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Verfasst: Mi 29.04.2009, 22:01
von Spartan
Frage zu den Leadern:

Die Union startet ja mit zwei TC und lediglich drei AC. Also lasse ich im Eröffnungszug Mc Clellan die Region Grafton angreifen und bewege ihn anschließend, seines höheren Trainingswertes wegen, nach Washington, um dort Militia auszubilden. Im Gegenzug sende ich Mc Dowell nach Fort Monroe und aktiviere Halleck als vierten AC in Grafton. Was mich hierbei allerdings stört ist der Punkt, daß ich damit drei AC zu einem TC gelinkt habe, wovon nur der ranghöchste den möglichen TCIB erhalten kann und das wäre dann ausgerechnet Mc Clellan, der ja erstmal ausbilden soll.

Oder sollte ich vielleicht doch lieber einen anderen AC als Ausbilder in Washington stationieren ?

Verfasst: Mi 29.04.2009, 23:08
von Hasardeur
Lieber Spartan,

warum McClellan Grafton angreifen lassen ? Das schafft Rosecrans auch ganz gut ohne ihn (und ohne die dortige Artillerie, die an anderer Stelle dringend gebraucht wird).

Abgesehen von dieser Kleinigkeit, würde ich aus dem Kopf heraus zu folgendem raten :

Ihr braucht zunächst ausgebildete Einheiten im Westen - also lasst Ihr im Osten zunächst Scott als TC stehen und setzt im Westen McClellan ein. Nach der Aktivierung von Halleck kann dieser als AC1 im Westen genutzt werden, AC2 im Westen wird Lyon. Sobald Grant als AC zur Verfügung steht, übernimmt er AC1 von Halleck, der im Gegenzug McClellan als TC im Westen ablösst, der wiederum Scott im Osten verdrängt.

Da Ihr klugerweise in der ersten Zeit auf Angriffe im Osten verzichtet, reicht McDowell als AC1 im Osten voll aus. Einen 2. AC braucht Ihr dort erst dann, wenn Ihr 1. vorhabt, eine große ampgibische Landung zu starten, oder 2. den Halbinselfeldzug nachspielen wollt.

Für Fort Monroe ist ein AC im Grunde erst mal Perlen vor die Säue. Eine Besatzung von ca. 8 - 10 Brigaden reicht da völlig aus, um ruhig schlafen zu können.

Gruss

Verfasst: Do 30.04.2009, 00:11
von Spartan
Lieber Hasardeur,

wir sind im Falle von Mc Clellan und Mc Dowell nach dem Videotutorial vorgegangen.

Habt Dank für die Antwort, Wir profitieren hier gerne von Euren Kenntnissen.

Verfasst: Sa 02.05.2009, 00:17
von Spartan
Was mich noch interessieren würde:

Berücksichtigt Ihr beim ersten Zug jeden einzelnen UC, oder fokussiert Ihr Euch auf die wichtigen, diejenigen, welche bei diesem und dem Folgezug am operativen Geschehen, respektive der Truppenausbildung, beteiligt sein sollen ?

Verfasst: So 03.05.2009, 21:17
von Spartan
Mal was bezüglich Naval Combat:

Ich habe die zu Beginn verfügbaren Cruiser der Union umgruppiert und Richtung Süden gesandt, so daß ich im zweiten Zug jeweils eine Flotte in der Mündung des Mississippi, sowie in der Flußmündung vor Mobile (Alabama River?) positionieren konnte. Zwar ist es mir nicht gelungen, Fort St. Philip durch Bombardement zu zerstören, aber immerhin waren New Orleans, Baton Rouge, Vicksburg, Memphis, Little Rock, Mobile anschließend zu 100% vom Handel abgeschnitten. Allerdings scheint diese Blockade nur von kurzfristiger Dauer gewesen zu sein, denn nach dem dritten Zug erhalten die Konföderierten wieder vollen Nachschub, obwohl meine Schiffe nach wie vor die Flußmündung versperren und der Grund hierfür ist mir nicht klar.

Macht es eigentlich Sinn, verstärkt Gunboats zu bauen, um die Flüsse zu besetzen und so das Supply Grid der Konföderierten zu unterbrechen, oder sind die Auswirkungen eher gering ?

/edit: Hat der Süden eigentlich eine realistische Chance, sofern er nicht frühzeitig einen strategischen Sieg erringt ? Die Union verfügt ja über nahezu unbegrenzte Kapazitäten, die ich nicht mal voll ausschöpfe.

Verfasst: Mo 04.05.2009, 17:09
von Spartan
Es hängt wohl offensichtlich mit dem fehlenden Supply zusammen. Um die Frage also anhand des unteren Screenshots zu präzisieren: warum erhalten die schattierten Regionen keinen Supply, obwohl eine Transportkette existiert ?

Bild

Verfasst: Mo 04.05.2009, 19:36
von Jörg von Frundsberg
Spartan hat geschrieben:Mal was bezüglich Naval Combat:

Ich habe die zu Beginn verfügbaren Cruiser der Union umgruppiert und Richtung Süden gesandt, so daß ich im zweiten Zug jeweils eine Flotte in der Mündung des Mississippi, sowie in der Flußmündung vor Mobile (Alabama River?) positionieren konnte. Zwar ist es mir nicht gelungen, Fort St. Philip durch Bombardement zu zerstören, aber immerhin waren New Orleans, Baton Rouge, Vicksburg, Memphis, Little Rock, Mobile anschließend zu 100% vom Handel abgeschnitten. Allerdings scheint diese Blockade nur von kurzfristiger Dauer gewesen zu sein, denn nach dem dritten Zug erhalten die Konföderierten wieder vollen Nachschub, obwohl meine Schiffe nach wie vor die Flußmündung versperren und der Grund hierfür ist mir nicht klar.

Macht es eigentlich Sinn, verstärkt Gunboats zu bauen, um die Flüsse zu besetzen und so das Supply Grid der Konföderierten zu unterbrechen, oder sind die Auswirkungen eher gering ?

/edit: Hat der Süden eigentlich eine realistische Chance, sofern er nicht frühzeitig einen strategischen Sieg erringt ? Die Union verfügt ja über nahezu unbegrenzte Kapazitäten, die ich nicht mal voll ausschöpfe.
@ werter Spartan
er hat eine Chance , glaubt es mir wohl ..... ein bißchen Pech , keine Initiative ,die falsche Bewegung eines Korps und die Schlacht ist verloren .
Auch läuft euch als Norden manchmal die zeit davon wen ihr nicht am Anfang einen großen Strategischen Sieg einfahrt oder zuviele Polit.Punkte durch den Draft verliert , hatte schon einige Spiele wo mir 3-3 Politische Punkte zum Sieg fehlten :rot:
aber am besten lernt man gegen einen wirklichen Menschen *winkmitdemzaunpfahl *
Gruß Geiserich

Verfasst: Mo 04.05.2009, 21:52
von Spartan
Ich habe ca. ein Dutzend Partien begonnen und dabei die ersten Züge immer wieder neu aufgestellt - solange bis ich mit dem setup und den Ergebnissen zufrieden war. Allerdings bisher ausschließlich auf der Landseite. Mein aktuelles Spiel ging bis Turn 7 und nun will ich mich erst mal mit Blockaden und amphibischen Operationen vertraut machen, bevor ich wieder neu anfange. An political points denke ich da noch nicht. :)

Das weiter oben geschilderte Problem habe ich auch im Matrix Forum gepostet und Joel Billings bot mir mir an, ihm das entsprechende savegame zu mailen. Der wird mir dann sicher sagen, was ich übersehen habe.

Verfasst: Mo 04.05.2009, 23:39
von Mortimer
Spartan hat geschrieben:Mal was bezüglich Naval Combat:

Ich habe die zu Beginn verfügbaren Cruiser der Union umgruppiert und Richtung Süden gesandt, so daß ich im zweiten Zug jeweils eine Flotte in der Mündung des Mississippi, sowie in der Flußmündung vor Mobile (Alabama River?) positionieren konnte. Zwar ist es mir nicht gelungen, Fort St. Philip durch Bombardement zu zerstören, aber immerhin waren New Orleans, Baton Rouge, Vicksburg, Memphis, Little Rock, Mobile anschließend zu 100% vom Handel abgeschnitten. Allerdings scheint diese Blockade nur von kurzfristiger Dauer gewesen zu sein, denn nach dem dritten Zug erhalten die Konföderierten wieder vollen Nachschub, obwohl meine Schiffe nach wie vor die Flußmündung versperren und der Grund hierfür ist mir nicht klar.

Macht es eigentlich Sinn, verstärkt Gunboats zu bauen, um die Flüsse zu besetzen und so das Supply Grid der Konföderierten zu unterbrechen, oder sind die Auswirkungen eher gering ?

/edit: Hat der Süden eigentlich eine realistische Chance, sofern er nicht frühzeitig einen strategischen Sieg erringt ? Die Union verfügt ja über nahezu unbegrenzte Kapazitäten, die ich nicht mal voll ausschöpfe.
Mir war auch immer wieder aufgefallen, daß der Wirkungsgrad der Blockade schwankend ist. Kann mit dem historischen Zeitpunkt im Spiel zu tun haben. Ich meine, daß die Blockade im späten Spiel die höchste Intensität erreicht. Eine Faustregel lautet: Man sollte auch eventuell vorgelagerte Inseln erobern und mit einer Miliz sowie einem Depot besetzen.

Was die Chancen des Südens angeht, kann ich geiserich beipflichten: Die sind sehrwohl vorhanden, wie ich in meiner Partie gegen den lieben Hasardeur feststellen durfte ( ;) ). Das hat mit den Vorzügen der Verteidigung zu tun: In der Reaktionsphase kann der konföderierte Spieler Reserven heranziehen, die für den Norden meist nicht sichtbar sind (da hinter der Front) und daher einen Nicht-gesichtet-Bonus erhalten. Hinzu kommen natürlich die oft vorzüglichen Ratings der Rebellenoffiziere...

Verfasst: Mi 06.05.2009, 16:21
von Spartan
Ich bin nun in meinem ersten richtigen Spiel als Union und mittlerweile bei Zug 9, März 1862, angelangt. Die Einstellungen sind normaler Schwiergkeitsgrad / Fog of War. Bei den political points besteht Gleichstand, obwohl ich frühzeitig in Kentucky einmarschierte und bereits 2 Drafts durchgeführt habe.

Die konföderierte KI verhält sich überwiegend passiv und hat, von Raids sowie Scout Missions abgesehen, noch keine einzige Aktion gestartet, oder mir eine Region abgenommen. Wobei ich hier natürlich immer wieder ein Savegame laden kann, wenn ein von mir geplanter Angriff nicht zum erwünschten Erfolg führt. Ist das bei PBEM-Partien eigentlich auch möglich ?

Verfasst: Mi 06.05.2009, 16:28
von Jörg von Frundsberg
Spartan hat geschrieben:
Die konföderierte KI verhält sich überwiegend passiv und hat, von Raids sowie Scout Missions abgesehen, noch keine einzige Aktion gestartet, oder mir eine Region abgenommen. Wobei ich hier natürlich immer wieder ein Savegame laden kann, wenn ein von mir geplanter Angriff nicht zum erwünschten Erfolg führt. Ist das bei PBEM-Partien eigentlich auch möglich ?
ich glaube ja , aber die Ergebnisse varieren .
Das verhalten der Südstaaten -kI ist fast immer so , aber wen Sie eine chance witert ist Sie schonmal bei mir nach Washington marschiert !!
aber glaube Ich soviel ehrlichkeit sollte man haben , aberr vielleicht weiß der werte Hasardeur mehr dazu .
Gruß Geiserich .

Verfasst: So 14.06.2009, 03:53
von Rantanplan
So, habe es gerade geschafft, dass erste mal die Emanzipation der Schwarzen auszurufen :prost:

Frage: Wenn ich diese nun in die Armee einberufe, gelten dann die gleichen Regeln wie bei einem Draft?
Also alle Produktionen stoppen?

Grüße

Verfasst: So 14.06.2009, 09:51
von Hasardeur
Nein, das läuft gänzlich anders - wenn Ihr die Option gewählt habt, tauchen nach und nach schwarze Regimenter von selbst auf - vor allem in den besetzten Südgebieten.

Gruss

Verfasst: So 14.06.2009, 12:25
von Rantanplan
Hasardeur hat geschrieben:Nein, das läuft gänzlich anders - wenn Ihr die Option gewählt habt, tauchen nach und nach schwarze Regimenter von selbst auf - vor allem in den besetzten Südgebieten.

Gruss
Ah Danke!

Sprich es wäre taktisch klüger die Einberufung erst zu starten, wenn weite Teile des Südens unter meiner Kontrolle sind.

oder?

Verfasst: So 14.06.2009, 15:56
von Hasardeur
Exakt ! :)

Verfasst: So 14.06.2009, 16:30
von Rantanplan
Hasardeur hat geschrieben:Exakt ! :)
Mist, schon verbockt :)

Verfasst: Mo 15.06.2009, 21:31
von Rantanplan
Hm, bei den Leader Werten sind auf einmal beim starten einer PBEM Partie zu den Normalen Werten Fragezeichen aufgetaucht. Wie kann ich die weg machen?

Bsp. Crittenden hat ja immer 2-2-2

Jetzt steht da 2_?-2

Bitte um Hilfe!

Verfasst: Mo 15.06.2009, 22:10
von Hasardeur
Es gibt in den Spieloptionen die Möglichkeit, die Fähigkeiten der Anführer zu verdecken - diese ist offensichtlich aktiviert.

Gruss

Verfasst: Mo 15.06.2009, 22:15
von Jörg von Frundsberg
Sorry habe es gerade hoffentlich geändert und schicke euch noch direkt den neuen Zug :o

Verfasst: Mo 15.06.2009, 22:16
von Rantanplan
Ah, hab es gerade gesehen, dann muss der werte Geiserich den Zug wohl nochmal schicken. Danke für die Hilfe!!

Edit: Ah der Schuldige war schneller :-)