Seite 7 von 11
Verfasst: Do 12.07.2012, 13:45
von Stoertebeker
suo hat geschrieben:Wenn es nur darum geht, dass München zu weit im Südosten liegt, kann man ja auch die bayrische Hauptstadt in die Pfalz verlegen.
Finde ich auch keine schlechte Idee. Hauptsache, da ist jemand, der nah am Bretonen ist. Wir können meinetwegen auch Schottland und ein normales Bayern besetzen. Ich würde dann halt die Hanse oder Ungarn lieber nicht spielen. Wenn alle anderen sich mit dem Setup dann anfreunden können, soll's mir Recht sein.
@Archduke: Wer soll da Byzanz spielen? Kalmar, Hanse und Schottland halte ich ebenfalls für zu viel des Guten, im hohen Norden.
Verfasst: Do 12.07.2012, 13:46
von Jorrig
Wahrscheinlich war es so mal ursprünglich von ihm gedacht, daher der Vorschlag. Und jetzt verhunzen wir ihn ihm einfach so.

Verfasst: Do 12.07.2012, 14:22
von TheArchduke
Angedacht war eher ein Auffüllen von Westen her.
Aber das ist auf SI denke ich keine Option.
Ergo:
Start mit 5 Spielern.
Irland
Schottland
Bretagne
Granada
Burgund
Und dann
Savoyen
Kalmar
Hanse
Bayern
Genua
Sizilien
Ungarn
Byzanz
Deutscher Orden
Ukraine
Mamelucken
Kaliphate
Goldene Horde
(Schwaben und Finnland btw. war nur für SP konzipiert.)
Die Goldene Horde und die Ukraine müssen jeweils den anderen vernichten.
Verfasst: Do 12.07.2012, 14:47
von Duke of York
Also wenn nun doch Bayern statt Savoyen oder einem leicht modifizierten Schwaben gespielt wird, dann sollte es so bleiben, wie es ist. Wenn die bayerische Hauptstadt statt zu nah an Ungarn zu sein nach Norden zur Hanse rückt, bedrohlich nahe zum hanseatischen Erbe Köln, dann wird ein Problem mit einem viel größeren ersetzt. Der Reiz an Schwaben (Alternativ Savoyen) war ja gerade, dass sein Kerngebiet im Südwesten des HRE liegt.

Verfasst: Do 12.07.2012, 16:14
von Stoertebeker
Duke of York hat geschrieben:Also wenn nun doch Bayern statt Savoyen oder einem leicht modifizierten Schwaben gespielt wird, dann sollte es so bleiben, wie es ist. Wenn die bayerische Hauptstadt statt zu nah an Ungarn zu sein nach Norden zur Hanse rückt, bedrohlich nahe zum hanseatischen Erbe Köln, dann wird ein Problem mit einem viel größeren ersetzt. Der Reiz an Schwaben (Alternativ Savoyen) war ja gerade, dass sein Kerngebiet im Südwesten des HRE liegt.
Huch: Auf einmal wird Euch die Hanse zu sehr bedrängt?

Ich denke, wenn diese keine institutionalisierte Konkurrenz in Skandinavien kriegt, könnte sie auf Köln verzichten.
Mir scheint ein moderat gemoddetes und leicht Richtung Frankreich gelenktes Schwaben allerdings auch die beste Lösung. Gibt's prinzipielle, heftige Einwände dagegen? (Über die Details können wir ja immer noch streiten.)
Mit dieser Lösung könnte ich mir auch Schottland statt Irland halbwegs vorstellen. Wobei damit beides gut möglich wäre.
Und noch mal generell: Eigentlich sehe ich es wie Moses: Die Spieler müssen's regeln. Allerdings sind nicht alle Spieler immer rational und nur auf Balance bedacht - gerade im frühen Spiel nicht. Hauptstadtregionen, Cores und Kulturen sind zwar nix Verbindliches. Aber erfahrungsgemäß doch häufig Anlass zu Streits. Teilweise sind diese absolut gewollt. Wir wollen ja kein ganz friedliches MP. Allerdings sehe ich die Gefahr, dass bei einer zu wenig ausbalancierten Lösung die Ausstiegsgefahr schon im frühen Spiel steigt.
Ein Beispiel: Der Bayer kommt durch ein bisschen Würfelglück in Schlachten an das böhmische Erbe, Ungarn ist der Weg nach Norden erstmal zugestellt. Da wittert auch der Ukrainer seine Chance, sich die orthodoxen Slavonen zu holen, Sizilien hat freudig zugeschaut und geht nun nach Griechenland. Wir haben vielleicht gerade 1450 und schon ein Land, das es absehbar schwer haben wird. Sicher, normalerweise kann man erwarten, dass das Land seine Underdogrolle ausspielt und geduldig auf seine Chance wartet. Sitzt jedoch ein Spieler mit relativ wenig Frustrationstoleranz in Budapest, könnte das schon früh eine ärgerliche Sache werden. Lassen wir Ungarn dagegen erstmal Raum, um sich zu konsolidieren und seine Nachteile (orthodoxe Tech) durch frühes Blobben zu kompensieren, kann man es später immer noch balancen.
Aberration hat den Reiz, dass die Länder nicht so sehr wie in Vanilla für ganz bestimmte Rollen prädestiniert sind. Im Vanilla-Setting wissen das alle und niemand (außer Teo) spielt Portugal oder Holland mit der Erwartung, mächtiger als Spanien oder Frankreich zu werden. Dieses Rollenspiel in Vanilla finde ich ebenfalls sehr spannend und anregend. Aber wenn wir schon Aberration spielen, finde ich es besser, die Ausgangslage so zu gestalten, dass tatsächlich jedes Land für eine Rolle als Weltmacht in Frage kommt.
Verfasst: Do 12.07.2012, 16:38
von suo
Ich möchte an Janos Hunyadi erinnern, sozusagen der Richemont des Ostens.
Daneben ist sein Sohn Matyas Hunyadi auch nicht wesentlich schlechter, mit ihm bekommt Ungarn 1460 per Event seine Slider auf Land 10, Offensiv 9, Qualität 9.
Ungarn hat mit seinem Startgebiet bereits genug Manpower, als dass jeder seiner Nachbarn da gehörig aufpassen sollte...
Die Ukraine hat so eine schwache Startposition, die muss eher Angst davor haben, dass der Ungar ihr eins draufgibt.
Man gebe mir gerne die Ungarn.
edit: Ich habe die Ungarn auch mal für unattraktiv gehalten. Aber schaut Euch mal an, was alles magyarische oder slavonische Kultur hat in Aberration und was es da teilweise für Steuerwerte gibt...
Die Ukraine ebenso: Schau mal, was alles ruthenisch und altai hat, die beiden Kulturen bekommt sie nämlich, da braucht sie sich im frühen Spiel nicht mit dem Ungarn um Slavonen zu streiten.
Verfasst: Do 12.07.2012, 16:38
von Duke of York
Stoertebeker hat geschrieben:Huch: Auf einmal wird Euch die Hanse zu sehr bedrängt?

Ich denke, wenn diese keine institutionalisierte Konkurrenz in Skandinavien kriegt, könnte sie auf Köln verzichten.
Wir gehen nach wie vor fest davon aus, dass Schottland statt Irland besetzt wird weil Irland einfach ein Singleplayer-Land ist.

Und damit gibts Wettbewerb in Skandinavien.
Und das Problem an Bayern ist ja nicht, dass es irgendwie zu stark wäre oder dass es schon viel zu nah an der Hanse wäre, sondern dass es Ungarn zu nah auf der Pelle hockt, während im Westen ein kleines Vakuum ist, das den Bretonen nützt. Und dieses Problem löst man nicht mit einer Hauptstadtverlagerung in die Pfalz.
Im Grunde wäre ein Bayern ideal, das die Startposition von Schwaben hat und statt der zentral-bayerischen die schwäbischen Cores besitzt.
Verfasst: Do 12.07.2012, 16:43
von Duke of York
suo hat geschrieben:Ich möchte an Janos Hunyadi erinnern, sozusagen der Richemont des Ostens.
Die Ukraine hat so eine schwache Startposition, die muss eher Angst davor haben, dass der Ungar ihr eins draufgibt.
Solche Leader hat auch die Ukraine. Die hat eigentlich jedes Major-Land.
historicalleader = {
id = { type = 6 id = 32455 }
category = monarch
name = "M. Glynskyi"
startdate = {
year=1481
}
deathdate = {
year=1506
}
rank = 0
movement = 5
fire = 5
shock = 5
siege = 1
}
Das ist nur einer. Dann gibts noch "M. Olelkovych" mit 5-4-4-1 von 1447-63.
Die Startposition der Ukraine sollten wir uns vielleicht mal anschauen, wenn die Diskussion um Zentraleuropa beendet ist.

Verfasst: Do 12.07.2012, 16:47
von suo
Die Ukraine ist gut, so wies sie ist. Der Bayer hat aber 1437-1500 nicht so gute Anführer wie Janos und Matyas. Die Ukraine hat nicht die wirtschaftliche Basis und sollte sich um die Horde kümmern statt um Ungarn.

Verfasst: Do 12.07.2012, 17:52
von Stoertebeker
@suo: Mir wäre es Recht, wenn's den Spielern der Hanse, Bayerns und Ungarns Recht ist. Die werden im ersten Jahrhundert die Aufgabe haben, da Lösungen zu entwickeln, die den Bretonen nicht gar zu fett werden lassen. 3 Freiwillige (Edit: Bzw. 2, wenn Ihr den Bayern nehmt) vor und ich gebe alle meine Bedenken auf und sage auch nichts mehr gegen Schottland.
Wenn wir ohne Edits auskämen, wäre das ja auch was wert. Und herrje: Den Bretonen kriegen wir schon irgendwie klein, wenn er zu groß wird.
Dann nur noch die werten Herren Anton und Archduke überzeugen, und wir können den anderen Spielern ein Ergebnis des selbsternannten Rates der Weisen präsentieren.

Verfasst: Do 12.07.2012, 18:03
von suo
Ich spielte jeden von den dreien. Habe mal mit Bayern gestartet.... Problem sind tatsächlich die bayrischen Cores in Holland. Die sind direkte Hansekonkurrenz und andere Cores hat und bekommt der Bayer nicht. Also wird er statt gegen die Bretonen zu ziehen immer versuchen der Hanse Flandern abzujagen. Da habt ihr wohl mit dem Schwaben Recht. Ugarn+Bayern zusammen gibt keine Probleme.
Was man noch machen könnte... Der Hanse in der Sundkrise skandinavische Kultur geben, die sie verliert, wenn sie holländisch-reformiert werden sollte. So gäbe es einen Ausweg und einen besseren Anreiz sich tatsächlich mit dem Schotten in Skandinavien auseianderzusetzen. Ausserdem könnte man nach der Sundkrise die Hauptstadt der Hanse auch nach Kopenhagen verlegen, dann wäre sie vor Bayern/Schwaben etwas geschützter, besonders vor Karten-Raids - und sie könnte das COT von Mecklenburg verlieren.
Verfasst: Do 12.07.2012, 19:38
von Duke of York
suo hat geschrieben:Was man noch machen könnte... Der Hanse in der Sundkrise skandinavische Kultur geben...
Der ... äh ... armen, bedauernswerten Hanse? Reden wir hier vom gleichen Land?

Verfasst: Do 12.07.2012, 19:53
von suo
Das Problem der Hanse dürfte Ernst von Bayern sein. Also ich würde als Bayer 1419 sofort die Hanse angreifen. Da hat sie mit ihren COT noch keinen Techvorsprung, der Bayer kann als Kaiser durchs ganze HRE marschieren, Flandern ist Core-Provinz und Ziel des Krieges. Ernst (4-4-4-1) dürfte jede Schlacht gewinnen und das kölnische Erbe kann die Hanse knicken: 1460 gibt es kein Köln mehr.
Wenn Bayern wartet hat die Hanse später selbst Anführer und wird technologisch enteilen. Und eigentlich hat Bayern auch keinen Grund zu warten, denn es hat keine anderen freien Cores zu erobern ausser Flandern (und Brabant, aber das ist 1-Provinz-Ki).
Ungarn, Schwaben, Bretagne, etc. können das nicht so leicht machen, weil sie eben nicht Kaiser sind.

Verfasst: Do 12.07.2012, 19:56
von Duke of York
suo hat geschrieben:Und eigentlich hat Bayern auch keinen Grund zu warten, ...
Ausser den, dass sich Ungarn in der Zwischenzeit Böhmen mit COT und Gold-Tirol unter den Nagel reissen könnte.

Verfasst: Do 12.07.2012, 20:03
von suo
Die Ungarn enteilen den Bayern technisch nicht. Gegen Tirol hat Bayern keinen CB und ich würde es höchstens diploannektieren. Und das einzige was Ungarn damit erreicht ist, dass der Bayer versuchen wird, mit der Bretagne gütlich auszukommen. In der Konkurrenz um Deutschland Ernst nicht zu nutzen wäre sträflich. Ungarn hat zeitgleich mit Zigmond einen fast gleich guten Anführer.
Verfasst: Do 12.07.2012, 21:31
von Moses
Wann genau sollte es denn losgehen? Das Alron ist noch eine Session nehme ich an oder?
Verfasst: Do 12.07.2012, 21:48
von Duke of York
Moses hat geschrieben:Wann genau sollte es denn losgehen? Das Alron ist noch eine Session nehme ich an oder?
Vermutlich erst nach Eurem Urlaub.
Wir sind ja hier mit der Diskussion auch noch nicht vollständig durch und Länderverteilung muss auch noch gemacht werden.
Und dann gäbe es zumindest aus Unserer Sicht auch noch ein paar Regelfragen zu diskutieren und zwar
bevor es losgeht.
Verfasst: Do 12.07.2012, 23:35
von Stoertebeker
Okay, suo findet ein editiertes Schwaben auch nicht mehr schlecht? Fein.
Sonst jemand Einwände? Sonst könnten wir uns ja an den Entwurf für das neue Schwaben machen.
Verfasst: Fr 13.07.2012, 17:30
von Stoertebeker
Und dann gäbe es zumindest aus Unserer Sicht auch noch ein paar Regelfragen zu diskutieren und zwar bevor es losgeht.
Nämlich?
Sollen wir außerdem ein Team formen, das sich um Schwaben kümmert?
Verfasst: Fr 13.07.2012, 17:58
von suo
Stoertebeker hat geschrieben:
Sollen wir außerdem ein Team formen, das sich um Schwaben kümmert?
Bretagne, Hanse und Ungarn?
