Kardinalinfant hat geschrieben:Mal nur dazu: In der Tat hatten Wir da eine falsche Vorstellung, basierend auf der Formulierung "Betrifft eigene und gegnerische Fürsten" waren Wir zwanglos davon ausgegangen. Gut, das speichern Wir für Uns ab, sollte man aber vielleicht dennoch durch eine eindeutigere Formulierung deutlich machen, damit es jeder mitbekommt. Allerdings halten Wir so die Karte doch für extrem zweischneidig.
Die Formulierung "Betrifft eigene und gegnerische Fürsten" hatten Wir extra eingefügt, damit niemand auf die Idee kommt, es wäre automatisch nur der Gegner betroffen.
Kardinalinfant hat geschrieben:Insgesamt scheinen Uns die Karten von ihrem Wert her offen gesprochen doch deutliche Unwucht aufzuweisen. So ist ein Spion extrem wertvoll (wenn man die Spielmechanik verstanden hat, würden Wir sagen, er verschiebt - bei annähernd gleichstarken Kadern - die Siegchance von 50 % Richtung 75 % (oder mehr)).
Wir halten es für schwierig, das in Zahlen auszudrücken, aber ja, der Spion ist stark, wenn man weiß, wie man mit den Informationen umgehen muss.
Kardinalinfant hat geschrieben:Diplomatische Verhandlungen haben fast nur Wert, wenn man komplett daneben lag mit seiner Kaderwahl (was vermutlich nach zwei oder drei Spielrunden kaum noch vorkommen wird). Da man immer bestrebt sein wird, den bei den Preisen bestmöglichen Kader zusammenzustellen, liegt ihr Wert sonst nur noch darin, auf eine Aufstellung des Gegners zu reagieren, die mit den eigenen Fürsten schlecht zu bekämpfen ist, aber das sind Ausnahmebegegnungen.
Gerade in letzterem sehen Wir das eigentliche Einsatzprofil dieser Karte, da "Fehlerkorrekturen" damit zwar möglich sind, aber nicht so oft auftreten werden. Es kann durchaus von Wert sein, sich auf den Gegner einzustellen, allerdings haben Wir ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass Wir diese Karte anpassen könnten, wenn sie sich als zu schwach erweist.
Kardinalinfant hat geschrieben:Verstärkungen ist nice, aber auch kein Mega Burner. Man kann eine KI 1 Punkt teurer für eine Partie aufstellen. Derzeit also bspw. statt einem Kalifen einen Wazir oder statt einem Emir einen Saladin. Letztlich hängt der Wert der Karte extrem von den jeweils herrschenden Marktpreisen und den damit gegebenen Möglichkeiten ab.
Wir stimmen zu, Wir sind mit der Karte aber auch zufrieden so wie sie ist.
Kardinalinfant hat geschrieben:Taktisches Manöver: Ist halt auch so eine zweischneidige Sache. Nimmt man einen wirklich wertvollen Fürsten, bedeutet das, dass man in der Regel eine Partie freiwillig verliert, um dafür die nächste relativ sicher zu gewinnen. Bringt also punktetechnisch wenig (es sei denn, man ist sicher, ansonsten beide zu verlieren), nimmt man keinen wertvollen Fürsten, dürfte der Gewinn für das Folgematch überschaubar bleiben. Überhaupt: Der Gegner des Folgematches weiß ja um die auf ihn zukommende Unwucht und wird naheliegender weise daher versuchen, mit einer starken eigenen Aktionskarte einen Ausgleich zu seinen Gunsten zu schaffen.
Wir sehen Euren Punkt. Aber Wir würden das Ding gern in Aktion sehen, bevor Wir etwas ändern. In Unserer Idee kann man sich mit dieser Karte, falls gut geplant, einen Punktevorsprung holen, wenn man geschickt aufstellt (Beispiel: man entfernt in der ersten Partie einen Fürsten von dem Schlachtfeld, wo nur 2 eigene KIs stehen, damit gibt man dem Gegner dort einen Kill weniger, gewinnt das andere Schlachtfeld und holt im besten Fall den Gesamtsieg über die Kills, um dann im nächsten Match mit 6 Fürsten auftrumpfen zu können). Natürlich ist die Karte nutzlos, wenn man sie auf eine Ratte anwendet, dann ist man aber auch selbst schuld.
Kardinalinfant hat geschrieben:Saboteur: Hat eben keinerlei konstruktiven Wert. Klar, man kann einem Gegner schaden, aber eben auch nur indirekt und letztlich zum Nutzen aller, die gegen diesen Gegner noch nicht gespielt haben. Eigenwert daher doch sehr beschränkt.
Diese Karte ist einzig und allein im Spiel, um etwas Würze rein zu bringen und die kleinen Sticheleien der Kontrahenten mit etwas fiesem zu unterfüttern. Uns ist bewusst, dass sie nicht konstruktiv zum Spiel beiträgt, aber zum Unterhaltungswert hoffentlich doch
Kardinalinfant hat geschrieben:Kreuzzug und Dschihad: Schon in Unserem ursprünglichen (aber eben falschen) Verständnis, dass der schwächste Fürste beider Seiten rausfliegt, fanden Wir den Wert begrenzt, so aber muss eben alles passen, um die Karte ausspielen zu können (und selbst dann kann eine zeitgleiche Gegnerkarte den Plan u.U. noch durchkreuzen) oder aber man schneidet den Kader bei der nächsten Rekrutierungsrunde genau auf diesen Einmaleffekt zu, womit man sich aber im Zweifel auch keinen Gefallen tun wird. Klar, passt alles (hat der Gegner bspw. als einzige Orient-KI einen Saladin, den man dann rauskicken kann und man selber gar keine Orient-KI) ist die Karte gut, wenn nicht aber eben nicht.
Der Unterschied zu Eurem Verständnis ist in Unseren Augen marginal. In der Regel wird man vermeiden, einen eigenen Fürsten über den Jordan zu schicken, da dies bei allem oberhalb von Schlange und Sultan schon sehr schmerzhaft ist. Klar könnte man versuchen, Saladin für Sultan heraus zu nehmen, aber um den Gewinn dieser Einsatzmöglichkeit verlöre man dann die Perspektive, wenn man selbst z.B. einen Saladin hat, der Gegner aber etwas darunter. Man hat in Unseren Augen im letzten Match gesehen, wie ein guter Einsatz dieser Karte aussieht. Dass das Schlachtfeld verloren ging lag nicht daran. Außerdem erhöht allein die Existenz dieser Karte den Wert von Ratte, Schlange und Sultan als Schutzschild
Kardinalinfant hat geschrieben:Schwachsinn: Kommt auf den Gegner und seinen Kader an. Hat der als nächstschwächere KI einen Sultan oder eine Schlange, hat die Karte nur einen überschaubaren Wert (auch wenn beide KIs (deutlich) besser wären als eine Ratte). Ist die nächstschwächere KI dagegen ein 5er oder 6er Fürst, ist das ein Burner.
Zustimmung. Es kommt drauf an, wie bei den meisten Karten.
Kardinalinfant hat geschrieben:Lokale Verbündete: Den Wert verstehen Wir bspw. gar nicht (und auch den Sinn der Karte nicht. Warum hier jetzt beide, bei Dschihad/Kreuzzug aber nur einer?). Wenn jeder einen Sultan dazu bekommen, bekommt man in der Gegenüberstellung selbst nichts. Vom Sonderfall mal abgesehen, dass der Gegner seinen 6. Platz aufgrund Rattenplage oder aber Taktisches Manöver bereits besetzt hat. Aber in letzterem Fall: Hat der Gegner bspw. einen Wazir in das nächste Match geschoben, wird einem ein zusätzlicher Sultan auch nichts bringen. Und selbst all dies mal ausgeklammert: Ein Sultan ist sicherlich kein Gamechanger (wie es andere Karten aber eben sind).
Ja, diese Karte haben Wir unverändert aus der Ideenkiste von Saison 1 übernommen, allerdings hat sich nochmal vieles verschoben, weswegen diese Karte jetzt eher schwach daher kommt. Die ursprüngliche Idee war eine Art Glücksspiel, bei dem man für die Karte ein Schlachtfeld wählt, und wenn der Gegner dort schon 3 Fürsten aufgestellt hat, er eben keinen Vorteil davon bekommt, sondern nur der Ausspielende. Wir meinen, dies könnten Wir auch leicht ändern, um die Karte besser verwendbar zu machen.
Kardinalinfant hat geschrieben:Unbeugsamer Wille: Wir können die Auswirkungen der Ereignisse noch nicht abschätzen, aber letztlich wirken die ja auf beide Seiten gleichermaßen und ihre Aufhebung auch. Ein gutes Team wird mit allen Startbedingungen zurecht kommen, daher glauben Wir nicht, dass das viel verändert, zumal keiner (außer Euch vielleicht) die Mechaniken so gut durchsteigt, um etwaige kleinere Unterschiede gezielt ausnutzen zu können.
Wir haben auch für diese Karte eine Idee, wie zu zu verstärken wäre, sollte sie zu schwach sein. Aber auch hier würden Wir sie gern erst einmal in der Praxis sehen.
Kardinalinfant hat geschrieben:Rattenplage: Haloten Wir nicht viel davon, weil die Ratte einen wahren EP-Wert nahe 0 hat. Die bringt 0,gar nichts und behindert eher (durch höhere Killzahlen gegen einen). Ja, in Ausnahmefällen kann man das nutzen, um drei extrem starke KIs zusammenzustellen, aber das hängt doch auch sehr von den jeweiligen Werten ab.
Die Karte hatten Wir nach letzter Saison mit aufgenommen, da sich aus dem Kreis der Mitspieler dafür eingesetzt wurde. Wir wissen jetzt nicht mehr genau wer und warum, aber ihren ersten Test wird die Karte ja im nächsten Match bestehen müssen. Dann wird man sehen, inwiefern Anpassungen nötig sind (eine Idee haben Wir auch hier). Aus Unserer Sicht gibt es durchaus interessante Anwendungsmöglichkeiten.
Kardinalinfant hat geschrieben:Architekt: Ist schon sehr speziell. Wir bspw. würden Uns nicht zutrauen, die jeweils ideale Burg für eine Karte gleich zu erkennen. Eher andersherum: Ein paar würden Wir ausschießen können. Letztlich nur für den hilfreich (dann aber wohl schon), der relativ tief einsteigt.
Wir haben ja in den Regeln extra angefügt, dass die entsprechenden Infos für diese Karte bei Uns erfragt werden können. Dem werten Witold Pilecki haben Wir bspw. eine Auswahl der 3-4 aus Unserer Sicht stärksten Burgen (mit Bild) seiner Fürsten geschickt, mit jeweils ein paar Kommentaren dazu. Wir würden sogar alle 8 Varianten schicken, wenn das jemand möchte. Es gibt hier natürlich Unterschiede, welche Fürsten man rekrutiert hat, da bei manchen alle Burgen sehr ähnlich sind *hust*Sultan*hust*, und bei anderen Unterschiede wie Tag und Nacht. Es gibt auch Burgen, die die KI auf Unserer Karte von selbst nicht baut, da liegt viel ungenutztes Potenzial herum.
Kardinalinfant hat geschrieben:Strategischer Vorteil: Siehe "unbeugsamer Wille". Im Wesentlichen das gleiche, wobei Wir den Wert etwas höher hängen würden, da immerhin zwei Ereignisse gewählt werden können.
S.o., Wir wollen die erst mal in Benutzung sehen.
Kardinalinfant hat geschrieben:Würden Wir mal im EP-Bewertungssystem bleiben, würden Wir die Karten dem Wert nach wie folgt klassifizieren:
Spion: 8
Schwachsinn: 6
Verstärkungen: 5
Taktisches Manöver: 4
Kreuzzug/Dschihad: 4
Diplomatische Verhandlungen: 3
Saboteur: 3
Architekt: 3
Strategischer Vorteil: 3
Unbeugsamer Wille: 2
Lokale Verbündete: 2
Rattenplage: 2
Die Liste würde bei Uns anders aussehen, wer hätte das gedacht

Wir haben oben mal markiert, wo Wir evtl. dran gehen würden (
rot: Änderung sehr wahrscheinlich,
fett Unter Beobachtung.)
Kardinalinfant hat geschrieben:Klar ist das subjektiv, aber Wir meinen schon, dass jeder grundsätzlich eine Unwucht im Wert der einzelnen Karten erkennen wird. Daher ein Vorschlag: Wenn man schon nicht die Karten selbst verändern möchte (was durchaus denkbar wäre, mit einer Übergangsfrist von - sagen Wir zwei oder drei Rekrutierungszyklen), warum dann bei den Karten nicht analog zu den KI-Fürsten einführen, dass jeder ein Budget zum Kartenkauf hat und man die Karten - entsprechend den Fürsten - von allen Mitspielern einmalig bewerten lässt und danach in ihrem Preis entsprechend den Fürsten von Runde zu Runde anpasst. Wir würden das für sehr viel stimmiger erachten, weil General Zufall so einen wesentlich kleineren Aktionsradius hätte.
Genial fänden Wir (aber auch kein Muss): Das System von Fürsten- und Kartenhandel wird (ganz oder teilweise) verquickt. Entweder dass man mit der selben Währung für Karten und Fürsten bezahlt und so eben die Wahl hat: Starkes Fürstenteam, dafür schlechte/keine Aktionskarten oder gerade andersherum. Oder aber beschränkt: In einem begrenzten Umfang (von Uns aus 3 der 25 Punkte) kann man für sein EP-Budget auch Karten kaufen und umgekehrt.
Darüber haben Wir auch irgendwann schon mal diskutiert. Während die Idee, das Ganze über den Einkauf zu verknüpfen, und auszubalancieren durchaus etwas hat, werden Wir es wohl nicht umsetzen. Das hat mehrere Gründe:
1.: Wir wollen gern ein gewisses Zufallselement beibehalten, um Gleichförmigkeit zu vermeiden. Könnte man die Karten kaufen, kaufen dann alle nur dasselbe, sobald raus ist, was die besten Karten sind. Dem könnte man nur mit perfekter Balance begegnen, was in diesem Rahmen nicht zu erreichen ist.
2.: Nicht alle Mitspieler haben identisch viel Zeit und vielleicht auch Lust, sich mit den Feinheiten auseinander zu setzen. Daher würde es unweigerlich zu einer Schieflage kommen, die am Ende zusammen mit dem Mehraufwand für das "Karten kaufen" vielleicht zum Ausscheiden von Mitspielern führt. Fortuna hingegen ist zu allen gleich (un)gerecht.
3.: Würden Wir in einem Fall der Zusammenführung der Käufe von Fürsten und Karten vor dem Problem stehen, hier die Preisbalance zu prüfen. Ist eine Karte eine Ratte wert oder nicht? Dann ändern sich die Preise der Fürsten ja regelmäßig, will man so etwas auch für Karten einführen etc. pp. - kurz: das wollen Wir vermeiden.
Insgesamt ist Eure Idee gut. Wenn das hier ein Brettspiel wäre, würden Wir es als "Profivariante" in die Anleitung mit aufnehmen. Aber unter den aktuellen Gegebenheiten halten Wir es nicht für nutzbringend, es umzusetzen.
Kardinalinfant hat geschrieben:Vielleicht an dieser Stelle: Wir hoffen, dass man Unser ständiges Nachfassen hier nicht als unbotmäßige Nörgelei auffasst. Wir sehen eben (aus Unserer subjektiven Warte) in dem an sich großartigen Spielsystem noch kleinere Unstimmigkeiten/Unwuchten, die man - wie Wir finden - beseitigen könnte und sollte, um das Spiel (nicht gut, sondern noch (!)) besser zu machen.
Vielen Dank für die Blumen

Die Nörgelei hält sich in dem von Euch gewohnten Rahmen

Scherz beiseite: Wir diskutieren gern über die Möglichkeiten, Verbesserungen einzuführen, Wir hoffen nur, dass es Euch nicht frustriert, wenn Wir einem (Groß)Teil Eurer Wünsche dann (begründete) Absagen erteilen müssen. Wir hoffen, Ihr versteht Uns da auch

[quote="Kardinalinfant"]Mal nur dazu: In der Tat hatten Wir da eine falsche Vorstellung, basierend auf der Formulierung "Betrifft eigene und gegnerische Fürsten" waren Wir zwanglos davon ausgegangen. Gut, das speichern Wir für Uns ab, sollte man aber vielleicht dennoch durch eine eindeutigere Formulierung deutlich machen, damit es jeder mitbekommt. Allerdings halten Wir so die Karte doch für extrem zweischneidig. [/quote]
Die Formulierung "Betrifft eigene und gegnerische Fürsten" hatten Wir extra eingefügt, damit niemand auf die Idee kommt, es wäre automatisch nur der Gegner betroffen.
[quote="Kardinalinfant"]Insgesamt scheinen Uns die Karten von ihrem Wert her offen gesprochen doch deutliche Unwucht aufzuweisen. So ist ein [u]Spion[/u] extrem wertvoll (wenn man die Spielmechanik verstanden hat, würden Wir sagen, er verschiebt - bei annähernd gleichstarken Kadern - die Siegchance von 50 % Richtung 75 % (oder mehr)). [/quote]
Wir halten es für schwierig, das in Zahlen auszudrücken, aber ja, der Spion ist stark, wenn man weiß, wie man mit den Informationen umgehen muss.
[quote="Kardinalinfant"][u]Diplomatische Verhandlungen[/u] haben fast nur Wert, wenn man komplett daneben lag mit seiner Kaderwahl (was vermutlich nach zwei oder drei Spielrunden kaum noch vorkommen wird). Da man immer bestrebt sein wird, den bei den Preisen bestmöglichen Kader zusammenzustellen, liegt ihr Wert sonst nur noch darin, auf eine Aufstellung des Gegners zu reagieren, die mit den eigenen Fürsten schlecht zu bekämpfen ist, aber das sind Ausnahmebegegnungen.[/quote]
Gerade in letzterem sehen Wir das eigentliche Einsatzprofil dieser Karte, da "Fehlerkorrekturen" damit zwar möglich sind, aber nicht so oft auftreten werden. Es kann durchaus von Wert sein, sich auf den Gegner einzustellen, allerdings haben Wir ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass Wir diese Karte anpassen könnten, wenn sie sich als zu schwach erweist.
[quote="Kardinalinfant"][u]Verstärkungen[/u] ist nice, aber auch kein Mega Burner. Man kann eine KI 1 Punkt teurer für eine Partie aufstellen. Derzeit also bspw. statt einem Kalifen einen Wazir oder statt einem Emir einen Saladin. Letztlich hängt der Wert der Karte extrem von den jeweils herrschenden Marktpreisen und den damit gegebenen Möglichkeiten ab.[/quote]
Wir stimmen zu, Wir sind mit der Karte aber auch zufrieden so wie sie ist.
[quote="Kardinalinfant"][u]Taktisches Manöver:[/u] Ist halt auch so eine zweischneidige Sache. Nimmt man einen wirklich wertvollen Fürsten, bedeutet das, dass man in der Regel eine Partie freiwillig verliert, um dafür die nächste relativ sicher zu gewinnen. Bringt also punktetechnisch wenig (es sei denn, man ist sicher, ansonsten beide zu verlieren), nimmt man keinen wertvollen Fürsten, dürfte der Gewinn für das Folgematch überschaubar bleiben. Überhaupt: Der Gegner des Folgematches weiß ja um die auf ihn zukommende Unwucht und wird naheliegender weise daher versuchen, mit einer starken eigenen Aktionskarte einen Ausgleich zu seinen Gunsten zu schaffen.[/quote]
Wir sehen Euren Punkt. Aber Wir würden das Ding gern in Aktion sehen, bevor Wir etwas ändern. In Unserer Idee kann man sich mit dieser Karte, falls gut geplant, einen Punktevorsprung holen, wenn man geschickt aufstellt (Beispiel: man entfernt in der ersten Partie einen Fürsten von dem Schlachtfeld, wo nur 2 eigene KIs stehen, damit gibt man dem Gegner dort einen Kill weniger, gewinnt das andere Schlachtfeld und holt im besten Fall den Gesamtsieg über die Kills, um dann im nächsten Match mit 6 Fürsten auftrumpfen zu können). Natürlich ist die Karte nutzlos, wenn man sie auf eine Ratte anwendet, dann ist man aber auch selbst schuld. :D
[quote="Kardinalinfant"][u]Saboteur:[/u] Hat eben keinerlei konstruktiven Wert. Klar, man kann einem Gegner schaden, aber eben auch nur indirekt und letztlich zum Nutzen aller, die gegen diesen Gegner noch nicht gespielt haben. Eigenwert daher doch sehr beschränkt.[/quote]
Diese Karte ist einzig und allein im Spiel, um etwas Würze rein zu bringen und die kleinen Sticheleien der Kontrahenten mit etwas fiesem zu unterfüttern. Uns ist bewusst, dass sie nicht konstruktiv zum Spiel beiträgt, aber zum Unterhaltungswert hoffentlich doch :D
[quote="Kardinalinfant"][u]Kreuzzug und Dschihad[/u]: Schon in Unserem ursprünglichen (aber eben falschen) Verständnis, dass der schwächste Fürste beider Seiten rausfliegt, fanden Wir den Wert begrenzt, so aber muss eben alles passen, um die Karte ausspielen zu können (und selbst dann kann eine zeitgleiche Gegnerkarte den Plan u.U. noch durchkreuzen) oder aber man schneidet den Kader bei der nächsten Rekrutierungsrunde genau auf diesen Einmaleffekt zu, womit man sich aber im Zweifel auch keinen Gefallen tun wird. Klar, passt alles (hat der Gegner bspw. als einzige Orient-KI einen Saladin, den man dann rauskicken kann und man selber gar keine Orient-KI) ist die Karte gut, wenn nicht aber eben nicht.[/quote]
Der Unterschied zu Eurem Verständnis ist in Unseren Augen marginal. In der Regel wird man vermeiden, einen eigenen Fürsten über den Jordan zu schicken, da dies bei allem oberhalb von Schlange und Sultan schon sehr schmerzhaft ist. Klar könnte man versuchen, Saladin für Sultan heraus zu nehmen, aber um den Gewinn dieser Einsatzmöglichkeit verlöre man dann die Perspektive, wenn man selbst z.B. einen Saladin hat, der Gegner aber etwas darunter. Man hat in Unseren Augen im letzten Match gesehen, wie ein guter Einsatz dieser Karte aussieht. Dass das Schlachtfeld verloren ging lag nicht daran. Außerdem erhöht allein die Existenz dieser Karte den Wert von Ratte, Schlange und Sultan als Schutzschild :D
[quote="Kardinalinfant"][u]Schwachsinn:[/u] Kommt auf den Gegner und seinen Kader an. Hat der als nächstschwächere KI einen Sultan oder eine Schlange, hat die Karte nur einen überschaubaren Wert (auch wenn beide KIs (deutlich) besser wären als eine Ratte). Ist die nächstschwächere KI dagegen ein 5er oder 6er Fürst, ist das ein Burner.[/quote]
Zustimmung. Es kommt drauf an, wie bei den meisten Karten.
[quote="Kardinalinfant"][u]Lokale Verbündete:[/u] Den Wert verstehen Wir bspw. gar nicht (und auch den Sinn der Karte nicht. Warum hier jetzt beide, bei Dschihad/Kreuzzug aber nur einer?). Wenn jeder einen Sultan dazu bekommen, bekommt man in der Gegenüberstellung selbst nichts. Vom Sonderfall mal abgesehen, dass der Gegner seinen 6. Platz aufgrund Rattenplage oder aber Taktisches Manöver bereits besetzt hat. Aber in letzterem Fall: Hat der Gegner bspw. einen Wazir in das nächste Match geschoben, wird einem ein zusätzlicher Sultan auch nichts bringen. Und selbst all dies mal ausgeklammert: Ein Sultan ist sicherlich kein Gamechanger (wie es andere Karten aber eben sind).[/quote]
Ja, diese Karte haben Wir unverändert aus der Ideenkiste von Saison 1 übernommen, allerdings hat sich nochmal vieles verschoben, weswegen diese Karte jetzt eher schwach daher kommt. Die ursprüngliche Idee war eine Art Glücksspiel, bei dem man für die Karte ein Schlachtfeld wählt, und wenn der Gegner dort schon 3 Fürsten aufgestellt hat, er eben keinen Vorteil davon bekommt, sondern nur der Ausspielende. Wir meinen, dies könnten Wir auch leicht ändern, um die Karte besser verwendbar zu machen.
[quote="Kardinalinfant"][u]Unbeugsamer Wille:[/u] Wir können die Auswirkungen der Ereignisse noch nicht abschätzen, aber letztlich wirken die ja auf beide Seiten gleichermaßen und ihre Aufhebung auch. Ein gutes Team wird mit allen Startbedingungen zurecht kommen, daher glauben Wir nicht, dass das viel verändert, zumal keiner (außer Euch vielleicht) die Mechaniken so gut durchsteigt, um etwaige kleinere Unterschiede gezielt ausnutzen zu können.[/quote]
Wir haben auch für diese Karte eine Idee, wie zu zu verstärken wäre, sollte sie zu schwach sein. Aber auch hier würden Wir sie gern erst einmal in der Praxis sehen.
[quote="Kardinalinfant"][u]Rattenplage:[/u] Haloten Wir nicht viel davon, weil die Ratte einen wahren EP-Wert nahe 0 hat. Die bringt 0,gar nichts und behindert eher (durch höhere Killzahlen gegen einen). Ja, in Ausnahmefällen kann man das nutzen, um drei extrem starke KIs zusammenzustellen, aber das hängt doch auch sehr von den jeweiligen Werten ab.[/quote]
Die Karte hatten Wir nach letzter Saison mit aufgenommen, da sich aus dem Kreis der Mitspieler dafür eingesetzt wurde. Wir wissen jetzt nicht mehr genau wer und warum, aber ihren ersten Test wird die Karte ja im nächsten Match bestehen müssen. Dann wird man sehen, inwiefern Anpassungen nötig sind (eine Idee haben Wir auch hier). Aus Unserer Sicht gibt es durchaus interessante Anwendungsmöglichkeiten.
[quote="Kardinalinfant"][u]Architekt:[/u] Ist schon sehr speziell. Wir bspw. würden Uns nicht zutrauen, die jeweils ideale Burg für eine Karte gleich zu erkennen. Eher andersherum: Ein paar würden Wir ausschießen können. Letztlich nur für den hilfreich (dann aber wohl schon), der relativ tief einsteigt.[/quote]
Wir haben ja in den Regeln extra angefügt, dass die entsprechenden Infos für diese Karte bei Uns erfragt werden können. Dem werten Witold Pilecki haben Wir bspw. eine Auswahl der 3-4 aus Unserer Sicht stärksten Burgen (mit Bild) seiner Fürsten geschickt, mit jeweils ein paar Kommentaren dazu. Wir würden sogar alle 8 Varianten schicken, wenn das jemand möchte. Es gibt hier natürlich Unterschiede, welche Fürsten man rekrutiert hat, da bei manchen alle Burgen sehr ähnlich sind *hust*Sultan*hust*, und bei anderen Unterschiede wie Tag und Nacht. Es gibt auch Burgen, die die KI auf Unserer Karte von selbst nicht baut, da liegt viel ungenutztes Potenzial herum.
[quote="Kardinalinfant"][u]Strategischer Vorteil:[/u] Siehe "unbeugsamer Wille". Im Wesentlichen das gleiche, wobei Wir den Wert [u]etwas[/u] höher hängen würden, da immerhin zwei Ereignisse gewählt werden können.[/quote]
S.o., Wir wollen die erst mal in Benutzung sehen.
[quote="Kardinalinfant"]Würden Wir mal im EP-Bewertungssystem bleiben, würden Wir die Karten dem Wert nach wie folgt klassifizieren:
Spion: 8
Schwachsinn: 6
Verstärkungen: 5
[b]Taktisches Manöver[/b]: 4
Kreuzzug/Dschihad: 4
[b]Diplomatische Verhandlungen[/b]: 3
Saboteur: 3
Architekt: 3
[b]Strategischer Vorteil[/b]: 3
[b]Unbeugsamer Wille[/b]: 2
[b][color="#B22222"]Lokale Verbündete:[/color][/b] 2
[b]Rattenplage[/b]: 2[/quote]
Die Liste würde bei Uns anders aussehen, wer hätte das gedacht :D Wir haben oben mal markiert, wo Wir evtl. dran gehen würden ([color="#B22222"][b]rot[/b][/color]: Änderung sehr wahrscheinlich, [b]fett[/b] Unter Beobachtung.)
[quote="Kardinalinfant"]Klar ist das subjektiv, aber Wir meinen schon, dass jeder grundsätzlich eine Unwucht im Wert der einzelnen Karten erkennen wird. Daher ein Vorschlag: Wenn man schon nicht die Karten selbst verändern möchte (was durchaus denkbar wäre, mit einer Übergangsfrist von - sagen Wir zwei oder drei Rekrutierungszyklen), warum dann bei den Karten nicht analog zu den KI-Fürsten einführen, dass jeder ein Budget zum Karten[u]kauf[/u] hat und man die Karten - entsprechend den Fürsten - von allen Mitspielern einmalig bewerten lässt und danach in ihrem Preis entsprechend den Fürsten von Runde zu Runde anpasst. Wir würden das für sehr viel stimmiger erachten, weil General Zufall so einen wesentlich kleineren Aktionsradius hätte.
Genial fänden Wir (aber auch kein Muss): Das System von Fürsten- und Kartenhandel wird (ganz oder teilweise) verquickt. Entweder dass man mit der selben Währung für Karten und Fürsten bezahlt und so eben die Wahl hat: Starkes Fürstenteam, dafür schlechte/keine Aktionskarten oder gerade andersherum. Oder aber beschränkt: In einem begrenzten Umfang (von Uns aus 3 der 25 Punkte) kann man für sein EP-Budget auch Karten kaufen und umgekehrt.[/quote]
Darüber haben Wir auch irgendwann schon mal diskutiert. Während die Idee, das Ganze über den Einkauf zu verknüpfen, und auszubalancieren durchaus etwas hat, werden Wir es wohl nicht umsetzen. Das hat mehrere Gründe:
1.: Wir wollen gern ein gewisses Zufallselement beibehalten, um Gleichförmigkeit zu vermeiden. Könnte man die Karten kaufen, kaufen dann alle nur dasselbe, sobald raus ist, was die besten Karten sind. Dem könnte man nur mit perfekter Balance begegnen, was in diesem Rahmen nicht zu erreichen ist.
2.: Nicht alle Mitspieler haben identisch viel Zeit und vielleicht auch Lust, sich mit den Feinheiten auseinander zu setzen. Daher würde es unweigerlich zu einer Schieflage kommen, die am Ende zusammen mit dem Mehraufwand für das "Karten kaufen" vielleicht zum Ausscheiden von Mitspielern führt. Fortuna hingegen ist zu allen gleich (un)gerecht.
3.: Würden Wir in einem Fall der Zusammenführung der Käufe von Fürsten und Karten vor dem Problem stehen, hier die Preisbalance zu prüfen. Ist eine Karte eine Ratte wert oder nicht? Dann ändern sich die Preise der Fürsten ja regelmäßig, will man so etwas auch für Karten einführen etc. pp. - kurz: das wollen Wir vermeiden.
Insgesamt ist Eure Idee gut. Wenn das hier ein Brettspiel wäre, würden Wir es als "Profivariante" in die Anleitung mit aufnehmen. Aber unter den aktuellen Gegebenheiten halten Wir es nicht für nutzbringend, es umzusetzen.
[quote="Kardinalinfant"]Vielleicht an dieser Stelle: Wir hoffen, dass man Unser ständiges Nachfassen hier nicht als unbotmäßige Nörgelei auffasst. Wir sehen eben (aus Unserer subjektiven Warte) in dem an sich großartigen Spielsystem noch kleinere Unstimmigkeiten/Unwuchten, die man - wie Wir finden - beseitigen könnte und sollte, um das Spiel (nicht gut, sondern noch (!)) besser zu machen.[/quote]
Vielen Dank für die Blumen :) Die Nörgelei hält sich in dem von Euch gewohnten Rahmen :D Scherz beiseite: Wir diskutieren gern über die Möglichkeiten, Verbesserungen einzuführen, Wir hoffen nur, dass es Euch nicht frustriert, wenn Wir einem (Groß)Teil Eurer Wünsche dann (begründete) Absagen erteilen müssen. Wir hoffen, Ihr versteht Uns da auch :)