Seite 2 von 14

Verfasst: Sa 17.01.2015, 17:07
von Bigfish
Werter Alith Anar,

ja die Kampagne ist dynamisch. Zwar ist eine einzelne Schlacht in sich geschlossen, aber der Ausgang hat Folgen. Wenn der Japaner erfolgreich spielt, kommen die Alliierten beim Inselspringen langsamer voran, ist der Alliierte erfolgreich verlagern sich die Kämpfe viel früher nach Westen. Ein Schiff das versenkt wurde ist versenkt Punkt!



Werter Monty,

habt abermals Dank! Dann müsste es tatsächlich das Addon sein, dass wir irgendwann mal heruntergeladen haben. Nur haben Wir uns das nie so recht angesehen :rolleyes:

Verfasst: Sa 17.01.2015, 18:16
von Bigfish
Schlacht im Korallenmeer 7. Mai 1942 (Monat 1)



Bewertung der Schlacht:


Zum ersten Mal in der Geschichte wurde eine Seeschlacht geschlagen, bei der sich die feindlichen Flotten niemals zu Gesicht bekommen haben. Eindrucksvoll haben die Flugzeugträger demonstriert, dass sie nicht nur dazu benutzt werden können um einen Flottenstützpunkt anzugreifen, sondern das auch auf hoher See eine ernste Gefahr für die gegnerischen Schiffe von ihnen ausgeht.

Das vorsichtige Vorgehen von Admiral Fletcher und das Entsenden der Bomber ohne Geleitjäger haben ihm viel Ärger eingebracht, aber die erschreckenden Verluste der amerikanischen Jäger die die CAP geflogen haben, gaben ihm letztlich Recht. Die F4F Wildcats haben nur wenige feindliche Bomber abgeschossen, aber jeder einzelne der überlebt hätte, hätte zu einem anderen Ausgang der Schlacht führen können. Wären weniger Wildcats zur Verteidigung der Flotte vorhanden gewesen, hätten die japanischen Zeros vermutlich alle vom Himmel geholt und noch mehr Bombern den Weg geebnet.

Wie dicht Glück und Pech zusammenliegen hat dieses Gefecht eindrucksvoll belegt. Anhand der Unterlagen aus dem Japanischen Marine Archiv weiß man heute, dass es nur eine Bombe gewesen ist, die das Schicksal der Zuikaku besiegelt hat. Nicht wie man annehmen könnte die massierten Treffer im Heck des Trägers, wo auch der Torpedo einschlagen hat, sind für das Sinken verantwortlich gewesen, sondern der einzelne Treffer direkt in den fordern Flugzeug-Aufzug. Dieser Aufzug befand sich während des Treffers in der Tiefposition, sodass die Bombe tatsächlich innerhalb des Schiffes explodiert ist und zu sekundär Explosionen von Munition und Treibstoff im Hangar geführt hat. Diese Sekundär-Explosionen haben das Schiff förmlich zerrissen und in Brand gesetzt (Siehe Grafik 4 Trefferlageskizze der kaiserlich japanischen Marine). Nach japanischen Angaben hat der Geleitzerstörer Shiratsuyu nach der Übernahme der Besatzung dem Träger um 21:22 Uhr den Fangschuss versetzt und um 21:31 ist der Träger im Korallenmeer versunken. Nach wie vor strittig ist die Frage wie viele Bomben die Zuikaku wirklich getroffen haben. Die offiziellen Angaben der Japaner besagen acht 1000 Pfund-Bomben haben den Träger getroffen. Offizielle amerikanische Stellen sprechen von Neun und nach Augenzeugen berichten ist vereinzelt von bis zu Zehn Bombentreffern die Rede.




Bild
Grafik 4: Trefferlageskizze entnommen aus Unterlagen der kaiserlich japanischen Marine zur Schlacht im Korallenmeer
Quelle der Grundskizze: http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... CDoQrQMwCA




+ + +




Die amerikanische Seite hat sowohl einen taktischen wie auch einen strategischen Sieg errungen, der Japan noch teuer zu stehen kommen sollte. Für Japan waren die Versenkung eines Trägers und der zwei monatige Ausfall der Shokaku eine Katastrophe, was sich während der folgenden Schlacht um Midway bemerkbar machte. Trotz der ganzen Erfolge konnte sich Admiral Fletcher nicht wirklich freuen, bei den Bomberbesatzungen galt er seither als „harter Knochen“, der seine Piloten ohne Rücksicht auf Verluste ins Gefecht schickt. Die Matrosen an Bord der Flugzeugträger sahen dies natürlich anders. Für sie war Fletcher der Kommandant, der wirklich alles tat um feindliche Bomber von seinen Schiffern fern zu halten.


Bild
Bild 5: Admiral Frank Jack Fletcher
Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File: ... etcher.jpg




+ + +



Ein ganz anderes Kapitel bei den Alliierten waren die Auswertungen der Waffentechnik, die zu folgendem Schluss kamen*:
Man war allgemein darüber enttäuscht, welchen geringen Effekt die eingesetzten Bomben, Torpedos und Geschosse insgesamt hatten. Intern wurde eine Liste von Kritikpunkten und angeforderten Verbesserungen erstellt:
  • Die Ausbildung von Flug- und Artilleriepersonal muss intensiviert werden. Unzureichender Jagdschutz verhinderte eine wirkungsvolle Verteidigung sowohl der Angriffsstaffeln als auch der Flotte.
  • Veraltete Torpedoflugzeuge behinderten die Piloten. Angriffe mit Torpedoflugzeugen sind effektiver, wenn sie mit Sturzbomberangriffen koordiniert werden.
  • Automatische Waffen brauchen bessere Feuerleitsysteme, die höhere Treffergenauigkeit bei großen Vorhaltewinkeln ermöglichen.
  • Alle Flugzeugträger sollen mit zwei Langstrecken-Radaranlagen ausgerüstet sein.
  • Intensiveres gemeinsames Training von land- und seegestützten Luftstreitkräften soll deren Zusammenwirken verbessern.
  • Die Zerstörungskraft von Fliegerbomben und Torpedos muss gesteigert werden.
  • Die Gefahren, die das Mitführen großer Treibstoffmengen birgt, müssen verringert werden.
  • Begleitschiffe bieten den besten Schutz für Flugzeugträger gegen Torpedoflugzeuge, wenn sie im Abstand zwischen 1.500 bis 2.500 Metern Entfernung zu diesen patrouillieren.
* Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_ ... eer#Folgen





+ + +





Ergebnis der Schlacht:
Bild Bild Alliierte Verluste:
Bild Japanische Verluste:
42 Flugzeuge
ca. 350 Tote
Flugzeugträger Zuikaku
Truppentransporter Kanu Maru
60 Flugzeuge
ca. 4800 Tote
Taktischer und Strategischer Sieg der Alliierten. Japanische Invasion verhindert.

Bild


Bild


Bild


Bild

Verfasst: So 18.01.2015, 17:09
von Teddy Suhren
Wir sind ein wenig verwirrt. Die Sachtexte/berichtenden Abschlussschilderungen sind die wahren Begebenheiten, die auf Eure Ergebnisse angepasst worden sind, oder?

Verfasst: So 18.01.2015, 20:59
von Bigfish
Werter Teddy Suhren,
Wir sind ein wenig verwirrt. Die Sachtexte/berichtenden Abschlussschilderungen sind die wahren Begebenheiten, die auf Eure Ergebnisse angepasst worden sind, oder?
Ja und Nein! Wie man sieht sind Spiel und Realität hier durchaus fliesend. Also ja es handelt sich hier um eine ziemlich reale Fantasie-Geschichte. Das wird zumindest für die nächste Schlacht bei Midway so ähnlich weitergehen, danach wird es deutlicher abweichen, weil natürlich die Verluste andere sind und im WW II nicht wirklich ständig große Trägerschlachten stattgefunden haben.


Bei dieser Gelegenheit eine weitere Anmerkung: Wir spielen hier mit dem Release 1.1 - zum ersten Mal - bislang kannten Wir nur das Release 1.0. Und Uns sind sofort deutliche Unterschiede aufgefallen. Im Korallenmeer zum Beispiel die B-25 Bomber, die die Truppentransporter angegriffen haben. 12 Bomber greifen an, einer wird von der Flak abgschossen und die restlichen Bomber erzielen vier Treffer. Im Release 1.0 hätte es da maximal einen Treffer gegeben, wenn überhaupt.

Aber auch Midway beginnt völlig anders als gewohnt: Tatsächlich gab es sofort eine Entdeckung durch: "Enemy TF Detected Broke Radio Silence" - Bei 1.0 hatten Wir das niemals erlebt. Und auch die Zusammensetzung der japanischen Kampfgruppe ist völlig überraschend...

Verfasst: Mi 21.01.2015, 20:03
von Bigfish
Schlacht um Midway 19. – 20. Juni 1942 (Monat 2)


Situation:

In der Schlacht im Korallenmeer musste die kaiserlich japanische Marine leidvoll erfahren, dass die US-Navy keineswegs geschlagen war. Pearl Harbor hatte nicht den gewünschten Effekt erzielt den Amerikanern mit nur einem harten Schlag den Frieden diktieren zu können. So wie Japan erkannt hatte, dass dem Flugzeugträger die Zukunft auf den Weltmeeren gehört, so hatten das jetzt auch die Amerikaner eingesehen. Bereits 1932 hatte Konteradmiral Harry Ervin Yarnell die Schlagkraft von Flugzeugträgern bewiesen, aber er fand nur wenig Gehör. Die Schlachtschiff-Fraktion hatte innerhalb der US Navy das Sagen. Dies änderte sich nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor sehr schnell und wenn es nach dem Korallenmeer noch eines letzten Beweises bedurfte, so waren nach der Zweitages-Schlacht um Midway sämtliche Kritiker verstummt.

Die zwei Tage von Midway sollten als Gemetzel in die Geschichtsbücher eingehen und einmal mehr Beweisen wie eng Glück und Pech im Zeitalter des Flugzeugträgers beieinander lagen.

Den Japanischen Generälen wurde bewusst, dass Admiral Isoroku Yamamoto - der Oberbefehlshaber der Vereinigten Flotte – Recht hatte. Amerika musste auf eigenem Boden geschlagen werden. Der Weg nach Amerika verlief direkt über Hawaii und der Weg nach Hawaii verlief direkt über die Midwayinseln. Der Plan „MI“ – die Invasion der Midwayinseln – war bereits seit einiger Zeit fertig ausgearbeitet, wurde jedoch verworfen. Nach dem Doolittle-Raid – dem Angriff auf Tokyo - jedoch, holte man den Plan wieder hervor und brachte ihn auf den aktuellen Stand. Ursprünglich sah der Plan vor mit Flugzeugen von den sechs großen Flottenträgern der kaiserlichen japanischen Marine das Flugfeld von Midway zu zerstören. Im Anschluss würde eine Bombardierung von Schlachtschiffen und Kreuzern den Stützpunkt der amerikanischen Garnison Sturmreif schießen und so den Landungsbooten den Weg ebnen. Über 5000 Infanteristen des 28. Infanterie-Regimentes der 7. Division sowie der
2. Kombinierten-Marine-Spezial-Landungs-Einheit würden die Strände stürmen und das Atoll für den Kaiser in Besitz nehmen.

Doch dieser Plan musste geändert werden. Die Zuikaku war im Korallenmeer gesunken und die Shokaku lag schwer beschädigt für mehrere Monaten in der Werft. Von den sechs Trägern von Pearl Harbor standen nur vier bereit. Das empfanden die japanischen Kommandeure für zu wenig und trafen eine folgenschwere Entscheidung. Die beiden leichten Träger Shoho und Zuiho wurden als Ersatz für die Shokaku und Zuikaku dem Angriffsverband von Vizeadmiral Chuichi Nagumo zugeordnet. Eigentlich sollten diese beiden Träger dem Schutz der Invasionsflotte dienen, die jetzt ohne Luftdeckung auskommen musste.

Wie schon im Korallenmeer konnten die Absichten der Japaner von den Marine-Kryptographen erkannt werden. Die US Navy wusste was auf sie zukommt, auch wenn noch Uneinigkeit über das wirkliche Ziel bestand. Die berühmt gewordene Falschmeldung von Joseph Rochefort, dass der Frischwasserkondensator von Midway defekt sei, brachte jedoch die endgültige Gewissheit. Das primäre Angriffsziel „AF“ der Japaner musste Midway sein. In aller Eile setze der Oberbefehlshaber der Pazifikflotte Admiral Chester William Nimitz alles in Bewegung, was nicht Niet- und Nagelfest war um Midway zu verteidigen.

Am Morgen des 19. Mai 1942 begann der japanische Angriff auf das Flugfeld, aber die Flugzeugträger der US Navy waren noch zu weit entfernt und in einer falschen Position um einzugreifen.



Bild
Grafik 5: Der Midway-Kriegsschauplatz mit den nächstliegenden Stützpunkten der Region.
Quelle: Handbuch zum Spiel Carrier Strike South Pacific 1942-1944; Seite 59




Bild
Bild 6: Vizeadmiral Chuichi Nagumo
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... Nagumo.jpg





+ + +




Kräfteeinsatz:
Bild Alliierte:
Bild Japan:
Task Force 77 (Konteradmiral Raymond Ames Spruance)
Flugzeugträger Enterprise
Flugzeugträger Hornet
2 Schwere Kreuzer
1 Flak-Kreuzer
9 Zerstörer
54 F4F Wildcat
76 SBD Dauntless
30 TBD Devastator
Task Force 1 (Vize-Admiral Chuichi Nagumo)
Flugzeugträger Akagi
Flugzeugträger Kaga
Schlachtschiff Kongo
Schlachtschiff Haruna
2 Schwere Kreuzer
1 Leichter Kreuzer
9 Zerstörer
45 A6M2 Zero
45 D3A Val
45 B5N Kate
13 Aufklärungsflugzeuge auf den Schlachtschiffen und Kreuzern
Task Force 52 (Konteradmiral Frank Jack Fletcher)
Flugzeugträger Lexington
2 Schwere Kreuzer
9 Zerstörer
27 F4F Wildcat
36 SBD Dauntless
15 TBD Devastator
Task Force 29 (Konteradmiral Tamon Yamaguchi)
Flugzeugträger Hiryu
Flugzeugträger Soryu
Leichter Flugzeugträger Shoho
Leichter Flugzeugträger Zuiho
Schlachtschiff Hiei
Schlachtschiff Kirishima
2 Schwere Kreuzer
1 Leichter Kreuzer
9 Zerstörer
72 A6M2 Zero
36 D3A Val
60 B5N Kate
11 Aufklärungsflugzeuge auf den Schlachtschiffen und Kreuzern
Task Force 73 (Konteradmiral Thomas Cassin Kinkaid)
4 Schwere Kreuzer
7 Zerstörer
Task Force 12 (Konteradmiral Gihachi Takayanagi)
4 Schwere Kreuzer
1 Leichter Kreuzer
7 Zerstörer
13 Aufklärungsflugzeuge auf den Kreuzern
Task Force 91 (Commander Frederick Moosbrugger)
3 Tanker
2 Zerstörer
Task Force 43 (Konteradmiral Hiroaki Abe)
4 Schwere Kreuzer
1 Leichter Kreuzer
7 Zerstörer
11 Aufklärungsflugzeuge auf den Kreuzern
Flugfeld Midway
18 F2A Buffalo
7 F4F Wildcat
12 SB2U Vindicator
17 SBD Dauntless
6 TBF Avenger
17 B-17 Fortress
4 B-26 Marauder
30 PBY Catalina
Task Force 2 (Konteradmiral Raizo Tanaka)
1 Leichter Kreuzer
7 Zerstörer
7 Truppentransporter
1 Aufklärungsflugzeug auf dem Kreuzer
Ca. 5000 Infanteristen der 2nd Combined Special Naval Landing Force
und des 28th Infantry Regiment (7th Division)
Task Force 6 (Captain Jiro Murao)
4 Zerstörer
3 Tanker
Flugfeld Wake
12 A5M Claude
18 G3M Nell




+ + +





Ausgangslage:


Das Alliierte Oberkommando rechnete mit folgendem Sachverhalt (Grafik 6):


Bild
Grafik 6: Ausgangslage am 19. Juni 1942 aus Sicht der Alliierten:



Die Invasionsflotte würde sich aus der Gegend von Wake Island auf den Weg nach Midway begeben. Bei Wake konnte die Flotte Bunkern und die Luftverteidigung des Atolls diente dem Schutz der Schiffe, bis die gesamte Flotte versammelt war. Man rechnete damit, dass die Trägerflotte der Japaner direkt von den japanischen Heimatinseln aus ankommen würde und somit weiter nördlich zu finden sein müsste. Ob die Bombardierungsgruppe dicht bei den Trägern fuhr oder doch zusammen mit den Truppentransportern auf dem Anmarsch ist, konnte nicht geklärt werden. Im Hauptquartier in Pearl Harbor konnte der Einsatz von vier Flottenträgern verifiziert werden. Alle weiteren Träger befanden sich nach den bekannten Informationen bei Japan oder im Süd-Pazifik.

Weder war bekannt, wann die japanischen Einheiten ihre Häfen verlassen hatten, noch wann mit deren Erscheinen zu rechnen war. Auf Midway gab man sein Bestes um die japanische Invasion abzuwehren, dazu gehört auch ein umfassende Suche im Seegebiet um die Inseln, die sich auf die Langestrecken Seeaufklärer vom Typ PBY Catalina stützte. Man erhoffte sich, dass man die feindlichen Schiffe entdecken würde, lange bevor diese in Reichweite ihrer Trägerflugzeuge sein würden. Die Bomber aus Midway und die eigenen Trägerflugzeuge würden dann idealweiße die japanischen Flugzeugträger von zwei Seiten aus in die Zange nehmen können.

Es sollte anders kommen...




Bild
Bild 7: Das Midway-Atoll wenige Monate vor dem japanischen Angriff
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... _Atoll.jpg



+ + +

Verfasst: Mi 21.01.2015, 20:58
von Derfflinger
Was ist eigentlich mit der Yorktown? Die fehlt mir irgendwie in der TF52 bzw. TF17.

Verfasst: Mi 21.01.2015, 21:38
von Bigfish
Werter Derfflinger,

bei Midway haben die USA immer nur drei Träger. Gewöhnlich Yorktown, Enterprise und Hornet, falls die Yorktown das Korallenmeer unbeschadet übersteht. Was ja hier auch der Fall war. Warum hier die Lexington anstelle der Yorktown vorhanden ist? Gute Frage, aber letztlich gibt die Spiel-Engine das so her. Es ist eher so, das meistens nur Enterprise und Hornet vorhanden sind bei Midway, weil die beiden anderen im Korallenmeer meist schwer beschädigt werden. Wir hatten im Korallenmeer tatsächlich unverschämtes Glück.

Schlimmer ist hier, das die Japaner sechs Träger haben, anstatt nur vier. Aber wenigstens sind zwei davon nur leichte Träger.

Verfasst: Mi 21.01.2015, 21:41
von Derfflinger
Werter Bigfish,

vielen Dank für die Antwort. Ich hatte gehofft, der letzte Erfolg hätte die Möglichkeit von 4 US-Trägern ermöglicht. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg.

Verfasst: Mi 21.01.2015, 22:47
von hohe_Berge
Ahh, hier geht es weiter. Sehr gut. Mache Er so weiter.

Glück Auf

Verfasst: Mi 21.01.2015, 22:52
von George Pickett
Dann dreht die Träger mal in den Wind, werter Bigfish!!! Es ist Zeit für einen Big Fish!!! (Aua...der Kalauer tat sogar uns weh :D )

Verfasst: Do 22.01.2015, 12:28
von Bigfish
Werter Derfflinger,

Nein - nach unserem Wissen verhindert das die Engine. USA bei Midway max. drei Träger.




Werter hohe_Berge,

wartet es ab - hoffentlich heute Abend das nächste Update




Werter George,

ihr werdet schon sehen was Ihr davon habt und welche Seite den besseren Angelhaken besitzt! :cool:

Verfasst: Do 22.01.2015, 20:35
von Bigfish
Schlacht um Midway 19. – 20. Mai 1942 (Monat 2)



Verlauf der Schlacht:


4:42 Uhr: Auf dem Flugfeld von Midway beginnen die Vorbereitungen zum Start der PBY-Aufklärer. Am gestrigen Tage wurde nichts gefunden, sodass Niemand damit rechnet bereits heute die feindlichen Flugzeugträger in Angriffsreichweite zu finden.


Bild





5:02 Uhr: Nachdem Admiral Fletcher mit der Lexington die Träger der Task Force 77 erreicht und Vor-Ort aufgrund seines höheren Dienstalters das Kommando über die Gesamtoperation von Admiral Spruance übernimmt, beschließt er wie bereits im Korallenmeer den begleitenden Kreuzerverband aufzulösen und zum Flak-Schutz abzustellen.


Bild





5:07 Uhr: Alarm auf den Midwayinseln. Sowohl auf Midway, wie auch auf den Task Forces 52 und 77 wurde feindlicher Funkverkehr abgehört. Durch Kreuzpeilung wird klar, die feindlichen Schiffen befinden sich in unmittelbarer Reichweite von Midway.


Bild





5:12 Uhr: An Bord der etwas weiter nördlich stehenden Lexington errechnet man eine Entfernung von etwa 560 Seemeilen zum Ziel. Selbst mit leichter Bombenlast besitzen die amerikanischen SBD Dauntless Bomber mit viel Glück nur etwa 300 Seemeilen Angriffsreichweite. Eine sichere Angriffsreichweite ist bei etwa 270 Seemeilen gegeben. Die Träger der US Navy stehen somit viel zu weit südlich und können frühestens am Nachmittag in Reichweite gelangen. Midway ist für den Moment auf sich alleine gestellt.


Bild





5:49 Uhr: Fliegeralarm – Die Radar-Überwachung von Midway ortet einen großen Pulk anfliegender Maschinen. Ein japanischer Luftangriff steht unmittelbar bevor.


Bild






6:02 Uhr: Die PBYs aus Midway melden zahlreiche japanische Schiffsverbände vor Midway. Admiral Fletcher und Admiral Spruance werten entsetzt die Patrouillenberichte aus. Scheinbar operiert der Feind mit bis zu acht Flugzeugträgern in diesem Seegebiet. Admiral Fletcher soll die Meldungen lakonisch mit dem Spruch: „Vielleicht ist es gut, dass wir außer Reichweite sind?“ kommentiert haben.


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild






6:18 Uhr: Auf Midway bricht die Funkverbindung zu mehreren PBY-Aufklärern ab. Scheinbar wurden die Flugzeuge entdeckt und abgeschossen. Damit ist zumindest sichergestellt, dass die Japanischen Träger tatsächlich genau dort zu finden sind, wo sie gemeldet wurden. Der Stützpunkt-Kommandant meldet die Positionen nach Pearl Harbor, wo Admiral Nimitz zerknirscht zur Kenntnis nehmen muss, dass die Japaner viel früher und weiter nördlich auftauchen als angenommen.


Bild






6:21 Uhr: Die Meldungen werden präziser. Admiral Spruance glaubt, dass es nur sechs japanische Träger sind, während Admiral Fletcher von sieben Trägern ausgeht. So oder so, sind die Entfernungen für die amerikanischen Trägermaschinen viel zu weit. Immerhin wurden bislang keine Truppentransporter gesichtet, was darauf hindeutet, dass die Invasionsverbände noch weiter östlich stehen. Eine Landung japanischer Truppen könnte somit frühestens am Abend stattfinden.


Bild






6:35 Uhr: Die japanischen Angriffstaffeln erreichen Midway und bombardieren in zwei Wellen den Luftstützpunkt, der lediglich moderate Schäden erleidet. Die amerikanischen Bomber sind kurz zuvor gestartet und auf dem Weg zu den japanischen Trägern.


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild






6:42 Uhr: Bestandsaufnahme auf Midway: Mehrere Flugzeuge wurden zerstört, die Schäden am Flugfeld werden innerhalb von 90 Minuten behoben sein.


Bild






7:12 Uhr: Bislang wurden keine Truppentransporter entdeckt, aber östlich der japanischen Träger klafft eine Lücke im Suchkreis aus Midway. Sollten nicht innerhalb der nächsten Stunde Transporter gefunden werden, ist mit einer Truppenanlandung frühestens am morgigen Tage zu rechnen.


Bild






7:35 Uhr: Die Bomberstaffeln aus Midway greifen die Japaner an, können jedoch keine Treffer erzielen. Dafür werden viele Bomber von den japanischen Zeros abgeschossen.


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild






8:05 Uhr: Die amerikanischen Träger nähern sich mit Höchstfahrt dem Feind, dennoch werden bereits Stimmen laut, dass am heutigen Tage kein Angriff stattfinden wird, weil die Flieger nicht mehr bei ausreichend Tageslicht zurückkehren könnten.


Bild






8:38 Uhr: Ein PBY-Aufklärer meldet feindliche Schiffe weit südwestlich von Midway. Es fehlen Angaben über Anzahl und Zusammensetzung. Sollte dies die Invasionsflotte sein, steht diese soweit im Westen, dass eine Landung erst in der Nacht vom zwanzigsten auf den einundzwanzigsten Juni möglich wäre.


Bild


Bild


Bild






8:47 Uhr: Auch die vermeintliche Invasionsflotte ist für einen Luftangriff zu weit von den Trägern der US Navy entfernt. Weiterhin können Spruance und Fletcher nichts anderes unternehmen, als sich mit Höchstfahrt anzunähern. Admiral Spruance hat Jahre später geschrieben: „Ein Gutes hatte diese Entfernung – kein japanischer Aufklärer konnte zu uns gelangen. Die Japaner wussten zu diesem Zeitpunkt nichts von unserer Anwesenheit.“


Bild





9:17 Uhr: Auch bei den mutmaßlichen Truppentransportern wird ein Träger gesichtet. Admiral Fletcher nimmt an, dass es sich um einen leichten Träger zur Deckung der Landungsschiffe handelt.


Bild


Bild






9:32 Uhr: Weiter südlich werden weitere japanische Schiffe gemeldet. Laut dem Aufklärer handelt es sich um Tanker.


Bild


Bild






9:42 Uhr: Admiral Spruance diskutiert mit seinem Stab zum ersten Mal eine neue Idee. Nach Lage der Dinge befinden sich die generischen Flottenverbände allesamt außer Angriffsreichweite. Bei Midway stehen bis zu sieben japanische Flugzeugträger. Bei den Truppentransportern lediglich ein Träger. Die Überlegenheit der Japaner im Norden ist mehr als 2:1. Bei der Landungsflotte wäre das Verhältnis 3:1 für die US Navy…


Bild

Verfasst: Fr 23.01.2015, 07:49
von hohe_Berge
Ahh spannend. Unser einer würde auch erst die Landungsflotte angehen.

Glück Auf

Verfasst: Fr 23.01.2015, 10:46
von Bigfish
Werter hohe_Berge,

in 90% aller Fälle befindet man sich nicht in einer geeigneten Position um dies zu tun - Diesmal jedoch...
Es ist das erste Mal das Wir beim Midway-Szenario in der Lage sind, die Transportschiffe anzugreifen und dies auch tun. :rolleyes:

Verfasst: Fr 23.01.2015, 12:36
von Alith Anar
Wenn keine Samurais da sind, dann können auch keine Samurais Midway erobern. Also weg die Transporterflotte :)

Verfasst: Fr 23.01.2015, 14:50
von Bigfish
Werter Alith Anar,

genau das denkt sich auch Admiral Spruance!

Verfasst: Fr 23.01.2015, 15:01
von Bigfish
Schlacht um Midway 19. – 20. Mai 1942 (Monat 2)




Verlauf der Schlacht:



9:59 Uhr: Ein PBY-Aufklärer meldet exakte Angaben über den südlichsten japanischen Schiffsverband. Demnach handelt es sich bei diesen Schiffen nicht um Tanker sondern um Truppentransporter. Die weiter nördlich stehenden Transporter konnten nicht noch einmal gesichtet werden, Admiral Spruance vermutet das die erste Sichtung eine Falschmeldung war. Admiral Spruance setzt mit seiner Barkasse zur Lexington über um seinen Plan mit Admiral Fletcher zu besprechen.


Bild


Bild


Bild






10:08 Uhr: Die Träger der US Navy befinden sich jetzt etwa 400 Seemeilen vom Hauptverband der Japaner entfernt. Nach wie vor ist unklar, ob ein Angriff auf die Japaner auf maximale Entfernung geflogen werden soll?


Bild






12:02 Uhr: Admiral Spruance ist zurück auf der Enterprise. Admiral Fletcher ist strikt gegen den Vorschlag von den japanischen Trägern abzulassen und stattdessen die Invasionsflotte anzugreifen. Die grundlegenden Befehle aus Washington besagen eindeutig, dass die japanischen Träger gefunden und versenkt werden müssen. Admiral Spruance vertritt die Auffassung, dass die Gefahr für Midway gerade durch die Versenkung der Truppentransporter beseitigt wird und nicht durch die Versenkung der Flugzeugträger. Er weist nachdrücklich daraufhin, dass sich die Task Forces 77 und 52 in einer perfekten Position befinden um die Landungsflotte anzugreifen, ohne das Nagumo mit seinen Trägern schnell genug reagieren kann.


Bild






12:18 Uhr: Noch gut 320 Seemeilen Abstand zu den japanischen Trägern. Etwa in einer Stunde ist die Distanz gering genug um einen Angriff starten zu können. Gerade in dem Moment in dem Admiral Spruance mit einem Morsespruch um entsprechende Anweisungen bei Admiral Fletcher nachsucht, erscheinen zwei japanische Aufklärer über den amerikanischen Trägern, diese werden jedoch von den Wildcats der Enterprise abgeschossen. Für die beiden befehlshabenden Admiräle bleibt unklar, ob die Japaner Zeit hatten die Position der US Träger an Nagumo zu melden.


Bild


Bild


Bild






12:36 Uhr: Es werden weitere japanische Aufklärer entdeckt und abgeschossen, Admiral Spruance betrachtet die amerikanischen Streitkräfte somit als entdeckt. Die Angriffsreichweite der japanischen Trägermaschinen ist beträchtlich größer als die der amerikanischen Marine. Er vermutet dass die Japaner in etwa dreieinhalb Stunden angreifen werden. Insbesondere da die Flotte den Japanern entgegenfährt und diese sicher mit der Beibehaltung des Kurses rechnen werden, bietet es sich aus seiner Sicht an, den Kurs nach Westen zu ändern. Er hält es nach wie vor für klüger die Truppentransporter anzugreifen und durch die Kursänderung einem japanischen Angriff zu entgehen. Er erinnert Admiral Fletcher an seine eigenen Worte wonach derjenige die Schlacht gewinnt, der den ersten Schlag setzt. Aufgrund der überlegenen Reichweite und Übermacht der Japaner können dies an diesem Tage keinesfalls die Bomber der Lexington, Enterprise und Hornet sein. Weiterhin ist nunmehr bekannt, dass die Schäden auf dem Flugfeld von Midway größer sind als angenommen. Erst seit kurzem ist der Sender Midway wieder einsatzbereit und meldet zahlreiche abgestürzte Flugzeuge des morgendlichen Angriffs. Die Bomber mussten wegen der Schäden an den Rollbahnen Notlanden und wurden dabei teilweise erheblich beschädigt.

Nachdenklich stimmt Admiral Spruance zudem, dass es keinen weiteren japanischen Angriff auf Midway gegeben hat. Dies spricht aus seiner Sicht dafür, dass sich die Japaner auf einen Seeangriff vorbereitet haben, weil sie schon länger von den US Trägern wissen.


Bild


Bild






13:00 Uhr: Admiral Fletcher entscheidet sich nach einer weiteren Unterredung mit Admiral Spruance dazu dessen Ersuchen stattzugeben und die Truppentransporter anzugreifen. Um dreizehn Uhr ändert die Flotte den Kurs auf 270° und dampft jetzt nach Westen. Nach den Berechnungen von Admiral Spruance Stab wird die Flotte auf diesem Kurs am nächsten Morgen südlich der japanischen Landungsflotte stehen und auf geringe Distanz angreifen können. Die Zeit, die die eigenen Aufklärer benötigen um am nächsten Morgen die japanischen Träger wieder zu finden, kann dann für die erneute Betankung und Bewaffnung der Bomber benutzt werden, falls – und das war die große Unbekannte – Nagumo mit seinen Trägern bei Midway bleibt und nicht nach Süden läuft um den US-Trägern nachzusetzen.


Bild






15:32 Uhr: Das Radar der Enterprise erfasst einen großen Pulk anfliegender Flugzeuge auf große Distanz. Die japanischen Bomber würden demnach etwa in 20-30 Minuten über den US-Trägern erscheinen. Admiral Spruance ärgerte sich, dass er somit mit seiner Schätzung von dreieinhalb Stunden fast exakt ins Schwarze getroffen hatte. Aber er hatte auch die leise Hoffnung, dass die Japaner kurz vorher wegen Treibstoffmangel abdrehen würden. Die Kursänderung der TF 77 und 52 vergrößerte die Entfernung für die Japaner wieder, was Nagumo sicher nicht erwartet hat


Bild


Bild






15:41 Uhr: Auch die etwas weiter südlich stehenden Lexington erfasst jetzt die Japaner mit Radar. Auf beiden Flotten wird Fliegeralarm ausgelöst nachdem klar wird, dass die Japaner direkt anfliegen und nicht etwa weiter östlich ankommen wie es zu erwarten gewesen wäre.


Bild






15:58 Uhr: Admiral Fletcher stellt zufrieden fest, dass sich die Japaner geteilt haben und ein Teil wieder nach Norden fliegt. Tatsächlich ist den japanischen Bombern der Treibstoff ausgegangen und hat sie zur Umkehr gezwungen. Auf dem alten Kurs, wären seine Schiffe jetzt höchstwahrscheinlich in einem Bombenhagel untergegangen.


Bild






16:03 Uhr: Über der Task Force 77 erscheinen zahlreiche Zero-Jäger der Japaner und richten ein Massaker unter den F4F Wildcats der Amerikaner an. Japanische Bomber sind nicht mehr an dem Angriff beteiligt, sodass für die Flugzeugträger keine Gefahr besteht. Etwa zeitgleich erscheinen mehrere japanische Aufklärer über dem Verband und werden von der CAP bekämpft.


Bild


Bild


Bild


Bild






16:47 Uhr: Um sechzehn Uhr siebenundvierzig verschwinden die letzten Japanischen Jäger aus dem Radarbereich von Enterprise und Lexington. Für diesen Tag ist mit keinen weiteren Luftoperationen zu rechnen und Admiral Spruance beginnt mit den Detailplanungen für den nächsten Tag. Er plant in etwa 75 Seemeilen Abstand hinter die japanischen Transporter zu gelangen um diese am nächsten Morgen unbehelligt angreifen zu können.


Bild


Bild


Bild






17:00 – 17:40 Uhr: Die Heimfliegenden PBY aus Midway melden zahlreiche Sichtungen. Admiral Fletcher ist sicher, dass vieles davon Falschmeldungen sind und ärgert sich über die unzuverlässigen Angaben der Aufklärer.


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild






17:40 – 18:20 Uhr: Die Sichtungsmeldungen gehen weiter, auch Admiral Spruance ist ungehalten über die offensichtlichen Fehler der PBY-Piloten.


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild







18:22 Uhr: Admiral Fletcher nimmt eine Lagebewertung vor. Nordöstlich stehen zwei japanische Trägerkampfgruppen mit insgesamt sechs Flugzeugträgern. Durch Auswertung aller Sichtungsmeldungen und vorher bekannten Fakten des Marine-Nachrichtendienstes vermutet er die Anwesenheit der Flottenträger Akagi, Kaga, Soryu und Hiryu sowie der beiden leichten Träger Shoho und Zuiho. Angaben über einen weiteren Träger bei den Transporten konnten nicht bestätigt werden. Auch Admiral Spruance teilt die Ansicht, dass lediglich sechs japanische Träger im Spiel sind und sich diese allesamt nördlich befinden. Zusätzlich zu den Trägergruppen befinden sich im Norden zwei Kreuzerverbände, die vermutlich für den Küstenbeschuss dienen sollen und nunmehr in der Nacht freie Fahrt haben um ihren Auftrag durchzuführen. Nach dem die US-Träger sowieso entdeckt wurden, funkt Admiral Fletcher eine entsprechende Warnung nach Midway und die Gesamtsituation nach Pearl Harbor.

Admiral Nimitz befindet den Plan die Transportschiffe anstelle der Flugzeugträger anzugreifen für ausgezeichnet und genehmigt das Vorhaben umgehend.


Bild







19:11 Uhr: Das amerikanische U-Boot USS Cuttlefish durchbricht die Vorpostenlinien des japanischen Landungsverbands und schießt zwei Torpedos auf den Transporter Brazil Maru ab, bevor es von Zerstörern abgedrängt wird. Keiner der Torpedos trifft, aber Spruance und Fletcher kennen jetzt die exakte Position der Transportflotte sowie Geschwindigkeit und Kurs derselben.


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild






20:00 – 23:00 Uhr: Auf den Trägern herrscht hektische Betriebsamkeit im Hangar. Die von den Japanischen Zeros beschädigten Wildcats werden von den Mechanikern in Stand gesetzt. Am nächsten Morgen dürften die Geschwader zu einem Großteil einsatzbereit sein. Tatsächlich sind nur wenige Wildcats wirklich verloren gegangen. Ebenfalls wird auf Midway alles getan um am Morgen Einsatzbereit zu sein. Allerdings wird für die Nacht der Beschuss durch schwere Kreuzer erwartet, dem man nichts entgegensetzen kann.


Bild






23:09 Uhr: Das U-Boot USS Grayling meldet die Sichtung von feindlichen Tankern bei Wake Island.


Bild






01:00 – 03:00 Uhr: Admiral Fletcher lässt sämtliche Zerstörer der beiden Task Forces aus den Treibstoffbunkern der drei Flugzeugträger und der Kreuzer betanken. Wegen der hohen Marschgeschwindigkeit über den gesamten Tag, haben einige Zerstörer fast leere Tanks. Bei anhaltendem Tempo würde den Zerstörern spätestens am frühen Nachmittag der Treibstoff ausgehen, was der Admiral nicht riskieren möchte. Für die Betankung wir die Geschwindigkeit der Flotte erheblich gedrosselt, aber der Plan hinter den Transportschiffen aufzutauchen dürfte davon nicht gefährdet werden.


Bild


Bild


Bild


Bild






03:23 – 03:52 Uhr: Um etwa halb vier Uhr morgens am zwanzigsten Juni beginnen die japanischen Kreuzer Takao, Atago, Suzuya, Kumano und Kinu mit dem Beschuss von Midway. Das Flugfeld wird schwer beschädigt und zahlreiche Flugzeuge am Boden zerstört. Der Stützpunkt-Kommandant meldet, dass das Flugfeld frühestens am späten Abend notdürftig wieder in Betrieb gehen wird, sofern weitere japanische Angriffe unterbleiben.


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild

Verfasst: Fr 23.01.2015, 15:46
von Teddy Suhren
Spannend! Wirklich gut berichtet!

Verfasst: Fr 23.01.2015, 16:11
von Hjalfnar
Uh spannend!

Verfasst: Fr 23.01.2015, 16:52
von Alith Anar
Könnt Ihr für den letzten Screenshot zum besseren Verständnis noch kurz die Abkürzungen erläutern?