Snake hat geschrieben:Wunderbares Update, werter Mortimer! Vor allem Eure Erklärungen zum wirtschaftlichen Teil saugen Wir auf wie ein "Snake den Bac-Cola"!
Deshalb meine Frage zu den "Subsidies Acriculture". Könnt Ihr Uns (irgendwann) mitteilen, ob diese wirklich die Farmproduktion erhöhen und nicht nur die möglichen Subventionen im Agrarbereich?
Wir hatten das Gefühl, dass "Mechanized Farms" mehr, obwohl teurer, bringen.
Ansonsten weiter so!!
Werter Snake, die Erhöhung der möglichen Subventionen verläuft nach meinem Verständnis über die Politiken ("Bread Basket"), das Projekt hingegen sollte mit jedem Level die Produktivität um 5% erhöhen. Ob das alles auch so funktioniert, kann man leider nicht auf die Schnelle überprüfen, da es an einfach lesbaren Übersichten zur Wirtschaft fehlt. Vielleicht sind alle wirtschaftlichen Maßnahmen auch nur Plazebo. Viele Spieler investieren ausschließlich in die militärischen Projekte und scheinen damit keine Probleme zu haben. Wir sehen uns im Spiel aber als Staatenlenker und fühlen uns unwohl, wenn wir die wirtschaftlichen Optionen nicht nutzen.
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Vielleicht sind alle wirtschaftlichen Maßnahmen auch nur Plazebo. Viele Spieler investieren ausschließlich in die militärischen Projekte und scheinen damit keine Probleme zu haben.
Bigfish hat geschrieben:Sagt denn das Handbuch dazu nichts aus?
Werter Bigfish, das Handbuch stellt die ökonomischen Zusammenhänge ziemlich allgemein, d.h. vage dar. So richtig schlau sind wir daraus nicht geworden. Es gibt zwar auch eine Übersicht aller Politiken und Projekte, aber die Beschreibungen sind die gleichen wie im Spiel selbst.
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Col. Unde ist in seinem ersten Einsatz für die West-Virginia-Armee tatsächlich nicht negativ aufgefallen. Es ist vielmehr das Gegenteil der Fall: Er hat, ohne selbst einen Mann zu verlieren, fast 600 Verluste beim Gegner verursacht, was definitiv eine Leistung darstellt.
Wir wenden uns in diesem Beitrag den Geschehnissen im Trans-Mississippi-Gebiet zu: Die Army of the West musste, wie wir bereits erwähnt hatten, den Vorstoß auf Fort Smith vorläufig abbrechen und auf Fayetteville zurückgehen. Am 23. November ist die Bereitschaft der Truppe immer noch nicht ausreichend, um die Offensive wieder aufnehmen zu können. Allerdings ist die Situation jetzt die, dass die Rebellen offenbar im Begriff sind, ihrerseits die Initiative an sich zu reißen. Es nähern sich drei feindliche Verbände unserer Position, was am folgenden Tag zur Schlacht führt.
Die Feindseligkeiten werden um 8:30 Uhr eröffnet, wobei wir uns auf dem taktischen Gefechtsfeld im Angriff befinden. Heintzelmans Division (Lyon, Anderson, Burton) wird befohlen, den Gegner über die Winton Hollow Road zu umgehen und dann auf dem westlich liegenden Oberson Field Aufstellung zu nehmen. Die anderen Divisionen marschieren derweil frontal auf den Little Mountain im Norden zu.
Trotz der vorhandenen Feldwege erweist sich das Vorwärtskommen in diesem bewaldeten Gelände als mühselig. Um kurz vor zehn Uhr erhalten wir von unseren Vorposten einigermaßen verlässliche Informationen über die gegnerische Aufstellung. Die Rebellen stehen mit ihrer Kampflinie auf dem Little Mountain. Rechts davon (nördliche Richtung) befinden sich weitere Einheiten. Ob sich linker Seite (südliche Richtung) entlang der Leetown Road noch andere Truppen aufhalten, ist momentan ungewiss.
Um ca. 10:30 Uhr beginnt sich das Gefecht frontal vor der feindlichen Hauptkampflinie zu entwickeln.
Für die Artillerie ist es in diesem Terrain schwierig, ihre Wirkung zu entfalten. Die Männer sind gezwungen, die Position der Geschütze immer wieder zu verändern und dabei relativ nahe an den Feind heranzurücken. Schützenlinien haben ein Auge darauf, dass die Kameraden von der Artillerie nicht von einem plötzlichen Bajonettangriff überrannt werden.
12:10 Uhr: Die Schlacht hat an Intensität deutlich zugenommen. Bei General Harney geht die Nachricht des Quartiermeisters ein, dass Divisionskommandeur Benham an der Spitze seiner Männer gefallen ist.
Noch eine schlechte Kunde: Bei einigen Brigaden macht sich bereits jetzt Munitionsmangel bemerkbar. Offensichtlich hat das Depot immer noch Probleme, die Armee angemessen zu beliefern.
Die Lage um 12:26 Uhr: Mit quälender Langsamkeit hat Heintzelman das Oberson Field erreicht und dort Aufstellung bezogen. Eine kleine Division (Roberts) mit zwei Brigaden ist ebenfalls auf dem Weg hierher. Die Division Ferry wird als Reserve zurückbehalten.
Im folgenden Bild sieht man die Auswirkung von Benhams Tod: Die Männer in seinen Brigaden sind sichtlich geknickt.
Die hier gezeigte Einheit (Buchanan) ist außerdem ziemlich erschöpft und zerrüttet. Das Gleiche gilt für viele andere Brigaden. Im Zentrum gibt es bislang kein Durchkommen, der Gegner musste zwar hier und da Gelände preisgeben, steht aber insgesamt ziemlich fest. Wo bleibt Heintzelman?
Kurz vor ein Uhr rücken Heintzelmans Brigaden endlich vor. Col. Anderson befiehlt Linienformation, seine Leute brennen auf dem Kampf!
13:11 Uhr: Der rechte Flügel der Rebellen reagiert auf die neue Bedrohung und schwenkt um.
Daraufhin tobt der Kampf um Little Mountain mit großer Härte. Das Gelände ist mit Gefallenen und Verwundeten beider Seiten übersät. Allmählich beginnen die Reihen der Konföderierten zu wanken. Es ist wie üblich ein großes Chaos.
Um zwanzig nach zwei endlich die ersehnte Botschaft: Mit letzter Kraft wird Little Mountain von Soldaten der Union eingenommen!
Der Gegner tritt nun den Rückzug an. McPhersons Kavallerie unternimmt noch einen Vorstoß auf das zweite, weniger wichtige Siegziel.
Glorreicher Sieg der Union bei Fayetteville, allerdings mit nicht unerheblichen Verlusten.
Für die Konföderation ist es ein weiteres Debakel, denn sie verliert über 5000 Mann. Laut detailliertem Bericht wurden alle Geschütze der Rebellen erobert oder zerstört, außerdem erbeuten wir über 3000 Gewehre. Aber auch diesen Sieg können wir nicht sofort ausnutzen, da die Bereitschaft der Armee aufgrund der Entbehrungen in den roten Bereich abgefallen ist. Heintzelman avanciert aufgrund seines brillanten Sturmangriffs auf die rechte Flanke des Feindes zum Volkshelden.
General Harney sieht sich veranlasst, den Präsidenten in einer knappen Depesche über den Verlust von Divisionskommandeur Benham zu informieren.
Wir haben auch einen Mann, der die Division übernehmen kann: Der Missouri-Deutsche Franz Sigel hat sowohl Erfahrung als auch Ruhm eingeheimst und gilt nun im Unionsheer als aufsteigender Stern.
Werfen wir noch einen Blick auf unseren Col. Anderson und seine Ohio-Brigade:
Sobald es der Zustand der Truppe und die Umstände zulassen, soll der Sturm auf Fort Smith erfolgen. Die Armee des Westens erhält deshalb noch zwei Batterien mit 24-Pfündern. Eine dieser Einheiten besteht aus Veteranen der regulären US-Armee.
Zur Erinnerung: Die per Projekt erhaltenen regulären Einheiten können direkt mit einer Spezialeigenschaft ausgerüstet werden. „Grand Battery“ scheint uns für den Angriff auf eine Befestigung das Passende zu sein.
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Ruprecht I. hat geschrieben:Bekommt Ihr das Versorgungsproblem denn endlich in den Griff, oder habt Ihr jetzt nur noch mehr Rohre, für die der Nachschub nur tröpfelt?
Es ist zumindest besser geworden, seit wir die Depots priorisieren können. Warum wir gerade in Arkansas Probleme haben, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Vielleicht ist die nächste große Nachschubbasis (St. Louis) schon zu weit entfernt, vielleicht produzieren wir auch einfach insgesamt zu wenig Munition, aber das lässt sich nicht von einem Tag zum anderen ändern (man bräuchte Politiken bzw. Projekte und auch entsprechende Gebäude, deren Konstruktion aber irrsinnig teuer ist). Möglicherweise wäre die Versorgung besser und vor allem schneller, wenn wir Memphis in unserer Hand hätten (Versorgung über den Hafen), aber das ist nur eine Theorie.
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Sappho hat geschrieben:Wie lang muss unser Bein eigentlich noch heilen?
"Heilen" ist bei einem Holzbein nicht das passende Wort, aber die Phantomschmerzen sollen ja irgendwann nachlassen. Nur ein kleiner Scherz am Rande, Ihr werdet natürlich komplett gesunden, aber das kann unter Umständen Monate dauern. Wollt Ihr nicht noch etwas Zeit in der angenehmen Gesellschaft von Dr. Young verbringen?
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24. November 1861: Die Cumberland-Armee hat nördlich von Richmond Quartier bezogen. Der Gegner scheint einen Angriff auf seine Hauptstadt vorauszuahnen, denn er versammelt drei Armeen zu ihrem Schutze.
Tatsächlich ist es unsere Absicht, auf Richmond zu marschieren. Die Cumberland-Armee erhält für dieses Unternehmen zwei Brigaden des regulären Heeres als Verstärkung.
Die Unterbringung der Gefangenen wird allmählich zum Problem: Eines der für 5000 Insassen geplanten Lager beherbergt bereits über 8000 Rebellen und weist eine Belegung von 164% auf.
Der Staat nimmt angesichts der Lage 4,4 Millionen Dollar in die Hand und beginnt bei St. Louis mit dem Bau einen neuen Gefangenenlagers.
Eine Personalie am Rande: Cpt. Wallace hat aufgrund seiner Dienstzeit seinen ersten Erfahrungsstern erworben. Im US-Heer herrschen also ganz ähnliche Verhältnisse wie im deutschen Beamtensystem: Es geht auch ohne Leistung stufenweise aufwärts, wenn man nur ordentlich Sitzfleisch mitbringt...
Südwestlich von Bowling Green lagern immer noch marodierende Rebellentruppen auf Unionsgebiet. Die Kentucky-Armee naht heran, kann aber den ausweichenden Gegner wieder nicht stellen.
Am folgenden Tag gelingt es aber, der Florida-Miliz habhaft zu werden. Diese Einheit hat nur 1000 Mann und wird in einem kleinen Scharmützel von der Karte gefegt.
Das aus drei Brigaden bestehende Mississippi-Department ist einsatzbereit und wird am 27. November mit dem Ziel Memphis (TN) eingeschifft. Wie bereits erwähnt, dienen hier auch Col. Caperton und seine West-Virginier.
Wir haben Mittel für ein ökonomisches Projekt: Eine Reform der heimischen Märkte – vermutlich sind die Börsen gemeint – soll auf lange Sicht gesehen die Wirtschaft stärken. Verbessert werden dadurch die entsprechenden Gebäude (Markt/Börse).
Das Marktgebäude erhöht die Transportkapazität der sogenannten „wichtigen Infrastrukturpunkte“ (Ortschaften, Großstädte, Produktionsstätten) auf der strategischen Karte, was wiederum dem Warenfluss und dem Steueraufkommen zugute kommt. Hier die Börse von Chicago:
Die Trent-Affäre kann glücklicherweise gelöst werden und die Eiszeit zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich hat ein Ende. Wir mussten allerdings die Unterhändler der Rebellen auf freien Fuß setzen. Diese sind jetzt wieder auf dem Weg nach Britannien, um dort für ihre Sache zu werben. Sollen sie ruhig, eine britische Intervention ist beim aktuellen Stand unwahrscheinlich.
Es ist nun Ende November, der Winter naht heran und wir müssen die letzten Offensiven dieses ersten Kriegsjahres einleiten. Südwestlich von Bowling Green steht nur noch die Army of Tennessee, die restlichen Feindverbände wurden zerstreut und haben das Weite gesucht. Die Army of Kentucky wird am 30 November im Marsch gesetzt, um auch diesen Gegner aus Kentucky zu vertreiben. Gleichzeitig bricht die Cumberland-Armee ihre Zelte ab. Sie soll sich den Weg nach Richmond freikämpfen. Im Wege stehen ihr vier konföderierte Verbände, von denen die Shenandoah-Armee der größte sein dürfte.
Noch am 30. November kommt es bei Clarksburg (VA) zur Schlacht zwischen der Potomac-Armee und den beiden in West-Virginia stehenden Armeen der Union.
Abercrombie wird die Schlacht eröffnen, McDowell wird mit seinen Truppen voraussichtlich in 10 Stunden dazustoßen. Der Gegner hat sich an einem Fluss zur Verteidigung eingerichtet und liegt ganz im Süden der Karte. Da wir es bereits Nachmittag haben, benötigt die West-Virginia-Armee den ganzen restlichen Tag für den Anmarsch.
Am Vormittag des 1. Dezember hat Abercrombie endgültig Aufstellung genommen. Es zeigt sich jedoch, dass der Gegner über Nacht seine Position verlegt hat und jetzt mit dem Gros seiner Einheiten jenseits des Flusses steht.
McDowell ist inzwischen eingetroffen, steht aber noch sehr weit entfernt am nördlichen Kartenrand. Er soll mit seinen Divisionen in den Rücken des Gegners stoßen.
Wir haben nur wenige Screenshots von dieser Schlacht angefertigt, daher werden wir die Sache relativ kurz abhandeln. Eröffnet wird die Schlacht durch das Vorrücken mehrerer Schützenlinien, die das vom Gegner preisgegebene Siegziel einnehmen und auch die von den Konföderierten angelegten Gräben (ebenfalls verlassen) besetzen können.
Im Folgenden konzentriert sich das Gefecht auf unseren rechten Flügel, da dort einerseits feindliche Brigaden vorrücken, um unsere Schützen zu vertreiben, andererseits die Division King ein Umgehungsmanöver ausführt und die Rebellen an ihrer Linken angreift. Diese Option liegt klar auf der Hand, da der linke Flügel der Gegners diesseits des Flusses steht und somit für uns leichter zu erreichen ist.
Die Situation kurz vor Mittag:
Zu diesem Zeitpunkt hat der Gegner bereits den allgemeinen Rückzug befohlen. Die Schlacht ist also vorbei, bevor General McDowell mit seiner Army of Northeastern Virginia überhaupt in Aktion treten kann.
Was nicht in den Schlagzeilen auftaucht, aber im Artikel erwähnt wird: Col. King, unter dem auch der Avatar Unde dient, hat sich besonders ausgezeichnet.
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Zwei Schlachten in Folge keine Negtivberichterstattung über uns, dies dürfte der Beginn einer wunderbaren Serie sein. Man findet uns im Saloon. Mit solch bewährten Ritualen sollte im Erfolgsfall nicht gebrochen werden
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Es ist immer noch der 30. November 1861. Während einige hundert Meilen entfernt bei Clarksburg gerungen wird, entwickelt sich nördlich von Richmond eine weitere Schlacht. Der auf die konföderierte Hauptstadt marschierenden Cumberland-Armee wirft sich eine Rebellentruppe von rund 13 000 Mann entgegen. Jedoch scheint sich der Gegner eingraben zu wollen. Generalmajor Patterson erhält den Befehl, sich nicht auf eine Belagerung einzulassen, sondern stattdessen anzugreifen.
Der Gegner hat am Rappahannock River, der an dieser Stelle ziemlich breit ist, Stellung bezogen. Der rechte Flügel der Rebellen erstreckt sich in ein ausgedehntes Waldgebiet hinein.
Das Terrain ist also wieder einmal schwierig. Zwischen Fluss und Wald ist nur ein relativ schmaler Streifen freien Geländes. Über dieses Gelände wird der Hauptstoß vorgetragen. Eine Division (Schenck) soll in einem zeitaufwendigen Manöver durch den Wald vordringen und einen Flankenangriff durchführen.
Um kurz vor neun Uhr rücken Unionsbrigaden in Linie vor und passieren dabei die Kameraden von der Artillerie, die derweil Feuerunterstützung geben. Cpt. Wallace lässt aus allen Rohren feuern.
Die Situation um 09.38 Uhr: Schenck kommt im Wald nur mühsam von der Stelle. Wynkoops Division (McIntosh, Einstein, Rosecrans, Hazen) hat das Schlachtfeld noch nicht erreicht und bereitet sich auf den Einsatz vor.
Besonders hart gekämpft wird auf unserem rechten Flügel. Hier haben sich Unionsbrigaden durch ein Getreidefeld vorgearbeitet und die linke Flanke der Rebellen aufgerollt. Col. Coonz und seine Männer werden in diesem erbitterten Gefecht zu harten Veteranen geschmiedet: Sowohl die Einheit als auch ihr Anführer erhalten den zweiten Erfahrungsstern!
Man beachte den Status von Coonz' Brigade: Munition ist kaum noch vorhanden, die Männer stehen am Rande der Erschöpfung, aber Moral und Zusammenhalt sind intakt.
Die Situation gegen Ende der Schlacht (Uhr unten rechts: Countdown läuft bereits).
Das erste Hindernis auf dem Weg nach Richmond ist damit aus dem Weg geräumt. Die Zeitung meldet, dass die Rebellen signifikante Verluste unter ihren Offizieren hinnehmen mussten. Die Generale Johnston, Ewell und McBride sind gefallen, möglicherweise aber auch nur verwundet.
Nicht nur für Coonz, auch für andere unserer Helden stellt diese Schlacht einen Karrieresprung dar. Col. McIntosh erhält ebenfalls den zweiten Erfahrungsstern. Interessant ist auch die Verbesserung der militärischen Skills. So gilt McIntosh nun als jemand, der von sich aus die Initiative ergreift und über bemerkenswerte Führungsfähigkeiten verfügt. Es ist nicht ungewöhnlich, diesen Mann mitten im Getümmel vorzufinden.
Unfassbar, aber Coonz hat beim Gegner über 1000 Mann Verluste verursacht!
Bezüglich seiner taktischen Fähigkeiten besitzt Coonz nun die Eigenschaft „unberechenbar“. Für die Rebellen ist es also schwer, die Aktionen dieses hartnäckigen Gegners vorherzusagen. Außerdem ist Coonz ein guter Administrator, was unter anderem positiven Einfluss auf die Trainingsrate seiner Männer hat.
Auch der kämpfende Reverend, Col. Bull, hat sich einen zweiten Erfahrungsstern erarbeitet. Col. Einstein hingegen stand eher am Rande des Geschehens.
Und ebenfalls unglaublich: Die Artillerie von Cpt. Wallace hat erstmals etwas getroffen!!
Bevor es gleich schon in das nächste Gemetzel geht, müssen wir noch das Abschneiden von Col. Unde in der Schlacht bei Clarksburg nachtragen:
Am 3. Dezember kommt es zur zweiten Schlacht bei Richmond, diesmal vor den Toren der Stadt. Wir haben es mit den restlichen Feindverbänden in dieser Region zu tun. Die am 30. November geschlagene Shenandoah-Armee liegt nun südöstlich von Richmond und kann hier nicht eingreifen. Uns stehen nur knapp 9000 Mann gegenüber, das sollte kein größeres Problem verursachen.
Anführer der Rebellen ist ein gewisser Jones M. Withers – uns bislang unbekannt, aber professioneller Offizier mit Vorkriegserfahrung.
Die Landschaft trägt mittlerweile ein frühwinterliches Gewand...
Am ersten Tag können wir angesichts der vorgerückten Stunde keine Entscheidung erreichen, aber am 4. Dezember geht alles ziemlich rasch. Unsere Übermacht ist einfach zu groß, so dass wir die Rebs locker in die Zange nehmen können.
Wir haben aufgrund der großen Menge an erbeutetem Kriegsmaterial mittlerweile 70 „Napoleons“ auf Halde. Bei den Handwaffen der Rebellen handelt es sich dagegen oft um veraltete Musketen, aber manchmal sind bessere Modelle dabei, so dass man die ein oder andere Brigade damit ausrüsten kann.
In der zweiten Schlacht bei Richmond gab es übrigens keinen großen Ruhm zu ernten. Lediglich Col. Bull konnte nennenswerte Ergebnisse erzielen (433 Mann Verluste beim Gegner).
Die Cumberland-Armee liegt am 7. Dezember bei Richmond und hat die Übernahme der Stadt eingeleitet. Die letzte gegnerische Armee, die noch nicht zerstreut wurde, weicht dem Gefecht – das eine unvermeidliche Niederlage bedeuten würde – aus und zieht sich südlich des James River zurück.
Die Schlagzeile vom 8. Dezember 1861 löst Jubel im Norden und Schockstarre im Süden aus: Richmond ist gefallen! Bundestruppen marschieren mit klingendem Spiel durch die Straßen der Stadt.
Die Rebellenregierung ist geflohen und sucht anderswo Unterschlupf. Der Präsident der Vereinigten Staaten spricht zurecht von einem Meilenstein auf dem Weg zum Sieg über die unrechtmäßige Rebellion.
Damit erreichen wir ein weiteres Siegziel und liegen nun klar in Führung. Die nationale Moral der Konföderation schlurft am Boden entlang.
Im Tooltip sieht man, dass wir die im November 1862 anberaumten Zwischenwahlen gewinnen müssen, da es sonst einen beträchtlichen Moralverlust gäbe. Dafür brauchen wir in den Bundesstaaten eine Unterstützung von 60. Aktuell besteht in dieser Hinsicht kein Grund zur Sorge.
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Mortimer hat geschrieben:
Unfassbar, aber Coonz hat beim Gegner über 1000 Mann Verluste verursacht!
Bezüglich seiner taktischen Fähigkeiten besitzt Coonz nun die Eigenschaft „unberechenbar“. Für die Rebellen ist es also schwer, die Aktionen dieses hartnäckigen Gegners vorherzusagen. Außerdem ist Coonz ein guter Administrator, was unter anderem positiven Einfluss auf die Trainingsrate seiner Männer hat.
Ha, jetzt konnten die Jungs endlich zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind! Wozu braucht man Munition, wenn es auch ein kräftiger Hieb mit Bajonett oder Gewehrkolben tun?
Da müssen Wir wohl mal eine Runde aus dem guten Privatvorrat springen lassen
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Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist. Archiv der Kunz'schen Schriften
suo hat geschrieben:Langsam dürften nicht mehr viele Rebellensoldaten übrig sein, können wir dann langsam ans Werk gehen?
Würde unser bisheriger Spielverlauf die Realität widerspiegeln, so wäre die Konföderation tatsächlich schon 1861 zusammengebrochen.
Wir möchten vor diesem Hintergrund ankündigen, dass wir den AAR bald abschließen werden. Wir hatten Probleme mit unserem Spielstand, da anscheinend eines der Beta-Updates einiges durcheinander gewirbelt hat, wodurch wir demotiviert wurden. Wir äußern uns später noch einmal genauer dazu. Wir haben schon seit Ende November nicht mehr gespielt und arbeiten im AAR nur noch angesammeltes Material ab. Der Sieg ist der Union ohnehin nicht mehr zu nehmen. Eine andere Sache ist, dass eine Partie aufgrund der dauernden Schlachten mit der Zeit doch sehr lang wird. Man kann zwar die Gefechte auch automatisch ausführen lassen, aber das hat den Nachteil, dass der menschliche Spieler dann unnötig hohe Verluste einfährt.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Mortimer für den Beitrag: