Die Nachrichten, die an Nachmittag des 18. September im HQ eingehen, sind schicht gesagt besorgniserregend. Die Lage bei Rundenbeginn:
Aus dem Osten wälzen sich Massen an Deutschen heran, unsere dünnen Linien werden da und dort aufgerissen, halten aber so eben (
3.). Immerhin kann Kranenburg mit Ach und Krach verteidigt werden (
5.), aber Reserven sind nirgendwo vorhanden. Immerhin bleibt die Landezone - trotz deutschen Vorrückens auch im Süden - gehalten (roter Kreis,
4.).
Und so kommen sie, die dringend erwarteten Verstärkungen (
2.). Die Royal Air Force stellt uns sogar diese Runde ein zusätzliches Geschwader Jäger zur Verfügung. Sehr gut - wir haben keine Verluste, unsere Gleiter landen ein bisschen verstreut, aber sicher.
Die wirklich schlechten Nachrichten kommen aus Njimegen (
1.).

Die Runen-Kampfgruppe Euling schneidet sogar unsere erste Kompanie der 504th Para Bataillons ab. Heldenhaft behaupten sich die Jungs, von der Kompanie ist aber nur noch ein Zug einsatzfähig.

Vor allem aber hat der Feind so massiv Truppen nach Njimegen gepumpt, dass es keine Chance gibt, bis zur Brücke vorzudringen.
Wir können nicht mal die Verstärkungen in größerer Zahl nach Njimegen werfen - durch den massiven deutschen Aufmarsch im Osten saugen unsere Verteidigungslinien unsere Verstärkungen auf wie ein Schwamm. Ich schwäche daher die Verteidigung im Westen - bislang ist da noch nichts aufgetaucht - um Njimegen zumindest zu schwächen.
Dennoch geben wir nicht auf - der Angriff auf die Kasernen in Njimegen endet im Desaster, nach hohen Verlusten stellen wir diesen Versuch ein. Immerhin gelingt es uns, wieder Fühlung zur abgeschnittenen 1. Kompanie herzustellen und die Kampfgruppe Euling zumindest teilweise zu zerschlagen. Der vom Generalstab versprochene Spaziergang ist es jedenfalls nicht geworden - und der Handstreich ist definitiv misslungen. Wir bräuchten einen Plan - oder zumindest Truppen, die über einen so breiten Fluss setzen können

Die Lage am Ende: