¡Viva España! (Noch ein) AAR zu Spanien
- Jorrig
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zur Innenpolitik (weil das so interessant ist): Ich habe mich für "Populismus" entschieden, also wählen die POPs nach ihren Angelegenheiten, und da stehen dummerweise 50% auf "Säkularisiert", obwohl ich immer brav ihnen den "Moralismus" predige, es gibt nur einen Gott! Und wählt bitte die "Partido Moderado"!
Das Bewusstsein ist bei den meisten meiner POPs auf 10, ich habe da nie ein Problem drin gesehen. Ich habe ja auch keins, solange ich immer die Partei einsetzen kann, die mir passt.
Ich richte mich aber meist nicht nach den Anzeigen, sondern eher nach den Umfragen, und da führt ebenfalls die "Unión Liberal" jedes Mal mit gut 40% - und die hat bei Religion "Säkularismus" stehen.
Trotz allem sind bei mir immer noch ca. 67% der Bevölkerung konservativ, da ich oft die großen POPs zum Teilen auf dem Land gelassen habe, zudem sind auch einige große Beamten-POPs konservativ.
Was ich aber noch auf der Liste gefunden habe, ist ein Sklaven-POP auf den Philippinen, 67000 Sunniten, sozialistisch gesinnt, stehen auf Volle Bürgerrechte (wer hätte das gedacht??), und vor allem sind sie atheistisch. Ich kann mir die Jungs richtig vorstellen, wie sie sich die Bärte rasieren, die Teppiche verbrennen, Karl Marx lesen und auf der Straße rufen: "Allah ist tot!" :-D
Zum Bevölkerungswachstum: Ich bin Mathematiker, mit Exponentialfunktionen kenne ich mich aus ;-)
Das Bewusstsein ist bei den meisten meiner POPs auf 10, ich habe da nie ein Problem drin gesehen. Ich habe ja auch keins, solange ich immer die Partei einsetzen kann, die mir passt.
Ich richte mich aber meist nicht nach den Anzeigen, sondern eher nach den Umfragen, und da führt ebenfalls die "Unión Liberal" jedes Mal mit gut 40% - und die hat bei Religion "Säkularismus" stehen.
Trotz allem sind bei mir immer noch ca. 67% der Bevölkerung konservativ, da ich oft die großen POPs zum Teilen auf dem Land gelassen habe, zudem sind auch einige große Beamten-POPs konservativ.
Was ich aber noch auf der Liste gefunden habe, ist ein Sklaven-POP auf den Philippinen, 67000 Sunniten, sozialistisch gesinnt, stehen auf Volle Bürgerrechte (wer hätte das gedacht??), und vor allem sind sie atheistisch. Ich kann mir die Jungs richtig vorstellen, wie sie sich die Bärte rasieren, die Teppiche verbrennen, Karl Marx lesen und auf der Straße rufen: "Allah ist tot!" :-D
Zum Bevölkerungswachstum: Ich bin Mathematiker, mit Exponentialfunktionen kenne ich mich aus ;-)
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-- Fortsetzung von Kapitel 2 --
Ich gebe zu, ich habe einmal falsch angefangen und musste das Spiel danach aufgeben und "besser" neu beginnen.
Was hatte ich falsch gemacht?
Ich dachte, ich hätte keine Zeit und sollte am besten gleich losschlagen. Ich begann gleich mit dem Krieg gegen Al Djazair, dann Tunis, dann Tripolis. Al D und Tripo bekam ich für 1 Prestige geschenkt, aber Tunis kostete mich 100. Da ich ja noch nicht annektierte, ging also mein Prestige erstmal runter. Ich machte Verluste während des Krieges (und das bei nur 5 Divisionen auf Sollstärke), aber ich dachte mir, nach dem Krieg kommt das wieder rein. Falsch gedacht! Ich machte nicht recht Gewinn nachher, konnte aber auch meine Eisenbahn nicht ausbauen, da ich auf dem Weltmarkt keinen Stahl bekam. Ich hatte eine Dampferfabrik gebaut und so produzierte ich da keine Überschüsse mehr bei Stahl. Zudem musste ich zweimal den Bau des Suezkanals ablehnen, das kostete mich 100 Prestige, da ich mir die 50000 Pfund leider nicht leisten konnte!
Also: Lehre aus der Geschichte: Ich habe 50 Jahre Zeit, ich kann ein paar Jahre in die Wirtschaft investieren!
Daher der Neuansatz:
Da ich aus dem obigen gelernt hatte, gönnte ich Spanien erstmal eine kleine Aufbauphase von drei Jahren. Ich baute keine Dampfer, sondern mehr Stahl in Andalusien und Castilla La Nueva. Stahl verkauft sich immer gut, außerdem kann man Eisenbahnen draus machen.
In Valencia brach die Glasfabrik zusammen, ich ersetzte sie durch eine Schnapsfabrik, da ich mir davon höhere Profite versprach.
Ich baute Eisenbahnen 2 in ganz Spanien.
Am 29.8.1872 begann der Verkauf der afrikanischen Kolonien. Ich will schließlich Südamerika erobern, nicht Afrika. Für Yelimane, eine unbedeutende Provinz in Mauretanien gab Frankreich zwei Militärtechnologien und 16900 Pfund her. Muy bien!
Ich forschte weiter Wirtschaftstechnologien, um mehr Geld zu verdienen. Die Militärtechnologien würden mir die Franzosen liefern.
Am 15.3.1874 schließlich folgte die Kriegserklärung gegen Al Djazair. Der Angriff wurde von nur drei Divisionen ausgeführt, ein Dragoner, ein Pionier und eine Garde. Das war völlig ausreichend, am 8. Oktober war Al Djazair vollständig besetzt, und alles bis auf die Hauptstadt ging an Spanien. Tunis ließ ich aus, mit Tripolis folgte kurz darauf dasselbe.
Zwischendurch erfand ich die Eiserne Eisenbahn, so dass ich Spanien noch eine Runde Eisenbahn gönnte.
Nachdem Spanien auch wieder Forschungspunkte gesammelt hatte, wurde wieder mit Frankreich getauscht: Meshila (in Mauretanien) gegen Eisendampfer, Hinterlader, Punktverteidigungsdoktrin UND 10700 Pfund am 12.5.1875. Kurz darauf konnte ich auch endlich Panzerschiffe bauen, eine Voraussetzung im Krieg gegen Südamerika.
Es war also nun an der Zeit, die Invasion vorzubereiten. Ich wollte mich durch nichts überraschen lassen und lieber mit der Dicken Berta auf Spatzen schießen, auch um andere Mächte wie das recht starke Brasilien abzuschrecken.
Der Plan war der folgende: Landung in den spanischen Gebieten in Peru, dann Krieg wenn möglich gegen Bolivien und Peru in einem Krieg vom Land aus. Beide Hauptstädte waren leicht zu erreichen, der Widerstand minimal.
Aber wir wollen ein Zeichen setzen.
Also sollen 5 Panzerschiffe gebaut werden. Wichtiger ist die Militärplanung. Ich will nur reguläre Truppen haben, aber die Soldaten sollen die Kolonien stellen. Und das geht so:
Ich kann sehen, dass ich noch 8 Divisionen spanischer Kultur ausheben kann. Also baue ich 3 HQ-Infanterieeinheiten, dann 4 Gardeeinheiten. Nun lege ich ordentlich Waren zurück (das kostet vielleicht Geld!), um auf einen Schlag 24 reguläre Divisionen hinsetzen zu können. Solange man nämlich nur eine Division bauen kann, kann man auch 100 aufstellen.
Ich gedenke, dies auch bei meinen Nationalkulturen Baskisch und Katalonisch auszunutzen, bevor ich auf Kolonialtruppen zurückgreife(n muss).
Dann fiel mir ein, irgendwie müssen die ja auch da hin, also wurden noch 24 Dampffrachter gebaut.
Am 22. November 1878 war dies alles fertig und die Flotte fuhr mit den Garde- und HQ- Divisionen plus 17 regulärer Divisionen nach Peru. Am 27.9.1879 erkärten wir Peru den Krieg. Leider zog sich Bolivien zurück. Schade.

Das Ganze verlief sehr glatt, auch dank der vorzüglichen spanischen Generäle. Spanien war zu der Zeit ein Militärstaat, und das sieht man sehr deutlich! Solche Generäle hat nicht einmal Preußen!
Wir besetzten ganz Peru und forderten alles bis auf drei Provinzen, da ich Peru mit drei Provinzen schon annektieren konnte, und die Provinzen beim Annektieren und 1 Badboypunkt bringen. So spare ich 2 Punkte. Nicht viel, aber ich schätze, das wird sich noch läppern!
Am 12. Juli 1880 war es getan, wir erklärten gleich Bolivien den Krieg und machten dasselbe nochmal. Bolivien war mit Peru und Chile verbündet, leider zogen aber wieder beide vor unserer Überlegenheit zurück. Illoyales Pack, die Südamerikaner! Ich sollte einen guten Teil von ihnen versklaven, damit sie Loyalität lernen!

Auch Bolivien ließ ich drei Provinzen und positionierte meine Truppen dort an der Grenze zu Brasilien. Die waren mit Argentinien verbündet, früher oder später würde ich gegen die Krieg führen müssen.
Hiermit war mein Badboy-Wert schon auf stolze 48 angestiegen. Dazu habe ich eine permanente Grenze zu GB, da Gibraltar eine Kernprovinz ist. Ich habe ehrlich gesagt ziemliche Angst vor GB, daher wird es Zeit für die Aktion "Wir sind die Guten":

Damit steht der Wert wieder auf ca. 32, akzeptabel. Ich will den BB-Wert solange wie möglich niedrig halten, um mir die Handels- und Tauschmöglichkeit bis zum Ende offenzuhalten.
Prestige
Gleichzeitig habe ich auf das Prestige geachtet, ich wollte mir die gute Position auf dem WM sichern, solange es geht. Egal, wie hoch mein BB ist, die KI handelt mit mir, wenn ich da nur Erster bin! Das ist ja wie im richtigen Leben: Saddam war zwar politisch der Buhmann, aber seine Dollar wurden trotzdem gern genommen, trotz Embargo! (Ein Embargo ist das, was fehlt in Victoria!)
Gerade noch rechtzeitig erfand ich Impressionismus und Analytische Philosophie (oder so), dafür musste ich meine Akademiker ein paarmal austauschen, aber wenn dafür am Ende nur einmal 150 Prestige bei abfallen, habe ich gewonnen daran, und vor allem haben die anderen dieses Prestige nicht!
Für Impressionistische Musik
gabs 100, für Logischer Positivismus
150 und für Impressionistische Kunst
150 Punkte. Esto ha valido la pena!
Am 28.2.1882 landete ich dann den Gipfel des Tauschgeschäfts mit Frankreich: Cheneg Sani (Mauretanien) gegen Dampfturbine, Eiserne Hinterladeartillerie, Marinelogistik, Marinestatisiken und Tiefenverteidigungsdoktrin PLUS 5000 Pfund! Damit hatte ich -45 Forschungspunkte, aber das war es wert!

Das Budget im Juli 1880

Die Marinestatistik 1882. USA und GB sind mir weit voraus, aber Frankreich sollte ich überholen können!

Der Stand 1883
Woher hat Marokko das Prestige und die Industrie?? Ich habe denen keine Eisenbahn gebaut!
Man sieht auch, außer Brasilien ist Süd- und Mittelamerika militärmäßig vernachlässigbar. Mein Problem werden die USA und GB!
-- Fortsetzung folgt --
Ich gebe zu, ich habe einmal falsch angefangen und musste das Spiel danach aufgeben und "besser" neu beginnen.
Was hatte ich falsch gemacht?
Ich dachte, ich hätte keine Zeit und sollte am besten gleich losschlagen. Ich begann gleich mit dem Krieg gegen Al Djazair, dann Tunis, dann Tripolis. Al D und Tripo bekam ich für 1 Prestige geschenkt, aber Tunis kostete mich 100. Da ich ja noch nicht annektierte, ging also mein Prestige erstmal runter. Ich machte Verluste während des Krieges (und das bei nur 5 Divisionen auf Sollstärke), aber ich dachte mir, nach dem Krieg kommt das wieder rein. Falsch gedacht! Ich machte nicht recht Gewinn nachher, konnte aber auch meine Eisenbahn nicht ausbauen, da ich auf dem Weltmarkt keinen Stahl bekam. Ich hatte eine Dampferfabrik gebaut und so produzierte ich da keine Überschüsse mehr bei Stahl. Zudem musste ich zweimal den Bau des Suezkanals ablehnen, das kostete mich 100 Prestige, da ich mir die 50000 Pfund leider nicht leisten konnte!
Also: Lehre aus der Geschichte: Ich habe 50 Jahre Zeit, ich kann ein paar Jahre in die Wirtschaft investieren!
Daher der Neuansatz:
Da ich aus dem obigen gelernt hatte, gönnte ich Spanien erstmal eine kleine Aufbauphase von drei Jahren. Ich baute keine Dampfer, sondern mehr Stahl in Andalusien und Castilla La Nueva. Stahl verkauft sich immer gut, außerdem kann man Eisenbahnen draus machen.
In Valencia brach die Glasfabrik zusammen, ich ersetzte sie durch eine Schnapsfabrik, da ich mir davon höhere Profite versprach.
Ich baute Eisenbahnen 2 in ganz Spanien.
Am 29.8.1872 begann der Verkauf der afrikanischen Kolonien. Ich will schließlich Südamerika erobern, nicht Afrika. Für Yelimane, eine unbedeutende Provinz in Mauretanien gab Frankreich zwei Militärtechnologien und 16900 Pfund her. Muy bien!
Ich forschte weiter Wirtschaftstechnologien, um mehr Geld zu verdienen. Die Militärtechnologien würden mir die Franzosen liefern.
Am 15.3.1874 schließlich folgte die Kriegserklärung gegen Al Djazair. Der Angriff wurde von nur drei Divisionen ausgeführt, ein Dragoner, ein Pionier und eine Garde. Das war völlig ausreichend, am 8. Oktober war Al Djazair vollständig besetzt, und alles bis auf die Hauptstadt ging an Spanien. Tunis ließ ich aus, mit Tripolis folgte kurz darauf dasselbe.
Zwischendurch erfand ich die Eiserne Eisenbahn, so dass ich Spanien noch eine Runde Eisenbahn gönnte.
Nachdem Spanien auch wieder Forschungspunkte gesammelt hatte, wurde wieder mit Frankreich getauscht: Meshila (in Mauretanien) gegen Eisendampfer, Hinterlader, Punktverteidigungsdoktrin UND 10700 Pfund am 12.5.1875. Kurz darauf konnte ich auch endlich Panzerschiffe bauen, eine Voraussetzung im Krieg gegen Südamerika.
Es war also nun an der Zeit, die Invasion vorzubereiten. Ich wollte mich durch nichts überraschen lassen und lieber mit der Dicken Berta auf Spatzen schießen, auch um andere Mächte wie das recht starke Brasilien abzuschrecken.
Der Plan war der folgende: Landung in den spanischen Gebieten in Peru, dann Krieg wenn möglich gegen Bolivien und Peru in einem Krieg vom Land aus. Beide Hauptstädte waren leicht zu erreichen, der Widerstand minimal.
Aber wir wollen ein Zeichen setzen.
Also sollen 5 Panzerschiffe gebaut werden. Wichtiger ist die Militärplanung. Ich will nur reguläre Truppen haben, aber die Soldaten sollen die Kolonien stellen. Und das geht so:
Ich kann sehen, dass ich noch 8 Divisionen spanischer Kultur ausheben kann. Also baue ich 3 HQ-Infanterieeinheiten, dann 4 Gardeeinheiten. Nun lege ich ordentlich Waren zurück (das kostet vielleicht Geld!), um auf einen Schlag 24 reguläre Divisionen hinsetzen zu können. Solange man nämlich nur eine Division bauen kann, kann man auch 100 aufstellen.
Ich gedenke, dies auch bei meinen Nationalkulturen Baskisch und Katalonisch auszunutzen, bevor ich auf Kolonialtruppen zurückgreife(n muss).
Dann fiel mir ein, irgendwie müssen die ja auch da hin, also wurden noch 24 Dampffrachter gebaut.
Am 22. November 1878 war dies alles fertig und die Flotte fuhr mit den Garde- und HQ- Divisionen plus 17 regulärer Divisionen nach Peru. Am 27.9.1879 erkärten wir Peru den Krieg. Leider zog sich Bolivien zurück. Schade.

Das Ganze verlief sehr glatt, auch dank der vorzüglichen spanischen Generäle. Spanien war zu der Zeit ein Militärstaat, und das sieht man sehr deutlich! Solche Generäle hat nicht einmal Preußen!
Wir besetzten ganz Peru und forderten alles bis auf drei Provinzen, da ich Peru mit drei Provinzen schon annektieren konnte, und die Provinzen beim Annektieren und 1 Badboypunkt bringen. So spare ich 2 Punkte. Nicht viel, aber ich schätze, das wird sich noch läppern!
Am 12. Juli 1880 war es getan, wir erklärten gleich Bolivien den Krieg und machten dasselbe nochmal. Bolivien war mit Peru und Chile verbündet, leider zogen aber wieder beide vor unserer Überlegenheit zurück. Illoyales Pack, die Südamerikaner! Ich sollte einen guten Teil von ihnen versklaven, damit sie Loyalität lernen!

Auch Bolivien ließ ich drei Provinzen und positionierte meine Truppen dort an der Grenze zu Brasilien. Die waren mit Argentinien verbündet, früher oder später würde ich gegen die Krieg führen müssen.
Hiermit war mein Badboy-Wert schon auf stolze 48 angestiegen. Dazu habe ich eine permanente Grenze zu GB, da Gibraltar eine Kernprovinz ist. Ich habe ehrlich gesagt ziemliche Angst vor GB, daher wird es Zeit für die Aktion "Wir sind die Guten":

Damit steht der Wert wieder auf ca. 32, akzeptabel. Ich will den BB-Wert solange wie möglich niedrig halten, um mir die Handels- und Tauschmöglichkeit bis zum Ende offenzuhalten.
Prestige
Gleichzeitig habe ich auf das Prestige geachtet, ich wollte mir die gute Position auf dem WM sichern, solange es geht. Egal, wie hoch mein BB ist, die KI handelt mit mir, wenn ich da nur Erster bin! Das ist ja wie im richtigen Leben: Saddam war zwar politisch der Buhmann, aber seine Dollar wurden trotzdem gern genommen, trotz Embargo! (Ein Embargo ist das, was fehlt in Victoria!)
Gerade noch rechtzeitig erfand ich Impressionismus und Analytische Philosophie (oder so), dafür musste ich meine Akademiker ein paarmal austauschen, aber wenn dafür am Ende nur einmal 150 Prestige bei abfallen, habe ich gewonnen daran, und vor allem haben die anderen dieses Prestige nicht!
Für Impressionistische Musik
gabs 100, für Logischer Positivismus
150 und für Impressionistische Kunst
150 Punkte. Esto ha valido la pena!
Am 28.2.1882 landete ich dann den Gipfel des Tauschgeschäfts mit Frankreich: Cheneg Sani (Mauretanien) gegen Dampfturbine, Eiserne Hinterladeartillerie, Marinelogistik, Marinestatisiken und Tiefenverteidigungsdoktrin PLUS 5000 Pfund! Damit hatte ich -45 Forschungspunkte, aber das war es wert!

Das Budget im Juli 1880

Die Marinestatistik 1882. USA und GB sind mir weit voraus, aber Frankreich sollte ich überholen können!

Der Stand 1883
Woher hat Marokko das Prestige und die Industrie?? Ich habe denen keine Eisenbahn gebaut!
Man sieht auch, außer Brasilien ist Süd- und Mittelamerika militärmäßig vernachlässigbar. Mein Problem werden die USA und GB!
-- Fortsetzung folgt --
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-- Fortsetzung Kapitel 2 --
Ich überlegte also, wohin mit meinen ganzen Divisionen. Ein neuer Krieg in Südamerika würde meinen BB-Wert in astronomische Höhen treiben, nachdem aber GB Äthiopien annektiert hatte, gab es in Afrika keinen BB-Bringer mehr, alle waren schon annektiert oder recht teuer (Tunis kostete 100 Prestige und brächte mir 4 Punkte ein).
Alle?
Nein!
Denn ich entdeckte Folgendes:

Perfekt! Ägypten hatte zudem noch über 40 Provinzen, und die Kriegserklärung würde mich genau 1 Prestige kosten. Ein bisschen "Sorge" machte mir die Militärstärke, aber ich vertraute darauf, dass ein Großteil davon Reserven waren, die ich mit einem schnellen Vorstoß ausschalten könnte.
Und das ging so:

Wie man sieht, hatte Ägypten praktisch kein stehendes Heer, so dass die spanischen Truppen schnell nach Kairo vordrangen:

Die Angelegenheit war ziemlich deutlich, hier der Stand im Oktober 1884:

Im April 1885 neigte der Krieg sich schließlich dem Ende zu:

Und dies konnte ich im Frieden herausschlagen:

Ich war enttäuscht!
Ich wollte eigentlich Ägypten bis auf eine Provinz alles abnehmen, musste jedoch feststellen, dass deren Provinzen enorm viel wert waren (einige mit 20% pro Provinz), und Ägypten längst nicht jedes Friedensangebot akzeptierte. Nun gut, da würde ein zweiter Krieg nötig sein.
Aber das kostet Zeit!
Außerdem geschah noch etwas viel Schlimmeres gegen Ende meines Feldzuges:
GB erklärte Spanien den Krieg!
Unsere Expansion gefiel ihnen wohl nicht, soso. Ich beschloss also, den Kampf aufzunehmen, versteckte meine Flotte schön und dachte, dies ist wohl der Preis für die Expansion. Zur Not würde ich meine Kolonien in Südafrika abgeben und so Frieden für 5 Jahre erhandeln.
Aber nicht mit GB!
Dank der effektiven Verteidigung Spaniens gelang es GB nie, in Spanien zu landen. Einzelne Angriffe auf Tarragona wurden locker abgewehrt. Ich hatte überall Pionier- bzw. Artilleriedivisionen stationiert, die mit 100 eingegraben waren, das schreckte GB offensichtlich ab.
Auch in den Kolonien landete GB nicht bei mir, ich konnte sogar Gibraltar im Sturm nehmen und in der Karibik und im Atlantik die Inseln GBs erobern. Auf der anderen Seite konnte ich Südafrika nicht halten. Mein Warscore war positiv, aber GB schloss keinen Frieden.
Ich sah, dass in Äthiopien wenig stationiert war und griff hier an. Doch als ich ca. 2/3 Äthiopiens eingenommen hatte, kam die Dampfwalze GB ins Rollen. Mehr und mehr Divisionen landeten dort, gegen letztendlich 250000 Mann konnte ich nichts mehr machen und zog mich auf die angrenzenden Claims in Kenia zurück, wo GB mich in Ruhe ließ, warum auch immer. Anscheinend sieht die KI nur feindliche Armeen in eigenen Provinzen bzw. besetzen Provinzen.
Obwohl der Krieg offensichtlich zu keinem Ergebnis führte und nur die Kriegsmüdigkeit in beiden Ländern stieg, ließ GB sich zu keinem Frieden herab, nicht einmal als ich meine Kolonie in Südafrika trotz positivem Warscore anbot.
Nach 8 Jahren Krieg war es mir dann schließlich zu blöd. Ich hätte wohl nichts verloren in dem Krieg, aber so machte das einfach keinen Spaß. Ich konnte in der Zeit einfach nichts machen, meine Schulden stiegen an, ich konnte keine Eisenbahnen bauen, ich konnte ja auch niemand anders den Krieg erklären.
Kurz gesagt, ich startete neu, mit einem fiesen Trick im Hinterkopf, den ich mir bei Elvis abgeguckt hatte.
Ich blickte über die Karte und wurde fündig:


Bevor ich also in Ägypten startete, erklärte ich schnell Travancore den Krieg, GB stand zu seinem Vasallen, ich besetzte Travancore, gab ihnen einen weißen Frieden und fuhr mit einem fetten 5-jährigen Friedensvertrag mit GB wieder nach Hause, um in Ruhe Ägypten zu attackieren.
(Ich warte auf die "Buuh"-Rufe)
Das ist vielleicht ein Exploit, aber ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es ohne den nicht zu schaffen ist. Das fand ich auch gut so, immerhin funktioniert GB als Weltpolizei, gerade bei Spanien. Ärgerlich finde ich nur, dass GB so absolut unwillig ist, Frieden zu schließen.
Mit dieser Sicherheit im Rücken ging es also im Stil des Warmongers los:

Ecuador war kein Gegner. Nach dem Friedensschluss liefen die Friedensverträge mit Peru und Bolivien aus, welche schnell besetzt und annektiert wurden. Und so sah es 1886 so aus in Südamerika:

Ich beschäftigte mich zwischendurch noch mit anderen Sachen, ein paar Eisenbahnen in Südamerika, ein paar Fabriken etc., da mein Profit doch schon sehr mager wurde. Ich konnte es mir nicht mehr leisten, Verteidigung und Armeeunterhalt auf 100% zu setzen, da würde ich enorme Verluste einfahren.
Was habe ich also gemacht?
In Friedenszeiten Unterhalt auf Min, Verteidigung auf Max (nach dem Krieg ist vor dem Krieg, Max, um viel Manpower zu bekommen). Wird Krieg geführt, erst Unterhalt auf Max, alle benötigten Divisionen auffrischen, Verteidigung auf Min, ein bisschen auf die Moral gewartet und Krieg erklärt.
Der Vorteil war, dass ich nicht gebrauchte Divisionen in Ägypten stehenlassen und dann innerhalb von kürzester Zeit gleich in Südamerika einen Krieg anfangen konnte, ohne alle Divisionen unterhalten zu müssen.
Das funktionierte im Spiel sehr gut, und gegen die südamerikanischen Staaten machte ich so anfangs auch im Krieg noch ca. 80 Pfund/Tag Gewinn.

Spanien im Juli 1888
Nun ging es also weiter, im Januar 1888 erfolgte der Angriff auf Kolumbien:

Wie erwartet, gab es kaum Gegenwehr, und so kam es schon im Juli zu folgendem Ergebnis:

Nun musste ich "springen", der Friedensvertrag mit Ägypten lief aus, und so frischte ich schnell meine Divisionen dort auf, besetzte das ganze Land und kam zu folgendem Frieden:

Immer noch nicht konnte ich Ägypten vollständig besetzen!
Das war mir eine Lektion, so leicht kommt man an die BB-Senker nicht heran!
Mein BB war nach dem Kolumbienkrieg schon auf 83 gestiegen, die Hoffnung auf vernünftige Werte hier konnte ich also sowieso aufgeben, also stürzte ich mich weiter voran - nach Venezuela!
Zwischendurch (ich weiß nicht mehr, wann) musste ich auch meinen Friedensvertrag mit GB erneuern - auf meine Weise. ;-)
Ich schichtete also abermals um wie oben beschrieben und marschierte direkt in Venezuela ein. Im August 1889 sah der Plan folgendermaßen aus:

Dieser Krieg ging ähnlich schnell aus wie der gegen Kolumbien, und so sah es im Januar 1890 so aus:

Praktischerweise lief 1890 auch mein Friedensvertrag mit Ecuador aus. So konnten meine Divisionen, die ich geldschonend in diesen Kriegen nur auf halber Sollstärke (halber Unterhalt beim Regler im Budget) kämpfen ließ, direkt dort einmarschieren.
Womit ich nicht gerechnet hatte:
Die waren mit Kolumbien und Venezuela verbündet, welche prompt in den Krieg mit einstiegen! Wie praktisch!
Mich überraschte das, weil in Südamerika die meisten Bündnisse scheinbar geschlossen werden mit der Ausnahme Spanien. Ich weiß nicht, ob das an Spanien liegt oder einfach an der Tatsache, dass ich 3. im Militär war und Land in der Gegend hatte.
Ecuador war schnell besetzt, aber Kolumbien und Venezuela leisteten erbitterten Widerstand. Über den Panamakanal hinüber sind zwei Wald/Berg-Regionen, die waren nur sehr schwer zu knacken. Und Caracas ist die Hölle! Venezuela hatte dort überrraschenderweise fast 10 Divisionen stehen, die wohl nur wegen fehlender Manpower nicht auf volle Stärke gebracht wurden:

Ich brauchte mehrere Anläufe, dieser hier brachte schließlich Erfolg.
Inzwischen hatte aber, ohne dass ich das gemerkt hätte, eine ganze Reihe anderer Staaten anscheinend angefangen, fröhlich meine Provinzen im Süden zu besetzen:

Im November 1890
Da diese Nationen nur "in den Krieg eintraten", bekam ich keine Extra-Meldung dafür. Es kämpften nun Brasilien und Argentinien, dann auch Chile und schließlich sogar Haiti gegen mich. Ich war da so nicht drauf vorbereitet, ich kämpfte immer noch in den Bergen gegen Kolumbien und Venezuela. Ich schickte den Rest der Divisionen an die Front und holte eiligst meine Ägyptendivisionen plus einige aus der Heimat. Dies war der große Krieg! Ganz Südamerika gegen Spanien!
Nach einigen Scharmützeln mit Brasilien boten diese mir schließlich einen weißen Frieden an. Ich überlegte lange, stand dort doch "Führer der Allianz" und bei Argentinien beispielsweise nur "Separatfrieden". Ich wollte nicht gegen Brasilien, wohl aber gegen Argentinien und Chile kämpfen. Das Ganze war ja schon sehr seltsam, ich nahm also an (auch weil Brasilien gerade mit 250000 Mann an meiner Grenze auftauchte), und - oh Wunder! - ich hatte immer noch Krieg mit Chile und Argentinien. Keine Ahnung, wieso.
Ich konnte die Kriege gegen Kolumbien, Ecuador, Venezuela und, ja, auch Haiti beenden (dieses wurde folgendermaßen besetzt: Santo Domingo erobern, wieder auf die Schiffe, daraufhin setzen sich die 10000 vorher mit 60 eingegrabenen Haitianer in Bewegung, erneute Landung und Angriff auf die nunmehr ausgegrabenen Haitianer), alle wurden annektiert bis zum August 1891:

So wurden Truppen frei, der Unterhalt auf Max. gesetzt, um das Vordringen der Argentinos und der Chilenen einzudämmen.
Es gab Siege auf der ganzen Linie. Die Front im Oktober:

Ich landete auch im Rücken der beiden im August schon:

Ja, und dann passierte es wieder.
Nachdem ich einmal zur Sicherheit abspeichern wollte, kam es zum CTD, und beim Neuladen des Spielstandes waren wieder einmal sämtliche getriggerten Erfindungen deaktiviert, nicht mehr auffindbar. Ich kann mir das nicht erklären, habe mir das Save mal angeschaut und festgestellt, dass der letzte Abschnitt dabei fehlt, der Teil wo die History drinsteht (deswegen erzähle ich hier auch nicht mehr mit genauen Daten, sondern nur anhand der Screenshots und aus der Erinnerung). Ich habe versucht, da den Teil aus anderen Spielständen hinzukopieren, aber ohne Erfolg.
Wie auch immer, ich wollte zumindest den Krieg noch beenden. Es passierten noch ein paar seltsame Sachen, so erklärten Chile, Argentinien und Brasilien Uruguay den Krieg - während ich gerade kilometertief in die Ländereien Argentiniens und Chiles eingedrungen war! Ich besetzte beide Länder fast ohne Widerstand komplett im August 1892:

Richtig, da oben in Venezuela hat GB mir eine Provinz erobert. Ich hatte meinen Travancore-Joker vergessen, weil ich wegen des CTDs etwas demotiviert war, und so kam einige Wochen später die Kriegserklärung GBs.
Ich schloss noch Frieden mit Chile und Argentinien und präsentiere noch die Abschlussfotos:



Ich hoffe, euch hat der Diavortrag gefallen! :-D
Meine Konsequenz aus dem Spiel:
Die Eroberung Südamerikas ist von den Staaten Südamerikas her überhaupt kein Problem. Militärisch können die Staaten mir nichts entgegensetzen. Nur das Gelände macht ab und an Probleme.
Das richtige Problem ist GB und die Badboy-Kriege. Ich behaupte, eine Wiedereroberung Südamerikas ohne Anwendung meines Tricks ist unmöglich. Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren. Außerdem wenden andere Staaten hierbei ja auch Tricks an, indem sie Grenzen zu GB vermeiden usw. Ich mache ja etwas Ähnliches hier.
Mich enttäuschte vielmehr, dass einem die ganze Eroberung eigentlich gar nichts bringt. Mein Einkommen stieg dadurch kein bisschen, im Gegenteil, ich musste noch viel knapper wirtschaften am Ende. Das ist schon etwas ärgerlich, in Südamerika erbt man nur arme Provinzen ohne Fabriken, die aber auch keine Kolonien sind, da ja dort alle Staaten unabhängig sind. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe, aber dadurch müsste ja dann das durchschnittliche POP-Einkommen sinken (da die meisten in der Landwirtschaft arbeiten und weniger verdienen/einbringen), gleichzeitig werden aber Kriminalitätsbekämpfung, Bildung etc. voll für jeden Bürger berechnet.
Vielleicht liegts aber auch nur daran, dass ich mich beim Militär ein wenig übernommen hatte, man sollte sich gut überlegen, ob man die ausgehobenen Divisionen auch unterhalten kann später.
Wenn man das jedoch mit der Wirtschaft in Kapitel 1 vergleicht, exportiere ich nur die Hälfte, mein Gewinn ist wesentlich kleiner und mein Militär nur unwesentlich stärker. Ich habe Spanien einen schlimmen Ruf in der Welt eingebracht, muss ständig Kriege gegen GB fürchten, und habe am Ende auch nicht mehr Punkte als in Kapitel 1.
Fazit: Krieg in Südamerika lohnt sich nicht!
Nachtrag zu Forschung und Divisionen:
Technologien aus der eigenen Stärke (bei Spanien also Wirtschaft/Kultur/Industrie) bekommt man nicht in einem Jahr, sondern in 11 Monaten. Man braucht also 9/11=0,818 Forschungspunkte pro Monat.
Man kann solange Divisionen ausheben wie die in Auftrag gegebenen noch nicht fertig sind. Man hebt also z.B. 30 baskische Divisionen aus, kauft fleißig Waren, und bevor die ersten 30 fertig sind, stellt man nochmal 30 auf und erhält 600000 baskische Soldaten, die freudig für Spanien sterben. Das würde der ETA nicht gefallen! ;-)
Ich hatte mir zur Hausregel gemacht, nicht direkt auf die Hauptstadt zu springen. Ich weiß, dass man so schneller gewinnen kann, aber ich wollte über die "normale" Front dahinkommen. Sonst hätte ich die Kriege gegen Chile oder Argentinien sicher anders geführt.
Mein BB-Wert lag am Ende übrigens bei 200.
Hiermit endet Kapitel 2, ich denke, weiterspielen macht hier nicht viel Sinn.
Ich überlegte also, wohin mit meinen ganzen Divisionen. Ein neuer Krieg in Südamerika würde meinen BB-Wert in astronomische Höhen treiben, nachdem aber GB Äthiopien annektiert hatte, gab es in Afrika keinen BB-Bringer mehr, alle waren schon annektiert oder recht teuer (Tunis kostete 100 Prestige und brächte mir 4 Punkte ein).
Alle?
Nein!
Denn ich entdeckte Folgendes:

Perfekt! Ägypten hatte zudem noch über 40 Provinzen, und die Kriegserklärung würde mich genau 1 Prestige kosten. Ein bisschen "Sorge" machte mir die Militärstärke, aber ich vertraute darauf, dass ein Großteil davon Reserven waren, die ich mit einem schnellen Vorstoß ausschalten könnte.
Und das ging so:

Wie man sieht, hatte Ägypten praktisch kein stehendes Heer, so dass die spanischen Truppen schnell nach Kairo vordrangen:

Die Angelegenheit war ziemlich deutlich, hier der Stand im Oktober 1884:

Im April 1885 neigte der Krieg sich schließlich dem Ende zu:

Und dies konnte ich im Frieden herausschlagen:

Ich war enttäuscht!
Ich wollte eigentlich Ägypten bis auf eine Provinz alles abnehmen, musste jedoch feststellen, dass deren Provinzen enorm viel wert waren (einige mit 20% pro Provinz), und Ägypten längst nicht jedes Friedensangebot akzeptierte. Nun gut, da würde ein zweiter Krieg nötig sein.
Aber das kostet Zeit!
Außerdem geschah noch etwas viel Schlimmeres gegen Ende meines Feldzuges:
GB erklärte Spanien den Krieg!
Unsere Expansion gefiel ihnen wohl nicht, soso. Ich beschloss also, den Kampf aufzunehmen, versteckte meine Flotte schön und dachte, dies ist wohl der Preis für die Expansion. Zur Not würde ich meine Kolonien in Südafrika abgeben und so Frieden für 5 Jahre erhandeln.
Aber nicht mit GB!
Dank der effektiven Verteidigung Spaniens gelang es GB nie, in Spanien zu landen. Einzelne Angriffe auf Tarragona wurden locker abgewehrt. Ich hatte überall Pionier- bzw. Artilleriedivisionen stationiert, die mit 100 eingegraben waren, das schreckte GB offensichtlich ab.
Auch in den Kolonien landete GB nicht bei mir, ich konnte sogar Gibraltar im Sturm nehmen und in der Karibik und im Atlantik die Inseln GBs erobern. Auf der anderen Seite konnte ich Südafrika nicht halten. Mein Warscore war positiv, aber GB schloss keinen Frieden.
Ich sah, dass in Äthiopien wenig stationiert war und griff hier an. Doch als ich ca. 2/3 Äthiopiens eingenommen hatte, kam die Dampfwalze GB ins Rollen. Mehr und mehr Divisionen landeten dort, gegen letztendlich 250000 Mann konnte ich nichts mehr machen und zog mich auf die angrenzenden Claims in Kenia zurück, wo GB mich in Ruhe ließ, warum auch immer. Anscheinend sieht die KI nur feindliche Armeen in eigenen Provinzen bzw. besetzen Provinzen.
Obwohl der Krieg offensichtlich zu keinem Ergebnis führte und nur die Kriegsmüdigkeit in beiden Ländern stieg, ließ GB sich zu keinem Frieden herab, nicht einmal als ich meine Kolonie in Südafrika trotz positivem Warscore anbot.
Nach 8 Jahren Krieg war es mir dann schließlich zu blöd. Ich hätte wohl nichts verloren in dem Krieg, aber so machte das einfach keinen Spaß. Ich konnte in der Zeit einfach nichts machen, meine Schulden stiegen an, ich konnte keine Eisenbahnen bauen, ich konnte ja auch niemand anders den Krieg erklären.
Kurz gesagt, ich startete neu, mit einem fiesen Trick im Hinterkopf, den ich mir bei Elvis abgeguckt hatte.
Ich blickte über die Karte und wurde fündig:


Bevor ich also in Ägypten startete, erklärte ich schnell Travancore den Krieg, GB stand zu seinem Vasallen, ich besetzte Travancore, gab ihnen einen weißen Frieden und fuhr mit einem fetten 5-jährigen Friedensvertrag mit GB wieder nach Hause, um in Ruhe Ägypten zu attackieren.
(Ich warte auf die "Buuh"-Rufe)
Das ist vielleicht ein Exploit, aber ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es ohne den nicht zu schaffen ist. Das fand ich auch gut so, immerhin funktioniert GB als Weltpolizei, gerade bei Spanien. Ärgerlich finde ich nur, dass GB so absolut unwillig ist, Frieden zu schließen.
Mit dieser Sicherheit im Rücken ging es also im Stil des Warmongers los:

Ecuador war kein Gegner. Nach dem Friedensschluss liefen die Friedensverträge mit Peru und Bolivien aus, welche schnell besetzt und annektiert wurden. Und so sah es 1886 so aus in Südamerika:

Ich beschäftigte mich zwischendurch noch mit anderen Sachen, ein paar Eisenbahnen in Südamerika, ein paar Fabriken etc., da mein Profit doch schon sehr mager wurde. Ich konnte es mir nicht mehr leisten, Verteidigung und Armeeunterhalt auf 100% zu setzen, da würde ich enorme Verluste einfahren.
Was habe ich also gemacht?
In Friedenszeiten Unterhalt auf Min, Verteidigung auf Max (nach dem Krieg ist vor dem Krieg, Max, um viel Manpower zu bekommen). Wird Krieg geführt, erst Unterhalt auf Max, alle benötigten Divisionen auffrischen, Verteidigung auf Min, ein bisschen auf die Moral gewartet und Krieg erklärt.
Der Vorteil war, dass ich nicht gebrauchte Divisionen in Ägypten stehenlassen und dann innerhalb von kürzester Zeit gleich in Südamerika einen Krieg anfangen konnte, ohne alle Divisionen unterhalten zu müssen.
Das funktionierte im Spiel sehr gut, und gegen die südamerikanischen Staaten machte ich so anfangs auch im Krieg noch ca. 80 Pfund/Tag Gewinn.

Spanien im Juli 1888
Nun ging es also weiter, im Januar 1888 erfolgte der Angriff auf Kolumbien:

Wie erwartet, gab es kaum Gegenwehr, und so kam es schon im Juli zu folgendem Ergebnis:

Nun musste ich "springen", der Friedensvertrag mit Ägypten lief aus, und so frischte ich schnell meine Divisionen dort auf, besetzte das ganze Land und kam zu folgendem Frieden:

Immer noch nicht konnte ich Ägypten vollständig besetzen!
Das war mir eine Lektion, so leicht kommt man an die BB-Senker nicht heran!
Mein BB war nach dem Kolumbienkrieg schon auf 83 gestiegen, die Hoffnung auf vernünftige Werte hier konnte ich also sowieso aufgeben, also stürzte ich mich weiter voran - nach Venezuela!
Zwischendurch (ich weiß nicht mehr, wann) musste ich auch meinen Friedensvertrag mit GB erneuern - auf meine Weise. ;-)
Ich schichtete also abermals um wie oben beschrieben und marschierte direkt in Venezuela ein. Im August 1889 sah der Plan folgendermaßen aus:

Dieser Krieg ging ähnlich schnell aus wie der gegen Kolumbien, und so sah es im Januar 1890 so aus:

Praktischerweise lief 1890 auch mein Friedensvertrag mit Ecuador aus. So konnten meine Divisionen, die ich geldschonend in diesen Kriegen nur auf halber Sollstärke (halber Unterhalt beim Regler im Budget) kämpfen ließ, direkt dort einmarschieren.
Womit ich nicht gerechnet hatte:
Die waren mit Kolumbien und Venezuela verbündet, welche prompt in den Krieg mit einstiegen! Wie praktisch!
Mich überraschte das, weil in Südamerika die meisten Bündnisse scheinbar geschlossen werden mit der Ausnahme Spanien. Ich weiß nicht, ob das an Spanien liegt oder einfach an der Tatsache, dass ich 3. im Militär war und Land in der Gegend hatte.
Ecuador war schnell besetzt, aber Kolumbien und Venezuela leisteten erbitterten Widerstand. Über den Panamakanal hinüber sind zwei Wald/Berg-Regionen, die waren nur sehr schwer zu knacken. Und Caracas ist die Hölle! Venezuela hatte dort überrraschenderweise fast 10 Divisionen stehen, die wohl nur wegen fehlender Manpower nicht auf volle Stärke gebracht wurden:

Ich brauchte mehrere Anläufe, dieser hier brachte schließlich Erfolg.
Inzwischen hatte aber, ohne dass ich das gemerkt hätte, eine ganze Reihe anderer Staaten anscheinend angefangen, fröhlich meine Provinzen im Süden zu besetzen:

Im November 1890
Da diese Nationen nur "in den Krieg eintraten", bekam ich keine Extra-Meldung dafür. Es kämpften nun Brasilien und Argentinien, dann auch Chile und schließlich sogar Haiti gegen mich. Ich war da so nicht drauf vorbereitet, ich kämpfte immer noch in den Bergen gegen Kolumbien und Venezuela. Ich schickte den Rest der Divisionen an die Front und holte eiligst meine Ägyptendivisionen plus einige aus der Heimat. Dies war der große Krieg! Ganz Südamerika gegen Spanien!
Nach einigen Scharmützeln mit Brasilien boten diese mir schließlich einen weißen Frieden an. Ich überlegte lange, stand dort doch "Führer der Allianz" und bei Argentinien beispielsweise nur "Separatfrieden". Ich wollte nicht gegen Brasilien, wohl aber gegen Argentinien und Chile kämpfen. Das Ganze war ja schon sehr seltsam, ich nahm also an (auch weil Brasilien gerade mit 250000 Mann an meiner Grenze auftauchte), und - oh Wunder! - ich hatte immer noch Krieg mit Chile und Argentinien. Keine Ahnung, wieso.
Ich konnte die Kriege gegen Kolumbien, Ecuador, Venezuela und, ja, auch Haiti beenden (dieses wurde folgendermaßen besetzt: Santo Domingo erobern, wieder auf die Schiffe, daraufhin setzen sich die 10000 vorher mit 60 eingegrabenen Haitianer in Bewegung, erneute Landung und Angriff auf die nunmehr ausgegrabenen Haitianer), alle wurden annektiert bis zum August 1891:

So wurden Truppen frei, der Unterhalt auf Max. gesetzt, um das Vordringen der Argentinos und der Chilenen einzudämmen.
Es gab Siege auf der ganzen Linie. Die Front im Oktober:

Ich landete auch im Rücken der beiden im August schon:

Ja, und dann passierte es wieder.
Nachdem ich einmal zur Sicherheit abspeichern wollte, kam es zum CTD, und beim Neuladen des Spielstandes waren wieder einmal sämtliche getriggerten Erfindungen deaktiviert, nicht mehr auffindbar. Ich kann mir das nicht erklären, habe mir das Save mal angeschaut und festgestellt, dass der letzte Abschnitt dabei fehlt, der Teil wo die History drinsteht (deswegen erzähle ich hier auch nicht mehr mit genauen Daten, sondern nur anhand der Screenshots und aus der Erinnerung). Ich habe versucht, da den Teil aus anderen Spielständen hinzukopieren, aber ohne Erfolg.
Wie auch immer, ich wollte zumindest den Krieg noch beenden. Es passierten noch ein paar seltsame Sachen, so erklärten Chile, Argentinien und Brasilien Uruguay den Krieg - während ich gerade kilometertief in die Ländereien Argentiniens und Chiles eingedrungen war! Ich besetzte beide Länder fast ohne Widerstand komplett im August 1892:

Richtig, da oben in Venezuela hat GB mir eine Provinz erobert. Ich hatte meinen Travancore-Joker vergessen, weil ich wegen des CTDs etwas demotiviert war, und so kam einige Wochen später die Kriegserklärung GBs.
Ich schloss noch Frieden mit Chile und Argentinien und präsentiere noch die Abschlussfotos:



Ich hoffe, euch hat der Diavortrag gefallen! :-D
Meine Konsequenz aus dem Spiel:
Die Eroberung Südamerikas ist von den Staaten Südamerikas her überhaupt kein Problem. Militärisch können die Staaten mir nichts entgegensetzen. Nur das Gelände macht ab und an Probleme.
Das richtige Problem ist GB und die Badboy-Kriege. Ich behaupte, eine Wiedereroberung Südamerikas ohne Anwendung meines Tricks ist unmöglich. Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren. Außerdem wenden andere Staaten hierbei ja auch Tricks an, indem sie Grenzen zu GB vermeiden usw. Ich mache ja etwas Ähnliches hier.
Mich enttäuschte vielmehr, dass einem die ganze Eroberung eigentlich gar nichts bringt. Mein Einkommen stieg dadurch kein bisschen, im Gegenteil, ich musste noch viel knapper wirtschaften am Ende. Das ist schon etwas ärgerlich, in Südamerika erbt man nur arme Provinzen ohne Fabriken, die aber auch keine Kolonien sind, da ja dort alle Staaten unabhängig sind. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe, aber dadurch müsste ja dann das durchschnittliche POP-Einkommen sinken (da die meisten in der Landwirtschaft arbeiten und weniger verdienen/einbringen), gleichzeitig werden aber Kriminalitätsbekämpfung, Bildung etc. voll für jeden Bürger berechnet.
Vielleicht liegts aber auch nur daran, dass ich mich beim Militär ein wenig übernommen hatte, man sollte sich gut überlegen, ob man die ausgehobenen Divisionen auch unterhalten kann später.
Wenn man das jedoch mit der Wirtschaft in Kapitel 1 vergleicht, exportiere ich nur die Hälfte, mein Gewinn ist wesentlich kleiner und mein Militär nur unwesentlich stärker. Ich habe Spanien einen schlimmen Ruf in der Welt eingebracht, muss ständig Kriege gegen GB fürchten, und habe am Ende auch nicht mehr Punkte als in Kapitel 1.
Fazit: Krieg in Südamerika lohnt sich nicht!
Nachtrag zu Forschung und Divisionen:
Technologien aus der eigenen Stärke (bei Spanien also Wirtschaft/Kultur/Industrie) bekommt man nicht in einem Jahr, sondern in 11 Monaten. Man braucht also 9/11=0,818 Forschungspunkte pro Monat.
Man kann solange Divisionen ausheben wie die in Auftrag gegebenen noch nicht fertig sind. Man hebt also z.B. 30 baskische Divisionen aus, kauft fleißig Waren, und bevor die ersten 30 fertig sind, stellt man nochmal 30 auf und erhält 600000 baskische Soldaten, die freudig für Spanien sterben. Das würde der ETA nicht gefallen! ;-)
Ich hatte mir zur Hausregel gemacht, nicht direkt auf die Hauptstadt zu springen. Ich weiß, dass man so schneller gewinnen kann, aber ich wollte über die "normale" Front dahinkommen. Sonst hätte ich die Kriege gegen Chile oder Argentinien sicher anders geführt.
Mein BB-Wert lag am Ende übrigens bei 200.
Hiermit endet Kapitel 2, ich denke, weiterspielen macht hier nicht viel Sinn.
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Noch ein Nachtrag zu Parteien/Rebellionen:
Ich habe mich ja immer über die hohe Militanz und die vielen Rebellionen in Spanien gewundert, obwohl doch alle mit der Partei zufrieden waren und die Militanz eigentlich fast überall sank.
Die Erklärung war dann recht einfach:
Die Leute mögen es nicht, wenn man einfach eine andere Partei als die gewählte einsetzt. Da steigt dann die Militanz kräftig an (weitere Details habe ich noch nicht herausgefunden).
Also hat man die Wahl zwischen Rebellionen und hohen Zöllen oder Ruhe im Staat und geringeren Einnahmen.
Ich habe mich ja immer über die hohe Militanz und die vielen Rebellionen in Spanien gewundert, obwohl doch alle mit der Partei zufrieden waren und die Militanz eigentlich fast überall sank.
Die Erklärung war dann recht einfach:
Die Leute mögen es nicht, wenn man einfach eine andere Partei als die gewählte einsetzt. Da steigt dann die Militanz kräftig an (weitere Details habe ich noch nicht herausgefunden).
Also hat man die Wahl zwischen Rebellionen und hohen Zöllen oder Ruhe im Staat und geringeren Einnahmen.
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Kapitel 3
Dominanz in Europa - Triumph von Stahl und Diplomatie
Im dritten Kapitel werde ich den Ratschlag des Dr. Evil befolgen und Spaniens Ruhm in Europa selbst vergrößern. Wir lassen die ehemaligen Kolonien in Ruhe und konzentrieren uns auf Europa.
Für mich wird dies das spannendste Kapitel, da die europäischen Mächte und Bündnisse doch mehr Klang haben als Ecuador oder Ägypten.
Zuerst die Situation:
Die führende Macht in Europa ist ganz klar GB, das aber in Europa keine direkte Macht ausübt. Auf dem Kontinent hat Österreich-Ungarn den Krieg gegen Preußen 1866 gewonnen, zudem einen Krieg gegen Russland und ist damit die beherrschende Macht auf dem Kontinent, stärker noch als Russland.
Das osmanische Reich schlägt sich gut, ist aber auf dem Rückzug.
Preußen ist militärisch schwach und allenfalls vom Prestige und der Industrie her eine Großmacht.
Russland hat überall Erfolg, nur nicht in Europa.
Frankreich ist die zweitstärkste Macht in Europa, etwas schwächer als Ö-U.
In Italien hat Sizilien den Papst annektiert, die Toskana fast überrannt, Piemont konnte einige Gebiete des Papstes einnehmen.
Sizilien und Frankreich sind unsere Freunde, daher setze ich mir folgende Ziele:
Primärziel: Österreich-Ungarn muss gedemütigt werden, Gebiete abgeben, und darf keine führende Rolle mehr in Europa spielen. Österreich ist unser Feind.
Sekundärziel: Wenn Ersteres gelingt, kommt GB dran. Ist die spanische Hegemonie auf dem Kontinent gesichert, wird Spanien mit seinen Freunden zusammen nach der Insel greifen.
Um das Primärziel zu erreichen, gilt es folgende Unterpunkte anzustreben:
1. Einigung Italiens durch Sizilien, Einbindung Italiens in ein Bündnis mit Spanien.
2. Erhalt des Bündnisses mit Frankreich
3. Ein (erzwungenes) Bündnis mit Preußen, Preußen soll spanischer Satellitenstaat werden!
Dominanz in Europa - Triumph von Stahl und Diplomatie
Im dritten Kapitel werde ich den Ratschlag des Dr. Evil befolgen und Spaniens Ruhm in Europa selbst vergrößern. Wir lassen die ehemaligen Kolonien in Ruhe und konzentrieren uns auf Europa.
Für mich wird dies das spannendste Kapitel, da die europäischen Mächte und Bündnisse doch mehr Klang haben als Ecuador oder Ägypten.
Zuerst die Situation:
Die führende Macht in Europa ist ganz klar GB, das aber in Europa keine direkte Macht ausübt. Auf dem Kontinent hat Österreich-Ungarn den Krieg gegen Preußen 1866 gewonnen, zudem einen Krieg gegen Russland und ist damit die beherrschende Macht auf dem Kontinent, stärker noch als Russland.
Das osmanische Reich schlägt sich gut, ist aber auf dem Rückzug.
Preußen ist militärisch schwach und allenfalls vom Prestige und der Industrie her eine Großmacht.
Russland hat überall Erfolg, nur nicht in Europa.
Frankreich ist die zweitstärkste Macht in Europa, etwas schwächer als Ö-U.
In Italien hat Sizilien den Papst annektiert, die Toskana fast überrannt, Piemont konnte einige Gebiete des Papstes einnehmen.
Sizilien und Frankreich sind unsere Freunde, daher setze ich mir folgende Ziele:
Primärziel: Österreich-Ungarn muss gedemütigt werden, Gebiete abgeben, und darf keine führende Rolle mehr in Europa spielen. Österreich ist unser Feind.
Sekundärziel: Wenn Ersteres gelingt, kommt GB dran. Ist die spanische Hegemonie auf dem Kontinent gesichert, wird Spanien mit seinen Freunden zusammen nach der Insel greifen.
Um das Primärziel zu erreichen, gilt es folgende Unterpunkte anzustreben:
1. Einigung Italiens durch Sizilien, Einbindung Italiens in ein Bündnis mit Spanien.
2. Erhalt des Bündnisses mit Frankreich
3. Ein (erzwungenes) Bündnis mit Preußen, Preußen soll spanischer Satellitenstaat werden!
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-- Fortsetzung von Kapitel 3 --
Vorbereitungsphase
Die ersten Jahre musste ich dafür verwenden, die Industrie gut auszubauen. Aus den Kapiteln davor hatte ich gelernt, dass nur eine gute Wirtschaft einen guten Krieg liefern kann, ohne völlig bankrott zu gehen dabei.
Ich tauschte mit Frankreich Frühe Eisenbahn gegen Eiserne Vorderari und Punktverteidigung, immer gemäß dem vorher herausgefundenen Prinzip. Ich erfinde nur nicht-militärische Sachen und erhandle mir die militärischen. Ich habe es mir aber hier zur Hausregel gemacht im Kapitel 3, dass ich kein Land mehr hergeben darf für Technologien. Spanien ist zu stolz dafür, um Land herauszurücken!
Ich ließ jedoch Marokko frei, weil es mir nichts nützte und nur meinen BB hochhielt. Im Nachhinein betrachtet hätte ich das in zwei Stufen annektieren sollen, dann könnte ich mir jetzt leisten, es zu behalten.
Ich setzte die Verbrechensbekämpfung auf Max und auch die Sozialausgaben, weil es nicht viel kostete und evtl. viel brächte. Das ist etwas auf Glück und Zufall gehofft, aber wir werden sehen, ob es sich auszahlt. In jedem Fall gibt das ja auch ein Minus auf Bewusstsein, schon mal gut.
Das Budget 1871:

Da ich zwei Stufen Eisenbahn direkt hinterneinander erfand, beschäftigte ich mich die ersten Jahre ausschließlich mit dem Eisenbahnausbau.
Ich baute noch zwei Stahlfabriken, Stahl geht immer gut und ist enorm wichtig für die Eisenbahnen. Spanien ist der weltgrößte Stahlproduzent.
Später kam auch noch ein Sägewerk auf den Kanaren hinzu (ich hatte erst jetzt entdeckt, dass die mit der West-Sahara eine Provinz bilden, und somit Araber in meinen Fabriken arbeiten können!).
Dabei verschuldete ich mich ganz ordentlich und zahlte über die ersten fünf Jahre nur Kredite ab. Mein Gewinn erhöhte sich aber auch bald ansehnlich.
Dabei musste ich mal wieder über die Kredite nachdenken.
(dieser Teil wird sehr technisch)
Kredite - wann?
Ich hatte mich immer gefragt, ob Kredite aufnehmen nicht sogar ein gutes Geschäft ist. Schließlich zahlt man ja ab einer gewissen Wirtschaftstechnologie (ich weiß den Namen nicht mehr, ist eine getriggerte) den Kredit mit Gewinn ab, d.h. für 100 investierte Pfund sinkt der Kredit um 105 (später evtl. sogar um 110). Man macht also 5 Pfund Gewinn!
Natürlich muss man aber auch Zinsen Zahlen, und deswegen habe ich mal gerechnet, wann sich das Bauen von Eisenbahnen auf Kredit lohnt:
Angenommen, die Zinsen sind 15%, Darlehenrückzahlungsrate 105 Pfund.
Ich mache 50000 Pfund Schulden, es ergibt sich (50000*0,15)/365=20,55 Pfund Zinsen pro Tag.
Der Gewinn ist 5 Pfund pro 100, also 50000*(5/100)=2500 Pfund insgesamt.
Wie viele Tage darf ich also die Zinsen zahlen?
Genau, 2500/20,55=121 Tage. In 121 Tagen muss ich die Schuldensumme wieder verdient haben. Pro Tag muss ich also 50000/121=413 Pfund Gewinn machen, damit es ein Nullsummenspiel bleibt.
Die 121 Tage sind bei den Vorbedingungen immer gleich, egal, wie hoch die Schuldensumme ist. Man kann also andersherum ausrechnen orientiert am Tagesgewinn, wieviel Schulden man machen darf. Einfach Tagesgewinn*121 und man erhält das "kritische" Kreditvolumen.
Ändert sich dann durch Fortschritt der Zinssatz, wird das natürlich freundlicher.
Wenn man nur noch 12% Zinsen zahlen muss, so hat man 152 Tage Zeit, den Kredit wieder hereinzuholen. Bei 50000 Pfund Schulden muss man also nur noch 329 Pfund pro Tag verdienen.
Man könnte meinen, das sei sehr theoretisch, da man ja die Zinsen laufend zurückzahlt und sich so der Kredit tilgt, aber das trügt. Ich habe das mal ausgerechnet, es werden dann statt 165 Pfund/Tag eben 160 Pfund/Tag, die man verdienen muss, soo groß ist der Unterschied nicht. Das ist auch nicht verwunderlich, da jede zurückgezahlten 100 Pfund das Tageseinkommen am nächsten Tag ja nur ganz gering erhöhen (um 0,04315, um genau zu sein).
--Ende Kredite--
Im Juni 1874 tauschte ich nochmal Technologien mit Frankreich, im Mai 1876 schließlich mit Sizilien, ich gab ihnen die Militärtechnologien vom Franzosen, damit sie in den Kriegen dort besser aussähen.
Am 1.1.1876 wurde Marokko befreit, mein BB-Wert lag danach bei beruhigenden 5.
Die Einigung Italiens
Am 14. September 1876 erklärte Sizilien Sardinien-Piemont den Krieg. Spanien als treuer Bündnispartner Siziliens stieg in den Krieg ein. Wir baten Frankreich jedoch, sich da herauszuhalten, wir wollten nicht, dass Frankreich am Ende noch Provinzen gewinnt!
Also, ein optimaler Beginn, ich wollte den Krieg eigentlich alleine erklären, wenn mein Bündnis mit Frankreich gerade ausgelaufen war, aber so ist es ja auch gut.
Die beiden Kontrahenten waren exakt gleich stark, Piemont stand jedoch in gut befestigten Stellungen, die Sizilien erstmal knacken müsste.
Schnell wurde in Spanien gemustert und 5 Divisionen eingeschifft und nach Italien verfrachtet. Dies waren unsere Helden:

Dabei fand ich heraus, dass man eigene Divisionen auf dem Gebiet Verbündeter sehr wohl auffrischen kann (wie auch auf See), nicht aber die Expeditionstruppen, auch wenn sie auf solchem Gebiet stehen.
Ich gab die Divisionen dennoch an Sizilien als Expeditionstruppen, um den Unterhalt nicht zahlen zu müssen (und weil ich das mal ausprobieren wollte).
Sie landeten in Livorno und liefen gleich Richtung Lucca, welches dank unserer Truppen einfach überrannt wurde. Weiter ging es nach Massa, und so sah es aus am 19. Januar 1877:

Wir besetzten Massa und Parma und drehten dann nach Osten (und nicht wie die KI es gerne wollte, nach Westen), um den Kessel um Bologna zu schließen, wo die Sizilianer schließlich vorgedrungen waren.
Die Situation am 14. Mai 1877:

Unter der Führung des Generals Belda konnte der Piemontesische Widerstand dort gebrochen werden, die Truppen wurden vernichtet. Daraufhin brach die Front völlig zusammen, nach der Einnahme Bolognas stürmte alles nach Westen und am 13. Dezember 1877 stand General Belda in Turin:

Weihnachten wurde in den Alpen gefeiert, am 1. Februar 1878 schloss Sizilien den folgenden Frieden:

Piemont war sehr geschwächt aus dem Krieg hervorgegangen, ich war mir sicher, dass die Einigung Italiens von nun an auch ohne mein Zutun erfolgen würde. Es fehlte ja nur noch Florenz und ein erneuter Krieg gegen Piemont mit der Einnahme Turins.
Wie erwartet erklärte Sizilien auch bald darauf der Toskana den Krieg, aber zu meinem Erstaunen musste ich ansehen, wie die zwei Divisionen dort die Berge um Florenz gegen eine Welle nach der anderen hielten!
Es wurde also Zeit für einen zweiten Einsatz des Generals Belda, der dann schließlich die Schlacht für Sizilien entschied.

Am 15. September 1879 annektierte Sizilien wie erwartet die Toskana.
Während ich dann schon mit ganz anderen Dingen beschäftigt war, erklärte Sizilien am 9. September 1883 Sardinien-Piemont erneut den Krieg, und ich durfte mich dann am 28. November 1883 von folgendem überraschen lassen:

Erster Schritt erfüllt.
Viva Italia!
-- Fortsetzung folgt --
Vorbereitungsphase
Die ersten Jahre musste ich dafür verwenden, die Industrie gut auszubauen. Aus den Kapiteln davor hatte ich gelernt, dass nur eine gute Wirtschaft einen guten Krieg liefern kann, ohne völlig bankrott zu gehen dabei.
Ich tauschte mit Frankreich Frühe Eisenbahn gegen Eiserne Vorderari und Punktverteidigung, immer gemäß dem vorher herausgefundenen Prinzip. Ich erfinde nur nicht-militärische Sachen und erhandle mir die militärischen. Ich habe es mir aber hier zur Hausregel gemacht im Kapitel 3, dass ich kein Land mehr hergeben darf für Technologien. Spanien ist zu stolz dafür, um Land herauszurücken!
Ich ließ jedoch Marokko frei, weil es mir nichts nützte und nur meinen BB hochhielt. Im Nachhinein betrachtet hätte ich das in zwei Stufen annektieren sollen, dann könnte ich mir jetzt leisten, es zu behalten.
Ich setzte die Verbrechensbekämpfung auf Max und auch die Sozialausgaben, weil es nicht viel kostete und evtl. viel brächte. Das ist etwas auf Glück und Zufall gehofft, aber wir werden sehen, ob es sich auszahlt. In jedem Fall gibt das ja auch ein Minus auf Bewusstsein, schon mal gut.
Das Budget 1871:

Da ich zwei Stufen Eisenbahn direkt hinterneinander erfand, beschäftigte ich mich die ersten Jahre ausschließlich mit dem Eisenbahnausbau.
Ich baute noch zwei Stahlfabriken, Stahl geht immer gut und ist enorm wichtig für die Eisenbahnen. Spanien ist der weltgrößte Stahlproduzent.
Später kam auch noch ein Sägewerk auf den Kanaren hinzu (ich hatte erst jetzt entdeckt, dass die mit der West-Sahara eine Provinz bilden, und somit Araber in meinen Fabriken arbeiten können!).
Dabei verschuldete ich mich ganz ordentlich und zahlte über die ersten fünf Jahre nur Kredite ab. Mein Gewinn erhöhte sich aber auch bald ansehnlich.
Dabei musste ich mal wieder über die Kredite nachdenken.
(dieser Teil wird sehr technisch)
Kredite - wann?
Ich hatte mich immer gefragt, ob Kredite aufnehmen nicht sogar ein gutes Geschäft ist. Schließlich zahlt man ja ab einer gewissen Wirtschaftstechnologie (ich weiß den Namen nicht mehr, ist eine getriggerte) den Kredit mit Gewinn ab, d.h. für 100 investierte Pfund sinkt der Kredit um 105 (später evtl. sogar um 110). Man macht also 5 Pfund Gewinn!
Natürlich muss man aber auch Zinsen Zahlen, und deswegen habe ich mal gerechnet, wann sich das Bauen von Eisenbahnen auf Kredit lohnt:
Angenommen, die Zinsen sind 15%, Darlehenrückzahlungsrate 105 Pfund.
Ich mache 50000 Pfund Schulden, es ergibt sich (50000*0,15)/365=20,55 Pfund Zinsen pro Tag.
Der Gewinn ist 5 Pfund pro 100, also 50000*(5/100)=2500 Pfund insgesamt.
Wie viele Tage darf ich also die Zinsen zahlen?
Genau, 2500/20,55=121 Tage. In 121 Tagen muss ich die Schuldensumme wieder verdient haben. Pro Tag muss ich also 50000/121=413 Pfund Gewinn machen, damit es ein Nullsummenspiel bleibt.
Die 121 Tage sind bei den Vorbedingungen immer gleich, egal, wie hoch die Schuldensumme ist. Man kann also andersherum ausrechnen orientiert am Tagesgewinn, wieviel Schulden man machen darf. Einfach Tagesgewinn*121 und man erhält das "kritische" Kreditvolumen.
Ändert sich dann durch Fortschritt der Zinssatz, wird das natürlich freundlicher.
Wenn man nur noch 12% Zinsen zahlen muss, so hat man 152 Tage Zeit, den Kredit wieder hereinzuholen. Bei 50000 Pfund Schulden muss man also nur noch 329 Pfund pro Tag verdienen.
Man könnte meinen, das sei sehr theoretisch, da man ja die Zinsen laufend zurückzahlt und sich so der Kredit tilgt, aber das trügt. Ich habe das mal ausgerechnet, es werden dann statt 165 Pfund/Tag eben 160 Pfund/Tag, die man verdienen muss, soo groß ist der Unterschied nicht. Das ist auch nicht verwunderlich, da jede zurückgezahlten 100 Pfund das Tageseinkommen am nächsten Tag ja nur ganz gering erhöhen (um 0,04315, um genau zu sein).
--Ende Kredite--
Im Juni 1874 tauschte ich nochmal Technologien mit Frankreich, im Mai 1876 schließlich mit Sizilien, ich gab ihnen die Militärtechnologien vom Franzosen, damit sie in den Kriegen dort besser aussähen.
Am 1.1.1876 wurde Marokko befreit, mein BB-Wert lag danach bei beruhigenden 5.
Die Einigung Italiens
Am 14. September 1876 erklärte Sizilien Sardinien-Piemont den Krieg. Spanien als treuer Bündnispartner Siziliens stieg in den Krieg ein. Wir baten Frankreich jedoch, sich da herauszuhalten, wir wollten nicht, dass Frankreich am Ende noch Provinzen gewinnt!
Also, ein optimaler Beginn, ich wollte den Krieg eigentlich alleine erklären, wenn mein Bündnis mit Frankreich gerade ausgelaufen war, aber so ist es ja auch gut.
Die beiden Kontrahenten waren exakt gleich stark, Piemont stand jedoch in gut befestigten Stellungen, die Sizilien erstmal knacken müsste.
Schnell wurde in Spanien gemustert und 5 Divisionen eingeschifft und nach Italien verfrachtet. Dies waren unsere Helden:

Dabei fand ich heraus, dass man eigene Divisionen auf dem Gebiet Verbündeter sehr wohl auffrischen kann (wie auch auf See), nicht aber die Expeditionstruppen, auch wenn sie auf solchem Gebiet stehen.
Ich gab die Divisionen dennoch an Sizilien als Expeditionstruppen, um den Unterhalt nicht zahlen zu müssen (und weil ich das mal ausprobieren wollte).
Sie landeten in Livorno und liefen gleich Richtung Lucca, welches dank unserer Truppen einfach überrannt wurde. Weiter ging es nach Massa, und so sah es aus am 19. Januar 1877:

Wir besetzten Massa und Parma und drehten dann nach Osten (und nicht wie die KI es gerne wollte, nach Westen), um den Kessel um Bologna zu schließen, wo die Sizilianer schließlich vorgedrungen waren.
Die Situation am 14. Mai 1877:

Unter der Führung des Generals Belda konnte der Piemontesische Widerstand dort gebrochen werden, die Truppen wurden vernichtet. Daraufhin brach die Front völlig zusammen, nach der Einnahme Bolognas stürmte alles nach Westen und am 13. Dezember 1877 stand General Belda in Turin:

Weihnachten wurde in den Alpen gefeiert, am 1. Februar 1878 schloss Sizilien den folgenden Frieden:

Piemont war sehr geschwächt aus dem Krieg hervorgegangen, ich war mir sicher, dass die Einigung Italiens von nun an auch ohne mein Zutun erfolgen würde. Es fehlte ja nur noch Florenz und ein erneuter Krieg gegen Piemont mit der Einnahme Turins.
Wie erwartet erklärte Sizilien auch bald darauf der Toskana den Krieg, aber zu meinem Erstaunen musste ich ansehen, wie die zwei Divisionen dort die Berge um Florenz gegen eine Welle nach der anderen hielten!
Es wurde also Zeit für einen zweiten Einsatz des Generals Belda, der dann schließlich die Schlacht für Sizilien entschied.

Am 15. September 1879 annektierte Sizilien wie erwartet die Toskana.
Während ich dann schon mit ganz anderen Dingen beschäftigt war, erklärte Sizilien am 9. September 1883 Sardinien-Piemont erneut den Krieg, und ich durfte mich dann am 28. November 1883 von folgendem überraschen lassen:

Erster Schritt erfüllt.
Viva Italia!
-- Fortsetzung folgt --
-
Oliver Guinnes
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Wirklich ein feiner Bericht! Ihr habt die Ostertage wohl genutzt!
Oliver Guinnes - Teilzeitfilibuster
Hurry up, guys! Don't waste valuable drinking time.
Die Geschichte Frankreichs! abgebrochen
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Die Geschichte Frankreichs! abgebrochen
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schwarzrotgold
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+8
--- Fortsetzung von Kapitel 3 ---
Die Einigung Italiens hatte keinen besonderen Spielsinn, sie bringt Spanien außer einem loyalen Verbündeten nicht viel, aber ich persönlich hatte noch nie in einem Victoria-Spiel die italienische Einigung beobachten können, weswegen ich da ein wenig nachhelfen wollte.
Spanien hatte nun einen geringen BB-Wert, zwei große Freunde mit Frankreich und Italien, eine starke Wirtschaft und eine gute Armee. Es ward Zeit für weitere Expansion!
Der Fall Preußens
Nun war es an der Zeit, das zweite gesteckte Ziel zu erreichen, und ich suchte nach einem Hebel, um ein Standbein in Norddeutschland zu bekommen, von dem aus ich die spanischen Truppen nach Zentraleuropa schicken konnte.
Schnell fiel mein Blick auf Oldenburg. Oldenburg ist ein seltsames Land, normalerweise mit einer enormen Bevölkerung, es wäre eine sinnvolle Erweiterung für das spanische Gebiet, obwohl es keine direkte Grenze zu Preußen hatte.
Schnell wurden 24 reguläre Divisionen ausgehoben, die Wirtschaft auf Krieg umgestellt (Verteidigung und Militär auf Max) und die Truppen Richtung Oldenburg verladen.
Ich dachte mir dabei, Oldenburg sei ja nicht mit Preußen verbündet, lediglich mit ein paar Kleinstaaten, so dass das Ganze eine schnelle Angelegenheit würde.
Da machte ich Bekanntschaft mit dem Faktum "Preußen garantiert Oldenburg die Unabhängigkeit". Sofort erklärte mir Preußen mit ner Menge anderer Kleinstaaten den Krieg, der auch dann nicht beendet war, als Oldenburg annektiert war.
Nachdem es dort eine Weile hin und her ging, wobei ich mich auf Verteidigung des Eroberten konzentrierte, schloss ich einen weißen Frieden mit Preußen und den ganzen anderen.
Die Schlacht um Oldenburg

Am 19. Dezember 1880 annektierten wir Oldenburg, am 22. Mai 1881 auch Bremen.
In der Tat hatte Oldenburg eine merkwürdige Bevölkerungskonstellation:
Willkommen in der sozialistischen Kommune Oldenburg, dem Ort Freien Denkens und religiöser Toleranz!
In Oldenburg gibt es einen Haufen kleiner POPs aus den verschiedensten Staaten, demnach auch eine Menge Arbeitslose. Ich baute die bereits bestehende Kleider- und Luxuskleiderindustrie kräftig aus, stellte sogar noch eine Düngerfabrik dorthin, da meine Rüstungsindustrie hier einen Engpass hatte und sehr von Importen abhängig war.
Ich verbesserte in den folgenden Jahren meine Beziehungen zu Holland und konnte diese schließlich 1884 zu einem Verteidigungsbündnis bewegen, woraufhin ich ihnen sofort den Anspruch auf Angra Pequeña abhandelte, der mir noch zur Komplettierung der Kolonie in Südwestafrika fehlte. Noch wurde die Kolonie jedoch nicht beansprucht, ich wollte erst die nächsten Kulturentwicklungen dafür abwarten, um mehr Prestige zu erlangen.
Praktischerweise erlaubt das Bündnis ja auch den Durchmarsch, so dass ich bei einem Krieg mit Preußen hier kurze Wege von See aus hätte.
Ich bereitete also den Krieg mit Preußen vor, er sollte schnell und direkt ablaufen, weswegen ich mit großer Übermacht angreifen wollte und Berlin nehmen wollte möglichst bevor Preußen seine Reserven mobilisieren konnte. Preußen hatte nur 3 stehende Divisionen, der Rest der Militärstärke kam aus Reservedivisionen und einer veralteten Flotte.
Ich baute also 5 Panzerschiffe, 14 Dampftransporter, 8 Pioniere und 20 reguläre Divisionen, sammelte dann genug Manpower, um die Heere aufzufrischen (man kann sie auch im Reservepool lassen, den Heeresetat hochsetzen und dann die Divisionen aufstellen, dann haben sie volle Stärke und man spart sich die MP), und war schließlich bereit zum Angriff.
Doch was musste ich sehen?
Preußen war ein volles Militärbündnis mit Russland eingegangen!
Beim besten Willen, gegen beide zu kämpfen, das wollte ich nicht!
Also nutzte ich die Unabhängigkeitsgarantien Preußens zu meinen Gunsten aus. Spanien erklärte Mecklenburg am 18. April 1887 den Krieg, ein paar Kleinstaaten folgten, und Preußen stand zu seiner Garantie. Gegen Oldenburg hatte ich Frankreich noch nicht um Hilfe gebeten, aber hier tat ich es.
Mein Heer, 24 Divisionen, aufgeteilt in 4 Züge zu jeweils 5 Regulären und 1 Pionier (der soll dafür sorgen, dass sich die Truppen bei Bedarf schneller und besser einbuddeln) sollten direkt aussteigen, die spanische Armada wurde jedoch von der preußischen Hochseeflotte abgefangen

Die Seeschlacht am 3. Mai endete mit der kompletten Vernichtung der preußischen Flotte.
Daraufhin gingen die spansichen Truppen in Schwerin an Land und zogen schon bald gen Süden fort.
Am 4. Juni fiel Schwerin, am 17. Juni Wittenberge, die spanischen Truppen zogen auf Berlin und noch immer waren keine Verteidiger in Sicht.

Doch da! Auferstanden aus Ruinen und dem Feinde zugewandt, erhoben sich plötzlich aus dem Nichts 160000 Berliner, um den Spaniern Widerstand zu leisten!
Die Spanier waren den Verteidigern nur knapp überlegen, welche auch noch das Terrain besser kannten. Doch die überlegenen spanischen Generäle Baldrich, Martín, Montojo und Fernández de Córdoba machten diesen Nachteil wieder wett. Trotzdem stand die Schlacht ausgeglichen, erbittert wurde gekämpft, und eine Entscheidung fiel erst, als spanische Ersatztruppen aus Oldenburg, 72000 Mann unter General Martínez Campos, das Schlachtfeld erreichten.

Am 4. September war die Schlacht um Berlin gewonnen.
Derweil kämpfte Frankreich mit nur mäßigem Erfolg gegen seine Gegner Preußen und Baden auf der anderen Seite:

Der Widerstand im Norden jedoch war gebrochen und unter einigen kleineren Gefechten wurde das Land schließlich nach und nach besetzt.

Am 9. Januar 1888 annektierten wir Lübeck.
Am 3. März erreichte das 12. Korps von Zwolle kommend Münster und begann mit der Besetzung des Rheinlandes.
Am 5. Mai einigte sich Frankreich mit Mecklenburg auf einen weißen Frieden. Damit schieden sie aus dem großen Krieg leider aus. Pech für Frankreich, ich hätte ihm ja eine kleine Belohnung gegönnt!
Am 1. August annektierten wir Lippe-Detmold.
Anfang September schließlich hatte Spanien den gesamten Ostteil Preußens besetzt, dazu die Hälfte der rheinländischen Besitzungen. Am 10. September 1888 schließlich ging Preußen auf unser Friedensangebot ein:

¡Viva España!
Am 12. September annektierten wir schließlich auch noch Mecklenburg.
Am 17. September schließlich gaben wir Preußen ein erstes Geschenk unseres Vetrauens. Gegen 5 Technologien gaben wir ihnen 5 Provinzen: Neustrelitz, Schwerin, Lübeck, Lippe und Bremen. Zur Not wird Spanien eben auch noch Deutschland einigen!
Preußen am 17. September 1888
Der Stand 1888
Ich werde Preußen nun noch etwas Zeit zur Erholung geben, währenddessen der Schlag gegen Österreich vorbereitet wird.
Die stählerne Eisenbahn wurde erfunden, so dass sicher auch erstmal die Wirtschaft ein wenig gefördert werden muss. Gegen Österreich werden wir mehr aufbieten müssen!
--- Fortsetzung folgt ---
Die Einigung Italiens hatte keinen besonderen Spielsinn, sie bringt Spanien außer einem loyalen Verbündeten nicht viel, aber ich persönlich hatte noch nie in einem Victoria-Spiel die italienische Einigung beobachten können, weswegen ich da ein wenig nachhelfen wollte.
Spanien hatte nun einen geringen BB-Wert, zwei große Freunde mit Frankreich und Italien, eine starke Wirtschaft und eine gute Armee. Es ward Zeit für weitere Expansion!
Der Fall Preußens
Nun war es an der Zeit, das zweite gesteckte Ziel zu erreichen, und ich suchte nach einem Hebel, um ein Standbein in Norddeutschland zu bekommen, von dem aus ich die spanischen Truppen nach Zentraleuropa schicken konnte.
Schnell fiel mein Blick auf Oldenburg. Oldenburg ist ein seltsames Land, normalerweise mit einer enormen Bevölkerung, es wäre eine sinnvolle Erweiterung für das spanische Gebiet, obwohl es keine direkte Grenze zu Preußen hatte.
Schnell wurden 24 reguläre Divisionen ausgehoben, die Wirtschaft auf Krieg umgestellt (Verteidigung und Militär auf Max) und die Truppen Richtung Oldenburg verladen.
Ich dachte mir dabei, Oldenburg sei ja nicht mit Preußen verbündet, lediglich mit ein paar Kleinstaaten, so dass das Ganze eine schnelle Angelegenheit würde.
Da machte ich Bekanntschaft mit dem Faktum "Preußen garantiert Oldenburg die Unabhängigkeit". Sofort erklärte mir Preußen mit ner Menge anderer Kleinstaaten den Krieg, der auch dann nicht beendet war, als Oldenburg annektiert war.
Nachdem es dort eine Weile hin und her ging, wobei ich mich auf Verteidigung des Eroberten konzentrierte, schloss ich einen weißen Frieden mit Preußen und den ganzen anderen.
Die Schlacht um Oldenburg

Am 19. Dezember 1880 annektierten wir Oldenburg, am 22. Mai 1881 auch Bremen.
In der Tat hatte Oldenburg eine merkwürdige Bevölkerungskonstellation:
Willkommen in der sozialistischen Kommune Oldenburg, dem Ort Freien Denkens und religiöser Toleranz!
In Oldenburg gibt es einen Haufen kleiner POPs aus den verschiedensten Staaten, demnach auch eine Menge Arbeitslose. Ich baute die bereits bestehende Kleider- und Luxuskleiderindustrie kräftig aus, stellte sogar noch eine Düngerfabrik dorthin, da meine Rüstungsindustrie hier einen Engpass hatte und sehr von Importen abhängig war.
Ich verbesserte in den folgenden Jahren meine Beziehungen zu Holland und konnte diese schließlich 1884 zu einem Verteidigungsbündnis bewegen, woraufhin ich ihnen sofort den Anspruch auf Angra Pequeña abhandelte, der mir noch zur Komplettierung der Kolonie in Südwestafrika fehlte. Noch wurde die Kolonie jedoch nicht beansprucht, ich wollte erst die nächsten Kulturentwicklungen dafür abwarten, um mehr Prestige zu erlangen.
Praktischerweise erlaubt das Bündnis ja auch den Durchmarsch, so dass ich bei einem Krieg mit Preußen hier kurze Wege von See aus hätte.
Ich bereitete also den Krieg mit Preußen vor, er sollte schnell und direkt ablaufen, weswegen ich mit großer Übermacht angreifen wollte und Berlin nehmen wollte möglichst bevor Preußen seine Reserven mobilisieren konnte. Preußen hatte nur 3 stehende Divisionen, der Rest der Militärstärke kam aus Reservedivisionen und einer veralteten Flotte.
Ich baute also 5 Panzerschiffe, 14 Dampftransporter, 8 Pioniere und 20 reguläre Divisionen, sammelte dann genug Manpower, um die Heere aufzufrischen (man kann sie auch im Reservepool lassen, den Heeresetat hochsetzen und dann die Divisionen aufstellen, dann haben sie volle Stärke und man spart sich die MP), und war schließlich bereit zum Angriff.
Doch was musste ich sehen?
Preußen war ein volles Militärbündnis mit Russland eingegangen!
Beim besten Willen, gegen beide zu kämpfen, das wollte ich nicht!
Also nutzte ich die Unabhängigkeitsgarantien Preußens zu meinen Gunsten aus. Spanien erklärte Mecklenburg am 18. April 1887 den Krieg, ein paar Kleinstaaten folgten, und Preußen stand zu seiner Garantie. Gegen Oldenburg hatte ich Frankreich noch nicht um Hilfe gebeten, aber hier tat ich es.
Mein Heer, 24 Divisionen, aufgeteilt in 4 Züge zu jeweils 5 Regulären und 1 Pionier (der soll dafür sorgen, dass sich die Truppen bei Bedarf schneller und besser einbuddeln) sollten direkt aussteigen, die spanische Armada wurde jedoch von der preußischen Hochseeflotte abgefangen

Die Seeschlacht am 3. Mai endete mit der kompletten Vernichtung der preußischen Flotte.
Daraufhin gingen die spansichen Truppen in Schwerin an Land und zogen schon bald gen Süden fort.
Am 4. Juni fiel Schwerin, am 17. Juni Wittenberge, die spanischen Truppen zogen auf Berlin und noch immer waren keine Verteidiger in Sicht.

Doch da! Auferstanden aus Ruinen und dem Feinde zugewandt, erhoben sich plötzlich aus dem Nichts 160000 Berliner, um den Spaniern Widerstand zu leisten!
Die Spanier waren den Verteidigern nur knapp überlegen, welche auch noch das Terrain besser kannten. Doch die überlegenen spanischen Generäle Baldrich, Martín, Montojo und Fernández de Córdoba machten diesen Nachteil wieder wett. Trotzdem stand die Schlacht ausgeglichen, erbittert wurde gekämpft, und eine Entscheidung fiel erst, als spanische Ersatztruppen aus Oldenburg, 72000 Mann unter General Martínez Campos, das Schlachtfeld erreichten.

Am 4. September war die Schlacht um Berlin gewonnen.
Derweil kämpfte Frankreich mit nur mäßigem Erfolg gegen seine Gegner Preußen und Baden auf der anderen Seite:

Der Widerstand im Norden jedoch war gebrochen und unter einigen kleineren Gefechten wurde das Land schließlich nach und nach besetzt.

Am 9. Januar 1888 annektierten wir Lübeck.
Am 3. März erreichte das 12. Korps von Zwolle kommend Münster und begann mit der Besetzung des Rheinlandes.
Am 5. Mai einigte sich Frankreich mit Mecklenburg auf einen weißen Frieden. Damit schieden sie aus dem großen Krieg leider aus. Pech für Frankreich, ich hätte ihm ja eine kleine Belohnung gegönnt!
Am 1. August annektierten wir Lippe-Detmold.
Anfang September schließlich hatte Spanien den gesamten Ostteil Preußens besetzt, dazu die Hälfte der rheinländischen Besitzungen. Am 10. September 1888 schließlich ging Preußen auf unser Friedensangebot ein:

¡Viva España!
Am 12. September annektierten wir schließlich auch noch Mecklenburg.
Am 17. September schließlich gaben wir Preußen ein erstes Geschenk unseres Vetrauens. Gegen 5 Technologien gaben wir ihnen 5 Provinzen: Neustrelitz, Schwerin, Lübeck, Lippe und Bremen. Zur Not wird Spanien eben auch noch Deutschland einigen!
Preußen am 17. September 1888
Der Stand 1888
Ich werde Preußen nun noch etwas Zeit zur Erholung geben, währenddessen der Schlag gegen Österreich vorbereitet wird.
Die stählerne Eisenbahn wurde erfunden, so dass sicher auch erstmal die Wirtschaft ein wenig gefördert werden muss. Gegen Österreich werden wir mehr aufbieten müssen!
--- Fortsetzung folgt ---
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+8
--- Fortsetzung Kapitel 3 ---
Deutschland - "Einigung von oben" einmal anders
Im folgenden machte ich es mir zum Ziel, meinen Satelliten Preußen etwas zu päppeln und die deutsche Einigung von außen herbeizuführen, wenn auch der Name forthin Preußen sein würde. Dies ist wenig spannend, da ich einfach nur Kriege erklärte und Staaten annektierte. Daher nur im Protokoll die Daten und am Ende die Karten.
20. Februar 1889: Spanien erklärt Holstein den Krieg (die hatten keinen Bündnispartner)
21. März 1889: Spanien annektiert Holstein.
23. Juni 1889: Spanien erklärt Hessen-Kassel den Krieg
12. Oktober 1889: Spanien annektiert Hessen-Kassel
1. Februar 1891: Spanien erklärt Hessen-Darmstadt den Krieg und annektiert es am 7. Juni
14. Juli 1893: Spanien erklärt Frankfurt am Main den Krieg und annektiert es am 23. August.
Dies waren bisher alles Staaten ohne Verbündete. Ich annektierte selber, weil ich schon mal CTDs hatte, wenn Preußen annektiert. Das sollte sich aber ändern.
Ich gab Preußen Holstein und Hessen bis auf Darmstadt zurück gegen ein paar Techs und bereitete mich auf den nächsten größeren Krieg vor. Württemberg war nicht mit Österreich verbündet, dafür aber mit fast allen anderen Deutschen Kleinstaaten. Am 17. Oktober 1893 lief der Friedensvertrag mit Württemberg aus...
Deutschland im Anfang 1894
Ich brachte meine Truppen in Stellung, insgesamt 29 Divisionen, und wechselte mit Preußen von einem Verteidigungs- in ein volles Militärbündnis.
Am 18. April erklärte Spanien Württemberg den Krieg. Es kämpften nun:
Spanien, Preußen, Marokko
gegen
Württemberg, Baden, Bayern, Hamburg, Sachsen-Coburg-Gotha, Sachsen-Weimar
12 Divisionen waren in Hessen stationiert und marschierten gleich in Sachsen ein, der Rest stand in Süddeutschland und besetzte gleich Baden und Württemberg.
Die Situation am 6. Juni 1894
Bayerische Truppen konnten kurzfristig das noch spanische Darmstadt besetzen, auch Fulda konnten sie kurzfristig erobern, bis spanische Truppen sie schließlich zurückwarfen und sie in einem Kessel bei Aschaffenburg vernichteten.
Allerdings mobilisierte Bayern seine Reserve in München, so dass der spanische Vormarsch dort gestoppt wurde, und die 50000 Spanier dort sich bald über 80000 Bajuwaren gegenübersahen. Schnell wurde jedoch Entsatz gebracht und auch diese letzte Schlacht zu unseren Gunsten entschieden.
9. Juli 1894: Preußen annektiert Baden.
20. August 1894: Preußen annektiert Hamburg (das haben die ganz allein geschafft!)
4. Oktober 1894: Preußen annektiert Sachsen-Coburg-Gotha.
5. November 1894: Preußen annektiert Sachsen-Weimar.
19. Dezember 1894: Preußen akzeptiert Frieden mit Bayern und erhält Regensburg, Kaiserslautern, Würzburg, Bayreuth und Nürnberg, Aschaffenburg geht an Spanien. Spanien befindet sich aber weiterhin im Krieg mit Bayern. Die nun wieder bayerischen Provinzen werden aber schnell wieder besetzt, nur in München kommt wieder die bayerische Reserve zum Zug, die jedoch von den dort stationierten Spaniern ohne einen Mann Verlust vernichtet werden. Seltsamerweise bekamen die Bayern einen Abzug für "amphibische Landungsoperationen" im Kampf. Ob die aus der Isar aufgetaucht waren?
5. Februar 1895: Preußen schloss Frieden mit Württemberg und erhielt Ulm, Heilbronn und Tübingen.
21. März 1895: Spanien annektiert Württemberg, mit dem sie sich immer noch im Krieg befanden.
25. März 1895: Spanien schließt Frieden mit Bayern und erhält Ingolstadt und Augsburg.
Schnell wurden die spanischen Provinzen in Deutschland an Preußen übergeben im Austausch für einige Technologien. Auch mit Frankreich hatte ich vorher noch getauscht, so dass Spanien auch in der Marinetechnologie vorankam.
Deutschland 1895
Deutschland - "Einigung von oben" einmal anders
Im folgenden machte ich es mir zum Ziel, meinen Satelliten Preußen etwas zu päppeln und die deutsche Einigung von außen herbeizuführen, wenn auch der Name forthin Preußen sein würde. Dies ist wenig spannend, da ich einfach nur Kriege erklärte und Staaten annektierte. Daher nur im Protokoll die Daten und am Ende die Karten.
20. Februar 1889: Spanien erklärt Holstein den Krieg (die hatten keinen Bündnispartner)
21. März 1889: Spanien annektiert Holstein.
23. Juni 1889: Spanien erklärt Hessen-Kassel den Krieg
12. Oktober 1889: Spanien annektiert Hessen-Kassel
1. Februar 1891: Spanien erklärt Hessen-Darmstadt den Krieg und annektiert es am 7. Juni
14. Juli 1893: Spanien erklärt Frankfurt am Main den Krieg und annektiert es am 23. August.
Dies waren bisher alles Staaten ohne Verbündete. Ich annektierte selber, weil ich schon mal CTDs hatte, wenn Preußen annektiert. Das sollte sich aber ändern.
Ich gab Preußen Holstein und Hessen bis auf Darmstadt zurück gegen ein paar Techs und bereitete mich auf den nächsten größeren Krieg vor. Württemberg war nicht mit Österreich verbündet, dafür aber mit fast allen anderen Deutschen Kleinstaaten. Am 17. Oktober 1893 lief der Friedensvertrag mit Württemberg aus...
Deutschland im Anfang 1894
Ich brachte meine Truppen in Stellung, insgesamt 29 Divisionen, und wechselte mit Preußen von einem Verteidigungs- in ein volles Militärbündnis.
Am 18. April erklärte Spanien Württemberg den Krieg. Es kämpften nun:
Spanien, Preußen, Marokko
gegen
Württemberg, Baden, Bayern, Hamburg, Sachsen-Coburg-Gotha, Sachsen-Weimar
12 Divisionen waren in Hessen stationiert und marschierten gleich in Sachsen ein, der Rest stand in Süddeutschland und besetzte gleich Baden und Württemberg.
Die Situation am 6. Juni 1894
Bayerische Truppen konnten kurzfristig das noch spanische Darmstadt besetzen, auch Fulda konnten sie kurzfristig erobern, bis spanische Truppen sie schließlich zurückwarfen und sie in einem Kessel bei Aschaffenburg vernichteten.
Allerdings mobilisierte Bayern seine Reserve in München, so dass der spanische Vormarsch dort gestoppt wurde, und die 50000 Spanier dort sich bald über 80000 Bajuwaren gegenübersahen. Schnell wurde jedoch Entsatz gebracht und auch diese letzte Schlacht zu unseren Gunsten entschieden.
9. Juli 1894: Preußen annektiert Baden.
20. August 1894: Preußen annektiert Hamburg (das haben die ganz allein geschafft!)
4. Oktober 1894: Preußen annektiert Sachsen-Coburg-Gotha.
5. November 1894: Preußen annektiert Sachsen-Weimar.
19. Dezember 1894: Preußen akzeptiert Frieden mit Bayern und erhält Regensburg, Kaiserslautern, Würzburg, Bayreuth und Nürnberg, Aschaffenburg geht an Spanien. Spanien befindet sich aber weiterhin im Krieg mit Bayern. Die nun wieder bayerischen Provinzen werden aber schnell wieder besetzt, nur in München kommt wieder die bayerische Reserve zum Zug, die jedoch von den dort stationierten Spaniern ohne einen Mann Verlust vernichtet werden. Seltsamerweise bekamen die Bayern einen Abzug für "amphibische Landungsoperationen" im Kampf. Ob die aus der Isar aufgetaucht waren?
5. Februar 1895: Preußen schloss Frieden mit Württemberg und erhielt Ulm, Heilbronn und Tübingen.
21. März 1895: Spanien annektiert Württemberg, mit dem sie sich immer noch im Krieg befanden.
25. März 1895: Spanien schließt Frieden mit Bayern und erhält Ingolstadt und Augsburg.
Schnell wurden die spanischen Provinzen in Deutschland an Preußen übergeben im Austausch für einige Technologien. Auch mit Frankreich hatte ich vorher noch getauscht, so dass Spanien auch in der Marinetechnologie vorankam.
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Es kommt ab dem Jahr 1896 immer zu CTDs, sobald ich speichere.
Ich habe bis 1899 gespielt und einen Krieg gegen die USA überstanden, aber dann beim Speichern wars vorbei. Daher werde ich erstmal nicht fortsetzen, bis ich einen Tag gefunden habe, an dem ich das Spiel beenden kann und nachher auch die Zeit habe, davon zu erzählen!
Ich habe bis 1899 gespielt und einen Krieg gegen die USA überstanden, aber dann beim Speichern wars vorbei. Daher werde ich erstmal nicht fortsetzen, bis ich einen Tag gefunden habe, an dem ich das Spiel beenden kann und nachher auch die Zeit habe, davon zu erzählen!
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+4
Das mit den CTD ist ja wirklich übel bei euch.
Könnte das vielleicht daran liegen, daß der virtuelle Speicher zu gering eingestellt ist? Beim Speichern kommt nochmal ein deutlicher Extrabedarf dazu und wenn man eine fixe Zahl eingestellt hat verwaltet Windows das ja nicht mehr selber. Nur als Gedanke, da es ja immer beim Speichern aufzutreten scheint.
Marokko: In den Landhändlern hatte ich auch einige ominöse Fälle von selbst hergestellten Satelliten, die mit Minibevölkerung und ohne Fabriken unerhörte Industriewerte hatten (Zypern+Kreta). Prestige haben diese Satelliten meist ziemlich gut, da sie alle Techs erben, die man bei der Erstellung hatte. Kann nett sein, da die Satelliten militärisch dann Up-to-date sind, aber bei den Kulturtechs sind sie Konkurrenten.
Südamerika: Staaten (wie Südamerika, gilt aber für alle Staaten) sind erstmal nur teuer ohne Vorteile zu bringen. Haben die dann auch noch Kriminalitästicons (1 Kosten pro Tag und Icon bei voller Verbrechensbekämpfung) oder gar einen Haufen Fabriken bei geringer Bevölkerung, dann sind Staaten richtige Verlustbringer. Insbesondere vor den berüchtigten leeren russsichen Provinzen voller Fakriken sollte man sich hüten, wenn man noch etwas aufs Geld achten muß. Je höher der Schwierigkeitsgrad desto mehr baut die AI dann (wenn sie kann) Fabriken dort hinein, weil sie sich für die KI noch lohnen (starke Midifier). Erobert man sie dann kosten die Provinzen aber mit einem Male richtig viel Geld.
Europa: Das Spielziel finde ich für Spanien sehr gut (italienische Einigung), aber wie ist es mit der deutschen Einigung? Der BB bleibt doch bei euch hängen oder ist der noch zu gering bei euch um eine Auswirkung zu haben?
Könnte das vielleicht daran liegen, daß der virtuelle Speicher zu gering eingestellt ist? Beim Speichern kommt nochmal ein deutlicher Extrabedarf dazu und wenn man eine fixe Zahl eingestellt hat verwaltet Windows das ja nicht mehr selber. Nur als Gedanke, da es ja immer beim Speichern aufzutreten scheint.
Marokko: In den Landhändlern hatte ich auch einige ominöse Fälle von selbst hergestellten Satelliten, die mit Minibevölkerung und ohne Fabriken unerhörte Industriewerte hatten (Zypern+Kreta). Prestige haben diese Satelliten meist ziemlich gut, da sie alle Techs erben, die man bei der Erstellung hatte. Kann nett sein, da die Satelliten militärisch dann Up-to-date sind, aber bei den Kulturtechs sind sie Konkurrenten.
Südamerika: Staaten (wie Südamerika, gilt aber für alle Staaten) sind erstmal nur teuer ohne Vorteile zu bringen. Haben die dann auch noch Kriminalitästicons (1 Kosten pro Tag und Icon bei voller Verbrechensbekämpfung) oder gar einen Haufen Fabriken bei geringer Bevölkerung, dann sind Staaten richtige Verlustbringer. Insbesondere vor den berüchtigten leeren russsichen Provinzen voller Fakriken sollte man sich hüten, wenn man noch etwas aufs Geld achten muß. Je höher der Schwierigkeitsgrad desto mehr baut die AI dann (wenn sie kann) Fabriken dort hinein, weil sie sich für die KI noch lohnen (starke Midifier). Erobert man sie dann kosten die Provinzen aber mit einem Male richtig viel Geld.
Europa: Das Spielziel finde ich für Spanien sehr gut (italienische Einigung), aber wie ist es mit der deutschen Einigung? Der BB bleibt doch bei euch hängen oder ist der noch zu gering bei euch um eine Auswirkung zu haben?
- Jorrig
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Virtueller Speicher ist auf 768-1536 MB eingestellt, ich hatte letztens aber die Platte ein wenig voll, so dass dies durchaus ein Grund sein könnte. Ich werde es ausprobieren!
Bei den Satelliten sollte man also aufpassen, dass man die Kulturtechs für die nächste Runde noch nicht erforscht hat, denn alleine werden die die ja kaum erforschen können! Beim nächsten Mal denke ich daran.
Das mit Südamerika war mir vorher schon klar, ich wollte das ja mehr wegen des Stils durchziehen und einfach mal sehen, wie weit man damit kommt. Die Schwefelgebiete haben mir jedoch richtig was gebracht. Ich habe später dann mal zum Versuch eine Möbelfabrik da reinzubauen, und prompt brach mein Profit ein, da Schwefel profitabler war als Möbel. Die Fabrik wurde natürlich gleich wieder geschlossen.
In Europa habe ich natürlich zunächst mal den BB auf meine Kappe genommen. Ich war aber auch praktisch bei 0, so dass ich mir da einiges erlauben konnte. Da das jedoch Kleinstaaten waren, konnte ich immer gleich annektieren und zahlte also nie 2 pro Provinz. Im großen Krieg später habe ich nur 6 BB kassiert. Die Annexionen hat ja Preußen getätigt, ich bekam lediglich 1 für die Kriegserklärung, 1 für die Annexion Württembergs und 4 für die beiden bayerischen Provinzen. Insgesamt stehe ich damit bei 20 und werde mich jetzt wohl ein wenig zurückhalten müssen. Preußen und Frankreich haben jeweils ca. 6 BB (ich weiß nicht, wie Preußen DAS gemacht hat!), die USA haben jedoch 34.
Bei den Satelliten sollte man also aufpassen, dass man die Kulturtechs für die nächste Runde noch nicht erforscht hat, denn alleine werden die die ja kaum erforschen können! Beim nächsten Mal denke ich daran.
Das mit Südamerika war mir vorher schon klar, ich wollte das ja mehr wegen des Stils durchziehen und einfach mal sehen, wie weit man damit kommt. Die Schwefelgebiete haben mir jedoch richtig was gebracht. Ich habe später dann mal zum Versuch eine Möbelfabrik da reinzubauen, und prompt brach mein Profit ein, da Schwefel profitabler war als Möbel. Die Fabrik wurde natürlich gleich wieder geschlossen.
In Europa habe ich natürlich zunächst mal den BB auf meine Kappe genommen. Ich war aber auch praktisch bei 0, so dass ich mir da einiges erlauben konnte. Da das jedoch Kleinstaaten waren, konnte ich immer gleich annektieren und zahlte also nie 2 pro Provinz. Im großen Krieg später habe ich nur 6 BB kassiert. Die Annexionen hat ja Preußen getätigt, ich bekam lediglich 1 für die Kriegserklärung, 1 für die Annexion Württembergs und 4 für die beiden bayerischen Provinzen. Insgesamt stehe ich damit bei 20 und werde mich jetzt wohl ein wenig zurückhalten müssen. Preußen und Frankreich haben jeweils ca. 6 BB (ich weiß nicht, wie Preußen DAS gemacht hat!), die USA haben jedoch 34.
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--- Fortsetzung Kapitel 3 ---
Ich nehme schon einmal vorweg, dass ich das Kapitel (vielleicht auch den AAR) mit diesem Post beenden werde, das Spiel jedoch nicht bis zuende spielen konnte. Es geht bis zum Jahr 1913, dann war Ende.
Aber der Reihe nach!
Der Plan war zunächst, Preußen etwas erstarken zu lassen und in der Zwischenzeit Italien zu einem vollen Bündnis zu überreden, so dass sich dann beide auf Kosten Österreich-Ungarns in einem Krieg bereichern könnten, außerdem Österreich-Ungarn einen Zweifrontenkrieg auszufechten hätte.
Ich nutzte die Zeit, um ordentlich Schwere Kreuzer aufzulegen. Die USA hatten über 40, und wenn ich irgendwann einmal dagegen operieren wollte, sollte ich besser früh anfangen!
Bald darauf kam jedoch das Event "Nationalismus auf den Phillipinen", bzw. ein ähnliches, welches meine Beziehungen zu den USA um 150 verschlechterte. Prompt erklärten mir die USA den Krieg. Das war dumm, denn ich war nicht gut vorbereitet. Eiligst wurden 50000 Pioniere nach Kuba verlegt, wo ich die bereits gelandeten Amis unter ständigem Flottenausweichen schließlich tatsächlich in den Westen der Insel vertreiben konnte. Dies ist Wald/Berge, ich dachte also nicht im Traum daran, dort anzugreifen, sondern verschanzte mich meinerseits auf der Insel. Nach einigen Monaten boten die USA schließlich einen weißen Frieden an, der mich stolze 1 Prestige kostete.
Krieg gegen Österreich-Ungarn
Als ich den Krieg nun endlich los war, ging es los mit Österreich-Ungarn. Nach ein wenig Geldgeschenken, willigte Italien in ein volles Bündnis ein, und ich wartete nicht lange, brachte meine Armee in Position (ich musste noch etwas MP sammeln). 10 Divisionen auf preußisches Gelände, um den Angriff von dort zu unterstützen, den Rest (zunächst 22 Divisionen) nach Italien, um von dort schnell vorzustoßen. Für die nördliche Armee hatte ich keine besondere Planung, die südliche sollte schnell die Alpenberge besetzen, bevor Österreich richtig mobilisieren konnte, und dann wenn möglich nach Bayern vorstoßen. Der Kampf gegen Sachsen und Bayern war ausdrücklich gewollt.
Im Juli 1901 erklärte Spanien Österreich-Ungarn den Krieg.
Alles Bündnispartner auf beiden Seiten folgten willig in den Krieg. Es lief für Spanien zunächst alles nach Plan, die beiden Heeresgruppen im Süden stießen schnell vor und besetzten die Lande der überrumpelten Österreicher.
Vorstoß in Italien 1901
Zügig ging es voran im Süden zunächst, Provinz auf Provinz wurde erobert, schon bald standen die spanischen Armeen an der Grenze zu Bayern. Doch dann geriet die Offensive ins Stocken. Wir hatten weitere Divisionen gebracht, die Slowenien, Bosnien und Kroatien erobern sollten und dann möglichst nach Wien vorstoßen sollten. Eigentlich wollte ich von allen Seiten auf Wien zu, je nachdem, wer dann am besten durchkommt, der besetzt es.
Die Front verfestigte sich schließlich im Winter 1901/1902. Österreich-Ungarn brachte immer mehr Divisionen an die Front, während sich diese immer verlängerte und die spanischen Reihen dünner machte. Schließlich gingen die Österreicher sogar zur Gegenoffensive über, in der großen Schlacht um Zagreb, an der ca. 40 Divisionen beteiligt waren, mussten sie jedoch eine empfindliche Niederlage einstecken. Trotzdem riefen die Heere von teilweise mehr als 500000 Mann großen Respekt auf der spanischen Seite hervor. Schließlich mobilisierte Spanien doch, und frische Kräfte wurden schon bald an die Front gebracht und sollten die Entscheidung bringen.
Im Norden versuchte die spanische Armee wiederholt erfolglos, Karlsbad oder eine andere der Provinzen dort zu nehmen, immer wieder stellten sich ihr die Österreicher massiv entgegen, so dass sie nur eine Randrolle in dem Krieg spielte. Es gelang ihr jedoch zu Anfang, Görlitz zu erobern und von da aus nach Dresden zu marschieren und dies zu besetzen. Kurz darauf besetzte Preußen den Rest des Staates und bekam alle Provinzen bis auf Dresden. Ein Teilziel erfüllt!
Die Berge um Graz und Salzburg konnten nicht genommen werden, Zell am See viel schließlich sehr spät einer Offensive von 25 italienischen Divisionen zum Opfer, Graz konnte Spanien schließlich unter großen Verlusten stürmen, Salzburg blieb jedoch bis Kriegsende unerobert.
Ich konnte schließlich die spanischen Reserven anbringen, und die Frage war: Wohin mit ihnen?
Der Weg durch ganz Preußen schien mir zu lang, es sollte schon eine Landung im Mittelmeerraum sein.
Ich hätte sie an die Ostfront schicken können, allerdings hätte dies die Front wieder verlängert, es wäre zu vermehrten Aufständen im Hinterland gekommen, aber vor allem hätte es mich meinem Ziel nicht näher gebracht. Wien lag nämlich auf der anderen Seite von Graz, und dies konnten die Österreicher mit wenigen Truppen bequem halten.
Nein, ich schickte sie an Innsbruck vorbei und half den Preußen zunächst einmal dabei, Bayern endlich zu besetzen.
Mitte 1902 konnten wir München und Landshut nach größeren Gefechten besetzen (Österreich und Bayern waren außerdem nach Südwestdeutschland vorgedrungen), woraufhin Preußen brav annektierte. Ein Gegner weniger!
Daraufhin machte die Reserve einen Schwenk nach Osten und - nun auf der anderen Seite der Alpen - marschierte gen Wien. Die österreichischen Truppen in den Bergen drohten eingekesselt zu werden. Die Truppen waren bis nach St. Pölten marschiert, ich hatte schon den Sturm auf Wien befohlen, als Österreich das erste Friedensangebot sandte:
Friedensangebot am 1. Januar 1903
Natürlich lehnten wir dankbar ab. Zunächst würden wir sicher mit der Einnahme von Wien günstigere Bedingungen bekommen, zum anderen wollten wir lieber abwarten, dass Österreich Separatfrieden mit Preußen und Italien schloss, damit diese beiden noch gut Land bekämen.
Wien fiel dann kurz darauf im Frühjahr 1903 nach erbittertem Widerstand der Österreicher. Graz wurde in die Zange genommen, von Norden und Süden gestürmt, woraufhin die Alpenarmeen eingekreist waren.
Die Front in Kroatien und Slowenien wurde dünner auf der österreichischen Seite, es taten sich Lücken auf, in die die Reserven der Spanien entschlossen eindrangen. Der Widerstand Österreichs schien gebrochen, man sah dies schon an der Militärstärke (so bei 40 von vorher 150).
Da schloss Italien als Erster einen Separatfrieden:
Italien am 1. März 1904
Schnell besetzen wir natürlich die nun freigewordenen Regionen, und kurz darauf kam auch Preußen mit Österreich zu einem Friedensschluss:
Preußens Friede am 18. Juni 1904
Schließlich besetzte ich Wien wieder für Spanien, führte den Krieg noch ein wenig weiter, bis Österreich einen Frieden akzeptierte, in dem sie unser Satellitenstaat wurden. Großartig!
Intermezzo
Um Preußens Grenzen etwas abzurunden, erklärte ich 1905 Hannover den Krieg. Preußen als Satellit konnte den Krieg ja nicht erklären, fiel mir ein, da sie aber schon so gierig an den Grenzen Hannovers herumlungerten, tat ich ihnen den Gefallen. Hannover war auch nicht mehr mit Holland verbündet, das war früher immer der Hinderungsgrund.
Die Sache war kurz und schmerzlos, mit folgendem Ergebnis:
Preußen am 3. April 1905
Krieg gegen Russland
Mit den neuen Gebieten erstarkte Preußen ungemein und schob sich sogar an Spanien vorbei auf den vierten Platz im Militär. Auch Österreich hatte sich etwas erholt und war immerhin wieder über 100 Militärstärke angekommen. Russland war hier jedoch Dritter, und die Situation bot sich an, Russland den Krieg zu erklären. Spanien war damals auf dem Höhepunkt seiner Bündnispolitik. Ein Militärbündnis mit Preußen, Österreich-Ungarn, Italien und Frankreich unter Spaniens Leitung garantierte uns die Hegemonie auf dem Kontinent - es blieb nur Russland als Gegner dort übrig. Russland führte viele Kriege in Asien, hatte Nepal erobert, Korea annektiert, China viele Provinzen abgenommen, Russland war stark!
Aber nicht stark genug.
Direkt nach dem Intermezzo erklärte Spanien Russland den Krieg unter Anrufung seiner Verbündeten.
Schnell stießen die preußischen und österreichischen Armeen gemeinsam vor. Die Russen hatten ihnen nichts entgegenzusetzen. Spanien blockierte den Hafen von St. Petersburg (ich hätte dies auch erobern können, aber ich hatte mir zur Hausregel gemacht, dieses Absetzen auf der Hauptstadt nicht auszunutzen). Unhaltbar eroberten die Verbündeten Provinz um Provinz, bis schließlich die Preußen in St. Petersburg die preußische Fahne hissen konnten.
Russland bot uns einen Frieden an, in dem es 46 Provinzen hauptsächlich an Österreich und Preußen abgab. Da konnte ich nicht nein sagen!
Lebensraum im Osten
Man sieht hier die zwei unnützen Provinzen für Spanien in Bessarabien, ebenso sieht man, dass ich vorher Österreich die restlichen italienischen Kernprovinzen abgekauft hatte und sie Italien geschenkt hatte (kostete mich ca. 300k und 6-7 Techs, aber Ö-U war ja nun mein Verbündeter, und Geld hat Spanien im Überfluss).
Krieg gegen GB
Ja, jetzt wurde ich richtig übermütig!
Mit ganz Europa zu Spaniens Füßen, wie sollte uns da das perfide Albion etwas entgegensetzen können? Zumal Spanien in den Jahren des Krieges gegen Russland und danach kräftig die neuen Dreadnoughts baute. Schließlich wurde der Juni 1911 für die Kriegserklärung an GB festgesetzt. Dort besaß Spanien dann 25 Dreadnoughts, das war Weltspitze! Die USA besaßen 22, GB "nur" 16.
Wir bauten die neuen Tanks und stellten 30 Tankdivisionen für den Sturm auf die Insel auf. Insgesamt standen uns 50 Frachter zur Verfügung.
Guten Mutes begann ich den Krieg, schon bald konnten wir viele britische Schiffe versenken, die stolze britische Flotte lag schon bald auf dem Grund des Ärmelkanals.
Die Landeoperation in die leeren Provinzen Südenglands begann.
Heile kamen sie dort an und begannen, die Provinzen zu besetzen. Doch was mussten sie mir aus den Nachbarprovinzen berichten? Dort stand eine Armee in Cardiff bestehend aus 1.898.000 Soldaten!!
Damit hatte ich nicht gerechnet, ich dachte, GB hätte seine Divisionen viel weiter verteilt!
Dummerweise sind mir in den Seeschlachten auch fast alle Frachter gesunken (ich kann nur jedem raten, diese in eine Extraflotte zu stecken und immer ganz schnell aus der Gefahrenzone zu bringen bzw. erst anzubringen, wenn die großen Schlachten schon geschlagen sind!), ich konnte also die Armee auch nicht mehr evakuieren (mir blieben noch 4). Natürlich wurden die 50 Divisionen dort komplett vernichtet, ein herber Verlust!
Ich probierte auch eine andere Strategie und landete danach mit vielen kleinen Heeren an der Küste GBs, aber auch diese Armeen wurden eine nach der anderen vernichtet.
Währenddessen hatte GB meine Kolonie in Südafrika bereits erobert. Demgegenüber stand nur Gibraltar, welches von Spanien besetzt war.
Kleine Anekdote am Rande waren die Ionischen Inseln. Ständig sandten sie unverschämte Friedensangebote, z.B. Abtretung aller Kolonien in Südafrika an GB, damit ich Frieden mit den Ionischen Inseln hätte. Ganz Spanien zitterte!
Marokko war aber dumm genug und gab den Inseln 6 eigene Provinzen ab, die dann prompt von mir besetzt wurden, ebenso wie die Ionischen Inseln. Dies trieb meinen Warscore wieder etwas in der Höhe, da war ja immerhin eine Hauptstadt dabei.
Ich änderte also meine Strategie von "Schön Spielen" auf "Gewinnen". Die Insel konnte ich nicht erobern, also vergriff ich mich an GBs Bündnispartnern. Jede Hauptsadt bringt eine Menge Extra-Warscore, und wo gibt es eine Menge Hauptstädte? Genau, in Indien.
Also wurden mit den neuen Frachtern Divisionen nach Indien verlegt und nach und nach die Hauptstädte der ganzen kleinen indischen Staaten dort besetzt. Das war etwas riskant, es wurden mir auch einige Truppen vernichtet, aber hey!, das waren die mobilisierten Reserven, die kommen ja immer wieder!
Schon bald kam ich auf 100% Warscore, doch GB ignorierte stur meine Angebote auf eine Satellitisierung GBs. Als ich dann zum hundertsten Mal Preußen und Österreich die unnützen Expeditionstruppen zurückgegeben hatte, den hundertzwanzigsten Weißen Frieden zwischen irgendeinem indischen Kleinstaat, von dem ich nicht einmal weiß, wo er liegt bzw. wann ich ihn erobert hatte, abgelehnt und GB mein x-tes Friedensangebot ausschlug (auch "Gibraltar an Spanien" mit 2% Kosten akzeptierte es nicht), machten sie mir schließlich ein Angebot, das ich einfach nicht ausschlagen konnte. In einem Riesenfenster bot GB mir sage und schreibe 56 Provinzen für Frieden an, darunter Gibraltar und einen Haufen Überseebesitzungen!
Ja, und hier endet mein Bericht, denn den Klick der Gier bestrafte das gnadenlose Victoriaprogramm mit einem trockenen CTD.
Schon vor dem Krieg war ich Nr. 2 in der Welt vor GB und hinter USA, mit der Annahme dieses Friedens wäre ich evtl. sogar auf Platz 1 gerückt. In jedem Fall konnten mir sowohl GB als auch USA danach nicht mehr gefährlich werden, da ich eindeutig die stärkste Flotte besaß. Militärisch hatte ich mit den USA fast gleichgezogen, nur GB war noch weit weg. Ich machte sogar bei voller Mobilisierung aller Reserven noch Gewinn, die spanische Wirtschaft erarbeitete die zweithöchsten Exporte der Welt - vor GB und hinter den USA. Spanien war Marktführer bei Stahl, Panzern, Autos und auch Luxuskleidern.

Nach diesem Frieden wäre es wohl auch etwas langweilig geworden, es gab ja eigentlich keinen Gegner mehr auf der Welt für Spanien und seine Vasallen.
Fazit
Mir hat dieses Kapitel sehr viel Spaß gemacht, ich habe wieder viel über Victoria gelernt, z.B. über das Kämpfen mit Verbündeten. Es ist ja eigentlich unmöglich, einen Angriff zu koordinieren, man kann nicht sagen: Italiener greif du hier und hier an, dann komm ich von dort. Allerdings ist die KI immer sehr fleißig dabei, wenn man selber vorgeht. Schickt man also Truppen in den Kampf und die KI hat welche danebenstehen, so schickt sie diese sogleich nach. Das fand ich praktisch, so habe ich vielleicht mehr Verluste, kann aber bestimmen, wann wo angegriffen wird.
Meine Satelliten zu stärken, um schließlich mit ihnen gegen meine Gegner vorzugehen, das hat mir auch gefallen.
Gegen Ende habe ich auch endlich den Sinn des Kämpfens mit Reserven gesehen: Wenn man nämlich eine Anti-militaristische Regierung hat (und ständig ersetzen erhöhrt eben die Militanz der Bevölkerung), ist der Verteidigungsetat beschränkt, man kann also die ganzen Divisionen auf Minimalstärke gar nicht alle auffrischen. Die Reserven bekommt man jedoch mit voller Mannstärke und bekommt obendrein noch etwas MP dazu. Gegen Ende konnte ich die "Federano Publico" oder so nicht mehr dauernd absetzen, woraufhin ich beschloss, eben mit dieser Regierung zu leben, so gut es ging.
Ich bin eigentlich sogar ganz froh darüber, dass GB mich so vernichtend auf seiner Insel geschlagen hat. Ich wäre enttäuscht gewesen, wenn das große Empire sich so einfach von Spanien hätte besetzen lassen.
Insgesamt kann ich nur wieder sagen, wie wichtig eine gute Wirtschaft ist. Besonders die Eisenbahnen steigern enorm den Profit, das ist sofort spürbar und lohnt sich immer! Sobald neue, bessere Fabriken zu bauen sind wie Autos, Elektroteile, Panzer, werden diese gebaut, alte, unnütze geschlossen (Beton, Glas etc.), und wieder schnellt der Profit in die Höhe.
Ich habe jedenfalls eine Menge gelernt, es hat Spaß gemacht, den AAR zu schreiben. Ich hoffe, es hat dem ein oder anderen Leser ebenfalls gefallen. Vielleicht schreibe ich noch ein 4. Kapitel, wenn ich die Lust finde. Das wird dann aber etwas ganz anderes!
Ich nehme schon einmal vorweg, dass ich das Kapitel (vielleicht auch den AAR) mit diesem Post beenden werde, das Spiel jedoch nicht bis zuende spielen konnte. Es geht bis zum Jahr 1913, dann war Ende.
Aber der Reihe nach!
Der Plan war zunächst, Preußen etwas erstarken zu lassen und in der Zwischenzeit Italien zu einem vollen Bündnis zu überreden, so dass sich dann beide auf Kosten Österreich-Ungarns in einem Krieg bereichern könnten, außerdem Österreich-Ungarn einen Zweifrontenkrieg auszufechten hätte.
Ich nutzte die Zeit, um ordentlich Schwere Kreuzer aufzulegen. Die USA hatten über 40, und wenn ich irgendwann einmal dagegen operieren wollte, sollte ich besser früh anfangen!
Bald darauf kam jedoch das Event "Nationalismus auf den Phillipinen", bzw. ein ähnliches, welches meine Beziehungen zu den USA um 150 verschlechterte. Prompt erklärten mir die USA den Krieg. Das war dumm, denn ich war nicht gut vorbereitet. Eiligst wurden 50000 Pioniere nach Kuba verlegt, wo ich die bereits gelandeten Amis unter ständigem Flottenausweichen schließlich tatsächlich in den Westen der Insel vertreiben konnte. Dies ist Wald/Berge, ich dachte also nicht im Traum daran, dort anzugreifen, sondern verschanzte mich meinerseits auf der Insel. Nach einigen Monaten boten die USA schließlich einen weißen Frieden an, der mich stolze 1 Prestige kostete.
Krieg gegen Österreich-Ungarn
Als ich den Krieg nun endlich los war, ging es los mit Österreich-Ungarn. Nach ein wenig Geldgeschenken, willigte Italien in ein volles Bündnis ein, und ich wartete nicht lange, brachte meine Armee in Position (ich musste noch etwas MP sammeln). 10 Divisionen auf preußisches Gelände, um den Angriff von dort zu unterstützen, den Rest (zunächst 22 Divisionen) nach Italien, um von dort schnell vorzustoßen. Für die nördliche Armee hatte ich keine besondere Planung, die südliche sollte schnell die Alpenberge besetzen, bevor Österreich richtig mobilisieren konnte, und dann wenn möglich nach Bayern vorstoßen. Der Kampf gegen Sachsen und Bayern war ausdrücklich gewollt.
Im Juli 1901 erklärte Spanien Österreich-Ungarn den Krieg.
Alles Bündnispartner auf beiden Seiten folgten willig in den Krieg. Es lief für Spanien zunächst alles nach Plan, die beiden Heeresgruppen im Süden stießen schnell vor und besetzten die Lande der überrumpelten Österreicher.
Vorstoß in Italien 1901
Zügig ging es voran im Süden zunächst, Provinz auf Provinz wurde erobert, schon bald standen die spanischen Armeen an der Grenze zu Bayern. Doch dann geriet die Offensive ins Stocken. Wir hatten weitere Divisionen gebracht, die Slowenien, Bosnien und Kroatien erobern sollten und dann möglichst nach Wien vorstoßen sollten. Eigentlich wollte ich von allen Seiten auf Wien zu, je nachdem, wer dann am besten durchkommt, der besetzt es.
Die Front verfestigte sich schließlich im Winter 1901/1902. Österreich-Ungarn brachte immer mehr Divisionen an die Front, während sich diese immer verlängerte und die spanischen Reihen dünner machte. Schließlich gingen die Österreicher sogar zur Gegenoffensive über, in der großen Schlacht um Zagreb, an der ca. 40 Divisionen beteiligt waren, mussten sie jedoch eine empfindliche Niederlage einstecken. Trotzdem riefen die Heere von teilweise mehr als 500000 Mann großen Respekt auf der spanischen Seite hervor. Schließlich mobilisierte Spanien doch, und frische Kräfte wurden schon bald an die Front gebracht und sollten die Entscheidung bringen.
Im Norden versuchte die spanische Armee wiederholt erfolglos, Karlsbad oder eine andere der Provinzen dort zu nehmen, immer wieder stellten sich ihr die Österreicher massiv entgegen, so dass sie nur eine Randrolle in dem Krieg spielte. Es gelang ihr jedoch zu Anfang, Görlitz zu erobern und von da aus nach Dresden zu marschieren und dies zu besetzen. Kurz darauf besetzte Preußen den Rest des Staates und bekam alle Provinzen bis auf Dresden. Ein Teilziel erfüllt!
Die Berge um Graz und Salzburg konnten nicht genommen werden, Zell am See viel schließlich sehr spät einer Offensive von 25 italienischen Divisionen zum Opfer, Graz konnte Spanien schließlich unter großen Verlusten stürmen, Salzburg blieb jedoch bis Kriegsende unerobert.
Ich konnte schließlich die spanischen Reserven anbringen, und die Frage war: Wohin mit ihnen?
Der Weg durch ganz Preußen schien mir zu lang, es sollte schon eine Landung im Mittelmeerraum sein.
Ich hätte sie an die Ostfront schicken können, allerdings hätte dies die Front wieder verlängert, es wäre zu vermehrten Aufständen im Hinterland gekommen, aber vor allem hätte es mich meinem Ziel nicht näher gebracht. Wien lag nämlich auf der anderen Seite von Graz, und dies konnten die Österreicher mit wenigen Truppen bequem halten.
Nein, ich schickte sie an Innsbruck vorbei und half den Preußen zunächst einmal dabei, Bayern endlich zu besetzen.
Mitte 1902 konnten wir München und Landshut nach größeren Gefechten besetzen (Österreich und Bayern waren außerdem nach Südwestdeutschland vorgedrungen), woraufhin Preußen brav annektierte. Ein Gegner weniger!
Daraufhin machte die Reserve einen Schwenk nach Osten und - nun auf der anderen Seite der Alpen - marschierte gen Wien. Die österreichischen Truppen in den Bergen drohten eingekesselt zu werden. Die Truppen waren bis nach St. Pölten marschiert, ich hatte schon den Sturm auf Wien befohlen, als Österreich das erste Friedensangebot sandte:
Friedensangebot am 1. Januar 1903
Natürlich lehnten wir dankbar ab. Zunächst würden wir sicher mit der Einnahme von Wien günstigere Bedingungen bekommen, zum anderen wollten wir lieber abwarten, dass Österreich Separatfrieden mit Preußen und Italien schloss, damit diese beiden noch gut Land bekämen.
Wien fiel dann kurz darauf im Frühjahr 1903 nach erbittertem Widerstand der Österreicher. Graz wurde in die Zange genommen, von Norden und Süden gestürmt, woraufhin die Alpenarmeen eingekreist waren.
Die Front in Kroatien und Slowenien wurde dünner auf der österreichischen Seite, es taten sich Lücken auf, in die die Reserven der Spanien entschlossen eindrangen. Der Widerstand Österreichs schien gebrochen, man sah dies schon an der Militärstärke (so bei 40 von vorher 150).
Da schloss Italien als Erster einen Separatfrieden:
Italien am 1. März 1904
Schnell besetzen wir natürlich die nun freigewordenen Regionen, und kurz darauf kam auch Preußen mit Österreich zu einem Friedensschluss:
Preußens Friede am 18. Juni 1904
Schließlich besetzte ich Wien wieder für Spanien, führte den Krieg noch ein wenig weiter, bis Österreich einen Frieden akzeptierte, in dem sie unser Satellitenstaat wurden. Großartig!
Intermezzo
Um Preußens Grenzen etwas abzurunden, erklärte ich 1905 Hannover den Krieg. Preußen als Satellit konnte den Krieg ja nicht erklären, fiel mir ein, da sie aber schon so gierig an den Grenzen Hannovers herumlungerten, tat ich ihnen den Gefallen. Hannover war auch nicht mehr mit Holland verbündet, das war früher immer der Hinderungsgrund.
Die Sache war kurz und schmerzlos, mit folgendem Ergebnis:
Preußen am 3. April 1905
Krieg gegen Russland
Mit den neuen Gebieten erstarkte Preußen ungemein und schob sich sogar an Spanien vorbei auf den vierten Platz im Militär. Auch Österreich hatte sich etwas erholt und war immerhin wieder über 100 Militärstärke angekommen. Russland war hier jedoch Dritter, und die Situation bot sich an, Russland den Krieg zu erklären. Spanien war damals auf dem Höhepunkt seiner Bündnispolitik. Ein Militärbündnis mit Preußen, Österreich-Ungarn, Italien und Frankreich unter Spaniens Leitung garantierte uns die Hegemonie auf dem Kontinent - es blieb nur Russland als Gegner dort übrig. Russland führte viele Kriege in Asien, hatte Nepal erobert, Korea annektiert, China viele Provinzen abgenommen, Russland war stark!
Aber nicht stark genug.
Direkt nach dem Intermezzo erklärte Spanien Russland den Krieg unter Anrufung seiner Verbündeten.
Schnell stießen die preußischen und österreichischen Armeen gemeinsam vor. Die Russen hatten ihnen nichts entgegenzusetzen. Spanien blockierte den Hafen von St. Petersburg (ich hätte dies auch erobern können, aber ich hatte mir zur Hausregel gemacht, dieses Absetzen auf der Hauptstadt nicht auszunutzen). Unhaltbar eroberten die Verbündeten Provinz um Provinz, bis schließlich die Preußen in St. Petersburg die preußische Fahne hissen konnten.
Russland bot uns einen Frieden an, in dem es 46 Provinzen hauptsächlich an Österreich und Preußen abgab. Da konnte ich nicht nein sagen!
Lebensraum im Osten
Man sieht hier die zwei unnützen Provinzen für Spanien in Bessarabien, ebenso sieht man, dass ich vorher Österreich die restlichen italienischen Kernprovinzen abgekauft hatte und sie Italien geschenkt hatte (kostete mich ca. 300k und 6-7 Techs, aber Ö-U war ja nun mein Verbündeter, und Geld hat Spanien im Überfluss).
Krieg gegen GB
Ja, jetzt wurde ich richtig übermütig!
Mit ganz Europa zu Spaniens Füßen, wie sollte uns da das perfide Albion etwas entgegensetzen können? Zumal Spanien in den Jahren des Krieges gegen Russland und danach kräftig die neuen Dreadnoughts baute. Schließlich wurde der Juni 1911 für die Kriegserklärung an GB festgesetzt. Dort besaß Spanien dann 25 Dreadnoughts, das war Weltspitze! Die USA besaßen 22, GB "nur" 16.
Wir bauten die neuen Tanks und stellten 30 Tankdivisionen für den Sturm auf die Insel auf. Insgesamt standen uns 50 Frachter zur Verfügung.
Guten Mutes begann ich den Krieg, schon bald konnten wir viele britische Schiffe versenken, die stolze britische Flotte lag schon bald auf dem Grund des Ärmelkanals.
Die Landeoperation in die leeren Provinzen Südenglands begann.
Heile kamen sie dort an und begannen, die Provinzen zu besetzen. Doch was mussten sie mir aus den Nachbarprovinzen berichten? Dort stand eine Armee in Cardiff bestehend aus 1.898.000 Soldaten!!
Damit hatte ich nicht gerechnet, ich dachte, GB hätte seine Divisionen viel weiter verteilt!
Dummerweise sind mir in den Seeschlachten auch fast alle Frachter gesunken (ich kann nur jedem raten, diese in eine Extraflotte zu stecken und immer ganz schnell aus der Gefahrenzone zu bringen bzw. erst anzubringen, wenn die großen Schlachten schon geschlagen sind!), ich konnte also die Armee auch nicht mehr evakuieren (mir blieben noch 4). Natürlich wurden die 50 Divisionen dort komplett vernichtet, ein herber Verlust!
Ich probierte auch eine andere Strategie und landete danach mit vielen kleinen Heeren an der Küste GBs, aber auch diese Armeen wurden eine nach der anderen vernichtet.
Währenddessen hatte GB meine Kolonie in Südafrika bereits erobert. Demgegenüber stand nur Gibraltar, welches von Spanien besetzt war.
Kleine Anekdote am Rande waren die Ionischen Inseln. Ständig sandten sie unverschämte Friedensangebote, z.B. Abtretung aller Kolonien in Südafrika an GB, damit ich Frieden mit den Ionischen Inseln hätte. Ganz Spanien zitterte!
Marokko war aber dumm genug und gab den Inseln 6 eigene Provinzen ab, die dann prompt von mir besetzt wurden, ebenso wie die Ionischen Inseln. Dies trieb meinen Warscore wieder etwas in der Höhe, da war ja immerhin eine Hauptstadt dabei.
Ich änderte also meine Strategie von "Schön Spielen" auf "Gewinnen". Die Insel konnte ich nicht erobern, also vergriff ich mich an GBs Bündnispartnern. Jede Hauptsadt bringt eine Menge Extra-Warscore, und wo gibt es eine Menge Hauptstädte? Genau, in Indien.
Also wurden mit den neuen Frachtern Divisionen nach Indien verlegt und nach und nach die Hauptstädte der ganzen kleinen indischen Staaten dort besetzt. Das war etwas riskant, es wurden mir auch einige Truppen vernichtet, aber hey!, das waren die mobilisierten Reserven, die kommen ja immer wieder!
Schon bald kam ich auf 100% Warscore, doch GB ignorierte stur meine Angebote auf eine Satellitisierung GBs. Als ich dann zum hundertsten Mal Preußen und Österreich die unnützen Expeditionstruppen zurückgegeben hatte, den hundertzwanzigsten Weißen Frieden zwischen irgendeinem indischen Kleinstaat, von dem ich nicht einmal weiß, wo er liegt bzw. wann ich ihn erobert hatte, abgelehnt und GB mein x-tes Friedensangebot ausschlug (auch "Gibraltar an Spanien" mit 2% Kosten akzeptierte es nicht), machten sie mir schließlich ein Angebot, das ich einfach nicht ausschlagen konnte. In einem Riesenfenster bot GB mir sage und schreibe 56 Provinzen für Frieden an, darunter Gibraltar und einen Haufen Überseebesitzungen!
Ja, und hier endet mein Bericht, denn den Klick der Gier bestrafte das gnadenlose Victoriaprogramm mit einem trockenen CTD.
Schon vor dem Krieg war ich Nr. 2 in der Welt vor GB und hinter USA, mit der Annahme dieses Friedens wäre ich evtl. sogar auf Platz 1 gerückt. In jedem Fall konnten mir sowohl GB als auch USA danach nicht mehr gefährlich werden, da ich eindeutig die stärkste Flotte besaß. Militärisch hatte ich mit den USA fast gleichgezogen, nur GB war noch weit weg. Ich machte sogar bei voller Mobilisierung aller Reserven noch Gewinn, die spanische Wirtschaft erarbeitete die zweithöchsten Exporte der Welt - vor GB und hinter den USA. Spanien war Marktführer bei Stahl, Panzern, Autos und auch Luxuskleidern.

Nach diesem Frieden wäre es wohl auch etwas langweilig geworden, es gab ja eigentlich keinen Gegner mehr auf der Welt für Spanien und seine Vasallen.
Fazit
Mir hat dieses Kapitel sehr viel Spaß gemacht, ich habe wieder viel über Victoria gelernt, z.B. über das Kämpfen mit Verbündeten. Es ist ja eigentlich unmöglich, einen Angriff zu koordinieren, man kann nicht sagen: Italiener greif du hier und hier an, dann komm ich von dort. Allerdings ist die KI immer sehr fleißig dabei, wenn man selber vorgeht. Schickt man also Truppen in den Kampf und die KI hat welche danebenstehen, so schickt sie diese sogleich nach. Das fand ich praktisch, so habe ich vielleicht mehr Verluste, kann aber bestimmen, wann wo angegriffen wird.
Meine Satelliten zu stärken, um schließlich mit ihnen gegen meine Gegner vorzugehen, das hat mir auch gefallen.
Gegen Ende habe ich auch endlich den Sinn des Kämpfens mit Reserven gesehen: Wenn man nämlich eine Anti-militaristische Regierung hat (und ständig ersetzen erhöhrt eben die Militanz der Bevölkerung), ist der Verteidigungsetat beschränkt, man kann also die ganzen Divisionen auf Minimalstärke gar nicht alle auffrischen. Die Reserven bekommt man jedoch mit voller Mannstärke und bekommt obendrein noch etwas MP dazu. Gegen Ende konnte ich die "Federano Publico" oder so nicht mehr dauernd absetzen, woraufhin ich beschloss, eben mit dieser Regierung zu leben, so gut es ging.
Ich bin eigentlich sogar ganz froh darüber, dass GB mich so vernichtend auf seiner Insel geschlagen hat. Ich wäre enttäuscht gewesen, wenn das große Empire sich so einfach von Spanien hätte besetzen lassen.
Insgesamt kann ich nur wieder sagen, wie wichtig eine gute Wirtschaft ist. Besonders die Eisenbahnen steigern enorm den Profit, das ist sofort spürbar und lohnt sich immer! Sobald neue, bessere Fabriken zu bauen sind wie Autos, Elektroteile, Panzer, werden diese gebaut, alte, unnütze geschlossen (Beton, Glas etc.), und wieder schnellt der Profit in die Höhe.
Ich habe jedenfalls eine Menge gelernt, es hat Spaß gemacht, den AAR zu schreiben. Ich hoffe, es hat dem ein oder anderen Leser ebenfalls gefallen. Vielleicht schreibe ich noch ein 4. Kapitel, wenn ich die Lust finde. Das wird dann aber etwas ganz anderes!
- Jorrig
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Kapitel 4
Kommunisten in Spanien
Ja, ich werde noch ein Bonuskapitel schreiben, ob ihr wollt oder nicht! ;-)
Ich habe in meinen Spielen ja schon öfters diese sozialistischen POPs gesehen, es gibt Events, die die Leute in den Sozialismus treiben wollen, bis auf einige rare Stilblüten (z.B. das kommunistische Osmanische Reich) habe ich aber nie gesehen, dass diese irgendeinen großen Effekt hätten. Meist werden die Sozialisten irgendwie beschwichtigt, klein gehalten und wenn möglich vertrieben oder umgepolt.
Ich werde jetzt also mal probieren, meine Nation zum Kommunismus zu erziehen. Oder zumindest zum Sozialismus. Mal sehen, wie das so wird, ich bin auch gespannt, ob es überhaupt möglich ist!
Ich muss dafür aber wieder von vorne anfangen, denn nach einer Konsultierung der Eventdatei habe ich gemerkt, dass die Ereignisse für Ideologielehre mir meine POPs in Richtung Sozialismus drehen können. Auf diesen Effekt will ich auf keinen Fall verzichten!
Es gibt bis 1870 aber auch keine kommunistischen oder sozialistischen Parteien in Spanien, so dass ich bis dahin unspektakulär vor mich hinspielen werden, wobei ich die Erfindung Ideologielehre hinauszögern werde, bis ich die Regierung in sozialistisch umändern kann.
Kommunisten in Spanien
Ja, ich werde noch ein Bonuskapitel schreiben, ob ihr wollt oder nicht! ;-)
Ich habe in meinen Spielen ja schon öfters diese sozialistischen POPs gesehen, es gibt Events, die die Leute in den Sozialismus treiben wollen, bis auf einige rare Stilblüten (z.B. das kommunistische Osmanische Reich) habe ich aber nie gesehen, dass diese irgendeinen großen Effekt hätten. Meist werden die Sozialisten irgendwie beschwichtigt, klein gehalten und wenn möglich vertrieben oder umgepolt.
Ich werde jetzt also mal probieren, meine Nation zum Kommunismus zu erziehen. Oder zumindest zum Sozialismus. Mal sehen, wie das so wird, ich bin auch gespannt, ob es überhaupt möglich ist!
Ich muss dafür aber wieder von vorne anfangen, denn nach einer Konsultierung der Eventdatei habe ich gemerkt, dass die Ereignisse für Ideologielehre mir meine POPs in Richtung Sozialismus drehen können. Auf diesen Effekt will ich auf keinen Fall verzichten!
Es gibt bis 1870 aber auch keine kommunistischen oder sozialistischen Parteien in Spanien, so dass ich bis dahin unspektakulär vor mich hinspielen werden, wobei ich die Erfindung Ideologielehre hinauszögern werde, bis ich die Regierung in sozialistisch umändern kann.
- Jorrig
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+8
Ich fürchte, ich bin in meiner Mission gescheitert, das Konvertieren in ein kommunistisches Reich scheint einfach nicht vorgesehen und nicht möglich zu sein.
Folgendes habe ich beobachtet:
- Es gibt ja bei der Ideologielehre 4 Ereignisse, die jeweils 5% der Bevölkerung zu "sozialistisch" bekehren sollen. Beim ersten Ereignis hatte Spanien dann auch prompt 2,3% Sozialisten im Reich. Zwar keine 5%, aber vielleicht konvertieren ja nur POPs im Staatsgebiet, vielleicht waren es auch nur kleine POPs, was auch immer. Aber all die folgenden Erfindungen brachten keine Änderung in der Sache, die Rate blieb bei <3%.
- Bei Staat&Regierung gibt es die Erfindung Klerikalismus gegen Antiklerikalismus, was einem 25% der Bevölkerung auf Atheismus setzt. Da die Religion die einzige Sache ist, die die liberalen Parteien von den sozialistischen unterscheidet (und der Wirtschaftsform, aber auf die kann man kaum Einfluss nehmen, ich hab noch kein Ereignis gesehen, bei dem man "Planwirtschaft" anklicken könnte). Das passierte auch richtig, allerdings ohne, dass meine Leute nun kommunistisch wählten. Außerdem verschwanden die Atheisten nachher ganz schnell wieder und ca. 10 Jahre später waren aus den 28% Atheisten nur noch 8% geworden, der Rest interessierte sich wieder mehr für Hurrapatriotismus und ähnlichen Blödsinn. Davon rückten die auch nicht ab, Hurra und Säkularisiert waren deren Hauptanliegen, egal welche Regierung dran war und egal, welchen Einfluss ich nahm. Von Säku kriegt man die POPs nicht weg, das ist so dominant! Ich habe verschiedene Konvertierungsexperimente gemacht, konnte aber keinen POP in einen sozialistischen konvertieren. Handwerker und Beamte waren immer liberal, Bauern und Arbeiter konservativ.
- Interessanterweise kann man die Pluralität so schnell steigern. Die Ereignisse der Ideologielehre für Sozialismus und für liberale Regierungen erhöhen jeweils die Pluralität - und sie schließen sich nicht aus! Ich merkte das, als meine Regierung nach der nächsten Wahl wieder zu liberal wechselte und die Erfindungen zu feuern begannen. Später wechselte sie sogar wieder zu konservativ und sofort kam Traditionalismus etc. zum Zug.
Bei den liberalen Ereignissen geschah dann auch wieder was Kurioses: Eigentlich hatte ich das ja so verstanden, dass zufällige 5% der Bevölkerung zu liberal konvertieren, es wäre also zu erwarten, dass weit mehr Konservative konvertieren als Sozialisten. War aber nicht so, meine Sozialisten sind komplett verschwunden dabei.
- Ich weiß, es gibt da den "Third Party"-Status, der den Randparteien einen gehörigen Malus bei den Wahlen gibt. Aber auch die sozialistische Partei, die diesen Status nicht hat, kam auf nicht mehr als 5% aller Stimmen.
- Was ich aber noch viel kurioser fand: Die Regierungsform hat einen direkten Einfluss auf die Steuereinnahmen! Machte ich als Sozialist vielleicht 200 Pfund Gewinn, so schnellte der Gewinn nach einer Regierungsänderung, ohne dass die Regler sich dabei irgendwie verstellt hätten, auf 500 Pfund pro Tag!
Zahlen die POPs freudiger Steuern, wenn ihnen die Regierung gefällt? Sind die etwa steuereffizienter, bzw. Sozis bekommen einen Malus auf die Wirtschaft wegen der Planwirtschaft?
- Insgesamt kann man also den Kommunismus nicht mit Spielelementen erreichen, man müsste also eine Revolution provozieren, die eigene Hauptstadt besetzen lassen und hoffen, dass es auch zu einer sozialistischen Revolution kommt. Die Militanz kann man ja mit ein paar Regierungswechseln schnell hochtreiben.
- Was mich persönlich aber am meisten am letzten Spiel gefreut hat, war, dass ich folgendes Ereignis miterleben durfte, mit dem ich meinen AAR gerne abschließen möchte:

Es ist also tatsächlich möglich! Hurra! Hurra! Hurra!
Folgendes habe ich beobachtet:
- Es gibt ja bei der Ideologielehre 4 Ereignisse, die jeweils 5% der Bevölkerung zu "sozialistisch" bekehren sollen. Beim ersten Ereignis hatte Spanien dann auch prompt 2,3% Sozialisten im Reich. Zwar keine 5%, aber vielleicht konvertieren ja nur POPs im Staatsgebiet, vielleicht waren es auch nur kleine POPs, was auch immer. Aber all die folgenden Erfindungen brachten keine Änderung in der Sache, die Rate blieb bei <3%.
- Bei Staat&Regierung gibt es die Erfindung Klerikalismus gegen Antiklerikalismus, was einem 25% der Bevölkerung auf Atheismus setzt. Da die Religion die einzige Sache ist, die die liberalen Parteien von den sozialistischen unterscheidet (und der Wirtschaftsform, aber auf die kann man kaum Einfluss nehmen, ich hab noch kein Ereignis gesehen, bei dem man "Planwirtschaft" anklicken könnte). Das passierte auch richtig, allerdings ohne, dass meine Leute nun kommunistisch wählten. Außerdem verschwanden die Atheisten nachher ganz schnell wieder und ca. 10 Jahre später waren aus den 28% Atheisten nur noch 8% geworden, der Rest interessierte sich wieder mehr für Hurrapatriotismus und ähnlichen Blödsinn. Davon rückten die auch nicht ab, Hurra und Säkularisiert waren deren Hauptanliegen, egal welche Regierung dran war und egal, welchen Einfluss ich nahm. Von Säku kriegt man die POPs nicht weg, das ist so dominant! Ich habe verschiedene Konvertierungsexperimente gemacht, konnte aber keinen POP in einen sozialistischen konvertieren. Handwerker und Beamte waren immer liberal, Bauern und Arbeiter konservativ.
- Interessanterweise kann man die Pluralität so schnell steigern. Die Ereignisse der Ideologielehre für Sozialismus und für liberale Regierungen erhöhen jeweils die Pluralität - und sie schließen sich nicht aus! Ich merkte das, als meine Regierung nach der nächsten Wahl wieder zu liberal wechselte und die Erfindungen zu feuern begannen. Später wechselte sie sogar wieder zu konservativ und sofort kam Traditionalismus etc. zum Zug.
Bei den liberalen Ereignissen geschah dann auch wieder was Kurioses: Eigentlich hatte ich das ja so verstanden, dass zufällige 5% der Bevölkerung zu liberal konvertieren, es wäre also zu erwarten, dass weit mehr Konservative konvertieren als Sozialisten. War aber nicht so, meine Sozialisten sind komplett verschwunden dabei.
- Ich weiß, es gibt da den "Third Party"-Status, der den Randparteien einen gehörigen Malus bei den Wahlen gibt. Aber auch die sozialistische Partei, die diesen Status nicht hat, kam auf nicht mehr als 5% aller Stimmen.
- Was ich aber noch viel kurioser fand: Die Regierungsform hat einen direkten Einfluss auf die Steuereinnahmen! Machte ich als Sozialist vielleicht 200 Pfund Gewinn, so schnellte der Gewinn nach einer Regierungsänderung, ohne dass die Regler sich dabei irgendwie verstellt hätten, auf 500 Pfund pro Tag!
Zahlen die POPs freudiger Steuern, wenn ihnen die Regierung gefällt? Sind die etwa steuereffizienter, bzw. Sozis bekommen einen Malus auf die Wirtschaft wegen der Planwirtschaft?
- Insgesamt kann man also den Kommunismus nicht mit Spielelementen erreichen, man müsste also eine Revolution provozieren, die eigene Hauptstadt besetzen lassen und hoffen, dass es auch zu einer sozialistischen Revolution kommt. Die Militanz kann man ja mit ein paar Regierungswechseln schnell hochtreiben.
- Was mich persönlich aber am meisten am letzten Spiel gefreut hat, war, dass ich folgendes Ereignis miterleben durfte, mit dem ich meinen AAR gerne abschließen möchte:

Es ist also tatsächlich möglich! Hurra! Hurra! Hurra!
- Nebukadnezar
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Erstmal Glückwunsch zum beendeten AAR und der 'Fremdeinigung' von Italien und Deutschland 
Regierungsform steuern:
Je nach Land kann es in der Tat sehr schwierig sein die Pops auf eine bestimmte Partei hin zu 'trainieren'.
In 1.02 waren bei mir die Arbeiter die einzigen gewesen, die sozialistisch waren und das auch nur bei hohen Bewusstseinswerten.. Um mehr Sozialisten aus denen zu machen also z.B. die Geistlichen entfernen.
Da eure Pops aber nach Angelegenheiten wählen und nicht nach Ideologie, würden sich dadurch erst nach einiger Zeit eventuell Effekte einstellen wie z.B. geänderte Angelegenheiten und diese sind von land zu Land zu verschieden. Beobachten kann man das bei der Eroberung fremder Provinzen. Speichern. laden. Von den eroberten Sozialisten (z.B. aus Russland) haben nun viele Pops eine andere Ideologie obwohl sich Militanz- und Bewusstseinsfaktoren nicht geändert haben. Abhängig vom Land (und dessen Parameter wie z.B. dortige Parteien und Prgramme) werden die Pops nun neu ausgerichtet.
Kommunistisch habe ich bisher dauerhaft nur bei den militanten Sozialisten gesehen....etwas was man normalerweise ja vermeidet bzw nicht mal eben auf die Schnelle beeinflussen kann (außer durch von euch erwähnte erzwungene Regierungswechsel)
Bei der Beeinflussung der Popangelegenheiten wurde in 1.03 ein Tag neu eingeführt bzw häufiger verwendet, der das Ändern von Angelegenheiten nach Ereignissen erschweren soll. Inwieweit das korrekt funktioniert weiß ich nicht, immerhin werden die Angelegenheiten wirklich fixiert für einige Zeit.
Insgesamt scheinen mir die Angelegenheiten der Pops gegenüber 1.02 aber weniger steuerbar und mehr stromlinienförmig zu sein....etwas schade, falls diese Beobachtung zutreffend wäre.
Was z.B. passiert, wenn Popangelegenheiten durch ein Wahlereignis fixiert wurden und dann ein weiteres Ereignis (z.B. von Ideologielehre) einen Wechsel von bereits fixierten Angelegenheiten erzwingen soll....das weiß ich nicht, aber das riecht nach einem Widerspruch, der für einen Patch mit Sicherheit nicht ausgetestet wurde.
Regierungsform steuern:
Je nach Land kann es in der Tat sehr schwierig sein die Pops auf eine bestimmte Partei hin zu 'trainieren'.
In 1.02 waren bei mir die Arbeiter die einzigen gewesen, die sozialistisch waren und das auch nur bei hohen Bewusstseinswerten.. Um mehr Sozialisten aus denen zu machen also z.B. die Geistlichen entfernen.
Da eure Pops aber nach Angelegenheiten wählen und nicht nach Ideologie, würden sich dadurch erst nach einiger Zeit eventuell Effekte einstellen wie z.B. geänderte Angelegenheiten und diese sind von land zu Land zu verschieden. Beobachten kann man das bei der Eroberung fremder Provinzen. Speichern. laden. Von den eroberten Sozialisten (z.B. aus Russland) haben nun viele Pops eine andere Ideologie obwohl sich Militanz- und Bewusstseinsfaktoren nicht geändert haben. Abhängig vom Land (und dessen Parameter wie z.B. dortige Parteien und Prgramme) werden die Pops nun neu ausgerichtet.
Kommunistisch habe ich bisher dauerhaft nur bei den militanten Sozialisten gesehen....etwas was man normalerweise ja vermeidet bzw nicht mal eben auf die Schnelle beeinflussen kann (außer durch von euch erwähnte erzwungene Regierungswechsel)
Bei der Beeinflussung der Popangelegenheiten wurde in 1.03 ein Tag neu eingeführt bzw häufiger verwendet, der das Ändern von Angelegenheiten nach Ereignissen erschweren soll. Inwieweit das korrekt funktioniert weiß ich nicht, immerhin werden die Angelegenheiten wirklich fixiert für einige Zeit.
Insgesamt scheinen mir die Angelegenheiten der Pops gegenüber 1.02 aber weniger steuerbar und mehr stromlinienförmig zu sein....etwas schade, falls diese Beobachtung zutreffend wäre.
Was z.B. passiert, wenn Popangelegenheiten durch ein Wahlereignis fixiert wurden und dann ein weiteres Ereignis (z.B. von Ideologielehre) einen Wechsel von bereits fixierten Angelegenheiten erzwingen soll....das weiß ich nicht, aber das riecht nach einem Widerspruch, der für einen Patch mit Sicherheit nicht ausgetestet wurde.
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