Eure Eindrücke

Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Dann kann ich ja beruhigt sein und gemütlich auf einen neuen Rechner sparen...*seufz*

herzliche grüsse

Hohenlohe... :ritter: :)
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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Beitrag von Bushi »

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Bushi
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Schaut man sich die Achievements an, merkt man recht schnell, dass Paradox offenbar eine WWII Sandbox erschaffen wollte und weniger eine historische Simulation. Ein Schritt, den wir bedauern.
"Leisten wir uns den Luxus einer eigenen Meinung."

Beitrag von Zero »

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Zero
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Hab mir ein paar Mods runtergeladen, dass man Divisionen und Grenzen auf der Karte besser erkennen kann und dann mal Spanien gespielt als Republikaner. Das hat richtig Spaß gemacht, weils halt auch nicht so komplett ausartet mit Truppenmassen. :)

Als Ergebnis ist sogar ein Level 7 General rausgesprungen mit 3 Spezialfähigkeiten: Hügelkämpfer, Waldkämpfer und Schlitzohr.

Beitrag von X_MasterDave_X »

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X_MasterDave_X
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Also ich hatte jetzt nur bedingt Zeit zu spielen und zu testen, obwohl 70 Stunden sind es laut Steam auch schon wieder, und ich kann kein so negatives Resumee geben. Ich habe zwar erst das Tutorial als Italiener bis 1942 durchgespielt. Da war ich flugzeugtechnisch ziemlich am Boden, weil ich natürlich bei meinem ersten Spiel noch nicht wusste daß man Flugzeuge massenproduzieren muß in HoI4. Unter 3-4000 Jägern hat man als Achse schlechte Karten. Danach habe ich ein Deutschland Spiel begonnen und nun bis Ende 1939 heute gespielt, Polen souverän an die Wand gequetscht.

Nun zu den Erfahrungen und Vergleichen HoI4 zu HoI3:

Ganz ehrlich, HoI3 war eine totale Katastrophe zum Start. Halbwegs spielbar erst 1-2 Addon später, eigentlich so richtig erst mit Motherland.

HoI4 ist da bei weitem nicht so übel. Ja, aktuell gibt es 2 schwerwiegendere Probleme, aber die sollten leicht eingrenzbar sein. Wenn ich mir die Liste vom werten Tomasius ansehe:
- Die Deutschland-KI die alles was nicht bei 3 auf den Bäumen ist den Krieg erklärt.
- Luftkämpfe bei denen sich gigantische Luftwaffen innerhalb von 2-3 Wochen auslöschen. Überhaupt zwingt einem das Luftkampfsystem eine für Deutschland 1939 kaum vorstellbare Luftwaffe aufzubauen, sonst liegt die deutsche Industrie nach 3 Monaten Krieg in Trümmern, was zu Lasten der See- und Landrüstung geht.
- Das Schiffe in Häfen trotz Flak und gewaltigen Luftschutz durch leichte und schwere Jäger innerhalb sehr kurzer Zeit durch Marinebomber ausgelöscht werden.

Jeder dieser 3 Gründe reicht aus dieses Spiel für unspielbar zu halten.
..sind das eigentlich nur 2 größere Bugs:

a) Die Deutschland KI ist aktuell durchaus etwas "trigger-happy". Sprich sie erklärt alle 3 Wochen jemand den Krieg. Damit schaufelt sie sich natürlich schnell ihr eigenes Grab...ganz klar. Und versaut jedem Spieler die History-Show, wenn man ein anderes Land als Deutschland spielt. Aber das Problem ist bei Paradox bekannt, und ich hoffe sie fixen das mit 1.1 bis Ende Juni.

b) Alle übrigen Probleme hängen mit den übersteuerten Flugzeug-Angriffswerten zusammen. Damit schlachten sich die Luftflotten innerhalb kürzester Zeit in der Luft ab. Wer mehr Flugzeuge hat, gewinnt aktuell....ganz einfache Rechnung. Kann man aktuell gegensteuern indem man mehr Flugzeuge baut als der Gegener. Gleichzeitig sind die Flugzeuge vs Schiffe natürlich auch zu stark, weil sie die ebenfalls abschlachten. Am schlimmsten in den Häfen. Aber dis ist ebenfalls nur 1 Bug, und eigentlich sogar ein relativ leicht fixbarer, lässt sich womöglich sogar leicht rausmodden. CHefprogrammierer Podcat hats auch schon zugegeben und er wills mit 1.1 ebenfalls fixen.

Also zum Thema "Unspielbarkeit", die sollte für alle anderen Nationen außer Deutschland in 1-2 Wochen behoben sein. Beta 1.1 ist wohl schon in 1 Woche da, mit etwas Glück, dann kann mans selbst ausprobieren.

Wer HoI4 schon jetzt genießen will, dem sei Deutschland (was sonst) angeraten. Damit spielt es sich eigentlich sehr gut. Den Trigger-Happy Bug umgeht man dadurch elegant, und wenn man relativ schnell 1 volle 15er Fabriklinie Jäger, und danach schwere Jäger baut, dann hat man zu Kriegsbeginn auch genügend, umd die Franzosen und Briten in Schach zu halten. Aktuell könnte es mit diesem Blutschlachten-Luftbug sogar fast zu einfach werden, weil wenn man mal die Luftherrschaft errungen hat, kann einem die KI die auch nicht mehr so leicht abnehmen, weil sie ja auch nur im Schneckentempo neue Jäger nachbauen kann. Damit bleibt man dauerhaft der König der Lüfte. Aber wie gesagt das wird wohl schon in 1-2 Wochen gefixt. Dann werden die Gefechte wohl weit unblutiger, und man hat jahrelang ein Gleichgewicht in den Lüften....ob das nun viel besser ist...wer weiß. Realistischer, vermutlich.

DIe Seeschlachten selbst sind aktuell in HoI4 schon mit 1.0 besser als sie in HoI3 je waren. Es war damals fast unmöglich Schlachtschiffe in Seeschlachten zum absaufen zu bringen. Die konnten immer rechtzeitig fliehen, und sich wieder reparieren und von neuen angreifen. Ein Bug den ich jahrelang gemeldet hatte (hatte mir die Versenkungsstatistiken angesehen) und der nie richtig gefixt wurde. Zumindest mit Motherland, DLC4 habe ich nie richtig gespielt. In HoI4 sind deine Großpötte oder die des Gegeners (wie in der Realität) schnell am Grund des Meeres. Jetzt muß man in Norwegen höllisch aufpassen um seine kleine Kriegsmarine halbwegs unbeschadet durchzubringen. Mit Italien hatte ich einige sehr genial Seegefechte....Seeschlachten die endlich mal ihren Namen wert waren. Auch die Gefechte mit Trägern waren zu See genial...die Träger verteidigten Ihre Flotten sehr gut, selbst im Hafen konnte ein Träger die Navy-Bomber der Briten lange gut abwehren. Hätte ich Jägertechnisch nicht total versagt hätte meine Flotte länger als bis Mitte 1942 überlebt.


Der Schlachtplaner ist gewöhnungsbedürftig, zugegeben. Ich habe mir dazu das 1939er Szenario öfters angesehen und versucht mit Deutschland den Polenfeldzug zu machen. War anfangs ne Katastrophe. Je mehr ich feintunen wollte, umso schlimmer wurde es. Im aktuellen Spiel habe ich es perfekt lösen können. Statt (wie historisch) 5-6 Armeen extra aufzustellen und jeder 2-3 Befehlsschlangen für die Zukunft zu geben, habe ich nun nur noch 3 Armeen in Polen, die ich der KI übergebe:

2 Armeen ist Ostpreußen. Die erste in den beiden Provinzen nahe Danzig, die mehr halten als angreifen sollen. Dann kommt eine von mir höchstpersönlich direkt gesteuerte Panzerarmee die durch die Provinz vor den Wäldern nach Süden stößt und sich in 2 Richtungen teilt, um sich mit einer anderen Panzerarmee aus Westpreussen zu treffen, und die andere Hälfte marschiert Richtung Warschau. Dann noch die 2. Armee die östlich der Panzerarmee versucht sich langsam durch die Wälder Richtung Süden zu kämpfen.

Und dann 1 (in Worten EINE) Armee die den ganzen Grenzverlauf im Westen zu Polen bekommt. Und natürlich auch dort noch weitere 2-3 Panzerarmeen etwas verteilt die wiederum von mir persönlich gesteuern werden. Außerdem noch ein Gebirgsjägerkorps daß ich auch selbst steuere um den gebirgigen Süden Polens zu besteigen.

Alle KI-Armeen sind reine Infanterie-Armeen. Die Panzer und ein paar Kavallerien/motorisierte Divisionen sind Koprsweise in meiner Hand.

Damit war es schon fast zu leicht. Der Trick war, den 2-3 KI-Inf-Armeen nur EINEN Befehlspfeil zu geben.....und der deutete meist bis an die polnisch-russische Grenze. Fährt man mit der Maus über die Planungs-Pfeile, sieht man schön wie die KI plant sich langsam von Westen nach Osten den Weg freikämpft. Wenn man dann mit seinen Panzern dafür sorgt daß größere Kessel entstehen erwürgen die eigenen KI-Infanteristen den Rest der gegnerischen Mannschaft in den Kesseln, und schieben den Rest immer weiter nach Osten. :D

Ein paar weitere Kleinigkeiten die man beachten sollte: Die KI tut sich noch schwer mit den Kesseln, weil sie die Truppen an der Front gerne mal wieder zurück in die Kessel schickt um diese anzugreifen, während rückwärtige Truppen aus der Kesselumzingelung manchmal wieder vor an die Front wollen. Das muß man als Obermacker natürlich unterbinden. Dazu markiere ich per Lasso Funktion die Divisionen die um die Kessel rumstehen, löse sie aus der Hauptmacht, teile sie einem neuen General zu. Dann gebe ich Ihnen als neuen Frontverlauf den Kessel, das Spiel erkennt exakt die Kesselform und passt die Frontlinie dem an. Dann geb ich dieser neuen Armee manuell Befehle die Kessel von allen Seiten anzugreifen. Damit beschäftigen sich die Kesselmeister mit den Kesseln und die Frontsoldaten drücken weiter Richtung Osten (oder später eben Richtung Westen in Frankreich). Sind die Kessel dann aufgelöst, übergebe ich die Kesselarmee wieder der Hauptstreitmacht. Die KI lässt die Truppen schnell nachfolgen.

(Aktuell könnte es da noch einen weiteren Bug geben, daß die KI gerne per strategischer Verlegung agiert...was bei weiten Entfernungen durchaus Sinn machen könnte, aber dann stehen sie nahe der Front ohne Org. Das lässt sich unterbinden indem man der Kesselarmee manuell den Befehl zum Aufschließen mit der Maus zur Frontlinie gibt, und sie erst dort wieder der Hauptarmee eingliedert.)

Wie gesagt, damit kann ich nun relativ übersichtlich größere Gefechte durchspielen. Macht irgendwie sogar mehr Spaß als in HoI3, wo man sich um jede kleie Fitzel-Einheit kümmern musste. Sicherlich ist das jetzt nun weit weniger effizient, aber was solls, damit gibt man der KI auch wieder etwas bessere Karten in die Hand, denn die wird ja von der selben Mathematik gesteuert. ;) Und mit der Kontrolle der Panzer, Gebirgsjäger, Fallschirmjäger etc ist man immer noch gut gefordert. Durch das aufteilen meiner Panzerkorps und das Einkesseln sind die Panzer natürlich auch öfters durcheinander geraten. Aber da man die Armeen/Korps nun farblich schön markieren kann, sieht man schnell wenn was durcheinander ist, und teilt dann mit nur einem Mausklick eben mal eine Panzerdivision einem anderen Korps zu.

Das neue System benötigt eine Einarbeitungsphase....aber jetzt komme ich relativ gut damit zu recht. Und ich geniesse es daß ich nun für den Polenfeldzug nicht mehr einen Abend brauche, sondern das locker in 20-30 Minuten durchspiele. So werde ich wohl endlich auch mal bis zum Ende durchspielen in ein paar Tagen, statt in Monaten....was oft dazu führte daß ich Partien schlicht nicht bis zu Ende spielte, und Monate später wieder eine neue Partie begann.


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Also wer mit dem Gedanken spielt HoI4 zu kaufen, ich kanns empfehlen. Das HoI Feeling war sofort wieder da. Das Produktionssystem ist schlichtweg genial. Naja, die haben es ja fast zu 100% von meiner Idee übernommen, die ich schon vor Jahren hier im Forum und später auch im Paradox Forum mehrfach beschrieben hatte. Die IDee echte Panzer und Flugzeuge, ebenso wie bei den Einzelschiffen im Spiel zu haben ist eben wesentlich plastischer, als diese je 100 Stärkepunkte pro Kampfeinheit. Allerdings haben sie einen der Gründe warum ich das System wollte, vergessen mit einzubauen: Die Info-Bildschirme nach der Schlacht, die damals nur immer angaben wieviele Soldaten gestorben sind, und mit meinem System eben dann Sachen hätten ansagen können wie: "Luftschlacht über London, 235 Me-109 sowie 42 He-111 verloren. Der Gegner verlor 122 Spitfire und 48 Hurricanes." Oder eben in Landschlachten. "462 Panther und 62 Tiger Panzer Verluste, sowie 42.433 Tote und 68.655 Verwundete zu beklagen, der Gegner verlor 672 T-34 Panzer sowie 126.000 Mann"
---Oh Mann, da haben Sie endlich das System übernommen das ich mir seit HoI2 gewünscht habe, und dann nutzen sie den größten Vorteil davon nicht aus: Die genialen Verlustberichte zu zeigen. -- Ich hoffe das wird noch nachgereicht in einen der 224 DLCs die noch kommen werden. ;) (Ich hatte sogar noch die zusätzliche Idee, das man zb die Tiger-Panzer Fabriken auf der Landkarte sehen könnte, und damit gezielt mit allierten Bombern versuchen könnte, diese platt zu machen. Aktuell hat man zwar 1-15 Fabriken pro Bauschleife die irgendetwas bauen können, aber man weiß nicht auf der Landkarte wo das wäre/ist. Vielleicht wirds noch per DLC nachgeliefert. Würde das Spiel natürlich schwerer machen, wenn die KI gezielt deinen Jagdflugzeug-Fabrikhallen angreift.)

Das Produzieren jedes einzelnen Fahrzeugs/Flugzeuges oder sogar jedes einzelnen Geschützes ist aber Supergenial!!! Da kommt echt Feeling auf. Auch das Rohstoff-System finde ich gelungen, auch wenn es nicht hyperrealistisch ist. Man kann eben jetzt nicht mehr vor dem Krieg Rohstofflager ansammeln die sich bis zum Mond stapeln. War in HoI1-3 einfach immer zu leicht. Ich hatte als Deutscher regelmäßig genug Ressourcen bis ich das Spiel gewonnen hatte. Im historischen Krieg konnte Deutschland auch nicht mehr als ein paar Wochen/Monate auf Vorrat Ressourcen anlegen. War schlicht zu teuer/technisch unmöglich. Folglich ist das jetzige System weit realistischer und auch weit fordender. Volle Empfehlung meinerseits. :top:

Gewöhnungsbedürftig ist natürlich auch das Diplosystem. War am 1. September 1939 echt platt als Deutscher, daß es keinen automatischen Kriegsstart per Event mehr gab, und zusätzlich konnte man auch den Krieg nicht mehr direkt erklären an Polen. (Geht zwar irgendwie doch so EU4-like, wo man aber dann Provinzen fordern muss....hallo gehts noch, ich will alles von den Polen....naja zumindest bis Brest-Litowsk. ;) ) Dafür sind eben nun die nationalen Fokusse nötig, die an sich wiederum sehr genial gelöst sind. Die sind nun mehr oder wenige die festen Schienen in der Sandbox, sofern man sie denn nutzen will. Man wird weder gezwungen welchen Weg man im Fokusplan nimmt, noch ob man überhaupt nationale Fokusse wählen will, oder den einen Politik Punkt nicht lieber für was anderes sammelt. -- Nunja, mein Polen-Feldzug ging also erst Anfang November los, als der Fokus durch war. :o Hab wieder was gelernt fürs nächste Spiel.





Also lange Rede, kurzer Sinn: Wer HoI mag, der sollte auch mit HoI4 glücklich werden können. Sogar jetzt schon, vor 1.1 Release, sofern man Deutschland spielt.....und seien wir ehrlich, viele Regenten hier, haben wahrscheinlich kaum je ein anderes Land gesteuert. ;)

Perfekt wird das Spiel mit 1.1 sicherlich auch nicht....Bugs gibts noch zuhauf. Aber ob das echte Gamebreaker sind, wie aktuell der Trigger-Happy Deutschland Bug?...Hmm..eher nicht.
Wie gesagt, mit den Flugzeugen komme ich nun auch halbwegs zurecht, nachdem ich von 1936-1939 nun 3500 Stück davon gebaut habe. Ich konnte trotzdem 150 Inf-Divisionen bauen, und 16 Panzerdivisionen, weit mehr als Deutschland historisch hatte damals. Nur meine Schiffsentwicklung liegt weit zurück, habe neben den Startschiffen und den 1936 in Bau befindlichen nur die Gneisennau gebaut (auch ein Bug, das erste Schiff der Scharnhorst Klasse sollte wohl eher die Scharnhorst sein...lol) Aber dazu fehlten mir ehrlich gesagt auch die Schiffswerften, und die wollte ich zulasten der Militär- und Zivilfabriken nicht bauen. Was solls dafür habe ich nun 32 Typ-2 U-Boote. Mal sehen was Dönitz damit im Atlantik 1939 reissen kann. :D


P.S.: Ich weiß, wieder mal viel zu viel geschrieben. ;)

Beitrag von Zero »

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Zero
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Man kann auch einen Kriegsgrund fingieren und erstmal nur eine Provinz verlangen. Wenn der Gegner kapituliert verlangt man einfach trotzdem alles. Das klappt auch. Hab ich heute mit dem Portugiesen so gemacht.

Beitrag von X_MasterDave_X »

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AH, dachte ich mir fast,d aß das auch klappt. Ich habe nur nicht verstanden was man dafür "bezahlen" müsste. Da stand was von: "Das kostet soundsoviele Politik-Punkte für soundsoviele Tage". WOmöglich kostet da ein Kriegsbeginn also schnell mal 100-200 Politik-Punkte. Die investiere ich dann lieber in einem neuen Minister. Oder im Umsatteln bei der Forschung auf eine neue Firma. Damit meine Jäger auch von Messerschmitt (inklusive deren Vorteile) gebaut werden, und die Bomber/Stuka eben von Junkers. Als Deutscher kann man seine Politik-Punkte auch nachdem alles aufgestellt ist, immer noch gut verwenden. So viele Möglichkeiten des Feintunings. Habe mich so geärgert als ich mein Schlachtschiff von der "falschen" Werft erforschen ließ. :mad: Für das bißchen bessere Sichtlinie haben sie jetzt miesere Kanonen. Pfui aber auch!!! :rot: Wenn ich je Flugzeugträger bauen werden, dann lasse ich die sicherlich von der Werft erforschen die die Deckpanzerung um 50% erhöhen, und auch noch die Anzahl der Flugzeuge auf dem Deck maximiert. -- Echt nettes kleines Mini-Spiel, das ich erst im Deutschland-Spiel entdeckt habe. Von der Entwicklung der Spezialisierungen gar nicht zu sprechen, wenn man endlich mehr Kriegserfahrung hat, und eine echte Me-109 E (wie Emil) (BF-109E für die Historiker unter uns ;) ) bauen kann. Und da wundern sich die Deutschland Spieler warum Ihre Me-109 Schwärme fallen wie die Fliegen....lol, sind ja alles Me-109 A Modelle (also das 1936er Me-109 Prototypen-Modell).

Wer die Überlebens- und Luftkampffähigkeit seiner Jäger maximieren will, dem seinen bei den Kleinst-Jägern bessere Motoren empfohlen, die erhöhen die Geschwindigkeit und Wendigkeit der Maschinen, was bei den Kampfwertberechnungen immense Vorteile bringt. Und auch erklärt warum die Stukas in HoI4 ebenso leicht die Opfer von Jägern werden wie in echt damals. Dafür sind die Taktischen Bomber, und erst recht die Strategischen Bomber sehr resistent im Spiel, und schiessen dir schnell deine Einmann-Jäger ab. Da sind Verlustraten von 2:1 oder gar 3:1 schnell drinn. Wohl dem, schwere Jäger (wie die deutsche Me-110) hat, am besten noch modifiziert. Der ideale Bomber-Crasher braucht allerdings eher einen Boost bei der Bewaffnung, statt einem besseren Motor.

Achja, und wer die Flugzeuge Verbessert, sollte darauf achten daß damit die "Zuverlassigkeit" nicht zuweit sinkt. Am besten über 80% bleiben....sonst fallen die eigenen Maschinen durch Unfälle aus. Da wundert man sich dann, warum in den Statistiken so viele eigene Verluste an Flugzeugen sind, und dabei sind da etliche Unfälle ebenso enthalten, die durchaus der schlechten Zuverlässigkeit der neuen Maschinen geschuldet sein kann. Wenn man dann auch noch seine Jäger Tag und Nacht fliegen lässt, und 4x so viele in die Luft bekommt wie der Gegner, mögen die Verluste am Ende genauso hoch wie bei ihm sein, wobei der Großteil nicht abgeschossen wurde, sondern beim nächtlichen Landeversuch gegen den Baum geknallt ist. Und bei 4x mehr Jägern in der Luft hat man eben auch 4x so viele Unfälle, die bei Maschinen unter 80% Zuverlässigkeit sogar exorbitant steigen können.

In dem Spiel kann man noch so viel lernen, das Lesen im Paradox-Forum ist echt lehrreich. :)

Beitrag von H34DHUN73R »

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Wir schließen Uns Eurem Statement weitestgehend an, werter Master Dave :)
Trotz aller Schwächen hat HOI4 für Uns jedenfalls erneut Suchtfaktor.

Hinsichtlich der Luftwaffe waren Wir ebenfalls genervt, bis Uns der Tipp des werten AG Wittmann zu dem Wert der zweimotorigen Zerstörer entschieden weiter half.
Wenn man die Jäger nur für Luftüberlegenheit einsetzt und den Zerstörern das Abfangen überlässt, braucht man keine gigantische Anzahl von Flugzeugen.

Ein weiterer Nerv-Faktor, der bislang nicht groß erwähnt wurde: die Gegner setzen den Kampf i.d.R. endlos lange fort, insbesondere die Russen.
Da muss man bis weit nach Sibirien und Asien vorstoßen, bis endlich Ruhe ist.
Geht allerdings dank Schlachtplaner auch relativ aufwandsarm.
Interessante Ausnahme ist Frankreich, das scheinbar gerne kurz nach dem Fall von Paris kapituliert, wobei im Wesentlichen nur Nordost-Frankreich besetzt ist.

Überraschendweise scheinen auch die Briten in HOI4 die Weisheit einer Kapitulation entdeckt zu haben - man muss ihnen wohl nicht mehr jeden Flecken Erde entreissen,
bis sie endlich aufgeben.
Haben bisher aber nur einmal einen Seelöwen zu Wasser gelassen, kann also auch an anderen globalen Faktoren gelegen haben.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Beitrag von Bigfish »

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Das neue System benötigt eine Einarbeitungsphase....aber jetzt komme ich relativ gut damit zu recht. Und ich geniesse es daß ich nun für den Polenfeldzug nicht mehr einen Abend brauche, sondern das locker in 20-30 Minuten durchspiele. So werde ich wohl endlich auch mal bis zum Ende durchspielen in ein paar Tagen, statt in Monaten....was oft dazu führte daß ich Partien schlicht nicht bis zu Ende spielte, und Monate später wieder eine neue Partie begann.

Aber das ist es ja, was für viele ein Gamebreaker ist - das ist Casual Gaming - jeder der wirkliche Grand Strategy will, wo man eben Monate benötigt - wird hier nicht (mehr) bedient...

Beitrag von Hjalfnar »

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Jupp, Wir müssen dem werten Bigfish da zu einem gewissen Grade zustimmen. Für Uns ist jetzt schon quasi die Luft raus, nur (kleine) MPs halten Uns noch halbwegs drin, aber auch nicht wirklich, da außer dem DR nichts wirklich Spaß macht. Wenn die Fokusbäume für Rumänien (ganz wichtig!), Finnland und die beiden Chinas eingebaut sind, dann wirds etwas interessanter. Und dieser Mist mit den Luftwaffenverlusten und den Marineangriffen gefixt ist, so kann man Italien ja quasi gar nicht spielen!

Größtes Manko für Uns ist aber das Nachschubmodell. So buggy das von HoI3 war, es war um Längen realistischer als dieses. Gezielte Bombenangriffe auf die (ENDLICH VORHANDENEN) Synthetisierungswerke? Wozu? Flugzeuge und Panzer fahren ja auch ohne Sprit! Ploesti in Grund und Boden bomben? Warum denn? So ein Blödsinn. Das Potentiall für ein gutes Spiel ist da, aber so vieles fehlt oder wurde glatt falsch gemacht. Wir sind ehrlich sehr sehr enttäuscht. Über ein Jahr zusätzliche Zeit, und das ist was rauskommt? Meh.

Beitrag von Zero »

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Hjalfnar hat geschrieben:Über ein Jahr zusätzliche Zeit, und das ist was rauskommt? Meh.
Das frag ich mich auch, was sie in diesem Jahr gemacht haben. Wenn das Spiel mit viel Getöse um ein ganzes Jahr verschoben wird, erwartet man halt irgendwie schon, dass das vor Release mal einer gespielt hat. Die Streams waren (fast) immer MP, jetzt weiß man warum.

Beitrag von Ryo »

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Ich bin liebend gerne ein "Casual Gamer" wenn ich dann nicht so einen übertriebenen Blödsinn wie aus Hoi3 habe mit der völlig unnötig übertriebenen Armee Zusammenstellung wo die Ordnung auch nur bis zum Kriegsbeginn hielt.
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Beitrag von Eisscrat »

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Wiso sollte die Ordnung nur bis zum Kriegsbeginn halten? Bei mir waren die KorpsHQs ebenfalls Kampfdivisionen und gingen mit an die Front und Armee und Heeresgruppe hinterher.
Über den Nutzen der Struktur in Hoi3 kann man sicher streiten aber mir hat es gefallen wenn das schwere SS Panzerkorps in die Offensive gegangen ist.
In Hoi 3 geht es ja darum sein Militär aufzubauen und dann möglichst geschickt den Gegner durch überlegene Waffen und Taktik zu besiegen. Das ist in Hoi4 schlicht nicht mehr möglich. Die Übersicht an der Front ist einfach nicht vorhanden und durch den 50% oder gar 80% Planungsbonus ist man quasi gezwungen die KI seine Einheiten verheizen zu lassen da sie jegliche Geländebegebenheiten ignoriert.
Finde die Entwicklung die HOI4 hier macht nicht gut.
Das bauen der Panzer, Waffen und Flugzeuge vor dem Krieg gefällt mir aber sehr. Da kann man sich wieder perfektionistisch austoben. Daher ist es echt seltsam das dann der Kampf so verstümmelt wird.

Beitrag von Ryo »

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Wenn dieses Gewusel, wo die richtigen Divisionen bei den richtigen HQs bleiben müssen wegen der Reichweite, Ordentlich und übersichtlich ist dann.. keine Ahnung. Ich verstehe aber Leute sowieso nicht die wirklich Spaß am dritten Teil hatten. Ich frag mich dann schon scherzhaft ob diese Leute auch Spaß an einer Steuererklärung haben. :D
Es ist jetzt ein Mittelweg zwischen Teil 2 und 3 und Gott- das ist auch Gut so. Übrigens ist man nicht gezwungen die Pläne zu nutzen. In einen ersten Test Krieg im MP, wo ich dabei war, war es weder nötig noch sinnvoll zwingend alles der KI zu übergeben.

Und mir gefällt es übrigens wenn ich 4 Armeen aufstelle, 4 Anweisungen gebe und Polen nach 18 Tagen weg ist- für mich deutlich befriedigender als großer Führer als das Korps in HQ Y wo ich erstmal den Passierschein A38 für Polen suchen muss.... (und wenn die KI es nicht mit Polen schafft? ich hätte die gesamte Generalität erschießen lassen sollen-wie Stalin!)
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Beitrag von X_MasterDave_X »

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Bigfish hat geschrieben:Aber das ist es ja, was für viele ein Gamebreaker ist - das ist Casual Gaming - jeder der wirkliche Grand Strategy will, wo man eben Monate benötigt - wird hier nicht (mehr) bedient...
Aber es zwingt euch doch niemand alles, wie gewohnt, händisch zu erledigen. Wer will kann das immer noch tun. So stark finde ich jetzt diesen Planungsbonus auch nicht. Und wen es dennoch ärgert, bin sicher das kann man lrausmodden, so daß niemand mehr einen Planungsbonus erhält, auch die KI nicht. Vielleicht gibts schon bald Mods dazu. Ehrlich gesagt habe ich auch ohne den Bonus die meisten Feldzüge gewonnen.
Hjalfnar hat geschrieben:Größtes Manko für Uns ist aber das Nachschubmodell. So buggy das von HoI3 war, es war um Längen realistischer als dieses. Gezielte Bombenangriffe auf die (ENDLICH VORHANDENEN) Synthetisierungswerke? Wozu? Flugzeuge und Panzer fahren ja auch ohne Sprit! Ploesti in Grund und Boden bomben? Warum denn? So ein Blödsinn. Das Potentiall für ein gutes Spiel ist da, aber so vieles fehlt oder wurde glatt falsch gemacht. Wir sind ehrlich sehr sehr enttäuscht. Über ein Jahr zusätzliche Zeit, und das ist was rauskommt? Meh.
Naja, werter Hjalfnar, in HoI3 hatte ich so große Spritvorräte, die hättet ihr mir nie wegbomben können. Was war da bitte realistischer? Und wenn mir jetzt einer meine rumänischen Ölquellen bombardiert muß ich sie wieder erst reparieren lassen, oder ein Großteil meiner Produktion bricht total ein. Dann baue ich wochen- oder monatelang halt keine Flugzeuge/Panzer mehr. Ehrlich gesagt das tut mir auch sehr weh. Und Die flugzeuge/Schiffe etc fahren ja eigentlich nicht ohne Sprit, der wird nur schon bei der Produktion mit eingewebt. Das ist zwar unrealistisch, und auch gemein, wenn meine Bismarck auf der Jungfernfahrt schon hopps geht, und beim Bau eigentlich Sprit für mehrere Jahre im Schiff einzementiert wurden. Man sieht doch recht deutlich je spritfressender Einheiten sind (gerade Schiffe oder Bomber) umso mehr braucht man schon bei der Produktion. Eigentlich finde ich das einen sehr innovativen Weg. Letztendlich brauche ich ebenso wie in HoI3 alle Ressourcen, nur leider kann ich keine Reserven anlegen. Sobald etwas fehlt bricht die Produktion ein.

Also ich finde diese Designentscheidungen durchaus besser als die alten Modelle aus HoI1-3. IN noch keiner HoI-Partie vorher habe ich mir je ernsthaft überlegt Holland am Leben zu lassen. In HoI3 hätte ich vor dem Krieg alle leergekauft, und dann mit der "Hekta-Trillion" an Tonnen Sprit eben diese Länder überfallen. Wenn ich jetzt Holland überfalle ist der einzige "neutrale Reifenlieferant" nach Kriegsbeginn den Jorden hinabesegelt. Gut es gibt noch Siam, aber die brauchen Schiffe, die man mir ständig von der KI weg-versenkt. Und das bißchen das die haben ist nicht ansatzweise das was Holland bot. So eine Entscheidung musste ich zuvor nie machen. Ich frage mich jetzt schon wie ich die Flugzeug-Massen der Russen und später Amis je stoppen soll, ohne meine Dutch-Connection.

Beitrag von Zero »

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Das mit dem Sprit ist tatsächlich unglücklich. Das mit den anderen Rohstoffen für den Bau macht meiner Meinung nach Sinn, aber beim Öl hätte man einen anderen Weg gehen sollen.
Leider wird sich Paradox nicht beeinflussen lassen, das Thema wurde ja schon in zig Threads auf 1000enden Seiten in deren Forum diskutiert.

Bin auch großer Fan der Hydrierwerke was die Erzeugung des Öls anbelangt aber den Verbrauch hätte man schon abbilden müssen. Evtl. vereinfacht, wie z.B. 100 Flugzeuge brauchen, wenn sie auf einer Mission sind 1 Öl pro Tag oder so. Oder wenn man feiner skalieren will halt 0,01 Öl pro Flugzeug und Tag. Wenn kein Öl da ist, können sie nicht abheben. Panzer und LKW nicht mehr fahren und Schiffe kehren in ihre Basis zurück und können nicht mehr auslaufen.
Dann hat man immer noch keinen Vorrat im Spiel, sondern wie bei allen anderen Rohstoffen auch ein tägliches Saldo. So oder so ähnlich wäre schon realistischer gewesen und hätte mehr Tiefe gebracht und die Bombardierungen hätten mehr Sinn ergeben.

Hab mir dazu mal ein interssantes Buch in der Bib besorgt eben: Der synthetische Treibstoff 1933- 1945. Hier hab ich auch noch einen interessanten Aufsatz gefunden, der das Buch aus chemischer Sicht hinterfragt:
Schließlich war es technisch betrachtet unmöglich, die Versorgung der Luftwaffe über einen längeren Zeitraum, etwa bis zur Eroberung reichhaltiger natürlicher Erdölvorkommen, durch Bevorratung aufrecht zu erhalten. Die Ursache dafür ist, daß hochoktanige Benzine wegen ihres hohen Aromatengehaltes einer schnellen Harzbildung unterliegen. Hierdurch ergeben sich gleich zwei weitere Probleme. Einerseits verändert die Harzbildung die Eigenschaften der Treibstoffe, indem die Klopffestigkeit und damit die Oktanzahl herabgesetzt wird. Andererseits verursacht die Harzbildung erhebliche Betriebsprobleme in den Maschinen, z.B. weil vorhandenes Harz die Einspritzdüsen für den Treibstoff verklebt und dadurch das Ansaugsystem der Motoren beschädigt. (S. 20)
Das heißt eine Bevorratung a la HOI 1 - 3 war auf jeden Fall unsinnig.

Das ganze Thema Kolehydrierung ist extrem spannend. Schade, dass das im Chemie Unterricht damals in einem Nebensatz und im dazugehörigen Schulbuch mit einem Dreizeiler abgehandelt wurde

Beitrag von Mannix »

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Mannix
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Werter X_MasterDave_X
mir würde zu den zwei Bugs noch ein weiterer Einfallen.

Ich halte das Ausmaß an Seeinvasionen völlig überzogen. Jede Woche eine Invasion an allen Stellen ist doch ziemlich unrealistisch.
Ich hoffe das auch dieser Bug mit dem nächsten Patch etwas korrigiert wird.
Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt.
Dank an Marcel Reif für diese Erkenntnis.

Beitrag von Chromos »

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Chromos
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Aber, dass mit dem Sprit ist doch so gar nicht soo wichtig gewesen.
Wichtig war, das Ausgangsprodukt, Öl, zur Weiterverarbeitug zu haben.
Dann klappts auch mit der weiteren Versorgung. Und Öl lässt sich auch leicht lagern.

Und das Problem der HoI3 Lager hätte man auch einfach anders lösen können. Also Beschränkung der Kapazität je nach Größe der Raffinierien oder extra Lagergebäude.
Aber da haben sie es ja nicht einmal geschafft in den ganzen HoI3 Jahren eine simple Begrenzung zu definieren! Modder mussten sich da mit Events behelfen..

Das neue "Über-Arcade" Nachschub-Handel-Ressourcen System ist einfach ein Rückschritt.
Wie man das neue Ressourcensystem realistischer sehen kann, nur weil man nicht mehr gigantische Berge anhäufen kann, anstatt nun nur noch "Keine-Berge", erschließt sich mir jetzt auch nicht. Da wurde der "Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben". Wirklich besser wäre es doch gewesen -wie historisch geschehen- Lager zu haben die stärker begrenzt sind.. Und bei HoI3 war die Produktion beendet wenn man keine Rohstoffe hat, bei HoI4 kann man munter weiter machen und sich die Ressourcen "aus dem Fingern saugen".. Inwieweit das ein Fortschritt zur Realität sein soll?

Was mir halt auch aufstößt sind solche Design-Dinge wie das neue Produktion + Fliegersystem im Hinblick auf das alte System und den angeblichen Fokus auf "streamlined Design".
Denn so schön das neue Produktionssystem mit den Produktionsstraßen auch anmuten mag, es steht in seiner erhöhten Komplexität(!) doch dem Design-Fokus entgegen. Es ist de fakto umständlicher und unübersichtlicher(!) damit zu produzieren als in HoI3. Es ist nat. auch wesentlich detaillierter.
Streamlined hätte ich es so gefunden:
Man stellt sein Division zusmamen und wählt dann die gewünschten Divisionszahlen aus, dann stellt einem das Prg die geforderte Produktion vor und man kann das Ganze ggf anpassen. Neue Divisionen berücksichtigen das alte Material und ich kann ggf. die neue Produktion anpassen.
Jetzt muss man händisch zwischen den beiden Bereichen hin und her wechseln um zu gucken ob genügend Material produziert wird usw., vielleicht noch einmal zum Handel nachdem(!) ich die Produktion eingesetellt habe um zu schauen ob ich nun noch mehr Handel initieren muss, also ggf. neue zivile Ind. brauche um keine Produktionsmalus zu bekommen. Das ist ganz und gar nicht vereinfacht. Das ist Mikromanagement, und es erschließt sich mir auch nicht warum die "Mikro-Hasser" so etwas nicht bemängeln.. :D
Es ist auch wieder inkonsistent vom Gesamtdesgin.

Und dazu gesellt sich auch der neue Schlachtenplaner. Die alte OOB-Geschichte war doch zum Organisieren seiner Truppen super. Doof war doch nur, dass die KI nicht in der Lage war die Einheiten in Reichweite der jeweiligen Korps-HQ zu halten und es so oft ein "Kuddelmuddel" and der Front gab, wenn man denn die KI dafür benutzte. So ein "Kuddelmuddel" gibt es jetzt aber auch noch in HoI4! Nur ohne die Möglichkeit im kompletten manuellen Modus sich die Einheiten ordentlich zu organisieren. Denn manuell benutzt, war der OOB-Browser eine gute Hilfe. Ein klarer Rückschritt!
Ich möchte hier betonen, dass die KI weiterhin genauso schlecht bei der Front Organisation ist wie bei HOI3. Das Problem die Einheiten hin und her zu schieben, per Einsenbahntransport woanders hin zu beordern oder die Stärken des Gegners falsch einzuschätzen sind immens.
Bei HoI3 lag es zu einem Teil an den Einstellungen des Nachschubsystems, das habe ich durch modden klar sehen können. Doch das Nachschubsystem ist jetzt durch ein "Über-Arcade-Modus" ersetzt worden. Wir haben ja nicht einmal mehr das Problem, dass motorisierte Einheiten ggf. langsamer als INF sind wenn sie keinen Sprit mehr haben. Und der NS wird direkt zu den Einheiten gebeamt in den Regionen. Deswegen kann man nun auch nicht mehr lokale Versorgungsengpässe setzen, sondern nur noch in der ganzen Region.. Und trotzdem haben sie es geschafft die Einheitenbewegungen genauso schlecht (ich sehe es sogar schlechter als in einem gemoddeten HOI3, oder in dem man z. B. den Arcade-Modus für den NS einstellt) wie in HoI3 zu haben. Das heist, sie haben das alte System was in Bereichen besser war durch ein weniger komplexes ersetzt, was die gleichen schlechten Fähigkeiten aufweist! So etwas muss man erst einmal schaffen! Und da KI kein "Selling-point" ist wie sie es immer so schön sagen, wird das garantiert auch ein Stiefkind bleiben welches durch kostenpflichtige dlc "gepatcht" wird.
Zugute halten muss man hier, dass durch die dlc auch die "nicht-dlc-Käufer" durch freie patches bei Paradox profitieren!



Ich mag für einige "superkritsch" klingen, das ist vielleicht dem Umstand gewidmet, dass ich mich mit der Materie "etwas" vertieft auseinander gesetzt habe. Die meisten werden nach und nach schon merken wo es blöd läuft. Gerade die MP-Fans werden mit Sicherheit so manch eine "Hausregel" einführen. Die Mehrheit der "Gelegenheitsspieler" werden viele Dinge nicht einmal bemerken und sich ggf. nur wundern warum Ihre Flotte da im Hafen auf einmal verschwunden ist etc., wenn es dennoch Spaß macht, dann ist ja für diese alles gut. Es gibt halt Leute, die finden dass dann eben nicht gut und denen verdirbt es den Spielspaß wenn sie solche Fehler bemerken. Genauso wie es Leuten den Spielspaß nimmt wenn sie in Spielen irgendwann feststellen, dass die KI cheatet. Das sind generell eher weniger Leute und so gibt es häufig eben auch versch. Meinungen zum gleichen Thema.

So wie Master_Dave oben beim fehlenden Schlachten Report, denke ich mir halt oft: "Mann, warum das Feature X denn nun soo? Anders wäre es doch ohne mehr Arbeit näher and der Realität oder spannender/spaßiger". Warum denn jetzt wieder so eine neue "Fantasie-Geschichte" anstatt die alte zu fixen??
Und aktuell finde ich die negativen Kritikpunke weitaus mehr als die Positiven.
Und ich gebe ja auch Tips, wie man das neue HoI spielen kann, siehe oben oder z. B. bei dem HoI4-Bereich der "Zone".

Ich sehe es auch wie Mr.Rossi, nach ein paar DLC, wird auch HOI4 wieder mehr Leute zufrieden stellen. Es ist das "System Hoffnung auf einen nächsten Patch/dlc", der neue gute/gewünschte Features bringt und hoffentlich alte bugs behebt ohne zuviele neue aufzumachen. Ich kenne das nun seit HoI1, und war voller Hoffnung für HoI4. Allerdings was ich dann in der ersten Beta sah, hat mich dann schon "geschockt".
Und laut Johans Aussagen zu CK2 und EU4, wird HoI4 wohl das letzte HoI sein, genauso wie CK2/EU4 das letzte CK/EU sein werden. Denn diese werden/sollen durch dlc ewig "neu" gehalten werden. Ein "quasi-Abo-System" à la Paradox Interactive.
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Beitrag von Chromos »

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Ein weitere Designschwäche des neuen Handels-Produktions-Nachschubsystems..
https://forum.paradoxplaza.com/forum/in ... on.950027/
Es gibt quasi ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum. Die Länder bauen ziemlich viele Einheiten, denn sie brauchen diese ja nur noch produzieren und kein NS für diese mehr bereitstellen, was aber Produktionskapazitäten schnell binden würde wie in HoI3.
Noch dazu kann eben auch ohne genügend Ressourcen produziert werden, man hat dann lediglich einen Malus.
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Beitrag von X_MasterDave_X »

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Chromos hat geschrieben:Und laut Johans Aussagen zu CK2 und EU4, wird HoI4 wohl das letzte HoI sein, genauso wie CK2/EU4 das letzte CK/EU sein werden. Denn diese werden/sollen durch dlc ewig "neu" gehalten werden. Ein "quasi-Abo-System" à la Paradox Interactive.

Ob Paradox das durchhält? Irgendwann ist doch jede Engine mal veraltet. Das mag 4 Jahre halten, vielleicht 8, aber spätestens nach 12 Jahren sieht es aus, wie vom Krabbeltisch. Mag ja sein, daß Johann in 12 Jahren schon in Rente ist, aber irgendwer wird den Spielen schon den nächsten Teil widmen, solange das jemand kaufen will. Im schlimmsten Falle gibts einen HoI Reboot von einer Firma die die Lizenzrechte gekauft hat. ;)

Wie der werte Chromos schon gesagt hat, die Geschmäcker sind arg verschieden. Jedes HoI hatte seine Fans und seine Hater/Ignorierer. Ich mochte eigentlich alle 3 Teile, bin sogar mit jedem Teil wärmer geworden als mit dem Vorgänger. Aber vermutlich bin ich einfach nur einfacher zufrieden zu stellen als andere. :D Geht mir ja bei Civilization auch so. Da hat mir auch jeder Nachfolger besser gefallen als der Vorgänger. Naja gut, Civ4 war optisch zu Beginn etwas gewohnungsbedürftig, durch die neuartige und eher simple 3d Grafik.

Was mir jetzt schon besser gefällt an HoI4 als an allen Teilen davor, hat eigentlich weniger mit dem Spiel selbst, als vielmehr mit der Firmenpolitik von Paradox zu tun. Wo sie in HoI1 kaum was machten, gabs bei HoI2 schon das sehr gute Addon, bei HoI3 habs schon 3, oder waren es 4 Addons?. Und seit Ck2 un EU4 ist es ja schon üblich dass es 6-unendlich Addnons, neudeutsch DLCs geben wird. Von daher wird das Spiel sicher noch sehr viel komplexer werden als es in Vanilla ist. Von daher würde ich jetzt noch nicht zu traurig darüber sein, daß es keinen Treibstoff gibt, der sollte eigentlich recht einfach zu implementieren sein. Und wie man die Firma kennt....und wie es auch alle anderen (leider) machen, läßt man zu Beginn einige der guten Ideen, die die Jungs sicher hatten, einfach mal auf Eis liegen. Warum in Vanilla verkaufen, wenn man dafür den kaufanreiz für ein Addon rechtfertigen kann. Uns so wie die DLCs gestrickt sind, sind sie ja oft auch beliebig zusammenbaubar. Was du möchtest Sprit und ein paar Extramissionen. Na dann kauf dir doch dieses DLC hier. Was....dir geht das Divisionsverwaltungssystem von HoI3 ab, na dir kann mit dem nächsten Addon geholfen werden. Und so weiter und sofort. Müsste ich dafür jedes Mal 20€ abdrücken würde es mich vermutlich auch ärgern. Damit ist es mir relativ egal. So gesehen bin ich happy, denn eine meiner beiden Lieblingsspielreihen wird noch auf Jahre hinaus verbessert und auf Kundenwünsche eingegangen.

Schade daß ich heute nicht schon die Endfassung von HoI4 aus dem jahr 2022 oder 2024 spielen kann. Die wäre sicherlich genial. Vermutlich würde sie aber nicht auf meinem heutigen PC so flüssig laufen....denn je komplexer das Spiel wird, umso prozessorlastiger könnte es werden. Aber zu Vanilla-Zeiten verkauft man die Mager-Version, die dafür aber auch noch auf dem 486er läuft. ;) So ähnlich wars doch auch schon bei Sims3. Die Endversion mit allen Addons lief praktisch auf keinem PC mehr, ohne technische Tricks. Dafür war die Endfassung aber auch um einiges genialer.

Lange Rede kurzer Sinn: HoI4 steht gerade mal bei 25% auf der finalen Feature-Liste.

Auch wenn ihr mich schlagen wollt dafür:Mir gefällts schon in der aktuellen Fassung. Gut die Luftschlachten sind nervig, und die deutsche KI (die ich in den ersten 10 Games eh selbst übernehme) ist noch wahnsinniger als Adolf es jemals war, aber das "Ich regiere ein Land im 2. Weltkriegs-Feeling" ist wieder voll da, nun mit zeitgemäßer Optik. :)


@Mannix
Ja die Seeinvasionen sind auch noch überdreht. Aber auch das hat Podcat bereits eingeräumt. In 1.1 soll es weniger, aber dafür weit größere Invasionen geben.
Bin mir zwar sicher das wird noch keine D-Day Qualität haben, aber es stehen uns ja noch viele Patche und Addons bevor.

Was solls...notfalls spiele ich halt wieder Stellaris. Oder demnächst Civ6 ...yeah!!! :)

Beitrag von Chromos »

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X_MasterDave_X hat geschrieben: Müsste ich dafür jedes Mal 20€ abdrücken würde es mich vermutlich auch ärgern. So ist es mir relativ egal.
Man sollten den werten Mitregenten evtl. noch mitteilen, dass der Regent Master_Dave seinerzeit bei Paradox einen Preis gewonnen hat.
Er ist einer von aktuell zwei Menschen die eine lebenslange(!) unentgeltliche Versorgung mit von Paradox Interactive veröffentlichen Spielen hat.
Wem er seine STEAM-Bibliothek als Familiy Member teilt, der hat erst einmal genügend Spielefutter. :D
X_MasterDave_X hat geschrieben:Was solls...notfalls spiele ich halt wieder Stellaris. Oder demnächst Civ6 ...yeah!!! :)
So sehe ich das auch. XCOM2, Doom, Total War:Warhammer oder demnächst noch Deus Ex Mankind Divided usw., es gibt viele Alternativen die nicht von "schlechten Eltern" sind. :)
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