
Salt Lake City und Chicago im Bombenhagel der Marineflieger.
Nach vorangegangenen Treffern machten die Schiffe praktisch keine Fahrt mehr und boten leichte Ziele.
Kurz danach gelingt dem leichten Kreuzer Emden der vernichtende Treffer auf der
Pensacola - auch diese sinkt brennend dem Grund des Kanals entgegen, während der letzte Kreuzer
schwer beschädigt weiter nach Osten flieht.
Um 19:00 spürt das
II.Marineflieger-Korps den fliehenden US-Kreuzer im
English Channel wieder auf und greift erneut an.
Eine Stunde später hat die
Gruppe Blücher erneut aufgeschlossen und beschiesst die waidwunde
Indianapolis, die schliesslich nach einer weiteren Stunde ebenfalls sinkt.
Diesmal hat der hochmoderne
CB Blücher den entscheidenden Treffer gelandet.
Angesichts der bisher eher geringen See-Aktivitäten hat die
Blücher schon ganz gut gepunktet.
Damit konnte der komplette US-Verband ohne eigene Schiffsverluste ausgeschaltet werden!
Obwohl das sicherlich nur einen Nadelstich für die gewaltige US-Navy darstellt, ist es doch ein ordentlicher Motivationsschub für die noch schwache deutsche Kriegsmarine.
Die
Blücher-Gruppe geht zu Ausbesserungen und zum Bunkern nach
Nantes.
27.Feb.42
Die
Maschinengewehre der Luftwaffe machen einen deutlichen Entwicklungssprung.
Wir erforschen nun die
Gatling-Kanonen, um die Schlagkraft weiter zu steigern.
28.Feb.42
Die
mot.Raketenwerfer-Regimenter steigern die Feuerkraft der schweren Korps-Artillerie.
01.Mrz.42
Von den Fortschritten bei den LKWs profitieren die
Panzergrenadiere und generell der
Nachschub.
Werden wir bald dringend brauchen.
Die
1.SS-Panzer-Div. "Wiking" befreit
Tripolis von den britischen Invasoren.
Das
I.Flieger-Korps verlegt unverzüglich von
Tunis dort hin.
Die
Gebirgsjäger erhalten Befehl, sich in
Tunis zu sammeln, von wo aus sie dann per Schiff näher an die Front verlegt werden sollen.
Erwartungsgemäß können die Gebirgsjäger das Marschtempo der Panzer nicht halten, allerdings hatten wir auch erwartet, dass die Panzer durch Gefechte mit britischen Verteidigern
verlangsamt werden würden - aber von britischen Bodentruppen ist immer noch nicht viel zu sehen.
02.Mrz.42
Die
Schlachtgruppe Scharnhorst läuft mit den Landungsschiffen
von Lulea nach Gibraltar.
Von dort aus soll es dann weiter nach
Tunis gehen, um das
Gebirgsjäger-Korps aufzunehmen.
03.Mrz.42
Eine Weiterentwicklung der
Träger-Flugzeuge läßt eine Produktion derartiger Maschinen ein wenig näher rücken.
Allerdings brauchen wir mindestens noch eine weitere Entwicklungsstufe, bevor es tatsächlich losgehen kann.
Irgendwann wollen wir ja kleine Flugzeugträger bauen, um die U-Jagd zu verbessern und generell den Aktionsradius der Kriegsmarine zu erweitern.
Große Träger bleiben aufgrund der umfangreichen Technologie-Anforderungen für die nächsten Jahre ein stiller Traum.
Im Zielgebiet von
Unternehmen Hammerschlag VIII taut es mittlerweile.
Es bildet sich der unvermeidliche Schlamm.
Der Angriffstermin wird daher provisorisch auf den 20.März festgelegt.
Die kampferprobte
7.Pz.Div. weist einen Gegenangriff der Sowjets in
Lohiniva blutig ab.
Auch an der Grenze nach
Norwegen geht es voran, wenn auch mühsam.
Die neue
14.Geb.Jg.Div. wurde verfrüht ins Gefecht geschickt und zahlt einen recht hohen Preis.
04.Mrz.42
Die Yankees haben offenkundig Verstärkung nach
Irland gebracht.
Jedenfalls breiten sich US-Truppen dort unerfreulich aus.
Wir können bis auf Weiteres nur angesäuert zusehen.
Die Ausbesserungsarbeiten am
5.Zerstörer-Geschwader schreiten langsam voran.
Immerhin sind nun 4 Schiffe wieder einsatzfähig.
In der Nacht greifen Marineflieger einen von den
Küstenradar-Stationen gemeldeten kanadischen U-Boot-Verband bei der
flämischen Bank an.
05.Mrz.42
Die Australier laufen schwer beschädigt weiter nach Westen.
Unsere
Blücher-Gruppe sticht in Nantes Richtung
Western Approaches in See, um die Kanadier an einer Flucht nach
Irland zu hindern, während die Marineflieger
weiter auf den Verband einhämmern.
Dank der Marineflieger ist taucht eine feindliche U-Boot-Flottile schliesslich letztmalig auf den Grund des Ärmel-Kanals.
Am späten Nachmittag findet Dönitz den kanadischen Verband und eröffnet das Feuer.
Zügig werden die beiden übrigen U-Boot-Flottillen ebenfalls in den Grund des Kanals gebohrt.
Vielleicht spricht sich ja langsam herum, dass der
Ärmelkanal und die
europäischen Atlantik-Küsten nun ein rein deutsches Gewässer sind.
06.Mrz.42
Die
2.Wach-Brigade setzt sich im Verein mit der
13.Geb.Jg.Div. nach schweren Kämpfen gegen sowjetische mot-Schützen in
Saxnäs durch.
07.Mrz.42
Das
DAK hat mittlerweile die
Misurata-Linie erreicht und schickt sich an, in die
Cyrenaika vorzustoßen.
08.Mrz.42
Etwa zwei Dutzend weitere Infrastruktur-Maßnahmen wurden im Osten planmäßig und rechtzeitig vor der Frühjahrs-Offensive abgeschlossen.
Es bleibt aber noch genug zu tun.
Von Arnims
60.Pz.Gren.Div. verscheucht schwache Russen aus
Narvik.
Nun sieht es düster für die südlich davon noch stehenden sowjetischen Verbände aus.
09.Mrz.42
Die "
Seelöwen" rücken siegreich nach
Vittangi ein.
Inzwischen sind auch die "
Blauen Barrette" wieder an der Front eingetroffen und werfen mühelos eine sowj.mot.Schützen-Division mit starker PAK bei
Soppero.
Da die Entfernung nach
Spanien mittlerweile zu groß wird, bilden wir eine neue
Heeresgruppe Afrika und unterstellen diese dem
OB West.
Nach der Eroberung
Narviks erhält von Arnim nun endlich die hochverdiente Beförderung zum Generalleutnant und übernimmt das noch nicht komplette
VIII.Panzerkorps in Rennes.
Gen.Maj.Raus erhält das Kommando über die
60.Pz.Gren.Div., die nun nach Süden vorstößt, um die sowj.Verbände in
Mittel-Norwegen auszuschalten.