– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –
September 1939
Die Kapitulation Polens
Am 29. September ist es dann doch soweit, Polen kapituliert vor dem Deutschen Reich. Der Feldzug dauerte nur wenige Tage. Deutschland besitzt nun eine große Grenze zu den Sowjets und visionäre Strategen des japanischen Kaiserreichs philosophieren über die Möglichkeit einer Aufteilung des Riesenreiches der Sowjetunion zwischen Deutschland und Japan. Die Variante eines Zweifrontenkriegs könnte die Sowjets mürbe machen, so die einhellige Meinung der Heeresleitung.
Bevor es allerdings soweit ist, wollen wir uns erst einmal wieder dem Hier und Jetzt widmen. Zugegeben, die Offensive läuft wieder und nach einigen Gebietsgewinnen konnten wir in Richtung Zentralchina vorrücken. Auch die Lücke zu den Marines konnte geschlossen werden und die 2nd bzw. 3rd Army machen bereits neue Pläne noch weiter in Richtung Landesinnere vorzustoßen. Die 3rd Army soll dabei weite Bereiche der Guanxi-Clique einnehmen und die 2nd Army stößt in Richtung der verlagerten Hauptstadt vor.

In Europa unterdessen erklären die Deutschen den Belgiern den Krieg. Was folgt, ist der Beitritt Belgiens zu den Alliierten. Wen wundert es?
Ein Tag später passiert das gleiche mit den Niederlanden. Erst eine Kriegserklärung seitens des Reiches, dann das Flehen der Holländer dich bitte den Alliierten beitreten zu dürfen.
Hitler und Stalin haben allen Anschein nach einen Deal gemacht, denn das Deutsche Reich tritt Ostpolen an die Sowjets ab. Die Grenze zu Deutschland hat sich demnach in Richtung Westen verschoben.
Kommen wir einmal zu etwas total anderem. Unsere hellen Köpfe erforschen Rohstoffabbau Stufe 3. Das hat für uns zur Folge, dass wir in der Lage sind, effektiver Öl zu fördern. Insbesondere unsere Ölfelder bei Sakhalin können nun ausgebaut werden, was uns in rund 60 Tagen eine Steigerung der Ölförderung bringt. Das sollte unser aktuelles Problem der schwindenden Treibstoffreserven minimieren. Nicht das dies aktuell kritisch wäre, doch ist es besser aus dem Vollen zu schöpfen, denn wegen Spritmange irgendwo in der Pampa liegen zu bleiben…
Oktober 1939
Die Kapitulation Frankreichs
Der Paukenschlag in den Weltnachrichten ist am 15. Oktober sicherlich die Kapitulation Frankreichs.

Was uns dabei so überrascht ist nicht die Kapitulation an sich, sondern eher die Tatsache, dass die von uns als sehr stark eingeschätzten Deutschen hier augenscheinlich nicht mit von der Partie waren. So wie es aussieht, hat Italien alleine dieses Kunststück vollbracht.

Nach diesen Nachrichten gibt es endlich auch mal wieder positive Nachrichten von unserer Luftwaffe. Lange mussten wir warten, doch nun haben wir wieder zwei Flugfelder im Einsatz und können unsere Einheiten in Südchina unterstützen. Das macht sich sofort auf dem Schlachtfeld bemerkbar.
Weiter geht es mit den Meldungen aus Europa, Belgien kapituliert am 27. Oktober 1939. Aber aus Sicht der Alliierten gibt es auch Erfolgsmeldungen, wenn auch nur wenige und kleine. Eine davon ist, dass die Briten im Begriff sind, die Insel Sardinien vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen. Vielleicht ist das nur von kurzer Dauer, es zeigt jedoch, dass die Briten sich nicht geschlagen geben.
Im Süden von China startet derweil die Operation Hainan. Unsere bewährten Marines sind im Begriff, die Insel im Süden der Guangxi-Clique einzunehmen. Auf dem Festland stehen unsere Truppen vor Nanning. Wir gehen davon aus, dass in wenigen Tagen mit der Kapitulation der Guangxi-Clique zu rechnen ist.

Der nächste bitte. Niederlande reiht sich in die Liste der Kapitulationsländer ein. Auch sie werden in Zukunft von einer Exilregierung heraus am Weltgeschehen teilnehmen.
Bei unseren Gesamtangriffsbemühungen lässt eine Kapitulation Chinas auf sich warten. Wir stehen nun schon tief im Hinterland und haben keine Ahnung bis die – so müssen wir leider zugeben – zähen Chinesen endlich aufgeben. Also weiter im Spiel gen Westen.
Zum x-ten Male wird die Front neu aufgeteilt und die Divisionen machen sich auf den Weg um ihre Positionen einzunehmen, bevor erneut der Befehl zum parallelen vorrücken gegeben wird.
Anmerkung des Autors
Beim Durchklicken de reinzelneen Schaltflächen auf der Suche nach ToDo´s stellen wir fest, dass es ein zeitlich befristetes Event gibt. Wir haben noch 42 Tage Zeit um Chins zur Kapitulation zu zwingen, andernfalls müssen wir mit Einbußen im eigenen Land leben.

Wir verstärken unsere Bemühungen. Vielleicht ist ja noch nicht alles verloren. Die Hauptstadt Chinas, Chongqing und die Hauptstadt Yunnan´s, Kunming liegen praktisch auf dem Weg unserer Schlachtpläne. Beide Städte zusammen bringen 30 Siegpunkte, das könnte vielleicht schon reichen. Sollten wir allerdings noch Yan’an (Kommunistisches China) und Golmud (Xibei San Ma) erobern müssen, dann könnte es knapp werden. Wir stehen seit Monaten an der Grenze zum Kommunistischen China und sind seitdem praktisch nicht mehr weiter vornagekommen.
Am 5. Dezember 1939 ergeht der Angriffsbefehl für die 3rd Army weit im Süden Chinas und der Marsch auf Kunming startet.

Am 8. Dezember zur Mittagszeit zieht die 2nd Army nach. Auf breiter Front greifen wir an.
– Fortsetzung folgt –
[/font]




















