Der AACW Strategiethread

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McClellan
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Ja super, also wird es für mich unmöglich sein, die militärische Kontrolle über die von mir erwähnten Regionen (schätze mal so um die 15) zurückzugewinnen. Ich müsste ja in jeder dieser Regionen mehrere Milizen stationieren um auch nur in halbwegs annehmbarer Zeit mein Ziel zu erreichen...
:(

Irgendwie müsste man das System mal überarbeiten, man könnte es zum Beispiel an die jeweiligen besetzten Städte anpassen.
Ist nur mal so ein Vorschlag. :D

Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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@McClellan:der police-wert von Infanterie ist 1,der von Kavallerie aber ist 2.Hoffe damit geholfen zu haben. :D

@Stauffenberg:was bedeutet eigentlich die Buildrate von 100 bei Generälen,bei Einheiten kann ich es mir in etwa vorstellen,wüsste es aber gern genauer.Bspw. bei Naval Engineers;kann es sein,dass dieser im selben stack sein muss,wie die zu bauende Schiffseinheit und wird diese dann doppelt so schnell fertig?? :???: Über eine Antwort würde ich mich freuen... :D

herzliche grüsse

Hohenlohe,der gerade AACW anstelle von NCP spielt... :rolleyes:

Beitrag von McClellan »

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McClellan
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@Hohenlohe
Da fragt ihr jeden Tag nach NCP, jetzt habt ihrs endlich und was passiert:
Erstmal schön in Ruhe AACW spielen... :D

Beitrag von Stauffenberg »

Stauffenberg

Hohenlohe hat geschrieben:@McClellan:der police-wert von Infanterie ist 1,der von Kavallerie aber ist 2.Hoffe damit geholfen zu haben. :D

@Stauffenberg:was bedeutet eigentlich die Buildrate von 100 bei Generälen,bei Einheiten kann ich es mir in etwa vorstellen,wüsste es aber gern genauer.Bspw. bei Naval Engineers;kann es sein,dass dieser im selben stack sein muss,wie die zu bauende Schiffseinheit und wird diese dann doppelt so schnell fertig?? :???: Über eine Antwort würde ich mich freuen... :D

herzliche grüsse

Hohenlohe,der gerade AACW anstelle von NCP spielt... :rolleyes:
*augenreib*

Buildrate, huh? :???:

Naval Engineer: Er muss nur im Hafen sitzen (also IN der Hafenstadt, nicht ausserhalb in der Region) und verringert dann die bauziet jedes dort produzierten oder reparierten Schiffs, aber nicht um 50%, sondern etwas weniger. Sorry, keine genauen Angaben, ich könnte Pocus fragen, aber nach einem 3/4 Jahr dürfte er das auch nicht mehr aus dem Kopf wissen. :D
Die Grogs bauen Naval Engineers eigentlich nicht. Ich würde mich selbst nicht als Grog bezeichnen, habe aber auch noch nie einen gebaut. ;)

Der andere Engineer hilft aber nur seinem eigenen Stack: z.B. beim schnelleren Eingraben und Reparieren zerstörter Eisenbahnlinien. Die Fama will, dass ein Engineer auch die Bauzeit von Forts und Depots verringert, aber das habe ich persönlich noch nie ausprobiert.

MfG, Stauffi :)

Beitrag von Hohenlohe »

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@Stauffenberg:WAS?!Ihr habt noch nie von der Buildrate gehört?? :D Nun in den mdl-files gibt es diese Angabe sowohl bei Engineers als auch bei Naval Engineers sowie bei Generälen.Bei beiden Engineers units ist sie bei 25,aber bei Generälen sogar bei 100.Nur bei letzteren möchte ich gerne wissen,was sie bewirkt.In meinem jetzigen CSA-Spiel kriege ich einen Naval Engineer in Norfolk,den ich in den Stack mit Buchanan und der Virginia gesteckt habe.Das Schiff scheint dadurch schneller fertig geworden zu sein.
Daher meine Frage,ob Generäle,wenn ich sie in einen stack mit zu bauenden Brigaden stecke,diese dann schneller fertig werden??

herzliche grüsse

Hohenlohe,der es fast immer genau wissen will... :rolleyes:

Beitrag von Snake »

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Snake
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Mal eine Frage zur allgemeinen Strategie:
Was ist jetzt eigentlich besser für die Verteidigung von Städten:
Die Einheiten draussen lassen+dort eingraben lassen oder die Einheiten in die Stadt+dort eingraben lassen.
Kann es sein, dass, wenn sie draussen sind, sie sich bei einem Angriff, zuerst in die Stadt verkrümeln und man dann 1 Runde mehr Zeit hat evtl. Verstärkung zu schicken?
Was sind hier Vorteile bzw. Nachteile?
Das ist echt etwas, was mich seit Beginn des Spiels etwas 'verwirrt'

Beitrag von Hohenlohe »

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Snake hat geschrieben:Mal eine Frage zur allgemeinen Strategie:
Was ist jetzt eigentlich besser für die Verteidigung von Städten:
Die Einheiten draussen lassen+dort eingraben lassen oder die Einheiten in die Stadt+dort eingraben lassen.
Kann es sein, dass, wenn sie draussen sind, sie sich bei einem Angriff, zuerst in die Stadt verkrümeln und man dann 1 Runde mehr Zeit hat evtl. Verstärkung zu schicken?
Was sind hier Vorteile bzw. Nachteile?
Das ist echt etwas, was mich seit Beginn des Spiels etwas 'verwirrt'
Werter Snake,ich will mich ja nicht aufdrängen,aber ich werde mich bemühen euch zu "erleuchten".Soweit ich weiss,nach etlichen Kampagnen,habt ihr generell einen Bonus bei euren Truppen,wenn ihr länger an einem Ort bleibt.Dies ist der "entrenched"-Bonus,dieser steigert sich zusätzlich,wenn ihr in einer Stadt,eventuell noch mit Fort,seid.Wenn ihr eure Truppen bspw. nach einem Gefecht nicht in eine Stadt bringt,hat das nur Nachteile.
1.) die recovery Rate ist geringer und 2.) der Nachschub geht euch etwas ab,weil eure Einheiten erst mal von ihren supplies leben und dann von den Supply Wagons.
Seid ihr aber in einer Stadt,dann werden sie in der Regel von ihr mit supplies versorgt,abhängig vom Level der Stadt und ob ein Hafen und/oder ein Depot vorhanden ist.Ihr könnt ja selbst sehen,wieviel supply eine Stadt fabriziert.Am besten ist die Kombination:Stadt/Hafen/Fort/Depot, wobei natürlich noch der jeweilige Level von Stadt und Hafen entscheidend ist.Wenn ihr beabsichtigt länger in einer grösseren Stadt zu bleiben mit einer grösseren Armee,dann solltet ihr,falls nicht vorhanden,dort ein Depot bauen,weil dieses in der Supply Phase in jeder Runde zusätzlich Supply anfordert und nicht nur generiert.Vorausgesetzt ihr könnt bspw. in einer Küstenstadt wie Norfolk auf zusätzliche supplies zurückgreifen,die von euren Transportschiffen in der Shipping Lanes Box generiert werden oder ihr verfügt über eine gut versorgte Eisenbahnlinie und genügend Transportraum in der Supply Phase,sei es per Eisenbahn oder Flusstransport.Nehmt bspw. Louisville in Kentucky:ne grössere Stadt mit Hafen und Eisenbahnverbindung,die wenn sie nicht unterbrochen ist,genügend Nachschub produziert,um locker ne 2000 Punkte Armee zu versorgen.
Also immer fleissig in eine Stadt einmarschieren,dort graben sich eure Truppen automatisch ein und sie sind vor Winterwetter gut geschützt,ausser vor scripted Epidemie events.Da hilft gegebenfalls nur der "Arzt",sprich eine Medical unit für ein Corps oder Armee stack.Fall euer General nicht activated ist kann er auch nicht in die Stadt rein bzw. wenn ihr Milizeinheiten habt,die "locked" sind,aber keine Sorge,die graben sich in der Regel ein und haben dann irgendwann Entrench Level4 und sind einigermassen versorgt.ABER:dies gilt nur für kleine Einheiten in Regimentsstärke und nicht unbedingt für Divisionen oder grössere Einheiten.Vergesst nicht:eine gute versorgte Einheit,in diesem Fall ein Divisions oder Corps stack,kann schlachtentscheidend sein,weil eure Truppen dann in der Regel mit einem kleinen Bonus in den Kampf gehen und auch mehrere Kampftage aushalten,d.h. ihr habt gegebenenfalls einen guten Sieg zu erwarten,ausser ihr seid gänzlich unterlegen.Schlecht versorgte Truppen routen schneller und verlieren auch meist sofort eine Schlacht selbst bei augenscheinlicher Überlegenheit.Soweit so gut,wenn ihr weitere Fragen habt nur her damit.


herzliche grüsse

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Beitrag von Gettysburg »

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Ich habe auch mal eine kleine, wenn auch vielleicht eher taktische Frage:

Bringt es mir etwas, wenn ich mit mehreren Korps aus verschiedenen Regionen und Richtungen eine Armee angreife, die sich in einer einzelnen Region versammelt hat? Bekomme ich dann in der Schlacht einen Vorteil dadurch, dass meine Korps sozusagen von der Seite kommen, bzw. dem Gegner in den Rücken fallen, oder werden Flankenmaneuver auf Korpsebene auch nur nach irgendeinem kaum zu entschlüsselndem Würfelsystem berechnet?
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Beitrag von Tex_Murphy »

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@Hohenlohe

Werter Hohenlohe, gestattet mir, Euch zu widersprechen.
Ich würde meine Truppen ausserhalb der Stadt stationieren. Dadurch muss der Feind sich den Zutritt zu der Region erkämpfen, und selbst bei einer Niederlage kann ich meine Truppen immer noch in die Stadt zurückziehen.

Sich in Städten zu verschanzen ist meines Erachtens nach nicht allzu vorteilhaft. Zunächst einmal werden feindliche Bewegungen durch Einheiten innerhalb Städtebn nicht blockiert. Der Feind kann die Region problemlos betreten und eine Belagerung beginnen. Die belagernden Truppen können sich verschanzen und in Verteidigungsstellung gehen, wodurch der eigentliche Angreifer die Defensiv-Boni erhält. Ausserdem wird die belagerte Truppe, die sich ihren Weg aus der Stadt nun freikämpfen muss, von Nachschub und Verstärkung abgeschnitten und muss zusätzliche Treffer durch die Belagerung einstecken.

Anders ist es bei Forts, da diese bessere Defensivboni bieten. Hier empfiehlt sich die Stationierung einer großen Streitmacht ausserhalb des Forts, und einer kleinen Sttreitmacht innerhalb.

Das wird auch so im AACWWiki beschrieben, und deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Beitrag von McClellan »

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Hinzu kommt die Gefahr, dass eine Armee, die in einer Siedlung eingeschlossen ist, vollständig aufgerieben werden kann.
Greift der Feind während einer Belagerung unentwegt an, so kann es schließlich zu einer Kapitulation kommen und die gesamte Streitmacht ist verloren.
Ein Entkommen ist bei so einer Situation fast unmöglich, daher würde ich dieses Risiko niemals eingehen.
In meiner Anfängerzeit habe ich übrigens alle meine Einheiten in den Städten stationiert, bis mir schließlich das oben Beschriebene passiert ist.

Beitrag von Snake »

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Ich danke den werten Regenten, für Ihre Antworten!
Ich fasse es mal so zusammen (für mich):
Einheiten mit niedriger Cohesion tue ich in die Stadt, aber möglichst nicht in Frontnähe.
Ansonsten ist der Aufenthalt im freien Feld (vor der Stadt) auf jeden Fall von Vorteil.
Ach ja werter Hohenlohe: Soweit ich es verstanden habe, sind Einheiten, die sich in einer Provinz mit Structure, also Stadt oder auch nur Hafen auch vor jeglichen Wettereinflüssen geschützt.

@Gettysburg
Auf deine Frage weiss ich leider auch keine Antwort, obwohl sie mich ebenfalls brennend interessiert.
Ich habe aber auch schon feststellen müssen, dass wenn sich Corps in verschiedenen Provinzen aufhalten und du allen eine Zielprovinz zuweisst mit dem Befehl "zusammen ankommen", also diese 2 Pfeile, sie trotzdem nicht gleichzeitig eintreffen, sondern zeitversetzt....was bei mir dann katastrophale Folgen hatte: Am Tag X wurde das 1.ste Corps nach Hause geschickt, am Tag Y hat das 2.te sein Fett weggekriegt...ein Festtag für den Feind! *grins*
Mir passierte das jetzt 2x, weswegen ich diese 'genialen' Züge jetzt lieber unterlasse!

Hat da jemand ähnliche Erfahrungen? Evtl. sogar positive?

Beitrag von Primasprit »

Primasprit

Snake hat geschrieben:[...]Ich habe aber auch schon feststellen müssen, dass wenn sich Corps in verschiedenen Provinzen aufhalten und du allen eine Zielprovinz zuweisst mit dem Befehl "zusammen ankommen", also diese 2 Pfeile, sie trotzdem nicht gleichzeitig eintreffen, sondern zeitversetzt....[...]
Das ist korrekt. Beide Corps müssen in der gleichen Region starten damit der Befehl funktioniert.

Beitrag von Snake »

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So, werte Regenten, jetzt habe ich eigentlich nur über die Strategie des Südens gelesen.....aber wie sieht es mit der Strategie für den Norden aus????
Sollte man da abwarten, da man aufgrund der 'besseren Wirtschaft' (Money, Conscripts usw.) irgendwann überlegen ist?
Oder sollte man gleich zu Beginn Druck ausüben?

Ich persönlich finde, dass der Süden am Anfang mindestens gleichwertig ist und man Ziele wie Manassas, Fredericksburg oder gar Richmond vergessen kann...zumindest in einem PbeM-Spiel.

Wie sieht es da mit den Strategien der werten Mitregenten aus?

Gruss Snake
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Beitrag von Hohenlohe »

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Werter Snake,ich kann leider nicht mit Strategien in einem PBEM-Spiel aufwarten, da ich bislang nur gegen die AI gespielt habe. Aber ich versuch mich mal mit ein paar Tips. Ihr müsst euch zu Beginn eures Spiels erst einmal darum bemühen eure vorhandenen Armeen- in diesem Fall die Northeastern Virginia Army - aufzustocken durch Replacements und Truppen- in Washington, Cincinnati sowie Cairo und Saint Louis zu sammeln. Ihr solltet zu Beginn vermeiden den Kentucky Invaded Event zu triggern. Überlasst das eurem Gegner. Wenn er ihn auslöst, habt ihr Kentucky in eurem Lager, sprich auf eurer Seite. Zu Beginn habt ihr , soweit ich weiss, ein paar 3***-Generäle zur Verfügung. McDowell führt die NEVA, die anderen sind meines Wissens Fremont,Halleck und McClellan. Nun solltet ihr McClellan die Army of Potomac geben. Fremont die Truppen in Cairo und Halleck die in Cincinnatti. Banks ist Recruiting Officer. Ihn schickt ihr nach New York, damit er euch zusätzliche Conscripts ermöglicht.
McClernand schickt ihr entweder nach Chicago,Philadelphia oder Cincinnatti,da er auch Rekrutierer ist. Sobald ihr genug Army HQs habt, gebt ihr Fremont und Halleck je eine Armee. Halleck marschiert im eigentlichen Kentucky ein,am besten nach Louisville schicken. Von dort aus lasst ihr ihn Lexington erobern und Clarksburg. Dann Richtung Bowling Greene marschieren. Gleichzeitig sammelt ihr gegebenenfalls River Ironclads unter Farragut in Cairo. Eure Armee unter Halleck greift sich Fort Donelson, hinterlässt dort eine starke Brigade und Artillery. Die halbe Flotte unter Foote richtet sich bei Nashville ein und dies ist das nächste Ziel von Halleck. Nashville nach Möglichkeit erobern und sichern. Eventuell dort ein Fort errichten und ein Depot,falls nicht vorhanden. Nun zu Fremont. Nach dem Kentucky Event-positiv für den Norden- geht Fremont mit seiner Armee nach Paducah, falls noch im Besitz des Nordens, ansonsten erobern. Wenn ihr Grant habt, gebt ihr ihm eine starke Division unter Halleck oder Fremont und lasst ihn mit zusätzlichen Einheiten als eigenständiges Kommando operieren, damit er möglichst bald befördert wird.
Fremonts Ziel ist Memphis, vorher Island No.10 und Columbus und Corinth. Sorgt dafür,dass einzelne Kavallerieregimenter nach Süden aufklären, um die Stärke feindlicher Truppen in Erfahrung zu bringen, damit ihr keine unliebsamen Überraschungen erlebt. In Saint Louis erhaltet ihr eventuell Nathaniel Lyons,dem gebt ihr eine starke Division aus Missouritruppen und schickt ihn nach Rolla. Aber vergesst nicht Saint Louis zu sichern. Lasst eine starke Brigade in Rolla und holt euch Jefferson City. Dann errichtet ein Depot in Rolla und formiert ein Kommando in Rolla unter Lyons. Sein Ziel ist spätestens 1862 Springfield in Missouri. Aber Vorsicht, der Süden schickt gute Truppen unter Sterling Price gegen ihn. Habt ihr Springfield, dann errichtet dort ein Depot und sammelt Kavallerie, Artillerie und ein paar zusätzliche Brigaden. Lasst ein paar Milizen und kleine Brigaden in Rolla und Jefferson City. Vergesst aber nicht eine starke Garnison in Saint Louis zu hinterlassen, denn der Süden ist immer für Überraschungen gut.
Falls ihr wider Erwarten Lyons nicht bekommt-ist mir schon passiert-dann setzt ihr hier Grant ein. Im Osten formiert ihr die Army of Potomac unter McClellan in Washington. Sein Ziel ist Mannassas, später dann Fredericksburg. Aber erwartet hier starke Abwehr des Südens. In Harpers Ferry habt ihr die Northeastern Virginia Army unter McDowell, diese greift sich nach Verstärkung Winchester und Strasburg Depot. Jeweils eine Garnison zurücklassen und weiter verstärken. Merkt euch den Tip:NEVA halb so stark wie die AOP machen. Wenn ihr Mannassas haben wollt, schickt ihr beide Armeen dort hin, auch wenn die Generäle nicht aktiviert sind. Habt ihr Erfolg, gehts weiter nach Fredericksburg. Nun hängt es davon ab, wieviel Erfolg ihr hattet gegen Beauregard. Falls ihr mit geringen Verlusten bei Fredericksburg gesiegt habt und euer Gegner hohe Verluste hatte, könnt ihr euch Gedanken machen nach Richmond zu marschieren, ansonsten falls genug Einheiten vorhanden, je nach Lage ein Fort in Mannassas und/oder Fredricksburg und Washington errichten. In Washington auf jeden Fall ein gutes Corps zurücklassen, dies gebt ihr entweder Banks oder Butler.
Nun nehmt ihr die NEVA mit gut vier Divisionen und schickt sie per amphibischer Landung nach Norfolk und gebt noch etwas Kavallerie, Artillerie und zusätzliche Infanterie mit. Habt ihr Norfolk, dann marschiert nach Suffolk, aber lasst eine schwache Division mit etwas Ari zurück, als Rückversicherung und baut ein Depot und Fort dort. Von Suffolk aus geht es nach Petersburg, falls euch der Gegner lässt.J etzt habt ihr gegebenenfalls den Süden im Osten in der Zange.
Mit viel Glück könnt ihr Richmond schon 1862 im Herbst nehmen, aber dann kann es sein,dass der automatische Sieg nicht mehr triggert, das geht glaub ich nur bis Frühjahr 1862. Aber ihr habt dem Süden eventuell einen entscheidenden Schlag versetzt. Nun könnt ihr euch eure weitere Strategie überlegen. Eventuell mit viel Transportraum und genug Kriegsschiffen und der NEVA (drei starke Divisionen minimum) nach New Orleans segeln, anfangs 1863. Meidet die Forts und setzt eure Truppen in Ibersville Region ab. Gebt ihnen genug Supply mit,mindestens vier. Ihr fahrt nun eine Doppelstrategie. Falls ihr NO gleich einnehmt,wirds einfacher. Ein Depot errichten,ansonsten mit einer guten Division nach Südosten gehen und reihum die drei umliegenden Forts erstürmen. Dann könnt ihr eure Truppen in NO refreshen und marschiert nach Baton Rouge.
Schickt alsbald neue Brigaden nach NO mitsamt Artilerie und Kavallerie. Eventuell eine Kavalleriedivision formieren und den Süden in Texas stören oder in Mississippi. Nun sollte euer nächstes Ziel Mobile auf dem Landweg sein. Sichert Baton Rouge und NO mit je einer guten Division und geht mit zwei bis drei Divisionen nach Mobile. Nehmt es ein und dann die Forts davor. Nun sichert Mobile und greift euch Pensacola. Aber Vorsicht der Süden hat dort oft starke Truppen, falls ihr gegen die KI spielt,wegen Ft.Pickens.
Mittlerweile könnt ihr eventuell eine neue Armee unter Butler oder Banks formieren und nacheinander gegen Wilmington(NC), Charleston(SC) und Savannah schicken, aber sucht euch Landungsorte aus , die nicht von Forts gesichert werden, sonst werden, vor allem in Charleston, eure Truppen gewaltig reduziert. Bis jetzt seid ihr eventuell im Jahre 1864. Nun greift euch das Kernland des Südens. Eure Ziele sollten Vicksburg und Atlanta sein, danach habt ihr eventuell schon gewonnen. Ich hoffe,dass euch meine Tips helfen. Nur hab ich dies gegen die KI erzielt.Bei einem PBEM-Spiel schaut das völlig anders aus. Viel Spass dabei.

herzliche grüsse

Hohenlohe,der sein AACW-Spiel noch beenden will...*grins* :D :smoke:
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Beitrag von Snake »

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Werter Hohenlohe, ich danke Euch für Eure umfassende Antwort (vielleicht das nächste Mal ein paar Absätze machen....war jetzt doch etwas schwierig zu lesen *lach*).
Ihr habt mir damit auf jeden Fall einige Anregungen gegeben....auch wenn diese bei einem PbeM vielleicht nicht so funktionieren, aber man kann ja improvisieren.

Zum Kenntucky-Event:
Eigentlich greift die AI IMMER als erstes (natürlich nur, wenn man selber wartet!) in Kenntucky an - entweder Paducah oder Bowling Greene, so auch in meinem jetzigen Spiel gegen die AI, aber dann geschah folgendes:
Ende Juli/Anfang August griff die AI an und KY war auf meiner Seite.
Ich holte mir dann bis Anfang September alles wieder zurück und Lexington+Clarksburg noch als Strafe für den Süden dazu.
Dann kam aber, es war entweder Ende September oder auch Ende Oktober, trotzdem das Event 'Kenntucky seceedes'!!!!...und schwupps...die Loyality war mit ca. 85% auf der Seite des Südens!
Ich war etwas verblüfft, fand es aber ganz interessant! (habe diesen Fall auch mal im AGEOD-Forum gelesen...habe aber damals nicht alles so richtig verstanden!)
Auf jeden Fall warte ich jetzt nicht mehr ab: KY wird (wenn ich USA spiele) angegriffen...Basta!

Ansonsten nochmals Danke für die Anregungen!

Gruss Snake
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Beitrag von Arminus »

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Werter Hohenlohe, wir wären Euch wirklich dankbar, wenn Ihr in Zukunft nach jedem Satzzeichen (Punkt, Komma) ein Leerzeichen setzt, so wie es generell üblich ist. Dies würde die Lesbarkeit Eurer Beiträge mit geringem Aufwand erheblich steigern...
Sig off

Beitrag von Hohenlohe »

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Arminus hat geschrieben:Werter Hohenlohe, wir wären Euch wirklich dankbar, wenn Ihr in Zukunft nach jedem Satzzeichen (Punkt, Komma) ein Leerzeichen setzt, so wie es generell üblich ist. Dies würde die Lesbarkeit Eurer Beiträge mit geringem Aufwand erheblich steigern...
Sorry,werte Regenten, hab einfach mal munter drauflosgeschrieben, wie mir der Schnabel gewachsen ist...*grins*... Werde mir aber euren Hinweis dankbar merken. Ich habe, um es zu ergänzen, letztens mit dem Süden gespielt, daher war mir diese spezielle Eventkette bezüglich Kentucky entgangen.

herzliche grüsse

Hohenlohe, der sich als Ratschkastl outet...*frechgrinsend* :D :smoke:
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Werter Longstreet,ich bin bemüht euch an meinem Wissen teilhaben zu lassen und beziehe mich auf euren Beitrag:

http://www.si-games.com/forum/showpost. ... tcount=234

@recruiting officers:
diese haben die Eigenschaft euch mehr conscripts zur Verfügung zu stellen,vorausgesetzt ihr setzt sie in sehr grossen Städten ein.
Der Norden hat es da sehr viel leichter,da er Städte wie New York,Philadelphia,Baltimore,Chicago und Cincinnatti hat,die er dafür nehmen kann.
Der Norden hat drei Generäle.die diese Eigenschaft haben,darunter Banks und McClernand,sowie einen weiteren.Diese bekommt der Norden relativ früh im Spiel:1861/62.Der Süden hat meines Wissens nur einen,den er leider erst 1864 bekommt.
Ein recruiter wie ich sie nenne,kann im Schnitt im Norden zusätzliche +5 Conscriptpoints ermöglichen,wenn er in einer sehr grossen Stadt mit min Grösse 10 eingesetzt wird.
Im Süden lohnt sich der recruiter nur in Richmond und New Orleans,wenn man letztere Stadt noch hat im Jahr 1864.

@Bau von Fabriken:
für den Norden lohnt es sich nur bedingt Fabriken zu bauen,da er schon etliche hat,aber er kann sich die Kosten eher leisten.
Bei meinen Spielen mit dem Süden baue ich im ersten Jahr in mindestens zwei,drei Staaten mit niedrigem Industrielevel neue Fabriken,damit ich die Kosten im Griff habe,denn die werden euch ABGEZOGEN von Money und Supply.
ABER: ohne die Fabriken hat es der Süden sehr schwer genug warsupply zu bekommen,um seine notwendigen Truppen zu bauen.Daher sollte man den overtime-effekt der Fabriken für den Süden nicht unterchätzen.Wenn ihr als CSA in Staaten,die nicht unmittelbar gefährdet sind durch Invasion,etliche Fabriken baut,dann könnt ihr unter Umständen euren Zustrom an Warsupply relativ schnell verdoppeln.Es kann sich also lohnen.Da ihr dann auch genug warsupply für den Schiffsbau erübrigen könnt.Womit wir beim nächsten Thema sind.
@Bau von Schiffen:
ihr solltet euch relativ bald im Spiel an den Bau von Brigs machen,da diese sich als Blockadebrecher und CommerceRaider einsetzen lassen und euch mit zusätzlichen warsupply und money pro turn versorgen.
Ich baue 1861/62 mindestens 10 Brigs,von denen ich jeweils 5 im Golf und im Atlantic einsetze.Dazu noch etwa 5 Fregatten unter dem Kommando von Semmes,ausserdem noch mindestens 5 Ironclads unter Buchanan sowie ein paar Gunboats,die ich jeweils nach Bedarf bei New Orleans oder Memphis als Riverdefense gegen die Unionflotte einsetze.Da müsst ihr flexibel sein.Sobald ihr merkt,dass euer Gegner,wenn ihr PBEM spielt,Truppen in Annapolis oder Baltimore sammelt und dazu Schiffe,dann solltet ihr diesen Verband bei New Orleans bereit halten,damit er die Feindflotte stört.

Aber letztendlich müsst ihr zu eurer eigenen Strategie finden.Ich hab halt aus dem AGEODforum einiges an Infos bezogen,die ich in meinem Spiel gegen die KI häufig verwende.Gegen einen menschlichen Gegner dürften diese ganz anders aussehen im PBEM-Spiel.Zumal ich schon einige meiner Grundlagen hier verrate...*grins*

herzliche grüsse

Hohenlohe,der hofft geholfen zu haben...*lächel* :D :smoke:
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Beitrag von James Longstreet »

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James Longstreet
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Oh ja, geholfen habt Ihr mir tatsächlich, und wie! :D Das beantwortet mir eine ganze Menge Fragen und wird mir gewiss weiterhelfen, nur eine Kleinigkeit wäre da noch, nämlich der Schiffsbau als Norden! Ich gehe mald avon aus dass man eine Menge dieser Blockadeflotten bauen sollte, könntet Ihr mir da eine ungefähre Zahl nennen? :D

Beitrag von Hohenlohe »

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Nun als Norden baue ich in erster Linie Transports und Fregatten sowie River Ironclads,erst dann interessiere ich mich für Blockadeschiffe.Da diese letztgenannten ganz schön an den Ressourcen knabbern,baue ich höchstens 3 Einheiten für jede Blockadebox und evtl noch je 3 Brigs je Box,da ich zu Beginn schon einige habe.Man darf als Norden auch nicht die Pazifikflotte vergessen,die nach einigen turns zur Verfügung steht.
Man sollte aber generell genug Transporter zur Verfügung haben,damit es möglich wird,etwa 120 weight an Einheiten über See zu transportieren und darüberhinaus noch etwa 120-150 ocean supply verfügbar sind.Also eine ganze Menge Holz...äh...Transporter.
Generell sollte man als Norden immer die Möglichkeit haben,eine Invasion über See machen zu können.Ich will euch nicht erschrecken,werter Longstreet,aber bei mir müsstet ihr mit einer ganzen Reihe an Invasionen rechnen,wenn ich den Norden spielen würde...*grins*
Nur ich will mich nur ungern auf so eine lange Spielzeit festlegen lassen.Immerhin sind das 114 Züge,unter Umständen ganze 4 Monate Spielzeit...
Ansonsten wünsche ich euch viel Spass bei eurem Spiel gegen die KI.

herzliche grüsse

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