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Verfasst: Fr 28.10.2022, 21:22
von suo
Manche Leute verwechseln ausgemachte Dummheit mit Charisma und Führungsstärke mit. Wir wären weggelaufen und über 350 nun tote Soldaten mit uns. :D

Verfasst: Fr 28.10.2022, 21:32
von Tosh
Ähm, auf dem Schlachtfeld besteht die größte Dummheit doch wohl darin, sich in den Rücken schießen zu lassen, oder?

Außerdem wollen wir in den Rängen emporsteigen. Dafür muss man dann schon einmal ein paar Opfer bringen.

Verfasst: Fr 28.10.2022, 21:42
von Ruprecht I.
suo hat geschrieben:Manche Leute verwechseln ausgemachte Dummheit mit Charisma und Führungsstärke mit. Wir wären weggelaufen und über 350 nun tote Soldaten mit uns. :D
What?
And leaving all that fine horses behind?

Verfasst: Sa 29.10.2022, 03:22
von suo
Tosh hat geschrieben:Ähm, auf dem Schlachtfeld besteht die größte Dummheit doch wohl darin, sich in den Rücken schießen zu lassen, oder?

Außerdem wollen wir in den Rängen emporsteigen. Dafür muss man dann schon einmal ein paar Opfer bringen.
Deshalb haben wir Pferde dabei und das Wetter war doch ausgezeichnet für einen Rückzug.

Verfasst: Sa 29.10.2022, 18:22
von Mortimer
DerGraf hat geschrieben:Wie sieht denn derzeit die Versorgungssituation der Army of the West aus, werter Mortimer?
Werter DerGraf, auf den aktuellen Stand des AAR bezogen (wir sind im Spiel schon deutlich weiter) ist die Situation sehr angespannt: Lebensmittel gibt es ausreichend, aber die Munition macht uns starke Sorgen: am 9. September ist der Bestand bei den Gewehren auf 27% und bei der Artillerie sogar auf dramatische 3% abgesunken. In den anderen Depots sieht es viel besser aus, warum das jetzt gerade in Arkansas passiert, ist uns völlig schleierhaft. Wir meinen auch, dass die Nordstaaten ausreichend Munition produzieren. Die Army of the West ist in diesem Zustand praktisch kampfunfähig.

Tosh hat geschrieben: Ein Großteil der Männer wurde das Opfer der Hybris des Oberkommandos. Es ist unglaublich, in solcher Lage einen Gegenangriff zu befehligen. Da wollte wohl jemand Eindruck in Washington schinden.
Völlig richtig, werter Tosh, der Angriff war im Nachhinein gesehen unnötig. In der damaligen Situation hatten wir aber den Eindruck, dass der Gegner bereits im Wanken war und eine Attacke ihn vielleicht brechen lassen würde. - Wie dem auch sei, die Geschichte trägt zum Ruhm des Col. McIntosh bei.

Verfasst: Mo 31.10.2022, 02:48
von DerGraf
Nun, in diesem Fall wird sich General Harney zwar bereits an das Oberkommando gewandt haben, aber ich denke, wir können hier inkludieren, daß sich Col. Anderson ebenfalls dazu gezwungen sieht, einen geharnischten Brief die Befehlskette hinaufzuschicken.
Das Oberkommando möge sich gerügt fühlen.

Verfasst: Mo 31.10.2022, 17:53
von Bigfish
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal III/2022 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31260

Verfasst: Mi 02.11.2022, 19:32
von Mortimer
Wir schauen auf die Lage in Arkansas, die wir gegenüber dem werten DerGraf bereits kurz angesprochen haben:


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Ganz in unserer Nähe liegt die konföderierte West-Armee, die in aller Seelenruhe ein Depot anlegt, während wir von unserem eigenen Depot nicht ausreichend mit Munition versorgt werden. Weiter im Osten liegt die Missouri State Guard, deren Stärke momentan auf 13 000 Mann geschätzt wird. Unsere letzten Aufklärungsdaten stammen vom 8. September und sollten daher einigermaßen zutreffend sein.

In dieser Situation kann die Army of the West nicht angreifen. Sie muss vielmehr froh sein, wenn sie nicht selbst angegriffen wird. Unser Ziel ist es eigentlich, bis an den Arkansas River vorzurücken und Fort Smith zu nehmen, aber das müssen wir auf unbestimmte Zeit verschieben.

Unser Kriegsgefangenenlager, das für 5000 Insassen ausgelegt wurde, ist mit 5400 Gefangenen überbelegt. Für die Zukunft ist mit einer weiteren starken Zunahme der Überbelegung zu rechnen. Das Gebäude zu erweitern, würde den irrwitzigen Betrag von 7,9 Millionen Dollar kosten, also bauen wir lieber bei Harrisburg (PA) ein neues Lager, was unter dem Strich billiger kommt.

Die Army of Kentucky erhält Weisung, eine offensive Haltung einzunehmen. Wir beabsichtigen, die südlich von Nashville stehenden konföderierten Verbände aus dem Feld zu schlagen. Diese sind die Army of Alabama (2200 Mann) sowie die Army of Tennessee (13 000 Mann). General Hooker verfügt demgegenüber aktuell über 23 000 Mann. Weitere 4000 Mann befinden sich auf dem Marsch, um die Armee zu verstärken.


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Hooker erhält noch am 9. September durch ein Telegramm des Präsidenten die Ernennung zum Generalmajor.

Wir gründen die Army of West Virginia unter Ambrose E. Burnside. Diese Armee soll – daher der Name – in West-Virginia operieren und das Gebiet für die Union erobern. Die dortige Bevölkerung steht überwiegend treu zur rechtmäßigen Regierung der Vereinigten Staaten und möchte mit den ehemaligen Landsleuten in Virginia nichts mehr zu tun haben.

Unsere beiden existierenden Armeen in Virginia sind zu sehr im Osten des Staates gebunden, um diese Aufgabe übernehmen zu können. Uns schwebt eine Truppe mit 20 000 bis 25 000 Mann vor (drei oder vier Divisionen Infanterie, eine Artillerie-Division und eine Brigade Kavallerie). Zu diesem Zwecke werden Freiwillige in Scharen einberufen.

Col. Unde kehrt nicht mehr zu seiner alten Einheit zurück, sondern erhält stattdessen das Kommando über eine neu einberufene Maine-Brigade, die später in der Army of West Virginia eingesetzt werden soll.


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Col. Capertons Männer finden es zwar ziemlich spaßig, die Plantagen der Rebellen niederzubrennen und Sklaven zu befreien, leiden aber an Auszehrung. Wir ziehen Capertons Einheit (unter dem Oberbefehl von Lewis Arnold) nach Cairo zurück.


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Bei Cleveland (OH) wird der Bau eines von uns in Auftrag gegebenen Salzwerks abgeschlossen. Salz ist wichtig für die Herstellung von Lebensmitteln, die wir zum Unterhalt unserer Armeen benötigen.


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Unsere Heimatflotte erhält als zweiten Perk die Fähigkeit „Sea Raider“. Das ist sehr praktisch, denn mit dieser Eigenschaft können wir die überseeischen Handelsrouten der Rebellen mit einer Blockade belegen, was für den Feind zugleich den Import ausländischer Güter verteuert. Spieltechnisch bedeutet dies, dass die Flotte auf eines der Kartensymbole, die den Handel mit den verschiedenen europäischen Mächten repräsentieren, platziert werden darf.


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12. September 1861: Die Kentucky-Armee kann die konföderierte Army of Tennessee zur Schlacht stellen. Die deutlich kleinere Alabama-Armee war uns kurz zuvor entkommen und hat es vorgezogen, sich in den Süden des Bundesstaates zurückfallen zu lassen.


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Unsere numerische Überlegenheit ist deutlich, jedoch zeigen drei Brigaden eine wankende Moral (darunter die Einheiten von du Jard und McNab).

Auch in den Reihen des Gegners scheint Nervosität zu herrschen – jedenfalls berichten das unsere Kundschafter...


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Allgemeine Anmerkung: Es ist zwar sehr spaßig, die Schlachten im Detail darzustellen, aber wir müssen ab jetzt dazu übergehen, die Vorgänge stärker zusammenzufassen. Wir kommen sonst schlicht nicht mehr hinterher. Wir haben nämlich noch etliche Schlachten „auf Halde“, da wir uns mit dem aktuellen Spielstand bereits im Dezember 1861 befinden.

Wir haben es im Folgenden mit einem Begegnungsgefecht zu tun. Wir starten mal wieder am gegenüberliegenden Rand der Karte und können das Ziel am ersten Tag nicht mehr erreichen.


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Der Quartiermeister berichtet am nächsten Morgen, dass die Versorgungslage alarmierend schlecht sei. Für eine Schlacht wird es aber wohl reichen.


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Während sich unsere Kolonnen der Stadt Murfreesboro nähern, erkundet die Kavallerie in westliche Richtung und stößt dabei auf die gut befestigte Position des Gegners. Das ist vom Siegziel ein ganzes Stück entfernt.


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General Hooker beschließt, die Armee zu teilen: Eine Division wird abgestellt, um das Siegziel im Süden zu besetzen. Eine Division soll vor dem Gegner aufmarschieren und ihn mit ein bisschen Geplänkel beschäftigen. Der Rest der Armee marschiert entlang der Franklin Road, schwenkt dann nach Norden ein und entfaltet seine Schlachtlinie im ungeschützten Rücken der Rebellen. Dieses Manöver wird aber voraussichtlich einige Stunden in Anspruch nehmen.


Die Situation um 9:00 Uhr:


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Barnards Division nähert sich frontal der Rebellenstellung. Die Brigaden du Jard und Carlin (Churchill) befinden sich auf der Franklin Road und sind im Begriff, die Rebellen zu passieren. Das Gros der Armee hinkt noch hinterher. Es gab einen Zwischenfall: Die beiden anderen Brigaden aus Churchills Division wollten glatt durch die feindliche Linie marschieren, anstatt wie vorgesehen die Franklin Road zu nehmen. Dabei sind sie an einer kleinen Waldlichtung konföderierten Plänklern direkt in die Arme gelaufen. Was für Narren! Jetzt müssen wir sie mühselig aus dem Gefecht lösen.

Die Brigade Manfield (Wools Division) kann um 9:39 Uhr das unbeaufsichtigte Siegziel besetzen. Da hier weit und breit keine Rebellen zu sehen sind, macht die Division auf der Stelle kehrt, um sich der Hauptstreitmacht anzuschließen.

Erst kurz vor 13 Uhr erreichen die Divisionen Churchill und Morgan sowie die beiden Artillerie-Abteilungen das Aufmarschgebiet im Rücken des Gegners. Barnard, der alte Trödler, steht noch immer nicht an der Waldlichtung.


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Die Kavallerie unter Col. Garrard steht zu diesem Zeitpunkt als einzige Einheit im Gefecht und wird schwer von den Rebellen bedrängt.


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Col. du Jard sendet eine Schützenlinie aus, um die feindliche Artillerie zu bekämpfen.


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Unser Hauptangriff beginnt erst nach 14:00 Uhr...


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… und endet mit einem klaren Sieg der Union.


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Die Brigaden McNab und Rantanplanius erhalten den ersten Erfahrungsstern.


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Aus du Jards Brigade war lediglich ein Plänklertrupp direkt am Gefecht beteiligt. Cpt. Rutowsky konnte nahtlos an die in der letzten Schlacht gezeigte Leistung anknüpfen – und traf demzufolge wieder nichts. :D

Zur Einleitung einer Offensive in West-Virginia unternehmen wir ein kleines Husarenstück. Das Department of the Ohio, das nur aus einer Miliz-Brigade besteht, dringt bis Grafton vor und besetzt dort das konföderierte Depot.


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Lt.Col. Caperton wird zur Reserve-Armee versetzt und wechselt dort zur Infanterie. Er übernimmt das Kommando über eine neue Brigade aus West-Virginia. Damit verbunden ist die Beförderung zum Colonel.


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Die Regierung der Konföderation forciert noch einmal ihre Baumwollpolitik. Der Interventionslevel der Europäer steigt dadurch wieder auf 30%, was uns aber noch nicht sonderlich beunruhigen muss.


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Die Kentucky-Armee bekommt das Sanitätskorps als erste Spezialeigenschaft. Die Sterblichkeitsrate unter den Verwundeten wird reduziert, außerdem verringert sich der Bewegungsmalus, den eine Armee durch das Mitführen von Verwundeten erhält.


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Zum Abschluss für heute vermeldet die Navy einige Erfolge zur See: Vor der Küste von South Carolina wird eine konföderierte Flottille zerschlagen.


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Damit erfüllen wir ein weiteres Siegziel in der Kampagne: Gewinne fünf Seegefechte in Folge. Die Seeherrschaft der Union steht nun außer Frage.


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Wir legen noch eins drauf: Die Heimatflotte versenkt fünf weitere Feindeinheiten!


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Verfasst: Mo 07.11.2022, 10:01
von Arminius
Kann man es eventuell ähnlich sehen wie bei Ultimate General:Civil War? Die Masse machts? Und dann die Klasse? Will sagen, wenn ich einen Gegner überflügeln, flankieren kann, dann habe ich schon gewonnen? Front schön breit machen und den Gegner frontal bedrohen? Dann warten, bis er überflügelt wurde und ihn dann von hinten angehen? Wie groß ist die Gefahr von Kavallerie Raids der KI auf dem Schlachtfeld, dass man bei Flankierungen vorsichtig sein muss, nicht selbst flankiert zu werden (Manni Flanke, ich Kopf, TOR!)? Ich hatte eben bei UG:CW das Problem, dass eine feindliche Kavallerie unbemerkt in mein Hinterland ritt und meinen Nachschub eroberte. Pech für die Kavallerie. Sie ritt in meine Verstärkung. :D

Verfasst: Sa 19.11.2022, 15:52
von Mortimer
Arminius hat geschrieben:Kann man es eventuell ähnlich sehen wie bei Ultimate General:Civil War? Die Masse machts? Und dann die Klasse? Will sagen, wenn ich einen Gegner überflügeln, flankieren kann, dann habe ich schon gewonnen? Front schön breit machen und den Gegner frontal bedrohen? Dann warten, bis er überflügelt wurde und ihn dann von hinten angehen? Wie groß ist die Gefahr von Kavallerie Raids der KI auf dem Schlachtfeld, dass man bei Flankierungen vorsichtig sein muss, nicht selbst flankiert zu werden (Manni Flanke, ich Kopf, TOR!)? Ich hatte eben bei UG:CW das Problem, dass eine feindliche Kavallerie unbemerkt in mein Hinterland ritt und meinen Nachschub eroberte. Pech für die Kavallerie. Sie ritt in meine Verstärkung. :D

Werter Arminius, verzeiht die Verspätung bei der Beantwortung Eurer Frage. Die Überflügelung bzw. Flankierung des Gegners ist in der Tat fast immer der Schlüssel zum Erfolg. Die KI bedient sich dieser Taktik leider eher selten, d.h. meist greift sie in der Offensive einfach frontal an. Auch Kavallerie wird von der KI fast nur frontal eingesetzt, da muss man also keine große Angst haben.

P.S.: Es geht mit dem AAR bald weiter.

Verfasst: Sa 19.11.2022, 17:38
von Oerty
Wir freuen uns wenn es weiter geht, brennen wir ja darauf unsere Leistung weiter zu bestätigen.
Mit feurigen Grüßen Otto Ernest RuTowskY

Verfasst: Sa 19.11.2022, 18:24
von suo
Oerty hat geschrieben:Wir freuen uns wenn es weiter geht, brennen wir ja darauf unsere Leistung weiter zu bestätigen.
Und wir hoffen auf fette Beute! :D

Verfasst: So 20.11.2022, 17:10
von Mortimer
Am 26. September ereignet sich unweit von Vicksburg (MS) das erste Gefecht auf dem Mississippi, wobei unsere neu aufgestellte Mississippi-Flottille die Oberhand behält.


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Im Grunde kann man aber auch von einem strategischen Erfolg der Rebellen sprechen, denn die geplante Blockade von Vicksburg müssen wir nach dieser Auseinandersetzung wegen Munitionsmangel vorerst abbrechen. Die Flottille wird zur Auffrischung nach Cairo zurückbeordert.

Wir geben der Cumberland-Armee einen eher ungewöhnlich erscheinenden Perk: Ab jetzt werden die Truppen von Reportern begleitet. Diese Kriegsberichterstatter sollen unsere eitlen und ruhmsüchtigen Kommandeure in das rechte Licht rücken (beschleunigt die Anhäufung von „Fame“).


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Am 28. September tritt der Erlass „Industrialisierung II“ in Kraft. Der daraufhin neu eingebrachte Gesetzesentwurf betrifft die reguläre Armee der Vereinigten Staaten: Der „Regulars Act“ wird uns kostenfrei sechs Einheiten mit hohem Ausbildungsstand einbringen. Der durchschnittliche Erfahrungswert der Gesamtarmee sinkt dadurch zwar um 5%, aber das lässt sich schnell wieder ausgleichen.


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Außerdem initiieren wir ein neues Projekt: Die Mechanisierung der Landwirtschaft steigert den Ausstoß der Farmen und setzt Arbeitskräfte frei, die dann als zusätzliche Freiwillige für die Armee zur Verfügung stehen.


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Wir sind äußerst zufrieden mit der Effektivität unserer Heimatflotte: Ihr Blockadewert liegt jetzt bei 100%. Und wir können den dritten (und damit letzten) Perk vergeben: Mit der Fähigkeit „amphibischer Angriff“ kann die Flotte feindliche Forts ohne die Hilfe von Landeinheiten erobern – nicht schlecht...


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Da ein Perk bereits die zweite Stufe erreicht hat, kommt noch ein netter Gimmick hinzu: Wir dürfen der Flotte eine individuelle Flagge geben. Dieser Verband ist jetzt Elite!


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Wir lassen die Virginia-Armee im nordöstlichen Virginia Aufklärung betreiben und werden dabei in eine Schlacht verwickelt.


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Wir sind einmal mehr in der bequemen Position des Verteidigers. Die Gegebenheiten des Geländes sind sehr interessant: Eines der Siegziele wird durch einen sich verzweigenden Fluss abgeschirmt und ist frontal nur schwer zu erreichen. Das zweite Siegziel liegt zwar auf mehr oder weniger offenem Gelände, aber hinter einer unvollendeten Bahnlinie, die wie eine langgezogene Mauer wirkt, so dass wir hier nicht einmal Brustwehren anlegen müssen.


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Die Zugangspunkte der Konföderierten liegen im Osten, unter anderem bei der Ortschaft Centreville. Da Umgehungsmanöver nicht unbedingt die Spezialität der KI sind, nehmen wir an, dass der Gegner direkt auf uns zumarschieren wird.


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Die 1. Division (Tyler) und eine Abteilung der Artillerie übernehmen die Verteidigung der Halbinsel. Im folgenden Bild sieht man aus der Vogelperspektive sehr gut, wie vortrefflich das Gelände für unsere Defensive ist:


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Die 2. Division (McClellan) und die 3. Division (Runyon) postieren sich entlang der Bahnlinie, die wir jetzt nur noch „die Mauer“ nennen.

Osorios Kavallerie soll in nordöstliche Richtung aufklären, da es nicht völlig ausgeschlossen ist, dass sich der Feind entlang der Mauer vorarbeitet und uns so in die Flanke fasst. Da wir inzwischen Kavallerie-Brigaden besitzen, dürfen wir auch eine Schwadron ausgliedern.


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Was wir vorher nicht wussten: Man kann diese Schwadron – anders als die Plänkler bei der Infanterie – nicht als eigenständige Einheit bewegen, vielmehr reitet sie der Brigade immer automatisch voraus.

Gegen 14:30 Uhr wird die Ankunft konföderierter Verstärkungen gemeldet: Sterling Price betritt mit 12 500 Mann das Schlachtfeld.


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Der Feind scheint seine Truppen diesmal tatsächlich aufgeteilt zu haben: Eine vorgeschobene Schützenlinie aus Smithers' Brigade meldet um Viertel vor sechs aus dem Südosten kommende Kolonnen. Kurz darauf geraten vor der Mauer weitere Feindeinheiten in Sichtweite.


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Lt.Col. Osorios mexikanische Banditen irren derweil in der Gegend umher, ohne vom gegnerischen Aufmarsch das Geringste zu bemerken...

Bei einsetzender Dämmerung entwickelt sich ein Gefecht vor der Mauer. Der Vorstoß der Rebellen wird aber recht verhalten vorgetragen. Zum Teil handelt es sich um Plänkler. Möglicherweise nur ein erster Abtastungsangriff.

Unions-Artillerie eröffnet das Feuer:


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Col. Topkins und seine Männer dürsten danach, sich zu bewähren. Sie verteidigen souverän hinter der schützenden Mauer.


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Das Ende des ersten Tages: In südlicher Richtung konnten inzwischen eine ganze Reihe gegnerischer Einheiten identifiziert werden. In die Kämpfe können sie aber erst im Laufe des 5. Oktober eingreifen.


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Am Abend treffen die Verlustlisten ein. Insgesamt sind 355 Ausfälle zu verzeichnen.


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Am zweiten Tag entwickelt sich die Schlacht für die Rebellen endgültig zum Debakel. Ihre Einheiten werden vor der Mauer zerschlagen.

Hier versucht sich eine konföderierte Brigade unter starkem Feuer in Linie zu formieren:


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Col. McCormick und auch seine Brigade holen sich den zweiten Erfahrungsstern ab und werden von nun an als „erfahren“ eingestuft.


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Vor der stark befestigten Halbinsel bleibt es zunächst ruhig. Damit sich die Männer nicht zu sehr langweilen, befehlen wir das Anlegen weiterer Brustwehren.


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Gegen halb neun werden die Bauarbeiten jäh durch den herannahenden Gegner gestört. Wie erwartet, gelingt den Rebellen hier kein Durchbruch. Eine Brigade schafft es über die Furt, wird aber dann im Nahkampf von unseren Jungs zurückgeworfen.


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Der Zusammenbruch der Konföderierten erfolgt bereits um kurz vor zehn Uhr. Vor der Mauer liegen etliche gefallene oder verwundete Rebellen im Gras...


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Ein überwältigender Sieg mit relativ geringen Verlusten für unsere Seite.


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Verfasst: So 20.11.2022, 18:08
von Ruprecht I.
Mortimer hat geschrieben:Col. McCormick und auch seine Brigade holen sich den zweiten Erfahrungsstern ab und werden von nun an als „erfahren“ eingestuft.
Finally ye know where the bullet goes in, eh?

Verfasst: So 20.11.2022, 18:12
von suo
Wir sind immerhin zurück gekommen und haben nur einen Mann verloren, der sich im Wald verlaufen hat! Was können wir denn dazu, wenn die Rebellen schneller sterben als wir reiten können! Außerdem haben wir das Kommando wohl falsch verstanden. Wir dachten, wir sollten nach Proviant und Whisky suchen.

Verfasst: Mo 21.11.2022, 20:38
von Mortimer
Oerty hat geschrieben: [...] brennen wir ja darauf unsere Leistung weiter zu bestätigen.
Ohne jetzt allzu viel vom weiteren Verlauf vorwegzunehmen, können wir sagen, dass Euch dies bislang trefflich gelingt. :D

suo hat geschrieben:Wir sind immerhin zurück gekommen und haben nur einen Mann verloren, der sich im Wald verlaufen hat!
Zum Glück sind nicht alle in den Wald gerannt, um dort eine Stange Wasser abzuschlagen, sonst hätte sich die Einheit vollends aufgelöst... :D

Verfasst: Sa 26.11.2022, 16:50
von Mortimer
Die Ergebnisse unserer Avatare in der Schlacht bei Front Royal Bridge:


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Aus Col. Smithers' Brigade haben hauptsächlich die Plänkler am Gefecht teilgenommen, daher sind die verursachten Verluste relativ gering. Für Col. Topkins hat es trotz guten Abschneidens noch nicht für den ersten Stern gereicht. Col. McCormick erwirbt, wie bereits erwähnt, als erster den zweiten Erfahrungsstern. Dasselbe gilt für seine Brigade. Gratulation! Bei McCormick hat sich übrigens noch ein Wert geändert: Er ist jetzt ein guter Administrator.

Was wir im Bild nicht gezeigt haben: Von Ehrgeiz angetrieben, ist Col. O'Eylet mit seinen Männern über die Mauer hinaus vorgerückt. Er wollte zweifellos Ruhm erheischen, vom Divisionskommandeur wurde dies jedoch nicht honoriert. - Kopf hoch, Herr Oberst, es sind noch weitere Schlachten zu schlagen!

Die neue West Virginia-Armee nimmt allmählich Gestalt an und liegt aktuell bei knapp 20 000 Mann. Weitere Einheiten, darunter auch Col. Undes Brigade, werden in den nächsten Tagen eintreffen. In der Führung gab es einen Wechsel: Burnside wurde mittlerweile durch General Abercrombie ersetzt.


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Wir aktivieren das Projekt „administrative Reform Stufe II“. Die Freischaltung neuer Politiken wird dadurch um 10% beschleunigt.

Eine ärgerliche Sache: Wir mussten die Army of the West tatsächlich nach St. Louis zurückmarschieren lassen, da in unserem Depot in Arkansas partout nicht ausreichend Munition ankommen wollte. Dummerweise haben wir das Depot in Rolla, das auf dem halben Weg nach St. Louis lag, voreilig abgerissen. Mit vollem Munitionsbestand und in guter Verfassung erhält die Armee am 5. Oktober 1861 den Befehl, sich wieder in das nördliche Arkansas zu begeben und die dortigen konföderierten Kräfte aus dem Feld zu schlagen.


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Bei Harrisburg (PA) nimmt unser neues Gefangenenlager den Betrieb auf. Das sollte die wegen Überbelegung angespannte Situation in unseren Lagern wenigstens vorübergehend etwas entschärfen. Außerdem erhalten wir die bestellten 32 Geschütze (12-Pfünder Napoleon). Da wir noch einige Beutewaffen im Arsenal haben, verfügen wir nun über insgesamt 41 Napoleons. Wir bestellen gleich noch einmal 32 Exemplare mit einer Lieferzeit von 84 Tagen (Standardisierung 10).

Die Rebellenregierung spielt einmal wieder die europäische Karte und beschränkt die Baumwollausfuhr in die Alte Welt.


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Damit möchte man die Großmächte England und Frankreich auf seine Seite zwingen. Ob das langfristig funktionieren wird? Wir müssen jedenfalls den Interventionslevel der Europäer im Auge behalten. Wir wollen später aktiv gegensteuern und die Emanzipationsakte erlassen, aber noch haben wir keinen Zugang zu dieser Option.

10. Oktober: Die Cumberland-Armee bewegt sich durch das Shenandoah-Tal, aber die dort operierenden Feindarmeen (Army of Shenandoah und Army of the Potomac) wollen sich nicht stellen, sondern setzen sich stattdessen dezent von uns ab.

Bei Nashville scheint sich zur gleichen Zeit etwas zusammenzubrauen: Wir zählen in der Nähe der Stadt vier feindliche Verbände. Am 11. Oktober gesellt sich zu dieser Konzentration von Kräften noch die Army of Georgia hinzu. Alleine diese Truppe zählt laut Aufklärungsbericht um die 17 000 Mann. Notfalls muss unsere Kentucky-Armee ausweichen und sich in eine bessere Position manövrieren.


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Der Krieg zur See: Es befinden sich zwar neue Schiffe in Auftrag, aber wir haben bei weitem zu wenige Einheiten, um die gesamte Küste der Südstaaten blockieren zu können. Wo unsere Flotte agiert, ist die Blockade aber recht effektiv. Ein Schwerpunkt ist weiterhin Charleston (SC), einer der wichtigsten Häfen der Konföderation. Hier kommt es am 12. Oktober zu einem weiteren Versuch der Rebellen, unsere Schiffe zu vertreiben. In zwei aufeinander folgenden Gefechten behält die Flotte der Vereinigten Staaten die Oberhand.


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Ein Detail, das uns bei dieser Gelegenheit erstmals auffällt: Es gibt im Kampf auf See und auf Flüssen einen räumlichen Wert namens „Weite“ bzw. „Breite“, wodurch bestimmt wird, wie viele Schiffe beider Seiten maximal gleichzeitig am Gefecht teilnehmen können.

Besonders die zweite Seeschlacht verläuft für unsere Seite außerordentlich erfolgreich: Acht Rebellenschiffe werden versenkt, drei fallen uns in die Hände!


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Eine neue Spezialeigenschaft für die Virginia-Armee: Schwere Belagerungsgeschütze werden die Truppe in Zukunft unterstützen. Das gibt bei Belagerungen eine ordentlichen Zuwachs an Feuerkraft.


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Am 14. Oktober erreicht die Armee des Westens Carrollton in Arkansas und beginnt umgehend mit Operationen gegen die dort lagernden Rebellen. Deren Stärke ist mit 20 000 Mann nicht unbeträchtlich.


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Die Missouri-Kavallerie ist südwestlich vorgestoßen und konnte die Kontrolle über ein feindliches Depot übernehmen. Dafür befindet sich das einst von uns angelegte Depot in der Gewalt der Rebellen. Die Trans-Mississippi-Armee ist nur dem Namen nach eine Armee und wird in der anstehenden Auseinandersetzung nicht ins Gewicht fallen. Es handelt sich lediglich um einige Geschützbatterien, die sich auch prompt vor unserer Kavallerie zurückziehen.

Der Gegenspieler von General Harney heißt Braxton Bragg. Wir lassen uns nicht auf eine Belagerung ein, sondern wählen die Feldschlacht.


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Die Aufstellung der Army of the West: fünf Divisionen Infanterie, zwei Abteilungen Artillerie und eine Kavallerie-Brigade – zusammen 25 000 Mann.


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Das Gelände wird teilweise durch enorme Erhebungen gekennzeichnet. Da staunt nicht nur Lt.Col. McPherson, denn solche Berge haben viele der Männer im Leben noch nicht gesehen.


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Zunächst ist General Harney der Meinung, durch dieses Gelände vorstoßen zu können, kommt aber dann in Rücksprache mit den Kommandeuren zu der Ansicht, dass dies undurchführbar ist. Dummerweise liegt auch der Siegpunkt auf einer beträchtlichen Anhöhe, und diesmal haben sich die Rebellen richtig gut aufgestellt.


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Da ein Angriff auf die linke Flanke der Rebellen nicht in Betracht kommt, müssen wir von rechts vorstoßen. Dies macht ein Umgehungsmanöver erforderlich, das einiges an Zeit kosten wird.

Auch die rechte Flanke der Rebellen hat ihre Tücken. Die Aufklärung stellt nämlich fest, dass sich die feindliche Linie in ein Waldstück hinein erstreckt. Unsere Armee muss umständlich einen weiten Bogen um die Stellung des Gegners machen, um nicht ständig im Einzugsbereich seiner günstig positionierten Artillerie zu liegen. Die Lage um 11:00 Uhr vormittags:


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Erst gegen Mittag wird in besagtem Waldstück die Schlacht eröffnet. Einige Schützenlinien versuchen die vorgeschobenen Geschütze der Rebellen auszuschalten. Auch McPhersons abgesessene Kavallerie ist an diesem Scharmützel beteiligt.


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Gegen 14:00 Uhr: Die Plänkler sowie zwei Brigaden aus Ferrys Division wurden aus dem Waldstück herausgedrängt und warten auf Verstärkung. Heintzelman soll mit seinen Einheiten – darunter auch die Brigade von Col. John Francis Anderson – den Wald komplett umgehen und die Hauptstellung des Gegners im Rücken angreifen. Die Armee hat ihren Aufmarsch immer noch nicht abgeschlossen. McPhersons Reiter haben sich ebenfalls aus dem Wald zurückgezogen und gruppieren sich neu.


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Kurz nach 16 Uhr nehmen Heintzelmans drei Brigaden Aufstellung zum Angriff.


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In der Ferne sieht Anderson die Spitze der steilen Erhebung. Dort oben müssen die Männer hinauf und den Siegpunkt einnehmen.

Die Schlacht tobt vor allem in dem unübersichtlichen Waldstück. Hier werfen sich uns die Konföderierten mit großer Kraft entgegen. Da dies zweifellos der Schwerpunkt der Rebellen ist, könnte Heintzelman mit etwas Glück auf geringeren Widerstand stoßen.

Wir haben noch die 1. Division (Smith) in Reserve und befehlen diese um 16:30 ins Gefecht.


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Genau zu diesem Zeitpunkt wird McPherson, während er seine im Feuer stehenden Männer anspornt, von einer Kugel zu Boden gerissen. Erstmals wird einer unserer Avatare verwundet!


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McPherson wird geraume Zeit im Hospital verbringen müssen. Ein Leutnant aus seiner Brigade übernimmt vorübergehend das Kommando.

17:30 Uhr: Die Rebellen blasen zum Rückzug. Aber auch unsere Armee ist ziemlich mitgenommen, denn vier Brigaden sind mittlerweile zusammengebrochen. Das Gemetzel geht noch weiter, da sich der Gegner einerseits nicht sofort lösen kann und andererseits viele seiner Einheiten noch genügend Moral für ein hinhaltendes Rückzugsgefecht aufweisen.

Heintzelmans Brigaden erreichen kämpfend die Bergspitze und nehmen noch kurz vor dem Ende das Siegziel ein. Eine Gruppe tollkühner Männer aus Andersons Einheit erobert ein Geschütz, während einen Steinwurf entfernt eine feindliche Brigade letzten Widerstand leistet.


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Ein großer Sieg im Westen, jedoch zu einem hohen Preis: Unsere Ausfälle an Gefallenen, Verwundeten und Vermissten belaufen sich auf fast 5000 Mann...


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Verfasst: Sa 26.11.2022, 16:59
von Ruprecht I.
Mortimer hat geschrieben:Col. McCormick erwirbt, wie bereits erwähnt, als erster den zweiten Erfahrungsstern. Dasselbe gilt für seine Brigade. Gratulation! Bei McCormick hat sich übrigens noch ein Wert geändert: Er ist jetzt ein guter Administrator.
One Whisley and another Whiskey are... erm... not quite enough, they are!

Verfasst: Sa 26.11.2022, 17:07
von Sappho
Da das passende Narrativ zu finden, warum Georgina nicht enttarnt wurde, ist jetzt aber herausfordernd ... na, es gibt auch noch weitere Möglichkeiten ... :) .... auch jenseits von Gender-Gedöns.

Verfasst: Sa 26.11.2022, 17:15
von Mortimer
Sappho hat geschrieben:Da das passende Narrativ zu finden, warum Georgina nicht enttarnt wurde, ist jetzt aber herausfordernd ... na, es gibt auch noch weitere Möglichkeiten ... :) .... auch jenseits von Gender-Gedöns.
An das Problem haben wir noch gar nicht gedacht. Ihr könntet einen treuen Burschen haben, der Euch vom Schlachtfeld schleppt, bevor grobianische Sanitäter Hand an Euch legen. Und die Genesungsphase verbringt Ihr auf der heimatlichen Ranch. :)