Energiewende
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- TheBlackSwan
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Die Beschränkung ist die Wärmeleitfähigkeit der Erdkruste und die Temperatur des Wärmetauschers der verwendeten Wärmepumpe.
Da die nicht wesentlich unter der Temperatur in kälteren Erdteilen liegt, kann man abschätzen: Der Einfluss ist wie, wenn man die obersten 10 Meter der Erde abtragen würde und die Atmospärentemperatur 0° wäre.
Also unbedeutend, denn der Boden hat eine hohe Wärmekapazität und geringe Wärmeleitfähigkeit. Hier mal ein Diagramm der Bodentemperatur im Jahresverlauf. Man bemerke die Phasenverschiebung und die deutlich abnehmenden Schwankungen mit zunehmender Tiefe: https://www.cableizer.com/blog/post/soi ... alculator/
Da die nicht wesentlich unter der Temperatur in kälteren Erdteilen liegt, kann man abschätzen: Der Einfluss ist wie, wenn man die obersten 10 Meter der Erde abtragen würde und die Atmospärentemperatur 0° wäre.
Also unbedeutend, denn der Boden hat eine hohe Wärmekapazität und geringe Wärmeleitfähigkeit. Hier mal ein Diagramm der Bodentemperatur im Jahresverlauf. Man bemerke die Phasenverschiebung und die deutlich abnehmenden Schwankungen mit zunehmender Tiefe: https://www.cableizer.com/blog/post/soi ... alculator/
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[Gast]
Wir verstehen die Frage nicht ganz.dooya hat geschrieben:Als ich gerade Abos Heizungsbauer-Geschichten gesehen habe, fällt mir eine Frage ein, die ich mir schon länger stelle.
Gibt es eigentlich irgendwelche Abschätzungen zum Einfluss von Wärmepumpen auf die Temperatur in unserem Planeten? Oder anders: wie viele Wärmepumpen können wir an den Globus installieren, bevor es einen merklichen Eiinfluss auf dessen innere Thermodynamik hat und was wären die Folgen einer zu starken Abkühlung?
(Nur damit hinterher keiner sagen kann, dass das niemand das Inferno hätte voraussehen können.)
Die Wärmepumpe ist ja kein Perpetuum Mobile. Selbst wenn man eine Sole Wärmepumpe in ein paar Metern Tiefe hat, dem Planeten wird die Wärme nicht entzogen, sie wird nur woanders hin gebracht. Geothermiekraftwerke kühlen ja auch nicht den Planeten, weil sie dem Boden Energie abzweigen.
Die Wärme, die die Pumpe entzieht (wobei die meisten Luftwärmepumpen sind), landet im Wärmekreislauf der Erde und fertig.
Der Erdkern bringt uns dauerhaft 47TW Wärme auf der Oberfläche . Die Sonne bringt uns 173.000TW Wärme auf der Oberfläche. Wir können da aus meiner Sicht anzapfen was wir wollen, zum einen sind in den Schichten (ein paar Meter bis 50 Meter unter der Oberfläche) immer noch die Oberflächenwärme (der Ort an dem man die Wärmepumpenwärme transportiert) dominant, zum anderen sind selbst 47 TW eben 47 Billionen Watt oder eben 47 Mrd. KW. Aber die zapfen wir ja kaum an, anders wäre es, wenn unsere Wärmepumpen bis zum Erdmantel reichen.... Wir sehen aber fast nur noch Luftwärmepumpen, und die Pumpen Wärme aus der Luft ins Haus und die Wärme aus dem Haus wird wieder an die Luft abgegeben ...
- [B@W] Abominus
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+25
https://www.fraunhofer.de/de/forschung/ ... ermie.html
Es gibt drei Fraunhofer-Institute, die sich damit auseinandersetzen, das neuste ist das IEG aus Bochum. Hier: https://www.ieg.fraunhofer.de/de/forsch ... umpen.html
Das ISE hat zu den Wärmepumpen auch eine Studie verfasst: https://www.ise.fraunhofer.de/content/d ... ericht.pdf
Es gibt drei Fraunhofer-Institute, die sich damit auseinandersetzen, das neuste ist das IEG aus Bochum. Hier: https://www.ieg.fraunhofer.de/de/forsch ... umpen.html
Das ISE hat zu den Wärmepumpen auch eine Studie verfasst: https://www.ise.fraunhofer.de/content/d ... ericht.pdf
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+1
Es gibt auf Wärmepumpen, die der Luft der Wärme entziehen. Hier ein Video zu dieser Pumpe: https://www.youtube.com/watch?v=tNRNN7fZq_g
- [B@W] Abominus
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+25
Das kannte ich auch schon, die Firma in Deutschland ist in Remagen. Finde aber keinen Heizungsinstallateur, der das System im Angebot hat und mir das näher erklären könnte.Komischer Kunde hat geschrieben:Es gibt auf Wärmepumpen, die der Luft der Wärme entziehen. Hier ein Video zu dieser Pumpe: https://www.youtube.com/watch?v=tNRNN7fZq_g
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+8
Bei Wärmepumpen, die die Wärme der Umweldluft entziehen, ist der Wärmekreislauf offensichtlich; da verstehe ich das: Wärmepumpe pumpt Wärme ins Haus, mach ich das Fenster auf, geht sie wieder raus.
Bei Erdwärme ist mir das nicht so klar. Der Erdkern ist ziemlich warm, die Erdoberfläche bzw. die Atmosphäre nicht, also scheint der Erdkörper zwischendrin den Wärmeaustausch zwischen Atmosphäre/Oberfläche und Kern zu behindern.
Mit einer Wärmepumpe steche ich im Prinzip ein kleines Loch in diesen Isolator und steigere artifiziell die Wärmeleitfähigkeit der Erdkruste; es wird also mehr Wärme vom Erdkern zur Oberfläche befördert. Im Gegenzug findet aber kein nenneswerter Rücktransport statt. Würde ich also in einem Gedankenexperiment immer weitere (und tiefere und größere) Wärmepumpen bauen, müsste irgendwann der Punkt erreicht sein, an dem die Erdkruste merklich kühler wird, weil mehr Wärme nach außen abgeführt wird, als vom Erdkern zugeführt wird. Wie viele Pumpen und welche Zeiträume mag es brauchen, bis ein solcher messbarer Effekt erreicht ist? Oder anders: brauchen wir in 100 Jahren die nächste Energiewende, um die Abkühlung der Erdkruste aufzuhalten?
Bei Erdwärme ist mir das nicht so klar. Der Erdkern ist ziemlich warm, die Erdoberfläche bzw. die Atmosphäre nicht, also scheint der Erdkörper zwischendrin den Wärmeaustausch zwischen Atmosphäre/Oberfläche und Kern zu behindern.
Mit einer Wärmepumpe steche ich im Prinzip ein kleines Loch in diesen Isolator und steigere artifiziell die Wärmeleitfähigkeit der Erdkruste; es wird also mehr Wärme vom Erdkern zur Oberfläche befördert. Im Gegenzug findet aber kein nenneswerter Rücktransport statt. Würde ich also in einem Gedankenexperiment immer weitere (und tiefere und größere) Wärmepumpen bauen, müsste irgendwann der Punkt erreicht sein, an dem die Erdkruste merklich kühler wird, weil mehr Wärme nach außen abgeführt wird, als vom Erdkern zugeführt wird. Wie viele Pumpen und welche Zeiträume mag es brauchen, bis ein solcher messbarer Effekt erreicht ist? Oder anders: brauchen wir in 100 Jahren die nächste Energiewende, um die Abkühlung der Erdkruste aufzuhalten?
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- preusse
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Es ist mittlerweile Pflicht, zumindest hier in Berlin, bei größeren Anlagen im Sommer die Wärme wieder zurück zu leiten.
Die Auswirkungen auf den lokalen Untergrund sind doch zu massiv.
Die Auswirkungen auf den lokalen Untergrund sind doch zu massiv.
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Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
- dooya
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Wow, dass wir uns (lokal) schon in diesem Bereich bewegen hätte ich nicht gedacht.preusse hat geschrieben:Es ist mittlerweile Pflicht, zumindest hier in Berlin, bei größeren Anlagen im Sommer die Wärme wieder zurück zu leiten.
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- AG_Wittmann
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- dooya
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Hab nochmal ein bisschen herumgesucht und -wenn ich es richtig verstanden habe- scheint in Berlin eher das Gegenteil der Fall zu sein: in Berlin sind Anlagen für geothermischer Gebäudekühlung verboten, weil die Temperatur des Grundwassers bereits zu stark erhöht ist:preusse hat geschrieben:Es ist mittlerweile Pflicht, zumindest hier in Berlin, bei größeren Anlagen im Sommer die Wärme wieder zurück zu leiten.
Die Auswirkungen auf den lokalen Untergrund sind doch zu massiv.
[url=file://srvmaster/USER_HOME/rach/Downloads/leitfaden_geothermie.pdf]Quelle[/url]Für die Errichtung von Erdwärmekollektoren, die dem Erdreich Wärme entziehen und bei denen die Kollektoren mindestens 1 Meter über dem zu erwartenden höchsten Grundwasserstand (zeHGW)
liegen, ist keine wasserbehördliche Erlaubnis erforderlich. Durch die intensive städtische Nutzung, insbesondere durch den hohen Versiegelungsgrad der Flächen, aber auch durch Heizungskeller oder beheizte Tiefgeschosse ist die Temperatur im Berliner Grundwasser bereits angestiegen. Aus diesem Grund wird in Berlin ein alleiniger Eintrag von Wärme aus (geothermischer) Gebäudekühlung in den Boden und in das Grundwasser nicht zugelassen.
Kombinierte Anlagen mit einem Wärmeeintrag im Sommerbetrieb und Wärmeentzug im Winterbetrieb bleiben einer Einzelfallprüfung vorbehalten und sind von diesem Leitfaden nicht erfasst.
Fände ich aber ebenso erstaunlich.
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- [B@W] Abominus
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[Gast]
Der Erdkern liegt 6000km von der Oberfläche entfernt. 3500km eben wir den Kernrand nehmen. Die Punkte, an denen Wärmepumpen Wärme entziehen, liegen maximal 50m von der Oberfläche entfernt.
Gleichzeitig produziert der Kern nur 47 TW, die Oberfläche erfährt alleine aus der Sonne 180.000 TW Wärmeleistung.
Ja die Leitfähigkeit ist niedrig, bzw. der Wärmetransport dauert, aber bis zur Krustengrenzen sind es immer noch 10km, während es nach oben nur 50meter sind. Hier bei 50 Meter Tiefe hat der Boden das ganze Jahr über eine Temperatur von 10°C.
Durchschnittstemperatur Luft im Land: 9,1°C
Erst danach fängt die Dominanz der Kernwärme an, ganz langsam ansteigend bis z.B. 160°C in 4km Tiefe.
Ich behaupte weiterhin, dass juckt den Planeten nicht. Es wäre was anderes, wenn wir die Kernwärme an einem Punkt entziehen, an dem sie absolut notwendig wäre. Z.B. direkt am Mantel-Krusten Übergang.
Gleichzeitig produziert der Kern nur 47 TW, die Oberfläche erfährt alleine aus der Sonne 180.000 TW Wärmeleistung.
Ja die Leitfähigkeit ist niedrig, bzw. der Wärmetransport dauert, aber bis zur Krustengrenzen sind es immer noch 10km, während es nach oben nur 50meter sind. Hier bei 50 Meter Tiefe hat der Boden das ganze Jahr über eine Temperatur von 10°C.
Durchschnittstemperatur Luft im Land: 9,1°C
Erst danach fängt die Dominanz der Kernwärme an, ganz langsam ansteigend bis z.B. 160°C in 4km Tiefe.
Ich behaupte weiterhin, dass juckt den Planeten nicht. Es wäre was anderes, wenn wir die Kernwärme an einem Punkt entziehen, an dem sie absolut notwendig wäre. Z.B. direkt am Mantel-Krusten Übergang.
- [B@W] Abominus
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50m passt z.B. bei mir nicht, ich habe für die 8KW, die mein Energieberater ausgerechnet hat, mit der Bohrfirma abgestimmt, die werden zwei Löcher á 80m bohren müssen. Je nach Gestein sind es meist um die 60m Tiefe, ab 100m braucht man häufig vom Geologischen Amt oder Bergamt oder wer auch immer meint, dafür zuständig zu sein, eine Genehmigung, darunter ist es meist nur anzeigepflichtig.
-
[Gast]
Baut ne Luftpumpe anstatt euch mit der Ämterrochade verrückt zu machen.[B@W] Abominus;1280891 hat geschrieben: Abominus;1280891"]50m passt z.B. bei mir nicht, ich habe für die 8KW, die mein Energieberater ausgerechnet hat, mit der Bohrfirma abgestimmt, die werden zwei Löcher á 80m bohren müssen. Je nach Gestein sind es meist um die 60m Tiefe, ab 100m braucht man häufig vom Geologischen Amt oder Bergamt oder wer auch immer meint, dafür zuständig zu sein, eine Genehmigung, darunter ist es meist nur anzeigepflichtig.
- [B@W] Abominus
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+25
Ja, wenn denn mal ein Heizungsbauer vorbeikommen würde. Ein Richtpreisangebot für Luftwärmepumpe hätte ich schon: 20k. Ich muss mir noch durchrechnen, wann der Break-Even für den Vergleich Luft- und Erdwärme erreicht ist. Preis für Bohrung hätte ich, aber nicht für die Anlage, wie gesagt, kommt ja keiner vorbei.
- preusse
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hmm ok. Unsere letzte Erfahrung mit Erdbohrungen ist aus dem Jahr 2018. Bei uns war es damals eine reine Heiznutzung. Die sommerliche Rückführung der Wärme wurde dann mit zusätzlichen Abaswärmeübertragern am Gaskessel des Nachbargebäudes realisiert. War ein riesen Hin und Her.dooya hat geschrieben:Hab nochmal ein bisschen herumgesucht und -wenn ich es richtig verstanden habe- scheint in Berlin eher das Gegenteil der Fall zu sein: in Berlin sind Anlagen für geothermischer Gebäudekühlung verboten, weil die Temperatur des Grundwassers bereits zu stark erhöht ist:.Kombinierte Anlagen mit einem Wärmeeintrag im Sommerbetrieb und Wärmeentzug im Winterbetrieb bleiben einer Einzelfallprüfung vorbehalten und sind von diesem Leitfaden nicht erfasst.
Hier mal die Übersicht von Berlin. Ein Großteil ist sowieso gesperrt für die Erdwärmenutzung oder mit Einschränkung erlaubt.
https://filehorst.de/d/eqDpJnev
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Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
- dooya
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Wollte Euren Bericht in keiner Weise bezweilfeln. Sorry, hätte ich besser formulieren müssen, damit das deutlich wird.preusse hat geschrieben:hmm ok. Unsere letzte Erfahrung mit Erdbohrungen ist aus dem Jahr 2018. Bei uns war es damals eine reine Heiznutzung. Die sommerliche Rückführung der Wärme wurde dann mit zusätzlichen Abaswärmeübertragern am Gaskessel des Nachbargebäudes realisiert. War ein riesen Hin und Her.
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- Elvis
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+10
Ich hatte mir letzten Winter schon mehr Mühe gegeben durch kleine Maßnahmen Heizenergie zu sparen.
Vorher war es mir echt egal. Gas hatte mich bis Oktober 2021 3,7 Cent pro kw/h gekostet. Das war nichts, worüber ich mir Gedanken gemacht habe.
Die Maßnahmen waren:
1. Anbringung von digitalen Thermostaten an den wesentlichen Heizkörpern
(Eqiva Heizkörperthermostat Model N. Kostet nur 10€ pro Stück und hat alles notwendige.)
2. Konsequent die Türen schließen bei Räumen die eine andere Temperatur, als der Rest haben soll.
Also Schlafzimmertür, weil es da kälter sein soll. Badezimmertür, weil es da wärmer ist. Wohnzimmertür und Kinderzimmer unter der Woche, weil hier die Heizung erst Mittags anspringen sollte.
Büro wurde vom Computer ausreichend gewärmt.
3. Abends wurden die Rolläden konsequent geschlossen, um das auskühlen abzuschwächen.
Zudem habe ich genauer Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit kleinen Digitalen Messhilfen im Blick gehabt ( z.B. https://www.amazon.de/gp/product/B099NS ... UTF8&psc=1 ) um ein besseres Gespür von Gefühlter und gemessener Temperatur zu bekommen und Stoßlüften besser zu timen und die Wirkung zu sehen.
Ich habe jetzt die Zeit 30.06.21 bis 30.06.22 verglichen. Das waren 20% weniger Gasverbrauch als in den Vorjahren. Wenn wir nächsten Winter noch mit 2 Grad weniger heizen und unsere teilw. langen Duschzeiten reduzieren, schaffe ich vielleicht mein persönliches Kriegsziel von 30%, mit sehr geringem Aufwand.
Also Habeck hat definitiv recht wenn er sagt, dass wer sich bisher wenig Gedanken drum gemacht hat, kann auf jeden Fall seinen Verbrauch um 10% senken.
Vorher war es mir echt egal. Gas hatte mich bis Oktober 2021 3,7 Cent pro kw/h gekostet. Das war nichts, worüber ich mir Gedanken gemacht habe.
Die Maßnahmen waren:
1. Anbringung von digitalen Thermostaten an den wesentlichen Heizkörpern
(Eqiva Heizkörperthermostat Model N. Kostet nur 10€ pro Stück und hat alles notwendige.)
2. Konsequent die Türen schließen bei Räumen die eine andere Temperatur, als der Rest haben soll.
Also Schlafzimmertür, weil es da kälter sein soll. Badezimmertür, weil es da wärmer ist. Wohnzimmertür und Kinderzimmer unter der Woche, weil hier die Heizung erst Mittags anspringen sollte.
Büro wurde vom Computer ausreichend gewärmt.
3. Abends wurden die Rolläden konsequent geschlossen, um das auskühlen abzuschwächen.
Zudem habe ich genauer Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit kleinen Digitalen Messhilfen im Blick gehabt ( z.B. https://www.amazon.de/gp/product/B099NS ... UTF8&psc=1 ) um ein besseres Gespür von Gefühlter und gemessener Temperatur zu bekommen und Stoßlüften besser zu timen und die Wirkung zu sehen.
Ich habe jetzt die Zeit 30.06.21 bis 30.06.22 verglichen. Das waren 20% weniger Gasverbrauch als in den Vorjahren. Wenn wir nächsten Winter noch mit 2 Grad weniger heizen und unsere teilw. langen Duschzeiten reduzieren, schaffe ich vielleicht mein persönliches Kriegsziel von 30%, mit sehr geringem Aufwand.
Also Habeck hat definitiv recht wenn er sagt, dass wer sich bisher wenig Gedanken drum gemacht hat, kann auf jeden Fall seinen Verbrauch um 10% senken.
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+6
Spontan käme natürlich die Frage auf: Waren die Heizperioden exakt gleich lang und waren die jeweiligen Außentemperaturen sowie etwaiger Sonneneinfall jeweils exakt identisch?
Also Wir beobachten sowohl Gas- wie Stromverbrauch seit gut 20 Jahren, mit dem Ergebnis dass wir bewusste Änderungen (Neue Gastherme/Master-Slavesteckdosen usw.) zwar vermeintlich wirklich in den Auswirkungen sehen können, spätestens ein Jahr später aber die Schwankungen schon nicht mehr erklärbar sind, es sei denn man beachtet den Faktor Natur. Dann relativiert sich der Einfluss der Technik doch schon deutlich.
Also Wir beobachten sowohl Gas- wie Stromverbrauch seit gut 20 Jahren, mit dem Ergebnis dass wir bewusste Änderungen (Neue Gastherme/Master-Slavesteckdosen usw.) zwar vermeintlich wirklich in den Auswirkungen sehen können, spätestens ein Jahr später aber die Schwankungen schon nicht mehr erklärbar sind, es sei denn man beachtet den Faktor Natur. Dann relativiert sich der Einfluss der Technik doch schon deutlich.
- Elvis
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+10
Schon klar. Aber die letzten 5 Jahre lag der Verbrauch immer zwischen 25tsd. und 26tsd. Kwh.
Wenn es ausgerechnet dann plötzlich 21tsd sind, wenn man versucht hat zu sparen, braucht man keine Studie dafür um zu behaupten, dass es eine Wirkung hatte.
Wenn es ausgerechnet dann plötzlich 21tsd sind, wenn man versucht hat zu sparen, braucht man keine Studie dafür um zu behaupten, dass es eine Wirkung hatte.
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