Krieg der Freiheit
1466 a.d. - 1470 a.d.
Seit dem 24 Juni 1466 a.d. ist nun also eingetreten, was viele schon seit längerem erwartet hatten! wir sind wieder in einem Kreg mit England, die uns (aus ihrer Sicht) endlich unterwerfen wollen.
König James II. reagiert kühl und gelassen, zwei Diplomaten werden entsendet, einer macht sich auf den Weg nach Schweden, der andere gen Neapel, unseren aktuellen Bündnispartnern.
Dankbar registireren wir, dass wir uns auf die Bündnispartner nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten verlassen können!
Auch die Engländer haben ihre Verbündeten eingeladen. Auf deren Seite kämpfen die Bretagne, bereits langjähriger treuer Verbündeter Englands als Nachbar zu Frankreich und Aquileia, im Süden Europas gelegen, nordöstlich des Stiefels von Neapel. England glaubt also nicht alleine mit uns fertig zu werden! Dies wird sogleich als Propagandaruf im eigenen Land verbreitet.
Im ganzen Land werden Aufrufe gestartet, dass sich alle Männer ab 16 Jahren bei den eingerichteten Stellen melden, um der schottischen Freiheitsarmee beizutreten. Hunderte, nein tausende Männer melden sich. Diese werden ausgerüstet mit einem Schwert und Farbe um ihre Gesichter als Zeichen des schottischen Widerstands zu bemalen.
Parallel versucht Hames II. unsere langjährigen Freunde, die Franzosen und Burgund in ein neuerliches Bündnis einzuladen. Beide Nationen lehnen ab.

Wir sind also auf uns allein gestellt (inkl. Schweden und Neapel natürlich

) Frankreich unterstützt uns allerdings auf wirtschaftlichem Wege, sie erklären sich bereit, uns ein Jahr lang mit monatlich rund 7 Golddukaten Kreigssubventionen zu unterstützen. Immerhin etwas. Wir bedanken uns und machen uns an die Kriegs-Arbeit.
Dank guter Militärberater, in Schottland nur unter dem Namen sheep-dodger bekannt, sein eigentlicher Name ist streng geheim, wird eine neue für Schottland ungewöhnliche Kriegsstrategie angewandt. Wir brennen unsere beiden Grenzregionen Ayrshire und Lothian nieder um dem Feind nur verbrannte Erde zu überlassen.
Das Niederbrennen der eigenen Provinzen wird von den neu ausgehobenen Truppen erledigt, die sich daraufhin schnell nach Norden zurück ziehen. Keinen Deut zu früh, denn zwei Tage später beginnen die Engländer mit der Belagerund von Edinburgh in unserer Hauptstadtprovinz Lothian. Die Belagerung Lothians sorgt dafür, dass sich weitere Freiwillige für den Freiheitskampf melden. Connor MacLeod hat zusäätzlich viele Freunde für den gerechten schottischen Kampf auftreiben können.
Diese willkommene Regimenter sorgen dafür, dass wir nun ein größeres Heer unser Eigen nennen denn die Pfalz, somit ist unser staatliches Ziel erreicht und wir erhalten zusätliches internationales Prestige!
Für unsere weit im Süden operierende 2nd Scottish Army ist es nun zu spät in die Heimat zurück zu kehren. Die unendlich überlegene englische Flotte würde unsere Schiffe sofort auf den Meeresgrund schicken. Deshalb verbleiben die Soldaten in Südeuropa und nehmen sich die englische Provinz Abbruzzen als Ziel vor. Gemeinsam mit Neapel rückt man dorthin vor. Auf dem Weg nach Abbruzzen besiegt man praktisch im Vorbeigehen noch eine Armee Aquileias, die sich uns in de nWeg stellt, aber kein großes Hindernis darstellt.
In dieser schweren Zeit, gelingen weitere kleine politische Erfolge. So gewährt uns der Vatikan militärisches Durchmarschrecht, welches uns nun theoretisch auf dem Landwege ein wenig an Aquileias Grenzen bringt.Weiterhin sind wir nicht mehr länger in der englischen Einflussphäre, ein wichtiger moralischer Erfolg für das kleine Schottland! Last but not least können wir einen weißen Frieden mit Syvoyen in unserem nun unnützen Parallelkrieg mit Savoyen verkünden (1466 a.d.).
Übersicht der Kriegs und Unterstützungsparteien im Krieg der Freiheit:
Auch unsere zweite Provinz, welche von uns niedergebrannt wurde, Ayrshir, wird nun vom Feind belagert. Dazu kommt Ulster, welche auf der irischen Insel für uns aber keinerlei Priorität im Kampf der Freiheit genießt. Kommt es hart auf hart, sind wir gewillt diese Provinz als erstes an den Feind abzutreten. Aber wir wollen nicht vorgreifen, noch ist es nicht soweit!
Zahlenmäßig ist uns das große Heer der verhassten Engländer natürlich überlegen, wir hoffen deshalb, dass ide neuen Kriegstaktiken der verbrannten Erde nicht nur Erfolg versprechen, sondern auch bringen.
Abbruzzen im Norden Neapels fällt an die vereinigten Truppen von Neapel und Schottland und wird vorerst dem Königreich Neapel zugesprochen. Dies ist unser Dank an den treuen Bündnispartner. Die Belagerung dauerte nur ganze 161 Tage, ein Zeichen dafür, dass Abbruzzen mit ihrem Lehensgeber nicht wirklich zufrieden war. Unterdessen beginnt im Süden Schottlands der Feldzug der Highlands Army nacheinander gegen die Besatzer Lothians und Ayrshire. In vielen kleineren Schlachten bleibt man Sieger, reibt den Gegner auf und fügt ihm eine schmerzhafte Niederlage nach der anderen zu. Dann zieht man sich erneut in den Norden zurück um auszuruhen und aufzufrischen.
Die Bretagne ist überrascht ob der unerwarteten Erfolge Schottlands im Krieg gegen England und erklärt sich zu einem weißen Separatfrieden bereit. Das Angebot ist dabei von der Bretagne ausgegangen. Ob die zusätzliche Kriegserklärung Frankreich an England hierbei etwas zu hat?

Frankreich erklärt England den Krieg, was uns sehr freut. Dabei sind wir aber nicht verbündet, das heißt es sind zwei separate Kriege in die das englische Königreich verwickelt ist. Das ist uns egal, sollten die Engländer daran blos nur zu Grunde gehen!
1467 a.d. fällt die irische Provinz Ulster an den Gegner. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Highlander Army bereits erfolgreich auf ihrem zweiten Feldzug gegen die englischen Belagerungen der Grenzprovinzen. England hat aus den ersten Fehlern gelernt und hat eine größere Streitmacht vereinigt, die sich nun die Highlands als Ziel ausgesucht hat. Dies ist eine nicht zu unterschätzende Bedrohung, kommen von dort doch die meisten unsere Tapferen Krieger!
Während die Highlands also vom Feind belagert werden, unternimmt unsere Highlands Army, dadurch angetrieben, den blutigen Siegesfeldzug gegen die Engländer, der später als zweiter Streifzug des Freiheitskrieges in die Annalen der Geschichte eingehen wird. In zahlreichen Schlachten werden insgesamt über 15.000 Englische Soldaten getötet!
Nicht nur auf dem Schlachtfeld feiern wir Schotten Erfolge! Auch die Wissenschaft arbeitet weiter an ihren Fortschritten um dem schottischen Volk Wohlstand und Erfolg zu bringen. So können im Berich Produktions- und Marinetechnologie jeweils Stufe 8 verkündet werden, was die folgenden Vorteile mit sich bringt: Die Produktionseffizienz erhöht sich und wir können nun Werkstädten bauen. Daran denkt in Zeiten des Kreiges natürlich niemand, aber der Zeitpunkt wird (vielleicht) kommen. Der Durchbruch der Flotte beschert uns die Möglichkeit Trockendocks zu bauen, welche zukünftig den Bau der Flotte beschleunigt und günstiger macht.
Am 3. Juli 1468 a.d. stirbt General James Cameron auf dem Schlachtfeld bei der Schlacht um Fife. Ein herber Verlust für das kniglische Heer! Dennoch wird die Schlacht um Fife gewonnen, wie auch die beiden vorangegangenen Schlachten um Ayrshire und Cumbria. Die Highlands Army erreicht dadurch einen Legendenstatus!
Von nun an wird die Highlands Army vom neuen General Cinied Ruthven geführt, der sein Kommando aufgrund der zahlreichen Schlachten als Bestandteil der Highlands Army erhält und deshalb zu deren neuen Anführer befördert wird.
Auch unter dem neuen General Ruthven geht die Erfolgsgeschichte der mittlerweile gefürchteten Highlands Army weiter. In weiteren Schlachten nahe der Grenze können siebtausen Engländer getötet werden. Das englische Heer schrumpft (1468 a.d.)!
Es ist an der Zeit einen neuen politischen Nadelstich gegen die Engländer zu setzen! Wir beiten Aquileia einen weißen Frieden an. Die nehmen an und England steht im Krieg gegen Schottland, Schweden und Neapel ohne Bündnispartner da.

Das hätten sich die arroganten Engländer sicherlich nicht träumen lassen!
Und weiter geht der erfolgreiche Siegeszug der Highlands Army. Erneut wird Lothian belagert. Die englischen Belagerungstruppen können aber sher schnell von ihrem Vorhaben abgebracht werden. Erbarmungslos werden die fliehenden Truppen verfolgt und hingerichtet. Weitere 4.000 Engländer lassen dabei ihr Leben. Der Krieg tobt nun fast drei lange Jahre und der schottische Widerstand ist ungebrochen! Im dezember 1468 a.d. werden nur die Highlands belagert. An dieser Provinz beißen sich die Angreifer nun schon monatelang die Zähne aus. Als sich vor Ort eine weitere Armee von Highlandern erhebt, ist der Zeitpunkt gekommen der Belagerung ein Ende zu bereiten! Als sich weitere 12 schottische Regimenter in Inverness erheben um die 19 belagernden Regimenter zu bekämpfen, macht sich die Highlands Army auf den Weg nach Norden um die neuen Truppen zu unterstützen.
In der richtungsweisenden Schlacht dieses Krieges, bleiben wir siegreich. Die unterlegenen Truppen ziehen sich auf die Western Islands zurück, wohin wir ihnen nicht folgen können, da die englische Flotte uns den Übertritt verwehrt. Trotzdem ist der wichtige Sieg in dieser Schlacht unser!
Nun endlich greifen auch unsere Verbündeten aktiv ins Geschehen auf den britischen Inseln ein. Drei Regimenter Neapels beginnen mit der Befreiung von Ulster, während 10 schwedische Regimenter, nachdem sie bereits Meath erobert hatten, weiter nach Leinster gezogen sind um auch diese Provinz zu belagern. Das freut uns sehr und schweißt das Bündnis noch enger zusammen, als dass es ohnehin schon ist.

England hääte es sich nicht träumen lassen in diesem Krieg sprichwörtlich so gegen eine Wand zu laufen.

Die englischen truppen auf der irischen Insel haben sich in die südlichste Provinz Munster zurückgezogen und wissen nicht, wie sie weiter vorgehen sollen (1469 a.d.).
Nun, nach über drei Jahren Krieg, geht die schottische Armee langsam aber sicher etwas am Stock, da ihnen die Mannen ausgehen. Zwar konnte man dem Gegner bislang mehr Köpfe abschlagen, als bei uns selbst rollten, doch verfügen die Engländer leider über deutlich mehr Bevölkerung, die sie zum Krieg heranziehen können. AUf Seiten der Schotten müssen deshalb die nächsten Kinder eingezogen werden um die Lücken in unseren Armeen zu stopfen.
Während wir noch weitere Soldaten vom lande her rekrutieren, fährt die englische Marine die versammelte Flotte vor unseren Küsten auf. Sage und schreibe 95 Schiffe unterschiedlicher Bauart machen die Gewässer unsicher. Das sind Zahlen, bei denen dem schottischen König übel werden könnte, aber er kümmert sich nicht darum, denn wir werden nicht auf zur See in die Schlacht ziehen!
Während sich unsere Verbündeten also Irland unter sich aufteilen und die dort stationierten englischen Truppen beschäftigen, geht unsere Hauptstreitmacht wieder auf Streifzug in den Grenzgebieten Ayrshire und Lothian. Dort werden erneut zahlreiche Schlachten erfolgreich geschlagen. Uns etwas unverständlich ist die Tatsache, dass ein Großteil der englischen Armee nach wie vor auf den Western Islands herumlungert, bzw. die Insel versucht unter Kontrolle zu bringen (weit ab vom Kampfgeschehen des Krieges).
Leinster ist an Schweden gefallen, deren Streitmacht ist gerade dabei die englische Streitmacht auf der irischen Insel zu besiegen. Unterdessen macht sich Neapel daran Connaught zu erobern, nachdem sie dankeswerter Weise unsere Provinz Ulster aus den Klauen des Feindes gerissen haben.
Der Krieg der Freiheit nimmt für uns einen unerwarteten aber sehr erfreulichen Verlauf (November 1469 a.d.)!
Vom Festland erreicht uns die Kunde, dass Frankreich und Bretagne Frieden schließen. Ineressiert uns nur am Rande, viel wichtiger für uns ist, dass die Franzosen sich immer noch im Krieg mit England befinden. Die Hauptstreitmacht der Engländer befindet sich zwar auf der Insel, doch ist es gut zu wissen, dass eine Großmacht ebenfalls Krieg gegen England führt, sozusagen als moralische Unterstützung für alle Schotten!
Weitere Unterstützung erhalten wir durch einen jungen Wanderpriester, der durch die schottischen Lande zieht und das Wort Gottes verkündet. Die Geschichte Schottlands mit all ihren wenigen Höhen und Tiefen, immer gepräft von der Einhaltung der Lehren und Gebote Gottes gefallen dem jungen Mann, der nun wann immer er kann positive Worte für die schottische Krone in seine Predigen einflechtet, was uns einen Prestigeschub gibt. Wir nehmen Einfluss auf seine Wege und der junge Proester wird in Zukunft auf den Pfaden eines Bischoffs wandeln. Schottland steigt im Ansehen der Völker.
Der Krieg gegen England tobt weiter und erreicht seinen Höhepunkt. Schottland hat erfolgreich die Provinz Nothumberland belagert. Die örtliche Garnison kapituliert und ein weiterer Nadelstich gegen die englische Krone ist gesetzt.
Immer weiter gehen die Schlachten, auch im Jahre 1470 a.d. Der Krieg verläuft für Schottland nach wie vor sehr gut, doch so langsam denkt der schottische König James II. über einen Friedensschluss mit England nach, denn die Krone auch annehmen kann.
Dreist hatte man in mehreren Versuchen bereits die Provinz Northumberland und nach der Ablehnung die Eingestehung der Niederlage gefordert. Aber die englische Krone ist zu stolz um einen solchen Frieden einzugestehen. Und das, obwohl das Bündnis Schottland, Schweden und Neapel den Engländern 5 Provinzen abnehmen konnten (4 auf der Karte und dazu Abbruzzen nahe Neapel).
Am Ende stellen die Diplomaten fest, dass England bereit ist einen hohen Goldbetrag für den Frieden zu zahlen, wenn es dadurch das Gesicht vor der Welt wahren kann. Wir lehnen uns weit aus dem Fenster und fordern 250 Golddukaten für Reparationen die umgehend bar an Schottland zu zahlen sind! Dankbar nehmen die ach so stolzen Engländer an.
Frankreich befindet sich nach wie vor mit England im Krieg. Wer weiss wie der Krieg gelaufen wäre, hätte England nicht gegen einen solch großen Gegner parallel kämpfen müssen. Nicht auszudenken!
