Wettlauf nach Tunis (Pickett vs. Ammann)

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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Klingt ja alles logisch, aber durch Euren Stil hat der Leser eine Beziehung zu den Jungs aufgebaut und fordert ein Happyend! :D Obwohl - in Gefangenschaft der Westallies ist in diesem Krieg vermutlich eh das beste, was einem passieren konnte ;)
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Wettlauf nach Tunis

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Lagebericht der 5. Panzerarmee (Pz. AOK 5) vom 31. Januar bis 02. Februar 1943 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd

I. Ausgangslage

Verstärkungen
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XXX. ital. Armeekorps
Keine Aktivitäten. Keine Kampfhandlungen. Durch eine Besserung der Wetterlage konnten die noch in Bizerta liegenden italienischen Artillerieeinheiten an die Front verlegt werden.
XC. Armeekorps
Keine Aktivitäten. Keine Kampfhandlungen. Durch eine Besserung der Wetterlage konnten die Kampfgruppe "von Kronen" sowie die Nebelwerferabteilungen zur Verstärkung der Front östlich Point du Fahs von Tunis aus in Marsch gesetzt werden.
Panzerarmee Afrika
Weitere Verbände schließen in den Raum Mareth auf. Durch einen Luftangriff der britischen Luftwaffe wurde auf dem Marsch von Medenine nach Mareth eine deutsche Artillerieabteilung vernichtet. Dieses wurde möglich, da nach dem Fall von Tripolis die dortigen Flugfelder nun von der Royal Air Force benutzt werden. Eigene Luftunterstützung ist in Südtunesien nicht verfügbar.

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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen

XXX. ital. Armeekorps
Hier verhielt sich der Gegner ruhig. Geringe Truppenbewegungen hinter der Front. Die eingeschlossenen Fallschirmjäger und Pioniere wurde nicht angegriffen.
XC. Armeekorps
Keine Kampfhandlungen. Weiterhin wird eine Verstärkung der Feindverbände im Korpsabschnitt beobachtet.
Panzerarmee Afrika
Hier sind die US-Verbände nicht weiter vorgerückt. Ob dieses an den Wetterverhältnissen und der Nachschublage liegt oder gewollt ist, kann nicht geklärt werden. Der Stab der Panzerarmee Afrika prüft die Möglichkeit, aus dem Raum Gabes heraus nach Norden vorzustoßen um die Spitzen der US-Panzerdivision abzuschneiden und zu zerschlagen. Mittelfristiges Ziel muss es sein, die Küstenstraße bis nach Sousse freizukämpfen und anschließend Raum nach Westen zu gewinnen. Hierbei müssen möglichst viele Feindverbände zerschlagen werden. Bodenverhältnisse und Nachschubsituation werden derzeit geprüft.

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III. Luftlage
In Nord- und Südtunesien vereinzelte feindliche Luftangriffe.



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(Befehlshaber Tunesien)
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Wettlauf nach Tunis

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"Stau in der Wüste!" Major Lauck lehnte sich auf dem Beifahrersitz des Kübel zurück und sah in das grimmige Gesicht des Feldjägers, der breitbeinig vor ihrem Fahrzeug stand und den Weg versperrte. Von links nach rechts rollte ein nicht enden wollende Kolonne von LKW, Schützenpanzern und PKW über die Kreuzung in Richtung Point du Fahs. Während Major Lauck zwei Zigaretten aus der Brusttasche nestelte und eine seinem Fahrer gab. suchte dieser sein Feuerzeug heraus und gab dem Major Feuer. "Das sind Grenadiere der Panzerdivision "Hermann Göring" bemerkte Lauck, nachdem er den Rauch des ersten Zuges in die Luft geblasen hatte. Sie sollen unser Panzergrenadierregiment 86 bei Point du Fahs ablösen, damit unsere Jungs unsere linke Flanke verstärken können, was auch dringend nötig ist" Der Fahrer nickte stumm und sah sich das Treiben in Ruhe an.

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Schließlich war die Kolonne durch und die Feldjäger gaben die Kreuzung frei. Eine halbe Stunde Später erreichte Major Lauck den Regimentsgefechtsstand zur täglichen Lagebesprechung. Als er in das Zelt eintrat bemerkte er, dass er der letzte war. "Major Lauck, schön, dass sie es einrichten konnten." Oberst Lang lächelte nachsichtig. "Entschuldigung Herr Oberst, der Meier hat mich aufgehalten." Nur kurz machten Oberst Lang und die anwesenden Offiziere ein fragendes Gesicht. Dann fiel der Groschen. "Ach ja, die Panzerdivision "Herrmann Göring" verstopft ja zur Zeit die Straßen in dieser Region. Aber solche Scherze bitte nur, wenn wir unter uns sind, verstanden?" Major Lauck nickte zur Bestätigung.

"Nun zum Geschäft, meine Herren. Gott sei Dank liegt nicht viel an. Seit einiger Zeit ist es wetterbeding in unserem Frontabschnitt ruhig aber mit einsetzender Wetterbesserung werden sich die Bodenverhältnisse verbessern. Wie Sie alle wissen, scheint sich der Schwerpunkt der britischen Aktivitäten in unseren Abschnitt zu verschieben. Die Division und das Korps haben bewegliche Reserven hinter unserem Abschnitt gebildet. Dieses sind die Panzerabteilung 190, die II. Abt./Panzerregiment 7 sowie die Panzerjägerabteilung 90. Sehen Sie zu, dass der Stellungsbau weiter vorangetrieben wird und Ihre Männer auf alles vorbereitet sind." Oberst Lang sah in die Runde. "Ist alles klar?" "Jawohl, Herr Oberst!" Der Oberst kam um den Kartentisch herum. "Feuer frei, meine Herren. Es darf geraucht werden." Im Zelt klickten die Feuerzeuge und leises Geplauder kam auf.

"Ach ja, eines wollte ich Ihnen noch sagen." Die Offiziere sahen Oberst Lang an. "Ich habe vor einer Stunde eine Meldung des AOK aus Tunis erhalten. Verbände des DAK, namentlich die 21. Panzerdivision, stehen nördlich von Gabes im Gefecht gegen US-Panzerverbände. Es soll hoch hergehen. Die letzten Meldungen sprechen von fast 70 vernichteten US-Panzern...
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Werter George, wir drücken euch die Daumen im Kampf gegen die alliierten Truppen... :fecht: Möget ihr noch lange durchhalten...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :D
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Kensai
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Beitrag von Kensai »

Werter Pickett...ihr müsst unbedingt mal nach einem TOAW2-Spiel einen auf den Vorkommnissen des Spiels basierenden Roman schreiben...! Ich würde den kaufen! :D
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Kensai hat geschrieben:Werter Pickett...ihr müsst unbedingt mal nach einem TOAW2-Spiel einen auf den Vorkommnissen des Spiels basierenden Roman schreiben...! Ich würde den kaufen! :D
Es gibt bestimmt unangenehmere Arten sein Geld zu verdienen als Romane zu schreiben ;)
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Wettlauf nach Tunis

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Lagebericht der 5. Panzerarmee (Pz. AOK 5) vom 03. Februar bis 06. Februar 1943 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd

I. Ausgangslage

Verstärkungen
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XXX. ital. Armeekorps
Im Korpsabschnitt ist es ruhig. Das Wetter hat sich weiter spürbar verbessert. Dadurch konnte auch der Nachschubdurchsatz erhöht werden. Die meisten Straßen und Rollbahnen sind wieder passierbar. Der Kommandeur des Korps hat Oberstleutnant Wenge, dem ranghöchsten Offizier im Kessel nördlich Djefna, die Entscheidung überlassen, ob er weiterkämpfen und kapitulieren will. Angesichts der Unmöglichkeit einen erfolgreichen Entsatzangriff durchzuführen, ist diese Entscheidung getroffen worden. Diese Meinung wird vom AOK geteilt.

XC. Armeekorps
Bei Point du Fahs sind erste Teile der Panzerdivision "Hermann Göring" eingetroffen und lösen das angeschlagene Panzergrenadierregiment 86 der 10. Panzerdivision ab. Trotzdem stehen immer noch nicht genügend Verbände zur Verfügung um eine durchgehende Frontlinie bis zu Küste im Raum Enfidaville aufzubauen. Ferner ist weiterhin davon auszugehen, das im Bereich der 10. Panzerdivision bzw. der Panzerdivision "Hermann Göring" bald mit britischen Angriffen zu rechnen ist. Die Schwäche des Korps an seiner linken Flanke dürfte dem Feind nicht entgangen sein.
Panzerarmee Afrika
Das DAK hat sich entschlossen, im Raum nördlich Gabes die Spitzen der US-Verbände anzugreifen. Der Angriff begann nach der erfolgreichen Umfassung der Verbände an der Küstenstraße am 04. Februar und führte zu einem vollen Erfolg. Bei nur 8 eigenen Panzerverlusten konnten 52 Stuart-Panzer sowie 14 Sherman-Panzer vernichtet werden. Ferner wurden 20 schwere Feldhaubitzen sowie 12 LKW und Halbkettenfahrzeuge vernichtet. Der Angriff auf die eingeschlossenen Resteinheiten soll schnellstmöglich erfolgen. An der Mareth-Linie treffen mehr und mehr Einheiten ein. Das X. und XXI. ital. Korps sollen die Mareth-Linie besetzen. Erste Einheiten der Korps, hauptsächlich Artillerie, haben ihre Stellungen bereits eingenommen. Verbände des XX. ital. Korps (mot.) und des DAK sollen nach der Zerschlagung des Kessels bei Gabes weiter nach Norden und Westen vorstoßen um das II. US Korps weiter zu schwächen und, wenn möglich, ganz oder in Teilen zu zerschlagen.
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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen

XXX. ital. Armeekorps
Mit einsetzender Wetterbesserung flammen im gesamten Korpsabschnitt die Kämpfe wieder auf. Abermals versuchten französische Verbände, die eingeschlossenen Fallschirmjäger und Pioniere nördlich von Defna zur Kapitulation zu zwingen. Abermals konnten die eingeschlossenen Männer mit dem Mut der Verzweiflung diesen Angriff abweisen. Die Franzosen verloren bei diesen Angriffen rund 700 Mann, 14 Geschütze und 11 Fahrzeuge. Die eigenen Verluste liegen bei 120 Mann und 5 Geschützen. Auch die Höhe "609" und die weiter südlich liegende Division "Superga" waren Ziele französischer Angriffe. Nur unter Einsatz sämtlicher Reserven konnten die Stellungen gehalten werden. Der Feind verlor bei diesen Angriffen insgesamt rund 900 Mann, 32 Geschütze und 28 Fahrzeuge. Die eigenen Verluste belaufen sich auf rund 200 Mann und 4 Fahrzeuge.
XC. Armeekorps
Wie erwartet, griff der Feind mit beginnender Wetterbesserung an. Ein Schwerpunkt lag im Bereich der 334. ID am Longstop Hill. Den zahlenmäßig weit überlegenen französischen Kräften gelang es nach erbittert geführten Kämpfen die Höhe einzunehmen. Hierbei verlor der Feind rund 650 Mann, 1 Geschütz und 3 Fahrzeuge. Die eigenen Verluste belaufen sich auf 580 Mann, 8 Geschütze und 10 Fahrzeuge. Die artilleristische Überlegenheit des Feindes in diesem Abschnitt war erdrückend. Auch am linken Flügel der 334. ID griffen britische und französische Verbände an. Der Angriff konnte jedoch abgewiesen werden. Hier verlor der Feind rund 800 Mann, 9 Geschütze und 11 Fahrzeuge. Die eigenen Verluste belaufen sich auf 250 Mann, 10 Geschütze und 2 Fahrzeuge. Die 6. brit. Panzerdivision sowie die 78. brit. Infanteriedivision griffen auf der gesamten Front der 10. Panzerdivision und der Panzerdivision "Hermann Göring an. An zwei Stellen wurde die Angriffe abgewiesen, jedoch gelang dem Feind die Einnahme von Point du Fahs, da sich die Verbände der Panzerdivision "Hermann Göring" erst provisorisch eingegraben hatten. Auch weiter östlich, bei der Kampfgruppe "von Kronen", griff der Feind in Form von US-Verbänden und Teilen der neu eintreffenden 46. brit. Infanteriedivision an. Diese Angriffe konnten abgewiesen werden. Die Gesamtverluste im Rahmen dieser Kämpfe belaufen sich beim Feind auf rund 1.500 Mann, 71 Geschütze, 80 Fahrzeuge und 11 Panzer. Die eigenen Verluste belaufen sich auf rund 750 Mann, 13 Geschütze und 26 Fahrzeuge.

III. Panzerarmee Afrika
Die nördlich von Gabes eingekesselten Feindverbände verhalten sich passiv. Zu den weiter nördlich und westlich stehenden Feindverbänden konnte noch keine Fühlung aufgenommen werden. Die Stärke und Zusammensetzung dieser Verbände ist noch unbekannt.
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III. Luftlage
Schwerste Luftkämpfe über Nordtunesien. Die feindliche Luftwaffe griff massiv den Flugplatz von Mateur an, welcher noch nicht über Flakschutz verfügt. In den schwersten Luftkämpfen seit November verlor der Feind rund 150 Maschinen. Die Verluste der deutschen und italienischen Luftwaffe belaufen sich auf 181 zerstörte oder beschädigte Maschinen.



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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Wettlauf nach Tunis

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"Herr Major! Das Regiment!" Major Lauck griff sich den Hörer, während die umliegenden Einschläge der britischen Artillerie den Unterstand erzittern ließen. "Hier Lauck! Herr Oberst? Ich melde starken Artilleriebeschuß auf die Stellungen meines Bataillons! Ein Angriff scheint unmittelbar bevorzustehen!" Am anderen Ende hörte er die Stimme von Oberst Lang. "Wissen wir, Major! Der ganze Divisionsabschnitt liegt unter Feindfeuer! Beim II. Bataillon rollt der britische Angriff bereits! Das Panzerregiment 7 spielt dort Feuerwehr!" Oberst Lang brach ab und schien mit jemand anderem zu sprechen. "Dann holen Sie mir den General ans Telefon, verdammt!" Im Hörer raschelte es. "Lauck, hören Sie zu. Es stehen im Augenblick keine Reserven zur Verfügung. Das Korps hat die italienischen Sturmgeschütze nach Point du Fahs geschickt. Dort ist der Brite bei der Hermann Göring durchgebrochen!" Major Lauck ahnte nichts gutes. "Sie müssen mit dem auskommen, was da ist!" war die lapidare Antwort des Regimentskommandeurs. "Herr Oberst..." wollte Lauck erwidern bevor Lang ihm ins Wort fiel. "Gott Lauck, Sie wissen doch, wie das läuft...na gut...dem Regiment ist die III. Abteilung des Artillerieregiments 90 zugeteilt. Ich schicke Ihnen einen Artilleriebeobachter!" Einige Sekunden lang war Stille im Hörer. "Machen Sie was daraus, Lauck...!"

Zwanzig Minuten später kam ein Kübelwagen angerast und versuchte, den Kratern und Einschlägen auszuweichen. Schlitternd hielt er vor dem Bataillonsgefechtsstand. "Unteroffizier Schermer und Gefreiter Horbeck vom Artillerieregiment 90, Herr Major!" Major Lauck atmete auf. "Sie schickt der Himmel, Schermer!" Der angesprochene grinste. "Nicht, wenn sie die Briten fragen, Herr Major. Wo ist Ihre B-Stelle?" Major Lauck zeigte auf einen kleinen Hügel, fast 100 Meter vom Gefechtsstand entfernt. "Kommen Sie, ich bringe Sie hin!" Die drei hasteten geduckt von Krater zu Krater, bis sie schließlich das kleine Grabenstück erreichten. Der Unteroffizier sah sich kurz um. "Feldtelefon...ist da, sehr gut!" Er packte seine Ausrüstung aus und justierte sie. "Holen Sie mir die Abteilung ans Rohr, Horbeck!" Der angesprochene kurbelte und schrie in den Hörer. "Dora drei zwo für Dora, aber dalli dalli!" Der Unteroffizier sah durch die Optik und machte sich auf einer Tabelle Notizen. "Nicht eine Sekunde zu früh, Herr Major!" Der Unteroffizier deutete nach Süden. Major Lauck hob sein Fernglas und sah, wie sich die Feuerwand auf sie zubewegte. Der Feind verlegte sein Feuer nach hinten. Ein untrügliches Zeichen, dass der Angriff begann. "Leitung steht!" schrie Horbeck. Unteroffizier Schermer griff sich den Hörer.

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"Dora drei zwo für Dora! Koordinaten 47.41.25...eine Lage...los!" Alle starrten über den Grabenrand, wo einige Sekunden später weit auseinander vier Rauchpilze in die Höhe schossen. Aus dem Qualm und Rauch lössten sich die Umrisse von britischen Panzern in deren Schutz Infanterie vorging. "Korrektur...20 rechts...10 zurück...eine Lage...los!" Wieder stiegen auseinandergezogen vier Rauchpilze in die Höhe und die Granaten lagen gut im Ziel. Der Unteroffizier grinste. "Gelernt ist gelernt, Herr Major. Er hielt sich wieder den Hörer ans Ohr. "Trefferlage gut...Gruppenfeuer...die ganze Abteilung...5 Schuss...Gruppe!" Jetzt waren es nicht mehr vier einzelne Einschläge, sondern ein Dutzend eng aneinanderliegende Einschläge, die erste Löcher in die Reihen der feindlichen Infanterie riss. "Korrektur...5 zurück...Gruppenfeuer...5 Schuss...Gruppe!" Mit der nächsten Salve wurde der erste Panzer zerissen. Die 150 mm Haubitzen hielten tödliche Ernte...
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Werter George, ihr solltet wirklich bald ein Buch schreiben, da sich eure Stories wie ein Fortsetzungsroman lesen lassen, egal welchen eurer AARs man liest. :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)
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Kensai
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Beitrag von Kensai »

Genau...statt "Der Landser"........ "Der Pickett", Heft 0001 Fort Sumter :D
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Kensai hat geschrieben:Genau...statt "Der Landser"........ "Der Pickett", Heft 0001 Fort Sumter :D
Eine Respektlosigkeit Sondershausen!!! :motz: Seit froh, werter Kensai, dass wir über unser PBEM keinen AAR verfassen, wo wir euch so dermaßen den A.... versohlen...ach nee...ist ja umgekehrt... :doh:
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Beitrag von Kensai »

George Pickett hat geschrieben:Eine Respektlosigkeit Sondershausen!!! :motz: Seit froh, werter Kensai, dass wir über unser PBEM keinen AAR verfassen, wo wir euch so dermaßen den A.... versohlen...ach nee...ist ja umgekehrt... :doh:
So war das nicht gemeint! Ich weiß das der Landser ein schmieren-weltkriegsverhamlosender-Groschenroman ist... war doch nur ein Scherz :(

Kam mir auch nur in den Sinn weil bei der Koventstombola einer dabei war :D
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Alles jut, werter Kensai. War nur ein Scherz! :D
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Beitrag von George Pickett »

Wettlauf nach Tunis

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Lagebericht der 5. Panzerarmee (Pz. AOK 5) vom 07. Februar bis 09. Februar 1943 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd

I. Ausgangslage

Verstärkungen
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XXX. ital. Armeekorps
Keine eigenen Operationen im Korpsabschnitt. Immer noch harren die verbliebenen Fallschirmjäger und Pioniere im Kessel bei Djefna aus. Weiterhin ist aber eine Rettungsoperation ausgeschlossen.
XC. Armeekorps
Bei Point du Fahs startete die Panzerdivision "Herrmann Göring" einen Gegenangriff und konnte die britischen Verbände wieder nach Süden zurückdrängen und den Ort zurückerobern. Auch weiter östlich bei Enfidaville wurden US-Verbände geworfen und zurückgedrängt. Jedoch ist sie linke Flanke des Korps zur Küste hin weiter ungeschützt und hochgradig gefährdet. Eine Verstärkung dieses Abschnittes südlich von Tunis ist dringend erforderlich.
Panzerarmee Afrika
Die restlichen US-Verbände im Kessel nördlich von Gabes haben kapituliert. An der Rollbahn nach El Guerrar wurde die amerikanische Panzerspitze von deutschen und italienischen Verbänden angegriffen und nach Norden abgedrängt. Das DAK wird nun seine Verbände im Raum nördlich von Gabes sammeln und einen massiven Vorstoß nach Norden entlang der Küstenstraße unternehmen. Italienische Verbände sollen entlang der Rollbahn nach El Guerrar eine Riegelstellung bilden und die Flanke des DAK sichern. Ziel muss es sein, den Druck auf die US-Verbände in Südtunesien zu erhöhen um eine Schwächung der Feindkräfte in Nordtunesien zu erzwingen, wo die materielle und personelle Überlegenheit des Feindes bedrohlich Ausmaße angenommen hat.

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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktivitäten

XXX. ital. Armeekorps
Erneut führten die französischen Verbände einen Angriff gegen den Kessel bei Djefna, jedoch fiel dieser relativ schwach aus und konnte abgewiesen werden. Ansonsten war es im gesamten Korpsabschnitt ruhig.
XC. Armeekorps
Im gesamten Korpsabschnitt kam es zu schweren Kämpfen. Im Bereich der 334. ID konnte der Feind südlich des Longstop Hill weiter Raum nach Osten gewinnen, wenn auch unter Verlusten. Die 10. PD wurde auf breiter Front angegriffen, konnte jedoch die Stellungen behaupten. In diesen Kämpfen zeichnete sich besonders das I./Panzergrenadierregiment 69 unter dem Befehl von Major Lauck aus, welches den Angriffen eines vielfach überlegenen Feindes standhielt und im Gegenangriff mehrere Feindpanzer mit Nahbekämpfungsmitteln zerstörte. Diese Standhaftigkeit trug im hohen Maße dazu bei, dass die Division ihre Stellungen erfolgreich verteidigen konnte. Weiter östlich griff der Feind die Panzerdivision "Herrmann Göring" an und konnte an mehreren Stellen Einbrüche erzielen. An der Küste zeichnet sich die Umfassung der Division ab. Spitzen des Feindes stehen vor der Rollbahn Tunis-Hammamet. Zur Zeit stehen keine Kräfte zur Verfügung um diesen Vorstoß abzufangen.
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Keine Kampfhandlungen, lediglich feindliche Truppenbewegungen im Raum Gafsa und Mezzouna erkannt. Die 1. US Panzerdivision versucht anscheinend nördlich von Gabes eine Front aufzubauen. Dieses muss unter allen Umständen unterbunden werden. DAS DAK wird angewiesen, alle verfügbaren Kräfte für den Angriff auf diese Positionen bereitzustellen.

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III. Luftlage
Erneut schwere Luftkämpfe über Mateur. Im Verlauf der Kämpfe gingen 61 deutsche und italienische Maschinen verloren. Der Feind büßte 57 Maschinen ein.



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Beitrag von Hohenlohe »

Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg gegen den Feind und viel Durchhaltevermögen... :fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :D
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Beitrag von Kensai »

Boah, das Szenario ist echt spannend. Wann kommt die Kavallerie und rettet die eingeschlossenen und bedrohten Siedler?! :)
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Beitrag von George Pickett »

Ja, die Kavallerie...ist alles in Vorbereitung, werter Kensai! In den nächsten Runden wird die "George Washington Brigade" nach Tunesien verlegt. Und ihr Kommandeur ist ein harter Hund. Da werden die Alliierten Fersengeld geben!!! :D

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Beitrag von Cfant »

George Pickett hat geschrieben:

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Noch jemand außer mir, der diesen Mann förmlich ins Telefon rufen hörte: "Ich bin ein Star, holt mich hier raaaaaaaaaauuussss!!!" :D
George Pickett hat geschrieben:Ja, die Kavallerie...ist alles in Vorbereitung, werter Kensai! In den nächsten Runden wird die "George Washington Brigade" nach Tunesien verlegt. Und ihr Kommandeur ist ein harter Hund. Da werden die Alliierten Fersengeld geben!!! :D

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:lach: Köstlich! Aber ich fürchte, der Duke ist durch und durch amerikanisch :) Da helfen dann alle Panzer und Rommels der Welt nichts. :) Leider kann ich Euch derzeit nicht reppen, der Duke wäre natürlich nen Keks wert gewesen.
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George Pickett
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I. Ausgangslage

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Keine eigenen Operationen im Korpsabschnitt. Eingeschlossene Fallschirmjäger und Pioniere sind am Ende. Keine Munition, keine Verpflegung. Die Kapitulation wird stündlich erwartet.
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Südlich des Longstop Hill setzten Teile der 334. ID zum Gegenangriff an und konnten den Einbruch bereinigen. Jedoch reichen die Kräfte nicht aus um die erreichte Linie zu sichern. Am linken Flügel des Korps griffen die Kampfgruppe "von Kronen" sowie die Korpsreserven (Marschbataillon 26) die Spitzen der 46. brit. ID an und konnten die Aufklärungsabteilung werfen. Trotzdem ist der Raum südlich von Tunis weiterhin hochgradig gefährdet.
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Zwischen der Küste nördlich von Gabes und der Rollbahn nach El Guerrar haben das DAK und Teile der italienischen 1. Armee ihre Bereitstellungsräume bezogen. Am 11. Februar wurde das II. US Korps auf breiter Front angegriffen und zurückgedrängt. Die feindlichen Einheiten sind angeschlagen. Jedoch werden immer neue US-Reserven zugeführt. Der Kommandeur der 1. italienischen Armee, General Messe, hat Zweifel an der Machbarkeit geäußert, die Mareth-Linie halten zu können. Die Armee ist in einem desolaten Zustand. Lediglich die Division "La Spezia" ist als Großverband noch einsatzbereit. Alle anderen Verbände des XX. ital. Korps (mot.) und des XXI. ital. Korps sind Alarmeinheiten, welche aus den Resten zerschlagenen Divisionen aufgestellt wurden und deren Kampfkraft äußerst begrenzt ist. General Messe schlägt vor, die gesamte Armee in einer Bewegung nach Nordtunesien zu führen und dort mit der 5. Panzerarmee zu vereinen.

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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen

XXX. ital. Armeekorps
Die Fallschirmjäger und Pioniere im Kessel haben nach wochenlangem Widerstand kapituliert. Die freiwerdenden Feindkräfte rückten daraufhin an die Front nach und verstärken diese. Inzwischen scheinen den Verbänden ausschließlich freifranzösische Verbände gegenüber zu liegen.
XC. Armeekorps
Im Abschnitt der 334. ID startete der Feind südlich des Longstop Hill einen Großangriff. Mit massivem Einsatz von Artillerie gelang ihm an mehreren Stellen der Einbruch in die Stellungen der Division. Mit dem Fall von Medjez el Bab ist die rechte Flanke der 10. PD nun massiv bedroht. Kräfte für einen Gegenstoß stehen nicht zu Verfügung. Eine Zurücknahme der 10. Panzerdivision nach Nordosten wird in Erwägung gezogen. Am linken Flügel des Korps hat der Feind die Rollbahn nach Tunis erreicht und nähert sich der Stadt. Da in den nächsten drei Wochen keinerlei Verstärkungen Tunesien erreichen werden, ist die Lage der Panzerarmee mehr als kritisch.
Panzerarmee Afrika
Das II. US Korps verstärkt weiterhin seine Truppen am Golf von Gabes. Keine Kampfhandlungen.

Bild
III. Luftlage
Auf beiden Seiten wurden keine Einsätze geflogen.



Gezeichnet
i. V. Generalleutnant Ziegler
Kommandeur Pz. AOK 5

(Befehlshaber Tunesien)
General Lee, ich habe keine Divison mehr!

George Pickett´s AAR´s
Iche_Bins
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Beitrag von Iche_Bins »

Wir wundern uns warum Ihr die offensichtliche Zugangsroute im Süden Tunis nicht schon vorher wenigstens notdürftig abgedeckt hattet. Keine Truppen da?
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