TOAW IV - The Great War Pbem - Make AUS(tria) Great Again!

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Cfant
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Im Matrixforum wird sie gelobt und von Anfängern gefürchtet. Wir haben 2-3 kurze Szenarien in TOAW IV gegen die KI gespielt und keine sonderlich auffällige Verbesserung gegenüber TOAW III bemerken können. Sie ist halt ein Sparringspartner. Wobei das insofern unfair ist, als sie ja keine wesentlichen Vorteile gegenüber dem Menschen bekommt. Wenn Ihr Civilization IV auf Adliger spielt (da bekommt die KI auch keine Boni), dann werdet Ihr die KI von TOAW dann doch wieder positiv bewerten :D

Allerdings gibt es einige Szenarien, die speziell für das Spiel gegen die KI gemacht wurden. D21 (FitE für Singleplayer) ist eines davon, auch für Anzio hatte der werte Plankalkül eine KI-Version erstellt, in der diese Boni bekommen hat. Solche Szenarien sind dann durchaus fordernd. Wir haben in TOAW III sehr viel gegen die KI gespielt, ehe Wir zu PbeM gewechselt sind. Resümee: Je kürzer das Szenario, desto eher kann die KI Euch auch fordern. Brussilow-Offensive als Mittelmächte und irgendein Nato vs. WP als Nato habe ich zB nur ein Remis erreicht. Beide Szenarien waren 20-30 Runden lang. Kassarine Pass als Allierte ist auch nicht einfach.
Man kann also gut gegen die KI spielen - den vollen Thrill hat man aber - wie so oft - wohl nur gegen einen Menschen.
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Beitrag von Lord Elma »

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Lord Elma
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Mahlzeit,wir sind totaler Anfänger in diesem Spiel und verfolgen diesen AAR mit großem Interesse.Wir haben uns die Tage Teil 4 besorgt und arbeiten uns grade ein.Wir haben noch Probleme das Nachschubsystem komplett zu verstehen.Könnte uns ein erfahrener Kommandant sagen was genau die Zahlen zu bedeuten haben die angezeigt werden wenn man sich den Nachschub anzeigen läßt. Force Supply zb 36.also die Hauptnachschubpunkte,was bedeutet das,das unsere Truppen jede Runde 36% Nachschub im Idealfall erhalten?? Oder wenn die Punkte die weiter von der Bahn weg sind zb nur noch 10 anzeigen,was genau bedeutet das,wir können einfach mit der Wertigkeit der Zahlen nix anfangen und das manual sagt uns auch nix darüber. Die Kooperationsebene Streitkraft,Armee,intern bedeutet:
Streitkraft -alles Armee- gleiche Counterfarbe Intern- nur im gleichen Verband ist das so richtig??? Oh man das Spiel scheint echt genial zu sein,aber sehr kompliziert.
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Beitrag von Cfant »

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Cfant
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Nehmen wir an, Eure Einheit beendet den Zug auf einem Feld mit Supply 100. D.h. die Eisenbahn oder der Pferdefuhrwagen liefert 100 Nachschub. Allerdings braucht Eure Einheit auch Jungs, die das Essen und die Munition vom Verteilungslager holen. Da unterscheiden sich Armeen und auch Einheiten innerhalb der Armee. Supply 55 im Formation Report bedeutet, dass Eure Einheit 55% des möglichen Nachschubs tatsächlich holen kann (in dem Fall 55% von 100, als 55 Nachschub). Das wird durch weitere Faktoren beeinflusst: Hat sich die Einheit bewegt? Grenzt es an ein HQ an? Wie stark kann der Feind den Nachschub beeinflussen? Wieviele Einheiten bewegen sich nicht und können ihre LKWs zur Unterstützung anderer Einheiten ausleihen?
Bewegung/Stillstand und HQ beeinflussen die Supplyaufnahme wesentlich. Die anderen Faktoren sind gering und wenig beeinflussbar.

Weiter weg von der Bahnlinie wäre in unserem Beispiel die Nachschublieferung nicht mehr 100, sondern zB 50. Dann kann die Einheit nur 55% von 50 erhalten, also entsprechend weniger.

Zur Kooperation:

Ja, Kooperation Free Support kann mit allem ohne Malus kooperieren, Streitmacht mit allen Einheiten der gleichen Formation sowie anderen, die dieselbe Icon-Farbe verwenden. Mit allen anderen ist zumindest eingeschränkte Kooperation möglich (weiße Flagge im Gefechtsplaner). Army support: ohne Malus bei gleicher Formation und Einheiten der gleichen Icon- und Symbolfarbe. Eingeschränkte Kooperation mit gleicher Iconfarbe (also die Hintergrundfarbe des Icons). Keine Kooperation mit Einheiten einer anderen Iconfarbe. Intern support: Ohne Malus nur mit Einheiten der eigenen Formation. Mit irgendwas können die auch eingeschränkt kooperieren, aber keine Ahnung im Moment mit was :D

Beitrag von Lord Elma »

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Danke für die Antwort.Das mit den ganzen Faktoren war uns schon bewußt,aber die Zahlen verwirren.100 haben wir noch nicht gesehen zb. Meist so um die 30-40.Heißt also nur 30% bzw 40% und dann kommen noch alle anderen umstände dazu....wenn eine Einheit zb auf einem Feld mit zb 18 steht und nur 50% holen kann,bekommt sie nur 9% Nachschub?Ist das so richtig?Was bedeuten die Felder angrenzend zu Feindeinheiten,diese sind ohne Zahl und halb rot markiert,gibts dort etwa nix zu holen für unsere Jungs? Nochmals danke das ihr euch die Zeit nehmt einem Unwissenden zu helfen!! P.S: Wenn das mit den % wie geschrieben wirklich so ist,denn müste man ja etliche Einheiten Rundenlang zur Auffrischung stehen lassen richtig?

Gegen welchen Regenten spielt Ihr überhaupt? Wir wünschen gutes gelingen!
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Beitrag von Cfant »

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Cfant
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Ja, 100 ist eher selten. Euer Beispiel stimmt, die Einheit auf Supplyfeld 18, die 50% holen kann, bräuchte 11 Runden um voll aufzufüllen, wenn sie mit 0 Supply startet. Beachtet aber, dass HQs die Supplyaufnahme um 50% erhöhen. Grenzt die Einheit also an ihr HQ an, sind es 14% (Wir glauben, es wird abgerundet). Da sind's nur noch 7 Runden. Wenn die Einheit stillsteht, geht's auch nochmal besser. Sagen wir 6 Runden.
Oder Ihr verlegt die Einheit auf ein Feld mit mehr Supply.

Ist aber auch realistisch. Ein Wachtposten in den Sümpfen, 150 Kilometer vom nächsten Bahnhof entfernt, wird halt nicht jede Woche Weihnachten feiern können :)

Wir spielen gegen jemand aus dem Matrixforum. Allerdings wissen Wir nicht, aus welchem Land er stammt und wie erfahren er ist, denken aber, dass er kein Neuling ist. Er hat zumindest viele Postings getätigt.
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Beitrag von Cfant »

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Cfant
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Kurze Info: Wir brechen in Kürze zu Geheimverhandlungen mit Italien auf. Aktuelles von der Front gibt's dann in zwei Wochen. Dann neu - mit Österreichisch-Ungarischer Beteiligung und schmucken Ansichtskarten von der Hochseeflotte. Solange sie noch schwimmt.

Beitrag von Lord Elma »

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Na denn viel Spaß beim Italiener!
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Beitrag von Ammann »

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Cfant hat geschrieben:Unsere Euphorie bezgl. Pbem++ gerät ein wenig ins Wanken. Wir erleiden ein Early Turn Ending - ein failed Prof Check wird als Ursache angegeben. Dafür kann Pbem++ nichts, allerdings kann man ab diesem Zeitpunkt keine SAL-Datei mehr erstellen. Man kann auch nicht mehr scrollen. Kurz: Man kann keine Screenshots mehr machen. Von der Endlage gibt es daher nur ein Bild aus Belgien.

Werter Cfant......aber der End of Turn sollte doch auch unter dem neuen PBEM System mit den Challenges im Saves Ordner gespeichert sein wenn ihr dafür nicht gerade einen andern Ordner gewählt habt,dann könnt ihr doch ganz normal eure Bilder machen.

Könntet ihr bitte statt der Bewegungspunkte die Stärkepunkte der Einheiten einblenden.....zumindest wenn ihr die Bilder macht.....dann kann man besser sehen was da auf der Karte so unterwegs ist.
Die Zahl der über sechzig jährigen wird sich in den kommenden Jahren verdreifachen: Bald heißt es nicht mehr, der blaue Planet, sondern, der graue Planet.

Beitrag von Cfant »

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So, wo waren Wir? Antwort: In Italien. Und wo waren wir? Unter anderem in Belgien. Und damit zum

29. August 1914

Belgien


Frohe Kunde erreicht uns aus dem Westen: Ganz Belgien ist in deutscher Hand! Ganz Belgien? Jepp, ganz Belgien.

Am 29. August stecken die letzten Verteidiger von Antwerpen die Waffen - ein furioser Feldzug findet so sein Ende. Welches durchaus blutig war - im letzten Kampf hatten Wir Verluste von rund 17.000 Mann an Gefallenen und Verwundeten, der Gegner deren über 45.000 Mann - hauptsächlich Gefangene, wollen Wir hoffen.

Auf der Negativseite der strategischen Entwicklung: Das BEF entzieht sich, perfide wie Albion nunmal ist, der Vernichtung. Das gelingt erstens durch Rückzug, zweitens durch Auffächerung und drittens - vor allem - durch die Zuführung von Franzosen. So die Lage am Ende Unseres Zuges.

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Und was sieht man da nun? Na, vor allem dass Wir unhistorisch flächendeckend vorrücken. Erste Angriffe auf Calais fanden bereits statt, scheiterten aber unter großen Verlusten. Wir werden Belagerungsartillerie von Antwerpen herbringen.

Rote Sterne: Momentane Eisenbahnendpunkte. Die Versorgung ist also sehr gut. Im Gegenzug mussten Wir dafür sämtliche HQs einsetzen, die nun natürlich hinter den ihnen zugehörigen Einheiten herhinken. Eine Abwägung mit Kosten und Profiten. Wir denken aber, dass wir langfristig von einem früh ausgebauten Eisenbahnnetz mehr profitieren als von Truppen, die ein oder zweimal häufiger angreifen können.

Roter Kreis: Schauplatz einer Kesselschlacht gegen die Kavallerie des BEF. Man beachte: Eingekesselte Kavallerie, die von mehreren Seiten angegriffen wird - bei massivem (allerdings sinkenden) Schockbonus der Mittelmächte. Man sieht: Das BEF ist an Kampfkraft das Maß aller Dinge. Anbei die Verluste der ersten Attacke, im zweiten Anlauf wurde die Einheit allerdings vernichtet.

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Schwarze Kreise: Man sieht gesprengte Brücken. Dies wurde vom Feind veranlasst, der offenbar einen Rückzug hinter die Somme ins Auge gefasst hat. Das ist grundsätzlich ok, allerdings fanden die Sprengungen viel zu früh statt. So leidet der Nachschub seiner Einheiten - Unsere dürften besser versorgt sein als die Entente :D

Beitrag von Cfant »

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Frankreich

Nirgendwo ist der Erfolg der deutschen Waffen so vollständig wie in Ostfrankreich. Verdun ist eingeschlossen, ebenso gibt es einen riesigen Kessel zwischen Toul und Nancy. Die Festung Epinal ist ebenfalls verloren - Nachschub erreicht die Einheiten dort kaum mehr.

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Ostpreußen

Lage zu Beginn des Zuges. Das Armee-HQ Rennenkampf wird anschließend vernichtet. Wir beschließen, mit schwächeren Kräften gegen Kovno vorzurücken. Die stärkeren Verbände werden Richtung Polen in Marsch gesetzt. Schwache Vorausabteilungen besetzen kampflos Tauroggen.

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Beitrag von Cfant »

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Auch in Österreich-Ungarn geht die Mobilmachung voran. Gegen

Serbien

ist eine strikt defensive Haltung vorgesehen.

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Warum? Darum:

Wir vergleichen eine typische deutsche (links) und österreichische (rechts) Infanteriedivision. Ösiland: Weniger Prof-Wert, weniger von allem und vor allem light Rifles statt normale Rifles. Defensiv brauchbar, offensiv kann man da gleich auch Italiener anheuern. :D

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Polen und Galizien

Das hält die Donaumonarchie nicht davon ab, in Polen einzureiten:

Hintergrund sind Aufklärung und Zerstörung der russischen Eisenbahnverbindungen.

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Ansonsten marschieren Kuk-Verbände in Galizien auf. Angelehnt an die gewaltige Festung Przmeysl soll entlang des San verteidigt werden. Wie stark Wir Lemberg verteidigen werden, haben Wir noch nicht entschieden. Historisch nahm um diese Zeit das Unheil bereits seinen Lauf (Schlacht von Lemberg). An ihrem Ende stand der Verlust von Przemysl und von 300.000 der besten österreichischen Truppen. Gut, nach dem Ausscheiden von Russland aus dem Krieg kamen die meisten aus der Kriegsgefangenschaft zurück, aber die nächsten Jahre wurde die KuK-Armee durch diese Niederlage in ihrer Schlagkraft massiv beeinträchtigt. Denkbar allerdings, dass Unser Gegner nach dem bisher äußerst ungünstigen Kriegsverlauf vorsichtiger vorgehen wird.

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Beitrag von Cfant »

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Flottenbericht

Und dann gibt's da noch die deutsche Hochseeflotte. Blaue Icons sind Minenfelder. Ansonsten schwimmt hier so einiges.

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Wir verfügen sogar über richtig dicke Pötte:

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Allerdings sind Wir völlig unschlüssig, was Wir damit anfangen sollen. Vorerst bleiben Wir der "Fleet-in-beeing"-Doktrin treu. Solange es an Land gut voran geht, sehen Wir keinen Grund, des Kaisers teures Hobby zu gefährden. Außerdem brauchen Wir Schiffe, um unsere künftigen Kolonien ausreichend zu schützen :D

Ausblick

Insgesamt ist die Lage äußerst günstig. Der Zugriff aufs BEF ist zwar gescheitert, allerdings steht das irgendwo im nirgendwo rum. Viel Vergnügen dabei. Achja, die französischen Einheiten, die die Flanken des BEF decken, sind völlig unbrauchbar. Es handelt sich vornehmlich um zerschlagene Reste, die aus Ostfrankreich fliehen konnten. Das ist, als würde man die Flanken einer deutschen Armee in... sagen wir... Stalingrad von unzureichend ausgerüsteten Rumänen decken lassen. Das BEF wird sich also weiter zurückziehen müssen.
Belgien wurde überrannt. Und Ostfrankreich wird Unserem Gegner noch massiv Kopfschmerzen bereiten. Anders als historisch wird Paris letztlich nicht nur von Norden, sondern auch von Osten bedroht. Ist zwar ein weiter Weg, aber wenn nichts dort steht, sind auch 500 Kilometer irgendwann zu Ende marschiert.

Und der Osten? Mal gucken. Letzlich wird Unser Gegner dort Risiko gehen müssen, um den Westen zu entlasten.

Zum Abschluss noch die wesentlichsten Verluste:


Über 300.000 Mann haben wir in nur einem Monat verloren. Bei einer Verlustanzeige von 16:63 ist allerdings stark anzunehmen, dass die Feindverluste 3-4 mal so hoch liegen und daher bereits um die Million herum sein sollten.

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6. September 1914

Nordfrankreich

Da dieses Dingens mit der SAL-Datei nach wie vor nicht so funktioniert, wie es soll und Uns ein Failed Prof Check nach Kampfrunde 2 ereilt, können Wir den Regenten leider nur die Lage vor der ersten Kampfrunde präsentieren. In Belgien machen Wir aus reinem Lebenserhaltungstrieb einen Bogen um das BEF und attackieren die Franzosen. Allerdings geht Unseren Truppen merklich die Puste aus. Den Schwerpunkt setzen Wir auf Amiens, dessen Stadtgrenze am Ende der Runde erreicht wird. Hier haben wir noch frische Truppen vor Ort, Wir rechnen Uns gute Chancen aus, diese wichtige Stadt nächste Runde zu nehmen.

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Ostfrankreich

Unser Plan, die großen Festungen auszuhungern, geht so nicht auf. Es dauert zu lang - und bindet den Großteil Unserer Truppen. Wir entschließen Uns also schweren Herzens, die Festungen zu stürmen, was natürlich verlustreich ist. Aber wo gehobelt wird... Witzigerweise hätte eine Kavallerieeineit bis auf 100 Kilometer an Paris heranrücken können - das erschien Uns dann aber doch zu unrealistisch, dass die stolzen Reiter 300 Km vor den eigenen Linien operieren. :D

Das Ortszentrum von Epinal wird eingenommen, Verdun sollte nächste Woche folgen. Und dann wälzen Wir Uns Orc-Style Richtung Helms Paris.

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Serbien

Diese lästigen Gesellen greifen Unsere Posten an, werden aber großteils blutig abgewiesen. Dennoch sehen Wir Uns wider Willen genötigt, Truppen Richtung Serbien zu verlegen. Den Balkan mit ein paar Gendarmen bewachen reicht wohl doch nicht. :D

Ostfront

Außer einigen Scharmützeln von KuK-Kavallerie mit russischen Verbänden und einem langsamen Vorrücken Richtung Warschau kaum Aktivität. Wir erreichen den Festungsgürtel von Kovno, machen aber eine ganze russische Armee aus, die offenbar die Stadt verstärken soll.

Kolonien

Interessant eigentlich nur Deutsch-Südwestafrika, wo Wir versuchen, die gelandeten südafrikanischen Verbände vom Nachschub abzuschneiden...

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... und ein vorsichtiges Vorrücken Richtung Nairobi, wobei Wir gleich die feindlichen Eisenbahnverbindungen zerstören.

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In Nigeria erscheint ein britisches Schlachtgeschwader und zwingt Unseren Stoßtrupp zum Rückzug nach Kamerun.

Sonstiges
  • Erste Kampfhandlungen mit Japan im Fernen Osten
  • Ein Luftangriff auf britische Flottenverbände scheitert unter dem Verlust von zwei Zeppelinen
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+++ Verdun in deutscher Hand +++ Seeschlacht vor Dünkirchen +++
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12. September 1914

Nordfrankreich

Wir haben ja prophezeit, Amiens würde diese Runde fallen. Wie bei Vorhersagen üblich, tritt das nicht ein. Es gibt aber dennoch Bewegung.

Die 18. Infanteriedivision (IX. Korps) stürmt Calais. Und meldet sich anschließend krank.

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Macht aber nichts, weil die 7. Reservedivision kampflos in Abbeville einzieht. Und damit gerät das BEF in eine prekäre Lage. Mal wieder. In roten Kreisen: Diese Runde eroberte Häfen. Schwarzer Kreis: Letzte Fluchtmöglichkeit der Briten und ihrer französischen Flankendeckung.

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Bei schweren Kämpfen mit britischen Einheiten im Vorfeld von Bolougne-sur-mer fallen 12.500 deutsche und 7000 allierte Soldaten (Gesamtverluste 20.000 auf deutscher und 10.000 auf allierter Seite).

Wir verwundern Uns allerdings. Das BEF hatte – so Wir Uns korrekt entsinnen – rund 100.000 Mann. In diesem Szenario scheinen es um 50-100% mehr zu sein. Mag Uns aber auch nur so erscheinen, die sind ja echt eine Landplage :D

Vor Dünkirchen kommt es zum ersten Seegefecht des Krieges. Seit Wochen blockieren leichte Feindverbände den Hafen. Daraufhin läuft das 1. Geschwader der Hochseeflotte aus Wilhelmshaven aus. Die Aufklärung hat keine Feindschiffe gefunden – aus überlegener Reichweiter eröffnen die Schlachtschiffe des Kaisers das Feuer.

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Nach kurzer Kanonade dreht die deutsche Flotte ab und läuft ab. Ohne Zwischenfälle erreichen die Schiffe den Heimathafen. Das Feindgeschwader wurde vollständig vernichtet.

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Damit sollte Unser Gegner seine Flotte etwas vorsichtiger einsetzen. Wir sind gewillt, aktiv nach günstigen Gelegenheiten für Nadelstiche Ausschau zu halten.

Ostfrankreich

Diese Runde steht im Zeichen der Kesselbereinigung. Dies gelingt großteils. Der Rest kann nun ausgehungert werden, Straßen und Eisenbahnlinien nach Westen sind freigekämpft. In den nächsten Runden wird nun eilig Richtung Paris marschiert. Es ist Uns unbekannt, ob frz. Aufstellungen nur in Paris oder über Frankreich zerstreut erscheinen. In letzterem Fall ist der Geländegewinn an sich schon ein Vorteil.

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Interessanterweise stehen wir weiter von Paris entfernt als die Deutschen im Real Life. Allerdings stehen Wir natürlich insgesamt um ein Vielfaches besser da. Man darf jedenfalls gespannt sein. Das Verlustverhältnis beträgt nun 27:103. Das verheißt jetzt nichts wirklich Gutes für die Entente.
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Ostfront

Die Entwicklung im Osten lässt sich schnell zusammenfassen:



In Galizien herrscht noch Ruhe, aber an der polnisch-deutschen Grenze kommt es zu zahlreichen Scharmützeln. Der Gegner spaltet seine Kavallerie auf und stößt mit Mini-Einheiten auf Unser Gebiet vor. Ist jetzt nicht die feine englische Art, sollte aber keinen relevanten Schaden anrichten können. Anders als Unsere Kavallerievorstöße, die auf Eisenbahnlinien abzielen und so feindliche Offensivbemühungen behindern, gibt's auf Unserer Seite der Grenze halt bisserl Flurschaden. Würden Wir, wie gesagt, so nicht machen, aber da mag ein bisserl Verzweiflung dabeisein. Reserveverbände werden in Marsch gesetzt, um die Störangriffe zu unterbinden.

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Kolonien

In Kamerun bereiten belgische Kolonialtruppen eine amphibische Landung vor. Wir sind nicht weiter beunruhigt.

In Deutsch-Südwest-Afrika landen massive Truppenverbände (Südafrikaner und sogar reguläre frz. T und retten auf diese Weise die ansonsten abgeschnittenen Südafrikaner. Diese verlieren dennoch einige Einheiten.

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Und woher kommen diese Verstärkungen? Unser Gegner hat scheinbar ALLES aus Südafrika abgezogen. Des Resultat: Praetoria und Cape Town fallen in Unsere Hände, gelobt sei die - auf Unserer Seite stehende - burische Kavallerie. SO geht Kolonialkrieg!


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Beitrag von Duke of York »

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Hervorragend, werter Cfant!
Ab wann und wo wird denn das Paris-Geschütz in Stellung gebracht? :D
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."

Beitrag von Cfant »

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Duke of York hat geschrieben:Hervorragend, werter Cfant!
Ab wann und wo wird denn das Paris-Geschütz in Stellung gebracht? :D
Wir hoffen doch, dessen nicht zu benötigen. Der Franzose wird doch nicht ausgerechnet jetzt beginnen, Paris ausnahmsweise mal zu verteidigen? :eek: :D

Edikt ans Moderat: Wir wünschen eine Anpassung des Threads an die neue Technologie. Also eine Umbenennung in TOAW III/IV. Lakai, Ausführung ist befohlen!

Beitrag von Frankenland »

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Wow ihr verhaut euren Gegner. Bis Weihnachten ist der Krieg aus.

Beitrag von Bassewitz »

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Wird der legendäre Cfant tatsächlich einmal den Sieg davontragen? :D
„Spanisch spreche ich mit Gott, Italienisch mit Frauen, Französisch mit Männern und Deutsch mit meinem Pferd.“
Karl V. (1500-50)
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