Rekrutierungsaufruf für die 2. Saison der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Rekrutierungsaufruf für die 2. Saison der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader

von deltadagger » Fr 05.01.2024, 22:45

Oh Gott :eek:
Ein vorausübender Withold wird uns alle in Grund und Boden stampfen. :uhoh:

Holt die Mistgabeln heraus!
Wir müssen den Tyrannen irgendwie stoppen! :D

von Witold Pilecki » Fr 05.01.2024, 22:39

Wir haben über Weihnachten zufällig unsere Stronghold CD wiedergefunden. Jetzt kann uns nichts mehr aufhalten. :cool:

von Kardinalinfant » Fr 13.10.2023, 16:57

Witold Pilecki hat geschrieben:Wir fragen uns, warum das nötig war. :rolleyes: *zu Kardinalinfant schielt*
Was haben Wir denn jetzt damit zu tun? Ceterum censeo, dass Dschihad und Kreuzzug nur gegen den Gegner wirken sollten.

von Witold Pilecki » Fr 13.10.2023, 15:10

Wir fragen uns, warum das nötig war. :rolleyes: *zu Kardinalinfant schielt*

von Witold Pilecki » Fr 13.10.2023, 14:53

Kein Pilecki-Manöver, schade. :( Spart der werte Kardinalinfant die Anschaffung einer neuen Tischplatte. :teufel:

von Ritter Kunz » Fr 13.10.2023, 14:48

Wir möchten an dieser Stelle noch auf eine kleine Regeländerung/Präzisierung hinweisen, die ab sofort gilt:

1. Die Karten Dschihad und Kreuzzug gewähren nun einen Kill für den Gegner des durch ihren Einsatz entfernten Fürsten (z.B. Dschihad von Spieler A tötet die Ratte von Spieler B, dafür bekommt A einen Kill gutgeschrieben. Sollte A einen eigenen Fürsten mit Dschihad treffen, geht der Kill an B).
2. Die Karte Taktisches Manöver gewährt keine Kills wie oben, jedoch müssen bei ihrem Einsatz dennoch alle Schlachtfelder besetzt bleiben (siehe 3.)
3. Die kampflose Aufgabe eines Schlachtfelds ist unzulässig, d.h. es muss auch nach Einsatz der eigenen Aktionskarten immer ein Fürst des eigenen Teams verbleiben. Ereignisse durch gegnerische Aktionskarten bleiben hiervon unberührt.

Diese Änderungen haben keine Auswirkungen auf die Punkteverteilung aus bereits gespielten Partien, diese wären auch mit den neuen Regeln exakt so geblieben.
Wir vermerken diese Änderungen auch in den Regeln weiter vorn im Thread. Falls es Fragen hierzu gibt, immer raus damit. Wenn jemand seine Aufstellung und Karten schon eingereicht hat, und aufgrund dieser Änderung noch Anpassungen vornehmen möchte, ist dies natürlich gestattet, man möge sich dann bei Uns melden.

von Ritter Kunz » Do 12.10.2023, 16:05

Oerty hat geschrieben:Könnte man aufgrund der 4-4 Karte nun auch aufteilen auf Karte 1 gleich 4 Fürsten?
Und Karte 2 nur Ein Fürst?
Ja genau, das kann man so machen. Dafür haben Wir die Karte mit rein genommen - ein kleines bisschen Abwechslung bei der Aufstellung.

von Kardinalinfant » Do 12.10.2023, 14:41

Oerty hat geschrieben:Könnte man aufgrund der 4-4 Karte nun auch aufteilen auf Karte 1 gleich 4 Fürsten?
Und Karte 2 nur Ein Fürst?
So hatten Wir das auch verstanden.

von Oerty » Do 12.10.2023, 14:31

Könnte man aufgrund der 4-4 Karte nun auch aufteilen auf Karte 1 gleich 4 Fürsten?
Und Karte 2 nur Ein Fürst?

von Ritter Kunz » Do 12.10.2023, 13:36

Witold Pilecki hat geschrieben:Kommen KIs an der Flanke gar nicht an Pech? Kaufen die das dann auf dem Marktplatz? Wie kann man sich den Effekt vorstellen? Pech brauchen die doch für Pechbottiche und Feuerfallen, richtig?
Doch doch, sie können das Pech genau wie alle anderen KIs aus der Mitte abbauen. Das erfordert natürlich ein gewisses Maß an Kontrolle über die Pechvorkommen, sonst kommt nichts zuhause an.
Aber wenn eine KI kein Pech abbauen kann und es für die Verteidigung braucht, dann wird es gekauft, das ist richtig. Wenn die restliche Wirtschaft gut läuft, dann ist das kein großer Einschnitt. Am relevantesten ist das vielleicht für den Kalifen, der ja seine enorme Pechwirtschaft auch zum Geldgewinn nutzt. Bei allen anderen würden Wir sagen, dass es nicht viel ausmacht. Bei Wazir, Wolf und Sheriff ist die Wirtschaft stark genug um das Pech einzukaufen, und Emir und Richard haben nur Pechbottiche, die verbrauchen kaum was. Saladin und das Schwein verkaufen es auch nur und nutzen es nicht selbst, und da es nur 1-2 Pechgruben sind ist es bei denen also eher unwichtig. Andere Fürsten nutzen gar kein Pech, glauben Wir.

von Kardinalinfant » Do 12.10.2023, 08:02

Witold Pilecki hat geschrieben:Kommen KIs an der Flanke gar nicht an Pech? Kaufen die das dann auf dem Marktplatz? Wie kann man sich den Effekt vorstellen? Pech brauchen die doch für Pechbottiche und Feuerfallen, richtig?
Pech hat Euer Team doch bereits genug: Es muss gegen Unseres antreten. Davon abgesehen interessiert Uns die Antwort auf die Frage allerdings auch.

von Witold Pilecki » Do 12.10.2023, 07:57

Kommen KIs an der Flanke gar nicht an Pech? Kaufen die das dann auf dem Marktplatz? Wie kann man sich den Effekt vorstellen? Pech brauchen die doch für Pechbottiche und Feuerfallen, richtig?

von Ritter Kunz » Mi 11.10.2023, 23:57

Auch hier nochmal die Info wie schon im Berichts-Thread veröffentlich:
Nach Abschluss des ersten Spieltags sieht die Tabelle wie folgt aus:

Bild

Da alle Partien 2:1 ausgegangen sind, gibt es hier natürlich viele Gleichstände. Die Reihenfolge ist daher gemäß dem "Seeding" vom Anfang des Turniers geordnet.
Dies benutzen Wir auch um die nächsten Matches fest zu legen, welche da wären:

Kardinalinfant vs Witold Pilecki
Oerty vs preusse
Ritter Kunz vs deltadagger
Iche_Bins vs Komischer Kunde


Wir nehmen ab sofort die Aufstellungen der werten Regenten entgegen! Doch halt! War da nicht noch etwas? Richtig, jetzt wird gewürfelt, welches Umweltereignis Uns in Runde 2 ereilt (siehe Spoiler für die Möglichkeiten).
Spoiler Folgende Ereignisse können zufällig eintreten:
Name Effekt
Würfelergebnis 1: Große Schlacht Auf Schlachtfeld A kommt die 4vs4-Karte zum Einsatz. Die Kontrahenten erhalten die Möglichkeit, ihre Aufstellungen auf die neue Karte anzupassen.
Würfelergebnis 2: Banditenüberfälle Das Startgold für alle KI-Fürsten wird auf 2.000 gesenkt.
Würfelergebnis 3: Blühender Handel Startressourcen und Gold für alle KI-Fürsten werden auf 20.000 erhöht.
Würfelergebnis 4: Freiwilligenwelle Alle KI-Fürsten starten mit mehr Truppen.
Würfelergebnis 5 und 6: Ganz normaler Tag Keine Auswirkungen
Und mittels der Magie von online-wuerfel.de entscheidet es sich... trommelwirbel...
Spoiler Bild
Eine Eins ist gewürfelt, das heißt für Spieltag zwei gibt es eine "Große Schlacht", bei der auf Schlachtfeld A die große 4vs4-Karte zum Einsatz kommt.
Wer nochmal sehen möchte, wie sie aussieht, der schaue hier.
Da gibt es also nicht mehr nur Links-Mitte-Rechts sondern Links Flanke - Links Mitte - Rechts Mitte - Rechts Flanke. Die Positionen an den Flanken sind näher am Gegner dran, haben aber auch mehr geschützte Rohstoffquellen. Die in der Mitte sind weiter vom Gegner weg, aber haben nicht ganz so viel Rohstoff-Zugang. Pech gibt es auf der Karte nur in der umkämpften Mitte zu holen.
Mögen die werten Teilnehmer diese Hinweise bei ihrer Aufstellung beachten.

Apropos Aufstellung: wie gesagt nehmen Wir ab jetzt die PN's mit den Aufstellungen für A und B entgegen (sowie ggf. Ereigniskarten). Bitte diesmal daran denken, dass bei A die große Karte zum Einsatz kommt (siehe oben), also die Aufstellung für A bitte im Format Links Flanke - Links Mitte - Rechts Mitte - Rechts Flanke abgeben. Schlachtfeld B bleibt unverändert und daher bleibt es da beim bekannten Links-Mitte-Rechts.

Fragen gern hier im Thread stellen oder Uns per PN anschreiben :)

von Kardinalinfant » Mi 20.09.2023, 13:50

Ritter Kunz hat geschrieben:Vielen Dank für die Blumen :) Die Nörgelei hält sich in dem von Euch gewohnten Rahmen :D Scherz beiseite: Wir diskutieren gern über die Möglichkeiten, Verbesserungen einzuführen, Wir hoffen nur, dass es Euch nicht frustriert, wenn Wir einem (Groß)Teil Eurer Wünsche dann (begründete) Absagen erteilen müssen. Wir hoffen, Ihr versteht Uns da auch :)
Aber selbstredend, das können Wir ab. Glücklicherweise (für Euch ;) ) sind Wir ja bei SI-United in Eurer Rolle unterwegs und können daher einschätzen, wie sich das als Spielerfinder/-leiter anfühlt. Apropos: Bei SI-United suchen Wir immer und ständig weitere Mitspieler...

Wir werden wohl auf den Rest auch noch entgegnen, aber nicht mehr heute und damit wohl auch nicht mehr für diese Woche.

von Witold Pilecki » Mi 20.09.2023, 13:20

Verstärkungen: Gut so. Ein Punkt bringt viel Qualität. Neun Ratten sind noch lange kein Wolf. Die Kurve ist steil, was die Nieten auch wieder als Füllmaterial und Schutzschild gegen Aktionskarten ins Spiel bringt. Die Balance finden wir insgesamt gut.

Taktisches Manöver: War uns suspekt. Aber siehe unser Match gegen deltadagger. Wie toll wäre es jetzt, im nächsten Match 2 Wazire aufzustellen. :D

Lokale Verbündete: Unbedingt einseitig wirken lassen.

Rattenplage: Sehen wir als für den Ausspielenden negativ an. Warum nicht mit einem Wechsel auf die 4er Karte verknüpfen und den Ausspielenden 3 zusätzliche Ratten plus die 4 verbleibenden ursprünglichen Fürsten aufstellen lassen? Der Nachteil bei der Wertung nach Kills bleibt unserer Ansicht nach bestehen, aber die Ratten punkten so durch Masse und verschaffen den Schwergewichten mehr Luft.

von Ritter Kunz » Mi 20.09.2023, 12:15

Kardinalinfant hat geschrieben:Mal nur dazu: In der Tat hatten Wir da eine falsche Vorstellung, basierend auf der Formulierung "Betrifft eigene und gegnerische Fürsten" waren Wir zwanglos davon ausgegangen. Gut, das speichern Wir für Uns ab, sollte man aber vielleicht dennoch durch eine eindeutigere Formulierung deutlich machen, damit es jeder mitbekommt. Allerdings halten Wir so die Karte doch für extrem zweischneidig.
Die Formulierung "Betrifft eigene und gegnerische Fürsten" hatten Wir extra eingefügt, damit niemand auf die Idee kommt, es wäre automatisch nur der Gegner betroffen.
Kardinalinfant hat geschrieben:Insgesamt scheinen Uns die Karten von ihrem Wert her offen gesprochen doch deutliche Unwucht aufzuweisen. So ist ein Spion extrem wertvoll (wenn man die Spielmechanik verstanden hat, würden Wir sagen, er verschiebt - bei annähernd gleichstarken Kadern - die Siegchance von 50 % Richtung 75 % (oder mehr)).
Wir halten es für schwierig, das in Zahlen auszudrücken, aber ja, der Spion ist stark, wenn man weiß, wie man mit den Informationen umgehen muss.
Kardinalinfant hat geschrieben:Diplomatische Verhandlungen haben fast nur Wert, wenn man komplett daneben lag mit seiner Kaderwahl (was vermutlich nach zwei oder drei Spielrunden kaum noch vorkommen wird). Da man immer bestrebt sein wird, den bei den Preisen bestmöglichen Kader zusammenzustellen, liegt ihr Wert sonst nur noch darin, auf eine Aufstellung des Gegners zu reagieren, die mit den eigenen Fürsten schlecht zu bekämpfen ist, aber das sind Ausnahmebegegnungen.
Gerade in letzterem sehen Wir das eigentliche Einsatzprofil dieser Karte, da "Fehlerkorrekturen" damit zwar möglich sind, aber nicht so oft auftreten werden. Es kann durchaus von Wert sein, sich auf den Gegner einzustellen, allerdings haben Wir ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass Wir diese Karte anpassen könnten, wenn sie sich als zu schwach erweist.
Kardinalinfant hat geschrieben:Verstärkungen ist nice, aber auch kein Mega Burner. Man kann eine KI 1 Punkt teurer für eine Partie aufstellen. Derzeit also bspw. statt einem Kalifen einen Wazir oder statt einem Emir einen Saladin. Letztlich hängt der Wert der Karte extrem von den jeweils herrschenden Marktpreisen und den damit gegebenen Möglichkeiten ab.
Wir stimmen zu, Wir sind mit der Karte aber auch zufrieden so wie sie ist.
Kardinalinfant hat geschrieben:Taktisches Manöver: Ist halt auch so eine zweischneidige Sache. Nimmt man einen wirklich wertvollen Fürsten, bedeutet das, dass man in der Regel eine Partie freiwillig verliert, um dafür die nächste relativ sicher zu gewinnen. Bringt also punktetechnisch wenig (es sei denn, man ist sicher, ansonsten beide zu verlieren), nimmt man keinen wertvollen Fürsten, dürfte der Gewinn für das Folgematch überschaubar bleiben. Überhaupt: Der Gegner des Folgematches weiß ja um die auf ihn zukommende Unwucht und wird naheliegender weise daher versuchen, mit einer starken eigenen Aktionskarte einen Ausgleich zu seinen Gunsten zu schaffen.
Wir sehen Euren Punkt. Aber Wir würden das Ding gern in Aktion sehen, bevor Wir etwas ändern. In Unserer Idee kann man sich mit dieser Karte, falls gut geplant, einen Punktevorsprung holen, wenn man geschickt aufstellt (Beispiel: man entfernt in der ersten Partie einen Fürsten von dem Schlachtfeld, wo nur 2 eigene KIs stehen, damit gibt man dem Gegner dort einen Kill weniger, gewinnt das andere Schlachtfeld und holt im besten Fall den Gesamtsieg über die Kills, um dann im nächsten Match mit 6 Fürsten auftrumpfen zu können). Natürlich ist die Karte nutzlos, wenn man sie auf eine Ratte anwendet, dann ist man aber auch selbst schuld. :D
Kardinalinfant hat geschrieben:Saboteur: Hat eben keinerlei konstruktiven Wert. Klar, man kann einem Gegner schaden, aber eben auch nur indirekt und letztlich zum Nutzen aller, die gegen diesen Gegner noch nicht gespielt haben. Eigenwert daher doch sehr beschränkt.
Diese Karte ist einzig und allein im Spiel, um etwas Würze rein zu bringen und die kleinen Sticheleien der Kontrahenten mit etwas fiesem zu unterfüttern. Uns ist bewusst, dass sie nicht konstruktiv zum Spiel beiträgt, aber zum Unterhaltungswert hoffentlich doch :D
Kardinalinfant hat geschrieben:Kreuzzug und Dschihad: Schon in Unserem ursprünglichen (aber eben falschen) Verständnis, dass der schwächste Fürste beider Seiten rausfliegt, fanden Wir den Wert begrenzt, so aber muss eben alles passen, um die Karte ausspielen zu können (und selbst dann kann eine zeitgleiche Gegnerkarte den Plan u.U. noch durchkreuzen) oder aber man schneidet den Kader bei der nächsten Rekrutierungsrunde genau auf diesen Einmaleffekt zu, womit man sich aber im Zweifel auch keinen Gefallen tun wird. Klar, passt alles (hat der Gegner bspw. als einzige Orient-KI einen Saladin, den man dann rauskicken kann und man selber gar keine Orient-KI) ist die Karte gut, wenn nicht aber eben nicht.
Der Unterschied zu Eurem Verständnis ist in Unseren Augen marginal. In der Regel wird man vermeiden, einen eigenen Fürsten über den Jordan zu schicken, da dies bei allem oberhalb von Schlange und Sultan schon sehr schmerzhaft ist. Klar könnte man versuchen, Saladin für Sultan heraus zu nehmen, aber um den Gewinn dieser Einsatzmöglichkeit verlöre man dann die Perspektive, wenn man selbst z.B. einen Saladin hat, der Gegner aber etwas darunter. Man hat in Unseren Augen im letzten Match gesehen, wie ein guter Einsatz dieser Karte aussieht. Dass das Schlachtfeld verloren ging lag nicht daran. Außerdem erhöht allein die Existenz dieser Karte den Wert von Ratte, Schlange und Sultan als Schutzschild :D
Kardinalinfant hat geschrieben:Schwachsinn: Kommt auf den Gegner und seinen Kader an. Hat der als nächstschwächere KI einen Sultan oder eine Schlange, hat die Karte nur einen überschaubaren Wert (auch wenn beide KIs (deutlich) besser wären als eine Ratte). Ist die nächstschwächere KI dagegen ein 5er oder 6er Fürst, ist das ein Burner.
Zustimmung. Es kommt drauf an, wie bei den meisten Karten.
Kardinalinfant hat geschrieben:Lokale Verbündete: Den Wert verstehen Wir bspw. gar nicht (und auch den Sinn der Karte nicht. Warum hier jetzt beide, bei Dschihad/Kreuzzug aber nur einer?). Wenn jeder einen Sultan dazu bekommen, bekommt man in der Gegenüberstellung selbst nichts. Vom Sonderfall mal abgesehen, dass der Gegner seinen 6. Platz aufgrund Rattenplage oder aber Taktisches Manöver bereits besetzt hat. Aber in letzterem Fall: Hat der Gegner bspw. einen Wazir in das nächste Match geschoben, wird einem ein zusätzlicher Sultan auch nichts bringen. Und selbst all dies mal ausgeklammert: Ein Sultan ist sicherlich kein Gamechanger (wie es andere Karten aber eben sind).
Ja, diese Karte haben Wir unverändert aus der Ideenkiste von Saison 1 übernommen, allerdings hat sich nochmal vieles verschoben, weswegen diese Karte jetzt eher schwach daher kommt. Die ursprüngliche Idee war eine Art Glücksspiel, bei dem man für die Karte ein Schlachtfeld wählt, und wenn der Gegner dort schon 3 Fürsten aufgestellt hat, er eben keinen Vorteil davon bekommt, sondern nur der Ausspielende. Wir meinen, dies könnten Wir auch leicht ändern, um die Karte besser verwendbar zu machen.
Kardinalinfant hat geschrieben:Unbeugsamer Wille: Wir können die Auswirkungen der Ereignisse noch nicht abschätzen, aber letztlich wirken die ja auf beide Seiten gleichermaßen und ihre Aufhebung auch. Ein gutes Team wird mit allen Startbedingungen zurecht kommen, daher glauben Wir nicht, dass das viel verändert, zumal keiner (außer Euch vielleicht) die Mechaniken so gut durchsteigt, um etwaige kleinere Unterschiede gezielt ausnutzen zu können.
Wir haben auch für diese Karte eine Idee, wie zu zu verstärken wäre, sollte sie zu schwach sein. Aber auch hier würden Wir sie gern erst einmal in der Praxis sehen.
Kardinalinfant hat geschrieben:Rattenplage: Haloten Wir nicht viel davon, weil die Ratte einen wahren EP-Wert nahe 0 hat. Die bringt 0,gar nichts und behindert eher (durch höhere Killzahlen gegen einen). Ja, in Ausnahmefällen kann man das nutzen, um drei extrem starke KIs zusammenzustellen, aber das hängt doch auch sehr von den jeweiligen Werten ab.
Die Karte hatten Wir nach letzter Saison mit aufgenommen, da sich aus dem Kreis der Mitspieler dafür eingesetzt wurde. Wir wissen jetzt nicht mehr genau wer und warum, aber ihren ersten Test wird die Karte ja im nächsten Match bestehen müssen. Dann wird man sehen, inwiefern Anpassungen nötig sind (eine Idee haben Wir auch hier). Aus Unserer Sicht gibt es durchaus interessante Anwendungsmöglichkeiten.
Kardinalinfant hat geschrieben:Architekt: Ist schon sehr speziell. Wir bspw. würden Uns nicht zutrauen, die jeweils ideale Burg für eine Karte gleich zu erkennen. Eher andersherum: Ein paar würden Wir ausschießen können. Letztlich nur für den hilfreich (dann aber wohl schon), der relativ tief einsteigt.
Wir haben ja in den Regeln extra angefügt, dass die entsprechenden Infos für diese Karte bei Uns erfragt werden können. Dem werten Witold Pilecki haben Wir bspw. eine Auswahl der 3-4 aus Unserer Sicht stärksten Burgen (mit Bild) seiner Fürsten geschickt, mit jeweils ein paar Kommentaren dazu. Wir würden sogar alle 8 Varianten schicken, wenn das jemand möchte. Es gibt hier natürlich Unterschiede, welche Fürsten man rekrutiert hat, da bei manchen alle Burgen sehr ähnlich sind *hust*Sultan*hust*, und bei anderen Unterschiede wie Tag und Nacht. Es gibt auch Burgen, die die KI auf Unserer Karte von selbst nicht baut, da liegt viel ungenutztes Potenzial herum.
Kardinalinfant hat geschrieben:Strategischer Vorteil: Siehe "unbeugsamer Wille". Im Wesentlichen das gleiche, wobei Wir den Wert etwas höher hängen würden, da immerhin zwei Ereignisse gewählt werden können.
S.o., Wir wollen die erst mal in Benutzung sehen.

Kardinalinfant hat geschrieben:Würden Wir mal im EP-Bewertungssystem bleiben, würden Wir die Karten dem Wert nach wie folgt klassifizieren:

Spion: 8
Schwachsinn: 6
Verstärkungen: 5
Taktisches Manöver: 4
Kreuzzug/Dschihad: 4
Diplomatische Verhandlungen: 3
Saboteur: 3
Architekt: 3
Strategischer Vorteil: 3
Unbeugsamer Wille: 2
Lokale Verbündete: 2
Rattenplage: 2
Die Liste würde bei Uns anders aussehen, wer hätte das gedacht :D Wir haben oben mal markiert, wo Wir evtl. dran gehen würden (rot: Änderung sehr wahrscheinlich, fett Unter Beobachtung.)
Kardinalinfant hat geschrieben:Klar ist das subjektiv, aber Wir meinen schon, dass jeder grundsätzlich eine Unwucht im Wert der einzelnen Karten erkennen wird. Daher ein Vorschlag: Wenn man schon nicht die Karten selbst verändern möchte (was durchaus denkbar wäre, mit einer Übergangsfrist von - sagen Wir zwei oder drei Rekrutierungszyklen), warum dann bei den Karten nicht analog zu den KI-Fürsten einführen, dass jeder ein Budget zum Kartenkauf hat und man die Karten - entsprechend den Fürsten - von allen Mitspielern einmalig bewerten lässt und danach in ihrem Preis entsprechend den Fürsten von Runde zu Runde anpasst. Wir würden das für sehr viel stimmiger erachten, weil General Zufall so einen wesentlich kleineren Aktionsradius hätte.
Genial fänden Wir (aber auch kein Muss): Das System von Fürsten- und Kartenhandel wird (ganz oder teilweise) verquickt. Entweder dass man mit der selben Währung für Karten und Fürsten bezahlt und so eben die Wahl hat: Starkes Fürstenteam, dafür schlechte/keine Aktionskarten oder gerade andersherum. Oder aber beschränkt: In einem begrenzten Umfang (von Uns aus 3 der 25 Punkte) kann man für sein EP-Budget auch Karten kaufen und umgekehrt.
Darüber haben Wir auch irgendwann schon mal diskutiert. Während die Idee, das Ganze über den Einkauf zu verknüpfen, und auszubalancieren durchaus etwas hat, werden Wir es wohl nicht umsetzen. Das hat mehrere Gründe:
1.: Wir wollen gern ein gewisses Zufallselement beibehalten, um Gleichförmigkeit zu vermeiden. Könnte man die Karten kaufen, kaufen dann alle nur dasselbe, sobald raus ist, was die besten Karten sind. Dem könnte man nur mit perfekter Balance begegnen, was in diesem Rahmen nicht zu erreichen ist.
2.: Nicht alle Mitspieler haben identisch viel Zeit und vielleicht auch Lust, sich mit den Feinheiten auseinander zu setzen. Daher würde es unweigerlich zu einer Schieflage kommen, die am Ende zusammen mit dem Mehraufwand für das "Karten kaufen" vielleicht zum Ausscheiden von Mitspielern führt. Fortuna hingegen ist zu allen gleich (un)gerecht.
3.: Würden Wir in einem Fall der Zusammenführung der Käufe von Fürsten und Karten vor dem Problem stehen, hier die Preisbalance zu prüfen. Ist eine Karte eine Ratte wert oder nicht? Dann ändern sich die Preise der Fürsten ja regelmäßig, will man so etwas auch für Karten einführen etc. pp. - kurz: das wollen Wir vermeiden.
Insgesamt ist Eure Idee gut. Wenn das hier ein Brettspiel wäre, würden Wir es als "Profivariante" in die Anleitung mit aufnehmen. Aber unter den aktuellen Gegebenheiten halten Wir es nicht für nutzbringend, es umzusetzen.

Kardinalinfant hat geschrieben:Vielleicht an dieser Stelle: Wir hoffen, dass man Unser ständiges Nachfassen hier nicht als unbotmäßige Nörgelei auffasst. Wir sehen eben (aus Unserer subjektiven Warte) in dem an sich großartigen Spielsystem noch kleinere Unstimmigkeiten/Unwuchten, die man - wie Wir finden - beseitigen könnte und sollte, um das Spiel (nicht gut, sondern noch (!)) besser zu machen.
Vielen Dank für die Blumen :) Die Nörgelei hält sich in dem von Euch gewohnten Rahmen :D Scherz beiseite: Wir diskutieren gern über die Möglichkeiten, Verbesserungen einzuführen, Wir hoffen nur, dass es Euch nicht frustriert, wenn Wir einem (Groß)Teil Eurer Wünsche dann (begründete) Absagen erteilen müssen. Wir hoffen, Ihr versteht Uns da auch :)

von Kardinalinfant » Mi 20.09.2023, 10:27

Ritter Kunz hat geschrieben:Wir glauben, dass evtl. eine falsche Vorstellung der Karten "Dschihad" und "Kreuzzug" vorliegt. Es wird der schwächste arabische/europäische Charakter des ganzen Matches raus genommen, nicht aus den jeweiligen Kadern.
Mal nur dazu: In der Tat hatten Wir da eine falsche Vorstellung, basierend auf der Formulierung "Betrifft eigene und gegnerische Fürsten" waren Wir zwanglos davon ausgegangen. Gut, das speichern Wir für Uns ab, sollte man aber vielleicht dennoch durch eine eindeutigere Formulierung deutlich machen, damit es jeder mitbekommt. Allerdings halten Wir so die Karte doch für extrem zweischneidig.

Insgesamt scheinen Uns die Karten von ihrem Wert her offen gesprochen doch deutliche Unwucht aufzuweisen. So ist ein Spion extrem wertvoll (wenn man die Spielmechanik verstanden hat, würden Wir sagen, er verschiebt - bei annähernd gleichstarken Kadern - die Siegchance von 50 % Richtung 75 % (oder mehr)).
Diplomatische Verhandlungen haben fast nur Wert, wenn man komplett daneben lag mit seiner Kaderwahl (was vermutlich nach zwei oder drei Spielrunden kaum noch vorkommen wird). Da man immer bestrebt sein wird, den bei den Preisen bestmöglichen Kader zusammenzustellen, liegt ihr Wert sonst nur noch darin, auf eine Aufstellung des Gegners zu reagieren, die mit den eigenen Fürsten schlecht zu bekämpfen ist, aber das sind Ausnahmebegegnungen.
Verstärkungen ist nice, aber auch kein Mega Burner. Man kann eine KI 1 Punkt teurer für eine Partie aufstellen. Derzeit also bspw. statt einem Kalifen einen Wazir oder statt einem Emir einen Saladin. Letztlich hängt der Wert der Karte extrem von den jeweils herrschenden Marktpreisen und den damit gegebenen Möglichkeiten ab.
Taktisches Manöver: Ist halt auch so eine zweischneidige Sache. Nimmt man einen wirklich wertvollen Fürsten, bedeutet das, dass man in der Regel eine Partie freiwillig verliert, um dafür die nächste relativ sicher zu gewinnen. Bringt also punktetechnisch wenig (es sei denn, man ist sicher, ansonsten beide zu verlieren), nimmt man keinen wertvollen Fürsten, dürfte der Gewinn für das Folgematch überschaubar bleiben. Überhaupt: Der Gegner des Folgematches weiß ja um die auf ihn zukommende Unwucht und wird naheliegender weise daher versuchen, mit einer starken eigenen Aktionskarte einen Ausgleich zu seinen Gunsten zu schaffen.
Saboteur: Hat eben keinerlei konstruktiven Wert. Klar, man kann einem Gegner schaden, aber eben auch nur indirekt und letztlich zum Nutzen aller, die gegen diesen Gegner noch nicht gespielt haben. Eigenwert daher doch sehr beschränkt.
Kreuzzug und Dschihad: Schon in Unserem ursprünglichen (aber eben falschen) Verständnis, dass der schwächste Fürste beider Seiten rausfliegt, fanden Wir den Wert begrenzt, so aber muss eben alles passen, um die Karte ausspielen zu können (und selbst dann kann eine zeitgleiche Gegnerkarte den Plan u.U. noch durchkreuzen) oder aber man schneidet den Kader bei der nächsten Rekrutierungsrunde genau auf diesen Einmaleffekt zu, womit man sich aber im Zweifel auch keinen Gefallen tun wird. Klar, passt alles (hat der Gegner bspw. als einzige Orient-KI einen Saladin, den man dann rauskicken kann und man selber gar keine Orient-KI) ist die Karte gut, wenn nicht aber eben nicht.
Schwachsinn: Kommt auf den Gegner und seinen Kader an. Hat der als nächstschwächere KI einen Sultan oder eine Schlange, hat die Karte nur einen überschaubaren Wert (auch wenn beide KIs (deutlich) besser wären als eine Ratte). Ist die nächstschwächere KI dagegen ein 5er oder 6er Fürst, ist das ein Burner.
Lokale Verbündete: Den Wert verstehen Wir bspw. gar nicht (und auch den Sinn der Karte nicht. Warum hier jetzt beide, bei Dschihad/Kreuzzug aber nur einer?). Wenn jeder einen Sultan dazu bekommen, bekommt man in der Gegenüberstellung selbst nichts. Vom Sonderfall mal abgesehen, dass der Gegner seinen 6. Platz aufgrund Rattenplage oder aber Taktisches Manöver bereits besetzt hat. Aber in letzterem Fall: Hat der Gegner bspw. einen Wazir in das nächste Match geschoben, wird einem ein zusätzlicher Sultan auch nichts bringen. Und selbst all dies mal ausgeklammert: Ein Sultan ist sicherlich kein Gamechanger (wie es andere Karten aber eben sind).
Unbeugsamer Wille: Wir können die Auswirkungen der Ereignisse noch nicht abschätzen, aber letztlich wirken die ja auf beide Seiten gleichermaßen und ihre Aufhebung auch. Ein gutes Team wird mit allen Startbedingungen zurecht kommen, daher glauben Wir nicht, dass das viel verändert, zumal keiner (außer Euch vielleicht) die Mechaniken so gut durchsteigt, um etwaige kleinere Unterschiede gezielt ausnutzen zu können.
Rattenplage: Haloten Wir nicht viel davon, weil die Ratte einen wahren EP-Wert nahe 0 hat. Die bringt 0,gar nichts und behindert eher (durch höhere Killzahlen gegen einen). Ja, in Ausnahmefällen kann man das nutzen, um drei extrem starke KIs zusammenzustellen, aber das hängt doch auch sehr von den jeweiligen Werten ab.
Architekt: Ist schon sehr speziell. Wir bspw. würden Uns nicht zutrauen, die jeweils ideale Burg für eine Karte gleich zu erkennen. Eher andersherum: Ein paar würden Wir ausschießen können. Letztlich nur für den hilfreich (dann aber wohl schon), der relativ tief einsteigt.
Strategischer Vorteil: Siehe "unbeugsamer Wille". Im Wesentlichen das gleiche, wobei Wir den Wert etwas höher hängen würden, da immerhin zwei Ereignisse gewählt werden können.


Würden Wir mal im EP-Bewertungssystem bleiben, würden Wir die Karten dem Wert nach wie folgt klassifizieren:

Spion: 8
Schwachsinn: 6
Verstärkungen: 5
Taktisches Manöver: 4
Kreuzzug/Dschihad: 4
Diplomatische Verhandlungen: 3
Saboteur: 3
Architekt: 3
Strategischer Vorteil: 3
Unbeugsamer Wille: 2
Lokale Verbündete: 2
Rattenplage: 2

Klar ist das subjektiv, aber Wir meinen schon, dass jeder grundsätzlich eine Unwucht im Wert der einzelnen Karten erkennen wird. Daher ein Vorschlag: Wenn man schon nicht die Karten selbst verändern möchte (was durchaus denkbar wäre, mit einer Übergangsfrist von - sagen Wir zwei oder drei Rekrutierungszyklen), warum dann bei den Karten nicht analog zu den KI-Fürsten einführen, dass jeder ein Budget zum Kartenkauf hat und man die Karten - entsprechend den Fürsten - von allen Mitspielern einmalig bewerten lässt und danach in ihrem Preis entsprechend den Fürsten von Runde zu Runde anpasst. Wir würden das für sehr viel stimmiger erachten, weil General Zufall so einen wesentlich kleineren Aktionsradius hätte.
Genial fänden Wir (aber auch kein Muss): Das System von Fürsten- und Kartenhandel wird (ganz oder teilweise) verquickt. Entweder dass man mit der selben Währung für Karten und Fürsten bezahlt und so eben die Wahl hat: Starkes Fürstenteam, dafür schlechte/keine Aktionskarten oder gerade andersherum. Oder aber beschränkt: In einem begrenzten Umfang (von Uns aus 3 der 25 Punkte) kann man für sein EP-Budget auch Karten kaufen und umgekehrt.


Vielleicht an dieser Stelle: Wir hoffen, dass man Unser ständiges Nachfassen hier nicht als unbotmäßige Nörgelei auffasst. Wir sehen eben (aus Unserer subjektiven Warte) in dem an sich großartigen Spielsystem noch kleinere Unstimmigkeiten/Unwuchten, die man - wie Wir finden - beseitigen könnte und sollte, um das Spiel (nicht gut, sondern noch (!)) besser zu machen.

von Witold Pilecki » Mi 20.09.2023, 08:56

Zur kommenden Partie Iche_Bins vs Oerty hat der gefiederte Kardinalinfant bereits einiges gesagt. Beim Blick auf die Kader ist uns aufgefallen, dass der werte Iche_Bins die selben Fürsten ausgewählt hat wie wir. Daraus schließen wir einen intellektuellen Vorteil. Nun gut. Seine Schlange wird durch 2 Ratten ersetzt. Wir tun uns schwer, hierin einen Vorteil zu sehen. Ratte und Schlange sind Kanonenfutter, um dem Schwergewicht im Team Zeit zum Aufbau zu geben. Doch während die Schlange mit einer immerhin sinnigen Burg und Dank seiner Sklaven auch einer gewissen Feuergefahr aufwartet, glänzt die Ratte durch Anwesenheit.
Oertys mittlere Kräfte werden die Ratten zum Frühstück verspeisen. Aber die Qualität eines Wolfes sticht hier unserer Ansicht nach. Der Emir aus Oertys Team wird sich bei einer von uns erwarteten getrennten Aufstellung der Schwergewichte die Zähne am Wolf oder an Saladin ausbeißen. Bester Fall wäre für Team Oerty ein Aufeinandertreffen der Saladine mit überlegenen Kräften. Dann verliert er 2:1. Aber wir legen uns fest: Wir sehen hier das erste 3:0.

von Ritter Kunz » Di 19.09.2023, 19:59

Noch ein Addendum zu den nachgelagerten Kommentaren im anderen Thread:
Witold Pilecki hat geschrieben:Wir konnten mit den ausgespielten Karten in unserer Partie gut leben, weil die gut miteinander harmonieren. Hat deltadagger glücklich gespielt und wir hätten auch eine Niederlage akzeptiert. Wenn uns deltadagger nun auf Feld B eine Ratte untergeschoben hätte, dann hätten wir deren Burg ebenfalls ausgewählt, oder? Klingt uns jedenfalls schlüssig.
Nein, siehe obiger Post, die Ratte hättet Ihr nehmen müssen, wie sie gekommen wäre.
Witold Pilecki hat geschrieben:Unauflösbare Konflikte werden entweder durch die Willkür des Spielleiters durch eine kreative Lösung gelöst oder die Karten verpuffen einfach oder gehen ungenutzt zurück, wenn nicht anwendbar. Seht es als Analogie zum fehlenden Videobeweis im Fußball: kontroverse Fehlentscheidungen des Schiris sind das emotionale Salz in der Suppe.
Wir stimmen teilweise zu, allerdings wollen Wir niemandem die Lust am Spiel dadurch verderben, dass er sich systembedingter Ungerechtigkeit ausgesetzt sieht. Kreative Lösungen sind möglich, aber nicht immer zielführend. Die Idee mit dem "zurück gehen lassen" finden Wir nicht schlecht, aber werden sie nicht übernehmen, weil dann wieder die Diskussionen losgehen - ab wann geht eine Karte zurück? Wenn sie nicht richtig wirkt? Was bedeutet das? etc. pp. Aber im Prinzip habt Ihr Recht, alle Teilnehmer sind auf Gedeih und Verderb Unseren Regeln ausgeliefert. Muarharhar :teufel:
Kardinalinfant hat geschrieben:Wie gesagt, Wir hätten in diesem konkreten Fall mit dem Ergebnis auch leben können. Aber das Beispiel Verstärkungen vs. Kreuzzug/Dschihad halten Wir für nicht kreativ lösbar und sorry, das komplette Verpuffen einer Aktionskarte in einem solchen Fall wenn die Entscheidung gegen Uns ausfiele hielten Wir tatsächlich für schwer erträglich. Daher sprechen Wir es lieber jetzt schon an, ehe es dann (durch Uns oder andere) zu nachhaltigen Diskussionen kommt, wenn der Fall eintreten sollte.
Die beste Lösung die Uns einfiele (allerdings außerhalb des aktuellen Regelwerks und deshalb mit Fragezeichen zu versehen) wäre, dass in dem Fall einer oder beide Kontrahenten informiert würden, und das Ziel ihrer Aktionskarten ändern oder deren Einsatz abbrechen dürften. Im besten Fall nur ändern, und da am besten auch nur der Spieler, der selbst eine aktive Auswahl trifft. In Eurem Beispiel wäre das der mit den "Verstärkungen", da sich der Dschihad/Kreuzzug ja sein Ziel automatisch sucht. Dann könnte er einen anderen Fürsten als "Verstärkung" auswählen, der ursprünglich von Dschihad/Kreuzzug betroffene Fürst wäre weiterhin aus dem Spiel.
Das wäre jetzt sozusagen die "kreative Lösung" dieses Problems.

von Kardinalinfant » Di 19.09.2023, 18:51

Wir danken für die umfangreiche Antwort und behalten Uns vor, darauf nochmals mindestens ebenso umfangreich zu replizieren ;)

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