Für meinen Teil ist das nicht realistisch:radomir01 hat geschrieben:HoI III artete dank des brigadebasierten Kampfsystems in Arbeit aus, ebenso die Karte.
-> HoI 3 ist nicht dafür konzipiert alle Einheiten manuell auf allen aberhunderetn Provinzen zu steuern, das ist nicht der entscheidende Punkt für mich. Und wer das tut (alles manuell steuern) tötet seine Freizeit. (Freizeitmasochist).
möchte man aber einige Einheiten wahlweise gezielt manuell steuern, tritt das o.g. Problem auf: "Es ist z.B. ein Unding, dass wenn man eine Einheit selber steuern möchte, man entweder sie aus der Kommandohierachie entfernen muss oder in einer der oberen Hierarchieebenen die Einheitensteuerung auf manuell stellen muss, so das alle anderen Einheiten zwangsläufig davon betroffen sind und ebenfalls manuell gesteuert werden müssen."
Für mich persönlich ist entscheidend das Kampf-, Nachschubsystem und der Techtree und eine Map mit vielen Provinzen, weniger die Performance. Deswegen bin ich bei IC auf AoD Basis geblieben.
Im Laufe des Krieges ist doch der tägliche MP Zuwachs realistischer (historischer) als ein Mobilisierungssytem a la DH. Oder etwa nicht???
Das Mobilisierungssystem von DH dient hauptsächlich dazu die Performance des Spiels zu verbessern. Das ist die Wahrheit.
bei der Karte von DH gibt es große Probleme mit den Entfernungen: http://strategiezone.de/forum/viewtopic ... 40386da496
Männer sind in der Industrie gebunden, müssen sie mobilisiert werden, dann entstehen Lücken, die große Nachteile für die Heimatfront bedeuten. Im alten System ist das überhaupt nicht modeliert, da ploppen einfach die Soldaten in den Reservistenpool.
Nicht umsonst rufen Staaten die Mobilmachung aus, was bedeutet, Divisionen werden auf Vollstärke gebracht, Männer werden als Reserve mobilisiert und dann per Befehl dan ihren Einsatzort gebracht. Außerdem ist irgendwann der Pool an gesunden Männern erschöpft, in D.H. hat man dann nicht nur sich ausdünnende Truppen, sondern auch eine völlig ruinierte Heimatfront, deren Industrie große Probleme hat, deren Sicherheitskräfte ausgedünnt sind und okupierte Gebiete ohne Militärpräsenz lassen sich überhaupt nicht mehr halten. Das halte ich für deutlich realisitscher, als einen täglich konstanten Strom an Männern, der nie erschöpft ist.
Klar verbessert das Mobilisierungssystem die Perfomance in Friedenszeiten, es bleibt aber realisitscher.
Das Problem mit den Entfernungen ist aber mehr ein Gefühlsproblem: Da beschwert man sich über die Geschwindigkeiten von motorisierten Verbänden von Sedan nach Reims. Die Städte liegen knapp 100km auseinander, ohne Feindkonzentration und mit erhaltener Infrastruktur sind motorisierte Verbände nunmal in 3 bis 4 Stunden dort, gerade wenn man einen Blitzkrieg führt.
D.H. hat die Welt als Kugel verstanden, weshalb vorallem die Entfernung von Seeprovinzen nicht verstanden wird: Es geht für Schiffe immer schneller nördlichere Routen zu nehmen, weil dank der runden Erde diese Routen wie auch in der Wirklichkeit kürzer sind.
Der Studi dazu: "Zum Format kann Inner Circle sicher noch Genaueres sagen. Der Grund für die manchmal absurden Entfernungswerte ist, dass die neue Karte auf realen Geodaten basiert und nicht mehr (wie die alte) auf die Pixelentfernungen im Spiel setzt. Und je nach Wahl des Referenzpunktes in der jeweiligen Provinz kann das zu inkonsistenten Ergebnissen führen, bei denen die übernächste Provinz schneller zu erreichen ist als die nächste. Dafür ist die Ostsee für Schiffe und Flugzeuge nicht mehr so groß wie der Nordatlantik, nur weil die Kartendarstellung gegenüber der echten Weltkugel verzerrt ist."
Auch für Landprovinzen wurden nun die Hauptstädte der Provinzen genau dokumentiert und an ihnen messen sich dann die Entfernungen. Dadurch kommt es zu gefühlten Absurditäten: Zwei Provinzen liegen nebeneinander, die eigentlichen Provinzstädte liegen beide sehr nahe an der Provinzgrenze --> Entfernung kürzer als erwartet. Zwei Provinzen nebeneinander, die eigentlichen Städte der Provinz liegen an genau der gegenüberliegenden Grenze --> Entfernung weiter als erwartet.