Beta-AAR 2: Friedrich's Ambition (A Saxony AAR)

Alles zum aktuellsten Spiel von Paradox Interactive.
Basileios I

Beitrag von Basileios I »

Ich stimme da mal zu. Die Karte ist salopp gesagt scheiße. :mad:

Hannover an der Elbe ...

Baden auf beiden Seiten des Rheins, Berlin östlich der Oder. Da kann sich doch niemand mehr rausreden ... :rolleyes:
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Beduries
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Beitrag von Beduries »

Golwar hat geschrieben: So lange das Spiel Spaß macht ist es egal ob Berlin nun an der Oder oder ob Baden beidseits des Rheins liegt. Und das von den Moddern eine deutlich bessere Map kommt ist ja von vornherein klar, da kann man den Aufwand ruhig anderweitig investieren.
Ihr seid ein Optimist :) ... hoffen wir auch mal... ich finde die Karte bisher aber schlechter wie in EU2. Wieso wurde Victoria nicht als Vorlage genommen?
Das ganz von vorne anfangen gibt ja eigentlich so keinen Sinn :cool:
gulaschkoenig

Beitrag von gulaschkoenig »

Golwar hat geschrieben: Aber deswegen den Kauf hinausschieben ?
Ja, eindeutig.
Ich spiele EU2 noch nicht sehr lange, habe es erst seit kurzem.
Aber kaum hatte ich es gestartet wurde mir schon schlecht (Giganto-Mantua, Venedig als Riesiger Blob an der Adria) und ich habe sofort nach einem Karten-Mod gesucht.

Ich könnte EU3 in dieser Form einfach nicht spielen, denn ich brauche, um ein historisches Spiel zu spielen, auch eine historische Ausgangsbasis, dh. ich brauche eine vernünftige Karte, und mit diesem Machwerk, angefangen bei der Schweiz (2 Provinzen :???: ) über die Benennung der Provinzen (Wien, Linz [aha, Städte] und dann wieder Steiermark :???: ).

Und dieses hässliche Deutsch-Französische Grenzgebiet...
Bevor da nicht eindeutig bewiesen ist das das ganze frei modbar ist, oder ein vernünftiger Karten-Mod draußen ist, kann ich mir das einfach nicht kaufen.
Der Zarewitsch
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Beduries hat geschrieben:Wieso wurde Victoria nicht als Vorlage genommen?
Oder Crusader Kings?!
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Preussenhusar
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Beitrag von Preussenhusar »

Man geruhte offenbar die Prämisse : "Strategiespiele und 2D sind Pööööse" anzuwenden und setzt stattdessen auf 3D - koste es was es wolle und bringe es auch nichts.

PH
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Beduries
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Beitrag von Beduries »

Der Zarewitsch hat geschrieben:Oder Crusader Kings?!
Oder das, wohl da doch dann einige Provinzen fehlen würden (Amerika, Asien, Australien und Afrika)...
ich stimmte Gulaschking völlich zu! :schande:

Editiert: Es gab wohl gerade ein Update, Kapitel III... :)
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Golwar
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Beitrag von Golwar »

Nicht schlecht das dritte Kapitel. Mich wundern nur die Kommentare der User etwas.
Haben die ernsthaft erwartet dass die KI nun ihre Kriegserklärungen wesentlich klüger einplant ?
Also mich stört das jedenfalls wenig, wenn sich Parteien innerhalb des Reiches bekriegen oder wenn DOWs zum Wintereinbruch geäußert werden. Positiv ist hingegen dass im AAR Granada Kastilien bezwingen konnte, auch wenn selbst MrT nicht genau weiss wie es dazu kommen konnte :)
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Arminus
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Beitrag von Arminus »

Na ja, die KI sollte schon auf das Klima getrimmt werden. Schließlich war im Winter in damaligen Zeiten Pause. Selbst im Mittelmeer wurden Feldzüge auf die Jahreszeiten angepaßt, und einerseits sollte eine Wetterengine (immerhin 3 Formen von Winter :top: ) dies durch Effekte dem Spieler und durch Skripte der KI beibringen.
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TheArchduke
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Beitrag von TheArchduke »

Preussenhusar hat geschrieben:Man geruhte offenbar die Prämisse : "Strategiespiele und 2D sind Pööööse" anzuwenden und setzt stattdessen auf 3D - koste es was es wolle und bringe es auch nichts.

PH
3D wieder mal zum Selbstzweck. Wie doch immer. :(

Dieses Problem ist aber ein Problem der Industrie als Gesamtes und der Publisher. Spiele, die nicht irgendein hirnrissiges 3D Feature haben, werden selten noch verkauft oder in den Laden gestellt..
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Beitrag von Jerobeam II. »

Sachsen als Mitglied der Hanse? Was soll denn das? Ein Städtebund, der u.a. ausdrücklich dem Schutz vor Territorialstaaten gewidmet war und den u.a. der Markgraf von Brandenburg massiv bekämpfte (der Roland von Cölln ging dabei baden)? Abgesehen von der Ostsee-Ausrichtung...
Und Ansbach liegt nun wirklich nicht nördlich des Mains... Dafür ist die Freie und Reichsstadt Nürnberg unter "Franken" zusammengefaßt, wobei doch die Würzburger die Herzöge von Franken waren...
Ich kann ja nur für Deutschland schreiben, aber wenn die Recherche überall dermaßen lau ist, bin ich sehr enttäuscht. Sehr. :(
Wobei mir der Reichstag gefällt. Mal sehen, was man da alles tun kann außer den Kaiser zu wählen...
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G'Kar
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Beitrag von G'Kar »

Jerobeam II. hat geschrieben:Sachsen als Mitglied der Hanse? Was soll denn das? Ein Städtebund, der u.a. ausdrücklich dem Schutz vor Territorialstaaten gewidmet war und den u.a. der Markgraf von Brandenburg massiv bekämpfte (der Roland von Cölln ging dabei baden)? Abgesehen von der Ostsee-Ausrichtung...
Das sind die Freuden der neuen "nicht-mehr-fixen" Events, nehme ich an. :ditsch:

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G'Kar
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Beitrag von G'Kar »

TheArchduke hat geschrieben:3D wieder mal zum Selbstzweck. Wie doch immer. :(

Dieses Problem ist aber ein Problem der Industrie als Gesamtes und der Publisher. Spiele, die nicht irgendein hirnrissiges 3D Feature haben, werden selten noch verkauft oder in den Laden gestellt..
Grundsätzlich tendiere ich auch zu Eurer Ansicht, werter Archduke, bisher hat mich nur GalCiv 2 in punkto 3D-Engine angenehm überrascht. Man kann das also auch gut und sinnvoll einsetzen, aber oft genug bleibt es bei "gut gemeint"...

Ich glaube, an die neue Engine bei EU 3(D) wird man sich gewöhnen müssen, aber auch können. Ich habe da ein gutes Gefühl, werde aber auch eher erstmal das Release abwarten.

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Roche14

Beitrag von Roche14 »

ich denke die "einfache" Karte soll die KI unterstützen, immerhin hängt nun einiges vom Verhalten der KI ab...

Der Spielspass durch die historischen Events ist weg, dazu fällt aber auch für die KI eine gewaltige Erleichterung den historischen Pfad zu betreten weg.

Gut zwar wird durch die Ungewissheit was im Spiel passiert Spannung erzeugt, aber obs nun "thrilling" wird liegt an der KI, nur wenn diese gut spielt (heiratet, entscheidet, Krieg führt(!!)), ansonsten wird dem Spieler kaum Gegenwehr geboten werden. (alles single player annahmen)

Ich denke, dass die Paradoxler sich mit der Grundsatzentscheidung, weg von historischen Events, hin zur Umbestimmtheit, ein wenig übernommen haben, zumindest für die ersten Versionen, zwar hat man versucht das Fehlen durch die frei wählbaren Startdaten abzufedern, aber mir scheint es ist noch nicht wirklich gelungen die KI wirklich spielspassmässig zu gestalten (möge ich unrecht haben :D ).

Die Karte scheint einfach editierbar zu sein, Notepad, Photoshop, also warum solch eine schwachsinnige Aufteilung, wenn nicht zur Erleichterung der KI, Flüsse scheinen keine Rolle zu spielen, schön für die KI (wenn ich schmarrn schreibe bitte korregieren).

Kastilien AAR, ich hab mich wirklich gefragt wieso hier x-mal völlig sinnlos angegriffen wurde, gegen einen überlegenen KI-General, bei einer solchen Niederlagenserie war das Endergebnis eine gewaltige Überraschung..

Saxony AAR, Dezember-Kriegserklärung? 1/3 Verlust durch Attrition??? I feel like I'm taking Crazy Pills... und die Brandenburg KI machts auch nicht gscheiter :-)

Granada und das immer deutlicher erkennbare zurückrudern wenn es um das Vertrauen in die KI geht die reale Historie halbwegs nachzuspielen
HRE-Wahlen, Baden??;

Ich hoffe die Leute bei Paradox schaffen es bis zum release, die KI in Form zu bringen, zumindest für ihre Landkarte...
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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Roche14 hat geschrieben:Der Spielspass durch die historischen Events ist weg, dazu fällt aber auch für die KI eine gewaltige Erleichterung den historischen Pfad zu betreten weg.
Das wird man gegebenenfalls anpassen müssen :D .
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G'Kar
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Beitrag von G'Kar »

Roche14 hat geschrieben:ich denke die "einfache" Karte soll die KI unterstützen, immerhin hängt nun einiges vom Verhalten der KI ab...
Klar, klappt bestimmt! :lach:

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Golwar
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Beitrag von Golwar »

Roche14 hat geschrieben:(wenn ich schmarrn schreibe bitte korregieren)
Zu Befehl ! :D
Roche14 hat geschrieben: Der Spielspass durch die historischen Events ist weg, dazu fällt aber auch für die KI eine gewaltige Erleichterung den historischen Pfad zu betreten weg.

Gut zwar wird durch die Ungewissheit was im Spiel passiert Spannung erzeugt, aber obs nun "thrilling" wird liegt an der KI, nur wenn diese gut spielt (heiratet, entscheidet, Krieg führt(!!)), ansonsten wird dem Spieler kaum Gegenwehr geboten werden. (alles single player annahmen)
Ist mir unverständlich was daran spaßig sein soll wenn man von Beginn an weiss in 73 Jahren und 54 Tagen passiert X und dann kann ich oder kann ich nicht ...
Mit dem neuen Konzept kann das gleiche noch immer passieren, nur weiss man weder das genaue Datum noch kann man sicher sein dass zu dem Zeitpunkt noch alle Faktoren so gegeben sind, dass die Events auch so aktiviert werden.

Riesiger Vorteil: Staaten die im Spiel in die historische Rolle einer anderen Nation schlüpfen, können mit exakt denn zu der Rolle & Situation entsprechenden möglichen Ereignissen konfrontiert werden. Bei Eu2 blieb nur gähnende Leere oder es kamen Events die in keinster Weise der Lage entsprachen.
Wenn man unter realistisch nur versteht dass alles streng historisch ablaufen muss, dann ist EU3 unrealistisch. Imho waren es aber die bisherhigen Eventstrukturen die jeden Anschein von Realismus zunichte machten - besonders extrem bei HoI2 der Fall.
Roche14 hat geschrieben: Ich denke, dass die Paradoxler sich mit der Grundsatzentscheidung, weg von historischen Events, hin zur Umbestimmtheit, ein wenig übernommen haben, zumindest für die ersten Versionen, zwar hat man versucht das Fehlen durch die frei wählbaren Startdaten abzufedern, aber mir scheint es ist noch nicht wirklich gelungen die KI wirklich spielspassmässig zu gestalten (möge ich unrecht haben :D ).
Ich vermute auch dass bei den offenen Events sicher noch nachgearbeitet werden muss. Aber ich bin ziemlich optimistisch dass noch ungeahnte Möglichkeiten in dem Konzept schlummern die, sei es mit Patches oder Mods, noch abgerufen werden. Jaja, ich weiss dass ich mir dies vielleicht zu positiv ausmale aber für mich ist der Schritt in die richtige Richtung getätigt und Perfektion verlange ich nicht bereits mit eben diesem ersten Schritt.

Die Behauptung die KI wäre nicht "spielspassmässig" ist nichts anderes als eben eine Behauptung - worauf sollte der Eindruck den fussen ?
Roche14 hat geschrieben: Die Karte scheint einfach editierbar zu sein, Notepad, Photoshop, also warum solch eine schwachsinnige Aufteilung, wenn nicht zur Erleichterung der KI, Flüsse scheinen keine Rolle zu spielen, schön für die KI .
Falsch, Flüsse spielen eine Rolle. Jede Provinz hat auch eine individuelle Geländezusammenstellung die je Schlacht aus den Vorgaben erwürfelt wird. Nachzulesen z.Bsp im Kastilien-MiniAAR das ihr ja scheinbar doch bereits gelesen hattet ?
Roche14 hat geschrieben: Granada und das immer deutlicher erkennbare zurückrudern wenn es um das Vertrauen in die KI geht die reale Historie halbwegs nachzuspielen
HRE-Wahlen, Baden??;
Nörgler und "das immer deutlicher erkennbare(re)" runterbeten des "reale Historie halbwegs nachzuspielen" :rolleyes:
Tschuldigung, aber es wurde im Kommentarthread auch klipp und klar erwähnt dass Granada so etwas höchst selten gelingt und in dem Fall vermutlich nur unter Mithilfe von Verbündeten.
Und wenn alternative Resultate absolut unmöglich wären, das Spiel wirklich nur alles historisch runterrattern würde, das sollte ein Argument für ein Spiel sein ? Tschuldigung, aber für den Fall gibt es Historische Dokus - da gibt es keine Überraschungen, versprochen.
Ich habe nicht die geringste Ahnung was daran anspruchsvoll sein sollte wenn der menschliche Spieler die einzige flexible Komponente in einem Spiel sein darf. Erinnert mich irgendwie an die Uralt-Actionspiele im Stile eines Rebel Assault, da läuft das ganze Spiel auf Schienen ab und man weiss immer haargenau was man wann wo zu erwarten hat. So etwas zu programmieren ist keine Kunst und wäre es auch im Fall von EU3 nicht gewesen - es gibt durchaus einen Grund weshalb solche Spiele in der Versenkung verschwunden sind bzw. verschwinden.

PS
Langsam verstehe ich Tracid :D
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Beitrag von Golwar »

Nehme mir mal die Freiheit einiges aus dem "Sell me EU3" - Thread zu zitieren das zum Thema passt.
Soarom hat geschrieben:Arilou:
Actually MrT's post is somewhat deppressing, as it dawns upon me that in buying this game i can kiss my free time goodbye.

I am very happy with the direction EU3 took. EUII was a beautiful game, but had too many wtf moments, and if you've played it you know it.

EUIII seems to be simulating history's mechanics rather than imitating it's narrative. So if anything, it is more historical than EUII, and I, both as a history student and as a gamer appreciate that, as history is not a deterministic process, and games are supposed to be interactive.
Johnny Canuck hat geschrieben:Arilou - Perhaps I can offer a useful perspective. I am a beta tester, & I would also say that I very much fell into the 'historical determinism' camp for EU2 - I spent hundreds of hours working on the EEP, creating intricate historical events & so forth. Having said that, I find EU3 quite fun. Obviously, EU3 is not as 'historically determined' as EU2, but the game is still very enjoyable, & the decreased focus on scripted historical determinism does open up some interesting gameplay decisions. IMHO, I don't think that anyone who enjoyed EU2 would hate EU3.
Jarlen av Juks hat geschrieben:Hola Arilou,

[...]
..because we don't want to scream "COME ON!!" any more at the monitor when getting 'Political Crises' events three times in a row. (or scream "oh, most excellent timing your majesty...bleh" when getting an "Heir to the Throne" event at +3 stab.
[...]
Wenn selbst ein AGCEP / EEP Modder ( und die sind ja gewissermaßen Hardcore Historische Eventsfetischisten :D ) mit der Entwicklung von EU3 bestens leben kann, kann das ganze Konzept ja so falsch nicht sein. Und die beiden anderen legen die Vorteile ja nochmals klar auf den Tisch.
Roche14

Beitrag von Roche14 »

Als jemand der bei AGCEEP beinahe ein Land nach dem anderen durchgespielt hat, um die historischen Events zu sehen und zu lesen, natürlich könnte ich es auch in einem Buch nachlesen oder einen Atlas kaufen :D , und dem genau das sehr viel Spaß gemacht hat, wird die Standardversion nicht viel bringen.

Natürlich ist es vollkommen klar, dass mit den neuen Konzepten, National Idea, etc, den neuen Interface, usw. ein Schritt nach vorne gemacht wurde, 3d oder nicht 3d ist mir persönlich auch komplett egal, aber fürchte, dass wird nicht reichen um den Verlust mir sehr liebgewonnener Events zu ersetzen.

Das und letzter Post sind meine eigene Meinung und Vermutung basierend auf die Erfahrungen die ich mit Victoria und Crusader Kings gemacht habe, man lese die Beta AARs von diesen beiden Spielen und erinnere sich an die ersten Versionen, die sehr wenig mit dem zutun hatten was man sich aus den AAR's erwarten konnte.

Victoria Beta AAR

Victoria Beta AAR 2

CK Beta AAR

Diese Erfahrung kombiniert mit "Hurra-Patriotismus" der auf der Paradox-Seite teilweise überhand nimmt, insbesondere vor Releases, lässt mir halt ab und zu das geimpfte aufgehen und vielleicht auch ein wenig polemisch meinen Ärger abbauen. Wobei ich das hier kann und auch vernünftige Gegenargumente, als auch Behauptungen :D , zu lesen bekomme, in zivilisierter Art und Weise.

Ich werde mir EUIII kaufen, aber wohl erst im Sommer oder nächsten Winter, wenn ich einschätzen kann ob das Spiel, mir persönlich, Spaß macht oder ob ich lieber bei der letzten Version von EUIII bleibe.
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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Was ich bisher gesehen/gelesen habe, lässt mich weder in Jubel noch in Untergangsszenarien schwelgen.
Ich bin bei jedem Strategiespiel sehr irritiert wenn '3D' irgendwo steht ('haben die nix Wichtigeres zu tun?') und ich fühle mich nicht angesprochen wenn irgendwo bei wichtigen Neuerungen der Begriff 'newcomer-friendly' o.ä. auftaucht.

Andererseits scheint Paradox weitere Hardcodierungen leicht änder- und modbar (damit meine ich: Patch, da mich Mods überhaupt nicht interessieren) zu machen, so dass spätere Änderungen für Spielbalance leicht fallen werden.
Die bisherigen Änderungen im Spiel sehe ich als gering an. Die Einführung der Slider für Aristokratie, Narrowminded etc war m.E. der Hauptunterschied zwischen EU I und EUII. Das was ich jetzt an 'Nationalen Ideen' o.ä. lese ist m.E. nichts Neues, sondern nur eine Fortführung von Bewährtem. Ob das gut ist oder ob es ein Bisschen zuviel ist: nicht wirklich wichtig.
Als mit am interessantesten sehe ich 2 Ideen: zum einen die Auffrischung von Armeen (das sollte die KI-Programmierung erleichtern) sowie die Ankündigung der Änderung des Seekampfes (wobei ich mich frage, warum in EUII-MP auf Seemächte geschimpft wurde. Die haben mit einem der Patches eine ungeheure Macht bekommen durch Blockade, was aber kaum jemand genutzt hat. Auch in EUIII dürfte das Hauptmittel für eine Seemacht wieder Blockade heissen....)

Ob die Events nun hardcodiert sind oder nicht finde ich nicht wahnsinnig aufregend an sich. Auf den ersten Blick klingt es nett.
Ich erwarte aber, dass es extrem exploitbar wird, da jeder Spieler jetzt nicht mehr fixe Zeitpunkte/Trigger nur für sein Land zu beachten hat, sondern nicht-zeitgebundene Trigger für alle fast alle Events 'auswählen' bzw 'herbeiführen' kann. Ein Mehr an Weichheit bedeutet, dass diejenigen mit Interesse sich ins Spiel einzuarbeiten dieses umso leichter aushebeln können (ich könnte wahrscheinlich einen Gutteil meiner Zeit ins Nirvana blasen beim Versuch rauszufinden wie man möglichst alle Goodies bekommt.....)

Was ich erschreckend finde:
Die KI liest sich genauso wie in EUI und EUII.
Ich kann keinen Unterschied erkennen.
Falls da doch noch ein Unterschied drin sein sollte: den würde ich wahrscheinlich leicht erkennen können (behaupte ich) und auszuhebeln wissen (Laufwege hauptsächlich)
Interesse an EUIII habe ich daher nicht mehr...(was ich nicht Paradox anlaste)
Harry Flashman

Beitrag von Harry Flashman »

Mir persönlich erscheint es gleich einem Untergangsszenario. Die kantige, eckige (und vermutlich Rechenpowerfressende) Grafik allein genügt um mir einen Schrecken einzujagen. Ich bin sehr pessimistisch was EU3 angeht. :(
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