Aber blicken wir erst mal auf unsere Erfolge und Misserfolge in Kroatien zurück, welche ja die Ausgangslage in Bosnien stark beeinflussen.
Weder Zagreb noch Split konnten von unseren Truppen bedroht werden, hier liegen noch viele Kilometer zwischen Front und Ziel.
Auch sind wir immer noch 5 Hexfelder (25km) von Karlovac entfernt. Also sind unsere Chancen Kroatien in die Küstenregion und die Hauptstadt mit Umland zu teilen erst mal noch Wunschträume. Vielleicht müssen wir uns mit einer kleineren, bescheideneren Lösung zufrieden geben.
Auch die erfolglose Schlacht um Sissak wo wir bei einem Gegenangriff 2 Bataillone und zusätzliche Panzerabwehreinheiten verloren, war kein Ruhmesblatt unserer Führung.
Unsere Verluste, vor allem bei den Panzern und schweren Waffen sind deutlich geringer als erwartet. Vor allem die Eroberung Vukovars hätte deutlich kostspieliger sein können.
Die Eroberung von Dubrovnik und Gospic waren große strategische Erfolge die historisch nie stattgefunden haben. Dadurch hat sich unsere Ausgangslage verbessert.
Auch die (ahistorische) Eroberung von Nova Gradiska in Westslawonien hat unsere Stellung dort deutlich gefestigt. Unser Westslawonien ist deutlich wehrhafter als sein historisches Pendant.
Große Erfolge konnten wir in Ostslawonien erreichen wo wir neben Vukovar auch 2 Städtchen einnehmen konnten, die in der Geschichte kroatisch geblieben waren: Otok und Nustar. Unser Ostslawonien ist vor allem im südlichen Bereich deutlich größer und so kann Frankopan einige bosnische Gebiete nicht über Kroatien versorgen.
Mit Osijek und Maslenica sind zwei strategisch sehr wichtige Städte Frontstädte. Das wird Frankopan dazu zwingen dort eine starke Garnision zu lassen. Dies wird andere Frontabschnitte schwächen.
Wir sind schon sehr gespannt welche seiner drei erlaubten Verbände er nach Bosnien entsenden wird. Eine großangelegte Schwächung seiner Reserven kann er sich im Moment eigentlich nicht leisten.











