Solange Madagaskar den Hafen offen hat, kann er gewinnen! SARS-CoV-2
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Nachdem der Mandant uns am Montag kurzzeitig heimgeschickt hatte, weil der Gebäudeteil wegen Corona gesperrt war, meinte unser Chef noch:
"Okay, dann arbeitet eine Woche von zu Hause aus. Nächste Woche geht ihr dann wieder zum Mandanten, wenn die Sache vorbei ist."
...wir sind mehr als nur skeptisch, dass "die Sache" nächsten Montag vorbei ist.
"Okay, dann arbeitet eine Woche von zu Hause aus. Nächste Woche geht ihr dann wieder zum Mandanten, wenn die Sache vorbei ist."
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Bei uns läuft noch alles wie gehabt, was wir erschreckend finden, weil wir der Meinung sind, dass unsere staatlichen Stellen auf die exponentielle Verbreitung des Virus viel zu langsam reagieren. Es kommt alles zu spät und nicht in ausreichendem Maße.
Wenn wir die Verbreitung stark verlangsamen wollen, müssen wir Deutschland lahmlegen.
Die meisten Menschen mit denen wir zu tun haben scheinen sich der anrollenden Gefahr nicht bewusst zu sein "Grippewelle tut doch auch nichts, "alles Panikmache", wird alles halb so schlimm" usw.
Wir sind in unseren Umfeld der einzige der die Meinung vertritt, dass wir Italien nur 14 Tage hinterherhinken. Liegt vielleicht auch daran, dass unsere Schwester in Modena lebt und wir somit Italien "live" miterleben.
Auf jeden Fall haben wir nicht den Eindruck, dass Deutschland aus den Fehlern Italiens lernts, sonnst hätten wir längst viel einschränkendere Maßnahmen.
Wir fahren weiter mit fast Vollgas auf eine Mauer und hoffen, dass alles nicht so schlimm wird.
Wenn wir die Verbreitung stark verlangsamen wollen, müssen wir Deutschland lahmlegen.
Die meisten Menschen mit denen wir zu tun haben scheinen sich der anrollenden Gefahr nicht bewusst zu sein "Grippewelle tut doch auch nichts, "alles Panikmache", wird alles halb so schlimm" usw.
Wir sind in unseren Umfeld der einzige der die Meinung vertritt, dass wir Italien nur 14 Tage hinterherhinken. Liegt vielleicht auch daran, dass unsere Schwester in Modena lebt und wir somit Italien "live" miterleben.
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Wir arbeiten in einer Stadtverwaltung, früher als Archivar, jetzt in Museumsdingen. Verwaltung rödelt seit ca. 10 Tagen, spätestens als der erste Corona-Fall Anfang dieser Woche den Ort erreichte. Aber Unser Ober-Chefe ist im Element, Wir sind hinsichtlich des kommunalen Krisen-Managements guter Hoffnung. Dumm nur, dass unsere kleine Stadt zwei Corona-Fälle hat, ausgehend von 1 Italienurlaub, und, wie das in kleineren Orten so ist, natürlich die Kontakte bis in die Verwaltung reichen. Noch sind Wir guter Dinge, und nebenbei froh, dass Wir das Rauchen vor fast 6 Jahren aufgaben. Heute mit der lieben Verwandtschaft in HH telefoniert, Schwester als Lehrerin im HH´er Speckgürtel geht der A... schon ein bisserl auf Grundeis. Am Rande: Kollegin von Uns wollte mit Anhang nächste Woche in die USA, tja, ca. 1.500 EUR weg mit dem US-Einreisebann (höhere Gewalt, auch eine RRV zahlt da nicht).
Heute nach Eintreffen auf Arbeit noch Schal umgehabt, im Flur/am Kopierer skeptische Blicke und Zurufe: Mit Schaaal ...? (Hilfe, ein Erkrankter?).
Mal sehen, wielange so ein Verwaltungsbetrieb aufrecht erhalten werden kann - zumindestens der Publikumsverkehr. Unser Job könnte vorübergehend ruhen - Homework aber nur tw. möglich.
Heute nach Eintreffen auf Arbeit noch Schal umgehabt, im Flur/am Kopierer skeptische Blicke und Zurufe: Mit Schaaal ...? (Hilfe, ein Erkrankter?).
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Wir haben auch Vorräte zu Hause. Dabei geht es absolut nicht um "wir sind uns selbst der Nächste". Wir kaufen jetzt nicht aus Sorge, dass es später kein Klopapier und keine Nudeln mehr gibt, sondern aus Sorge an Corona zu erkranken und dann die Eigen-Quarantäne durchbrechen zu müssen, weil die heimischen Vorräte ausgehen. Und diese Quarantäne wiederrum würden wir aufrecht erhalten wollen um nicht beim Klopapier kaufen einen Rentner anzustecken, für den Corona wahrscheinlich deutlich übler verlaufen würde, als für uns.Performer hat geschrieben:Ich finde, man sieht ganz schön anhand der Corona-Kiste, wie dünn der Firnis unserer Zivilisation ist. Gestern sah ich zum ersten Mal im Supermarkt die berühmten Einkaufswägen voller Klopapier ... ist im Augenblick nur eine possenhafte Erscheinung. Aber man ahnt, was geschehen würde (oder wird?), wenn sich die Corona-Krise zuspitzt; wie schnell Solidarität und gemeinsames kluges Handeln durch "Jeder ist sich selbst der nächste" ersetzt werden würde (oder wird).
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Gegen Vorräte zu Hause ist nichts zu sagen, auch nicht gegen Nudelkauf, und auch nichts dagegen, seine Vorräte jetzt aufzustocken. Aber wer jetzt, in so einer Situation, nicht 2 Pack Klopapier kauft, sondern den ganzen Einkaufswagen bis zum Rand volllädt (habe ich genau so gesehen), verhält sich in meinen Augen unsolidarisch.Ioelet hat geschrieben:Wir haben auch Vorräte zu Hause. Dabei geht es absolut nicht um "wir sind uns selbst der Nächste". Wir kaufen jetzt nicht aus Sorge, dass es später kein Klopapier und keine Nudeln mehr gibt, sondern aus Sorge an Corona zu erkranken und dann die Eigen-Quarantäne durchbrechen zu müssen, weil die heimischen Vorräte ausgehen. Und diese Quarantäne wiederrum würden wir aufrecht erhalten wollen um nicht beim Klopapier kaufen einen Rentner anzustecken, für den Corona wahrscheinlich deutlich übler verlaufen würde, als für uns.
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Wobei Wir Uns beim Blick in manchen fremden Einkaufswagen dieser Tage schon fragen, ob der Einkaufszettel wirklich bis Ende gedacht wurde.
Wenn es mal soweit ist, dass die Regale im Supermarkt leer ist, sollte man sich nicht darauf verlassen, dass noch regelmäßig Strom und Wasser aus der Wand kommen und man den Kram, den man da gerade reinschichtet, wirklich noch kochen kann. Aber wahrscheinlich haben alle Camping-Kocher o.ä. daheim...
Wenn es mal soweit ist, dass die Regale im Supermarkt leer ist, sollte man sich nicht darauf verlassen, dass noch regelmäßig Strom und Wasser aus der Wand kommen und man den Kram, den man da gerade reinschichtet, wirklich noch kochen kann. Aber wahrscheinlich haben alle Camping-Kocher o.ä. daheim...
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miles, quem dux laudat, Hispanus est.
Beneath the gold, the bitter steel.
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[Gast]
Wenn man echten Hunger hat sind auch harte Nudeln verlockend lecker.
In unserem dunkelsten Stunden haben wir die praktisch als Snack gegessen...
Selbes gilt auch für Reis, Zucker, Dosengerichte und Haustiere sowie deren Nahrung. Wer wirklich Hunger hat, der isst was er hat, egal was er hat, solange es Energie bringt.
Soweit sind wir auch noch lange nicht. Wir glaube auch nicht, dass überhaupt Strom oder Wasser ausgehen. Dafür ist das Virus nicht tödlich genug. Wenn 80% einen milden Verlauf haben, können 80% die Gesellschaft aufrecht erhalten. Das ist kein Ebola.
In unserem dunkelsten Stunden haben wir die praktisch als Snack gegessen...
Selbes gilt auch für Reis, Zucker, Dosengerichte und Haustiere sowie deren Nahrung. Wer wirklich Hunger hat, der isst was er hat, egal was er hat, solange es Energie bringt.
Soweit sind wir auch noch lange nicht. Wir glaube auch nicht, dass überhaupt Strom oder Wasser ausgehen. Dafür ist das Virus nicht tödlich genug. Wenn 80% einen milden Verlauf haben, können 80% die Gesellschaft aufrecht erhalten. Das ist kein Ebola.
- Duke of York
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- Thomasius
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+6
Wenn der Virus einmal da ist und Patient 1 nicht erkannt wird bringen Einreisehürden nicht sonderlich viel.Duke of York hat geschrieben:Ziemlich unwahrschienlich. Russland hat sich schon früh mit Einreisehürden geschützt und ausserdem ist es dermaßen zersiedelt, dass es mit so ziemlich die flachste Infektionskurve haben dürfte.
Ab einem gewissen Punkt sind die Einreisehürden primär Show für den Mob. Siehe Trumps aktueller Bann gegen Europa, wo sich der Virus doch längst in den ganzen USA ausbreitet und aus Europa eh kaum noch jemand in die USA reist. Bei unserem Arbeitgeber waren Dienstreisen in die USA für die nächsten Wochen längst alle abgesagt.
Ansonsten lassen sich die Infektionskurven verschiedener Länder kaum vergleichen, weil die Möglichkeiten den Virus durch Labortests festzustellen überall in unterschiedlicher Höhe beschränkt sind und die Dunkelziffer kaum abzuschätzen ist.
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- Montesquieu
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Du vergisst, Putin macht immer mehr richtig als andere!
pa: 
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Der texanische Senator der Herzen
- dooya
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Bei einem Einreiseverbot oder einer vom Auswertigen Amb verhängten Reisewarnung gibt es in der Regel das Geld vom Reiseveranstalter und der Fluglinie zurück.Private_S hat geschrieben:Wir arbeiten in einer Stadtverwaltung, früher als Archivar, jetzt in Museumsdingen. Verwaltung rödelt seit ca. 10 Tagen, spätestens als der erste Corona-Fall Anfang dieser Woche den Ort erreichte. Aber Unser Ober-Chefe ist im Element, Wir sind hinsichtlich des kommunalen Krisen-Managements guter Hoffnung. Dumm nur, dass unsere kleine Stadt zwei Corona-Fälle hat, ausgehend von 1 Italienurlaub, und, wie das in kleineren Orten so ist, natürlich die Kontakte bis in die Verwaltung reichen. Noch sind Wir guter Dinge, und nebenbei froh, dass Wir das Rauchen vor fast 6 Jahren aufgaben. Heute mit der lieben Verwandtschaft in HH telefoniert, Schwester als Lehrerin im HH´er Speckgürtel geht der A... schon ein bisserl auf Grundeis. Am Rande: Kollegin von Uns wollte mit Anhang nächste Woche in die USA, tja, ca. 1.500 EUR weg mit dem US-Einreisebann (höhere Gewalt, auch eine RRV zahlt da nicht).
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Reiserücktrittversicherungen sind nur für den Fall gedacht, dass der Reisende persönlich verhindert ist.
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- suo
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Hannover konnte uns einen Tag vor Trumps Absage nicht mal empfehlen, unseren Amerikaaustausch, der in 10 Tagen beginnen sollte, abzusagen. Dabei haben Polen und Franzosen uns schon seit 2 Wochen abgesagt. Föderalismus bedeutet momentan eher, dass niemand Verantwortung übernehmen will.Bushi hat geschrieben:Wir werden möglicherweise ab Montag in den verordneten Urlaub gehen. Die niedersächsische Presse hat ja bereits die Info geleakt, dass ab Montag die Schulen geschlossen werden sollen. Der Minister will es wohl erst morgen bekannt geben. Die Eltern lassen bereits das Telefon glühen und wir können keine Auskünfte geben. Super Informationsmanagement aus Hannover.
Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.
- Ioelet
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Verdammt, heißt das, dass das Forum schließen wird?Performer hat geschrieben:Auf jeden Fall sollen wir laut Merkel und Söder jetzt für 5 Wochen die Sozialkontakte auf ein Minimum reduzieren ...
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- Kardinalinfant
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Findet Ihr wirklich? Wir sehen gegenwärtig zwar eine typisch deutsche Gemengelage der Gefühle zwischen völliger Panik und gänzlichem egoistischen In-den Wind-Schlagen aller Warnungen, aber bislang eher innerlich (d.h. aus Gesprächen, Internetdiskussionen und mal wieder an vorderster Front den Medien entnommen). Gehen Wir durch Straßen oder Supermärkte können Wir bislang äußerlich wenig Bemerkenswertes sehen. Wüssten Wir nicht um Corona, würde Uns vermutlich gar nichts auffallen. Und was Eure Beobachtung des Hamsterns von Klopapier angeht: Gegen einen Hamsterkauf spricht doch im Prinzip dann weniger, wenn der Käufer bereit ist, im absoluten Not- und Mangelfall an seinen gigantischen Vorräten auch Nachbarn/Verwandte/Freunde teilhaben zu lassen. Ob das so sein wird, wird sich zeigen. Erst dann, wenn er im Krisenfall auf seinem Klopapier sitzt, während andere die Sch… mit den Fingernägeln vom Hintern kratzen müssen, weil nirgendwo mehr etwas zu bekommen ist, würden Wir im Ansatz Eure Meinung teilen. Von plündernd und vergewaltigend durch die Gegend ziehenden Mobs (das wäre dann der Punkt, wo Wir den Firnis der Zivilisation in der Tat als dünn bezeichnen würden) scheint man gegenwärtig doch noch sehr weit entfernt. Im Übrigen: Soweit in diesen Hamsterkäufen ein Problem gesehen wird, ist eben der Gesetzgeber bzw. die Verwaltung gefordert, durch entsprechende Verfügungen die Abgabe lebenswichtiger Waren (also nicht zwingend bei Klopapier :rolleyesPerformer hat geschrieben:Ich finde, man sieht ganz schön anhand der Corona-Kiste, wie dünn der Firnis unserer Zivilisation ist. Gestern sah ich zum ersten Mal im Supermarkt die berühmten Einkaufswägen voller Klopapier ... ist im Augenblick nur eine possenhafte Erscheinung. Aber man ahnt, was geschehen würde (oder wird?), wenn sich die Corona-Krise zuspitzt; wie schnell Solidarität und gemeinsames kluges Handeln durch "Jeder ist sich selbst der nächste" ersetzt werden würde (oder wird).
Wir sind gegenwärtig extrem gelassen, was Unsere persönliche Situation und die Gesellschaft als Ganzes angeht. Das einzige, worum Wir Uns Sorgen machen sind Unsere über 70-jährigen Eltern, weil die zur Risikogruppe gehören (Unser herzkranker Vater allemal) und die wirtschaftliche Gesamtentwicklung, weil man Unseres Erachtens staatlicherseits zwar genug tut, um dem Wirtschaftsleben extrem zu schaden, gleichzeitig aber zu wenig, um das Virus deutlich auszubremsen. Wie immer ist das nicht Fisch nicht Fleisch. Aber nochmal: Das Risiko, das wir damit eingehen, ist Unseres Erachtens kein gesellschaftlicher Zusammenbruch, es wird nur sehr viel mehr Geld als nötig und wohl auch einige Menschenleben mehr als nötig kosten.
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Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
- dooya
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Dass Ihr das Forum unter Sozialkontakte verbucht, ist schon ein Anzeichen dafür, dass Ihr das Ziel, Sozialkontakte zu minimieren, bereits erreicht habt.Ioelet hat geschrieben:Verdammt, heißt das, dass das Forum schließen wird?
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