"A House Divided"-ACW-PBEM DerblaueClaus(USA) - Lewis Armistead(CSA)-Propagandapresse
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gelöschter Benutzer
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- Lewis Armistead
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Der verwundete Löwe fletscht die Zähne!!!

Nachdem die Generäle Winder und Hill im Zuge einer unglücklichen Verkettung von Umständen schwere Verlusten einstecken mussten drohte der gesamten Army of Tennessee die Katastrophe.
Doch dies sind die Tage in denen unvergleichliche Helden geboren, werden, deren Taten noch Generationen später besungen werden.
In 2 der blutigsten Schlachten des Krieges kann die Army of Tennessee unter ihren Kommandeuren Johnston und Hill die weit zahlreicheren Invasoren aus dem Norden in heroischem Kampf
ehrenvoll besiegen.
Die erste Schlacht von Trigg,KY am 22. Juni 1863

Die zweite Schlacht von Trigg,KY am 6. Juli 1863

Selbst ausgeblutet und erschöpft kommt nichts dem Patrioten aus dem Süden an soldatischem Können und aufopferungsvollem Mut gleich!!!
denn...
And rather than submit to shame, to die we would prefer!!!
http://www.youtube.com/watch?v=KXrtm07udKg
- Longstreet
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Der Krieg hält den Atem an. Seit fast zwei Wochen lässt sich kaum mehr feststellen, was an den Fronten geschieht. Präsidenten und Minister beider Seiten sind ratlos. Die Zeitungen füllen ihre Seiten mit belanglosen Nachrichten über Brennzeiten und Abgabestellen für Grünschnitt oder mit geradezu lächerlichen Problemen der Finanzierung von Badeeinrichtungen.
Wie geht es weiter? Ist eine der Armeen vernichtet worden? Haben Verbrüderungen stattgefunden?
Fragen über Fragen
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- George Pickett
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- Frankenland
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- George Pickett
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Werter Frankenland,
schaut mal hier rein.
Drittletzter Post.
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=24147
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- Frankenland
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- Lewis Armistead
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Nachdem der Krieg und AAR offiziell beendet wurden, laden die Kontrahenten nun hier in aller Freundschaft zur Diskussion der Knackpunkte und Wendungen des Spiels.
Was gab wichtige Ausschläge? Was wäre gewesen wenn - Szenarios.
Wie hätte sich das Spiel noch weiter entwickeln können?
Wir werden morgen dazu von unserer Seite mal etwas posten. Also wer immer möchte, möge seinen Senf dazu geben.
Was gab wichtige Ausschläge? Was wäre gewesen wenn - Szenarios.
Wie hätte sich das Spiel noch weiter entwickeln können?
Wir werden morgen dazu von unserer Seite mal etwas posten. Also wer immer möchte, möge seinen Senf dazu geben.
Gratulation an die standhaften Feldherren. Jetzt der Mostrich: die schweren Niederlagen der Union der ersten beiden Kriegsjahre waren unverdaulich. Pech war dabei, wie in Harpers Ferry (wer rechnet schon damit, dass sich Milroy IN die Stadt zurück zieht). Überschwang wie auf der Halbinsel aber auch. Die Toten und Verwundeten haben dort gefehlt, wo der Norden den Krieg bei der derzeitigen Lage hätte gewinnen können - im Westen. Aber hinterher ist man ja immer schlauer. Krass fand ich die Abschlussberichte über die Truppenverteilungen der CSA. Wo in Herrgottsnamen kommen die ganzen Rekruten her? Oder die eine Flussschlacht mit 11 konföderierten Panzerschiffen! Ich staune jetzt noch Bauklötze. Auf der anderen Seite hat DerBlaueClaus vielleicht zuviel in die Blockade-Marine investiert.
Der Ausblick: Im Gedenken der Vereinbarung, dass der Norden nun hätte mobilisieren dürfen wäre vielleicht noch mal etwas gegangen, aber nicht vor Anfang 65, weil ja auch noch die Expeditionskorps hätten vernichtet werden müssen (wären sie irgendwo im Norden gelandet.) Mit mehr Glück und Geschick auf dem Schlachtfeld wäre man vielleicht NM-mäßig wieder an den Süden herangekommen. Aber es wäre ein blutiges, endloses Ringen geworden. Von daher war die Entscheidung beider Regierungen, Waffenstillstandsverhandlungen aufzunehmen, im Interesse beider Völker realistisch und richtig. Und was die Zukunft bringt? Vielleicht wie bei Harry Turtledove 3 weitere Kriege bis zur endgültigen Entscheidung...
Nochmals, Chapeau den Feldherren!
Der Ausblick: Im Gedenken der Vereinbarung, dass der Norden nun hätte mobilisieren dürfen wäre vielleicht noch mal etwas gegangen, aber nicht vor Anfang 65, weil ja auch noch die Expeditionskorps hätten vernichtet werden müssen (wären sie irgendwo im Norden gelandet.) Mit mehr Glück und Geschick auf dem Schlachtfeld wäre man vielleicht NM-mäßig wieder an den Süden herangekommen. Aber es wäre ein blutiges, endloses Ringen geworden. Von daher war die Entscheidung beider Regierungen, Waffenstillstandsverhandlungen aufzunehmen, im Interesse beider Völker realistisch und richtig. Und was die Zukunft bringt? Vielleicht wie bei Harry Turtledove 3 weitere Kriege bis zur endgültigen Entscheidung...
Nochmals, Chapeau den Feldherren!
- Lewis Armistead
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Wie versprochen auch noch eine Analyse von uns.
Im ersten Jahr ist vieles optimal für uns gelaufen...
Wir hatten früh den Plan gefasst das Shenandoahtal mit einem frühen Schlag einzunehmen und hatten daher schnell Neuaufstellungen um Jackson konzentriert. Dass wir dann noch Milroy und Patterson je einzeln erwischen und Milroy sich in die Festung zurückzieht...Glück.
Mit Jacksons Vorstoß haben wir dann wohl, auch wenn wir zu dem Zeitpunkt garnicht so weit gedacht haben uns wohl im Westen die Handlungsfreiheit verschafft schnell wichtige Positionen ohne Gegenwehr zu erobern. Wir haben dazu ja auch recht zügig auf die Neutralität Kentuckys gepfiffen.
Großes Glück hatten wir in Missouri, dass wir Springfield mit dem zusammengewürfelten Haufen von Price gegen Lyon halten konnten. Wir wissen auch immer noch nicht warum der werte Claus nicht einfach nochmal mit Lyon angegriffen hat. Wir hatten vor dem ersten Angriff schon überlegt den Befehl zum Depot sprengen zu erteilen...
Im zweiten Jahr, dann die schnelle Landung von Milroy in Norfolk, man was haben wir da geschwitzt...das Sumpfgelände war ein Alptraum für unsere Truppen. Doch offenbar fehlten dem werten Claus da auch die Streitkräfte um unsere Schwäche an der Hauptfront zu nutzen...vlt wäre eine weitere Landung nördlich des James eine Option gewesen...das hätte uns wohl gezwungen uns weiter zurückzuziehen oder Norfolk aufzugeben.
So aber konnten wir trotz auch für den Süden gewaltiger Verluste massig Moral einsacken...
Die ganze Geschichte um McClellans Desasteer wurde von uns ja am Ende anders gelöst und kostete den Norden am Ende nur Alexandria, was jedoch nicht zu unterschätzen ist...die Linie Alexandria-Leesburg-Harper's Ferry ist für den Norden einfach kaum zu knacken...
Zur gleichen Zeit jedoch, was wahrscheinlich darunter etwas untergegangen ist, die Belagerung von den Forts Henry & Donelson...wir hatten das Fort bärenstark mit 2 Divisionen besetzt und freuten uns schon diebisch..."Das knackt der nie." ...bis es uns siedend heiß überlief...die Versorgung! Claus belagert die Forts nur...die Versorgung hat ja dann gerade lang genug gereicht...ein Zug mehr und meine Truppen wären jämmerlich verhungert und wir hätten 2 Divisionen verloren...
Ein Knackpunkt im Westen war sicher, dass Grant einfach nicht befördert wurde...das hätte die ganze Dynamik im Westen verändert...uns ist auch bis jetzt nicht klar warum Claus mit Grant nicht einfach ein paar kleine abgelegene Garnisonen geknackt hat um an die notwendige Seniority zu kommen (gleiches gilt für andere Kommandeure mit den Küstenforts), doch manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Etwas Harakiri war dann die Operation von Hooker einsamer Division auf der Halbinsel...das waren unnötige Verluste an Mensch und Moral für den werten Claus.
Immer wieder geschadet, hat dem Feind wohl auch die schwache Besatzung seiner Garnisonen, die ihn dann immer wieder Depots (wo der Neuaufbau kostet) oder Männer und Moral durch Vernichtung gekostet hat.
Das Jahr 63' war dann wirklich schicksalhaft...nicht unerwähnt bleiben soll unser unglaubliches Glück mit der Auslandsintervention, die jedoch noch keine wirklichen Effekte zeigen konnte.
Beginnend mit dem großen Glück für uns, dass wir die Landungsflotte der Union rechtzeitig entdeckten (südlich Floridas) konnten wir einen Zug eher, Kräfte aus dem Norden zusammenziehen und Neuaufstellungen nach New Orleans umleiten. Nur einen Zug später und wir hätten bei New Orleans mit viel Glück eine neu aufgestellte Brigade gehabt und mehr nicht.
Evtl hätte der werte Feind auch mit der versuchten Landung noch ein paar Züge warten sollen, um sie zeitgleich mit seiner Kentucky-Operation durchzuführen...so konnten wir die frischen kräfte ja gerade noch rechtzeitig wieder nach Norden bringen.
Was haben wir da geflucht, dass sich Hill nach der (unerwarteten) Schlacht nach Norden statt nach Süden zurückzieht. Was haben wir über Wochen an dieser Situation geschwitzt...Ursprünglich wollten wir mit der ganzen Armee nach Südosten (da gab es eine Lücke) ausbrechen, dachten jedoch der Feind würde diese schließen.
Am Ende rettete Johnston's Armee wohl nur unsere stark ausgebaute Flussflotte...vlt hätte der Norden auch die Gunst der Stunde nutzen sollen in dem Moment der Schwäche mit allem auf und über Nashville hinaus vorzustoßen, doch wir hätten uns auch erstmal auf die Feindarmee gestürzt.
Im Süden lief es für den Feind weiter unglücklich...
Zusammenfassend müssen wir sagen, auch wenn wir einige Male den richtigen Riecher hatten, hätte es auch einige Male durchaus anders ablaufen können.
Großer Vorteil für den Süden war sicher auch die noch frühere Spielversion, die einen Zug Verzögerung vor Seelandungen mit sich bringt, was dem Norden Überraschungen sehr erschwert.
Doch wenn wir gesehen haben wie uns der werte Claus um Bowling Green ins Schwitzen gebracht hat, hätte das Spiel noch wirklich spannend werden können, auch trotz britischer Intervention, wo von der Zügen her gerade einmal Halbzeit war.
Soweit unsere vorsichtigen Ansichten...
Im ersten Jahr ist vieles optimal für uns gelaufen...
Wir hatten früh den Plan gefasst das Shenandoahtal mit einem frühen Schlag einzunehmen und hatten daher schnell Neuaufstellungen um Jackson konzentriert. Dass wir dann noch Milroy und Patterson je einzeln erwischen und Milroy sich in die Festung zurückzieht...Glück.
Mit Jacksons Vorstoß haben wir dann wohl, auch wenn wir zu dem Zeitpunkt garnicht so weit gedacht haben uns wohl im Westen die Handlungsfreiheit verschafft schnell wichtige Positionen ohne Gegenwehr zu erobern. Wir haben dazu ja auch recht zügig auf die Neutralität Kentuckys gepfiffen.
Großes Glück hatten wir in Missouri, dass wir Springfield mit dem zusammengewürfelten Haufen von Price gegen Lyon halten konnten. Wir wissen auch immer noch nicht warum der werte Claus nicht einfach nochmal mit Lyon angegriffen hat. Wir hatten vor dem ersten Angriff schon überlegt den Befehl zum Depot sprengen zu erteilen...
Im zweiten Jahr, dann die schnelle Landung von Milroy in Norfolk, man was haben wir da geschwitzt...das Sumpfgelände war ein Alptraum für unsere Truppen. Doch offenbar fehlten dem werten Claus da auch die Streitkräfte um unsere Schwäche an der Hauptfront zu nutzen...vlt wäre eine weitere Landung nördlich des James eine Option gewesen...das hätte uns wohl gezwungen uns weiter zurückzuziehen oder Norfolk aufzugeben.
So aber konnten wir trotz auch für den Süden gewaltiger Verluste massig Moral einsacken...
Die ganze Geschichte um McClellans Desasteer wurde von uns ja am Ende anders gelöst und kostete den Norden am Ende nur Alexandria, was jedoch nicht zu unterschätzen ist...die Linie Alexandria-Leesburg-Harper's Ferry ist für den Norden einfach kaum zu knacken...
Zur gleichen Zeit jedoch, was wahrscheinlich darunter etwas untergegangen ist, die Belagerung von den Forts Henry & Donelson...wir hatten das Fort bärenstark mit 2 Divisionen besetzt und freuten uns schon diebisch..."Das knackt der nie." ...bis es uns siedend heiß überlief...die Versorgung! Claus belagert die Forts nur...die Versorgung hat ja dann gerade lang genug gereicht...ein Zug mehr und meine Truppen wären jämmerlich verhungert und wir hätten 2 Divisionen verloren...
Ein Knackpunkt im Westen war sicher, dass Grant einfach nicht befördert wurde...das hätte die ganze Dynamik im Westen verändert...uns ist auch bis jetzt nicht klar warum Claus mit Grant nicht einfach ein paar kleine abgelegene Garnisonen geknackt hat um an die notwendige Seniority zu kommen (gleiches gilt für andere Kommandeure mit den Küstenforts), doch manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Etwas Harakiri war dann die Operation von Hooker einsamer Division auf der Halbinsel...das waren unnötige Verluste an Mensch und Moral für den werten Claus.
Immer wieder geschadet, hat dem Feind wohl auch die schwache Besatzung seiner Garnisonen, die ihn dann immer wieder Depots (wo der Neuaufbau kostet) oder Männer und Moral durch Vernichtung gekostet hat.
Das Jahr 63' war dann wirklich schicksalhaft...nicht unerwähnt bleiben soll unser unglaubliches Glück mit der Auslandsintervention, die jedoch noch keine wirklichen Effekte zeigen konnte.
Beginnend mit dem großen Glück für uns, dass wir die Landungsflotte der Union rechtzeitig entdeckten (südlich Floridas) konnten wir einen Zug eher, Kräfte aus dem Norden zusammenziehen und Neuaufstellungen nach New Orleans umleiten. Nur einen Zug später und wir hätten bei New Orleans mit viel Glück eine neu aufgestellte Brigade gehabt und mehr nicht.
Evtl hätte der werte Feind auch mit der versuchten Landung noch ein paar Züge warten sollen, um sie zeitgleich mit seiner Kentucky-Operation durchzuführen...so konnten wir die frischen kräfte ja gerade noch rechtzeitig wieder nach Norden bringen.
Was haben wir da geflucht, dass sich Hill nach der (unerwarteten) Schlacht nach Norden statt nach Süden zurückzieht. Was haben wir über Wochen an dieser Situation geschwitzt...Ursprünglich wollten wir mit der ganzen Armee nach Südosten (da gab es eine Lücke) ausbrechen, dachten jedoch der Feind würde diese schließen.
Am Ende rettete Johnston's Armee wohl nur unsere stark ausgebaute Flussflotte...vlt hätte der Norden auch die Gunst der Stunde nutzen sollen in dem Moment der Schwäche mit allem auf und über Nashville hinaus vorzustoßen, doch wir hätten uns auch erstmal auf die Feindarmee gestürzt.
Im Süden lief es für den Feind weiter unglücklich...
Zusammenfassend müssen wir sagen, auch wenn wir einige Male den richtigen Riecher hatten, hätte es auch einige Male durchaus anders ablaufen können.
Großer Vorteil für den Süden war sicher auch die noch frühere Spielversion, die einen Zug Verzögerung vor Seelandungen mit sich bringt, was dem Norden Überraschungen sehr erschwert.
Doch wenn wir gesehen haben wie uns der werte Claus um Bowling Green ins Schwitzen gebracht hat, hätte das Spiel noch wirklich spannend werden können, auch trotz britischer Intervention, wo von der Zügen her gerade einmal Halbzeit war.
Soweit unsere vorsichtigen Ansichten...