Guter Vorsatz 2026: 1000 Km midlife crisis

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Beitrag von Elvis »

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Elvis
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Erster Marsch des Jahres waren gestern 21,4km und offen gestanden ziemlich ernüchternd.
Es fiel mir wahnsinnig schwer. Als Gründe kommt da mehreres in Frage. Es fühlte sich vergleichbar schwer an, wie der 30km Marsch Ende letzten Jahres.
- Achillessehne am rechten Bein schmerzte sehr schnell.
- Ich hatte vorher nichts gegessen und hatte auch nur ein paar Nüsse vom letzten Marsch noch dabei. Ich hatte zwar einfach keinen Hunger, aber vielleicht hat das meinem Körper trotzdem nicht gefallen.
- Ich dachte heißen Tee mitzunehmen wäre jetzt eine gute Idee. Es war eine furchtbare Idee. Er war viel zu heiß um ihn unterwegs zu trinken und mein Körper glüht in der Kälte ja trotzdem. Und dann brauche ich große Schlucke und habe den deutlich größeren Wunsch nach einem kühlem Getränk. So hatte ich nur theoretisch genügend zu trinken dabei, war aber in der zweiten Hälfte ziemlich durstig.
- Es kann gut sein, dass es über lange Strecken in Summe mühsamer ist durch Schnee zu wandern. Jedenfalls fühlten sich meine Beine deutlich schwerer an und am Ende hatte ich echt zu kämpfen und hab es nur knapp mit dem letzten Tageslicht ins Ziel geschafft.

Jedenfalls scheint mir mein Vorhaben gerade eine saudumme Idee zu sein. Ich gebe natürlich nicht schon auf oder ändere den Plan, aber der Start war schon ein Dämpfer.
Die nächsten beiden Wochen stehen Geburtstage an. Das erschwert die Planung. Mal sehen wie ich das hinbekomme. Wetter muss ja auch halbwegs mitspielen.
Das positive war, das es meine erste Wanderung im Schnee war, mit wirklich tollen Eindrücken auf komplett neuer Route. Ich habe in der Zeit nur zwei Menschen zu Gesicht bekommen, dafür aber deutlich mehr Rehe und Hasen. So wie ich es mag.

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Garfield hat geschrieben:Respekt! Das klingt nach einem anstrengenden Unterfangen!

Bei Komoot muss man ein bisschen aufpassen. Das schickt einen gerne mal über Routen, wo schon andere lang gegangen sind, was aber nicht strikt ein Wanderweg ist oder wo man überhaupt lang darf. Aber sonst funktioniert die App sehr schön. Einfach am Computer zusammen klicken und dann über das Handy an die Uhr geschickt.

Schmeiß doch mal deinen Komoot Profillink in die Gruppe dann können wir gucken wo du so rumstreunerst.
Ich hab die App bisher nur zum zusammenstellen der Routen benutzt. Das mit dem Profillink muss ich mal nachschauen.
Normalerweise nutze ich tatsächlich Routen von anderen als Basis und modifiziere sie dann nur. Alleine schon, weil ich mich in den Gebieten ja gar nicht auskenne.
Bisher ging das weitgehend problemlos, auch wenn es durchaus mal vorkommen kann, dass man sich da nur mit viel Phantasie einen Pfad hindenken kann. Aber auch mal quer durch den Wald mag ich eigentlich ganz gerne.
Sicherheitshalber schicke ich meiner Frau immer ein Livetracking. Mann würde ja sonst im Ernstfall nicht so schnell gefunden werden können.

Die Route bekomme ich über meine Ohrstöpsel angesagt. Das funktioniert wie im Auto. Audible oder Amazon Music werden bei Durchsagen einfach kurz unterbrochen.
Sappho hat geschrieben:Ihr könnt auch gerne bei uns putzen und den Garten machen als Alternative für den ganzen Körper ...
Psst. Bring meine Frau nicht auf dumme Ideen.
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Beitrag von Vargr »

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Vargr
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Beeindruckend! Wir schwächeln aktuell beim Thema Wandern.
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Beitrag von Witold Pilecki »

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Witold Pilecki
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Vorletzten Sommer haben wir ziemlich entspannt mit Frau, Tochter (damals 6) und Oma 21 Km um einen See gemacht. Im Sommer dürfte es also leichter werden. Wir sind etwa in der Mitte auch Essen gegangen. Bis auf schmerzende Fußsohlen war nichts zu beklagen. Bei euch klingt das ja weniger entspannt. Habt ihr euren Arzt konsultiert, ob es simmvoll ist, durch (bestimmte) Schmerzen zu laufen? Bessere Schuhe können vielleicht auch helfen?

Beitrag von Elvis »

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Elvis
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Nur zwischen 30 und 45% der Europäer laufen geschätzt wenigstens einmal in ihrem Leben mehr als 20km.
Und selbst der längste Marsch eines wirklich fitten wanderfreudigen Freundes lag bei 26 Kilometer in Irland. Ich bin mit ihm 25 Kilometer gelaufen und auch er fing am Ende an zu kämpfen.
Ja selbst bei der Bundeswehr lag das Maximum damals außerhalb von Spezialeinheiten bei 20 Kilometer (mit 10 Kilo Gepäck). Heute liegt es bei 12Km.
Das bin ich damals auch marschiert und alle waren am Ende gut geschafft. Aber es ist natürlich eine Strecke die ein durchschnittlicher erwachsener Mensch durchaus auch ohne Training schafft. Liegt dann aber schon eher am oberen Ende.
Meine Frau ist mit zwei Freundinnen letzte Woche spazieren gegangen und die waren nach 7km bereits gut bedient.
Mein 9 jähriger ist topfit, aber würde das niemals schaffen. Allerdings würde er auch eher streiken, bevor sein Körper streikt. Auch nicht mit einer langen Pause, die natürlich einen Unterschied macht (2x10 Liegestütze ist ja auch leichter, als 1x20).
Ich kann mir daher wirklich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Oma und eine 6 jährige 21 Kilometer laufen. Es sei denn, die lange Pause macht wirklich einen so großen Unterschied. Das kann ich nicht beurteilen.
Zwar habe ich zu große Probleme mit Schuhen und Gelenken und vor allem 40 Kilo zu viel Gepäck an den Hüften, die über die Distanz getragen werden wollen. Aber das erscheint mir dennoch ungewöhnlich. Die Belastung entspricht energetisch immerhin knapp 4h durchschnittliches Fitnessstudio am Stück in einem auch zumindest grob vergleichbarem Zeitraum, wenn man nicht trödelt.

Beitrag von Bigfish »

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Bigfish
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Ach Wir sind Ende November innerhalb von knapp 2 Stunden 7,5km spaziert - also eigentlich etwas unter Soll für normales Gehen - gemerkt haben wir das erst kurz vor Schluss hätten aber sicher noch was drauf packen können. Erst einen Tag später waren Wir wirklich bedient und haben mal zwei Tage ganz langsam gemacht. Aber eines ist sicher - gutes Schuhwerk ist wichtig - aber Unsere Islandtreter tun auch hier im Land ihren guten Zweck! Wären Wir bei alle dem etwas besser = wärmer gekleidet gewesen wäre es in Summe sicher auch noch besser gewesen. War recht derbe kalter Wind(chill) an dem Tag. Also ordentliche Kleidung und gute Wanderschuhe, dann wird das schon!

Beitrag von Elvis »

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Elvis
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Von nochmal anderen Schuhen bin ich aktuell ab. Das nächste wären Maßanfertigungen. Höher kann ich im beratendem Fachhandel nicht mehr gehen, als ich bereits gegangen bin.
Hab schon zu viele durch. Die Probleme verlagern sich da nur und ändern den Zeitpunkt des Auftretens. Ich liege bereits weit jenseits der 300€ für mein aktuelles Paar. Und ich glaube nicht, dass die Schuhe noch das Problem sind. Es ist im wesentlichem das Gewicht und das können Schuhe nicht lösen.
Aber bessere Einlagen könnten zumindest lindern. Leider hat mein favourisiertes Sanitätshaus eine recht ausgedehnte Weihnachtspause. Ich will mir jetzt nochmal spezielle Einlagen anfertigen lassen, für eine bessere Druckverteilung. Insbesondere für die Schmerzen in den Fußballen.
Und was meine Achilllessehne anbelangt, hatte ich da schon öfter Schwierigkeiten mit. Allerdings ohne wandern war es nur einmal wirklich nervig. Und da sagt der Arzt einfach nur "nicht belasten, dann heilt das". Aber das hilft mir natürlich nicht weiter.
Seltsamerweise ist das allerdings auch ein Schmerz, der nach rund 12-15 Kilometern häufig besser wird. Vielleicht wird er ab dann aber auch nur überstrahlt. Vielleicht muss ich auch einmal pro Stunde mal irgendwelche Übungen machen. Da habe ich mich aber noch nicht mit befasst. Ich marschiere abgesehen von Trinkpausen von weniger als 1 Min. bisher stumpf durch.

Beitrag von Witold Pilecki »

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Witold Pilecki
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Also wir sind um den Senftenberger See, das sind 18 Kilometer. Wir haben uns aber in einer Ferienanlage am See verlaufen, an der man an der einen Seite rein kommt, aber auf der anderen nicht mehr raus. Da mussten wir dann wieder zurück und einen parallelen Weg weiter weg vom See nehmen. Plus ein paar Abzweigungen für Spielplätze und Aussichtstürme und dem Weg zum Parkplatz. Insgesamt haben wir viele kleine Pausen gemacht: Nüsse knabbern an einer Bank, auf dem Aussichtsturm, an jedem Spielplatz und das Mittagessen. Viel mehr als 6 Stunden waren wir aber auch nicht unterwegs, vielleicht 7. Mehrere kleine Pausen wären vielleicht auch etwas für euch?

Unsere Tochter kann aber gut wandern. Die hat auch die Tagestouren im Allgäu prima mitgemacht. Die waren nicht ganz so weit, aber eben sehr bergig.
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Beitrag von Alith Anar »

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Alith Anar
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@Elvis

Glückwunsch zur Wanderung.
Wie lange bist Du unterwegs gewesen?

Meine Erfahrung: Laufen im Schnee ist definitiv anspruchsvoller und anstrengender (egal ob mit Schneeschuh oder normale Schuhe).
Wenn Du es generell nicht gewöhnt bist, würde ich nicht mit 22 km anfangen. Macht was kurzes. Später kommen dann automatisch längere Strecken.

Was den Tee angeht habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht.
1. Gegenversuch: Tee nur laufwarm eingefüllt: Am Ende der Wanderung ist er kalt. Das ist blöd.
Daher :
2. Gegenversuch: zusätzlich einen leichten kleinen Plastikbecher mitgenommen und immer ein paar Schluck daraus getrunken: Der Tee in der Thermos bleibt lange schön warm und in der kleinen Tasse kühlt er schnell auf Trinktemperatur ab (gerade bei den jetzigen Temperaturen). Im Sommer kann man dann auf Wasser etc umstellen. Ich selbst habe dann auch immer Brausetabletten dabei. Weil Wasser pur ... Ja ... Neee

Essen: Vorher etwas essen. Das gibt Energie. Pack zusätzlich ein paar Sandwiches ein und auch eine Schokolade. Letzteres bringt schnell Energie und nach so einer Anstrengung hat der Körper auch eine Verwöhnung verdient. Ersteres ist gut für eine wohlverdiente Pause in der Mitte der Wanderung.

Bezüglich Achillessehne:
Warum tat es weh? Reibung? Dann würde ich ein Pflaster drüber kleben, damit der Schuh nicht mehr direkt an der Sehne reibt und Sie noch mehr reizt. Hatte so eine Problem in Schottland. Hab es auch erst ignoriert und führte dazu das ich nach 2 Tagen kaum noch laufen konnte. Durch das Laufen im Schnee wird auch der Schuh nass, dehnt sich ein bisschen, reibt mehr.

Überlastung? Dann kürzere Strecken.

Du schreibst auch von Schmerzen im Ballen. Evtl Fersensporn? Ich würde einen (anderen) Arzt aufsuchen.

Aber das wichtigste: Nicht aufgeben. Du hast die ersten erfolgreichen Schritte gemacht. :)
Glückwunsch :prost: :feier:
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Beitrag von Arminus »

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Gestern eine Stunde um Norra Berget gedreht, bei -13° zwar angenehmer als vorgestern bei -10°, da deutlich weniger Wind, aber hintenraus merkt man die Kälte doch gut. Wandern mit Schnee und Eis kann deutlich anstrengender sein, selbst bei dem deutschen Puderzucker ist man einfach deutlich mehr damit beschäftigt zu gucken, wo man seine Schritte setzt.


Beim heißen Tee würden mich die ständigen Pinkelpausen eher nerven. Und bei über 20km Strecke kann man durchaus mal eine etwas längere Pause machen (also mehr als eine Minute), um Nahrung aufzunehmen.



edit: Allgemein, übetreib's nicht und reduzier lieber etwas. Wir sind nicht mehr in einem Alter, wo uns der Körper Übetreibungen so leicht verzeiht. Und bevor du dann eine monatelange Pause einlegen musst und wieder bei 5km anfangen musst...
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Beitrag von Djambo »

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Elvis hat geschrieben:Und was meine Achilllessehne anbelangt, hatte ich da schon öfter Schwierigkeiten mit. Allerdings ohne wandern war es nur einmal wirklich nervig. Und da sagt der Arzt einfach nur "nicht belasten, dann heilt das". Aber das hilft mir natürlich nicht weiter.
Gerade bei der Achillessehne darf man nicht spaßen, ich hatte 2 Kunden in den letzten 5 Jahren die nicht auf die Warnsignale gehört haben und bei denen das Ding dann schlussendlich bei so popeligen Dingen wie Treppensteigen gerissen ist. Ich will es natürlich nicht beschreien.

Auf jeden Fall viel Erfolg.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

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Ich war gestern Mittag 1,5 h im Fitnessstudio und konnte mich durchringen, mal mehr als 10 Minuten auf dem Laufband zu machen. Am Ende waren es 30 Minuten, total verschwitzt, aber ich muss mich mehr bewegen.
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Beitrag von Mariu »

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[B@W] Abominus;1398224 hat geschrieben: Abominus;1398224"]Ich war gestern Mittag 1,5 h im Fitnessstudio und konnte mich durchringen, mal mehr als 10 Minuten auf dem Laufband zu machen. Am Ende waren es 30 Minuten, total verschwitzt, aber ich muss mich mehr bewegen.
Ich hab mir nen Stepper vor nen paar Monaten gekauft, da geh ich dann immer mal über den Tag verteilt drauf für nen paar Minuten, wenn ich Pause hab oder so. Das ist nicht viel in einem Rutsch aber das leppert sich über den Tag, wenn man das so 4-5x macht.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

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Sitze gerade beim Orthopäden im Wartezimmer. Mein Problem mit dem Laufen: Arthrose. Mal schauen, ob der mir helfen kann.
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Beitrag von Elvis »

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Alith Anar hat geschrieben:@Elvis

Glückwunsch zur Wanderung.
Wie lange bist Du unterwegs gewesen?
4,5h.
Ein bisschen Geschwindigkeit habe ich vielleicht auch verloren, weil Amazon Music rumgezickt hat. Ich höre sonst Musik die mir quasi einen Marschtakt mitliefert.
Irish Folk funktioniert dabei erstaunlich gut. Ich versuche sonst im Schnitt 5kmh zu halten. Also flottes gehen.

Bezüglich Achillessehne:
Warum tat es weh? Reibung? Dann würde ich ein Pflaster drüber kleben, damit der Schuh nicht mehr direkt an der Sehne reibt und Sie noch mehr reizt. Hatte so eine Problem in Schottland. Hab es auch erst ignoriert und führte dazu das ich nach 2 Tagen kaum noch laufen konnte. Durch das Laufen im Schnee wird auch der Schuh nass, dehnt sich ein bisschen, reibt mehr.

Überlastung? Dann kürzere Strecken.
Mit Reibung habe ich keinerlei Probleme mehr.
Zuerst hatte ich die neuen Schuhe in Verdacht. Aber da es nur am rechten Bein ist, glaube ich das nicht.
Vermutlich eine Überlastung. Ich bin ja schon im letzten Quartal rund 200km gelaufen.
Strecke kürzen, mache ich erst, wenn das Problem bleibt. Dann muss ich den ganzen Plan aber ohnehin beerdigen und das wandern vermutlich etliche Wochen einstellen.
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Hier hoffe ich auf Besserung durch Einlagen. Den bei anderen Schuhen hatte ich das Problem nicht. Dafür wurden bei denen die kleinen Zehen schwarz, weil vorne nicht genug Platz im Schuh war, wenn ab 10km die Füße anfangen anzuschwellen.
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Beitrag von Elvis »

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[B@W] Abominus;1398243 hat geschrieben: Abominus;1398243"]Sitze gerade beim Orthopäden im Wartezimmer. Mein Problem mit dem Laufen: Arthrose. Mal schauen, ob der mir helfen kann.
Ich weiß gar nicht recht was das ist. Ist bei mir wie Rheuma im Kopf als alte Leute Krankheit gespeichert. Sicherlich totaler Quatsch.
Hast du da im Alltag schon Schmerzen mit?

Beitrag von [B@W] Abominus »

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Zuweilen ja, war gerade Röntgen und muss noch zum Hausarzt und Harnwerte prüfen lassen.

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Beitrag von TheBlackSwan »

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Ja selbst bei der Bundeswehr lag das Maximum damals außerhalb von Spezialeinheiten bei 20 Kilometer (mit 10 Kilo Gepäck). Heute liegt es bei 12Km.
Das bin ich damals auch marschiert und alle waren am Ende gut geschafft.
Wir haben jüngere Erfahrungsberichte aus der AGA von über 20km, natürlich mit Gepäck.

Wenn man einigermaßen fit ist (im Alltag gerne Dinge per Fahrrad erledigt, gelegentlich mal so eine halbe Stunde straff spazieren geht etc.) und nicht gerade blasenwerfende Schuhe trägt, gehen 20km+ auf jeden Fall gut.
Die Bibliothek der Gary Grigsby's War in the East-Dokumente
Wollt ihr den totalen Krieg? WitE AAR-Guide für Achsenspieler

Beitrag von Elvis »

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TheBlackSwan hat geschrieben: Wenn man einigermaßen fit ist (im Alltag gerne Dinge per Fahrrad erledigt, gelegentlich mal so eine halbe Stunde straff spazieren geht etc.) und nicht gerade blasenwerfende Schuhe trägt, gehen 20km+ auf jeden Fall gut.
Hab ich ja auch gesagt, dass das jeder fitte Mensch packt. Aber nochmal... verdopple das Alter des jungen Menschen und schnalle ihm 40 Kilo Gewicht um. Dann bist du ich.
Und es geht ja nicht darum ob ich es schaffe. Ich hab auch die 30 geschafft und würde vermutlich auch 40 schaffen. Es geht um die Schmerzen die sich offenbar einstellen, wenn man das jede Woche macht.
Und zumindest im Schnitt bin ich ja jetzt schon seit 3 Monaten mit 18km fast die 20km gelaufen. Erst wars schlimm, dann wurde es besser und jetzt wirds schlimmer als am Anfang.

Hab eben Termin beim Orthopäden gemacht. War leider erst am 02.02. Termin frei.
Ich hatte nach der 32 Kilometer Tour zwar schon eine Woche ausgesetzt, aber fürchte das mir diese Runde nicht gut bekommen ist.
Ich hasse nichts mehr, als zu einem Arzt zu gehen.
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Beitrag von Witold Pilecki »

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Wie wäre es denn, bis zum Termin beim Orthopäden auf das Rad auszuweichen? Ihr könnt dafür die Strecke ja verdreifachen. Aber wenn euer Körper Schaden nimmt, wird das nicht mehr wie vorher.

Beitrag von Elvis »

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Natürlich kann man alles mögliche machen. Aber es ist das erste mal, dass ich etwas gefunden habe, was mir wirklich gefällt. Radfahren würde für mich nicht funktionieren. Das habe ich vorletztes Jahr schon rausgefunden. Und ich bin stur.
Mal abwarten wie die nächsten 1-2 Runden werden.
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