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Verfasst: Sa 14.03.2015, 10:49
von Hohenlohe
Werter Vernichter, ihr solltet mit all euren Diplomaten dafür sorgen, dass die Briten sich möglichst bald in den Krieg einmischen, danach könnt ihr versuchen den Kriegseintritt der Türken hinauszuzögern oder den Kriegseintritt Italiens zu beschleunigen. Aber es bleibt natürlich euch überlassen, was ihr tut. Nur vergesst nicht, dass, wenn die Türken dabei sind, ihr in Ägypten präsent sein müsst.
Ansonsten weiterhin viel Glück...!!
herzliche grüsse
Hohenlohe, der auch nicht alles weiss...

Verfasst: Sa 14.03.2015, 11:12
von Vernichter
Die Briten sind fast schon im Krieg, der Deutsche hält mit seinem Diplomaten aber dagegen. Eine Frage 1-3 Runden, je nach Glück. Die Türken brauchen 4-5 Runden. Wir könnten ihnen die unseligen zwei bestellten Schiffe per Entscheidung überlassen und so den Kriegseintritt verzögern. Das würde uns aber westliche Moral kosten. Das lohnt die Sache nicht. Sie werden sowieso erst im Winter eintreten. Also gehen wir nicht davon aus, dass sie die Russen angreifen werden. Im Frühjahr kommen sie so oder so. Ausserdem wäre es eine Option unser eigenes Galipoli mit den Briten durchzuführen. Wir müssen da sehen, was die Briten so an Aufstellungen kriegen. Wir können weder deren Kräfte, noch die der Türken gänzlich einschätzen. Die Westmächte haben wir nicht getestet. Die Türken nur im Kaukasus gesehen. Wenn die KI damals alles was die Osmanen hatten gegen uns warf, so wäre es machbar.
Wir können die Spielweise unseres Gegners noch nicht so richtig durchschauen. Die Defensive in Galizien ist ganz gut organisiert. Er riskiert unserer Ansicht zu wenig. Vielleicht ist es die Auswirkung unserer aggressiven Spielweise, die den Eindruck einer Stärke erzeugt. Wie dem auch sei. Wir können noch nicht so recht erkennen welche Zielsetzungen er mit den Deutschen so hat. Von daher gehen wir auch nicht davon aus, dass er uns selbst ernsthaft mit den Türken angreifen wird. Da erwarten wir einen Testangriff in Richtung Ägypten, mehr nicht.
Verfasst: Sa 14.03.2015, 12:10
von Sigmund
Schöner Bericht. Sollte die Konsequenz aus "die Zeit spielt für uns" aber nicht sein, gerade nicht auf Verschleiß zu fahren?
Verfasst: Sa 14.03.2015, 13:25
von Hohenlohe
Leider können wir bei TEAW nur annehmen, dass der Forcepool ähnlich wie CWII gehandhabt wird, vor allem bei den Replacements. Die Diplomatie spielt aber wohl eine grössere Rolle als in anderen AGEOD-Spielen. Und dabei kommt es darauf an, dass die Westmächte, in diesem Falle Frankreich, den Kriegseintritt Englands beschleunigen. D.h. dass beide Ententeseiten dafür ihre Diplomaten benutzen, um den Deutschen entgegenzutreten.
Danach geht es darum den Kriegseintritt der Türken zu verzögern. Denn, wenn man Glück hat verzögert sich dieser um ein paar Runden, bis man genug Truppen im Kaukasus und in Ägypten hat.
Das ist mal nur meine bescheidene Meinung...
herzliche grüsse
Hohenlohe, der eifrig mitliest...

Verfasst: Sa 14.03.2015, 21:31
von Vernichter
Sigmund hat geschrieben:Schöner Bericht. Sollte die Konsequenz aus "die Zeit spielt für uns" aber nicht sein, gerade nicht auf Verschleiß zu fahren?
Wenn Russland zu früh aus dem Kampf genommen wird, spielt die Zeit nicht mehr für uns. Der Gegner sollte nicht nicht auf die Idee kommen die Initiative zu ergreifen. Bei Spielen um die Weltkriege herum ist es immer das Gleiche. Ja, die Allierten werden mit der Zeit stärker. Sich passiv zu verhalten, bedeutet aber die Konzentration der Deutschen an entscheidenden Abschnitten und dann wird man nur noch getrieben.
Im Westen können wir die Franzosen zunächst verschleißen. Paris hat wenig zu befürchten. Um uns dort ernsthaft zu gefährden müsste er von Russland ablassen. Dann wäre der Feldzug zwar vorbei, aber die Mittelmächte würden schlechter dastehen als historisch. Das tun sie gerade unterm Strich auch so, trotz Galizien.
Im Osten gilt es nicht Moral zu verlieren und die Österreicher abzunutzen. Die Moral ist gerade in Ordnung. Sie geht nur bei grossen Niederlagen runter. Die Verluste als solche sind für den Russen nicht so wichtig.
Der Punkt an dem wir uns nicht so auskennen, sind die Landungen. Müssen wir dafür erst an die Küste segeln, oder geht es aus dem Lauf heraus? Falls Ersteres zutrifft würde es uns einen Überrschungseffekt geben. Falls nicht, so wären wir gezwungen dort zu landen, wo die Serben gerade stehen. Das wäre schwieriger. Wir gehen nicht davon aus, dass die Serben die Festung stürmen können. Die stehen dort hauptsächlich wegen der Briten.
Verfasst: Sa 14.03.2015, 23:31
von Admiral Hipper
Die Schiffe sollten an die gewünschte Küste fahren und noch im gleichen Zug die Einheiten an Land setzten. Vorrausgesetzt die Tage langen dafür aus.
Die Landungszone blinkt dann so merkwürdig blau.
Verfasst: Sa 14.03.2015, 23:59
von Vernichter
Admiral Hipper hat geschrieben:Die Schiffe sollten an die gewünschte Küste fahren und noch im gleichen Zug die Einheiten an Land setzten. Vorrausgesetzt die Tage langen dafür aus.
Die Landungszone blinkt dann so merkwürdig blau.
Gut. Damit wären die Landungen möglich. Wir überlegen zudem, ob wir mit den Russen eine solche Landung gegen die Türken unternehmen sollten. Es geht darum den Eisenbahnknoten nach Erezum zu durchschneiden. Die Schwarzmeerflotte hat die nötige Reichweite um die gesamte Küste bedrohen zu können. Die Kapazitäten der Türken können wir nicht einschätzen, aber das Ziel ist ja auch kein Seegefecht. Nach der Landung würde die Flotte auch wieder erfolgreich verschwinden.
Historisch hatten die Russen mit einer solchen Option auch gespielt. Sie ist für das Jahr 1917 geplant gewesen und man konzentrierte schon das nötige Material. Allerdings wollten die Russen wieder direkt vor Istanbul landen. Im Spiel werden wir zumindest mit den Westallierten definitiv irgendwo landen. Die Türkei hat eine sehr lange Küste, viele schmackhafte Städte und Eisenbahnen, deren Kontrolle über die Versorgung des Kaukasus oder Palästinas entscheiden.
Verfasst: So 15.03.2015, 12:30
von Hohenlohe
Werter Vernichter, eine Landung in der Türkei kommt eigentlich nur mit den Westalliierten infrage, da die russische Schwarzmeerflotte nicht stark genug ist, um der türkischen Flotte entgegenzutreten. Ihr solltet mit den Briten evtl. bei Smyrna landen, wenn die Lage in Ägypten konsolidiert ist, dann haben die Türken eine dritte Front und ihr könnt den Brückenkopf weiter ausbauen. Jedenfalls ist das meine Meinung.
herzliche grüsse
Hohenlohe...

*SEMPER FI*
Verfasst: So 15.03.2015, 12:32
von Vernichter
Hohenlohe hat geschrieben:Werter Vernichter, eine Landung in der Türkei kommt eigentlich nur mit den Westalliierten infrage, da die russische Schwarzmeerflotte nicht stark genug ist, um der türkischen Flotte entgegenzutreten. Ihr solltet mit den Briten evtl. bei Smyrna landen, wenn die Lage in Ägypten konsolidiert ist, dann haben die Türken eine dritte Front und ihr könnt den Brückenkopf weiter ausbauen. Jedenfalls ist das meine Meinung.
herzliche grüsse
Hohenlohe...

*SEMPER FI*
Wer hat irgendwas davon gesagt, dass die russische Flotte da kämpfen soll? Landen und wieder abhauen.
Verfasst: So 15.03.2015, 16:35
von Hohenlohe
Wenn ihr Evade Combat verwendet, dann besteht die Chance einer Feindflotte zu entgehen...
herzliche grüsse
Hohenlohe...

Verfasst: So 15.03.2015, 17:21
von Admiral Hipper
So mächtig ist ja die Türkenflotte nun auch nicht. Spätestens wenn die russichen Dreadnoughts fertiggestellt sind sollte die Schwarzmeerflotte deutlich überlegen sein.
Das lustiges an TEAW ist ja das beinahe perfekte Eisenbahnnetz in Anatolien. Im 1. Weltkrieg gab es tatsächlich keine einzige Eisenbahnlinie in Richtung Kaukasus. Warum die Entwickler hier so ahistorisch modelliert haben ist Uns schleierhaft.
Verfasst: Mo 16.03.2015, 11:31
von Vernichter
Zuerst die unangenehmen Seiten des Lebens.
Brest-Litowsk ist gefallen. Wir verlieren 50.000 Mann. Vor Warschau müssen wir uns ebenfalls zurückziehen.

In Galizien kommt es wieder zu keiner grossen Schlacht. Bei Rawa Raschka werden wir aber von einer grossen österreichischen Streitmacht zur Seite geschoben. Was in Kombination mit der Niederlage von Brest-Litowsk Warschau von der Eisenbahnversorgung abschneidet. Die Truppen selbst sind gut versorgt, aber es dauert länger frische Reserven in die Region zu verlegen.
Gegen die Österreicher entscheiden wir uns dafür die angeschossene Festung Lemberg zu stürmen. Erst danach werden wir uns wieder den Feldarmeen zuwenden. Die Front bekommt nochmals Reserven zugeteilt. Die Moral der Russen braucht dringend einen grösseren Sieg.
Wir gehen nicht mehr davon aus Warschau bis zum Ende des Jahres halten zu können. Die Bilanz in Galizien ist ebenfalls durchwachsen, auch wenn wir hier immer noch auf einen günstigen Verlauf hoffen.
Der Westen
Hier werden wir für die Niederlagen im Osten mehr als entschädigt. Die Schlachten als solche bringen keine so grossen Verluste für beide Seiten, aber die Deutschen müssen sich auf ganzer Linie zurückziehen. Die gesamte mittlere Festungslinie ist fast in französischer Hand. Das heisst die Feldarmeen sind vertrieben und die Festungen stehen unter Belagerung. Für einen ernsthaften Gegenschlag fehlen dem Gegner die Reserven. Zugleich muss er hier eigentlich zu Gegenschlägen ansetzten um die Lage zu stabilisieren. Die deutsche Armee bei Colmar droht abgeschnitten zu werden. Wir ziehen zum Teil weitere Reserven nach und erteilen den Befehl in Richtung Saarbrücken vorzustoßen.
An der Stelle hoffen wir darauf, dass der Gegner uns endlich selbst angreift, um zumindest ausbrechen zu können.
Großbritannien ist nun endlich im Krieg. Die Mobilisierung lässt aber auf sich warten und auch sonst ist ihre Heeresstärke nicht gerade beeindrucken. In Frankreich steht allerdings schon das BEF, welches nächste Runde aktiv wird. Wir sind versucht zumindest dieser Armee an der Westfront einzusetzen, da der Rest noch 3-6 Runden brauchen wird, bevor sie aktiv werden.
Die Verluste knacken eine Million. Der Gegner hat etwas über eine halbe Million zu beklagen.
Verfasst: Di 17.03.2015, 02:46
von Vernichter
Der Westen

Hier kommt es unerwartet zur Schlacht um Luxemburg. Wir sind uns sicher keinen Befehl dazu erteilt zu haben. Dennoch werden wir als Angreifer angezeigt. Wir gehen von einem Heimwerker vor Ort aus, aus welchen Gründen auch immer. Sie endet in einer Katastrophe. Die Armeen sind ziemlich angeschlagen, wir nehmen sie aber nicht zurück. Das ist ein Risiko. Genauso wie die Entscheidung die Briten nicht im Westen einzusetzen.

Die anderen Schlachten zeigen wir hier nicht. Sie kosten beiden Seiten Truppen, sind aber unter dem normalen Verschleiss zusammenzufassen. Wie teilweise erwartet zieht sich der Gegner aus Colmar unter Verlusten zurück. Strassburg, Saarburg und Metz werden von uns belagert. Der Gegner stopft notdürftig seine Lücken. Sein Südwesten ist aber immer noch unbesetzt. Wir stossen hier vor, auch damit er gezwungen ist, endlich die für uns interessante Rheinseite zu räumen. Die Franzosen sind langsam ausgelaugt und werden den Winter brauchen, um sich zu erholen. Die gestorbenen Männer ersetzen wir derweil durch Bestellung von Geschützen. Die Industriegüter werden gerade schneller produziert als Wehrpflichtige.
Osten

Hier gibt es einige kleinere Schlachten in Galizien und eine grosse Schlacht, die wir verlieren. Der Sturm auf Lemberg erfolgt aus dem Grund nicht. Damit verlieren wir die Initiative an die Österreicher. Die Truppen brauchen Erholung.

Auf dem Balkan schlagen wir die Österreicher bei Peterswarden. Der Angriff wurde aus moralischen Gründen befohlen. Die Festung selbst ist nicht viel wert. Er soll nur nicht auf die Idee kommen, hier sei alles ruhig. Durch diese Beschäftigung bereiten wir den Boden für die Briten vor.
Immerhin sind die Gesamtverluste diese Runde ausgeglichen. Beide Seiten haben jeweils etwa 200.000 neue Ausfälle zu beklagen.
Verfasst: Di 17.03.2015, 09:27
von Vernichter
Zu Ergänzung: Die Leser sehen hier nicht viele streunende Regimenter. Das wäre von der Engine aber leider möglich. Die Einheiten brauchen zwar eine gewisse auch von der Grösse der Armee abhängige Zeit um eine Stadt einzunehmen. Trodem wäre es auch ohne Versorgung möglich weit hinter der gegnerischen Front zu operieren und viel Ärger zu verursachen. Wir könnten jetzt schon irgendwo in München herumlaufen. Die Deutschen könnten bei Kiew hopsen. Die Hausregel ist nicht ausformuliert, aber man versucht eine historische Plausibilität zu wahren. Bis jetzt gab es noch keinen Streit. Wir wollen damit nur sagen, dass man schon aus dem Grund nicht gegen die KI spielen kann. Die Engine ist nur ungenügend für dieses Szenario angepassst. Die Städte produzieren eine kleine eigene Versorgung, auch wenn sie abgeschnitten sind. Sie reicht für grosse Armeen nicht aus, aber für kleine Einheiten ist es mehr als genug. Das Nervige ist, dass man etliche dieser Unstimmigkeiten ohne grosse Mühen hätte abstellen können. Wir beschweren uns hier nicht, wollen nur damit sagen, dass wir die Spielreihe zwar empfehlen können, aber nicht unbedingt diesen Titel. Wenn man dafür Geld ausgeben möchte, so lieber für die anderen Szenarien wie den russischen Bürgerkrieg. Was wir vielleicht auch selbst mittelfristig tun werden. Was wir aber auf gar keinen Fall zu tun gedenken, ist uns DLCs für diesen Titel hier zu holen.
Das Beste an dem Spielprinzip sind die gleichzeitigen Züge. Wir hätten sie gerne bei Strategiespiel ala EU IV oder Total War gesehen.
Verfasst: Di 17.03.2015, 16:16
von Admiral Hipper
Vernichter hat geschrieben:
Hier kommt es unerwartet zur Schlacht um Luxemburg. Wir sind uns sicher keinen Befehl dazu erteilt zu haben. Dennoch werden wir als Angreifer angezeigt.
Wenn die Military Control in einer Region sehr gering ist, wechselt die Haltung automatisch auf Angriff. Wir müssten jetzt lügen, aber so aus dem Bauch raus sagen Wir mal geringer als 10%. Steht irgendwo im Manual.
Eure "Hausregel" finden Wir gut. Wenn sich alle Seiten einigermaßen im historischen Kontext bewegen sollten da eingentlich keine Probleme entstehen.
Verfasst: Di 17.03.2015, 17:30
von Vernichter
Admiral Hipper hat geschrieben:Wenn die Military Control in einer Region sehr gering ist, wechselt die Haltung automatisch auf Angriff. Wir müssten jetzt lügen, aber so aus dem Bauch raus sagen Wir mal geringer als 10%. Steht irgendwo im Manual.
Eure "Hausregel" finden Wir gut. Wenn sich alle Seiten einigermaßen im historischen Kontext bewegen sollten da eingentlich keine Probleme entstehen.
Das erklärt diese (noch nicht berichtete) Runde. Da hatten wir einen Kampf, obwohl beide als defensiv angezeigt wurden. Obwohl da die 10% nicht gelten müssten. Vielleicht haben sie irgendwas mit dem Patch geändert? Der Kampf fand in Strassburg statt, standen in der gleichen Provinz.
Verfasst: Di 17.03.2015, 18:12
von Vernichter
Verfasst: Do 19.03.2015, 15:20
von Vernichter
Das kommt davon, wenn man sich nicht genügend mit der Engine beschäftigt. Die Allierten haben kapituliert. Die Moral ist im Spiel gedoppelt. Es gibt einmal Algnment und dann noch die Kampfmoral. Falls die Kampfmoral beim Gegner zu hoch wird, so verliert man automatisch. Das ist nun passiert. Finden es für das Szenario ungünstig ausgelegt und es wurde von uns überhaupt nicht beachtet. Die Allierten haben kapituliert, weil die Mittelmächte sich gerade ziemlich toll finden. Ärgerlich, da wir die Lage doch strategisch gut fanden und auf den Balkan gespannt gewesen sind.
Verfasst: Do 19.03.2015, 17:22
von Admiral Hipper
Wie hoch war den die Moral der Mittelmächte?
Verfasst: Do 19.03.2015, 19:58
von Vernichter
Admiral Hipper hat geschrieben:Wie hoch war den die Moral der Mittelmächte?
Sie knackte die Marke von 145, also die Moral, nicht das Alignement.