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Verfasst: Di 21.12.2021, 19:30
von X_MasterDave_X
Dass die deutsche KI ihre Flotte sinnlos und nutzlos imemr schon verheizt hat seit HoI1 ist klar. Frage mich ob die das jemals gebacken bekommen, so KI-Länder wie Deutschland zur See vorsichtiger zu machen.
Wer so wenig hat, und so viel damit anstellen muss, der sollte die Flotte nur Nadelstich-mässig verwenden, und sofort wieder in die Schutzräume fahren. Zumindest die Oberwasser-Flotte.

Mit dem aktuellen Bug, dass die KI und HI auch keine Seezonen mehr absperren darf hilft natürlich auch nicht unbedingt. :(

Verfasst: Do 30.12.2021, 19:18
von X_MasterDave_X
In der aktuellen 1.11.5 Beta gerade wieder etwas Neues Übles endeckt. Keine Ahnung ob die USA KI immer so war....aber in meinen letzten ganzen Partien bei 1.10 und davor hatte ich eher den Eindruck dass die USA gerade produktionstechnisch voll auf der Höhe war...und wie wild alles mögliche produzierte. Invasionen in den USA waren zuletzt also sehr schwer zu meistern.

In meiner aktuellen 1.11.5 beta, bin ich bis Juni 1943 gekommen. Diesmal ohne AI Mod für die Russen und auch ohne den +1 Bonus bei der Produktion über das STartmenü. Damit konnte ich die Russen bis Ende Dezember 1941 erobern, nach 6 Monaten harten Kampf. Die KI ist definitiv stark verbessert worden im Landkampf, die Russen KI gibt eine harte Gegenwehr. Was nach wie vor weit überpowert ist, ist das Spinage/Diplomatie Menü, bei dem man Kollaborations-Regierungen mit Spionen und Waffenlieferungen sowie Produktionskapazität beim Feind einrichten kann. Das hat die Auswirkung, dass der Feind viel schneller im Krieg kapituliert. In der Regel schon beim Fall der Hauptstadt. Das macht die Kriege gegen Frankreich und Russland viel leichter. Kaum ist Paris/Mooskau erreicht, klappt das Land wie ein Kartenhaus zusammen, und man hat nicht nur einen Sieg...sondern einen Vasallen, der keinerlei Aufstände produziert, sondern im Gegenteil Truppen liefert, das eigene Gebiet selbst sichert, und einen mehr Fabriken abgibt als man bei einer Eroberung bekommen würde. Dazu den Vollzugriff auf alle Ressourcen, die man für eigene Zivilfabriken statt zum Kurs 1 zu 8 für 1 zu 80 bekommt. Da kann man gerade bei den Russen mit einer Handvoll Zivil-Fabriken hunderte von Ressourcen abstauben, egal ob Öl, STahl, Wolfram oder was auch immer.

Wie gesagt, ich halte das Spionage-Menü für total überpowert diesbezüglich. Gamey...cheesy. Wer die Russen-KI seit 1.11 voll testen will sollte das Kollaborations-Feature unterlassen. Da hätte ich sicherlich bis weit in 1942 oder gar 1943 noch viel Krieg in Russland führen müssen. Und das trotz fehlender KI-Mod (Expert AI 4.0)



Doch zurück zum eigentlichen Thema oben: Die USA....die ist leider nur noch ein Papier-Tiger. Hatte mich schon gewundert wieso ich kaum noch US-Schiffe im Atlantik sehe, keine US-Invasionen. Dann mal als Japaner geladen...die hatten 8 Flugzeugträger...und gewaltige Flotten. Dann als USA geladen....0 Flugzeugträger, 5 Schlachtschiffe und einen kümmerlichen Rest von 50 Schiffchen. Der Rest auf dem Meeresgrund. Nur gerade mal 100 Divisionen weltweit. Was war da los??? Da waren die AMis zuvor doch wesentlich potenter.

Habe mir dann das Produktionsmenü angesehen. Die USA hatten 650 Fabriken....gewaltig!!! Nur leider kaum Rohstoffe um das zu befeuern. 80% der Produktion stand still. Von den 26 Produktionslinien waren gerade mal 4-5 auf voller Power, Ab Zweig 8 gabs noch 3% Produktion der CAS, ab 9 gar keine Produktion mehr wegen fehlender Ressourcen:



Bild


Der Grund ist die Politik des "Free Trade". Würde die USA auf "Begrenzte Exporte" gehen, würden nur 25% der Ressourcen verkauft werden...bzw dem Zugriff der Produktion abgehen. Kaum hatte ich das händisch geändert waren alle Produktionslinien wieder auf 100%. Naja außer den Flugzeugen, denn da die USA keinerlei Raffinerien baute, gabs keinen Gummi. Und damit auch weiterhin keine Flieger. Sie hätten auch nichts bauen können, weil die USA KI keine Synthetischen Techs erforscht hatte.

Wie gesagt das hatte ich zuvor so nie gesehen. Vielleicht lags auch daran, dass die KI in anderen Partien importieren konnte aus holländisch Indien, oder Eisen aus Russland. Aber Russland gehörte nun zu meinem Imperium, und die Japaner haben historisch korrekt das Inselreich zwischen China und Australien erobert. Oder vielleicht weil sie zuvor nie 650 Fabriken hatte (kann mich nicht mehr erinnern). Dennoch...mit nem simplen Politik Wechsel auf begrenzte Exporte ließe sich das leicht umgehen...und die USA wäre wieder historisch stark. Und mit dem erforschen der synthetischen Gummi-Fabriken.


Habe das im Paradox Forum gemeldet.....hoffe die fixen das. Sonst ist die USA in 1.11.5 nur ein Papiertiger. :(

Werde in meiner Partie die nächsten Tage die USA erobern...sollte nicht zu schwer sein.



Da machen sie sich solche Mühe das Spiel besser zu machen. Das neue Versorgungssystem mit den Eisenbahnen lässt einem echt schwitzen. Man kann nicht mehr so einfach 120 Divisionen an der Ostküste anlanden...die würden nie versorgt werden. Hätte die USA da 100 Divisionen stehen und man kann gerade mal mit 20-30 Divs anlanden...wäre es historisch schwer bis unmöglich das Land von See aus zu erobern. Aber nein...sie müssen die USA KI in den "Rollstuhl" befördern... :rot:


Es gibt aber auch viel Positives zu berichten:
Mal von den USA-Problem abgesehen wurde die KI überall aber offensichtlich gestärkt. Alleine die Masse an Invasionen die die Japaner erfolgreich starteten ist genial. Die haben vor wenigen Wochen sogar Pearl Harbour erobert. Das hatte ich zuvor noch nie in HoI 1-4 gesehen. Und sie liefern sich mit dutzenden von USA-Divisionen harte Inselkämpfe im ganzen Pazifik. Auf Neuguinea wird lange gekämpft mit viel Power auf beiden Seiten. Es gab etliche Seeschlachten im Pazifik. Da die USA halt leider nichts nachbauen...saufen sie langfristik ab. Die Japaner haben echt 8 fett Träger, in 3 Trägergruppen. Teilweise mit bis zu 50 Schiffen drin. Wow! :eek: Ein Spiel als die USA sollte nun echt Spaß machen.

Verfasst: Fr 31.12.2021, 16:20
von X_MasterDave_X
Habe gerade einen älteren Save-Stand vom Novewmber 1941 geladen. Da sieht alles bei der USA noch normal aus. Da waren sie bereits mehrere Monate im Krieg. Zwar hatten sie da auch schon den Free Trade, aber mit gerade einmal 407 statt 650 Fabriken reichten die Rohstoffe noch aus. Anscheinend produzieren die USA wie verrückt Fabriken danach...so viele dass es zum Gau kommt dass von den 650 Fabriken gerade noch 100 befüllt werden können. Da wären sie besser bei 400 geblieben.

Ich habe im Sommer 1943 auch 650 Fabriken als Deutschland. Kann sie aber selbst mit "geschlossener Wirtschaft" nur deswegen voll betreiben, weil ich mir aus Deutsch Russland 160 Chrom, 83 der restlichen Wolframs, 240 Öl und 160 Erz zum fast Nulltarif (je 1 Zivilfabrik je 80 Rohstoffe) hole. Dazu 30 Gummi aus Deutsch Frankreich. So ists natürlich einfach. Ohne das wäre die Produktion kaum aufrecht zu erhalten.

Irgendwie hatte ich auch noch nie so viele Fabriken zuvor. Liegt das am neuen DLC? Kann mich nie an 650 Fabriken erinnern. Auch bei den USA nicht. Vielleicht ist das der Grund warum das ganze Resourcen-System von HoI4 nun kollabiert.



P.S.: Achja, habe die Partie 1.11.5 gestern zuende gespielt. Trotz des neuen Supply-Systems und den Eisenbahnen habe ich die USA erobern können. Gut die waren diesmal sehr schwach.....aber....lieferten mir dennoch einen sehr guten Kampf. Ich konnte wie vermutet nicht mehr wie beim letzten Mal 120 Divisionen innerhalb von 2-3 Wochen anlanden. Das hätte das Supply-Netzwerk und die Häfen die aus der Heimat nun versorgt werden müssen nie mitgemacht. Also erstmal 2 kleinere Teil-Landungen mit jeweils 3 Marine Divisionen. Die nahe Boston wurde in kürzester Zeit von 3-4 US-Divisionen aufgerieben...bevor ich überhaupt einen Hafen erobern konnte. Die im Norden bei Kanada in Neufundland hatte geklappt....und ich sendete schnell 6 Gebirgsjäger nach. Danach noch 2x 12 Divisionen in Etappen. Aber schon ca nach der Eroberung von 6-8 Provinzen festgesteckt, weil die Kanadier und USA genügend Divisionen schickten um mich zu stoppen. Dann kam die 2te Invasion direkt neben Boston nochmal. Jetzt mit 24 Divisionen, aus dem gut ausgebauten und versorgten Grönland. Hatte dort 12-15 Häfen gebaut, Infra auf 100% ausgebaut und Flughäfen installiert. Die Vorbereitung dauerte 84 Tage. Kam aber dann gerade rechtzeitig als die USA viel nach Kanada schickte. Die 24 Divisionen hatten erst mal genügend Nachschub dabei um Boston und Providence mit einem 8er und 4er Hafen zu erobern. Dann schnell New York und Philadelphia etwas südlich davon überrannt mit der großen Horde. Das gab 2 weitere Häfen 8er und 7er. Damit waren die 24 Divisionen erst mal gut zu versorgen langfristig. Habe dann nur langsam jeweils 6-Divisionen-Blocks nachgeholt, um das supply-Netzwerk nicht zu überlasten. Damit dauerte der Krieg an der Küste natürlich viel länger. Mit ca 80 Divisionen nach mehreren Monaten dann die ganze Ostküste Stück um Stück erobert. Alles harte Kämpfe, immer nah am supply-Limit. Kaum hatte ich New Orleans im Süden erobert, klappte die USA zusammen. Das lag auch wieder daran dass ich das völlig überstarke Kollaborationssystem voll ausgenutzt habe. Hatte 2/3 durch Spione auf der Kollaborationslinie. Das sollte man also wirklich unterlassen wenn man ein historischen Krieg haben will. Schon Frankreich und Russland kapitulierten nach den Hauptstädten. USA zwar nicht mit Washington alleine, das wäre zu einfach..aber immer mit nur der Ostküste...und wenigen Inlandsprovinzen. Spielt es ohne Kollaboration, und es sollte knackig schwer bis zum Ende sein...auch Russland.

Zumindest kann ich sagen dass die USA mit den gerade mal ursprünglich 30-40 Divisionen in den USA maximalen Widerstand geleistet haben. Achja und auch ständig neue Truppen nachgebaut. Ich habe sicherlich alleine an der Ostküste knapp 60-80 Divisionen einkesseln und vernichten müssen. Da kam also ein ständiger Strom neuer Divs nach. Einmal gleich 7 Divs südlich Washington, als ich dachte dort schon alles eingesackt zu haben. Aber in der eingeschlossennen Bucht südlich Washingtons kamen die Truppen nicht mehr raus. Mit 10-12 Divs angegriffen und vernichtet.

Vorteil an der Ostküste ist halt auch, dass die Infrastruktur und das Eisenbahnnetzwerk optimal zur Nutzung (auch von Invasoren) ist. :D



Als Tipp: ganz ganz wichtig....die Invasionstruppen müssen von gut versorgten Provinzen aus starten. Wenn es dort schon am supply hapert, und die Truppen gerade mal 20% Supply-Reserve dabei haben, ist das auch alles was sie am Invasions-Ort zur Verfügung haben. Dann ist schnell Schicht im Schacht...und alles steht. Und der Feind aussenrum, der oft voll versorgt ist kesselt euch ein...und zerquetscht euch inerhalb weniger Tage. Natürlich kann man koordiniert auch schlecht aus Europa eine Invasion nach den USA quer über den Atlantik schaffen. Keine AHnung ob solche Reichweiten überhaupt erlaubt sind...aber alleine die Koordination mehrerer Armeen ist kaum möglich, bei monatelanger überquerung. Deshalb musste ich als Deutscher Stück für Stück durch "Inselspringen" von England, Shetland, Island, Grönland und die Bermudas, dann von dort erst in Kanada und an der Ostküste der USA landen. Und wo ich Truppen wie in Grönland zur Invasion parkte, das Land mit Häfen, Infra etc voll ausbauen über mehrere Monate um auch einen 24er-Stack Inf-Divisionen mit vollem supply zu versorgen bevor sie verschifft werden. Es reicht eben nicht wie im Pazifik nur mit 1-6 Marine Divisionen jede kleine Insel einzeln zu nehmen. Einen gut verteidigten Kontinent anzugreifen erfordert jetzt eine logistische Meisterleistung.


P.P.S.: Ich habe sogar 5 Mulberry-Häfen gebaut....aber keine Ahnung wie man die einsetzt/platziert? Weiß das jemand von den Regenten? Habe nichts konkretes dazu gefunden. :(
Das hätte die Landungen außerhalb von Häfen eigentlich stark vereinfachen sollen. Nur wie platziert man die????

Verfasst: Mo 03.01.2022, 18:32
von X_MasterDave_X
Habs gefunden. Die Mulberry Häfen werden automatisch gesetzt (sofern man welche gebaut hat), wenn man in der "Battle Plans" Leiste (über den Generälen) den neuen Schalter "Mulberry See-Invasion" wählt statt dem alten Invasions-Schalter jetzt links daneben. Das ist die Leiste wo man auch Fallschirmjäger-Einsätze festlegt usw.


Die da auf dem Bild.....ist aber noch aus ner Vorgängerversion, wo es noch nicht Mulberry-Invasionen gab.

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Die Häfen sehen dann so aus:

Bild


Die leben aber nicht lange. Sind nach wenigen Wochen "verbraucht" oder keine Ahnung...vom Feind weggebombt. Sprich, man muss mittelfristig schon größere Häfen erobern.

Verfasst: Fr 07.01.2022, 11:51
von X_MasterDave_X
Yeah, die haben in der neuen Beta 1.11.5b nun den Bug gefixt, dass die Schiffe selbst durch gesperrte Zonen dürfen... und man als Deutscher dadurch massig Reserve-U-Boote verliert durch den englischen Kanal.
Die Jungs sind echt fix...und das in den Weichnachtsferien, kam am Mittwoch schon raus! Hut ab!!! :)