Woche 74 – 07.02. bis 13.02.1941
++ Schlacht um Libyen ++
Die Schlacht um Libyen nimmt nun Fahrt auf. Die Briten nehmen Msus ein. Die Italiener haben inzwischen aber mehr als 30 Divisionen versammelt und halten natürlich sofort gegen.
Auf deutscher Seite geht mit der Aufstellung des JG 7 die Aufrüstung weiter voran. Auch das JG 7 geht zum VIII. Fliegerkorps in den Raum Kassel.
Die deutschen Kampfflieger im Mittelmeer werden auch wieder aktiv. Zum Einen wird ein britischer Schlachtschiffverband vor Alexandria angegriffen der in der Nacht zuvor eine italienische Transportergruppe massakriert hat.
Zum Anderen werden auch die Italiener bei Msus unterstützt, bzw. die dort inzwischen zurückgeworfenen Briten nun beim Abzug weiter attackiert.
Vor Alexandria kann das britische Schlachtschiff „Queen Elizabeth“ übrigens schwer getroffen werden und dürfte somit für längere Zeit außer Gefecht gesetzt sein.
Auch im Westraum gibt es mal wieder „Luftaction“. Eine australische Bombergruppe kann bei Cholet dabei ordentlich zerrupft werden.
Der nächste Tag beginnt mit einer Überraschung. Die Briten haben die schwer angeschlagene „Queen Elizabeth“ nicht nach Alexandria zurückgezogen und bekommen dafür jetzt die Quittung. Auch zu Lande hat man britischerseits wohl nicht mitbekommen, dass sich die Italiener massiv verstärkt haben. So werden die britischen Truppen die immer noch vereinzelt versuchen Msus zu halten alle nacheinander zurückgeworfen.
Die britische 47. Division wird bei Msus zerschlagen.
Die Royal Navy nimmt die Gefahr durch die deutschen Kampfflieger offenbar nicht richtig ernst. Nach der „Queen Elizabeth“ wird nun deren Schwesterschiff, die „Barham“, aufs Korn genommen.
Und so dürfte auch „HMS Barham“ das Schicksal ihrer Schwester teilen.
An Land werden die Italiener jetzt auch offensiv und greifen Richtung Mechili an. Weiter im Süden musste man dagegen Al Jaghbub an die Briten abgeben.
Italienisch-Ostafrika dürfte ebenfalls in kürze vollständig von den Westalliierten besetzt sein.
Zum Ende der Woche haben die Italiener dann aber Msus zurück erobert.
Die Schiffsverlustbilanz zeigt das Ergebnis der heftigsten See- bzw. Seeluftgefechte seit Beginn des Krieges überhaupt. Auf britischer Seite die Schlachtschiffe „Queen Elizabeth“ und „ Barham“, der schwere Kreuzer „Sussex“ sowie 1 Zerstörer. Auf italienischer Seite die Kreuzer „Gorizia“ und „Bartolomeo Colleoni“, 1 Zerstörer und 5 Truppentransporter. Insgesamt aber ein Vorteil für die Achse.
