von Elias » Mo 27.01.2020, 16:12
Aber ja, haben Wir und Wir haben es im vergangenen Jahr auch recht intensiv gespielt, mit diversen Fraktionen und mit Cao Cao (*hust* der vermutlich leichtesten und auch nur mit mittlerer Schwierigkeit) sind wir sogar Kaiser geworden und haben die große Kampagne siegreich beendet.
Nun können Wir mit unseren Worten und in ein paar dürren Zeilen kaum gut und umfassend einen Eindruck von dem Spiel wiedergeben, wie zig YouTuber in ihren Let's Plays und etliche Spieletester in ihren Artikeln.
Aber Wir wollen dennoch versuchen Eure Frage so kompakt als möglich zu beantworten.
Verglichen mit Rome 2 wurde Three Kingdoms „fertiger“ veröffentlicht. Die KI bei den Echtzeitschlachten war in Rome 2 anfänglich eine Katastrophe und musste erst per Patch über einen längeren Zeitraum auf normales Total War-Niveau gebracht werden. Bei Three Kingdoms hatte sie sich glücklicherweise von Anfang an ganz passabel angestellt.
Fernkampfeinheiten werden gerne auch in größerer Zahl effektiv eingesetzt und können eine Schlacht zugunsten des KI-Gegners kippen lassen, wenn man sie allzu sorglos ignoriert. Aber nach wie vor lässt die KI sich recht einfach ausmanövrieren und die Fernkämpfer dann ungeschützt, so dass man sie mit einer geschickt eingesetzten Kavallerie ausschalten kann. Tatsächlich haben wir den Eindruck, dass man sich mehr als noch bei Rome 2 allerdings auch gegen feindliche Flankierungsversuche wappnen muss.
Wir haben nur im klassischen, also dem historischen Modus gespielt und nie im „romantischen“ mit heldenhaften Generälen. Das wäre potentiell natürlich eine der auffälligsten Neuerungen gegenüber Rome 2. Aber Uns gefällt das klassische Spiel besser und darum sind Wir froh, dass es auch die Variante gibt. Vielleicht spielen Wir im kommenden Total War Sage: Troy auch mal mit Helden. Könnten Wir uns eher vorstellen.
Im klassischen Modus kam es Uns so vor, als neige die KI weniger als früher dazu, ihre Generäle in scheinbar suizidaler Absicht alleine gegen unsere Reihen zu schicken. Es ist kniffliger geworden, die feindlichen Generäle zu isolieren und zu stellen.
Sehr interessant finden wir, dass eine Armee nun bis zu drei Heerführer hat, die auch unterschiedliche Einheitentypen befehligen, bzw. optimalerweise befehligen sollten. Immer den richtigen Mix zu gewährleisten ist ein neuer Aspekt.
Der Aufbau der Provinzen ähnelt dem damals neuen System von Rome 2, was Wir sehr gut finden, denn das war aus Unserer Sicht mit das Beste an Rome 2. Städte müssen beim Ausbau spezialisiert werden. Man kann nicht mehr alles komplett ausbauen und muss gut abwägen. Allerdings hat man dann auch nach einiger Zeit, genug Geld vorausgesetzt, so seine übliche Vorgehensweise.
Man hat eine Familie und einen Hofstaat zu verwalten. Das ist sehr nett.
Überhaupt ist die ganze Präsentation sehr schön geworden. Das Spiel sieht toll aus, mit vielen liebevollen Details.
Was man über Three Kingdoms häufig hört, ist, dass Spielern das Setting nicht zusagt. Und ja, dass ist schon für uns Europäer ein großer Knackpunkt, zumindest wenn man kein Kenner der chinesischen Geschichte ist, oder speziell dieser Geschichte der drei Königreiche. Das gilt nach unserem subjektivem Empfinden auch noch deutlich mehr als damals bei Shogun 2. Man wird mit einer Flut chinesischer Namen konfrontiert die nicht leicht auseinander zu halten sind. Dazu kommt, dass sich die Fraktionen nicht so fundamental unterscheiden wie z. B. bei Rome 2. Das ist in dem Sinne keine Schwäche des Spiels. Es liegt eben am Setting und man muss für sich entscheiden, wie man dazu steht.
Trotz dessen haben Wir es gerne gespielt und werden es mit dem neuen DLC vermutlich demnächst auch nochmal spielen (wenn Wir denn mal mit einigen anderen Spielen weiter gekommen sind). Demgegenüber haben wir die Warhammer-Teile nicht gespielt, was auch alleine am Setting lag, das Uns nicht zusagte.
Aber ja, haben Wir und Wir haben es im vergangenen Jahr auch recht intensiv gespielt, mit diversen Fraktionen und mit Cao Cao (*hust* der vermutlich leichtesten und auch nur mit mittlerer Schwierigkeit) sind wir sogar Kaiser geworden und haben die große Kampagne siegreich beendet.
Nun können Wir mit unseren Worten und in ein paar dürren Zeilen kaum gut und umfassend einen Eindruck von dem Spiel wiedergeben, wie zig YouTuber in ihren Let's Plays und etliche Spieletester in ihren Artikeln.
Aber Wir wollen dennoch versuchen Eure Frage so kompakt als möglich zu beantworten.
Verglichen mit [i]Rome 2[/i] wurde [i]Three Kingdoms[/i] „fertiger“ veröffentlicht. Die KI bei den Echtzeitschlachten war in [i]Rome 2[/i] anfänglich eine Katastrophe und musste erst per Patch über einen längeren Zeitraum auf normales [i]Total War[/i]-Niveau gebracht werden. Bei [i]Three Kingdoms[/i] hatte sie sich glücklicherweise von Anfang an ganz passabel angestellt.
Fernkampfeinheiten werden gerne auch in größerer Zahl effektiv eingesetzt und können eine Schlacht zugunsten des KI-Gegners kippen lassen, wenn man sie allzu sorglos ignoriert. Aber nach wie vor lässt die KI sich recht einfach ausmanövrieren und die Fernkämpfer dann ungeschützt, so dass man sie mit einer geschickt eingesetzten Kavallerie ausschalten kann. Tatsächlich haben wir den Eindruck, dass man sich mehr als noch bei [i]Rome 2[/i] allerdings auch gegen feindliche Flankierungsversuche wappnen muss.
Wir haben nur im klassischen, also dem historischen Modus gespielt und nie im „romantischen“ mit heldenhaften Generälen. Das wäre potentiell natürlich eine der auffälligsten Neuerungen gegenüber [i]Rome 2[/i]. Aber Uns gefällt das klassische Spiel besser und darum sind Wir froh, dass es auch die Variante gibt. Vielleicht spielen Wir im kommenden [i]Total War Sage: Troy[/i] auch mal mit Helden. Könnten Wir uns eher vorstellen.
Im klassischen Modus kam es Uns so vor, als neige die KI weniger als früher dazu, ihre Generäle in scheinbar suizidaler Absicht alleine gegen unsere Reihen zu schicken. Es ist kniffliger geworden, die feindlichen Generäle zu isolieren und zu stellen.
Sehr interessant finden wir, dass eine Armee nun bis zu drei Heerführer hat, die auch unterschiedliche Einheitentypen befehligen, bzw. optimalerweise befehligen sollten. Immer den richtigen Mix zu gewährleisten ist ein neuer Aspekt.
Der Aufbau der Provinzen ähnelt dem damals neuen System von [i]Rome 2[/i], was Wir sehr gut finden, denn das war aus Unserer Sicht mit das Beste an [i]Rome 2[/i]. Städte müssen beim Ausbau spezialisiert werden. Man kann nicht mehr alles komplett ausbauen und muss gut abwägen. Allerdings hat man dann auch nach einiger Zeit, genug Geld vorausgesetzt, so seine übliche Vorgehensweise.
Man hat eine Familie und einen Hofstaat zu verwalten. Das ist sehr nett.
Überhaupt ist die ganze Präsentation sehr schön geworden. Das Spiel sieht toll aus, mit vielen liebevollen Details.
Was man über [i]Three Kingdoms[/i] häufig hört, ist, dass Spielern das Setting nicht zusagt. Und ja, dass ist schon für uns Europäer ein großer Knackpunkt, zumindest wenn man kein Kenner der chinesischen Geschichte ist, oder speziell dieser Geschichte der drei Königreiche. Das gilt nach unserem subjektivem Empfinden auch noch deutlich mehr als damals bei [i]Shogun 2[/i]. Man wird mit einer Flut chinesischer Namen konfrontiert die nicht leicht auseinander zu halten sind. Dazu kommt, dass sich die Fraktionen nicht so fundamental unterscheiden wie z. B. bei [i]Rome 2[/i]. Das ist in dem Sinne keine Schwäche des Spiels. Es liegt eben am Setting und man muss für sich entscheiden, wie man dazu steht.
Trotz dessen haben Wir es gerne gespielt und werden es mit dem neuen DLC vermutlich demnächst auch nochmal spielen (wenn Wir denn mal mit einigen anderen Spielen weiter gekommen sind). Demgegenüber haben wir die [i]Warhammer[/i]-Teile nicht gespielt, was auch alleine am Setting lag, das Uns nicht zusagte.