Korrekt und genau nach diesem Prinzip wirtschaftet die Boomer-Generation doch schon seit Jahrzehnten bei wirklich jedem Thema. Warum sollten sie es bei der Rente anders machen?Witold Pilecki hat geschrieben:[...]
Wenn wir es nicht machen, muss es sein Kind tun (oder im Hauptberuf mehr arbeiten).
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Uns geht es ja nicht um eine möglichst niedrige Höhe, sondern um eine Einheitshöhe, die von Vorneherein erstens gefühlte oder tatsächliche Ungerechtigkeiten wegen unterschiedlicher Erwerbsbiographien vermeidet, da diese auf die Rentenhöhe keine Auswirkungen hätten und zweitens als hübschen Nebeneffekt auch die komplette (nicht ganz unerhebliche) Verwaltungsstruktur mit zugehörigen Kosten der DRV erspart.Witold Pilecki hat geschrieben:Das wäre ja faktisch eure Basisrente.
https://www.versicherungsbote.de/id/490 ... er-Kinder/
Ihr meint Barvermögen, nicht Barvorhaben oder? Was ist für Euch ein Barvermögen? Tatsächlich nur Geld in Barform und auf dem Girokonto/Tagesgeldkonto? Oder wollt Ihr doch auch an Aktiendepots, Immobilien und Firmenbeteiligungen ran? Falls nein, warum sollte dann jemand so blöd sein und 2 Millionen in Bar haben (das haben ohnehin die wenigsten Reichen)?Oerty hat geschrieben:Wir sind eindeutig für eine Vermögenssteuer für „Barvorhaben“ über 2.000.000 Euro.
Diese 2 Mio sind steuerfrei und ab dann 3 %-5% im Jahr.
Jeder der sich hier benachteiligt fühlt kann gerne mit mir Tauschen.
Rente soll zusammengelegt werden mit Pensionen. Renten gedeckelt auf die doppelte Mindestrente. Diejenigen die die so viel Rente erarbeiten konnten konnten auch Privat vorsorgen.
Damit sollten sehr viele Probleme zu lösen sein.
Wir können noch einen aus Unserem beruflichen Umfeld draufsatteln: Wer klagt (oder verklagt wird), bekommt Prozesskostenhilfe, wenn sein Anliegen nicht gänzlich ohne Erfolgsaussichten ist, nicht mutwillig ist und er selbst bedürftig ist. Das bedeutet, der Staat finanziert ihm den Anwalt und auch Kosten der Beweiserhebung (Sachverständigenkosten bspw.). Wer dauerhaft ohne Mittel bleibt, wird das auch nie zurückbezahlen müssen. Bei der Bedürftigkeitsprüfung nun werden auch Kreditraten abgezogen. Wer also "so schlau" war, sich seine Bedürfnisse (großer Fernseher, schönes Auto, oder einfach der easy Credit für alles Mögliche) auf Pump zu finenzieren wird Prozesskostenhilfe bekommen. Wer sich das nicht leisten wollte oder aber immer brav gespart hatte, bevor er es sich kauft, bekommt Pkh möglicherweise nicht, weil er in Summe noch zu viel Einkommen hat.Ioelet hat geschrieben:Ja, so kamen wir uns auch verarscht vor, dass wir in unserer Kindheit und Jugend nie Ersparnisse angepackt haben - eben diese Ersparnisse aber dann erstmal im Studium aufbrauchen mussten, bevor wir Bafög bekamen.
Bafög haben wir dann wiederum so lange bezogen, dass wir bzgl. der Rückzahlung beim Höchstbetrag gedeckelt wurden. Anders gesagt: Wir hätten die zusätzlichen Beträge nicht zurückzahlen müssen. Tja... wären wir doch mal lieber zwischen Abi und Studium auf Weltreise gegangen statt zur Bundeswehr... selbst schuld.
Tja, es gäbe viel zu entrümpeln im Staate Deutschland...
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Gekauft! Wo sollen wir unterschreiben? Verwaltung einsparen... damit kriegt man uns immer rum.Kardinalinfant hat geschrieben: zweitens als hübschen Nebeneffekt auch die komplette (nicht ganz unerhebliche) Verwaltungsstruktur mit zugehörigen Kosten der DRV erspart.
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Wussten Wir doch, daher wärt Ihr auch Unser Musk, wären Wir Deutschlands TrumpWitold Pilecki hat geschrieben:Gekauft! Wo sollen wir unterschreiben? Verwaltung einsparen... damit kriegt man uns immer rum.
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Das ist eben Deutschland: der deutsche Musk und der deutsche Trump arbeiten natürlich im öffentlichen Dienst.* DAS IST DEUTSCHLAND (Stempel) .
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Das würde sehr viele Anwälte in sehr vielen Klagewellen sehr, sehr reich machen.Kardinalinfant hat geschrieben:Wir persönlich würden ja das System radikal abschaffen: Steuerfinanzierte Einheitsrente ab einem Alter X für alle in der gleichen (ziemlich geringen) Höhe, egal wieviel vorher gearbeitet. Wer mehr will, soll privat (oder von Uns aus auch über eine staatliche Zusatzrente) vorsorgen. Nachdem ja die Rentenbeiträge künftig wegfallen würden, wäre das auch für Geringverdiener machbar, aber müsste natürlich auch getan werden, sonst darf man hinterher auch nicht jammern, dass es im Alter nur für kleine Sprünge reicht. Nachdem natürlich diejenigen, die bislang schon in das bisherige System einbezahlt haben, mit ihren Einzahlungen Anwartschaften erworben haben, kann man ihnen einen Bonus auf die Grundrente proportional zu ihren bisherigen Einzahlungen geben. Künftige Einzahlungen gibt es aber nicht mehr, so dass sich diese "Altfälle" (leider über Jahrzehnte, aber das halten Wir für nicht vermeidbar) mit der Zeit ausschleichen würden.
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Weil du nicht so leicht Menschen, die unter den jetzt geltenden Bedingungen in die Rentenkasse eingezahlt haben, diese Rente streitig machen kannst. Oder verstehe ich Euch so, dass Ihr einen "Tag X" vorschlagt, ab dem für kommende Rentenbezieher neue Regeln gelten? Das würde die Gesellschaft enorm spalten.
Worin ich Euch aber zustimme: Es muss in dieser Frage eine Änderung geben. Davor drücken sich seit Jahrzehnten die Regierungen jeder (!) Coleur. Und im Himmel nickt selig' Norbert von der Wolke der Ewigen Sicherheit.
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Für so etwas gibt es in der Regel Übergangsfristen. Die Rente mit 67 kam ja auch nicht schlagartig für alle, sondern altersabhängig gestaffelt.Performer hat geschrieben:Weil du nicht so leicht Menschen, die unter den jetzt geltenden Bedingungen in die Rentenkasse eingezahlt haben, diese Rente streitig machen kannst. Oder verstehe ich Euch so, dass Ihr einen "Tag X" vorschlagt, ab dem für kommende Rentenbezieher neue Regeln gelten? Das würde die Gesellschaft enorm spalten.
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Der Fliesenleger wird sich zum Ende seiner Regelarbeitszeit wundern, warum ihm auch im "leichten" Job des Regalservices die Knie schmerzen und verwundert auf die Knieschäden des Stammpersonals schauen.
Daß "die Jugend" (mehr) arbeiten sollte, um gewünschten Wohlstand, der sich in der Vorgängergeneration nach entsprechendem Engagement eventuell mit vielleicht Mitte/Ende 40 einstellt, ebenfalls selbst zu erreichen, versteht sich für Uns eigentlich von selbst.
Problematisch ist nur, daß die Vorstellung, was Arbeit eigentlich bedeutet, und die Bereitschaft Leistung, Fleiß und Disziplin an den Tag zu legen, sehr konträr zum Anspruchsdenken geht.
Von dem, was Wir momentan auf dem Arbeitsmarkt insbesondere der nachkommenden Jahrgänge in der Mehrzahl wahrnehmen bzw. auch tagtäglich erleben, können jegliche Gedanken an irgendwelche Rentensysteme für die Zukunft eigentlich ad acta gelegt werden und sich mit relevanten Themen beschäftigt werden.
Daß "die Jugend" (mehr) arbeiten sollte, um gewünschten Wohlstand, der sich in der Vorgängergeneration nach entsprechendem Engagement eventuell mit vielleicht Mitte/Ende 40 einstellt, ebenfalls selbst zu erreichen, versteht sich für Uns eigentlich von selbst.
Problematisch ist nur, daß die Vorstellung, was Arbeit eigentlich bedeutet, und die Bereitschaft Leistung, Fleiß und Disziplin an den Tag zu legen, sehr konträr zum Anspruchsdenken geht.
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Na ja, die Gedanken bereiten mir gerade Probleme...Oerty hat geschrieben:Wir sind eindeutig für eine Vermögenssteuer für „Barvorhaben“ über 2.000.000 Euro.
Diese 2 Mio sind steuerfrei und ab dann 3 %-5% im Jahr.
Jeder der sich hier benachteiligt fühlt kann gerne mit mir Tauschen.
Rente soll zusammengelegt werden mit Pensionen. Renten gedeckelt auf die doppelte Mindestrente. Diejenigen die die so viel Rente erarbeiten konnten konnten auch Privat vorsorgen.
Damit sollten sehr viele Probleme zu lösen sein.
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Wir wollen, dass bereits erworbene Anwartschaften ausbezahlt werden, durch einen Zuschlag auf Unsere Grundrente. Alles andere wäre selbstredend verfassungswidrig. Wir wollen aber, dass keine neuen Anwartschaften mehr in einem so nicht mehr haltbaren System erworben werden.Performer hat geschrieben:Weil du nicht so leicht Menschen, die unter den jetzt geltenden Bedingungen in die Rentenkasse eingezahlt haben, diese Rente streitig machen kannst. Oder verstehe ich Euch so, dass Ihr einen "Tag X" vorschlagt, ab dem für kommende Rentenbezieher neue Regeln gelten? Das würde die Gesellschaft enorm spalten.
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OK, verstanden. Immerhin interessanter Gedanke.Kardinalinfant hat geschrieben:Wir wollen, dass bereits erworbene Anwartschaften ausbezahlt werden, durch einen Zuschlag auf Unsere Grundrente. Alles andere wäre selbstredend verfassungswidrig. Wir wollen aber, dass keine neuen Anwartschaften mehr in einem so nicht mehr haltbaren System erworben werden.
Allerdings: Wenn das Modell wäre "Grundminimalsrente", wird es auf jeden Fall (noch) mehr Altersarmut geben. Bei jenen, die nicht ausreichend vorgesorgt haben. Klar, Ihr/man kann sagen "Selbst Pech gehabt, hättet ihr halt schön das Pfandgeld im Schukarton geparkt". Aber viele Menschen sind nun mal nicht schlau und vorausschauend. Es würde aber auch kurz oder lang notwendig sein, mehr Geld für Amenfürsorge auszugeben. Ändern wird sich dann auch das Bild in den Städten.
Ich war vor ein paar Jahren (Coronazheiten) in Dublin und war ganz schön schockiert von den Suppenküchen in den Straßen, mit "Suppenschlürfern" jeden Alters. Viel jung (vermutlich viele Junkies), aber auch sehr viele Alte, die da nicht aus Spaß anstanden.
Vielleicht hatte ich auch nur 'ne schlechte Woche erwischt, aber solche Bilder hätte ich nicht in einer westeuropäischen Stadt erwartet. Eher im ärmeren Osteuropa oder in Kalkutta.
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Wir werden nicht jedem ein besonders auskömmliches Leben im Alter garantieren können, das kann das gegenwärtige System im Übrigen auch nicht annähernd. Vielleicht wäre das andere System ehrlicher und fairer.
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Das passiert aber auch, wenn das derzeitige System langsam kollabiert. Man wird sich irgendwann ehrlich machen müssen auf die eine oder andere Art und Weise. Da stimmen Wir wohl sogar überein, wenn auch nicht in der Lösung.Performer hat geschrieben:Das verlangt nun wirklich keiner von Euch ...
Ich sage ja auch nur: So eine Entscheidung ändert die Gesellschaft. Ich sage dies erstmal wertfrei.
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Man kann aber überlegen, ob diese Grundrente wirklich auf dem Niveau "Tafel-Suppenküche" sein muss oder ob das nicht doch gerne etwas mehr als Bürgergeldniveau sein kann und soll.Kardinalinfant hat geschrieben:Wir werden nicht jedem ein besonders auskömmliches Leben im Alter garantieren können, das kann das gegenwärtige System im Übrigen auch nicht annähernd. Vielleicht wäre das andere System ehrlicher und fairer.
Es ist doch irgendwie für den Leistungsgedanken in unserem Land sehr ungünstig, wenn der Durchschnitts-Arbeitnehmer sieht, dass er sich so abmühen kann wie er will, am Ende muss er Pfandflaschen sammeln und an der Suppenküche anstehen. Das sollten wir vermeiden.
Wer mehr als diese Grundrente haben will, muss privat vorsorgen. Tu ich persönlich auch, find ich ok. Als junger Mensch (Jahrgang '92) hab ich mich schon arrangiert mit dem Gedanken, dass der Sozialstaat mich im Stich lassen wird und ich mich um mich selber kümmern werden muss.
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Ok, der ist Major und ehem. Kampfpilot... Da hättet ihr euch doch den Kandidatencheck auch sparen können oder nicht?deltadagger hat geschrieben:Tja...
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Nun ja, mit den 2-3% auf Barvermögen/Kapital wie auch immer (Techniker kein Wirtschatler̷)
Meinen wir Eigentum an Kapital. Ausgenommen Firmenanteile, Firmen und das Gebäude in dem man Wohnt.
Also Kapital an das ich ohne größere Probleme ran komme. Ob dann noch 2-3% zu viel sind können wir nicht sagen.
Hier genau abzugrenzen fällt uns schwer.
Ebenso die Koppelung an die Grundrente, ob nicht auch das dreifache der Grundrente als Obergrenze Sinnvoll wäre sind wir auch nicht wirklich in der Lage dies zu sagen.
Obwohl der Vorschlag Einheitsrente auch ganz vernünftig klingt. Der eingesparte Verwaltungsaufwand erhöht somit für alle die Grundrente. Wäre sicher eine erhebliche Verbesserung. Bis dahin eine Übergangsregierung nach dem System der Koppelung an die Grundrente und schrittweise runterziehen von 5- Fach zu 4 Fach zu 3 Fach…..
Bis irgendwann eine Einheitsrente besteht.
Meinen wir Eigentum an Kapital. Ausgenommen Firmenanteile, Firmen und das Gebäude in dem man Wohnt.
Also Kapital an das ich ohne größere Probleme ran komme. Ob dann noch 2-3% zu viel sind können wir nicht sagen.
Hier genau abzugrenzen fällt uns schwer.
Ebenso die Koppelung an die Grundrente, ob nicht auch das dreifache der Grundrente als Obergrenze Sinnvoll wäre sind wir auch nicht wirklich in der Lage dies zu sagen.
Obwohl der Vorschlag Einheitsrente auch ganz vernünftig klingt. Der eingesparte Verwaltungsaufwand erhöht somit für alle die Grundrente. Wäre sicher eine erhebliche Verbesserung. Bis dahin eine Übergangsregierung nach dem System der Koppelung an die Grundrente und schrittweise runterziehen von 5- Fach zu 4 Fach zu 3 Fach…..
Bis irgendwann eine Einheitsrente besteht.
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Sehr wichtiger Punkt.Azrael hat geschrieben:Es ist doch irgendwie für den Leistungsgedanken in unserem Land sehr ungünstig, wenn der Durchschnitts-Arbeitnehmer sieht, dass er sich so abmühen kann wie er will, am Ende muss er Pfandflaschen sammeln und an der Suppenküche anstehen. Das sollten wir vermeiden.
Aber warum eigentlich die Rente an das Gehalt koppeln und nicht an die geleistete Arbeitszeit in Jahren? Sollten vielleicht einfach jene, die ihr Leben lang gearbeitet haben, etwas mehr bekommen als jene, die kürzer gearbeitet haben? Ausbildungszeiten natürlich dazugerechnet.
In so einem Modell wäre es egal, ob du dir als Lagerarbeiter 40 Jahre lang den Buckel krummgeschuftet oder als Bankmanager den Zahlenschieber geschwungen hast. Aber 40 Arbeitsjahre geben mehr Rente als 39, diese wiederum mehr als 38 etc. p.p. ...