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Verfasst: Mi 03.01.2018, 07:12
von LastRites
Private_S hat geschrieben:Grundsätzlich ist das natürlich gut. Aber was bleibt von Trump? Abgesehen davon, dass sich in den letzten Tagen auch etliche Republikaner von ihm abgewandt haben bzw. sehr kritisch geäußert haben.

Wetteinsatz:
Wir sind grad hektisch am überlegen. Mein Grundgedanke: Jeder Wettkontrahent bekommt im Falle meiner "Niederlage" Anfang Januar 2018 ein Bier spendiert. Das Ganze ist ein Spaß und sollte natürlich bezahlbar und praktikabel sein.
Im Polit-Forum sind vielleicht 30-40 Aktive derzeit.
Wenn alle gegen mich wetten, wären das also 2-4 Kästen Bier. Eigentlich dachte ich an eine amerikanische Marke, aber das ist womöglich schwer zu praktizieren.
Also, entweder: So ich verliere, erhält die Gegenpartei die Kästen Bier einer noch zu bestimmenden Marke (oder den geldlichen Gegenwertt) an ein bis zwei Orte ihrer Wahl geliefert, um sie dort gemeinsam zu vertrinken; oder dieselbe Summe geht symbolisch an den ersten Konvent in 2018 zu dem gleichen Zweck. Die Kontrahenten haben Fotos und/oder Kaufquittungen hier als Verköstigungsbeweis vorzulegen (zu posten).
Umgekehrt gilt im Falle meines Sieges dasselbe. Falls weitere Regenten auf meiner Seite wetten, schlage ich eine gemeinsame Verköstigung des Wetteinsatzes an einem geeigneten Ort in Berlin oder Dresden (oder Umgebung) vor.

Edit: Stichtag wäre 1.1.2018 0:00 Uhr MEZ. /edit


?

Na dann Prost :)

Verfasst: Mi 03.01.2018, 08:59
von Duke of York
Duke of York hat geschrieben:Eine Konventsspende für den nächsten Frühjahrskonvent (bei dem Wir wahrscheinlich wieder zugegen sein werden) wäre eine tolle Sache. Wir sind dabei! :)

Wir wetten selbstverständlich gegen Euch. :D ;)
Damit wäre eine Konvents-Notversorgung schonmal sichergestellt. ;)

Verfasst: Mi 03.01.2018, 09:41
von Bushi
US-Präsident Donald Trump prahlt mit der Größe des amerikanischen Atomknopfs.
http://www.sueddeutsche.de/politik/nukl ... -1.3812234

Verfasst: Mi 03.01.2018, 10:59
von Der Stratege
Einfach unglaublich dieser Typ. Ich kann es immer noch kaum fassen, dass Herr Trump es tatsächlich in 2018 bisher geschafft hat, jeden Tag einen internationalen Zwischenfall zu produzieren...
Und genau in dem Moment, an die Koreaner anscheinend anfangen wollten wieder miteinander zu reden.


PS: Trump ist auch gut in den 3. Tag des Jahres gestartet, indem er den Palästinensern mit Stopp der Hilfszahlungen droht.
http://www.faz.net/aktuell/politik/trum ... 71591.html

Zusammengefasst:
Tage ohne Internationalen Zwischenfall verursacht durch den US-Präsidenten: 0

Verfasst: Mi 03.01.2018, 20:30
von Strategienordi
Viel unglaublicher ist, dass das als so bewährt und ausbalanciert geltene US-System dabei versagt sich von ihm zu reinigen, ja sich nichtmal nennenswert widersetzt.

Verfasst: Mi 03.01.2018, 22:12
von Duke of York
Strategienordi hat geschrieben:Viel unglaublicher ist, dass das als so bewährt und ausbalanciert geltene US-System dabei versagt sich von ihm zu reinigen, ja sich nichtmal nennenswert widersetzt.
Das überrascht Uns nicht. Trump ist in diesem ausbalancierten US-System kein Fremdkörper, kein Aussenstehender. Auch er hat seine Netzwerke, seine Hintermänner und seine Lobby und nicht zuletzt seine überzeugten Wähler. Ohne die wäre er niemals Präsident geworden. Trump ist nur das öffentliche Gesicht an dem sich die politischen Gegner abarbeiten dürfen während "seine Seite" im Hintergrund ihre Agenda durchzieht. Und bitte nicht denken, dass mit "seiner Seite" pauschal die Reps gemeint sind und mit "politischen Gegnern" die Dems. Nein, der Lagerkampf zieht sich quer durch alle Schichten und Parteien.

Verfasst: Do 04.01.2018, 08:52
von Jorrig
Ich finde es auch richtig, dass ein Präsident, der den anderen Institutionen nicht passt, nicht einfach so entfernt werden kann. Er wurde gewählt, und das muss man akzeptieren. Die Ausnahme gilt nur, wenn man ihm Verbrechen oder schwerwiegende Verstösse nachweisen kann. Aktuell finde ich, dass das System recht gut funktioniert, denn Trump kann lange nicht alles durchsetzen, was er gern hätte. Es wird nun interessant, ob er es tatsächlich fertigbringt, eine gegen sich laufende Ermittlung einfach einzustellen, indem er die Verantwortlichen feuert. Das wäre dann eher die Qualität von Polen oder Ungarn aktuell.

Verfasst: Do 04.01.2018, 09:43
von Silece
Und, der Präsident der vereinigten Staaten hat nach innen relativ wenige Rechte. Da hat der Gouverneur des eigenen Bundesstaats mehr Macht nach innen.
Nord-Koreaner, Iraner (und der Rest der Welt) haben also viel mehr Probleme mit dem POTUS als die Einwohner der USA selbst (mal abgesehen vom Fremdschämen oder ähnlichem).

Verfasst: Do 04.01.2018, 10:05
von Iche_Bins
Neuer Tag neue Aufregung um Trump.

Diesmal ein sehr brisantes Buch von Bannon, mit vielen Vorwürfen über Trump:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 86119.html
Bannon - der der Insider war und jetzt wieder die rechte Website "Breitbart News" leitet - wird in einem neuen Enthüllungsbuch über Trumps Wahlkampf und seine ersten Monate im Amt mit explosiven Vorwürfen zitiert. Der explosivste dreht sich um das berüchtigte Treffen von Donald Trump junior mit Emissären Moskaus im Juni 2016, mitten im US-Wahlkampf. Dieses Treffen im Trump Tower, das in den Mittelpunkt der Russland-Ermittlungen gerückt ist, sei "Verrat, unpatriotisch und übler Scheiß" gewesen, so Bannon in dem Buch. Die Anwälte des US-Präsidenten haben inzwischen in einer Unterlassungserklärung mit rechtlichen Schritten gedroht.
Trump habe nie Präsident werden wollen. Er habe die Wahl schamlos ausgenutzt, um seine TV-Karriere zu fördern, und sei über den Sieg ebenso "entsetzt" gewesen wie "fast alle" Berater, die ihn für inkompetent befunden hätten. "Dieses Ding ist so verfickt", habe Trump gesagt. Dann habe er sich aber schnell selbst davon überzeugt, dass "er es verdiene, Präsident zu sein".
Niemand hatte Wolff zufolge Gutes über Trump zu sagen. "Er las nicht. Er überflog nicht mal. Einige hielten ihn für nicht mehr als halbgebildet." Einer Extra-Lehrstunde über die US-Verfassung habe Trump nicht folgen können.

Verfasst: Sa 06.01.2018, 01:40
von Gebannter User
Inhalt entfernt

Verfasst: So 07.01.2018, 14:59
von Hjalfnar
Eieiei, das nennen Wir mal ne Rede: https://www.thetimes.co.uk/edition/worl ... -796mvlw2x

Verfasst: Mo 08.01.2018, 15:27
von Iche_Bins
Hjalfnar hat geschrieben:Eieiei, das nennen Wir mal ne Rede: https://www.thetimes.co.uk/edition/worl ... -796mvlw2x
Gibts das auch noch frei verfügbar? Die Seite will dass wir uns anmelden

Verfasst: Di 09.01.2018, 11:39
von Der Stratege
Wahrscheinlich sollte man diese Meldung nicht überbewerten, aber nun soll Trump persönlich (bzw. wahrscheinlich eher seine Anwälte) von Mueller und seinem Team befragt werden.
http://www.faz.net/aktuell/politik/trum ... 81579.html

Falls Trump tatsächlich persönlich aussagt, wird er sich wahrscheinlich im ersten Satz dreimal selbst widersprechen :P
Sind wir mal gespannt wie das Ganze weitergeht.

Verfasst: Di 09.01.2018, 12:39
von Gebannter User
Inhalt entfernt

Verfasst: Mi 10.01.2018, 11:05
von Hjalfnar
Iche_Bins hat geschrieben:Gibts das auch noch frei verfügbar? Die Seite will dass wir uns anmelden
Hm, als Wir draufgingen, war es das noch. Ärgerlich. Die Rede war...beeindruckend. Und zwar in ihrer völligen Fahrigkeit. Er redete so einen wirren Kram (er wäre Intellektueller und schlau, weil sein Onkel in Harvard unterrichtete, bei seiner Rede zur Amtseinführung hätte es in strömen geregnet und trotzdem wären Millionen gekommen, plötzliche Themensprünge, die immer wieder zu irritierten Reaktionen aus dem Publikum führten etc.), dass es wohl sogar seinem gerade ernannten CIA-Direktor peinlich war. Kein Wunder, dass es danach Leaks aus der Geheimdienstgemeinde hagelte...

Verfasst: Mi 10.01.2018, 11:28
von Jorrig
Aber das ist alles bekannt und war auch vor der Wahl schon so.
Es gibt ein Interview des Buchautors bei Stephen Colbert auf Youtube. Colbert verabschiedet ihn mit dem Satz "Ich freu mich auf die Mitschnitte!", denn der Autor ist der Frage nach Beweisen für seine Behauptungen im Buch sehr unglaubwürdig ausgewichen. Ich glaube, er hat viele Sachen dem Publikum nach dem Mund geschrieben und entsprechend übertrieben, um die Auflage zu stimulieren.
Keine Frage, Trump ist unfähig für das Präsidentenamt. Aber auch das wussten wir doch schon vorher.
Das Buch wird letztendlich irrelevant bleiben, solange hier keine beweisfähigen Mitschnitte ans Licht kommen. Die FBI-Untersuchungskommission ist interessant, sonst aktuell nichts. Aber es hat Unterhaltungswert, den die Medien dankbar ausnutzen.

Verfasst: Mi 10.01.2018, 11:41
von Der Stratege
Nun wird es spannend. Der lang erwartete "Showdown" zwischen Mueller und Trump scheint zu nahen:
http://www.faz.net/aktuell/politik/trum ... 83824.html

Dem Artikel möchte ich jedoch in einem Punkt teilweise widersprechen:
Ich bin davon überzeugt, es geht nicht hauptsächlich um den Vorwurf der Justizbehinderung, sondern vor allem um den Vorwurf der unlauteren Geschäftspraktiken, Geldwäsche und Interessenkonflikte.
Dieser Ansatz wäre denke ich, deutlich besser, denn 1. ließen sich hier deutlich mehr Beweise ins Feld führen und 2. würde hier die oft verlauteten Behauptungen "Verschöwung ist keine Straftat" bzw. "Der Präsident kann die Justiz nicht behindern" ins Leere laufen.
Geldwäsche ist ein Verbrechen vor dem auch der US-Präsident nicht 'sicher' ist.

Warten wir mal ab, was sich daraus ergibt.

Verfasst: Mi 10.01.2018, 12:20
von Strategienordi
Der Stratege hat geschrieben:Nun wird es spannend. Der lang erwartete "Showdown" zwischen Mueller und Trump scheint zu nahen:
http://www.faz.net/aktuell/politik/trum ... 83824.html

Dem Artikel möchte ich jedoch in einem Punkt teilweise widersprechen:
Ich bin davon überzeugt, es geht nicht hauptsächlich um den Vorwurf der Justizbehinderung, sondern vor allem um den Vorwurf der unlauteren Geschäftspraktiken, Geldwäsche und Interessenkonflikte.
Dieser Ansatz wäre denke ich, deutlich besser, denn 1. ließen sich hier deutlich mehr Beweise ins Feld führen und 2. würde hier die oft verlauteten Behauptungen "Verschöwung ist keine Straftat" bzw. "Der Präsident kann die Justiz nicht behindern" ins Leere laufen.
Geldwäsche ist ein Verbrechen vor dem auch der US-Präsident nicht 'sicher' ist.

Warten wir mal ab, was sich daraus ergibt.
Das Problem ist nur: Der Kongress müsste ihn dann auch absetzen. Und ob das passiert ist mehr als fraglich. Zurücktreten wird er jedenfalls nicht.

Verfasst: Mi 10.01.2018, 12:36
von Jorrig
Ich denke, wenn die Beweise Muellers entsprechend eindeutig und schwerwiegend sind, dann kann sich der Kongress es nicht leisten, Trump weiter zu stützen. Es gibt Wahlen in diesem Jahr. Alles hängt aber davon ab, wie viele Beweise er bringen kann und welches Verfahren eröffnet wird.
Wenn der Kongress ihn nicht rauswirft, bringt Trump es sicher fertig, sich selbst zu begnadigen.

Verfasst: Mi 10.01.2018, 12:52
von Strategienordi
Das Problem ist aber, dass die Wahlbezirke in den USA so gestaltet sind, dass die nahezu fest an eine der beiden Parteien gehen. Man muss also nicht alle Wähler überzeugen, sondern vorallem die Vorwahlen gewinnen. Und in denen reichen die Trumpanhänger aus, um durchzukommen. Den Trumpanhängern ist es aber völlig egal was gegen Trump vorliegt. Wie er ja selber sagte, er könnte auf der Fifth Avenue jemanden erschiessen und die Leute würden ihm trotzdem wählen.