Aber sicherlich würde jeder wissen das mit der Reichsacht auch sämtliche Titel und Rechte eines Fürsten verloren gingen und somit ein Kampf gegen diesen nicht mehr zwischen zwei oder mehreren Reichsfürsten, sondern einem friedlosen Geächteten, einem niederen Gesinde und einem oder mehreren Reichsfürsten ausgetragen werden würde.
Immerwährender Reichstag zu Regensburg
Moderator: Silkow
- General Wallenstein
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Der Herzog von Wallenstein fragte sich insgeheim, während er die Reaktionen der einzelnen Anwesenden beobachtete, ob den jeder dieser Herren ausreichend im Reichsrecht bewandert war.
Aber sicherlich würde jeder wissen das mit der Reichsacht auch sämtliche Titel und Rechte eines Fürsten verloren gingen und somit ein Kampf gegen diesen nicht mehr zwischen zwei oder mehreren Reichsfürsten, sondern einem friedlosen Geächteten, einem niederen Gesinde und einem oder mehreren Reichsfürsten ausgetragen werden würde.
Aber sicherlich würde jeder wissen das mit der Reichsacht auch sämtliche Titel und Rechte eines Fürsten verloren gingen und somit ein Kampf gegen diesen nicht mehr zwischen zwei oder mehreren Reichsfürsten, sondern einem friedlosen Geächteten, einem niederen Gesinde und einem oder mehreren Reichsfürsten ausgetragen werden würde.
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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Marc Aurel
Helmut Witzger erhebt sich von seinem Platz:
"Einen Reichsfrieden ohne eindeutige Zustimmung des Reichstages ist nichtig! Als Vertreter des Erzbischofes von Köln fordere ich im nächsten Jahr eine Abstimmung der Reichsfürsten zu diesem Beschluss. Solange der Reichstag nicht zu einem eindeutigen Entschluss gekommen ist, wird dieser Vertrag nicht ausgeführt! Wir sind freie Deutsche Fürsten und keine Vasallen des Kaisers!"
"Einen Reichsfrieden ohne eindeutige Zustimmung des Reichstages ist nichtig! Als Vertreter des Erzbischofes von Köln fordere ich im nächsten Jahr eine Abstimmung der Reichsfürsten zu diesem Beschluss. Solange der Reichstag nicht zu einem eindeutigen Entschluss gekommen ist, wird dieser Vertrag nicht ausgeführt! Wir sind freie Deutsche Fürsten und keine Vasallen des Kaisers!"
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Canaris
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Hesse
Der hessische Gesandte reagierte befremdlich bei dem erbosten Zwischenruf des Kölner Erzbischofs, war Köln nicht gerade erst durch Beitritt in die Reichsliga in der Gunst des Kaiser gestiegen?
Zu dem Beschluss des Kaisers sagte er erstmal gar nichts und hielt sich bedeckt.
Hatte er beim Gemurmel des savoyischen Gesandten nicht etwa ein Zitat aus Caesar "De bello Gallico" vernommen? Lang war es her, daß er dieses Werk in seiner Klosterschule studiert hatte.
Zu dem Beschluss des Kaisers sagte er erstmal gar nichts und hielt sich bedeckt.
Hatte er beim Gemurmel des savoyischen Gesandten nicht etwa ein Zitat aus Caesar "De bello Gallico" vernommen? Lang war es her, daß er dieses Werk in seiner Klosterschule studiert hatte.
- Heinrich Heine
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Ziemlich erschreckt schaut Adolf von Mecklenburg Strelitz zum Kölner und denkt bei sich
Ist der noch narrisch von seinen tollen Tagen im Westen des Reiches? Hat er einen Auftrag aus Rom? Oder ist das HRRDN auch in katholischen Ländern unterwandert von diesen abscheulichen ......
Nach seinem Hustenanfall schauen die Gesandten zu ihm, weil sie glaubten er würde eine große Rede beginnen. Aber er schüttelte nur den Kopf und machte eine abwehrende Geste mit seinem Schnupftuch und murmelte mehr zu sich selbst :
Sollen doch die hohen Herren zuerst die Rede schwingen, wir sind nur ein kleines Herzogtum mit einer armen Provinz. Wir melden uns schon, wenn es nötig ist
Ist der noch narrisch von seinen tollen Tagen im Westen des Reiches? Hat er einen Auftrag aus Rom? Oder ist das HRRDN auch in katholischen Ländern unterwandert von diesen abscheulichen ......
Nach seinem Hustenanfall schauen die Gesandten zu ihm, weil sie glaubten er würde eine große Rede beginnen. Aber er schüttelte nur den Kopf und machte eine abwehrende Geste mit seinem Schnupftuch und murmelte mehr zu sich selbst :
Sollen doch die hohen Herren zuerst die Rede schwingen, wir sind nur ein kleines Herzogtum mit einer armen Provinz. Wir melden uns schon, wenn es nötig ist
SI-Schachgroßmeister 2013/14
- General Wallenstein
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Der Herzog von Wallenstein verfolgte die Aussagen des Kölners mit wenig Interesse, die wirklich wichtigen Meinungen würden sicherlich erst später folgen. Immerhin stand Köln derzeit mit niemandem im Kriege und somit betraf dieser gnädige Friede zum Wohle des Reiches auch nicht, sehr wohl aber die Konsequenzen bei Zuwiderhandlung.
Das Reich hatte den Kaiser um Hilfe gerufen um den brüderlichen Kampf zu beenden, dies hatte der Kaiser nun getan.
Und auch wenn der Bischof von Köln es nicht wahrhaben wollte, die Macht des Kaisers reichte sehr wohl aus um diesen Reichsfrieden auch durchzusetzen.
Und die Macht des Kaisers reichte noch weiter, viel weiter...
Das Reich hatte den Kaiser um Hilfe gerufen um den brüderlichen Kampf zu beenden, dies hatte der Kaiser nun getan.
Und auch wenn der Bischof von Köln es nicht wahrhaben wollte, die Macht des Kaisers reichte sehr wohl aus um diesen Reichsfrieden auch durchzusetzen.
Und die Macht des Kaisers reichte noch weiter, viel weiter...
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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- Heinrich Heine
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Video meliora proboque deteriora sequor.Canaris hat geschrieben:"Libenter homines id quod volunt credunt.", dachte sich der savoyische Delegierte. Er hätte es auch laut aussprechen können, denn von den ungebildeten Barbaren wird wohl sowieso kaum einer der lateinischen Sprache mächtig sein und Caesars Werke kennen...
SI-Schachgroßmeister 2013/14
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Marc Aurel
Witzger fügt nach der allgemeinen Empörung hinzu:
"Das soll kein Angriff auf die Autorität des Kaisers sein, aber das ist Sache der Reichsfürsten und aus diesem Grund sollten bei diesen Beschluss sämtliche Deutschen Fürsten ein Mitspracherecht besitzen. Aus diesem Grund schlage ich vor, dass dieser Beschluss erst durch den Reichstag ratifiziert wird, bevor er auf alleinigen Beschluss des Kaisers in Kraft tritt.
Dieser Vorschlag ist vor allem im Interesse der Reichsfürsten aber auch im Interesse des Kaisers. Wenn der Kaiser einen solchen Beschluss ohne die eindeutige Mehrheit der Deutschen Fürsten trifft, wird es schon bald ausländische Kreise geben, die versuchen werden die Macht des Kaisers zu brechen und das heißt nicht nur Krieg zwischen Österreich und dem Ausland, sondern das Gesamte Heilige Reich Deutscher Nation wird in einen solchen Krieg mit hineingezogen werden.
Mit dieser Forderung sieht der Vertreter des Erzbistums vor, die Souverenität der Deutschen Fürsten zu schützen."
Nach diesen Worten wendet sich der Gesandte des Erzbistums an jenen, der den Herzog von Mecklenburg vertritt:
" 'Ich sehe das Bessere und heiße es gut, dem Schlechteren folge ich.' Was genau meint ihr damit?"
"Das soll kein Angriff auf die Autorität des Kaisers sein, aber das ist Sache der Reichsfürsten und aus diesem Grund sollten bei diesen Beschluss sämtliche Deutschen Fürsten ein Mitspracherecht besitzen. Aus diesem Grund schlage ich vor, dass dieser Beschluss erst durch den Reichstag ratifiziert wird, bevor er auf alleinigen Beschluss des Kaisers in Kraft tritt.
Dieser Vorschlag ist vor allem im Interesse der Reichsfürsten aber auch im Interesse des Kaisers. Wenn der Kaiser einen solchen Beschluss ohne die eindeutige Mehrheit der Deutschen Fürsten trifft, wird es schon bald ausländische Kreise geben, die versuchen werden die Macht des Kaisers zu brechen und das heißt nicht nur Krieg zwischen Österreich und dem Ausland, sondern das Gesamte Heilige Reich Deutscher Nation wird in einen solchen Krieg mit hineingezogen werden.
Mit dieser Forderung sieht der Vertreter des Erzbistums vor, die Souverenität der Deutschen Fürsten zu schützen."
Nach diesen Worten wendet sich der Gesandte des Erzbistums an jenen, der den Herzog von Mecklenburg vertritt:
" 'Ich sehe das Bessere und heiße es gut, dem Schlechteren folge ich.' Was genau meint ihr damit?"
- General Wallenstein
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Der Herzog von Wallenstein konnte den Gesandten aus Köln nicht ganz nachvollziehen, vielleicht sollte man einmal die Papiere dieses Mannes überprüfen.
Er forderte eine Mehrheit der Reichsfürsten für einen Reichsfrieden, schön und gut. Allerdings standen derzeit die Mehrheit der Reichsfürsten im besagten Kriege oder waren mehr oder weniger dabei sich daran zu beteiligen.
Und die ausländischen Mächte, nun ja, der Herzog musste hierbei mit einem Schmunzeln an Russisch-Würzburg, Schwedisch-Holstein und Hessisch-Mecklenburg denken.
Er forderte eine Mehrheit der Reichsfürsten für einen Reichsfrieden, schön und gut. Allerdings standen derzeit die Mehrheit der Reichsfürsten im besagten Kriege oder waren mehr oder weniger dabei sich daran zu beteiligen.
Und die ausländischen Mächte, nun ja, der Herzog musste hierbei mit einem Schmunzeln an Russisch-Würzburg, Schwedisch-Holstein und Hessisch-Mecklenburg denken.
General Wallenstein
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Canaris
Der Gesandte aus Brandenburg-Preussen erhob sich und sprach:
"Auch wenn nicht unsere gesamten Gebiete geschützt sind, so erkennen wir doch den guten Willen des Kaisers auf Frieden im Reiche an. Daher fordern wir die restlichen Reichsfürsten an, diesen Erlass zu akzeptieren und damit unserem Beispiel zu folgen."
Für die Redner zuvor hatte er nur ein abfälliges Kopfschütteln: "Erst den Kaiser wählen und dann jegliche Aktion von ihm verdammen, selbst wenn sie zum eigenen Wohle ist. Wo soll das nur hinführen, soll das Reich in Anarchie versinken?"
"Auch wenn nicht unsere gesamten Gebiete geschützt sind, so erkennen wir doch den guten Willen des Kaisers auf Frieden im Reiche an. Daher fordern wir die restlichen Reichsfürsten an, diesen Erlass zu akzeptieren und damit unserem Beispiel zu folgen."
Für die Redner zuvor hatte er nur ein abfälliges Kopfschütteln: "Erst den Kaiser wählen und dann jegliche Aktion von ihm verdammen, selbst wenn sie zum eigenen Wohle ist. Wo soll das nur hinführen, soll das Reich in Anarchie versinken?"
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
Vertrauter des Kaisers
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One Vision! One Purpose! Peace through Power!
Kurze Posts wurden nur oberflächlich, lange gar nicht gelesen. Wir richteten uns danach!
In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008)
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Marc Aurel
Von der Friedenswillen der Brandenburger und damit des "Nordischen Bundes" überzeugt gibt der Erzbischof den Reichsfrieden seine Zustimmung. Jedoch bleibt noch eine Frage an den Kurfürsten Brandenburg-Preußens offen. Gilt der Frieden mit auch in den polnischen Provinzen der sächsischen Krone, oder wird der werte Kurfürst dort auch weiterhin Krieg führen, mit der Gewissheit, dass der Einmarsch der sächsischen Truppen aus Osten in das Brandenburgische Kernland die Reichsacht zur Folge habe?
Der Gesandte Brandenburg-Preussens verweist auf den Wortlaut des Erlasses und den trotzdem fortdauernden Krieg im Norden.
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
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Marc Aurel
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Hesse
Der hessische Gesandte ergriff das Wort:
"Bevor man breitwillig zu diesem Beschluss zustimmen sollte, sollten doch alle Frage geklärt werden. Nebenbei hoffen wir, daß eine Ablehnung dieses Beschluss sicherlich nicht mit einer Reichsacht geahndet wird, ansonsten würde dieser Reichstag und der Stand der Reichs- und Kurfürsten ad absurdum geführt. Was nicht heißt, daß wir diesen Beschluss ablehnen.
Wir haben aber zu diesem Beschluss eine Frage. Wie sieht es mit dem derzeit besetzten Anhalt aus? Laut dem Beschluss würde es im Status Quo somit an Hannover fallen. Aber eigentlich gehört es ja zum Kurfürstentum Sachsen und sicherlich wird der sächsische Kurfürst kaum einem solchen Beschluß zustimmen, sondern den Krieg weiter im Reiche forcieren. Wie gedenkt der Kaiser in dieser Sache zu handeln? Und was halten die Vertreter von Hannover und Sachsen davon?
Ansonsten möchten wir im Namen des Landgrafen begrüßen, daß sich der Kaiser um den Reichsfrieden derart bemüht."
"Bevor man breitwillig zu diesem Beschluss zustimmen sollte, sollten doch alle Frage geklärt werden. Nebenbei hoffen wir, daß eine Ablehnung dieses Beschluss sicherlich nicht mit einer Reichsacht geahndet wird, ansonsten würde dieser Reichstag und der Stand der Reichs- und Kurfürsten ad absurdum geführt. Was nicht heißt, daß wir diesen Beschluss ablehnen.
Wir haben aber zu diesem Beschluss eine Frage. Wie sieht es mit dem derzeit besetzten Anhalt aus? Laut dem Beschluss würde es im Status Quo somit an Hannover fallen. Aber eigentlich gehört es ja zum Kurfürstentum Sachsen und sicherlich wird der sächsische Kurfürst kaum einem solchen Beschluß zustimmen, sondern den Krieg weiter im Reiche forcieren. Wie gedenkt der Kaiser in dieser Sache zu handeln? Und was halten die Vertreter von Hannover und Sachsen davon?
Ansonsten möchten wir im Namen des Landgrafen begrüßen, daß sich der Kaiser um den Reichsfrieden derart bemüht."
- General Wallenstein
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Der Prinzipalkommissar Wallenstein haderte insgeheim etwas mit Ihrer Majestät, dem Kaiser, welcher zweifelsohne von hoher Bildung und Wortgewandtheit war. Allerdings schienen nicht alle anwesenden Gesandte es Ihrer Majestät in diesen Belangen gleich zu tun, daher schienen sie die Klarheit der Worte Ihrer Majestät in keinster Weise wahrzunehmen.
"Werte Herren
Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit gemäß diverser Fragen auf die Punkte 4 und 5 des verkündeten Reichsfriedens lenken.
Darin ist deutlich geregelt das mit Inkraftreten des Reichsfriedens sämtliche territorialen Gegebenheiten nicht mehr verändert werden dürfen, insbesondere hinsichtlich militärischer Aktionen. Jedoch heißt dies audrücklich nicht, dass gegebene Veränderungen wie beispielsweise die Anhalt-Frage somit einfach akzeptiert würden.
Hier greift exemplarisch Punkt 5 welcher zweifelsfrei belegt, dass dieserlei Fragen und somit eine endgültiger terrtorialer Grenzverlauf ausschließlich auf diesem Reichstage zu erörtern ist.
Sollte dieser Reichstag zum Schluss gelangen Anhalt bei Hannover zu belassen, so wird dies so sein, sollte er nicht, so wird Anhalt entsprechend zurück an die sächsische Krone gelangen.
Und hierbei ist ausführlich festzuhalten das dieser Friede für das Reiche gilt, nicht jedoch für die ausländischen Gebiete und Titel einiger Reichsfürsten. So gibt es zwar eine Personalunion welcher der Kölner Gesandte ansprach, jedoch besteht diese aus der sächsischen Kurwürde und der polnischen Königskrone, also zweierlei Maß, denn weder ist das Königreich Polen ein Teil des Kurfürstentum Sachsen, noch ist das Kurfürstentum Sachsen ein Teil des Königreich Polen, auch wenn beide Lande von ein und demselben Fürsten regiert werden.
Dergleichen sind auch die preußischen Provinzen außerhalb der Reichsgrenzen und auch die Königreiche Schweden und Dänemark als nicht zum Reich gehörende Gebiete und Titularien zu erachten und fallen somit nicht unter diesen Frieden.
Sehr wohl jedoch die schwedischen und dänischen Provinzen innerhalb des Reiches und die damit verbundenen Reichstitel."
Der Herzog setzt sich und hofft inständig das die Gesandten seine Worte nun in deren Einfachheit begriffen hätten, noch simpler würde er es niemals darlegen können.
"Werte Herren
Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit gemäß diverser Fragen auf die Punkte 4 und 5 des verkündeten Reichsfriedens lenken.
Darin ist deutlich geregelt das mit Inkraftreten des Reichsfriedens sämtliche territorialen Gegebenheiten nicht mehr verändert werden dürfen, insbesondere hinsichtlich militärischer Aktionen. Jedoch heißt dies audrücklich nicht, dass gegebene Veränderungen wie beispielsweise die Anhalt-Frage somit einfach akzeptiert würden.
Hier greift exemplarisch Punkt 5 welcher zweifelsfrei belegt, dass dieserlei Fragen und somit eine endgültiger terrtorialer Grenzverlauf ausschließlich auf diesem Reichstage zu erörtern ist.
Sollte dieser Reichstag zum Schluss gelangen Anhalt bei Hannover zu belassen, so wird dies so sein, sollte er nicht, so wird Anhalt entsprechend zurück an die sächsische Krone gelangen.
Und hierbei ist ausführlich festzuhalten das dieser Friede für das Reiche gilt, nicht jedoch für die ausländischen Gebiete und Titel einiger Reichsfürsten. So gibt es zwar eine Personalunion welcher der Kölner Gesandte ansprach, jedoch besteht diese aus der sächsischen Kurwürde und der polnischen Königskrone, also zweierlei Maß, denn weder ist das Königreich Polen ein Teil des Kurfürstentum Sachsen, noch ist das Kurfürstentum Sachsen ein Teil des Königreich Polen, auch wenn beide Lande von ein und demselben Fürsten regiert werden.
Dergleichen sind auch die preußischen Provinzen außerhalb der Reichsgrenzen und auch die Königreiche Schweden und Dänemark als nicht zum Reich gehörende Gebiete und Titularien zu erachten und fallen somit nicht unter diesen Frieden.
Sehr wohl jedoch die schwedischen und dänischen Provinzen innerhalb des Reiches und die damit verbundenen Reichstitel."
Der Herzog setzt sich und hofft inständig das die Gesandten seine Worte nun in deren Einfachheit begriffen hätten, noch simpler würde er es niemals darlegen können.
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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Hesse
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Imperativ
- preusse
- Beiträge: 8184
- Registriert: Fr 19.04.2002, 12:00
- Hat sich bedankt: 10114 Mal
- Danksagung erhalten: 6636 Mal
+16
Gespannt saß v.Stade auf seinem Platz.
"Vielleicht höre ich ja nun hier die öffentliche Kriegserklärung Würzburgs an Hannover."dachte sich Stade. Was wurde über seinen Herren geschimpft als dieser, nach einer für alle öffentlich einsehbaren Kriegserklärung, sich aufmachte Sachsens Bürger zu befreien. Doch bis heute kein Wort, kein Brief...nichts! Nur der hinterhältige Angriff auf die Befreier Sachsens!
"Wo sitzt eigentlich dieser Herbert von Echter?" fragte der Freiherr seinen Nachbarn."
"Vielleicht höre ich ja nun hier die öffentliche Kriegserklärung Würzburgs an Hannover."dachte sich Stade. Was wurde über seinen Herren geschimpft als dieser, nach einer für alle öffentlich einsehbaren Kriegserklärung, sich aufmachte Sachsens Bürger zu befreien. Doch bis heute kein Wort, kein Brief...nichts! Nur der hinterhältige Angriff auf die Befreier Sachsens!
"Wo sitzt eigentlich dieser Herbert von Echter?" fragte der Freiherr seinen Nachbarn."
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
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Marc Aurel
Der Kölnische Gesandte antwortet:
"Den Friedensschluss wird das Erzbistum Köln ersteinmal zustimmen, jedoch denke man nicht, dass auf Grund des Sächsisch-Brandenburgischen Krieges ein langfristiger Friede im Reich gewährt ist. So darf der Sächsische Kurfürst und König von Sachsen zwar in Ostpreussen und Memel einmarschieren kann, aber der Rest Preußens muss unberührt gelassen werden, dagegen kann Brandenburg rechtlich gesehen ganz Polen besetzen, die Stütze der Sächsischen Machtposition in Europa.
Der Reichstag sollte aus diesem Grunde über einen möglichen Seperatfrieden Brandenburgs und Sachsens zusammen mit den Kurfürsten beider Länder beraten. Polen ist zwar kein Mitglied des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, jedoch ist der Krieg in Polen ein Risiko gigantischen Ausmaßes für das HRRDN.
Sobald die Fürsten Sachsens, Hannovers und Holsteins ihre Zustimmung zum Reichsfrieden bestätigt haben, sollte ein solcher Friedensschluss durch den Reichstag unterstützt werden, für die Einhaltung des Vertrages ist es am besten wenn der Kaiser und andere mächtige Reichsfürsten die Schutzmächte seien werden."
"Den Friedensschluss wird das Erzbistum Köln ersteinmal zustimmen, jedoch denke man nicht, dass auf Grund des Sächsisch-Brandenburgischen Krieges ein langfristiger Friede im Reich gewährt ist. So darf der Sächsische Kurfürst und König von Sachsen zwar in Ostpreussen und Memel einmarschieren kann, aber der Rest Preußens muss unberührt gelassen werden, dagegen kann Brandenburg rechtlich gesehen ganz Polen besetzen, die Stütze der Sächsischen Machtposition in Europa.
Der Reichstag sollte aus diesem Grunde über einen möglichen Seperatfrieden Brandenburgs und Sachsens zusammen mit den Kurfürsten beider Länder beraten. Polen ist zwar kein Mitglied des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, jedoch ist der Krieg in Polen ein Risiko gigantischen Ausmaßes für das HRRDN.
Sobald die Fürsten Sachsens, Hannovers und Holsteins ihre Zustimmung zum Reichsfrieden bestätigt haben, sollte ein solcher Friedensschluss durch den Reichstag unterstützt werden, für die Einhaltung des Vertrages ist es am besten wenn der Kaiser und andere mächtige Reichsfürsten die Schutzmächte seien werden."