RP: Kaiserreich Österreich

Gleichnamiges neues RPG auf SI-Games.com

Spielleitung: Silkow

Moderator: Silkow

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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Der Fürst von Auersperg, über seine scheinbare Ähnlichkeit zum Kaiser verblüfft, nahm das Schriftstück an sich, um dieses dem Kaiser zu überreichen.
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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Admiral Yamamoto
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Beitrag von Admiral Yamamoto »

Obgleich der Gesandte dem hochtrabenden Fürsten am liebsten an die Kehle gesprungen wäre beherrschte er sich.
Er hatte schon damit gerechnet, dass die Ungläubigen versuchen würden Ihn lächerlich zu machen.
Als einen Trottel hinzustellen, der einen Fürsten nicht von einem Kaiser unterscheiden konnte.
Doch diese Tatsache ignorierend richtete er sich langsam zu seiner vollen Größe auf.
Eine imposante Erscheinung, denn der Gesandte war groß und augenscheinlich kräftig.

So stand er da.
Kerzengerade und voller Stolz blickte er auf den Kaiser, um dessen Mimik während der Lektüre des Briefes zu studieren.

Dem Fürsten von Auersperg warf er noch ein freundliches Lächeln zu, bevor er sich endgültig auf den Kaiser konzentrierte.

Der Inhalt des Briefes war Folgender:
Skyrim KurzAAR: Ulik Dareth - The Oblivion Conjurer
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26747
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Admiral Yamamoto
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Brief des erhabenen Sultans Mustafa II. an Leopold von Habsburg

Beitrag von Admiral Yamamoto »

"Ich, Sultan Mustafa II. des Osmanischen Reiches, grüße euch ehrenwerter Kaiser!

Lasst mich Euch zuerst gratulieren. Es war wahrhaftig eine tolle Tat, die Ihr vollbracht habt.
Zuerst rettet Ihr Moldavien und die Walachei vor meinen Truppen um Euch bei eurem Kirchenvater lieb Kind zu machen.
Danach erobert Ihr beide Länder, die vom Ansturm meiner Armeen schon geschwächt waren.
Eine wahre Heldentat!

Doch vergebt mir diese Zeilen der Frechheit!
Ihr werdet verstehen, dass ich meinem Frust über den Verlust sicher geglaubten Gebiets Luft verschaffen musste.
Auch ich bin nur ein Mensch!

Genug der Feindseligkeiten!
Genug der bösartigen Worte, derer nun zweifellos Genügende gewechselt wurden.

Ich schrieb diesen Brief an Euch aus folgendem Grund:
Eure Armeen sind im Westen im Kämpfe mit den Spaniern, den Franzosen und einer Vielzahl von anderen Völkern verstrickt.

Und mein Reich erwehrt sich im Moment des Ansturms der Krim-Tartaren und der Kosaken.
Ich bin sicher, dass Ihr von der Niederlage gehört habt welche Wir unlängst im Norden erlitten.

Doch mussten wir Beide bisher unsere Grenzen sichern, um einem plötzlichen Einfall des Nachbarns Etwas entgegensetzen zu können.

Wenn wir nun gegenseitig ein mündliches Abkommen der Unantastbarkeit der Grenzen schließen würden wären für uns Beide Truppen frei, welche wir in den jeweiligen Kämpfen so dringend brauchen.

Bedenkt:
Ein einzelnes Reiskorn vermag die Waagschale zu neigen!

Übergebt eure Antwort bitte meinem Gesandten, der mir eure Entscheidung mitteilen wird.

In freudiger Erwartung ob einer freundlichen Antwort Eurerseits

Bild"
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Als der Fürst von Auersperg mit der Antwort des Kaisers zurückkehrte sah er zu seiner tiefsten Verwunderung, wie der Gesandte sich mit einem niederen Lakaien unterhielt und diesen mehrfach mit ´Ihrer Majestät´ ansprach.

Der Fürst wunderte sich nicht weiter hierüber, die Türken waren ohnehin ein recht seltsames Volk.

"Ihre Majestät dankt dem Sultan für dessen Angebot, doch besteht bereits ein solches Abkommen zwischen Unseren Landen, wie ein Studium der Vertraglichkeiten sicherlich zu belegen weiß.

Ferner ist von Seiten Österreichs keinerlei Aggression gegenüber dem Osmanischen Reich zu erwarten, sind doch nun auch die christlichen Gebiete welche der Sultan mit der totalen Ausrottung bedrohte gesichert."
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Die neuerlichen Lächerlichkeiten des spanischen Lakaien in Paris waren in Wien keiner weiteren Reaktion wert. Zumal die wahre Willkür wohl eher in der freizügigen Vertragsbrecherei des französischen Regenten, oder besser dessen Vormund in Spanien zu Gesichte stand.
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

In Österreich fragt man sich inständig, von welcher Heldentaten man sich in Frankreich im Bezug auf den letzten Kriege rühmt. Vermutlich aber meint man die heldenhafte Unterstützung des spanischen Herren, als dieser Flandern und die übrigen Niederlande gedemütigt räumen musste.
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Bismarck
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Beitrag von Bismarck »

Sebastian Graf von Eberswalde erbittet bei Fürst Auersperg das Vorspracherecht bei dem Fürsten von Lobkowicz, da die dringende politische Lage im Reich und insbesondere die Lage von Würzburg dies erfordere.
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Der Fürst von Auersperg gewährt dem preußischen Gesandten dessen bitte und geleitet diesen vor den Fürsten von Lobkowicz. Auf Geheiß des selbigen verbleibt der Fürst von Auersperg jedoch gleichsam im Kreise der Beratenden, schließlich betrifft diese Krise mit Sicherheit auch die nicht im Reiche gelegenen Gebiete des Hauses Habsburg.
General Wallenstein
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Bismarck
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Beitrag von Bismarck »

Graf von Eberswalde dankt für die Entsprechung der Bitte und begrüßt den Fürsten von Lobkowicz auf das Freundlichste.
Dann fängt er an zu sprechen:
"Ich wurde von meinem Herrn, dem Kurfürsten Friedrich III., zu euch geschickt, damit wir eure geschätzte Meinung zu der Kriegserklärung Würzburgs an unser Land erfahren. Damit ist unserer bescheidenen Meinung nach der Reichsfrieden gebrochen, da das Ziel nur ein Feldzug im Reich sein kann!
Desweiteren soll ich euch beste Erfolge im Kriege gegen Frankreich wünschen. Leider kann unser Kurfürstentum euch nicht unterstützen und den Verrat an Baden sühnen."

Als er dies gesagt hatte, trat er einen Schritt zurück und blickte zu den beiden Männern um ihre Reaktion auf das Gesagte zu mustern.
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von Holstein

Beitrag von von Holstein »

Der Gesandte Holsteins Christian Albrecht von Wensien erscheint zur Vorsprache bei Johann Weikhard Fürst Auersperg.

„Ehrenwerter Fürst Auersperg, der Gesandte Herzog Friedrichs IV. von Holstein-Gottorf erbittet die Gunst einer Vorsprache vor dem ehrenwerten Fürsten Ferdinand August von Lobkowicz.“
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Der Fürst von Auersperg verweilte nur kurz in den Räumlichkeiten in welchem die Besprechung abgehalten wurde, trug man ihm doch die Ankunft eines weiteren Gesandten zu.

Er entschuldigte sich und überließ dem Fürsten von Lobkowicz die Antwort an den preußischen Gesandten, den Grafen von Eberswalde.

"Werter Graf

Wir verstehen Eure Ungeduld, wahrhaftig herrscht auch in Wien große Bestürzung über diese Entwicklungen im Reiche, zeigt sich hierdurch neuerlich das nicht Ihre Majestät derjenige ist, welcher stets nach Kriegen strebt. Derzeit besprechen Wir Uns mit Ihrer Majestät und Unseren Ministern über das weitere Vorgehen in diesem Falle, sind doch auch die anderweitigen Verpflichtungen der Kaiserlichen Ressourcen hierbei einzubeziehen.

Jedoch seid versichert, alsbald wird Ihre Majestät zu einer Entscheidungsfindung gelangen."
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Der Fürst von Auersperg wendet sich derweil dem Gesandten aus Holstein zu.

"Werter von Wensien

Leider müsst Ihr vorerst mit Uns Vorlieb nehmen, befindet sich der Fürst von Lobkowicz derzeit doch noch in einer wichtigen Unterredung.

So sprecht, was führt Euch nach Wien."
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.

Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.

Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.

Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."


Bild

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
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von Holstein

Beitrag von von Holstein »

Von Wensien entgegnet dem Fürsten von Auersperg :

"Werter Fürst, unseren Herren Herzog Friedrich treibt die Sorge ob des Friedens im nördlichen Teil des Reiches um.

Polnische und Würzburger Truppen sind dabei Berlin und andere Städte zu plündern und zu brandschatzen. Mein Herr bat mich diese Situation an Eurem Hofe zu erörtern."
gulaschkoenig

Beitrag von gulaschkoenig »

Paul Elvstrøm, Gesandter der dänischen Krone, überbringt dem Kaiser ein Schreiben...


Eure Majestät, auch wenn wir uns nicht so stark an das Reich gebunden fühlen wie es die anderen Deutschen Fürsten sind, so wird schon während dieser Brief verfasst wird ein Konvoi zusammengestellt, mit Gold und Waffen für einige Hundert Mann.

Gezeichnet,

[x] Rolf Gulaksøn, Statthalter seiner Majestät Friedrich IV.
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Beitrag von General Wallenstein »

Der Fürst von Auersperg versteht die Besorgnis des Holsteiners nur zu gut, weiß er doch um die Sorgenfalten des Kaisers diesbezüglich.

"Werter von Wensien

Wenn dies der Grund Eures Kommens ist, so lasset Euch von diesem Diener hier zum Fürsten von Lobkowicz verbringen, welcher bereits mit einem preußischen Gesandten diese Belange erörtert.

Seid jedoch auch von Unserer Seite versichert das Ihre Majestät Eure Bedenken durchaus teilt."
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Beitrag von General Wallenstein »

Nachdem das alltägliche Gesandtenkarussell zu Ende gedreht hatte, überrachte der Fürst von Auersperg dem Kaiser die Depesche aus Kophenhagen, welchen dessen angespanntes Gemüt zumindest etwas aufzuhellen im Stande war.

Und so ließ man dem König von Dänemark den Dank Ihrer Majestät ausrichten.
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Beitrag von General Wallenstein »

Mit großer Genugtuung vernimmt man in Wien die Hinrichtung des Reichsverräters Joseph Clemens von Bayern und all seiner Handlanger in Regensburg.

Ein großer Tag zum wohle des Reiches.
General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Als man in Wien von der angeblichen Vorstelligkeit eines Kölner Gesandten am Hofe des Franzosenlakaien in Paris hörte, fand man diese Vorstellung höchst amüsant. Schließlich konnte dieser man nur leidlich als Sprachrohr seines verräterischen Herren dienen, schmorte Joseph Clemens von Bayern doch bereits in den Fegefeuern der Hölle.

Dieser Tage hallte ein kleiner Schwank wie ein Lauffeuer durch die Gassen Wiens.

´Erst floh er kopfüber aus dem Dom, dann ritt er kopflos aus dem Reichstage davooooon!!!

Na wer ist das?

Genau, der ehemalige Kurfürst von Köööööln!!!´
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Bismarck
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Beitrag von Bismarck »

Der brandenburgische Gesandte erwiderte ungeduldig: "Aber fremde Truppen stehen in Berlin, der Reichsfrieden ist gebrochen. Sollte der Kaiser etwa seinen selbst verkündeten Reichsfrieden dem Krieg gegen Frankreich und dem Geld des Dänen opfern?"
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