Runde 202
26. Mai 1943
Die dunkelste Stunde..

Kämpfe um den Kreml während eines nächtlichen feindlichen Luftangriffs:

Das ist natürlich eine bittere Pille zu schlucken, aber sie lag ja schon eine Weile auf dem Tisch... Die genauen Auswirkungen werde ich später posten, dürften den meisten Lesern aber bereits bekannt sein.
Zunächst zur Übersichtskarte:

Auffällig die Verlegung aller(?) deutschen Gebirgsdivisionen aus dem Grossraum Moskau an das kaspische Meer. Im Sektor der Italiener reagiert er mit der Verlegung von SS. Der Feind tritt am Svir, bei Bologoe und an der Moskau-Front zum Gegenangriff an. Bei Ryazan gelingt es ihm unsere vorgestossenen Tank-Brigaden zu vernichten. Überraschend ist, dass er bei 80% Schock so viele Kampfrunden erhält, immerhin erleidet er dadurch aber etwas Schaden durch die intensive Abriegelung; mehrere seiner Eisenbahntransporte bleiben liegen. Unsere Abriegelung im Raum Moskau war extrem stark, wohl da sich das Wetter deutlich gebessert hat. Bei Bologoe und an der Vladimir - Moskau Front gelingt ihm die Rückeroberung einiger Hexes, doch auch uns war das Kriegsglück diese Runde hold.
Bologoe (Jupiter Nord)
Bei Bologoe, wo die 1. Garde-Armee und die 3. Stoss-Armee angreifen gelingt es uns den verlorenen Raum zurückzugewinnen und an die Eisenbahnlinie vorzustossen. Hierbei werden ein Pz.Gren.Regt., ein Inf.Regt. und die 8. Luftwaffe Felddivision vernichtet. Besonders erfreulich: letztere Einheit wird nicht mehr wieder aufgestellt. Leider aber gelingt es der 88. sPzJ Abteilung, unterstützt durch eine Sturmgeschützabteilung, ihre Stellung im Mittelabschnitt des Hauptangriffs zu halten. Die Division "Das Reich" wurde südlich der Eisenbahnlinie aufgeklärt - mit ihrem Eingreifen muss aufgrund der entstandenen Situation gerechnet werden. Im Sektor der Italiener gelingt es die Celere Division zu werfen und eine kleine Lücke in die italienische Front an der Borovichi-Brücke zu reissen. Gelb gestrichelt die Front zu Rundenanfang:

Moskau Front (Jupiter Mitte)
Hier geht unsere Offensive unvermindert weiter. Pio hat inzwischen alles noch mehr "verbaut", der Deutsche steht sehr tief und wir fressen uns voran. Bei dieser Vormarschgeschwindigkeit, angenommen sie bliebe konstant, würden wir den Stadtrand Moskaus zu Ende des deutschen Schocks erreichen, keine besonders guten Aussichten. Das hängt natürlich davon ab wieviele Verluste Pio hinnehmen will und ob wir das "Tempo" halten können. 3 Infanterie-Regimenter und 2 Panzergenadier-Regimenter wurden vernichtet. IL-2 Geschwader gehen hier gegen die deutsche Artillerie vor, Erfolg mässig bzw. teilweise unbekannt (ob ausgegraben oder nicht). Bei Kimriy gelingt es überraschend die Front der dt. 75. Inf.Div. zu durchbrechen und deren Hauptquartier zu überrennen. Schade nur dass in diesem Bereich unsere Versorgung schlecht ist.

Yegoryevsk - Ryazan (Jupiter Süd)
Vor Yegoryevsk greift jetzt das frisch aus dem Süden eingetroffene 4. Garde-Mech Korps an und kann sogleich zwei deutsche Infanterie-Regimenter vernichten. Weiter südlich vor Ryazan können wir die 18. Panzerdivision mit der der Feind zum Gegenangriff angetreten war schwer dezimieren und verlorenen Raum zurückgewinnen, stehen allerdings sehr wackelig da. Südöstlich Ryazan fahren wir mit Tank-Brigaden Abnutzungsangriffe auf den Gegner während sich im Hinterland die 30. Armee sammelt und Eisenbahntrupps herangezogen werden.

Unterer Don-Bogen (Rostov)
Hier sind wir jetzt endlich auf breiter Front auf den Gegner aufgeschlossen. Die 3. Garde-Armee kann die Don-Brücke bei Belava Kalitva nehmen, südlich davon greifen wir über den Don zurückweichende deutsche Truppen an, werden aber abgewiesen. Die Aufklärung kann insgesamt 5 gegnerische Panzersivisionen und die Grossdeutschland-Division ausmachen. Das ist auch mit 80% Schock kein Pappenstiel. Man wird hier bis auf weiteres nicht mit Operationen grösseren Ausmasses unsererseits rechnen können. Es stellt sich auch die Frage ob wir eines oder mehr der drei Garde Tank Korps die im Hinterland stationiert sind (1., 2. und ein weiteres am Sal Fluss, direkt südlich des Kartenausschnitts) abziehen sollen/können oder nicht.

Wolchow Front
Ein kurzer Blick hierhin, denn es ist gelungen einen BRückenkopf zu errrichten (wenn auch nur vorübergehend) und weiter südlich auf die Eisenbahnlinie Chudovo - Bologoe vorzurücken.

Luftlage
183 eigene Verluste zu 133 gegnerischen. Ausserdem kann die VVS die Vernichtung einer feindliche StuKa Gruppe (Ju-87) der SKG 77 bekanntgeben!

