Russland und alles was dazu gehört

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Beitrag von biene »

biene

suo hat geschrieben:sind wir nun in einem thread über verschwörungstheorien gelandet?
Sie sehen wie USA Bases eine nacheinander aufgebaut werden in Mittelasia, welche fuer Russland natuerlich Dorn in Auge ist.
USA ist kein Goodboy. Stellen Sie sich vor, USA zu sein, wollen Sie die Hegemoney mit Russland teilen oder allein nehmen?

Beitrag von suo »

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suo
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Ich halte es jedenfalls für eines sehr abenteuerliche Behauptung, die russische Revolution von den USA hervorgerufen zu sehen und jede staatliche Desintegration mit dem Islam in Verbindung zu setzen.

Nur weil jemand entfernt einen Nutzen aus einem Ereignis ziehen kann, heisst es noch lange nicht, dass er auch dafür verantwortlich ist.
Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.

Beitrag von Arminus »

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Arminus
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Ziemlich dünne Verschwörungstheorien und dann auch noch auf Englisch? Jetzt fehlen nur noch Eure üblichen rassistischen Ausfälle gegenüber Muslimen und die Bannung ist endlich durch...
Sig off

Beitrag von biene »

biene

Ihr koennte dann bitte an den Moderator melden wenn ihr es unmoeglich haltet und dachte dass ich euch an den falschen Weg gefuehrt habe.
Die Leute in Eure Umgebung sind zu nett. Lieber bewahren Sie sich vor einigen boesen Ideen. Kann auch auf mich ziehen, es ist Selbstschuetz.

Ich kann es auch nicht beweisen, nur eine Moeglichkeit stellen.
Es gibt genug Beweise, dass in WWII USA versucht allen Mittel China's Chiangkaishek's KMT zu "overthrow" und hilft Kommunistpartei zu gewinnen, so bringen wir es auf Russland.

Und auch melden mich warnen oder Konto loeschen nach Eure Gedanke, ich kenne eure Regel ziemlich nicht gut, ich verstehe ein.

Beitrag von Monty »

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Nein, in einem Thread mit Pseudo ID :)
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Beitrag von SPORTPAPST »

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Anton hat geschrieben:Und? 1990 hatten sie gute 40 Jahre Vorsprung. Da sind noch 20 drin. :tongue:
Seh ich auch so...aber dann sind die Russen mächtig am arsch, weil ihre ganzen Waffensysteme total veraltet sind.


Auch der Bau einer Flugzeugträgerflotte, zeigt deutlich was China in den nächsten Jahrzehnten vor hat.

Beitrag von biene »

biene

SPORTPAPST hat geschrieben:Seh ich auch so...aber dann sind die Russen mächtig am arsch, weil ihre ganzen Waffensysteme total veraltet sind.


Auch der Bau einer Flugzeugträgerflotte, zeigt deutlich was China in den nächsten Jahrzehnten vor hat.
China hat zu viele Problem, die Regierung korruptiert zu viel und drueckt alle andere Stimme, enge Sensor, durchschnittliche GDP scheint gut, aber die arme Leute sind zu arm, weil die reiche zu reich sind.

Beitrag von Hohenlohe »

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Abgesehen davon, dass ich von einem allerorts üblichen USA-Bashing nichts halte, muss man durchaus mal sagen, dass es China in den nächsten Jahrzehnten durchaus in der Hand hat, die USA von ihrer Position als 1. Supermacht zu verdrängen, u.a. auch weil etliche Faktoren für China sprechen. Nur müsste China zuvor noch etliche Hausaufgaben erledigen, die aufzuzählen ich mir aber erspare. Jedenfalls sprechen u.a. die wirtschaftliche Entwicklung sowie das BIP und der Aussenhandelsüberschuss alleine schon ne deutliche Sprache. China hat sein Militär in den letzten 2 Jahrzehnten zum einen verringert und zum andern deutlich modernisiert, so dass es neuerdings immer mehr in der Lage sein wird sogenannte "Power Projection" zu betreiben. Hierzulande ist wohl untergegangen, dass China neben Indien etliche Marineeinheiten vor Somalia im Einsatz hat.
Ich sehe jedenfalls in der Zukunft eine "PAX SINICA" kommen mit all ihren Folgen für den Rest der Welt. Wenn einer der übrigen Regenten meint, dass ich spinne, dann lese er das gute Buch "Aufstieg und Fall der grossen Mächte" von Paul Kennedy, wo dieses Szenario bereits vorweggenommen wird.
Bisher kaufte China neben Indien, die auch eine interessante Entwicklung durchmachen, ein,zwei ehemals russische Flugzeugträger, die ihnen mehr maritime Möglichkeiten verschaffen. Wenn die Chinesen, wie ich annehme in den nächsten Jahrzehnten weiterhin eigene Schiffstypen hierbei entwickeln, dann werden bald nur noch chinesische und evtl. auch indische Trägerkampfgruppen auf den Weltmeeren herumschippern, weil die Amerikaner sich ihre kaum noch leisten können und aufgrund gewisser inneren Konflikte wie der zwischen Hispanos und Angelsachsen sowie wg wirtschaftlicher Probleme evtl. wieder in Isolationismus versinken werden. Die EU hätte zwar etwas Potential, aber davon ist schon einiges verschenkt worden durch innere Zerstrittenheit und diverser nationaler Interessen sowie hausgemachter Wirtschaftsprobleme. Und um im Konzert der Grossmächte mitspielen zu können, müsste die EU ziemlich neu gestaltet werden wie z.Bsp. zu einem Bundesstaat mit zentraler Führung und eigenem Militär sowie eigener Verfügbarkeit nuklearer Kapazitäten, aber da tun sich die diversen Politclowns noch sehr schwer, zumal in gewissen Bereichen noch einiges im Argen liegt wie bspw. mehr Rechte fürs EU-Parlament.
Aber was rede ich da, unsere nationalen Politiker dümpeln zum Teil dermassen ohne strategischem Weitblick umher, dass es einem schon wehtut.

herzliche grüsse

Hohenlohe, der sich geostrategische Politik interessiert...*lächel* :cool: :rolleyes: :smoke:
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Beitrag von SPORTPAPST »

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Hohenlohe hat geschrieben:Abgesehen davon, dass ich von einem allerorts üblichen USA-Bashing nichts halte, muss man durchaus mal sagen, dass es China in den nächsten Jahrzehnten durchaus in der Hand hat, die USA von ihrer Position als 1. Supermacht zu verdrängen, u.a. auch weil etliche Faktoren für China sprechen. Nur müsste China zuvor noch etliche Hausaufgaben erledigen, die aufzuzählen ich mir aber erspare. Jedenfalls sprechen u.a. die wirtschaftliche Entwicklung sowie das BIP und der Aussenhandelsüberschuss alleine schon ne deutliche Sprache. China hat sein Militär in den letzten 2 Jahrzehnten zum einen verringert und zum andern deutlich modernisiert, so dass es neuerdings immer mehr in der Lage sein wird sogenannte "Power Projection" zu betreiben. Hierzulande ist wohl untergegangen, dass China neben Indien etliche Marineeinheiten vor Somalia im Einsatz hat.
Ich sehe jedenfalls in der Zukunft eine "PAX SINICA" kommen mit all ihren Folgen für den Rest der Welt. Wenn einer der übrigen Regenten meint, dass ich spinne, dann lese er das gute Buch "Aufstieg und Fall der grossen Mächte" von Paul Kennedy, wo dieses Szenario bereits vorweggenommen wird.
Bisher kaufte China neben Indien, die auch eine interessante Entwicklung durchmachen, ein,zwei ehemals russische Flugzeugträger, die ihnen mehr maritime Möglichkeiten verschaffen. Wenn die Chinesen, wie ich annehme in den nächsten Jahrzehnten weiterhin eigene Schiffstypen hierbei entwickeln, dann werden bald nur noch chinesische und evtl. auch indische Trägerkampfgruppen auf den Weltmeeren herumschippern, weil die Amerikaner sich ihre kaum noch leisten können und aufgrund gewisser inneren Konflikte wie der zwischen Hispanos und Angelsachsen sowie wg wirtschaftlicher Probleme evtl. wieder in Isolationismus versinken werden. Die EU hätte zwar etwas Potential, aber davon ist schon einiges verschenkt worden durch innere Zerstrittenheit und diverser nationaler Interessen sowie hausgemachter Wirtschaftsprobleme. Und um im Konzert der Grossmächte mitspielen zu können, müsste die EU ziemlich neu gestaltet werden wie z.Bsp. zu einem Bundesstaat mit zentraler Führung und eigenem Militär sowie eigener Verfügbarkeit nuklearer Kapazitäten, aber da tun sich die diversen Politclowns noch sehr schwer, zumal in gewissen Bereichen noch einiges im Argen liegt wie bspw. mehr Rechte fürs EU-Parlament.
Aber was rede ich da, unsere nationalen Politiker dümpeln zum Teil dermassen ohne strategischem Weitblick umher, dass es einem schon wehtut.

herzliche grüsse

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Nein ihr spinnt nicht, ihr beurteilt die Lage ziemlich gut.

Als zusatz kann man noch ein Wort zu Brasilien sagen, was ja auch in nächster Zeit ein Global Player sein wird.
Die Brasis planen oder bauen schon an einer Nuklear-Ubootflotte.

Beitrag von Hohenlohe »

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Danke, werter Sportpapst, für eure wohlmeinenden Worte. Brasilien habe ich leider vergessen zu erwähnen, aber ihr habt durchaus recht, dass diese im Konzert der Mächte mitspielen wollen. Das steht auch in besagtem Buch. Übrigens, wenn es Südkorea wider Erwarten schaffen sollte in den nächsten 5 Jahren eine gewaltlose Wiedervereinigung zu erreichen, dann könnte Gesamt-Korea in rund 20 Jahren ebenfalls im Konzert der Mächte mitspielen, neben China, Indien, Brasilien und IRAN, vor allem wenn letzterer seine Arbeitslosigkeit und Wirtschafts- sowie seine sozialen Probleme in den Griff bekommt. Wie es dann mit der EU aussieht, wage ich ehrlichgesagt noch nicht zu beurteilen, denn da müsste wie gesagt noch einiges an Vorarbeit geleistet werden.Die Politik der EU und ihres Parlaments wird mir hierzulande viel zu wenig kommuniziert.
Aber eines ist für mich dann klar, dass wir unter Umständen völlig neue Allianzen von Grossmächten entstehen sehen werden, von denen vor allem China deutlich herausragen wird. Die alten Supermächte können sich nur mittels tiefgreifender Reformen noch länger halten, wobei ich Russland den Vorzug gebe, weil die USA zuviel an Produktion ins Ausland verlagert hat und damit wichtiges Potential verschenkt hat. Bei der EU bin ich aufgrund gewisser politischen Fragilität noch sehr skeptisch wie es weitergeht, zumal wenn wir uns noch törichterweise die Türkei ins Boot holen mit all ihren ungelösten Konflikten und Problemen.
In einem Föderalen Bundesstaat Europa wären dann wir Deutschen noch eine zeitlang zusammen mit Frankreich der wichtigste Motor, bis unsere demographischen Probleme überhand nehmen werden. Ich danke Herrn Kohl für 16 Jahre verschenkter Chancen in Sachen sozialer Wirtschaftspolitk sowie Familienpolitk und Bildungspolitik ganz zu schweigen von der völlig verfehlten Zuwanderungspolitik. Das wird sich noch alles heftigst rächen...*seufz*

herzliche grüsse

Hohenlohe, der ein bisserl weit ausholt...*lächel* :cool: :rolleyes: :smoke:
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Beitrag von Vernichter »

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 45,00.html

Finde ich sehr witzig, dass sie die Nobelpreisträger jetzt zurück haben wollen. Einer ist im Übrigen anscheinend Russlanddeutscher.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

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Beitrag von Vernichter »

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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 54,00.html
Die Russische Gesellschaft hat sich darauf eingestellt auf unabsehbare Zeit einen Kleinkrieg zu führen, gerade weil der Widerstand nicht mehr nationalistisch, sondern islamistisch ist, also es keine möglichen Gesprächspartner mehr gibt.

Der Preis ist, dass man fast schon so etwas wie Tributzahlungen an Kadyrow entrichten muss, der mit seinem Staat im Staate machen kann was er will.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")

Beitrag von Arminus »

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Vernichter hat geschrieben:http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 54,00.html
Die Russische Gesellschaft hat sich darauf eingestellt auf unabsehbare Zeit einen Kleinkrieg zu führen, gerade weil der Widerstand nicht mehr nationalistisch, sondern islamistisch ist, also es keine möglichen Gesprächspartner mehr gibt.
Islamistisch artikuliert vielleicht, aber motiviert? Aus der Ferne schätze ich eher, dass dort hüben wie drüben die Grenzen zwischen Ideologen und militärischen Unternehmern ziemlich schwimmend sind. Umso mehr, je kleinteiliger die militärischen Auseinandersetzungen werden. Was nicht bedeutet, dass die russische Gesellschaft den Konflikt nicht so für sich deuten kann. Tja, im 18. - 19. Jahrhundert einverleibt, nie mit nationalstaatlicher Unabhängigkeit versehen. Wenn die Russen sich halt immer noch so direkt mit der Dekolonisation ihres Reichs befassen wollen und Tscheschenien deswegen behalten...
Vernichter hat geschrieben:Der Preis ist, dass man fast schon so etwas wie Tributzahlungen an Kadyrow entrichten muss, der mit seinem Staat im Staate machen kann was er will.
Solange er - wie in der römischen Republik - seine Provinz nicht über Gebühr ausbeutet... ;)
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Beitrag von Vernichter »

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Er beutet die Provinz jetzt nicht so wirklich aus. Es hat eher etwas von einem Barbarenstamm, der mit Abgaben und geschickten Verträgen im Zaum gehalten wird. Der gesamte Kaukasus ist für den Russischen Staat immer mehr ein Zugschussgeschäft. Bei der Bevölkerung kommt freilich nur wenig an.

Der Islamismus spielt deswegen eine immer größere Rolle, weil durch die Unsicherheit in der Region sich ein verhängnisvoller Prozess in Gang gesetzt hat, der sich eigentlich nur noch verstärkt. Die halbwegs Gebildeten und die Slawen verlassen aus Angst die Region, was natürlich automatisch Arbeitsplätze vernichtet und die Infrastruktur verfallen lässt. Was wiederum die Unzufriedenheit speist und so die Radikalen stärkt. Was dann wiederum den Kremel dazu verleitet, noch mehr auf lokale Despoten zu setzen, weil in manchen Regionen die Einführung der Demokratie, mit der Einführung der Scharia einhergehen würde. Und weil es immer weniger demokratische Strukturen gibt, nimmt Korruption durch die genannten lokalen Despoten natürlich immer mehr zu, die ja riesige Clans zu versorgen haben. Was für noch mehr Perspektivlosigkeit, noch mehr Braindrain und noch mehr Analphabetesierung im islamistischen Gewand sorgt.

Gleichzeitig können die Russen jetzt eigentlich nicht mehr weg. Wenn man sich schon gegen das vergleichsweise kleine Tschetschenien nicht abschotten konnte. Wie soll das dann auf den ganzen Kaukasus hin gesehen möglich sein? Wobei es natürlich außer Frage steht, dass ein Kuakasus ohne Russland Alles aber weder friedlich, noch demokratisch sein dürfte. Es wäre nicht mal gesichert, dass so etwas wie eine dauerhafte Staatenbildung möglich wäre und zwar nicht nur wegen der danach sehr wahrscheinlich folgenden Flucht der verbleibenden produktiven Kräfte, auf Grund des Wegfalls der Gelder aus Zentralrussland, sondern weil das ganze Gebiet, ein Mozaik aus unzähligen Ethnien darstellt, die schon jetzt nur mit Mühe davon abgehalten werden, sich gegenseitig an die Kehle zu springen.

Um der Lage irgendwie Herr zu werden, müssten die Russen es zuerst irgendwie schaffen ihren Staat in seiner Gänze wieder auf die Füße zu stellen, nicht mal unbedingt auf einem demokratischen Wege. China könnte da eigentlich fast schon als ein besseres Vorbild fungieren. Schritte in dieser Richtung sehe ich allerdings nicht, eher wirkt das Handeln der Regierung, als eine Parodie auf die alte Großmachtstellung, und der Kaukasus macht das Ganze nicht unbedingt leichter.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

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Beitrag von Vernichter »

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Beitrag von Alamann »

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Gegen den europäischen Hoffnungsträger eines demokratischen Russlands wird wegen Geldwäsche ermittelt.
Wer hätte das gedacht?

Beitrag von Thomasius »

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Alamann hat geschrieben:Gegen den europäischen Hoffnungsträger eines demokratischen Russlands wird wegen Geldwäsche ermittelt.
Wer hätte das gedacht?
Putin will ja die nächsten 10 Jahre Präsident sein, also wird es noch einen Prozeß geben damit er weiter im Gefängnis bleibt. Solange Putin in Russland etwas zu sagen hat wird der nicht frei kommen.

Beitrag von Alamann »

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Die Ermittlungen laufen nicht in Russland
Die Ermittlungen gegen deutsche Steuerhinterzieher haben die Fahnder auf die Spur des inhaftierten russischen Unternehmers Michail Chodorkowskij geführt. In hessischen Justizkreisen hieß es, gegen Chodorkowskij sei vor Monaten ein Strafverfahren wegen Anfangsverdachts der Geldwäsche eingeleitet worden. Unklar war am Freitag, ob die Ermittlungen derzeit fortgesetzt werden.

Beitrag von Thomasius »

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Alamann hat geschrieben:Die Ermittlungen laufen nicht in Russland
Der Artikel ist sowas von nichtsagend bezüglich Chodorkowskij. Worin besteht der Anfangsverdacht? nicht einmal das wird erwähnt, wobei ein Anfangsverdacht bei der Staatsanwaltschaft nicht viel zu sagen hat, Anfangsverdacht ist nicht vielmehr als das die Möglickeit einer zu verfolgenden Straftat besteht.

Beitrag von Vernichter »

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Es ist doch einfach so, dass der Westen der russischen Demokratiebewegung einen Bärendienst erweist, wenn sie alle Gegner des Regimes zu Heiligen zu erklären versucht, auch wenn die russischen "Liberalen" von der selben Idiotie befallen sind. Der verurteilte Herr ist einfach ein Oligarch, der beim Spiel um die Macht falsche Entscheidungen getroffen hat. In den Neunzigern ist seine Liebe zur Demokratie auch nicht sonderlich gross gewesen, erst im Knast kam sie zum Erblühen.

Nun wird er von den Liberalen und dem Westen zur Ikone erhoben, ohne zu merken, dass sie damit dem Westen in die Hände spielen. Dem Volk wird eine schöne Komposition geboten. Ein Zusammenspiel der inneren fünften Kolonne der Liberalen und des russophoben Westens, um einen jüdischen Dieb zu befreien. Eine grössere Hilfe für Putin kann es nicht geben.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

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