Die eiserne Krone, Mittelteil - 1368 - 1835 - ITALIEN

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Gasparius
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Francesco III. (1571-1583)

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Francesco III. hatte eine gute Ausbildung erhalten. Er verstand sich sowohl auf die Diplomatie als auch auf wirtschaftliche Organisation. Dem Kriegshandwerk konnte er hingegen nur in begrenztem Maß Impulse geben (DIP=9 / AD=7 / MIL=5).

Kurz nach seiner Krönung kam es (durch die in die Allianz geholten Schotten) im Oktober 1571 zu einem Allianzkrieg gegen die Niederlande, Portugal, Navarra und Nowgorod.

Zu Beginn des Krieges war 1571 das Konzil von Trient zusammengetreten und hatte sich zu Maßnahmen gegen die Calvinisten und Lutheraner entschlossen.

Den Portugiesen war zur See nur schwer beizukommen. Zahlreiche Niederlagen mussten die Italiener hinnehmen, als sie versuchten, eine Invasion in Brasilien durchzuführen. Doch im April 1572 gelang es ihnen dennoch, in Recife ein Heer an Land zu setzen.
Unterdessen konnte ein Reiterheer mühelos die schutzlosen portugiesischen Handelsposten und Kolonien in Angola (Lobito bis Namaqua) einnehmen, und die Garnison in Goa besetzte den Handelsposten Mangalore.

Im August 1572 gelang es in Spanien, das navarresische Barcelona zu erobern. Zeitgleich wurden in Brasilien Pernambuc und Parnaiba eingenommen.

Als im September 1572 auch Diamentina an die Italiener fiel, schlossen die Portugiesen einen Separatfrieden und traten Recife und Parnaiba an Italien ab. Wiederum kartographierten die noch in Brasilien stehenden Expeditionstruppen das Landesinnere Brasiliens.

Von Navarra wurden in der Folgezeit bis zum Juli 1573 Pau (Béarn), Pamplona (Navarra) und Montpellier (Languedoc) durch den Feldmarschall Bragadin (1/4/4, siege = 4) erobert. Die Navarresen traten schließlich im Frieden von Pamplona am 19. Juli 1573 die Provinzen Béarn, Catalonia und Languedoc an Italien ab.

Der letzte Gegner, die Niederlande (Allianzführer) wollte nun jedoch nicht kampflos Frieden schließen. So ging der Krieg weiter ; Im September 1574 wurde Amsterdam eingenommen, wodurch die Karten der Karibik und Nordamerikas in den Besitz Italiens gerieten. Folgerichtig wurde der niederländische Handelsposten St. Thomas im März 1575 besetzt. Zuvor war der Handelsposten in Table im Oktober 1574 an die Italiener gefallen.

Nach einer erbitterten Schlacht bei Arnhem (Geldern) und der Einnahme der Stadt im Januar 1575 dauerte es nur mehr zwei Monate, bis die Niederlande zum Frieden bereit waren. Table und St. Thomas wurden an Italien abgetreten, womit der Krieg für Italien beendet war.

Das geschlagene Navarra rächte sich, indem es abtrünnige Adlige in Italien unterstützte [Event Juli 1575, Stab=0].

Serbien, das kurz zuvor bis auf seine Hauptstadtprovinz alle Territorien an Österreich verloren hatte, wurde durch Italien im Juli 1575 die Unabhängigkeit garantiert. Als es später allerdings erneut zum Krieg Österreichs gegen Serbien kam, stand Italien nicht zu seiner Garantie, denn inzwischen hatten sich die Interessen gewandelt.

Im September 1576 wurde der Vasall Griechenland endgültig ein untrennbarer Bestandteil des italienischen Staatsgebietes.

In der Folgezeit wurde die Kolonisation vorangetrieben:
San Marco (Jaffna) wurde im gegründet und erhielt 1580 Stadtrechte. Die westindischen Kolonien La Laguna/Goa und Iannopolé/Bombay erhielten 1575 und 1578 Stadtrecht.
Im Dezember 1575 wurde Lagos (Ivoria) mehrheitlich zum katholischen Glauben bekehrt.
San Pietro (Table) wurde im Dezember 1580 gegründet.

Immer wieder versuchten nun die Portugiesen, das ihnen gemäß des Vertrages von Tordesillas vermeintlich zustehende Territorium (Recife, Parnaiba, Goa, Luanda) in Überraschungsangriffen zu besetzen, scheiterten allerdings jedes mal damit, wenn auch die Schlacht um Recife im Januar 1578 nur denkbar knapp zugunsten Italiens entschieden wurde. Nunmehr wurden Verstärkungen aus Italien nach Brasilien verlegt.

1581 brach ein Krieg aus, als Frankreich nach der Rest-Bretagne griff. Italien focht nur kurz und gab die Exklave Béarn an Navarra zurück. Die Bretagne wurde dann später von Spanien annektiert.

Das letzte Jahr der Herrschaft Francescos des Dritten, 1582/83, erbrachte ein Adelskomplott, das seinen Ursprung in Österreich hatte [1582 Stab = -1]. Gleichzeitig florierten allerdings Handel und Gewerbe (Event
"Außergewöhnlich Gutes Jahr", 1583).

Am 10.9.1583 bestieg Stefano IV. den Thron.



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Land=16, See=7, Handel=3, Infra=3, Stab=0

Infla=4.8 %, Kassen=22.48 Mio. ¢[EU=429], Außenstände =10.48 Mio ¢ [EU=200]

BB = 5.7

Heer: 90,300 Fußsoldaten, 56,500 Kavalleristen, 239 Kanonen [Limit = 169,000]

Flotte: 62 Kriegsschiffe, 42 Galeeren, 39 Transportschiffe[Limit = 1,012]





Karte von Europa, 1583




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Karte der Karibik, 1583




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Karte des Südatlantik, 1583




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Karte Afrikas, 1583




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Karte Arabiens, 1583




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Stefano IV., "der Dunkle" (1583-1604)

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Am 10.9.1583 folgte Stefano IV. seinem Vater auf den Thron. Er sollte später den Beinamen "der Dunkle" erhalten, denn er hatte einen jähzornigen und grausamen Charakter und unterdrückte jedweden Widerstand gleich welcher Art mit gnadenlosem Terror.

Mit großen Gaben hinsichtlich Diplomatie und Wirtschaft gesegnet, war er in militärischen Dingen manchmal recht unbedarft. (DIP=8 / ADM = 10 / MIL = 5)

Nach etwa eineinhalb Jahren der Herrschaft Stefanos stellte sich 1585 der Entdecker Vicente Falcomauro in den Dienst der Krone. Man sandte ihn nach Recife, von wo er zunächst weiter nach Süden vorstieß, immer entlang der Ostküste Südamerikas. 1589 entdeckte er das Kap Horn [10 VPs] und stieß bis 1593 noch bis zur Küste der Provinz Aisen vor. Ab 1595 war er dann in afrikanischen Gewässern unterwegs, um an der Ostküste Afrikas die Verbindung zwischen dem Kap und der Kolonie Malindi zu erkunden.

Die innere Lage Italiens war krisengeschüttelt. Dies verschlimmerte sich noch, als im November 1585 eine Adelsverschwörung aufgedeckt wurde, die vom serbischen Königshaus unterstützt wurde. Es war ein Grund mehr, um von der Garantie für Serbien Abstand zu nehmen.

Vollends desaströs wurde die Lage durch einen neuen Ausbruch der Pest im September 1586 [Stab fällt auf -3]. Die Gründung einer Kunstakademie in der Romagna kurz darauf, im Januar 1587, konnte da nur mäßig Abhilfe schaffen.

Der kolonialen Tätigkeit tat dies indes keinen Abbruch ; San Pietro (Table, 1585) und San Paolo (Karroo, 1587) erhielten Stadtrechte, neue Kolonien wurden entlang der neuentdeckten Küste Südamerikas, in San Stefano (Bahamas) und in San Michele (Colombo) gegründet, während es in Ägypten, Nubien, Languedoc und Griechenland von Zeit zu Zeit zu Aufständen kam.

1590 erklärte sich der [Zufalls-Event] Konquistador Loredan bereit, die Kolonisation in Südamerika zu beaufsichtigen. Auch erkundete er das Hinterland und stieß im Süden bis nach Valparaíso vor, wo jedoch bereits spanische Truppen standen, die ihn sich 1597 nach Talca zurückziehen ließen.

1592 ließ Stefano IV ein Blutbad unter den Aufständischen in der Languedoc anrrichten, im gleichen Jahr wurden die Eingeborenen in Colombo massakriert. Die Rädelsführer der großen Bauernrevolten von 1593 wurden hingerichtet und ihre Köpfe auf Pfähle gespießt, um Nachahmer abzuschrecken.

Bis 1596 [Stab = 0] herrschte dann vorerst gespannte Ruhe im Lande. Entwicklungen in Nautik, Militär, Handel und Infrastruktur wurden vorangetrieben [Land=17, 1585 / See=8, 1593/ Handel & Infra = 4, 1596], eine Destille in Florenz eröffnet (1600)

Als aber 1597 auch noch eine Hungersnot ausbrach (Event "schlechte Regierungspolitik, Stab =-1), die Stefano IV in keinster Weise zu lindern versuchte, stellte sich auch der Hochadel auf die Seite der rebellischen Bauern. 1599 stellten einflussreiche Herzöge und Grafen ein Heer auf, das gegen den grausamen und tyrannischen König zu Felde zog (Bürgerkrieg, Dezember 1599).

Der König musste aus Venedig fliehen, zunächst nach Mailand. Hier wurde er im Mai 1600 in einer Schlacht besiegt und flüchtete sich über Genua per See nach Kleinasien, wo er neue Truppen sammelte. Als jedoch auch hier das Volk gegen ihn rebellierte, zog er sich im August 1602 nach Alexandria zurück und floh von hier Mitte 1603 nach Südägypten.

Es nützte ihm nichts. Im September 1603 zog das Heer der Adligen vor die Tore von Suenik (Nubia), wo Stefano IV. sich mit seinem Heer verschanzt hatte, und forderte ihn auf, die Regentschaft niederzulegen. Stefano IV. weigerte sich jedoch, sei es aus Vermessenheit, sei es aus Stolz. So mussten also die Waffen sprechen. Wochenlang wurde Suenik belagert, dann brachen die Mauern und es folgte ein mehrtägiger Straßenkampf.

Zuletzt wurde man im November 1603 des Königs dann doch noch lebend habhaft und brachte ihn zurück nach Venedig. [Nubia wird als letzte rebellische Provinz erobert].

Hier trat nun im März 1604 so etwas wie ein provisorischer "Thronrat" zusammen, der sich aus den größeren Adligen Italiens zusammensetzte. Griechen, Araber, Slawen oder Iberer blieben allerdings außen vor, es war ein rein italienisches Gremium. Es setzte Stefano IV. in seiner Eigenschaft als König Italiens und Herzog der Toskana ab und beließ ihm nur ein kleines Landgut bei Pisa, das streng bewacht wurde. Jegliche Mitwirkung im Thronrat wurde ihm und seinem Sohn verboten.

Italien wurde jetzt als Wahlmonarchie neu konstituiert. Desweiteren wurde der "Thronrat" als permanentes Organ eingerichtet, das etwa alle vier Monate zusammentrat, wichtige Angelegenheiten beriet und den König auch stürzen konnte.

Diese neue Verfassung, von dem (demokratischen) Prinzip der "Generaalstaaten" der Niederlande inspiriert, wurde in den "Sette Statuti", für jeden König bindend und erstmals schriftlich fixiert.

Schließlich wurde mit Giacomo di Antonelli, dem Herzog Neapels, ein neuer König gewählt, der am 15.3.1604 als Giacomo I. den Thron bestieg und sogleich die Statuten beschwören musste.

Die Dynastie di Bar hatte den Thron verloren. Es war fraglich, ob je wieder ein di Bar an der Spitze Italiens stehen würde.




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Land=17, See=10, Handel=4, Infra=4, Stab=+1

Infla=11.7 %, Kassen=4.36 Mio. ¢[EU=78], Außenstände =156.38 Mio ¢ [EU=2,800]

BB = 2.1

Heer: 94,300 Fußsoldaten, 29,900 Kavalleristen, 252 Kanonen [Limit = 187,000]

Flotte: 73 Kriegsschiffe, 42 Galeeren, 56 Transportschiffe[Limit = 1,009]



Karte Europas, 1604




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Karte Nordamerikas und der Karibik, 1604




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Karte Südamerikas, 1604




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Karte Afrikas, 1604




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Karte Arabiens und Indiens, 1604




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Gasparius
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Ich bin erstaunt, werter Gasparius, welche Wendungen in Eurer Geschichte Italiens zu finden sind. Um so mehr Spaß macht es, diese zu lesen.

Nur weiter so!!!

Hoachtungsvoll
Hochachtungsvoll

Ender

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Gasparius
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Ich mühe mich, die Geschichte spannend zu halten, auch wenn ich natürlich die Weltherrschaft anstrebe :D

Um ehrlich zu sein, dafür hätte ich schon in CK anders vorgehen müssen.

Heute bin ich gerade mal in die Derppenfalle gelaufen ; ich wollte eine Provinz an mich bringen, in der eine Waffenmanufaktur stand. Als sie dann Italien gehörte - bumms - weg, verschwunden. Manchmal sollte man den Patch eingehender studieren, unter dem man "regiert" ;)

Bin mal gespannt, was mich in der Hinsicht noch in Victoria für unangenehme Überraschungen erwarten... Kann für die Vielseitigkeit des Verlaufes aber nur gut sein :)

MfG
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Giacomo I. (1604-1632)

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Die Lage, in welcher Giacomo I. zum König gwählt wurde, war alles andere als günstig zu nennen. Italien stand mit etwa 160 Mio ¢ in der Kreide, und die Anhänger der Dynastie di Bar hatten sich noch nicht mit dem Machtwechsel abgefunden [Stab = +1].

Hinzu kam das wachsende Selbstvertrauen des durch Handel wohlhabend gewordenen Bürgertums, das den Kampf zwischen Adel und Krone nun zu einem Dreikampf zwischen Städten, Adel und Krone umgestaltete.

1606 forderten die Städte mehr Rechte. Vordergründig ihnen diese gewährend, erließ Giacomo I. jedoch anschließend Verordnungen, die diese Rechte wieder ausglichen [Zentraslider +1, Stab = 0].

Im selben Jahr bot Frankreich von sich aus (nachdem es solche Ansinnen der Italiener bis dahin stets abgelehnt hatte) ein Handelsabkommen an. Dieses wurde im Juni 1606 in Lyon von dem Kanzler Frankreichs un dem Kronadvokaten Italiens unterzeichnet.


Übersicht der europäischen Handelszentren, 1616



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In Nordeuropa wuchs die Macht der Norweger, die 1607 Schweden zum Vasallen machten und Sachsen und Holstein annektierten.

1608 Wurden Baupläne für gewaltige Kaianlagen und Großwerften der Krone vorgestellt, die es möglich machten, die Schiffsbaukapazitäten um ein Vielfaches zu steigern. Freilich würde die Einrichtung solcher Werften auch ein Vermögen kosten, sodaß vorerst vom Bau einer solchen abgesehen wurde.

Verwandte des abgesetzten Stefano IV., die als Botschafter Nubiens in Venedig tätig waren, beleidigten die Schwester der Königin im September 1609. Dies wurde im Januar 1610 mit einer Kriegserklärung Italiens an Nubien beantwortet. Khartoum (Juni 1610) und Sennar (September 1610) waren rasch ohne nennenswerten Widerstand erobert, und Nubien wurde italienischer Vasall. Desweiteren war ein Tribut von ca. 4.2 Mio ¢ an Italien zu zahlen. Viel Geld für ein solch kleines Land.

Während des Krieges versuchte Portugal erneut, seine Tordesillas-Ansprüche auf Recife und Parnaiba durchzusetzen - ohne Erfolg.

Auch der Klerus nutzte die Lage aus und verlangte eine härtere Gangart gegenüber Abweichlern und Ketzern. Der König war gezwungen, nachzugeben (Toleranz -1).

Im Oktober 1612 wurden neue Handels- und Zolltarife verlangt, da die Konkurrenz unter den einzelnen Händlern wuchs (Event, Merkantilismus +1).

Im darauffolgenden Jahr, 1613, konnte das letzte Darlehen getilgt werden, und das innenpolitische Klima hatte sich entschieden gegenüber 1604 verbessert [Stab = +3].

Wie auf Kommando brach im Oktober 1613 ein größerer Krieg aus, als Frankreich die Engländer vom Festland vertreiben wollte.

Die versammelten italienischen Flotten, die von Gibraltar aus, über Santiago und Brest in den Ärmelkanal vorstoßen wollten, wurden von den Seefalken Englands bei den Western Approaches aufgehalten und auseinandergetrieben.

Auch der Rückzug zum Kap Finisterre misslang, da hier bereits weitere englische Geschwader lauerten. Die italienische Kriegsflotte suchte vorerst im Hafen von Santiago Zuflucht, eine versprengte Schwadron wich in den Hafen von Brest aus.

Im Atlantik, vor der Küste Brasiliens und in der Karibik siegten ebenfalls mehrfach die Engländer über die italienische Marine, einen Ausnahmeerfolg stellte der Seesieg der Iataliener bei den Bahamas am 4.9.1614 dar.
1615 wurde die Marine durch den Admiral Mocenigo (4/2/3) gestärkt, der die Flotta di Venezia übernahm. Prompt wurde eine weitere Seeschlacht bei Finisterre gewonnen.

Zu Lande gelang Italien (wie bereits 1532) die Eroberung Zürichs und Mainz'. Im Januar 1615 landete ein Expeditionscorps in Nordflorida (Seminole) und besetzte den englischen Handelsposten, doch gleichzeitig eintreffende spanische Truppen zerstörten diesen. Im Mai 1615 baute Italien den Handelsposten dann neu auf.

Im November/Dezember 1615 schlossen beide kriegführenden Parteien dann Frieden. England musste abtreten:
1) Normandie, Elsass, Eiriksfjord, Meath und Bern an Spanien
2) Brabant, Picardie und Artois an Frankreich
3) Zürich (Schwyz) an Italien.

Die Schweiz wurde umgehend als Vasall in die Freiheit entlassen.

Während des Krieges erkundete ein neuer Konquistador, Martino Pradone, weitere indische Territorien, und zahlreiche Kolonien erhielten das begehrte Stadtrecht, darunter ein Großteil der argentinischen Siedlungen sowie Ost- und West Ceylon.

Der Entdecker Falcomauro hatte mittlerweile einen Großteil des Indischen Ozeans erkundet und drang nun an die Küste Burmas und Thailands (Ayutthayas) vor. Das Volk der Ayutthaya, das den Italienern aufgrund ihrer farbenprächtigen und lebhaften Folklore auf Anhieb sympathisch war, ließ sich von Falcomauro im Dezember nach einigen Gastgeschenken zur Gewährung von Ankerplätzen und Durchmarschrechten überreden. Somit konnten weitere Seereisen gen Osten unternommen werden, und langsam aber sicher drang man zu den Molukken vor.
Montebello (Jakarta), das im März 1619 entdeckt worden war, wurde 1622 Kolonie, zwei Monate nachdem der große Entdecker Falcomauro vor der Küste Borneos gestorben war.

Reisende, die die Lande Ayutthayas 1617-20 durchstreiften, konnten neue Karten erstellen, die die Lage Tibets, Bengalens, Chinas, Vientianes und Taungus zeigten.
Weiter westlich wurden die Provinzen des Kongo entdeckt.

Antonio Polo, ein Nachkomme des legendären Marco Polo, trat 1620 in die italienische Marine ein. Seine ersten Reisen führten ihn nach Südamerika (Argentinien), von wo aus er dann Vorstöße in den Pazifik unternahm. Im September 1622 entdeckte er die südlichste Provinz des Inkreiches, Coquimbo. Ähnlich wie Falcomauro in Ayutthaya, erhandelte er von den Inkas für Italien im Februar 1625 das Privileg, Schiffe in ihren Häfen ankern lassen zu dürfen und Truppen durch das Inkareich bewegen zu dürfen. Nun jedoch wurde er vom Pazifik abberufen, denn die Krone setzte ihre Prioritäten im Osten. Mitte 1626 kam er in Montebello (Jakarta) an, von wo aus er die Inselgruppe der Molukken erkundete.

In Indien (Goa) und Ostafrika (Malindi) musste man sich der unermüdlichen Portugiesen erwehren, die hartnäckig auf ihren rechten beharrten, die der Papst ihnen einst zugesprochen hatte. Dennoch blieb der Senegal die einzige Provinz, die ihnen so in die Hände fiel.
1618 wurde der Festlandbesitz in Südindien durch Gründung der Kolonie Bonigno (Cochin) erweitert.

1619 nahm Giacomo I. durch einen Erlass die strengen Regeln zurück, die der Klerus während des Nubienkrieges von ihm erpresst hatte. Die Geistlichkeit reagierte ungehalten [Toleranzslider +1 / Stab = +2].
Die Kolonie Ciocone (Massawa) nördlich Äthiopiens erhielt im selben Jahr Stadtrechte.
Deflation (1618) und gute Kornerträge (Event Gutes Jahr, 1620) kräftigten die Wirtschaft und verringerten die Inflation (=13.5%).

1621 jedoch brach ein neuer Pestschub aus und sorgte für Unruhen [Stab = +1].

Im Februar 1626 wurde die Allianz umgeworfen ; Spanien wurde ausgeschlossen, dafür holte Italien den Vasallen Nubien mit in das Bündnis. Frankreich blieb wichtiger und wertvoller Bündnispartner.

Im Mai 1626 wurden neue Münzen eingeführt, wiederum mit schlechterer Qualität, da die Metalle für andere Zwecke in den Manufakturen benötigt wurden. [Umrechnungsfaktor nun 75,000 + Inflation].

Österreich und Spanien erklärten im Juli 1626 der Schweiz den Krieg. Die schweizer Verbündeten Italien, Frankreich und Königreich Jerusalem standen geschlossen zu den Angegriffenen.

Der italienischen Karibik-Marine gelang es, im Handstreich die ungeschützten spanischen Inseln Jamaika, Antigua, Curaçao und Martinique einzunehmen. Auch Isabella und Santo Domingo (Tortuga & Barahona) wurden rasch erobert. Nur in Afrika ging der Handelsposten Gambia an die Spanier verloren. Niemand hatte daran gedacht, ihn durch ein paar Soldaten bewachen zu lassen.

Spanien hatte bereits im Februar 1627 genug vom Krieg und trat Ost Haiti (Barahona und Tortuga) an die Italiener ab.

In Europa schlugen sich die Österreicher, die auf keinerlei Kolonien achten mussten, erfolgreicher als Spanien. Sie nahmen im Dezember 1626 Odenburg ein und eroberten im Juli 1627 Graz (Steiermark). Ebenfalls im Juli konnte Italien Tirol einnehmen. Von der Anzahl der Soldaten herrschte in Europa ungefähr Gleichstand zwischen Italien und Österreich, doch mussten diese sich ja auch noch der Franzosen erwehren, die allerdings zusätzlich mit den Spaniern beschäftigt waren. Langfristig sprach in diesem Konflikt dennoch alles für Italien.

Im September 1627 eroberte Italien Odenburg zurück und besetzte Serbien und Bosnien. Knapp ein Jahr später, im August 1628 hatten die Österreicher wiederum die Mauern von Odenburg überwunden. Immerhin war zu diesem Zeitpunkt Zürich, das zwischenzeitlich im Besitz Österreichs gewesen war, wieder befreit worden. Außerdem gelang im September 1628 die Einnahme von Wien und Zagreb.

Im Januar 1629 eroberte Italien dann auch Odenburg zurück. Österreich, an verschiedenen Punkten belagert, versuchte die Rückeroberung Tirols und fiel in Istrien, der Lombardei und Bosnien ein, doch wurden diese Belagerungen immer wieder unterbrochen, sodaß kein Erfolg zu verzeichnen war. Nur Bosnien wurde den Italienern im Januar 1629 entrissen, freilich nur um es im Juli 1629 wieder an sie zu verlieren.

Ende 1629 begann die Lage für Österreich aussichtslos zu werden. Presburg ging an Italiener verloren, die allerdings im September durch eine politische Krise geschwächt wurden [Event, Stab = -1].

Angesichts dieser Krise verzichtete Italien darauf, den Schweizern länger beizustehen, kam es doch bereits zu ersten Aufständen in Gibraltar. Man vertraute darauf, dass Frankreich Österreich lange genug beschäftigen würde, um der Schweiz die Unabhängigkeit zu bewahren.

Im Frieden von Mailand (20.12.1629) trat Österreich Serbien, Bosnien, Tirol und Presburg an Italien ab.

Bosnien und Serbien wurden noch im Dezember 1629 als Vasallenstaaten in die Freiheit entlassen. Bosnien wurde in das Bündnis der Italiener und Franzosen aufgenommen.

Im September 1630 wurde die Schweiz dann doch von Österreich besetzt und annektiert. Einen Monat später wurde Ferdinand II aus Österreich zum Kaiser gewählt.

Die Entdecker Polo und [Random Event Entdecker] Mariboni gingen während der Kriegshandlungen ungestört ihrer Tätigeit auf den Weltmeeren nach. Mariboni erkundete die Westküste Südamerikas, während gleichzeitig im Inkareich reisende Kaufleute das Landesinnere erkundeten (Potosí, Cuzco u.a.). Bis hinauf nach Tlaxcalá, das damals bereits in spanischem Besitz war, gelangte Mariboni von Lima aus.

In Fernost entdeckte Antonio Polo Da Nang, Mataram, Makassar und weitere Inseln der Molukken. Auch bis zur Westspitze Papua-Neuguineas gelangte er. Hierbei stellte er fest, dass die Niederländer sich in Sunda und auf Flores festgesetzt hatten.

Italien musste sich indes mit Rebellionen in Tripolitania und in den Kolonien herumschlagen. 1630 wurde der Vasall Nubien in das italienische Staatsgebiet inkorporiert.

Nachdem Tripolitanien und Gibraltar 1631 von den Rebellen befreit worden waren, brauchte man mehrere Anläufe, um die Kolonie Manisifi (Bourbon) im Januar 1632 den Rebellen zu entreißen.

Es kriselte weiterhin in Italien [Stab = 0]. In dieser Situation starb Giacomo I. am 18. Januar 1632. Einen Monat später, am 29.2.1632 wurde der Herzog von Pisa, Lorenzo Aosta, in Venedig zum neuen König gewählt und bestieg als Lorenzo II. den Thron.



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Land=18, See=10, Handel=4, Infra=4, Stab=0

Infla=17.2 %, Kassen=6.59 Mio. ¢[EU=177], Außenstände =123.06 Mio ¢ [EU=1,400]

BB = 5.7

Heer: 139,200 Fußsoldaten, 59,200 Kavalleristen, 384 Kanonen [Limit = 221,000]

Flotte: 100 Kriegsschiffe, 42 Galeeren, 58 Transportschiffe[Limit = 1,016]



Karte Europas, 1634



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Karte Nordamerikas, 1634



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Karte Südamerikas, 1634



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Karte Afrikas, 1634



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Karte Arabiens, 1634



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Karte des fernen Ostens, 1634



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So, die Bilder sind "repariert" und sollten jetzt wieder sichtbar sein.

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Beitrag von Stoertebeker »

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Aha, sehr schön.
Aber sehen wir da etwa ein Boykott durch Jerusalem?
Das schreit nach Vergeltung, Vasallenschaft und Annexion, oder etwa nicht?

Beitrag von Gasparius »

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Stoertebecker hat geschrieben:Aha, sehr schön.
Aber sehen wir da etwa ein Boykott durch Jerusalem?
Das schreit nach Vergeltung, Vasallenschaft und Annexion, oder etwa nicht?
Nun, in der Tat, bisher hat es noch jeder bereut, meine Händler boykottiert zu haben, bis auf England, aber die haben rein gar nichts, was mich interessiert und sind außerdem so schwach, daß ich sie mir für Victoria aufhebe :D .

Vasallenschaft habe ich allerdings nicht anvisiert, Jerusalem wollte ich doch möglichst lange im Spiel halten ;) Zahlen mussten sie trotzdem, er lese weiter unten :cool:

MfG
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Beitrag von Gasparius »

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Lorenzo II. (1632-1654)

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Mit Lorenzo II. (DIP=10/ADM=5/MIL=10) kam 1632 ein Herrscher auf den Thron, der sowohl in diplomatischer als auch in militärischer Hinsicht Großes zu leisten imstande war. Die Adminsitration, Verwaltung und Wirtschaft hingegen delegierte er bevorzugt an seinen langjährigen Kronadvocaten, Baron Landovezzo.

Der neue König hatte mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. In seiner ganzen Amtszeit konnte nicht ein einziges Mal innerer Frieden in Italien erreicht werden.

Dennoch wurden unermüdlich Forschung und Entdeckung vorangetrieben, und große Summen in Verwaltungsreformen [Landräte zu Marschällen] investiert.

Von den Schulden seines Vorgängers wurden 80 % bis 1640 getilgt, dann jedoch zwangen Aufstände und Kriege sowie Infrastrukturausbau (Manufakturen) die Krone zu neuen Anleihen, sodaß die Verschuldung 1654 sogar noch höher war als 1632.

Im Juli 1632 erreichte Antonio Polo die südlichen Philippinen (Mindoro). Später wurden Kalimantan, Hanoi, Buru und Surabaja entdeckt, 1634 die Nordwestküste Australiens erreicht.

Im Westen drang der Konquistador Leonides 1632-34 von der Küste Argentiniens ins Landesinnere vor und entdeckte die Pampas, Corrientes und Jujuy an der Grenze zum Inkareich. Später war er in Mittelamerika tätig und erkundete 1636-38 das Gebiet von der mayanischen Grenze bis zur spanischen Provinz Caribe.

Noch weiter westlich drang der (Random-Event-) Entdecker Vittorio bis zur Küste Kaliforniens vor und fand 1638 eine Passage von Westmexiko zur Inselgruppe von Hawaii.

Im November 1632 fiel die aufständische Kolonie Mogadiscio vom Oman ab und schloss sich Italien an. Bis 1634 wurde sie zur einer Stadt ausgebaut, mit entsprechenden Rechten.

1636 begann man mit der Besiedlung der Handelsposten in Florida. San Francesco (Everglades, Stadt 1650) und San Gerónimò (Seminole, Stadt 1644) wurden gegründet.

Im Dezember 1638 brachen die großen Bauernaufstände in Nord- und Süditalien sowie in Judäa los, die das Land tiefer in die Krise zogen [Stab = 0].

1639 erließ Lorenzo II. ein neues Religions-Edikt. Dem reformierten Glauben wurde höhere Toleranz zugebilligt, er durfte nun auch, allerdings nur privat, nicht öffentlich, ausgeübt werden. Lutheraner wurden auch weiterhin nicht geduldet und brutal verfolgt.

Hintergrund war ein Plan, sich einer Allianz anzuschließen, deren Mitglieder Portugal und die Niederlande waren. Frankreich wurde den Italienern zu mächtig, und so suchte man nach mittelgroßen Mächten, deren Interessen ebenfalls gegen Spanien, Frankreich und England gerichtet waren.
Zwar kam es nun zu einer Annäherung und Verbesserung der diplomatischen Beziehungen zu Portugal und den Niederlanden, doch von einem Wechsel der Allianzen wurde vorerst noch abgesehen.

In Fernost sicherte sich Italien Flottenstützpunkte und Durchmarschrechte in China. Somit konnte der Entdecker Antonio Polo seinen Aktionsradius nach Norden ausweiten.

Im Westen hingegen entdeckte Vittorio 1641 die an Edelmetallen (insbesondere GOLD) reiche Provinz Monterey, die zusammen mit Sierra Madre und San Bernardino 1642/43 in Besitz genommen wurde.

Missglückte Reformen sorgten Anfang 1642 in Italien für einen Ansehensverlust der Krone [Event "schlechte Regierungspolitik", Stab = -1]. Die Einkünfte des Staates sanken, die Entwicklung in Nautik, Militär und Infrastruktur stagnierte. Immerhin wurden durch Heeresreformen [Event] einige Erfolge im militärischen Bereich erzielt [Land = 20].

1645 spendeten reiche Kaufleute der Krone knapp 30 Millionen Créditos, damit diese dringend notwendige Verwaltungsreformen durchführen konnte.

Ein neuer Kriegsausbruch erhöhte 1646 wiederum den Geldbedarf. Österreich griff zusammen mit Spanien den italienischen Vasallen Serbien an. Vier Monate später, im Juli 1646 erklärte Italien Österreich den Krieg. Sämtliche Verbündeten griffen zu den Waffen (Italien, Frankreich, Bosnien gegen Österreich, Spanien und Holstein).

Nach einer ersten Niederlage gegen das im Sturmangriff auf Belgrad befindliche Heer Österreichs in Serbien wurde im August 1646 unter großen Verlusten der österreichische Angriff auf Belgrad zum Erliegen gebracht, die Österreicher zogen sich in die Wallachei zurück. :D :D :D

In der Karibik wurden Spanien blitzartig die Besitzungen Jamaika, Havanna, Moron, Maracaíbo, Tucovo, Yaraguay, Curaçao und Puerto Rico entrissen. Im Dezember 1646 gaben die Spanier sich geschlagen und traten Puerto Rico (Handelsposten) und die Kolonien Curaçao und Jamaika an Italien ab.

Zuvor spaltete sich das in Rebellenhand befindliche Tunis im September 1646 von Italien ab und kehrte (reumütig ?) zum Königreich Jerusalem zurück ; im Oktober wurde Serbien offizielles Mitglied der italienischen Allianz.

Die Österreicher eroberten im Dezember 1646 Preßburg, verloren dieses jedoch im Oktober 1647 wieder an Italien. Dieses wiederum konnte das Banat im Mai und Pest im Oktober 1647 besetzen. Im Januar 1648 war die Belagerung Salzburgs erfolgreich, im Februar konnte dann Wien eingenommen werden.

Baden, das während des Krieges auf die Seite der Österreicher getreten war und Tirol belagerte, wurde durch einen weißen Frieden im Februar 1648 aus dem Krieg gezogen. Die von Österreich besetzte bosnische Hauptstadt wurde im Juni 1648 befreit, Zagreb (Kroatien) im März besetzt, und Krems (Ostmarch) sowie die Wallachei im Juli 1648 erobert.

Nunmehr war der Widerstand Österreichs gebrochen. Im Frieden von Banja Luka (19. Juli 1648) wurden Italien durch Österreich die Wallachei und Kroatien abgetreten sowie ein Tribut in Höhe von etwa 13.5 Mio ¢ entrichtet.

Die Wallachei und Kroatien wurden am 1.8.1648 als Vasallen in die Freiheit entlassen und Kroatien in das Militärbündnis eingeladen.

Die Serben, die in dem Friedensschluss von Banja Luka ausgespart worden waren, kämpften verbissen weiter gegen die Österreicher und wurden dabei finanziell durch Italien unterstützt. Es gelang ihnen, sich gegen das angeschlagene Österreich zu behaupten und ihre (relative Vasallen-) Freiheit zu bewahren.

Vittorio, der den 1643 verstorbenen Antonio Polo in Fernost abgelöst hatte, entdeckte im August 1647 Japan und erforschte die Küsten Chinas und der Mandschurei. Weitere Inseln der Philippinen und Molukken sowie Teile Borneos wurden entdeckt.

1650 beschloss der Thronrat gegen den Willen des Königs die Anhebung der Pensionen für die Adligen. Diese mussten mittels neuer Kredite finanziert werden [jetzt 7 x 200 an Darlehen offen].
Ein Aufstand der Orthodoxen in Nubien kostete die dortige Garnison 5,000 Menschenleben, wurde aber mit Müh' und Not unterdrückt.

Im September 1651 erhoben sich spanische Separatisten auf Haiti.

1653 kam es zu einem neuen Aufstand in Nubien und im Juni 1654 entschied der Thronrat, den Städten mehr Rechte zuzugestehen (Zentra -1). Insgesamt gingen unter Lorenzo II. viele Privilegien der Krone an den Adel und die Städte verloren, darunter Markt- und Münzrechte.

Der Aufstand von Thessaloniki im August 1654 war das letzte Problem, das Lorenzo II. zu lösen hatte. Im Oktober 1654 verstarb er.

Der Markgraf von Piemont, Giacomo Lobardello, wurde am 24.12.1654 zum neuen König Giacomo II. gewählt.





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Land=21, See=12, Handel=4, Infra=4, Stab=+1

Infla=24.2 %, Kassen=19.32 Mio. ¢[EU=207], Außenstände = 130.41 Mio ¢ [EU=1,400]

BB = 0.0

Heer: 145,000 Fußsoldaten, 63,000 Kavalleristen, 325 Kanonen [Limit = 239,000]

Flotte: 102 Kriegsschiffe, 42 Galeeren, 58 Transportschiffe[Limit = 1,028]




Karte von Europa, 1654



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Karte von Nordamerika und der Karibik, 1654



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Karte Westamerikas, 1654



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Karte Südamerikas, 1654



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Karte des fernen Ostens, 1654



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Allianzen und Auswärtige Politik Italiens, 1654



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Giacomo II. (1654-1681)

+






Die Herrschaft Giacomos des Zweiten stand im Zeichen (fast durchweg) friedlicher innerer und äußerer Expansion.

Wenngleich große Summen in die Gründung stattlicher Manufakturen (Kunstakademien in Istrien 1661 und Genua 1662) investiert wurden, konnte Giacomo während seiner Amtszeit die Außenstände doch auf ein Siebtel des Standes von 1654 zurückfahren.

Außenpolitisch wurde 1669 eine Neuorientierung vorgenommen, als der Vasall Serbien dem Vasallen Wallachei den Krieg erklärte und Frankreich auf die Seite Serbiens trat. Italien (sowie Bosnien und Kroatien) bevorzugten in diesem Falle die Neutralität. Italien nutzte die Gelegenheit und trat nunmehr dem erwünschten Bündnis mit Portugal und den Niederlanden bei.

Die einzige kriegerische Aktion Giacomos bestand allerdings lediglich in der Unterstützung Portugals im Krieg gegen Zimbabwe (1669-1671), wodurch die Portugiesen ihre südostafrikanischen Besitzungen zurückerhielten. Der Erfolg für Italien war eher strategischer Natur, denn nach dem Kriege gewährte Portugal den italienischen Schiffen und Heeren freien Durchzug durch seine Territorien und Gewässer.

Das Heer wurde 1655 durch die Ernennung des Generals Morosini (4/5/4 siege 2) und die Marine 1670 durch die Berufung von Admiral Riva (3/4/5) aufgewertet.

An kolonialer Tätigkeit konzentrierte man sich auf die Westküste Nordamerikas und die Molukken sowie Südostindien und Afrikas Südostküste. Durch das 1657 von allen relevanten Mächten akzeptierte Toleranzedikt und insbesondere durch die Zusatzklausel, die Spanien und Portugal den alleinigen Anspruch auf Kolonien absprach, wurden die anderen Nationen hier bestätigt und entlastet.

Neue Kolonien und Handelsposten entstanden:

- Porto Zabrusco / Sierra Madre 1662 Stadtrechte
- San Silvestro / Madurai ggr. 1663 - Stadtrecht 1670
- Melisanto / Inyo ggr. 1666 - Stadtrecht 1674
- Porto Vicente / Monterey 1666 Stadtrecht
- Porto d'Est / Buru ggr. 1671 - Stadtrecht 1679
- Cinnóbbare / Manado ggr. 1672 - Stadtrecht 1678
- Montevisto / Niassa ggr. 1673 - Stadtrecht 1680
- Rocchespiero / Baja ggr. 1681

Nach einem Massaker an den Eingeborenen auf Palawan wurde hier außerdem 1676 ein Handelsposten gegründet.

1679 entdeckte der Seefahrer Lofarello als erster Europäer Australien (Towoomba - 5 Victory Points).

Innenpolitisch schwankte die Situation beständig zwischen bürgerkriegsähnlichen Zuständen und halbwegs normalem Klima hin und her.

Verschiedentlich versuchten ausländische Mächte über Adelskonspirationen Einfluss auf Italien zu nehmen oder Teile des Landes abzuspalten.

Im Falle von Tripolitanien war ein arabisches Komplott 1665 erfolgreich ; Tripolitanien erklärte sich für unabhängig. Im darauffolgenden Jahr unterlag es allerdings der militärischen Übermacht der Italiener, doch wurde ihm nun eine Halbautonomie (Vasallenstatus) zugebilligt.

Als Giacomo II. am 14.10.1681 starb, war das Klima in Italien jedenfalls relativ ruhig (Stab = 2). Sein Nachfolger Clemente III. di Santarosa, Herzog von Apulien, übernahm bei seiner Thronbesteigung (30.11.1681) einen gekräftigten Staat, der zu weiterer Expansion in der Lage war.




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Land=24, See=13, Handel=4, Infra=4, Stab=+2

Infla=27.9 %, Kassen=11.64 Mio. ¢[EU=91], Außenstände = 25.58 Mio ¢ [EU=200]

BB = 0.0

Heer: 154,500 Fußsoldaten, 65,900 Kavalleristen, 339 Kanonen [Limit = 246,000]

Flotte: 112 Kriegsschiffe, 42 Galeeren, 58 Transportschiffe[Limit = 1,064]




Karte Europas, 1681



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Karte Nordamerikas und der Karibik, 1681



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Karte Südamerikas, 1681



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Karte Afrikas, 1681



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Karte Arabiens und Indiens, 1681



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Karte des Fernen Ostens, 1681



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Karte der Molukken und Australiens, 1681



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Bündnissystem Italiens, 1681



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Außernpolitische Beziehungen Italiens, 1681



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Sehr schön. Bloß:

Der Papst muss weg!

Dir erklärt doch ohnehin keiner den Krieg, bei der Machtfülle und dem niedrigen BB!
Ein kurzer Krieg, Vasallenschaft, Annexion, so in etwa.

Und sollte das Mittelmeer nicht eigentlich das "mare nostrum" sein?

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*grunz* / *grinz* Zu spät

Ich bin bereits im jahre 1835 angelangt, und den Papzt gibt es immer noch :)

Es geht mir dabei gar nicht mal um die Möglichkeit, dass mich dann jeder Popel angreifen könnte, sondern um den Erhalt der diplomatischen Handlungsfähigkeit. Bestimmte Nationen hätte ich gern auch zukünftig als Freunde, was schwer wird, wenn die einen permanenten Casus Belli wegen des Papstes gegen mich haben und meine Könige auch keine diplomatischen Leuchten sind.

Im nächsten Post kommt dann auch der versprochene Krieg gegen Jerusalem, versprochen ;)

MfG

EDiTH: Mare nostrum ist mir wegen der arabisch-muslimischen Querelen zu stressich und die Provinzen bringen mir nichts außer Getreide (was ich schon in rauen Unmengen produziere) oder Wolle :rolleyes:
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Clemente III. (1681-1710)

+






Die Herrschaft Clementes des Dritten begann mit einer 1682 etwas unmotiviert abgegebenen Garantie für den südlichen arabischen Nachbarn Oman. In den Jahren zuvor hatte sich das orthodoxe Großreich Mesopotamien massiv in Arabien ausgeweitet. Durch besagte Garantie hoffte man, die mesopotamische Expansion ein wenig abzubremsen oder einen legitimen Grund für einen Krieg zu bekommen, in welchem den Mesopotamiern ein Großteil Arabiens entrissen werden sollte.
Gleichzeitig wäre in diesem Fall Byzanz ebenfalls in der gegnerischen Allianz gewesen, dessen Territorien ebenfalls zunehmendes Interesse der Italiener fanden.

Zunächst allerdings musste man sich ab Juli 1682 mit einem Adelskomplott befassen, das vom portugiesischen Hof ausging (Stab = 0).

Auch blockierten die Gründung einer Waffenmanufaktur in Tirol (Januar 1683) sowie der planmäßige Aufbau von Gouverneursstellen in Italien, Griechenland und auf dem Balkan seit 1684 (Juni 1684: Infra 5 - Gouverneure) Gelder, die nicht in das Militär investiert werden konnten.

Im März 1685 kehrte der Entdecker Lofarello glücklich von der erstmaligen Umrundung Australiens nach Montebello (Jakarta) zurück und brachte neue Karten von dem Kontinent sowie einigen Molukkeninseln mit.
Australien wurde jedoch zu jener Zeit als Kolonisationsziel am Hof in Venedig abgelehnt, da die Vegetation für ertragreichen und gewinnbringenden Gewürzanbau zu karg erschien.

Da auch keine andere Kolonialnation sich für das Land interessierte, blieben die Ureinwohner vorerst unbehelligt. Erst etwa 170 Jahre später rückte Australien wieder in den Blickpunkt der Europäer.

In Amerika war dagegen das Land der Azteken und Mayas weitaus begehrter und umkämpfter. Im Mai/Juni 1685 gerieten zahlreiche ehemaligen Aztekenprovinzen an den Stamm der Navajo-Indianer.

Nachdem das Handelszentrum in Holland mangels Wettbewerb im Januar 1687 seine Pforten schloss, verlagerten sich die weltweiten Warenströme, und Porto Vicente (Monterey) stieg zum Handelszentrum in Westamerika auf.

Im September überquerte der Forscher Grimani in Ost-West-Richtung (von Südchile nach Porto d'Est auf Buru) den Pazifik und entdeckte dabei die Fidschi-Inseln (Viti Levu).

Lofarello erforschte indes die Küsten Japans und Chinas und entdeckte im Mai 1689 Taiwan. 1691 entdeckte er die Aleuten, die später (ebenso wie Kitimat) zu einem berüchtigten Straflager wurden. 1692 drang Lofarello als erster Europäer nach Kamtschatka vor (10 Victory Points).

Lofarello starb im Februar 1695, während Grimani bereits im November 1692 vor der Insel Buru verschied.

In Italien wechselten sich unterdessen immer wieder kurze Ruhezeiten mit Krisen und Aufständen ab. Besonders Nubien und die Inselkolonien im Indischen Ozean wurden gerne von den Rebellen genutzt und des öfteren von ihnen erobert. Die italienischen Armeen hatten Mühe, dieser Rebellen Herr zu werden.

Dies hinderte den König jedoch nicht daran, das fortdauernde Handelsembargo des Königreiches Jerusalem als Vorwand zu nutzen, um diesem am 19. Mai 1693 den Krieg (ohne Allianzen) zu erklären. Klares Ziel der Expedition war die Provinz Jordanien, die eine Waffenmanufaktur beherbergte.

Trotz einer Niederlage zur See gegen Jerusalem in der Straße von Messina und der erfolgreichen Abwehr der Invasion in Kabylia und Samaria durch das Königreich Jerusalem, kamen die Italiener dennoch gut voran. Die Garnison in Tunis wurde im Januar 1694 komplett aufgerieben, Amman (Jordanien) im Oktober 1694 erobert.

Inmitten des Krieges schlossen sich im Mai, Juni und Juli 1694 an der Westküste Amerikas die rebellischen englischen Provinzen Sacramento, Nehalem, Oregon und Columbia Italien an.
Ein friedlich beigelegter Grenzstreit mit Hannover sorgte im Oktober 1694 für ausgezeichnetes inenpolitisches Klima in Italien (Stab = +3).

Tunis und Jerusalem (Samaria) fielen im Dezember 1694, Nuyssabin im September 1695 und Kabylia wurde im Februar 1696 erobert. Noch immer weigerte sich jetzt aber der König Jerusalems, Jordanien abzutreten. Er stand zugleich im Krieg mit dem Johanniterorden, hatte dessen Insel Zypern besetzt und sich mit seinem Heer dort verschanzt.

Nachdem die Johanniter im November 1696 die Erlaubnis für eine Befreiungsaktion durch die Italiener gegeben hatten, zogen sich die Vorbereitungen zur Invasion Zyperns dennoch bis Mitte 1699 hin ; ein missglückter Missionierungsversuch in Quattara sowie weitgehende Forderungen von einflussreichen Adligen hatten die Handlungsfähigkeit und Finanzquellen der Krone beschränkt.

Im November 1699 glückte dann endlich im vierten Anlauf die Landung auf Zypern, und die Garnison der riesigen Burg übergab diese den Italienern am 18.2.1700. Endlich sah nun auch der König Jerusalems ein, dass ein Friede nun nicht mehr länger herausgezögert werden konnte, und so trat er Jordanien an die Italiener ab und zahlte einen Tribut in Höhe von 43 Millionen ¢.

Zu dem großen Entsetzen der siegreichen Italiener war die Manufaktur in Amman allerdings völlig zerstört worden, auf Geheiß des Königs von Jerusalem. So hatten die beinahe sieben Jahre Krieg also nur eine magere Provinz erbracht, die allerdings noch von großer strategischer Bedeutung sein würde.

Durch die Errichtung einer großen königlichen Schiffswerft in Neapel 1701 wurde die Schiffsbaukapazität Italiens erheblich gesteigert. In der jetzt rapide wachsenden Metropole sammelten sich Charaktere aus verschiedensten Gegenden des Königreiches, um von hier aus als Kolonisten in die weite Welt zu reisen. Längst organisierten königliche und halbprivate privilegierte Gesellschaften den Strom der Auswanderer, der mehr und mehr anschwoll.

Mit Teodore Acquachiara war im Januar 1700 ein würdiger Nachfolger der Entdecker Lofarello und Grimani in den Dienst der Krone getreten. Er wurde mit der weiteren Erforschung des Indischen Ozeans sowie der australischen Gewässer beauftragt und entdeckte 1701 das südliche Madagaskar und im November 1704 Neuseeland (Taranaki).

Unterdessen gründeten italienische Siedler in Mittelamerika neue Kolonien. Zwischen 1700 und 1703 wurden Risurrezione (Costa Rica, Stadtrecht 1707), San Gregorio (Honduras, Stadtrecht 1709) und Croce Cristo (Nicaragua, Stadtrecht 1710) besiedelt. Hinzu kam 1709 die Erweiterung des Handelspostens auf Puerto Rico zur Kolonie San Giovanni.

In den Jahren zuvor waren weitere Kolonien und Handelsposten in Zénzero (Pondicherry) San Silvestro (Madurai), auf Taiwan, Palawan und in den Pampas gegründet worden.

Der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung der Kolonien trug die Errichtung eines Handelszentrums in Torrerosso (Aisen) 1702 nur bedingt Rechnung, denn dieser Standort war viel zu abgelegen um viele Händler anzuziehen.

Als letzte Amtshandlung ernannte Clemente III. im Januar die Belagerungsspezialisten Alvise Mocenigo (2/1/1/ siege 1) und Andrea Pisani (1/1/1 siege 1) zu Generälen.

Ende April 1710 ist Clemente III. 51jährig im neuen, 1705 erbauten großen Palast (Event) Palazzo d'Italia in Mailand verstorben.

Der Herzog von Pisa, Corrado (II.) Aosta wurde am 26.5.1710 zum neuen König gewählt.



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Land=26, See=16, Handel=5, Infra=5, Stab=+3

Infla=28.8 %, Kassen=111.41 Mio. ¢[EU=865], Außenstände = 25.58 Mio ¢ [EU=800]

BB = 0.0

Heer: 168,800 Fußsoldaten, 55,000 Kavalleristen, 329 Kanonen [Limit = 263,000]

Flotte: 160 Kriegsschiffe, 42 Galeeren, 98 Transportschiffe[Limit = 1,105]



Karte Europas, 1710



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Karte der Karibik, 1710



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Karte Nordamerikas, 1710



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Karte Westamerikas, 1710



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Karte Südamerikas, 1710



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Karte Westafrikas, 1710



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Karte Ostafrikas, 1710



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Karte Arabiens, 1710



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Karte des fernen Ostens, 1710



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Karte Australiens, 1710



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Noch nachgereicht

Die Krönungszeremonie Ernst Augusts von Hannover zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation *gg* Musste ich einfach mal festhalten *muharrharr*



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Corrado II. (1710-1735)

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Der neue König (DIP = 6 / ADM = 5 / MIL = 8) begann seine Amtszeit dynamisch und kriegerisch.

Im Oktober 1710 wurden die Adelsbeziehungen zu Mesopotamien vertieft (Staatsehe verlängert) und gleichzeitig der Basileus in Byzanz gewarnt, in einen Krieg zu ziehen.

Im November 1711 wurde einer Petition von Bauern in Norditalien entsprochen (Zentra +1, Stab = +2).

Trotzdem sich der Basileus an die Forderungen Italiens gehalten hatte, ließ Corrado II. im Januar 1712 den Angriff gegen die Byzantiner befehlen. (Stab = 0) Auf Seiten von Byzanz nahmen Mesopotamien und Russland am Kriege teil, wohingegen Italien alleine kämpfte.

Nachdem die mesopotamische Garnison im März 1712 bei Bagdad geschlagen worden war, einigte sich der König von Mesopotamien mit den Italienern rasch auf einen weißen Separatfrieden.

Zur See handelte sich Italien gegen Byzanz zahlreiche Niederlagen in der Ägäis und im Marmarameer ein, woraufhin einstweilen die Marine in die Häfen beordert wurde. Die Kampftruppen waren bereits in der Vorbereitungsphase des Krieges an die entscheidenden Punkte verbracht worden.

Während es in den südafrikanischen Kapkolonien und im Sudan zu kriegsbedingten Aufständen kam, eroberte Italien 1712 die byzantinische Hauptstadt Smyrna und 1713 die Provinzen Angora, Sivas, Aleppo und Kastamonu.

Im Kriegsverlauf machte man das erstemal Bekanntschaft mit der russischen Strategie, enorme Mengen von schlechtausgebildeten Kämpfern in die Schlacht zu werfen. Die in Wellen angreifenden Russen konnten im März 1713 bei Kastamonu und Angora noch einmal abgewehrt werden, allerdings verdrängten die Russen zuvor im Januar 1713 die Italiener aus der Provinz Trabzon.

Im Mai 1713 nutzten die Städte die Gunst der Stunde und erzwangen Zugeständnisse für das Bürgertum (Aristokratie -1).

Nachdem im Dezember 1713 eine weitere russische Offensive auf Kastamonu gescheitert war, stieß Italien in einer Gegenoffensive im Februar 1714 nach Trabzon vor und vertrieb die russische Übermacht unter großen Verlusten aus dem dortigen Sumpfgebiet. Da sich der Zar auf keinen Frieden einlassen wollte (auch keine Tributzahlung), musste man weiterhin gegen diese zähen Kämpfer Krieg führen.

Invasionsversuche Russlands in Murcia und Valencia konnten im März 1714 vereitelt werden, doch fiel Trabzon im April nach einer massiven Attacke wiederum unter russische Kontrolle. Erst im Mai 1714 einigte man sich mit dem Zaren darauf, dass Italien eine Kontribution von 68 Millionen ¢ [525 $ in EU] für den Frieden bezahlte.

Nun hatte man "nur" noch mit den byzantinischen Soldaten zu tun. Gleichzeitig kämpfte man gegen Aufständische in Katalonien, auf Malta, im Sudan und auf den Ionischen Inseln.

Im Juli 1714 wurde Adana, im Dezember Trabzon eingenommen. Des Basileus' Restarmee konnte ebenfalls im Dezember 1714 in den Bergen Armeniens gestellt und gefangengenommen werden.

Mit Johann von der Schulenburg, einem Belagerungsspezialisten, übernahm im Januar 1715 ein großer Feldherr das Kommando über die Armata di Asia. Pisani und Mocenigo hatten in den Belagerungen zuvor bereits ebenfalls ihre Qualitäten bewiesen.

Mit der Einnahme von Eriwan und dem Frieden vom 13.03.1715 endete dieser Krieg. Byzanz wurde auf seine Hauptprovinz um Smyrna reduziert ; Adana, Aleppo, Angora, Kastamonu, Sivas, Trabzon und Armenien gingen in italienischen Besitz über.

Kurz darauf sank die Inlandsstabilität auf einen neuen Tiefstand, nachdem ein südanatolischer Baron den neuernannten Herzog von Adana ermordete. (Stab = -1). Auch nahmen Rebellen die Ionische Hauptinsel ein (Mai 1715). Im August konnten dagegen die Rebellen in Katalonien sämtlich inhaftiert werden.

Erst ein Jahr später, im August 1716, wurden die Rebellen auf Malta zur Strecke gebracht, und im September das von Rebellen besetzte Khartoum (Sudan) zurückerobert. Im Februar 1717 schließlich waren auch die Ionischen Inseln wieder unter königlicher Kontrolle.(Stab = 0 im Juni 171).

Einige der neuen Untertanen weigerten sich beharrlich, den Gesetzen der italienischen Besatzer zu folgen, was zu Steuerausfällen führte (Nichtdurchsetzung v. Verordnungen, Zentra -1). Im Juni 1718 richteten italienische Soldaten ein Massaker unter aufständischen Bauern in Armenien an.

Auf maritimem Gebiet wurde der Schiffbau 1720 durch neue Konstruktionen revolutioniert. Es war nun möglich, einen neuen Schiffstyp zu bauen, der die Bezeichnung "Galleonen" erhielt. (See = 17).

Im Handel vollzog sich eine Verschiebung des Warenstroms, als das Handelszentrum Bonaire (Curaçao) Porto Vicente (Monterey) ablöste.
1721 schädigte eine geplatzte Spekulation einer Handelsgesellschaft (Event) die italienische Wirtschaft. 1723 konnte immerhin das letzte ausstehende Darlehen getilgt werden.

San Giovanni (Puerto Rico, 1720) und Casabianca (Bushman, 1723) erhielten das Stadtrecht verliehen und im Juli 1722 starb der Entdecker Teodore Acquachiara.

1723 wurde eine lange Adelsfehde beigelegt (Stab = +2), 1724 kam es zu weiteren Steuerverweigerungen, die jedoch durch neue Erlässe (Zentraslider +1) wieder ausgeglichen wurden. (Stab = +1).

Nach zahlreichen vergeblichen Anläufen gelang im September 1725 die Gründung der Kolonie Galeazza auf Taiwan.

Die Allianz mit den Niederlanden lief im August 1726 aus. Portugal war bereits 1703 im Zuge des Methuenvertrages ausgeschieden und Vasall Englands geworden. Die Kolonialtätigkeit der Niederländer in Fernost, Afrika und Amerika veranlasste Italien, sich nach neuen Bündnispartnern umzusehen. Im Januar trat Italien dann einem Bündnis mit Norwegen (Allianzführer), England und Hannover bei.

Die Jahre 1729/1730 brachten Aufstände in den Inselkolonien der Seychellen (Mahe), auf Mauritius, Taiwan, St. Helena, den Falkland-Inseln und in Nehalem sowie ein Handelsverbot durch England, das seine wirtschaftliche Führungsposition anscheinend durch italienische Händler angegriffen sah.

Nachdem dann 1731 ein ruhiges Jahr gewesen war, wurde Anfang 1732 ein polnisches Adelskomplott aufgedeckt (Stab = +1). Im Gegenzug konnte mit dem Maharadscha von Vijayanagar ein Grenzdisput im Dezember 1732 friedlich geregelt werden (Stab = +2).

In den letzten Jahren Corrados des Zweiten legte man den Schwerpunkt des Handelns auf die Wirtschaft ; im Mai 1733 wurde in Bulgarien eine Waffenmanufaktur errichtet.

Der König starb am 4.11.1735. Nachfolger wurde Francesco (IV.) Sforza, Herzog von Venetien und Mantua, der am 03.12.1735 zum König gewählt wurde.





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Land=28, See=17, Handel=5, Infra=5, Stab=+2

Infla=27.2 %, Kassen=45.79 Mio. ¢[EU=360], Außenstände = 0.00 ¢ [EU=0]

BB = 10.9

Heer: 212,600 Fußsoldaten, 59.200 Kavalleristen, 348 Kanonen [Limit = 330,000]

Flotte: 162 Kriegsschiffe, 41 Galeeren, 98 Transportschiffe[Limit = 1,153]




Karte Europas, 1735



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Karte Nordamerikas, 1735



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Karte Südamerikas, 1735



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Karte Westamerikas, 1735



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Karte Afrikas, 1735



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Karte Arabiens, 1735



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Karte des Fernen Ostens, 1735



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Francesco IV. (1735-1750)

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König Francesco "der Friedliche" (DIP = 4 ADM = 6 / MIL = 2) legte den Schwerpunkt seiner Regierung auf wirtschaftliche und administrative Ziele.

Unter seiner Ägide wurden zwei Schiffsausrüstungsmanufakturen (Piemont, Messina) und eine Waffenmanufaktur (Krain) gegründet und zahlreiche Gouverneure, Vögte und Marschälle befördert. Die Inflation wurde trotz der nennenswerten Investitionen streng bekämpft (um 1 % gesenkt insgesamt).

Unglücklicherweise mussten 4% Inflation in Kauf genommen werden, um eine Manufaktur in Marche nach einem verheerenden Feuer (Event) wiederaufzubauen, sonst wäre der Erfolg bei der Inflationsbekämpfung deutlicher hervorgetreten.

Die Kolonien Donatella (Somalia, Stadtrecht 1741), Viessana (Oregon, gegründet 1750) und San Augustino (Olympia, gegründet 1750) rundeten die kolonialen Besitzungen ab. Ein Handelsposten auf den Aleuten wurde im September 1750 gegründet.

In der Außenpolitik tat sich Francesco IV. schwer. Einzige nennenswerte Aktion war 1747 das Zustandebringen neuer Adelsverbindungen mit Frankreich, wofür ein Haufen Gold und Geschenke investiert wurden (Staatsehe nach mehreren Anläufen).

Innenpolitisch entfaltete der König hingegen weit größere Initiative und hatte mit mancherlei Ereignissen zu kämpfen.

1736 konvertierte beispielsweise die Provinz Armenien zum Katholizismus (Event). Einer Bitte von Bauern in Mailand um Entschädigung wurde 1737 entsprochen (Zentra +1, Stab = +1). 1742 wurde die in Not geratene Familie der Pontevecchio großzügig unterstützt.

1745 kam es in der Provinz Anatolia zu einem großen religiösen Aufstand . 55,000 Rebellen sagten der Krone Italiens den Kampf an. Nachdem sie im Februar 1746 Bursa (Anatolia) und im November 1746 Konstantinopel eingenommen hatten, machte bereits das Wort vom "Aufstand der Griechen" die Runde.

Doch im Dezember 1746 konnte ein Rebellenheer bei Konstantinopel geschlagen werden. Die Belagerung Konstantinopels zog sich allerdings noch bis zum Mai 1748 hin, während Bursa bereits im November 1746 wiedererobert worden war.

Im September 1748 musste der König der Entscheidung des Thronrates zustimmen, der eine Erhöhung der Adelspensionen beschlossen hatte. Dies musste durch Aufnahme zweier neuer Kredite finanziert werden.

Am 10.10.1750 verstarb der König auf Malta. Erst im Dezember konnte sich der Thronrat auf einen Nachfolger einigen: Stefano (V.) di Cremona, Herzog der Romagna bestieg am 08.12.1750 den Thron.



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Land=31, See=17, Handel=5, Infra=5, Stab=+3

Infla=26.2 %, Kassen=17.79 Mio. ¢[EU=141], Außenstände = 50.48 Mio ¢ [EU=400]

BB = 8.6

Heer: 203,800 Fußsoldaten, 60,200 Kavalleristen, 362 Kanonen [Limit = 325,000]

Flotte: 163 Kriegsschiffe, 41 Galeeren, 99 Transportschiffe[Limit = 1,162]




Karte Europas, 1750



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Karte Nordamerikas, 1750



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Karte Südamerikas, 1750



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Karte Westafrikas, 1750



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Karte Süd- und Ostafrikas, 1750



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Karte Arabiens, 1750



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Karte des Fernen Ostens, 1750



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Karte Australiens, 1750



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Stefano V. "der Harte" (1750-1784)

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Die Friedenszeit unter Francesco IV. (1735-1750) stand im krassen Gegensatz zur brutalen Machtpolitik und den scharfen inneren Auseinandersetzungen, die unter Stefano V. (DIP = 4/ADM = 2/ MIL = 8) die italienische Politik bestimmten.

Die Richtung wurde bereits im Oktober 1751 vorgezeichnet, als König Stefano die Auslöschung der Ureinwohner auf Kitimat befahl, um hier Siedlungsraum zu bekommen.

Auf militärischem Gebiet wurden gewaltige Leistungen vollbracht. In den 34 Jahren der Herrschaft Stefanos des Fünften wurde das Heer umfassend modernisiert und reorganisiert (von Land 31 auf Land 41).

Im maritimen Bereich wurden 1752 neue Navigationsinstrumente entwickelt, die die Seefahrt enorm erleichterten (See = 18 - Navigationsinstrumente). Hierdurch waren mehrere Seefahrer in der Lage, auch zu weit abgelegenen Gegenden vorzustoßen. 1752-1755 wurden die Küsten Alaskas, Ostkanadas, Mexikos, Ostsibiriens, Australiens, Neuseelands, Hawaiis und Tahitis genauestens erforscht und kartographiert.
1754 wurde ein Handelsposten auf Kitimat gegründet.

1753 wurden die letzten Darlehen getilgt und Italien war wieder schuldenfrei.
1755 wurde die Infrastruktur weiter verbessert (Infra = 6). Es war nun möglich, Handelsgütermanufakturen zu errichten. Gleichzeitig wurden neue Münzen eingeführt (Umrechnungsfaktor nun 150,000 + Inflation).

Als im März 1754 die norwegische Allianz mit Schweden, Frankreich und Mecklenburg in einen Krieg geriet, trat Italien aus dem Bündnis aus und schuf zusammen mit Bosnien und Spanien, dem man sich in den Jahren zuvor angenähert hatte (Staatsehe), eine neue Verteidigungsgemeinschaft. Der Kirchenstaat trat diesem Bündnis im Juli 1756 bei. Im Oktober 1756 wurde Österreich, das gerade wieder gegen Serbien Krieg führte, durch die von neuem Selbstvertrauen erfüllten Italiener nochmals gewarnt.

Anfang 1757 überwarf sich der König mit dem Thronrat, als er eigenmächtig Verwandte mit Herzogsgütern belehnte, deren bis dahin regierende Dynastien ausgestorben waren. Der Thronrat trat im Februar 1757 in Mailand zusammen und verlangte die Abdankung des Königs, was dieser ablehnte. Das Land geriet nun in eine tiefe politische Krise (Event, Stab = -1).

Der Thronrat beantwortete die Weigerung des Königs durch die Aufstellung eines Heeres und marschierte im April 1757 auf Venedig zu. Nach erbitterten Gefechten in Mantua und Venetien konnte der König die Truppen des Thronrates im Juni 1757 besiegen.

Nunmehr ließ er die Adelsgüter seiner mächtigsten Gegenspieler, der Herzöge von Mailand, Apulien und Neapel, konfiszieren und setzte obendrein den Thronrat ab. De facto wurde Italien jetzt wieder zu einer Erbmonarchie, obwohl dies nirgends offiziell verkündet wurde.

Der König schuf durch sein Vorgehen einfach ein "fait accompli" und herrschte nun mehr oder weniger diktatorisch auf der Basis seiner militärischen Macht. Erst 1773 ließ er ein gefügiges "Parlament" eine neue Verfassung für Italien absegnen, in der das Königtum wieder als erblich festgeschrieben wurde.

Um von der inneren Krise abzulenken, führte Stefano V. das Land im Mai 1758 in den Allianzkrieg gegen Österreich, welches kurz zuvor Serbien militärisch annektiert hatte. Kurland und die Niederlande unterstützten die Österreicher.



Einmarsch in die Gebiete Österreichs, 1758



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Bis Juni 1758 hatten italienische Verbände einen Großteil des niederländischen Kolonialreiches in Indien, auf den Molukken und in der Karibik besetzt. Dementsprechend waren die Holländer schnell davon zu überzeugen, am 19.Juli 1758 Frieden zu schließen: Spanien erhielt Maracaíbo, und Italien fügte Sumbawa, Sulawesi, Salabanka, Bandung, Kerala und Dakar seinen kolonialen Territorien hinzu.

Ebenfalls im Juli 1758 eroberten die Italiener Belgrad und vertrieben die Österreicher mittels großer Reiterverbände aus Ansbach und Preßburg (September 1758). Bis zum Ende des Jahres fielen noch Temeschburg (Banat) und Ansbach an italienische Belagerer.

Den Krieg begleiteten Aufstände in Spanien und Nubien sowie an der Westküste Amerikas. Das neue Regime war nicht beliebt, da es zu brutalen Repressalien griff.

1759 wurden Zürich (Schwyz), Zagreb (Croatia), Wien (Austria), die Franche Comté, München (Bayern), Straßburg (Elsaß) und Flandern von den Österreichern erobert.
Den im April wieder in den Krieg eingetretenen Niederländern wurden außer den zuvor schon besetzten indischen und fernöstlichen Gebieten außerdem Sitka, Gouadeloupe, Mobile und Biloxi weggenommen.

Ein Meteor, der die abergläubische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzte, ließ die Stabilität im Dezember 1759 indes weiter sinken (Stab = -2).

1760 brachte die Eroberungen Eger (Magyar), Lothringen, Pest und Talahassee. Im Frieden von Graz (30.4.1760) wurden Italien Talahassee, Mobile, Sunda und Flores durch die Niederlande sowie Banat, Serbien, Kroatien und Ansbach durch Österreich zugesprochen. Der italienische Verbündete Bosnien erhielt Moldova.

Die folgenden Jahre waren erfüllt mit dem Kampf gegen aufständische Neubürger und Kolonien sowie Rebellen, die aus politischen oder religiösen Gründen zu den Waffen griffen. Der durch den König angeordnete Befehl, die Anführer des Thronrates von 1757 enthaupten zu lassen, sorgte 1761 für eine weitere politische Krise (Stab = -3).

Der Handel indes florierte und führte 1761 neue Fakturierungs- und Zahlungsmethoden sowie ein Transportdokument namens "Connossomento" ein (Handel = 6). Der Kaufmann Idro, im Amazonasgebiet tätig, entdeckte 1762 eine Landverbindung von Peru (Taqari) nach Nordbrasilien (Amapa).

1763 wurde auf den Aleuten die Strafkolonie Bartolomeo errichtet, in welcher der Willen politischer Gefangener durch harte unmenschliche Zustände gebrochen werden sollte.

1764 musste Italien einen großen Aufstand in West-Nordamerika hinnehmen, der jedoch im April 1765 beendet war. Heilige Wundertäter sowie ein geschickt gelöster Grenzstreit mit der Ukraine sorgten dafür, dass das Klima in Italien allmählich wieder besser wurde (Stab = 0).

Das Innere Nordamerikas wurde nun erkundet und an Amerikas Westküste entstanden neue Kolonien.

Eine Welle von Kalvinistenaufständen (Talahassee, Flores, Sumbawa, Sulawesi, Salabanka, Kerala) zeitigte bei Stefano V. die Einsicht, dass mehr religiöse Freiheiten gegeben werden mussten. Ein neues Edikt verkündete also 1767 beschränkte Religionsfreiheit auch für Lutheraner und Reformierte.

Mit Kolumbien, Mexiko und den Vereinigten Staaten traten in Amerika neue Mächte auf den Plan, die den alten Kolonialmächten England und Spanien bald zu schaffen machen sollten.

1769 wurde mit Ventoacre (Kitimat) eine weitere Strafkolonie, hier allerdings für Verbrecher, geschaffen.

1772 kehrte Italien den Franzosen den Rücken (Staatsehe nicht verlängert). Die Konkurrenz in den Kolonien war zu groß geworden, man stritt um Landstriche und befehdete sich inoffiziell.

1773 schrieb ein königstreues Parlament die Verfassung Italiens als Erbmonarchie fest. 1776 wurde der Krone "gute Regierungspolitik" (Event) bescheinigt, was außenpolitisch in die Auflösung der Militärpräsenz in Mesopotamien umgemünzt wurde.

1778 wurde die Küste Kamtschatkas durch den Entdecker Meduna erforscht, der auch einen kürzeren Weg von Westamerika zu den Molukkeninseln suchte und fand. Italiens Interesse an Ostasien manifestierte sich desweiteren in einer Garantie für Japan und Mandschu. Man wollte eine Handhabe zum Vorgehen gegen China haben.

Im September 1778 erhob sich die Bretagne gegen die spanischen Besatzer und Italien unterstützte seine spanischen Verbündeten militärisch. Der Kirchenstaat wollte sich allerdings nicht an dem Kampf gegen die wehrlose Bretagne beteiligen, und so ließ man ihn die Allianz verlassen.

Nach einer siegreichen Schlacht bei Brest gegen die zahlenmäßig und technisch unterlegenen Bretonen einigte man sich im Mai 1779 auf einen weißen Separatfrieden mit der Bretagne. Gleichzeitig wurden neue Bande zu den Spaniern geknüpft (Staatsehe verlängert). Drei Monate später wurde die Garantie für den Oman erneuert.

Durch die restlose Tilgung aller Darlehen im September 1779 verschaffte die Krone sich den nötigen finanziellen Spielraum für neue Unternehmungen, wie die Gründung der Kolonien Porto Pacifico (Wewak, 1779), Pentecoste (Oahu, 1779), San Lorenzo (Tahiti, 1779), Monte Molina (Tonapah, 1780) und Bontempo (Rabaul, 1781). Desweiteren wurde in Mailand 1782 eine Handelsgütermanufaktur errichtet.

Die von Portugal abtrünnige Provinz Namaqua in Südafrika lief im Juli 1781 zu Italien über. Über die Frage, ob man Portugal das Hoheitsrecht über Namaqua zurückgeben sollte, geriet Italien in eine neue politische Krise (Stab = -1).

Auch auf den Molukken war die Lage nach den Kalvinisten- und Lutheraneredikten keineswegs ruhig. Immer wieder erhoben sich Rebellen auf Sumbawa und Flores sowie in Sulawesi und Salabanka. Hier, auf der Insel Celebes wurden jetzt Missionare ausgesandt, um die Bevölkerung zum Katholizismus zu bekehren. Auch der Sudan mit seiner orthodoxen Bevölkerung verfiel von Zeit zu Zeit der Rebellion.

Der Aufstand der eigentlich privilegierten Moslems in Granada 1783 hingegen dürfte eher auf politische Gründe zurückzuführen sein.

Bis heute ist die Wissenschaft, sind die Gelehrten sich über diesen König nicht einig, ob er Italien mehr Gutes oder mehr Schlechtes gebracht habe.
Außer Frage stehen seine militärischen Leistungen sowohl in dem Krieg gegen Österreich und die Niederlande als auch in der Militärtechnologieforschung. Auch von den Religionsedikten wird mit lobenden Worten gesprochen.
Doch sein tyrannisches, diktatorisches Regime, die drakonischen Straflager und nicht zuletzt die Entmachtung des demokratisch gesonnenen Thronrates stellen alles in Frage. Nur wenige Jahre in der Amtszeit dieses Herrschers hatte Italien volle innere Stabilität.

Da Stefanos einziger Sohn, Guglielmo (I.), 1778 in dem unnützen Krieg gegen die Bretagne als Befehlshaber eines Reiterregimentes gefallen war, fiel die Krone jetzt an Stefanos achtjährigen Enkel Lorenzo (III.), als der König am 05.01.1784 starb. Für den minderjährigen Knaben führte bis zum 01.02.1790 der Graf Bartolomeo Fagotti die Regentschaft.


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++



Land=41, See=20, Handel=6, Infra=6, Stab=-1

Infla=17.8 %, Kassen=17.79 Mio. ¢[EU=661], Außenstände = 0.0 ¢ [EU=0]

BB = 28.7

Heer: 255,600 Fußsoldaten, 55,200 Kavalleristen, 519 Kanonen [Limit = 324,000]

Flotte: 159 Kriegsschiffe, 41 Galeeren, 104 Transportschiffe[Limit = 1,168]



Karte Europas, 1784



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Karte Nordamerikas, 1784



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Karte Südamerikas, 1784



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Karte Westafrikas, 1784



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Karte Süd- und Ostafrikas, 1784



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Karte Arabiens, 1784



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Karte des Fernen Ostens, 1784



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Karte Australiens, 1784



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Lorenzo III. (1784-1819)

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Die neue Regierung unter Graf Fagotti sah sich zunächst mit zahlreichen Aufständen konfrontiert (Rumelien, Sumbawa, Granada, Sudan). Bis Oktober 1784 wurden die Rebellen allerdings alle festgesetzt.

1785 entstand in Siena eine Handelsgütermanufaktur. Im selben Jahr vollendeten italienische Seefahrer die Entdeckung der erreichbaren Seezonen der Welt. Entdeckungen waren nun nur mehr zu Lande möglich.

1786 entstand Preußen. Preußische Adlige erpressten den König von Polen und erhielten ihre Freiheit, und durch erfolgreiche Diplomatie und Adelsverbindungen vergrößerte der preußische König sein Territorium ganz beträchtlich. Preußische Hauptstadt wurde Berlin.

Von den ständigen Revolten auf den Molukken und in Talahassee abgesehen wurden neue Kolonien auf Papua Neu-Guinea gegründet (Handelsposten Kalepam März 1789, Handelsposten Sorong August 1789).

Im Juli 1789 wurde das Nachbarland Frankreich von der Revolution erschüttert. Der König zog sich recht glimpflich aus der Affäre und ließ es zu, dass die Aufständischen Frankreich zu einer konstitutionellen Monarchie umformten.

Am 01.02.1790 übernahm Lorenzo III. (DIP = 4/ADM = 6/MIL = 6) persönlich die Regierungsgeschäfte. Er war ein vielseitig interessierter Herrscher, der den Ideen der Aufklärung mit verhaltener Sympathie begegnete. Eine Nervenkrankheit führte allerdings 1791/92 zum zeitweiligen Wahnsinn des Herrschers, von dem er jedoch im Juni 1792 wieder genas.

Bereits seit Januar 1791 ließ Lorenzo III. das Heer vergrößern und aufrüsten. Am 17.9.1792 wurde dann der Allianzkrieg gegen Mesopotamien erklärt, welches seit geraumer Zeit Italien den Handel verweigerte.
So kämpften also Italien, Spanien, Bosnien und die Vereinigten Staaten gegen Mesopotamien, Byzanz, Russland, Kreta und die Ukraine.

Trotz tapferer Gegenwehr und Überzahl der Mesopotamischen Heere zahlte sich die überlegene italienische Militärtechnolgie aus. Zunächst jedoch wurden die Italiener in Syrien und Kurdistan zurückgeschlagen. Dafür wurde der mesopotamische Handelsposten in Mindoro erobert, die Hauptstadt Bagdad belagert, die Byzantiner bei Smyrna geschlagen und eine Invasion Mesopotamiens bei Al Djazair zurückgeschlagen. Außerdem vertrieb man ukrainische Truppen aus dem bosnischen Moldova.

Am 07.12.1792 schlugen die italienischen Truppen ein vereinigtes russisch-mesopotamisches Heer bei Damaskus und am 28.12.1792 wurde das russische Tiflis (Georgien) eingenommen.

Im Roten Meer wurde seit Anfang 1793 die italienische Seeherrschaft gesichert, im Schwarzen Meer kontrollierten Spanien und Italien seit Februar 1793 die Seewege.

Am 29.01.1793 entrissen italienische Truppen den Mesopotamiern Tabuk (Arabia). Russland schloss einige Monate später, am 04.05.1793 einen Separatfrieden mit Italien und zahlte einen Tribut in Höhe von etwa 9 Millionen ¢.

Die byzantinische Hauptstadt (und einzige Provinz) Smyrna wurde am 18.04.1793 erobert, doch weigerte sich der Basileus, einen Frieden zu akzeptieren.

Im Juli 1793 konnten Bagdad und Mekka eingenommen werden, im August Mudugh, und im September folgte Damaskus.

Die Ukraine, deren Vorstöße in Moldova stets zurückgeschlagen worden waren, und die sich nun der Belagerung der Provinz Bujak ausgesetzt sah, schloss am 08.09.1793 einen weißen Separatfrieden mit Italien.

Im Frieden von Damaskus (08.09.1793) trat Mesopotamien Syrien, Arabia, Mudugh, Mindoro und Mekka an Italien ab. Smyrna (Byzanz) schließlich wurde am 22.09.1793 militärisch annektiert, der Basileus fand bei seinen mesopotamischen Glaubensbrüdern in Bagdad Zuflucht.

Nach der erfolgreichen Invasion auf Rhodos im Mai 1794 wurde schließlich auch mit dem letzten Kriegsgegner Kreta ein weißer Frieden geschlossen.

In den folgenden Jahren konzentrierte sich Italien auf die Niederschlagung von kalvinistischen oder lutheranischen Revolten in Westamerika und auf den Molukken. Desweiteren wurden Handel und Infrastruktur deutlich verbessert [jeweils Level 7] und den Neuguinea-Kolonien wurde 1801/02 das Stadtrecht zugesprochen.

Die weitere Herrschaft Lorenzos des Dritten stand im Zeichen forcierten Wirtschaftsausbaus sowie Forschung im Bereich Heeres- und Marinetechnologie sowie Infrastruktur. (Schiffsausrüstungsmanufaktur in Hellas und auf Sardinien, Land Level 46, See 24).

Das friedliche, auf Handel und Wirtschaft konzentrierte Klima kam der inneren Stabilität zugute (Stab = +3).

Außenpolitisch wurde im Februar 1800 die Vereinigung Zyperns, Mesopotamiens und des Königreiches Jerusalem zu Groß-Zypern mit Besorgnis aufgenommen.

Im März 1802 konnten die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten intensiviert werden (Staatsehe).

1804 erschütterten späte Ausläufer der amerikanischen und französischen Revolution den Norden Italiens. Es kam zu Rebellionen und Aufständen, das Königtum als solches wurde in Frage gestellt. Selbst Hochadel und Geistliche stellten sich auf die Seite der vermeintlichen Freiheitskämpfer. In dieser Situation vermied es der König, die Revolution gewaltsam niederzuschlagen, sondern verhandelte mit den Rebellen.
Das Ergebnis war, dass am 30.10.1804 eine neue Verfassung erlassen wurde, die weitreichende Bürgerrechte, Wahlen (freilich nur für die Oberschichten) und Steuererleichterungen festschrieb.

Im Januar 1805 wurde dann eine neue Währung eingeführt. Der Credito Reale (¢) wurde abgeschafft, neue Währungseinheit wurde jetzt die Lyra (£). [Umrechnung jetzt 300,000 £ + Inflation = 1 Dukate].

Mandschu annektierte im Februar 1805 Korea, welchem zuvor von Italien die Unabhängigkeit garantiert worden war. Dies wurde am 2.1.1807 mit der Kriegserklärung Italiens an Mandschu beantwortet, das die Hilfe Japans in Anspruch nahm.

Zwischenzeitlich hatten unzufriedene Revolutionäre für eine Vergiftung des innenpolitischen Klimas gesorgt, weil ihnen die Reformen des Königs nicht weit genug gingen [Schlechte Reg.Politik, Stab = 0].

Der Krieg in Asien begann unentschieden ; ein Invasionsversuch der Mandschu auf Taiwan wurde im April 1807 zurückgeschlagen, dafür jedoch unterlag die Marine mehrfach den vereinigten japanischen und mandschurischen Flotten vor der Küste Kyushus.

Nachdem dann die Asienflotte verstärkt worden war, errangen die Italiener schließlich einige Seesiege im Gelben Meer und im November 1807 vor der Ostküste Indiens, bis zu der eine mandschurische Flotte durchgedrungen war.

Das Durchmarschrecht Ayutthayas in Anspruch nehmend, drangen die Italiener 1808 von Südwesten her in mandschurisches Gebiet vor.

Gegen Japan wurde eine Invasion auf Shikoku im Juli 1808 erfolgreich abgeschlossen. Im Oktober 1808 gelang auch eine Invasion in Südkorea.

Yunnan (mandsch.) und Shikoku (jap.) wurden im November 1808 erobert, die Japaner zogen sich schließlich im Januar 1809 überraschend durch die Abtretung Shikokus an die Italiener aus dem Krieg zurück. Derweil mussten tausende Italiener in Hunan ihr Leben lassen, wo überlegene mandschurische Heere die Invasoren massakrierten.

Während des Krieges schlossen sich zypriotische Rebellen in Yemen im Juli 1809 dem Königreich Italien an.

Nachdem im August 1809 Kyongju (S.Korea) und im Januar 1810 Yalu (N.Korea) in italienischer Hand waren, akzeptierte Mandschu im Frieden von Pyöngyang (14.10.1810) die Abtretung Koreas an Italien.

Die nachfolgende Zeit war von zahlreichen Aufständen im Lande geprägt, die angestachelt durch Revolutionäre, und von der nur langsam abflauenden Kriegsmüdigkeit aufgeheizt, sich bis Mai 1812 hinzogen.
[Stab = +2, Mai 1812].

In Südamerika begannen sich nun Unabhängigkeitsbestrebungen breit zu machen. Simon Bolivar und seine Bundesgenossen fochten gegen die europäischen Kolonialherren. Im Oktober 1814 sagte sich Brasilien (1-2 Provinzen) von Portugal los, 1817 musste Italien die Loslösung La Platas (Argentiniens) hinnehmen, um jahrelange Aufstände zu vermeiden. Dafür trat La Plata jedoch der italienischen Allianz mit Spanien, Bosnien und den Vereinigten Staaten bei.
Patagonien (Südargentinien) blieb im Übrigen italienischer Kolonialbesitz.

Im folgenden wurde die Entwicklung neuer Waffen, Strategien und Taktiken weiter forciert, sodaß bis zum Ende der Amtszeit von Lorenzo III. auf militärischem Gebiet gewaltige Fortschritte erzielt wurden [Land = 52].
Parallel dazu wurde die Marine durch den Ausbau von Schiffsausrüstungsmanufakturen gefördert.

Am 25.9.1819 schließlich verstarb Lorenzo III. und hinterließ eine in sich gefestigte, kolonial expandierende und militärisch unangefochtene Großmacht.

Sein Sohn Giacomo (III.) war bei Amtsantritt noch minderjährig, sodaß Emilio Gabelotti, Graf von Vicenza am 3.10.1819 die Regentschaft übernahm.


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++



Land=52, See=27, Handel=7, Infra=7, Stab=+3

Infla=10.1 %, Kassen=337.2 Mio. £ [EU=1,021], Außenstände = 0.0 £ [EU=0]

BB = 38.2

Heer: 318,200 Fußsoldaten, 70,300 Kavalleristen, 811 Kanonen [Limit = 451,000]

Flotte: 168 Kriegsschiffe, 41 Galeeren, 104 Transportschiffe [Limit = 1,429]




Karte Europas, 1819


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Karte Nordamerikas, 1819


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Karte Südamerikas, 1819


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Karte Westamerikas, 1819


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Karte Westafrikas, 1819


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Karte Ostafrikas, 1819


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Karte Arabiens, 1819


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Karte des Fernen Ostens, 1819


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Karte Australiens, 1819


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Diplomatie Italiens, 1819


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Beziehungen Italiens, 1819


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Handelszentren in Europa, 1819


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Giacomo III. (1819-1835)

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Während der Minderjährigkeit König Giacomos III. führte Graf Emilio Gabelotti die Regierungsgeschäfte Italiens. Er bemühte sich, die neuerworbenen Gebiete zu konsolidieren und sowohl infrastrukturell und administrativ als auch durch milde Behandlung der unterworfenen Bevölkerung stärker an das italienische Mutterland zu binden.

Dies gelang nur teilweise ; insbesondere auf den Molukken kam es immer wieder zu gewaltsamen Aufständen, in deren Gefolge entsetzliche Massaker sowohl an den Eingeborenen als auch an den italienischen besatzungstruppen verübt wurden. Die Situation begann sich erst nach Regierungsantritt Giacomos III. (1828) allmählich zu entschärfen.

Unter Graf Gabelotti (1767-1843) wurden die letzten Heeres-, Marine- und Strukturreformen eingeleitet, die den Übergang der postnapoleonischen Ära zum Beginn des Imperialismus kennzeichnen.

Außenpolitisch verschärfte sich der Ton zwischen Italien und dem technologisch dichtauf folgenden Schweden, das seine Großmachtambitionen mit großem Selbstvertrauen offen zur Schau stellte und nach Ansicht der italienischen Regierung wichtige koloniale Interessen Italiens gefährdete.

1821 kam es schließlich zum Ausbruch der Feindseligkeiten (10.07.1821), als Schweden und seine Verbündeten Frankreich, Johanniterorden und Aden einen Angriff auf Spanien durchführten, das sich in der italienischen Allianz mit La Plata, den USA und Bosnien befand.

Der Krieg wurde, vornehmlich auf schwedischer bzw. italienischer Seite erbittert geführt und von beiden Seiten als Kampf um die koloniale Hegomonie und um den maßgeblichen Einfluß in der Welt betrachtet. Im Zuge der Kriegsanstrengungen gelang es Italien, Militär- und Marinetechnologie weiterzuentwickeln und auf den höchsten Stand aller europäischer Nationen (und damit in der Welt) zu führen.

Die Feindseligkeiten begannen zunächst ungünstig für Italien, das seine Grenzen gegen eine große französische Übermacht verteidigen musste. Die Franzosen fielen im September/Oktober 1821 in Piemont und in der Languedoc ein und vernichteten die vor Ort stehende Venezianische Armee. Auch musste die italienische Marine sich vor Haiti den Franzosen und Schweden geschlagen geben.

Hingegen gelang es zur gleichen Zeit in Westafrika, zahlreiche schwedische Kolonien nahezu kampflos zu erobern (Mayumba, Ovambo, Zaire, Cabinda) und dem Johanniterorden eine empfindliche Niederlage bei Beirut beizubringen.

Im November 1821 konnte nach einem Sieg gegen Aden dieses aus dem Krieg faktisch ausgeschaltet werden. (Separatfrieden). Zugleich drangen die Franzosen aus dem Piemont weiter bis nach Mailand vor ; die italienischen Truppen mussten sich erneut vor der französischen Übermacht zurückziehen.

Anfang 1822 drohte auch der Zusammenbruch der spanischen Front vor den französischen Truppen ; diese eroberten die Languedoc und vernichteten die Armata di Spagna bei Béarn. Kurz darauf wurde ein frisch ausgehobenes Heer italienischer Rekruten in Katalonien geschlagen. Die Generäle Spaniens beschränkten sich unterdessen darauf, sich abseits der Front zu sammeln und abzuwarten. Immerhin wurde eine französische Invasion auf Curaçao vereitelt und West-Haiti Im März 1822 den Franzosen entrissen.

Auch in der Folgezeit konnten die Franzosen ihre zahlenmäßige Überlegenheit noch erfolgreich in das Kriegsgeschehen einbringen, wenn sie auch hier und da zurückgeschlagen werden konnten: so wurde beispielsweise die französische Belagerung bei Mantua gesprengt (April 1822) und im Mai 1822 das große französische Belagerungsheer unter General Suchet bei Mailand komplett aufgerieben bzw. gefangengenommen. Die spanische Insel Martinique wurde nach vorübergehender französischer Besetzung befreit. Auch stärkte ein Seesieg vor der Küste der Gascogne das Vertrauen in die Marine.

Auf der anderen Seite musste Italien herbe Niederlagen in der Provence und in Valencia hinnehmen. Die vor Ort stehenden Armeen drohten abgeschnitten und umzingelt zu werden.

Die Monate Juni-November 1822 brachten dann einen allmählichen Umschwung gegen die Franzosen. Musste die Marine sich auch noch an der Côte d'Argent und in der Straße von Gibraltar geschlagen geben, so drängten die italienischen Armeen die Franzosen allmählich zurück (Juli 1822 Sieg über Marmont in der Provence, September 1822 Rückeroberung Languedoc, Oktober 1822 Siege in Roussillon und Béarn, November 1822 Siege in Béarn und Savoyen sowie Vertreibung der Franzosen aus Estremadura). Desweiteren wurden die Johanniter nach der Eroberung Beiruts aus dem Krieg gezogen ; sie wurden zu Vasallen Italiens.

Mit der Eroberung Berns im Dezember 1822 begannen die Italiener sodann, auf französisches Territorium vorzudringen. Im April 1823 war nach dem Sieg über die Franzosen bei Porto die iberische Halbinsel "franzosenfrei". Im gleichen Jahr 1823 gelang ein großangelegter Vorstoß auf die französische Hauptstadt. Nach der Eroberung Savoyens (Mai 1823) und Lyons (Juli 1823) gelangte ein Stoßtrupp im Oktober 1823 bis vor die Tore von Paris, dessen kaum nennenswerte Garnison flugs in die Flucht geschlagen wurde.

Am 15.1.1824 wurde Paris sodann auch tatsächlich eingenommen, kurz darauf folgten Dauphiné und Toledo. Am 28.04.1824 wurde schließlich mit Frankreich ein Separatfrieden geschlossen, der Frankreich zur Abtretung von Bern, Casamance, Les Cayes, Savoyen, und Dauphiné nötigte.

Zu Beginn des Jahres 1824 hatten erste Anzeichen von Kriegsmüdigkeit Aufmerksamkeit erregt. Aufstände in Spanien und sogar die Einnahme Granadas durch Rebellen mussten bewältigt werden (Rückeroberung Granadas im juni 1824).

Die Strategie sah nun nach Bereinigung der französischen Bedrohung ein verstärktes Vorgehen gegen skandinavisches Territorium vor. Ein erster Versuch scheiterte allerdings, da die Invasionsflotte von der schwedischen Marine in der Stavanger See abgefangen und zurückgewiesen wurde (Mai 1824). Nichtsdestotrotz konnte sich ein kleines Grüppchen bis ins Skagerrak durchschlagen und ein Invasionsheer in Jütland absetzen, dem im Dezember 1824 die Eroberung der Halbinsel gelang.

Im Januar 1825 konnten die Schweden auch aus Skane vertrieben werden, der Versuch einer Invasion auf Sjaelland schlug allerdings im Februar fehl.

Im Mai 1825 taten sich unvermutet Lücken in der militärischen Sicherung der Kolonien auf, als den Schweden die Einnahme Dakars gelang, aus dem sie bis Kriegsende nicht vertrieben werden konnten.

Eine zweite Invasion unter dem schwedischen König Karl XIV Johan in Al Djazair begann ebenfalls im Mai 1825 und schlug die italienischen Verteidiger im Juli vernichtend. Zum Ausgleich gelang im selben Monat die Eroberung Skanes durch die Italiener, nachdem die Marine zuvor einen Seesieg im Sund feiern konnte.

Im Oktober 1825 fiel Al Djazair an die Schweden. Auch von hier konnten sie einige Zeit nicht vertrieben werden. Ein schwedisches Invasionsheer in Kleinasien wurde allerdings bei Angora aufgehalten und gefangengenommen.

Während die Schweden im April 1826 aus Al Djazair vertrieben werden konnten und die Stadt im Mai 1826 wieder unter italienischer Kontrolle war, misslangen diverse Versuche, Dakar zurückzuerobern. Zahllose immer wieder neu aufgestellte Truppen bissen sich an den hartnäckigen schwedischen Verteidigern PARADOXerweise die Zähne aus.

Auch mehrere Versuche, in Sjaelland zum Zuge zu kommen, scheiterten, doch schrumpfte die Zahl der Verteidiger hier allmählich, während dies in Dakar nur in geringem Maße der Fall zu sein schien.

Im August 1826 wurde ein schwedischer Invasionsversuch bei Haiti zurückgeschlagen, im Dezember gelang dann schließlich der Vorstoß nach Sjaelland, das im Mai 1827 eingenommen werden konnte. Der Februar 1827 hatte eine weitere Niederlage in Dakar gebracht ; das komplette Angriffsheer der Italiener war bei diesem Versuch umgekommen.

Im Juli 1827 war die Kriegsmüdigkeit auf beiden Seiten so groß geworden, dass ein Friedensschluss möglich war. Freilich mussten die Schweden Zugeständnisse machen: sie traten Jütland und alle afrikanischen Kolonien an Italien ab.

In der Folgezeit musste die Regierung große Anstrengungen unternehmen, um das aufgebrachte Volk und die auf den Plan gerufenen Separatisten zu besänftigen bzw. in Schach zu halten. Rebellen in Fernost (Japan, Molukken) in Spanien und in Armenien bedrohten die staatliche Autorität in diesen Gebieten.

Als Giacomo III. am 1. Juli 1828 die Regierung übernahm, waren diese Rebellionen bereits wieder im Ausklang begriffen. So konnte er darangehen, das von Graf Gabelotti begonnene Heeres- und Marineerweiterungsprogramm fortzuführen. 1828-1835 entstanden zahlreiche Regierungszentren und Militärwerften. Heer und Marine wurden in bisher ungekanntem Maße vergrößert, um das angewachsene Kolonialreich besser verteidigen zu können.

Die einzige kriegsbedingte Aufregung wurde bereits Ende 1828 durch das von Spanien abtrünnige Highlands-Gebiet verursacht, das sich als Schottland unabhängig machen wollte. US-amerikanische Streitkräfte besetzten und annektierten das Gebiet innerhalb eines Monats.

Von Bedeutung war die Abwertung der Lyra am 1.4.1830 auf ein Drittel ihres Wertes. Der Export sollte auf diese Weise gestützt werden. [neuer Umrechnungsfaktor 1 zu 1 Million].

Die eigentliche Regierungszeit Giacomos III. war also im Grunde ebenso unspektakulär wie kurz, denn tragischerweise erkrankte der König Mitte 1835 an einem Virus, der mit der damaligen Medizin noch nicht heilbar war. So schied er bereits am 26.12.1835, nur 22jährig aus dem Leben und hinterließ den einjährigen Clemente (IV.) als Thronfolger. Kurz vor seinem Tode ernannte der König den Kronadvokaten Luca Graf Travemonte zum Regenten für den minderjährigen Thronfolger.

Historisch gesehen bezeichnet der Tod Giacomos III. einen Einschnitt ; die folgenden Jahre werden historisch allgemein als Beginn einer imperialistischen, ja man könnte auch sagen VICTORIAnischen Ära angesehen.


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Land=59, See=42, Handel=7, Infra=8, Stab=+2

Infla=10.8 %, Kassen=2.3 Mrd. £ [EU=2,314], Außenstände = 0.0 £ [EU=0]

BB = 44.7 / 99

Heer: 568,200 Infanteristen, 177,500 Kavalleristen, 1,641 Kanonen [Limit = 544,000]

Flotte: 190 Kriegsschiffe, 42 Galeeren, 177 Transportschiffe[Limit = 1,472]





Karte Europas, 1835


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Karte Nordamerikas, 1835


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Karte Südamerikas, 1835


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Karte Westamerikas, 1835


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Karte Westafrikas, 1835


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Karte Ostafrikas, 1835


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Karte Arabiens, 1835


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Karte des Fernen Ostens, 1835


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Karte Australiens, 1835


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Diplomatie Italiens, 1835


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Beziehungen Italiens, 1835


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Handelszentren in Europa, 1835


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Endstand für Europa Universalis, 1835


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Die Fortsetzung der Historie Italiens findet in diesem Thread statt.


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Gasparius
Morituri te salutant
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