- The Tea Report -
Ed. Day Zero
"Magic Carpet Ride"
23.08.1944 - Die britische Führung hat einen Plan für eine Offensive ausgearbeitet, für dessen Durchführung es zweier Heere Bedarf. Der Plan ist im Grunde nicht neu, sondern stellt die erneute Umsetzung der Offensive dar, die aufgrund der sowjetischen Gegenoffensive abgebrochen werden musste. Mittlerweile beginnen wir an unserer geistigen Gesundheit zu zweifeln: Hielten wir unsere Aktionen noch vor einigen Monaten für kreativ, überraschend und unkonventionell, kommt es uns nun so vor, dass wir nur zum Dencken in 3 Frontabschnitten - Nord, Mitte, Süd - in der Lage sind, und unser Vorstellungsvermögen immer nur bis zum nächsten Strom reicht. Wir versuchen uns zu beruhigen in dem wir uns einreden, dass letztendlich das Gelände die Operationen diktiert und sich dieses nun einmal nicht ändern. Es bleibt jedoch dabei, dass wir nichts anderes tun, als zu versuchen die selben Türen immer und immer wieder einzurennen.
Hier nun der Plan:
Spoiler

Unser Ziel ist die Eroberung des Kaukasus, um eine Front vor Stalingrad zu etablieren, hierfür türkische und griechische Truppen freizubekommen und die sowjetischen Truppen im Kaukasus zu vernichten* (*Zu einem echten "Ausräumen" eines Kessels dürfte es ohnehin nicht kommen, da der Sowjet seine Truppen zuvor regelmäßig auflöst. Ob er auch die Mannschaften der Truppen wieder einsetzen kann, die in einem Kessel aufgelöst wurden, wissen wir leider nicht. Zumindest würden wir dadurch den zwischenzeitlichen Vorteil haben, dass die Truppen bis zum zeitpunkt der Neuaufstellungen nicht auf dem Schlachtfeld auftreten werden).
Hierfür benötigt werden zwei Heere - eines zur Befreiung Persiens und eines zum Vorstoß in den Kaukasus - die im eigentlichen Sinne nicht existieren. Dieser Plan soll dennoch umgesetzt werden, da wir keine Alternative sehen - ansonsten geraten wir in Gefahr die Initiative vollends zu verlieren.
Für die Befreiung Persiens werden wir unsere "Ghost Army" einsetzen - die Kanadier, die wegen ihrer geringen Truppenstärke der Nichtexiztenz näher sind als der Existenz. Bisher hatten wir ihnen nur zugetraut in Kerch ein Übersetzen der roten Armee auf die Krim zu unterbinden, dieser Plan hat ein anderes Kaliber und steht und fällt mit der Bedingung, dass die rote Armee die in Persien operierenden Truppen nicht zu ernst nimmt aber auch nicht für harmlos hält: Er soll die Truppen für so stark halten, dass er einen Angriff mit seinen dort befindlichen Truppenteilen nicht wagt, aber die Operation für so unwichtig, dass er nicht genügend Truppen für einen Gegenangriff in die Region verlegt.
Für die Landung im Kaukasus sollen neben 9 britischen Marineinfanteriedvisionen auch 3 Divisionen britischer und 6 Divisionen us-amerikanischer Fallschirmjäger eingesetzt werden: Zur weiteren Anlandung sind ca. 12 britische Divisionen und Truppenteile vorgesehen, die die US-Führung entbehren kann. Das Problem hierbei ist, dass dies unsere gesamte "Reserve" ist, die zum Abriegend sowjetischer Einbrüche benötigt wird. Wir müssen schlicht hoffen, dass die Sowjetunion uns für stark genug hält die Front trotz der Landung halten zu können, wobei das im Grunde irelevant ist, da die Rote Armee - wie auch beim letzten Mal - sich in dieser Lage zu einem Generalangriff gezwungen sehen werden wird.
Unsere Fallschirmjäger stehen bereits auf der Krim bereit und konnten noch rechtzeitig vor der Operation mit neuerer Ausrüstung ausgestattet werden.
Spoiler

27.08.1944 und 02.09.1944 - Unserer Geheimdienst versagt bei verschiedenen Gelegenheiten:
Spoiler

Spoiler

Der US-Geheimdienst ist erfolgreicher: Es glingt diesem den sowjetischen Geheimdienstchef verunfallen zu lassen:
Spoiler

07.09.1944 - Im Pazifik wird es langsam imteressant: Die USA landen auf Taiwan und nähern sich den japanischen Hauptinseln:
Spoiler

Im europäischen Kriegsschauplatz ist mittlerweile ziemlich offensichtlich, dass nicht nur die Allierten über eine "Reserve" von ca. 40 Divisionen verfügt, die für Operationen aingesetzt werden kann. Die rote Armee verfügt ebenfalls über eine Heeresgruppe dieser Größe mit Eliteeinheiten, die systematisch exponierte Frontabschnitte auf ihre Verteidiggungsbereitschaft testet. Hier trifft es Cherkassy:
Spoiler

08.09.1944 - Hier sehen wir das Dilemma - ohne die Einheiten für die Landung am schwarzen Meer sind wir hier zu einer Verteidigung nicht in der Lage: Wir lassen direkt die Fallschirmjäger einfliegen und auch die Marineinfanteristen verschiffen wir zum nächstgelegenen Hafen, um diese von dort aus zur Schlacht heranzuführen. Die sowjetische Führung äußert sogar ihre Verwunderung darüber, dass wir hier unsere Stellung so schnell verstärken konnten. Wir versuchen uns mit einer großen Reichweite unserer Lufttransporter herauszureden und versuchen zu verhindern, dass der Sowjet überhaupt auf die Idee kommt, warum im Bereich des schwarzen Meeres zufälligerweise Kapazitäten von Marineinfanteristen und Fallschirmjägern "frei" sind.
Spoiler

10.09.1944 - Auch die ersten US-Einheiten treffen zur Verteidigung ein:
Spoiler

11.09.1944 - Unsere Luftwaffe bekommt ziemlich einen vor den Latz geknallt.
Spoiler

13.09.1944 - Die besagte Marineinfanterie triftf ein:
Spoiler

14.09.1944 - Mit diesen Truppen verliert der Sowjet die Lust und bricht den Angriff ab:
Spoiler

16.09.1944 - Die Rote Armee hat offenbar den Plan, an einer anderen Stelle weiterzumachen: Recht energisch und offensichtlich wird der sowjetische Eliteverband - wir werden in "Gewalthaufen" taufen - in Richtung Norden abgezogen:
Spoiler

17.09.1944 - Auf der britischen Inseln stellen wir ein 2. HQ auf. Der erste Schritt, um im Großraum Moskau wieder offensiv aktiv werden zu können:
Spoiler

18.09.1944 - Unterdessen räumt der US-Geheimdienst auch den Chef der Armee des Sowjets aus dem Weg. Wir merken an, dass wir ob der Effizenz beeindruckt sind, aber doch um Zurückhaltung bitten: Noch sähen wir uns nicht in der Lage, zum Sieg auf solche Mittel zurückgreifen zu wollen.
Spoiler

19.09.1944 - Der Sowjet versucht seine Truppenbewegung indess in keiner Weise zu verdecken: Weder war die Richtung eine Finte noch wird zur Verschleicherung der weiteren Bewegung eine strategische Verlegung vorgenommen. Die Panzerdivisionen fahren schlicht stumpf gen Norden. Wir bitten die US-Führung , sich mit den im Norden überzähligen Truppen doch nicht an der Offensive am schwarzen Meer zu beteiligen, sondern mit diesen stattdessen eine (Mobile) Reserve zum Abfangen sowjetischer Angriffe zu bilden:
Spoiler

24.09.1944 - Die Speerspitze unseres auffällig unauffälligen Vorstoßes in Persien kommt unter feindlichen Luftangriffen zum Erliegen. Wir stoppen umgehend die Verbände, damit mit dem Eingraben begonnen werden kann: Die kanadischen Divisionen können sich Verluste eigentlich nicht leisten. Im Verlauf der weiteren Monate stellen wir aber lediglich den Verlust eines Stärkepunktes fest. Die USAF teilt uns unterdessen mit, dass Luftunterstützung nicht gewährt werden kann. Die feindlichen Flugfelder in Baku können von Ankara aus nicht erreicht werden. Wir reden uns nun ein, dass wir durch das Stoppen dem Sowjet zumindest in dem Irrgläuben wähnen können, dass es uns mit einem Vorstoß an das kaspische Meer nicht eilig sei:
Spoiler

27.09.1944 - Im Pazifik beginnen die USA unterdessen mit der Invasion der Hauptinsel. Es ist bereits der zweite Versuch, nach dem ein Angriff in der nördlichen Provinz - wegen des Flughafens präferiert - wegen des hartnäckigen Widerstandes der Verteidiger abgebrochen werden musste.
Spoiler

02.10.1944 - Die Royal Navy ist ebenfalls an der Operation beteiligt und schirmt die Operation von feindlichen Flottenverbänden ab:
Spoiler

Die Landung glückt nun tatsächlich - wobei die Präsenz der US-Truppen nur von kurzer Dauer ist: Den geballten Angriffen von 23 Luftgeschwadern ausgesetzt werden die soeben angelandeten Truppen eiligst wieder evakuiert, wobei es dem Japaner aufgrund der bloß vorhanden Garnisonen offenbar nicht möglich ist, die Provinz zurückzuerobern:
Spoiler

Spoiler

06.10.1944 - Auf See wirft Nippon verzweifelt seine letzten Träger gegen die vereinten Verbände von US- und Royal-Navy:
Spoiler

08.10.1944 - Die kanadische "Ghost Army" ist mittlerweile mit 27 "Divisionen" in Persien vertreten. 9 französische Divisionen - ursprünglich in Indochina kämpfend - sichern derweil die Grenze in Afghanistan.
Spoiler

09.10.1944 - Unsere Nukularanalge in Birmingham hat die zweite Ausbaustufe erreicht: Die Anreicherung von radioaktiven Material konnte bisher jedoch noch nicht aufgenommen werden - es fehl noch am Knowhow:
Spoiler

20.10.1944 - Der erwartete Angriff auf Mogilev startet, wobei er doch an dieser Stelle für uns unerwartet kommt - wir hatten ihn in Vitebsk erwartet. Wir beginnen eilig mit der Umstrukturierung der Truppen. Weiter sehen wir hier einen günstigen Zeitpunkt zum Beginn der Landung am schwarzen Meer gekommen: Wenn der sowjetische Gewalthaufen bereits in einem Kampf verwickelt ist, dürfte die Rote Armee an anderen Frontabschnitten zum Durchführen von Gegenangriffen mit Erfolgsaussichten nicht mehr in der Lage sein:
Spoiler

21.10.1944 - Um die dritte Ausbaustufe unseres Nukularprogrammes beginnen zu können, brauchten wir weiteres Personal. Dieses konnte durch das Auflösen veralteter Verbände der Royal Navy gewonnen werden. Weiter haben zwei unserer neuen Minister ihre Amtsgeschäfte übernommen, was sich in einem erhöhten Zuwachs der Rekrutenzahl niederschlägt. Hatten wir zuvor bloß ein täglichens + von 0,24 (0,68-0,40), sind es nun 0,5 (0,96-0,46): Die Rate konnte mehr als verdoppelt werden. Ohne weitere Verluste wären unsere Streiträfte damit in 6 Monaten wieder auf Sollstärke.
Spoiler

23.10.1944 - Die Lage in Mogilev ...
Spoiler

24.10.1944 - ... während wir am schwarzen Meer die Operation "Magic Carpet Ride" starten: Zum binden der feindlichen Truppen beginnen 9 britische Marineinfanteriedivisionen in Batum anzuladen, während Maschinen der RAF die Krim verlassen, um die Truppenstärke der sowjetischen Truppen an der Schwarzmeerküste aufzuklären: Ein "Hot-Drop", der Absprung auf eine vom Feind gehaltene Division - soll nur bis zu maximal 2 feindlichen Divisionen gewagt werden.
Spoiler

25.10.1944 - Die Aufklärer melden, dass in Tuapse lediglich eine feindliche Division steht - die britischen FJ erhalten umgehend den Einsatzbefehl. Die US-FJ werden bei der Operation ebenfalls alles riskieren und in Maikop und somit hinter den feindlichen Linien landen, um von dort aus den Angriff auf Tuapse zu unterstützen. Aufgrund von Problemen bei der Verlegung von Truppen haben leider nur 3 US-FJ-Divisionen die Krim erreicht - die drei weiteren haben aufgrund eines Irrtums soeben das Nordkap passiert...
Spoiler

Hier der amphibische Angriff auf Batum - die US-Truppen in Samsung haben die Order sofort Trebizond anzugreifen, falls von dort aus Truppen nach Batum abgezogen werden sollten:
Spoiler

Die Luftlandung der Briten hat begonnen:
Spoiler

Auch die US-FJ treffen ein - es wird umgehend mit Lufttransportern eine Luftbrücke zur Versorgung errichtet:
Spoiler

26.10.1944 - Zu unserer Bestürzung müssen wir feststellen, dass sich an der Abwehr der Luftlandung auch die sowjetischen Kräfte in Novorossisk beteiligen können. Wir weisen umgehend die Transporter mit den anzulandenen truppen an, Kerch anzulaufen, damit von dort aus ein Gegenangriff gestartet werden kann:
Spoiler

Wir starten einen Angriff, um den Sowjet daran zu hindern, von der Front Truppen zur Landungszone zu verlegen und um im günstigsten Fall einen Durchbruch zu erzielen:
Spoiler

27.10.1944 - Der Gewalthaufen stellt den Angriff auf Mogilev ein:
Spoiler

Wir ordnen den Gegenangriff auf Novorossisk an:
Spoiler

28.10.1944 - In Batum übertrifft die Effizienz unserer Marineinfanterie unsere Erwartungen, wobei natürlich auch RAF und Navy mit Küstenbeschuss involviert sind:
Spoiler

Sieg! Die Verteidiger konnten aus ihren Stellungen getrieben werden:
Spoiler

29.10.1944 - Der Angriff auf Novorossisk beginnt:
Spoiler

Über Maikop fangen 8 sowjetische MZJ die US-Luftransporter bei den Versorgungsflügen ab - Jagdschutz sind lediglich 4 britische MZJ:
Spoiler

30.10.1944 - Die Lage in Tuapse:
Spoiler

Ein halbherziger sowjetischer Gegenangriff kann zurückgeschlagen werden. Der Sowjet gibt an, diesen vergessen zu haben:
Spoiler

01.11.1944 - Bei unserer Offensive zeigen die falschen Truppen erste Abnutzungserscheinungen:
Spoiler

Wir brechen daraufhin den Angriff ab - nach Informationen der Feindpropaganda haben wir horrende Verluste.
Spoiler

02.11.1944 - Von Batum aus kann nun der Angriff aus Tuapse unterstützt werden und eine Verbindung zu der Landezone der US-FJ konnte hergestellt werden.
Spoiler

03.11.1944 - In Novorossisk sind flüchten die Rotarmisten:
Spoiler

Das gleiche gilt nun endlich auch für Tuapse:
Spoiler

Die Gesamtsituation - wir wissen nicht, ob wir für die "Kesselschließung" ernsthaft abwarten wollen, bis unsere FJ in Batum einsatzfähig sind: Bei diesem Blick auf die Karte sollte unser Vorhaben offensichtlich sein.
Spoiler

[/font]