Binnenmigration

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Ruprecht I.
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Beitrag von Ruprecht I. »

Interessante Beobachtungen. Schön, daß sich mal wieder jemand an den eigentlichen Zweck dieses Threads erinnert :tongue:
Die einmal-monatlich-Wanderung haben Wir, wie weiter oben beschrieben, nicht gesehen. Jeden Tag ging es woanders hin, allerdings war die Zielregion immer diesselbe. Aber innerhalb der Region wurde jede Provinz mehrmals im Monat 'beglückt'.
Die Wanderstärke dürfte nicht zuletzt auch mit der Popgröße zusammenhängen. Ein 1k-Pop kann nunmal nicht ständig 750er-Einheiten schicken :D . Wäre dieser Mini-Pop dann eigentlich in 2 Etappen erledigt oder gibt es dann 20x Winzwanderungen?
Die Einflüsse von Militanz und polit. Einstellungen verwundern Uns. Denn innerhalb des Landes wird sich für die Leute ja nichts ändern, weshalb diese Faktoren sich auch sonst eher auf die AUSwanderung auswirken.
Daß die Topographie unwichtig ist, haben Wir auch gesehen. In früheren Spielen haben Deutsche nichts attraktiver gefunden als Wüsten und Schafe :rolleyes:
Bei relativ benachbarten Regionen wie Flandern und denen Franzackistans sind Wanderungen sehr häufig. Aber wie kann man außerhalb Europas Einfluß nehmen? Bauern in, auf RGOs bezogen, überfüllten Provinzen Afrikas wandern fleißig, aber wie können Wir Unsere japanischen Handwerker aus Okinawa dazu bewegen, endlich mal nach Europa, oder wenigstens Rio de Oro, aufzubrechen?
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Bethm. Hollweg

Beitrag von Bethm. Hollweg »

"Rest"-POPs unter der möglichen Migrationsmenge wandern vollständig nach meiner Erfahrung, ansonsten müsste die die POP-Größe - glaube ich - egal sein.

Zu der Reihenfolge welcher POP unter der Auswahl von mehren wandert, war mir aufgefallen, dass bei absolut gleichen POP-Eigenschaften die arbeitslosen Handwerker in der Laufleiste "von unten nach oben" abwandern (also wohl nach POP-ID). In einigen Fällen lagen unterschiedliche Eigenschaften vor. So wanderte ein "weiter oben stehender" sozialistischer POP bei liberaler Regierung vorher um. POPs mit Militanz 0 wanderten in der Regel zuletzt.

Bei der Entfernung zwischen den Provinzen war mir bisher kein Migrationsunterschied aufgefallen.

Tja, die Handwerker und Beamten in den Kolonien würde ich auch gerne zum Wandern bewegen. Migration der Mittelschicht aus den Kolonien ist mir bisher leider auch nicht aufgefallen. Die werden bei mir daher meistens zu Soldaten umgewandelt.

Aber vielleicht hat ja hierzu noch jemand einen Tip ...
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Ruprecht I.
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Beitrag von Ruprecht I. »

Bethm. Hollweg hat geschrieben:"Rest"-POPs unter der möglichen Migrationsmenge wandern vollständig nach meiner Erfahrung
Hat was für sich. Sonst würde es ein Endlosgschäft werden.
Bethm. Hollweg hat geschrieben:Bei der Entfernung zwischen den Provinzen war mir bisher kein Migrationsunterschied aufgefallen.
Uns eben schon, wobei Wir nicht ausschließen möchten, daß auch (nur?) andere Faktoren mitgespielt haben könnten. Aber zB sind die arabischen Handwerker aus Marokko direktemang ins benachbarte Rio de Oro gegangen, während die Nigerianer sich nach wie vor zieren.
Könnte an Eurer Militanzbeobachtung liegen, allerdings war die zu Beginn Unseres Herrschaftsantritts dort recht hoch, so daß ein Anreiz hätte gegeben sein müssen.
Wie schon geschrieben, wanderten einige Chinesen nach Rio de Oro, was alle Entfernungs/Kontinents-Vermutungen ziemlich durcheinandergewürfelt hat. Und da Wir Uns ziemlich sicher sind, daß von einem mehrere tausend Mann starken Pop insgesamt 888 in 2(!) Schüben auswanderten, auch Eure Größenvermutung :D
Wenn tatsächlich die Militanz gewissermaßen die eierlegende Wollmilchsau ist, sollte man diese vielleicht dosiert erhöhen, um ein wenig Schwung in die Sache zu bekommen, was meint Ihr?
Bethm. Hollweg hat geschrieben:Tja, die Handwerker und Beamten in den Kolonien würde ich auch gerne zum Wandern bewegen. Migration der Mittelschicht aus den Kolonien ist mir bisher leider auch nicht aufgefallen. Die werden bei mir daher meistens zu Soldaten umgewandelt.
Da scheuen Wir eben immer davor zurück. Immerhin sind sie schon mal da, und die Umwandlung heimischer Pops in Fabrikpersonal kostet nicht grad wenig für ein kleines Land zu Beginn seiner Industrialisierung.
Aber sobald eine Fabrik in gewisser (vermutlich, s.o.) Entfernung steht, gibt's kein Halten mehr.
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Bethm. Hollweg

Beitrag von Bethm. Hollweg »

Meine Beobachtungen können, denke ich, nur für folgende Bedingungen gelten:
- Binnenwanderung von Handwerkern/Beamten
- Wanderung von Provinzen mit Staatsrecht (evt. innerhalb Europas)

Bei Unterschicht-POPs habe ich auch schon Wanderungen zwischen Kolonien auch über weite Entfernungen beobachtet (mit ganz unterschiedlichen Wanderungsgrößen).

Wegen der Militanz habe ich mich vielleicht ein wenig mißverständlich ausgedrückt. Militanz löst m.E. keine Wanderung aus, sondern spielt nur eine Rolle bei der Frage welcher POP einer Auswanderungsprovinz wandert, wenn mehrere arbeitslose POPs einer Schicht in dieser Provinz vorliegen. Die Militanzerhöhung halte ich daher für wenig erfolgsversprechend (führt wahrscheinlich zur externen Migration!).

Da in meinem Belgienspiel viele Einflussgrößen konstant waren (z.B. die Nationalkultur, identische Regierung über viele Jahre) will ich nicht ausschließen, dass auch andere Faktoren eine Rolle spielen.
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Beitrag von Ruprecht I. »

Bethm. Hollweg hat geschrieben:Wegen der Militanz habe ich mich vielleicht ein wenig mißverständlich ausgedrückt. Militanz löst m.E. keine Wanderung aus, sondern spielt nur eine Rolle bei der Frage welcher POP einer Auswanderungsprovinz wandert, wenn mehrere arbeitslose POPs einer Schicht in dieser Provinz vorliegen. Die Militanzerhöhung halte ich daher für wenig erfolgsversprechend (führt wahrscheinlich zur externen Migration!).
Das haben Wir befürchtet. Schade.
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