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Verfasst: Mi 18.03.2026, 21:43
von KAreil
Greenhorn hat geschrieben:Haltet durch, tapfere Söhne der Steppe! Allāh - gepriesen sei der Allmächtige - ist mit den Gerechten und mit den Taferen, die für den wahren Glauben streiten!
Schlagt nur mit gutem Mute drein auf diese Christenhunde auf dass ihr Blut die Felder der guten Leute von Nicaea dünge! Spickt sie mit euren Pfeilen, dass sie gleichen mögen den Stachelschweinen in der Wüste!
Werter Greenhorn, würdet Ihr Euren großen Worten auch Taten folgen lassen?
Es wäre kein Problem ab der nächsten Schlacht die Kampagne als PBEM weiterzuführen und wir bevorzugen auch menschliche Gegner. Zufälligerweise ist das Spiel sogar genau diese Woche reduziert zu haben...
https://wargameds.com/blogs/news/game-o ... arch-16-22
Verfasst: Mi 18.03.2026, 23:46
von Greenhorn
Wir besitzen dieses Spiel nicht. Es wäre uns aber eine Ehre, wenn wir uns auf ein Spiel per VASSAL einigen könnten

Verfasst: Sa 21.03.2026, 19:54
von Taurus
Wäre es nicht verteidigungsmässig günstiger, die Linie zurückzunehmen und die beiden Farmen im Zentrum kurz hinter eurer Linie als feste Punkte zu integrieren? Jedenfalls sofern es auf solch einem Geländestück Boni dafür gibt?
Verfasst: Sa 21.03.2026, 21:43
von KAreil
Taurus hat geschrieben:Wäre es nicht verteidigungsmässig günstiger, die Linie zurückzunehmen und die beiden Farmen im Zentrum kurz hinter eurer Linie als feste Punkte zu integrieren? Jedenfalls sofern es auf solch einem Geländestück Boni dafür gibt?
Das Gelände ist eigentlich überall flach und ohne wirkliche Vorteile. Die aktuelle Linie müssen wir auch halten weil dort die Siegpunkthexes liegen (siehe letztes Bild in der JumpMap gelb dargestellt).
Im Prinzip müssen wir eine Linie um das Belagerungslager halten. Unser ganzer Tross usw. ist halt nicht dargestellt aber würde sich wohl zwischen unserer Linie und der Stadt befinden. Man braucht etwas Fantasie aber dann macht das schon alles Sinn.
Verfasst: Mo 06.04.2026, 12:10
von KAreil
Anno Domini 1097, der 21.Mai um 1600, vor Nicaea
Nach stundenlangem Kampf gerät die Linie der Kreuzfahrer jetzt ins Wanken.
Die Kavallerie der Seldschuken konnte an der rechten Flanke tief vorstoßen und nur mit großer Mühe können sie überhaupt noch In Zaum gehalten werden. Graf Robert persönlich führt seine Ritter in die Schlacht und kann den Feind vorerst zurückschlagen.
Im Zentrum kommt es auch zu kleineren Einbrüchen, aber diese können schnell wieder bereinigt werden.
Im Osten hingegen konnten die Seldschuken hinter die Linien gelangen und bedrohen jetzt den Tross. Die Ritter von Gottfried von Bouillon jagen sie aber die leichten muslimischen Reiter sind meist schneller.


Die Flanke der Kreuzfahrer wankt. Johann Tiller, Öl auf Leinwand

(Kreuzfahrer=Weiß | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)
Verfasst: Mi 15.04.2026, 18:48
von Bigfish
Verfasst: Do 16.04.2026, 18:48
von Taurus
Wie sind denn eigentlich die Kräfteverhältnisse? Hätten die Seldschuken ohne die Rundenbegrenzung vielleicht doch irgendwann die Kreuzfahrer "abgenutzt" oder sind deren Truppen im allgemeinen nicht mehr stark genug?
Verfasst: Sa 18.04.2026, 11:32
von KAreil
Taurus hat geschrieben:Wie sind denn eigentlich die Kräfteverhältnisse? Hätten die Seldschuken ohne die Rundenbegrenzung vielleicht doch irgendwann die Kreuzfahrer "abgenutzt" oder sind deren Truppen im allgemeinen nicht mehr stark genug?
Wir gehen davon aus dass die Seldschuken das Szenario durchaus gewinnen können, gespielt haben wir sie aber nie. Von der KI sind wir leider wieder enttäuscht worden, sie hat sich einfach verzettelt. Wir hätten mit den berittenen Bogenschützen vor allem an den Flanken die Infanterie geschwächt bis sie Disordered sind und dann mit einem Schlag alles was wir an anderer Kavallerie haben angesetzt. Die KI hat zwar immer wieder Einbrüche geschafft aber nie einen wirklichen Schwerpunkt gesetzt.
Verfasst: Mo 27.04.2026, 17:36
von Mortimer
Danke für den spannenden AAR! Wir hatten übrigens beim Lesen den Eindruck, dass die KI Euch doch einen netten Kampf liefert. Mehr würden wir nicht erwarten.
Wir haben jetzt die Steam-Demo angespielt und finden das Ganze recht reizvoll. Wir ringen noch mit uns, ob wir zuschlagen sollen.
Verfasst: Di 28.04.2026, 08:03
von KAreil
Mortimer hat geschrieben:Danke für den spannenden AAR! Wir hatten übrigens beim Lesen den Eindruck, dass die KI Euch doch einen netten Kampf liefert. Mehr würden wir nicht erwarten.
Ihr trefft es ganz gut, es hat ausgereicht um uns bei Laune zu halten und manchmal hatten wir doch den Eindruck dass jetzt der Durchbruch kommen könnte.
Verfasst: So 03.05.2026, 21:23
von Bigfish
Verfasst: Do 21.05.2026, 11:19
von KAreil

Anno Domini 1097, der 19.Juni um 2200, vor Nicaea
Großer Aufruhr im Lager der Kreuzfahrer, Nicaea ist gefallen aber nicht so wie von ihnen geplant.
Nach dem abgewehrten Entsatzangriff von Sultan Arslan am 21.Mai war die Belagerung fortgesetzt worden, aber noch hielt die Garnison stand.
Vor zwei Tagen dann kamen verspätet aber doch die Verstärkungen aus Konstantinopel an, die Generäle Tatikios und Tzitas kamen mit 2.000 Peltasten, leichter Infanterie an. General Taktikos griff dann heute zusammen mit den Kreuzfahrern die Mauern der Stadt an, während General Alexios Boutoumites einen zweiten Angriff mit den byzantinischen Truppen anführte. Für die Kreuzfahrer aber nicht uns überraschend hat sich die Garnison von Nicaea dann schnell den Byzantinern ergeben und General Alexios Boutoumites zum Doux von Nicaea ernannt. Damit ist die Stadt in christlicher Hand und den Kreuzfahrern somit das Plündern verboten, was sie ziemlich erzürnt. Sie bekommen zwar Geld, Pferde und andere Geschenke, aber sie sind überzeugt, noch mehr erworben zu haben, hätten sie die Stadt selbst erobert.
Zu allem Überfluss ist den Kreuzfahrern außerdem untersagt ihren Marsch durch Anatolien fortzusetzen bis sich auch alle einen Treueid auf den Byzantinischen Kaiser Alexios I. geschworen hätte, etwas das viele schon in Konstantinopel schon getan hatten aber bei einigen noch Überzeugungsarbeit brauchte.
Wir warten also ab.

Verfasst: Fr 22.05.2026, 12:10
von KAreil
Anno Domini 1097, der 31.Juni um 2100, nahe den Ruinen von der Ruinen von Dorylaion
Am 26.Juni sind wir schließlich mit dem Kreuzfahrerheer von Nicaea aufgebrochen Richtung den Ruinen der alten byzantinischen Stadt Dorylaion. Von dort soll es weitergehen nach Antiochia, aber Sultan Arslan und seine Rem-Seldschuken versuchen das wohl zu verhindern. Um die Versorgung der Kreuzfahrer zu vereinfachen haben sie ihr Heer kürzlich geteilt und wir sind mit der Vorhut unter Graf Bohemund von Tarent unterwegs. Seit ein paar Tagen sehen wir jetzt immer wieder Späher der Seldschuken die unsere Kolonne aus der Ferne beobachten und wir befürchten einen baldigen Angriff.
Heute haben wir unser Nachtlager am Nordufer ds Flusses Thybres nahe der Ruinen von Dorylain aufgeschlagen und uns schwant Übles für die nächsten Tage.


Verfasst: So 24.05.2026, 13:29
von KAreil
Anno Domini 1097, der 01.Juli um 0900, nahe den Ruinen von Dorylaion
Mit dem Morgengrauen kamen auch die Seldschuken und sie haben unser Nachtlager fast vollständig umzingelt.
Graf Bohemund von Tarent hat Teile seiner Ritter absitzen lassen und sie bilden mit Bogenschützen und Speerträgern den nördlichen Halbkreis des Verteidigungsrings um das Lager. Herzog Robert sorgt mit seinen Truppen für die Verteidigung im südlichen Halbkreis und General Tatikios steht mit seinen byzantinischen Truppen im Westen.
Der nichtkämpfende Teil des Tross wurde ins Zentrum des Lagers gebracht und die Frauen hatten Befehl die Männer während der Schlacht mit Wasser zu versorgen.
Ziel der Kreuzfahrer ist es jetzt das Lager so lange zu halten bis der Rest des Kreuzfahrerheers eintrifft.


Die Christen verteidigen ihr Lager bei Dorylaion. Johann Tiller, Öl auf Leinwand

(Kreuzfahrer=Weiß, Byzanz=Orange | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)
Verfasst: So 24.05.2026, 15:46
von Greenhorn
KAreil hat geschrieben:... nahe den Ruinen von der Ruinen...
Also richtig ruinierte Ruinen

Verfasst: Di 09.06.2026, 11:03
von KAreil
Anno Domini 1097, der 01.Juli um 1030, nahe den Ruinen von Dorylaion
Abgesehen von dem sumpfigen Gebiet im Westen des Kreuzfahrerlagers greifen die Seldschuken aus allen Richtungen an. Ihre berittenen Bogenschützen überziehen die europäischen Truppen mit einem wahren Pfeilhagel und so mancher Mann und manches Pferd geht daran zugrunde. Immer wieder stoßen die muslimischen Reiter dann in die Linien der Kreuzfahrer und oft bleiben diese standhaft, aber doch immer wieder müssen sie zurückweichen.
Hier zeigt sich dann die Reservenbildung als entscheidend. Die schwer gepanzerten Ritter der Kreuzfahrer werfen sich dem Feind entgegen und können die Linie immer wieder herstellen.


Die arg bedrängten Kreuzfahrer vor Dorylaion. Johann Tiller, Öl auf Leinwand

(Kreuzfahrer=Weiß, Byzanz=Orange | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)