Crusader Kings III
- Elias
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Wir hatten durchaus damit gerechnet, dass Crusader Kings III bei Release etwas reifer sein würde, als es Imperator Rome im vergangenen Jahr war, alleine schon, weil hier die Erfahrungen aus zwei vorangegangenen, direkten Vorgängern fließen konnten. Aber insgeheim dachten Wir doch, man müsse noch ein paar Patches abwarten, bevor es sich wirklich zu spielen lohnt. Das hat sich jedoch ganz und gar nicht bewahrheitet. Es ist, bei allen Aspekten, die Wir uns noch zusätzlich für die Zukunft als Erweiterungen wünschen, ein sehr rundes und ausgereiftes Spiel und bietet genügend Stoff für lange Abende vor dem Rechner. Wir haben jetzt schon über 50 Spielstunden auf der Uhr, binnen einer Woche!
Was uns aktuell am ehesten stört, aber auch schon bei CK II störte, ist die manchmal überschießende „alternative Geschichtsschreibung“ der KI, was irgendwo Fluch und Segen zugleich ist. Die Mechaniken des Spiels schreiben spannende Geschichten und das Absurde ist oftmals ja am unterhaltsamsten. Andererseits wundern wir uns schon, wenn Teile Schwedens im Anfang des 10. Jahrhunderts dem islamischen Herrscher von Sevilla gehören und umgekehrt sich Dänen auf der Iberischen Halbinseln niederlassen und binnen einer Generation die andalusische Kultur annehmen. Überhaupt entstehen und zerfallen Reiche mit enormer Geschwindigkeit. Wobei Unser Eindruck momentan nur aus einem Spiel mit dem Startjahr 867 herrührt. Vielleicht ist das mit Start 1066 auch ein bisschen anders.
Was uns aktuell am ehesten stört, aber auch schon bei CK II störte, ist die manchmal überschießende „alternative Geschichtsschreibung“ der KI, was irgendwo Fluch und Segen zugleich ist. Die Mechaniken des Spiels schreiben spannende Geschichten und das Absurde ist oftmals ja am unterhaltsamsten. Andererseits wundern wir uns schon, wenn Teile Schwedens im Anfang des 10. Jahrhunderts dem islamischen Herrscher von Sevilla gehören und umgekehrt sich Dänen auf der Iberischen Halbinseln niederlassen und binnen einer Generation die andalusische Kultur annehmen. Überhaupt entstehen und zerfallen Reiche mit enormer Geschwindigkeit. Wobei Unser Eindruck momentan nur aus einem Spiel mit dem Startjahr 867 herrührt. Vielleicht ist das mit Start 1066 auch ein bisschen anders.
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Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir. Mark Twain
- Mariu
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Also es fehlen auf jeden Fall noch ein paar Sachen und es muss noch etwas Arbeit reingesteckt werden. Aber das wir sicher in den Erweiterungen kommen. Es gibt viele Verbesserung die uns im Gegensatz zu CK2 gefallen. Wir finden es sehr schön, das man jetzt seinen eigenen Glauben direkt selbst erstellen kann oder auch das man einfach konvertieren kann. Oder das es jetzt den eingebauten Beobachter Modus gibt und man die Charakter ziemlich einfach wechseln kann.
867 haben wir noch nicht angefasst, weil wir das ganze Wikingerzeug mal umgehen möchten und wir haben meistens in Irland gespielt. Den Kampf ums überleben wollten wir uns nicht antun in den ersten Partien.
1066 ist bei uns momentan das, das HRR Ungarn immer schluckt ein Dorn im Auge und dann auch gerne nach Afrika expandiert. Da ist dann noch etwas feinschlief gefragt. Wir haben nämlich das Gefühl das etwas wenig Unabhängigkeit gefordert wird. So das sich zb. Ungarn vom HRR wieder löst oder das Italien etwas rebellisch wird.
Momentan spielen wir etwas als Navarra und haben uns nach Tuscany eingeheiratet. So das wir dem HRR dort etwas auf die Füsse treten.
Wir benutzen momentan auch einen Mod der einem die Möglichkeit für mehr Game Rules gibt. So das man das Rumvögeln der Ki etwas einschränken kann und verschiedene andere Sachen.
867 haben wir noch nicht angefasst, weil wir das ganze Wikingerzeug mal umgehen möchten und wir haben meistens in Irland gespielt. Den Kampf ums überleben wollten wir uns nicht antun in den ersten Partien.
1066 ist bei uns momentan das, das HRR Ungarn immer schluckt ein Dorn im Auge und dann auch gerne nach Afrika expandiert. Da ist dann noch etwas feinschlief gefragt. Wir haben nämlich das Gefühl das etwas wenig Unabhängigkeit gefordert wird. So das sich zb. Ungarn vom HRR wieder löst oder das Italien etwas rebellisch wird.
Momentan spielen wir etwas als Navarra und haben uns nach Tuscany eingeheiratet. So das wir dem HRR dort etwas auf die Füsse treten.
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- KIWI
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Da sind wir doch wiedermal bei Abo seinem Thema ;-))) Aber einschränken.... Das passt so gar nicht zu ihm. Abo, sagt, wo sind die ECHTEN Mods dafür? *GRINS*So das man das Rumvögeln der Ki etwas einschränken kann ....
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- Montesquieu
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- Mariu
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Ich mein angeblich kann man ja die Charaktere auch mal nackig erwischen in bestimmten Szenen, jedenfalls haben wir das meine ich als Vanilla-Option gesehen. Eingetroffen ist es bei uns aber noch nie?
Das war bei uns bis jetzt immer das Problem mit dem HRR. In einem war Frankreich, Polen, Italien, Ungarn und das Baltikum in Reich einverleibt worden. Nur war es dann viel zu stabil für unseren Geschmack. Dafür sind die Islamischen Dynastien immerhin sehr instabil.Montesquieu hat geschrieben:In meinem Brandenburg-zu-Pommern-Spiel ist Böhmen übermächtig. Gott Sei Dank mein netter Nachbar, aber hat sich Ungarn und Polen einverleibt. Ich warte auch nur darauf, dass es irgendwann zerbricht ...
- Ruprecht I.
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Vielleicht habt Ihr 'seinen Gegner mit runtergelassenen Hosen erwischen' einfach überinterpretiert?Mariu hat geschrieben:Ich mein angeblich kann man ja die Charaktere auch mal nackig erwischen in bestimmten Szenen, jedenfalls haben wir das meine ich als Vanilla-Option gesehen. Eingetroffen ist es bei uns aber noch nie?
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- [B@W] Abominus
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Excellent!Ruprecht I. hat geschrieben:Vielleicht habt Ihr 'seinen Gegner mit runtergelassenen Hosen erwischen' einfach überinterpretiert?
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Sehr schön ;-))blablabla LAAANNNGWEILLIG Ah, hier wird es interessant: Bei Loverslab gibt's bereits ein eigenes Subforum.
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- [B@W] Abominus
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- KIWI
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Nur benötigen wir jetzt noch CK III.... Mmmmhhh Irgendetwas ist ja immer Alleine die MODs bringen uns ja auch nichts ;-))
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- Vargr
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Ist bei uns sehr oft so, ohne dass wir da nen Zusammenhang sehen, wann das Eintritt.Mariu hat geschrieben:Ich mein angeblich kann man ja die Charaktere auch mal nackig erwischen in bestimmten Szenen, jedenfalls haben wir das meine ich als Vanilla-Option gesehen. Eingetroffen ist es bei uns aber noch nie?
- hohe_Berge
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Eine Frage vom Frischdachs. Spiele gerne EUIV. Hier beim CK III ist doch alles sehr Bund. Wie erkenne ich denn meine Gegner und Verbündete? Besonders im Kriegsfall:
Glück Auf
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Klaus Täuber (Der Boxer): Wenn du Profi wirst und nur bei einem Verein spielen kannst, dann musst du nicht in Barcelona, nicht in München, nicht in Dortmund spielen. Sondern auf Schalke.
- Mariu
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Wobei den Armeen die Anzahl der Truppen angegeben wird, das wird rot hinterlegt wenn es eine Armee ist die man bekämpfen. Provinzen werden rot umrandet (sieht man imho auf der rausgezoomten Karte erst besser). Und die Hauptstadt des jeweiligen Gegners kriegt gekreuzte Schwerter mit Flammen über den Namen.
Bei Verbündeten sind wir uns grade nicht sicher, die bleiben glaub ich normal farbig.
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- hohe_Berge
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Also wir wollen das nicht wirklich. So nen alter Sack in Adamskostüm und Blatt vor seinem Sprachrohr sind nicht unbedingt was, worauf wir Wert legenMariu hat geschrieben:Dann machen wir vielleicht irgendwas falsch. Aber egal nicht das wir das unbedingt sehen wollen. Aber ein neues Trait fällt uns da ein "Nudist" trägt unter normalen umständen nichts.![]()
- Sunabouzu
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Wir haben hier mal zwei Screenshots aus unserem Spiel mit Phob

das Königreich Jülich (vormals Graf) geleitet von der Phobschen Dynastie und das Königreich Ostfranken von Uns (Vormals Herzog von Angria). Je länger man darauf schaut destso lustige wird es. Die Schweden breiten sich in Spanien unaufhaltsam aus. Der Westfränkische und Italienische Raum kämpfen seit fast 100 Jahren in diesem Zustand der Kleinreiche (der König von Westfranken hat momentan nur 1000 Aufgebote). Und der Kaiser in Konstantinopel ist seit Einer Generation ein Augsburger, und seitdem geht der Zerfall des Kaiserreiches unaufhaltsam voran. Unsere größte Bedrohung ist Polen, diese haben zur Zeit eine der stärksten Armeen (ca 16.000 Aufgebote, wir aktuell 6.800), und sind sehr stabil (seit 100 Jahren oder etwas mehr), unsere Bemühungen das irgendwie aufzubrechen haben dazu geführt das Chasaria einen guten teil vererbt bekommen hat, aber leider hat das nicht weiter zur Destabilisierung Polens geführt. Bislang haben wir jeden Krieg gegen Polen (oder siene Vasallen) verloren, im Moment scheinen Sie aber mit den Grenzen des De Jure Königreichs Pommern zufrieden zu sein.
Und um die historische Authentizität zu Unterstreichen hier ein Screenshot der Religionskarte:


das Königreich Jülich (vormals Graf) geleitet von der Phobschen Dynastie und das Königreich Ostfranken von Uns (Vormals Herzog von Angria). Je länger man darauf schaut destso lustige wird es. Die Schweden breiten sich in Spanien unaufhaltsam aus. Der Westfränkische und Italienische Raum kämpfen seit fast 100 Jahren in diesem Zustand der Kleinreiche (der König von Westfranken hat momentan nur 1000 Aufgebote). Und der Kaiser in Konstantinopel ist seit Einer Generation ein Augsburger, und seitdem geht der Zerfall des Kaiserreiches unaufhaltsam voran. Unsere größte Bedrohung ist Polen, diese haben zur Zeit eine der stärksten Armeen (ca 16.000 Aufgebote, wir aktuell 6.800), und sind sehr stabil (seit 100 Jahren oder etwas mehr), unsere Bemühungen das irgendwie aufzubrechen haben dazu geführt das Chasaria einen guten teil vererbt bekommen hat, aber leider hat das nicht weiter zur Destabilisierung Polens geführt. Bislang haben wir jeden Krieg gegen Polen (oder siene Vasallen) verloren, im Moment scheinen Sie aber mit den Grenzen des De Jure Königreichs Pommern zufrieden zu sein.
Und um die historische Authentizität zu Unterstreichen hier ein Screenshot der Religionskarte:

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- Hohenlohe, Performer, Elias, hohe_Berge
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- Elias
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Allerdings, das ist mal ein großes Schlamassel! Ihr seid Katharer und die Orthodoxie hat sich bis tief nach Mitteleuropa hinein verbreitet? Da drohen Jahrhunderte der Religionskriege am Horizont!
Das sich die Skandinavier munter an den Kriegen auf der Iberischen Halbinsel beteiligen scheint mit der Releaseversion üblich zu sein. Das ist bei Uns auch so. Aber Katharer... nenene.
Wir haben das Dänische Königreich jetzt in den Katholizismus geführt und dem Asatruismus entsagt. Das war fast schon zu einfach!
Unser König Gudmundr II Gudmundrson hatte nach über dreißig Regierungsjahren mehr als 900 Pietätspunkte angesammelt, aber Wir brauchten nur 250 dafür. Und nur zwei der zwölf direkten Vasallen mussten noch freundlich in die richtige Richtung bewegt werden, um sich mit konvertieren zu lassen.
Wir waren schon fast enttäuscht, wie einfach das alles war. Aber dann gab es in den folgenden Jahren doch noch ein paar Bauernaufstände und es gibt nach wie vor einige indirekte Vasallen, die sich nicht bekehren lassen. Der ganze Prozess dauert also doch noch etwas an. Aber so richtig eine Zerreisprobe war er für Unser Reich bisher nicht.
Das sich die Skandinavier munter an den Kriegen auf der Iberischen Halbinsel beteiligen scheint mit der Releaseversion üblich zu sein. Das ist bei Uns auch so. Aber Katharer... nenene.
Wir haben das Dänische Königreich jetzt in den Katholizismus geführt und dem Asatruismus entsagt. Das war fast schon zu einfach!
Unser König Gudmundr II Gudmundrson hatte nach über dreißig Regierungsjahren mehr als 900 Pietätspunkte angesammelt, aber Wir brauchten nur 250 dafür. Und nur zwei der zwölf direkten Vasallen mussten noch freundlich in die richtige Richtung bewegt werden, um sich mit konvertieren zu lassen.
Wir waren schon fast enttäuscht, wie einfach das alles war. Aber dann gab es in den folgenden Jahren doch noch ein paar Bauernaufstände und es gibt nach wie vor einige indirekte Vasallen, die sich nicht bekehren lassen. Der ganze Prozess dauert also doch noch etwas an. Aber so richtig eine Zerreisprobe war er für Unser Reich bisher nicht.
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- Sunabouzu
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Wir haben erst gewechselt als die Katholiken praktisch auf verlorenem Posten standen. Wir überlegen aber dem Katharertum abzusagen und uns der Orthodoxie zu widmen. Größtes Manko an den Katharern ist der fehlende Religionskrieg und das fehlende Glaubensoberhaupt von dem man kein Geld erbetteln kann, das haben wir aber vorher nicht bedacht (und die Orthodoxie war zu diesem Zeitpunkt noch nicht so weit in Mitteleuropa).