Wenn du das tust, könnte man ja auch über eine stärkere Rolle der Bevölkerung reden. Denn dann hätten auch bevölkerungsarme Staaten die Möglichkeit Immigranten und daher einen stärkeren Bevölkerungswachstum hervorzurufen.[B@W] Abominus;521469 hat geschrieben: Abominus;521469"]Hugenotten, Juden, alle haben Preussen zu dem gemacht, was es heute noch in unseren Herzen ist: Ein toleranter Militärstaat... hach, was vermisse ich ihn
Ich möchte ja immer noch Events etc. einbauen, die die Vertreibung und Umsiedlung von Häretikern und Heiden erlaubt: Hugenotten aus Südfrankreich nach Preussen, Juden aus Spanien und Berber aus Spanien nach Marokko...
Religion - Events, Decisions, Kartoffelbrei
- Al. I. Cuza
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Ich würde das eher an das Event koppeln, welches vor den religiösen Wirren kommt. Abhängig davon, was man wählt: Tolerante Gesellschaft oder die Häretiker vertreiben (oder wie auch immer die andere Variante klang)Jorrig hat geschrieben:Auja, KZs und Hexenverbrennungen!
Das würde ich an die Slider oder an Entscheidungen wie die Inquisition koppeln. Sollte ja nicht so schwer sein, oder? 1-2 Basetax und etwas Bevölkerung irgendwo abziehen und bei toleranten das eben aufaddieren, evtl. gegen Kosten.
PS: Aber würde das nicht wiederum toleranten Staaten einen zu großen Vorteil geben? Oder werden die Provinzen, wo die Häretiker rausgeschmissen werden automatisch konvertiert? Und die neue Provinz auch, dann sollte das kein Problem sein.
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Nein, sowas würde ich nicht machen. Häretiker oder Juden etc. waren religiöse Minderheiten, eine Mehrheit konnte man kaum so vertreiben. Konversionen von Provinzen sind also nicht gut. Ich würde das eher als Flavour-Event machen, also Bev abziehen, Basetax um 1 reduzieren (oder einen langen, temporären Einkommensmalus um 10-20%), dafür Geld in die Kasse. Für die toleranten genau umgekehrt.
- Al. I. Cuza
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Also dann würde ich die Basetax nicht reduzieren. Wenn wir damit (Migration) verbunden auch den Einkommensmodifier für Bevölkerung benutzen, sollte das genug sein. Obwohl, wenn man es als random-Event triggern lässt, dann kann man auch halt Pech haben. Aber ich hatte da eher an eine Provinzentscheidung gedacht, welche die Bevölkerung halbiert oder mehr, dafür aber die Provinz konvertiert und ein Teil dieser vertriebenen Bevölkerung es schafft in ein fremdes Land zu kommen.
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Toleranz steht für die Wirkung der Regierung auf das Volk. Dem normalen Bürger war es im Grunde egal, welche Religionsausprägung dominant war. Als Bauer gehe ich jeden Tag aufs Feld und Sonntag in die Kirche. Ob da jetzt Oblaten oder Wein ausgeschenkt wird, ob der Mann auf der Kanzel Weiß oder Schwarz trägt, ob er heiraten darf oder nicht, interessiert mich als Bauer im Normfall wenig.
Die wenigen, die wirklich religiös waren, sind heute wie damals in der Unterzahl. Die heutigen Muslime sind auch nicht durchweg radikal. Ich glaube an die gauß'sche Glockenkurve und halte 5% der Bevölkerung für radikal, egal ob Muslime oder Christen, heute wie damals.
Religion stand im Mittelalter für Einheit des Staates als Regierungsfläche eines Monarchen (oder was auch immer) und als Möglichkeit, Steuern zu erhalten. Die Osmanen haben die Kopfsteuer für Christen gehabt, die Christen haben die Juden ausgenommen - nach Strich und Faden. Außerdem, da passt Mao wieder: Religion ist Opium fürs Volk. Damit kann man Menschen ruhig halten. Der äußere Feind vereinigt im Lande, und warum sollte man einem Protestanten im Nachbarland mehr trauen, wenn man selbst Katholisch ist, und der Herrscher ebenso?
Die wenigen, die wirklich religiös waren, sind heute wie damals in der Unterzahl. Die heutigen Muslime sind auch nicht durchweg radikal. Ich glaube an die gauß'sche Glockenkurve und halte 5% der Bevölkerung für radikal, egal ob Muslime oder Christen, heute wie damals.
Religion stand im Mittelalter für Einheit des Staates als Regierungsfläche eines Monarchen (oder was auch immer) und als Möglichkeit, Steuern zu erhalten. Die Osmanen haben die Kopfsteuer für Christen gehabt, die Christen haben die Juden ausgenommen - nach Strich und Faden. Außerdem, da passt Mao wieder: Religion ist Opium fürs Volk. Damit kann man Menschen ruhig halten. Der äußere Feind vereinigt im Lande, und warum sollte man einem Protestanten im Nachbarland mehr trauen, wenn man selbst Katholisch ist, und der Herrscher ebenso?
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Interessante Ansicht, Abo, aber ich glaube nicht, dass das stimmt. Ich denke, es macht schon einen Unterschied, ob der Mann in der Kanzel predigt, dass die Juden Jesus ans Kreuz genagelt haben etc., oder ob er sagt, dass sie auch Menschen sind, die zu Jesus finden können, zum Beispiel. Die Leute waren damals insgesamt wesentlich religiöser als wir heute, die Frage war zentral für ihr Leben. Denen konnte man leichter erklären, dass die Erde sich um die Sonne dreht, als dass Jesus nur ein Prophet war und Mohammed der eigentliche Held. Obwohl, auch im ersten Fall hätten sie wohl gesagt, dass das in der Bibel aber anders steht. So waren auch die Regierenden, und das macht dann die Toleranz aus. In den katholischen Ländern waren die Minderheiten oft nicht sicher vor der Willkür der Herrscher. In irgendeinem religiösen Wahn würden sie dann Pogrome ausrufen oder Kreuzzüge, Hexen verbrennen, Ketzer jagen usw. Die islamischen Gesellschaften waren da vormals toleranter, weil sie die "Ungläubigen" duldeten und ihnen relative Rechtssicherheit und etwas Freiheit zur Religionsausübung gaben (auch die Juden mussten extra Steuern zahlen). In Polen waren z.B. protestantische (Stein-)Kirchen verboten, die Spanier stellten Juden und Muselmanen vor die Wahl konvertieren, auswandern oder sterben, die Franzosen haben die Hugenotten gleich getötet. Die Holländer hingegen haben die Juden in Ruhe gelassen und sehr davon profitiert. Ebenso die osteuropäischen Städte bis ins Mittelalter. Die Spanier sind bei der arabischen Herrschaft freiwillig zum Islam konvertiert, ohne Missionare.
Warum sind mitten in katholischen Ländern Leute zum Protestantismus konvertiert? Ich glaube einfach, damals war Religion für die Leute eine wesentlich zentralere Angelegenheit, als wir heute glauben. Marx sagte das unter dem Eindruck sozialer und politischer Probleme - im Mittelalter hat sich dagegen niemand für Politik interessiert, das war Angelegenheit der Fürsten und Könige. Soviel dazu von meiner Seite.
Warum sind mitten in katholischen Ländern Leute zum Protestantismus konvertiert? Ich glaube einfach, damals war Religion für die Leute eine wesentlich zentralere Angelegenheit, als wir heute glauben. Marx sagte das unter dem Eindruck sozialer und politischer Probleme - im Mittelalter hat sich dagegen niemand für Politik interessiert, das war Angelegenheit der Fürsten und Könige. Soviel dazu von meiner Seite.
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Ich dachte, dass eine gewisse Toleranz eine normale Missionarschance bedeutet (Ich habe da an -3 oder -2 gedacht, da das der Standardwert für Katholiken/Protestanten ist) und jeder weitere Punkt sich mit 2,5% mehr oder weniger darauf auswirkt.
Der Papst mit seiner -7 (als Katholik rechne ich ab -3) Toleranz würde also 10% mehr Chance haben zu konvertieren. Der Schwede mit +4 Toleranz (als Reformierter rechne ich ab -2) wird 15% weniger Chancen haben.
Die Prozentzahl ist willkürlich ausgewählt, ich denke man kann auch einen anderen Wert nehmen.
Der Papst mit seiner -7 (als Katholik rechne ich ab -3) Toleranz würde also 10% mehr Chance haben zu konvertieren. Der Schwede mit +4 Toleranz (als Reformierter rechne ich ab -2) wird 15% weniger Chancen haben.
Die Prozentzahl ist willkürlich ausgewählt, ich denke man kann auch einen anderen Wert nehmen.