Verfasst: Fr 25.09.2026, 06:25
Naja dass es bei der herrschenden Klasse Doppelmoral gibt, ist nicht wirklich eine neue Erkenntnis.
Tatsächlich gehört sie zum Machterhalt sehr wahrscheinlich dazu.
Und da muss man sich nicht nur die Chefin der AfD ansehen die selbst in der Schweiz in einer lesbischen Beziehung lebt, und gleichzeitig eine Partei in Deutschland leitet die diesen Lebensentwurf entschieden ablehnt....
Kleine Exkursion in die Geschichte:
„Die Gesetze sind wie Spinnennetze: Sie halten die Schwachen und Kleinen fest, aber die Reichen und Mächtigen zerreißen sie.“
— Anacharsis (skythischer Philosoph, ca. 600 v. Chr., über die Rechtsordnung in Athen).
„Nach dem Recht der Natur ist der Mächtigere auch der Bessere.“
— Kallikles (Platons Dialog Gorgias, ca. 400 v. Chr. – die philosophische Rechtfertigung, warum Herrscher über der Moral stehen).
„Wenn es um die Erhaltung des Staates geht, darf man nicht nach Gerechtigkeit fragen.“
— Julius Cäsar (100–44 v. Chr., römischer Staatsmann, der die Republik im Namen des „Volkswohls“ auflöste).
„Ein Herrscher muss also imstande sein, die Natur des Tieres und des Menschen anzunehmen... Ein kluger Herrscher kann und darf daher sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Nachteil gereicht.“
— Niccolò Machiavelli (1469–1527, in Der Fürst über die Heuchelei als Pflicht des Herrschers).
„Was dem einfachen Bürger verboten ist, wird dem Herrscher oft als Staatsräson erlaubt.“
— Sinngemäß nach Niccolò Machiavelli, Florentiner Philosoph, der in seinem Werk Der Fürst beschrieb, dass Herrscher Tugenden nur vortäuschen müssen, um Macht zu behalten.
„Die Religion ist das beste Mittel, um das Volk dumm und folgsam zu halten.“
— Papst Alexander VI. (Rodrigo Borgia, 1431–1503, bekannt für einen exzessiven Lebensstil, während er als Kirchenoberhaupt Keuschheit und Armut predigte).
„Wenn Herrscher Verträge schließen, ist der Wille, sie zu brechen, meist schon im Entwurf enthalten.“
— Friedrich der Große (1712–1786, König von Preußen. Er korrespondierte mit Voltaire über Humanität, überfiel aber gleichzeitig völkerrechtswidrig Schlesien).
„Der Staat bin ich.“ (L'état, c'est moi.)
— Ludwig XIV. (1638–1715, Sonnenkönig von Frankreich. Er forderte von seinen Untertanen finanzielle Opfer für das Vaterland, während er das Staatsbudget für sein Privatleben ruinierte).
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden...“
— Thomas Jefferson (1743–1826, Gründervater und US-Präsident. Er schrieb diese Zeilen in die Unabhängigkeitserklärung, besaß aber zeitlebens selbst über 600 Sklaven).
„Man muss dem Volk geben, was es verlangt, damit es nicht nimmt, was wir behalten wollen.“
— Fürst Klemens von Metternich (1773–1859, österreichischer Staatsmann, der Reformen vortäuschte, um das absolutistische System zu retten).
„Die Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.“
— Napoleon Bonaparte, französischer Kaiser (der Religion rein pragmatisch zur Herrschaftssicherung nutzte).
„Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher als andere.“
— George Orwell, aus seiner politischen Satire Farm der Tiere
„Ich liebe alle, ich liebe alle Menschen.“
— Erich Mielke (1907–2000, Chef des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit, 1989 vor der Volkskammer – während er jahrzehntelang die lückenlose Überwachung und Unterdrückung der eigenen Bevölkerung leitete).
„Die Partei strebt nicht nach Macht um ihrer selbst willen, sondern nur zum Wohle der Mehrheit... Aber wir wissen, dass niemand die Macht ergreift mit der Absicht, sie wieder abzugeben.“
— George Orwell, aus dem visionären Roman 1984 (Kritik an der Heuchelei moderner Überwachungsstaaten).
„Die Korruption eines Staates beginnt fast immer mit der Korruption seiner Sprache.“
— Josef Stalin zugeschrieben (Der Diktator, der im Namen der „Befreiung der Arbeiterklasse“ Millionen in Gulags sperrte).
„Ein Staat ist niemals so sehr von sich selbst eingenommen, wie wenn er ein anderes Land überfällt.“
— Friedrich Dürrenmatt (Schweizer Schriftsteller, über die moralische Überheblichkeit von Kriegstreibern).
„Wenn unsere Führer uns in den Krieg führen, tun sie das meistens nicht aus Hass gegen den Feind, sondern aus Liebe zu den Ressourcen.“
— Noam Chomsky (US-amerikanischer Linguist und Intellektueller, über die Doppelmoral moderner Großmächte bei Auslandseinsätzen).
„Wir mussten das Dorf zerstören, um es zu retten.“
— Ein namentlich nicht genannter US-Major im Vietnamkrieg (1968, zitiert vom Journalisten Peter Arnett – das ultimative moderne Zitat für paradoxe und heuchlerische Kriegslogik).
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, es kann mich doch niemand daran hindern, von Tag zu Tag klüger zu werden.“
— Konrad Adenauer (Erster Bundeskanzler der BRD, über den pragmatischen bis opportunistischen Umgang mit eigenen Wahlversprechen).
„Die Heuchelei ist das Bindegewebe der modernen Politik. Politiker müssen Dinge versprechen, von denen sie wissen, dass sie sie nicht halten können, um von Menschen gewählt zu werden, die das insgeheim wissen, aber belogen werden wollen.“
— David Runciman (Britischer Politikwissenschaftler, in seinem Werk Political Hypocrisy).
„Es gibt zwei Arten von Gesetzen: Solche, die für die Mächtigen geschrieben wurden, um ihre Macht zu schützen, und solche, die für die Schwachen geschrieben wurden, um ihnen das Gefühl zu geben, geschützt zu sein.“
— Eduardo Galeano (Uruguayischer Schriftsteller und Kritiker der modernen Globalisierung).
„Ich befreie die Menschheit von den Schimären einer Zivilisation, von den herabwürdigenden Chimären einer Moral, einer Ehre, eines Gewissens.“
— Adolf Hitler zugeschrieben (In Gesprächen im engsten Kreis über die Notwendigkeit, für den „Sieg“ jede bürgerliche Moral über Bord zu werfen).
„Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, wird sie schließlich geglaubt.“
— NS-Propagandaprinzip (oft fälschlicherweise Hitler oder Joseph Goebbels als direktes Zitat zugeschrieben, beschreibt aber die Kernphilosophie des Regimes: Absolute moralische Skrupellosigkeit nach innen, verpackt in eine perfekt inszenierte Scheinwahrheit nach außen).
Das letzte "Zitat" oder besser Prinzip läuft in Dauerschleife in Putins Reich, Trumps Maga-Amerika und jedem weiteren autoritäres Regime.
Tatsächlich gehört sie zum Machterhalt sehr wahrscheinlich dazu.
Und da muss man sich nicht nur die Chefin der AfD ansehen die selbst in der Schweiz in einer lesbischen Beziehung lebt, und gleichzeitig eine Partei in Deutschland leitet die diesen Lebensentwurf entschieden ablehnt....
Kleine Exkursion in die Geschichte:
„Die Gesetze sind wie Spinnennetze: Sie halten die Schwachen und Kleinen fest, aber die Reichen und Mächtigen zerreißen sie.“
— Anacharsis (skythischer Philosoph, ca. 600 v. Chr., über die Rechtsordnung in Athen).
„Nach dem Recht der Natur ist der Mächtigere auch der Bessere.“
— Kallikles (Platons Dialog Gorgias, ca. 400 v. Chr. – die philosophische Rechtfertigung, warum Herrscher über der Moral stehen).
„Wenn es um die Erhaltung des Staates geht, darf man nicht nach Gerechtigkeit fragen.“
— Julius Cäsar (100–44 v. Chr., römischer Staatsmann, der die Republik im Namen des „Volkswohls“ auflöste).
„Ein Herrscher muss also imstande sein, die Natur des Tieres und des Menschen anzunehmen... Ein kluger Herrscher kann und darf daher sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Nachteil gereicht.“
— Niccolò Machiavelli (1469–1527, in Der Fürst über die Heuchelei als Pflicht des Herrschers).
„Was dem einfachen Bürger verboten ist, wird dem Herrscher oft als Staatsräson erlaubt.“
— Sinngemäß nach Niccolò Machiavelli, Florentiner Philosoph, der in seinem Werk Der Fürst beschrieb, dass Herrscher Tugenden nur vortäuschen müssen, um Macht zu behalten.
„Die Religion ist das beste Mittel, um das Volk dumm und folgsam zu halten.“
— Papst Alexander VI. (Rodrigo Borgia, 1431–1503, bekannt für einen exzessiven Lebensstil, während er als Kirchenoberhaupt Keuschheit und Armut predigte).
„Wenn Herrscher Verträge schließen, ist der Wille, sie zu brechen, meist schon im Entwurf enthalten.“
— Friedrich der Große (1712–1786, König von Preußen. Er korrespondierte mit Voltaire über Humanität, überfiel aber gleichzeitig völkerrechtswidrig Schlesien).
„Der Staat bin ich.“ (L'état, c'est moi.)
— Ludwig XIV. (1638–1715, Sonnenkönig von Frankreich. Er forderte von seinen Untertanen finanzielle Opfer für das Vaterland, während er das Staatsbudget für sein Privatleben ruinierte).
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden...“
— Thomas Jefferson (1743–1826, Gründervater und US-Präsident. Er schrieb diese Zeilen in die Unabhängigkeitserklärung, besaß aber zeitlebens selbst über 600 Sklaven).
„Man muss dem Volk geben, was es verlangt, damit es nicht nimmt, was wir behalten wollen.“
— Fürst Klemens von Metternich (1773–1859, österreichischer Staatsmann, der Reformen vortäuschte, um das absolutistische System zu retten).
„Die Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.“
— Napoleon Bonaparte, französischer Kaiser (der Religion rein pragmatisch zur Herrschaftssicherung nutzte).
„Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher als andere.“
— George Orwell, aus seiner politischen Satire Farm der Tiere
„Ich liebe alle, ich liebe alle Menschen.“
— Erich Mielke (1907–2000, Chef des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit, 1989 vor der Volkskammer – während er jahrzehntelang die lückenlose Überwachung und Unterdrückung der eigenen Bevölkerung leitete).
„Die Partei strebt nicht nach Macht um ihrer selbst willen, sondern nur zum Wohle der Mehrheit... Aber wir wissen, dass niemand die Macht ergreift mit der Absicht, sie wieder abzugeben.“
— George Orwell, aus dem visionären Roman 1984 (Kritik an der Heuchelei moderner Überwachungsstaaten).
„Die Korruption eines Staates beginnt fast immer mit der Korruption seiner Sprache.“
— Josef Stalin zugeschrieben (Der Diktator, der im Namen der „Befreiung der Arbeiterklasse“ Millionen in Gulags sperrte).
„Ein Staat ist niemals so sehr von sich selbst eingenommen, wie wenn er ein anderes Land überfällt.“
— Friedrich Dürrenmatt (Schweizer Schriftsteller, über die moralische Überheblichkeit von Kriegstreibern).
„Wenn unsere Führer uns in den Krieg führen, tun sie das meistens nicht aus Hass gegen den Feind, sondern aus Liebe zu den Ressourcen.“
— Noam Chomsky (US-amerikanischer Linguist und Intellektueller, über die Doppelmoral moderner Großmächte bei Auslandseinsätzen).
„Wir mussten das Dorf zerstören, um es zu retten.“
— Ein namentlich nicht genannter US-Major im Vietnamkrieg (1968, zitiert vom Journalisten Peter Arnett – das ultimative moderne Zitat für paradoxe und heuchlerische Kriegslogik).
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, es kann mich doch niemand daran hindern, von Tag zu Tag klüger zu werden.“
— Konrad Adenauer (Erster Bundeskanzler der BRD, über den pragmatischen bis opportunistischen Umgang mit eigenen Wahlversprechen).
„Die Heuchelei ist das Bindegewebe der modernen Politik. Politiker müssen Dinge versprechen, von denen sie wissen, dass sie sie nicht halten können, um von Menschen gewählt zu werden, die das insgeheim wissen, aber belogen werden wollen.“
— David Runciman (Britischer Politikwissenschaftler, in seinem Werk Political Hypocrisy).
„Es gibt zwei Arten von Gesetzen: Solche, die für die Mächtigen geschrieben wurden, um ihre Macht zu schützen, und solche, die für die Schwachen geschrieben wurden, um ihnen das Gefühl zu geben, geschützt zu sein.“
— Eduardo Galeano (Uruguayischer Schriftsteller und Kritiker der modernen Globalisierung).
„Ich befreie die Menschheit von den Schimären einer Zivilisation, von den herabwürdigenden Chimären einer Moral, einer Ehre, eines Gewissens.“
— Adolf Hitler zugeschrieben (In Gesprächen im engsten Kreis über die Notwendigkeit, für den „Sieg“ jede bürgerliche Moral über Bord zu werfen).
„Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, wird sie schließlich geglaubt.“
— NS-Propagandaprinzip (oft fälschlicherweise Hitler oder Joseph Goebbels als direktes Zitat zugeschrieben, beschreibt aber die Kernphilosophie des Regimes: Absolute moralische Skrupellosigkeit nach innen, verpackt in eine perfekt inszenierte Scheinwahrheit nach außen).
Das letzte "Zitat" oder besser Prinzip läuft in Dauerschleife in Putins Reich, Trumps Maga-Amerika und jedem weiteren autoritäres Regime.




