von Mantikor » Mo 26.10.2009, 13:34
Eigentlich wollte ich etwas im Sieg oder Tod Mod Forum zum Mod schreiben, da dies aber nicht geht weil ich auf Beiträge nicht antworten kann mache ich es einfach mal hier.
Ich habe die Beta jetzt bis zum Jahr 1700 gespielt. Als Startland wählte ich Württemberg aus und als Spieleinsteilung habe ich den höchsten Schwierigkeitsgrad und normale Aggressivtät gewählt.
Nach dem Starten ist mir natürlich sofort die geänderte Karte aufgefallen. Hierbei fand ich vor allem die neugegründete Provinz Zürich gut.
Weiterhin ist mir positiv aufgefallen das man als kleines Land einen Startbonus in Form von höheren Einnahmen und niedriger Inflation erhält. Dank diesem Bonus konnte ich in kurzer Zeit relativ viel Geld sammeln und eine im Vergleich zum Orginal ungewöhnlich starke Armee rekrutieren.
Diese Armee hatte ich auch dringend notwendig, weil die Rebellenarmeen nun viel stärker sind als sonst. Als ich Zürich annektiert habe und dort eine sehr gut bewaffnete 12 000 Mann Rebellenarmee gespawnt ist, hatte ich keinerlei Chance die Rebellen aufzuhalten. Mein kleines Land wurde mal kurzerhand überrannt. Ich musste einen alten Spielstand laden und eine Söldnerarmee aufstellen. Anders lassen sich die ersten Eroberungen für ein kleines Land nicht sichern, da man schlicht weg und einfach zu wenig Manpower hat um seine Armeen ständig auffüllen zu können. Ich war diesbezüglich mehr als froh über die zusätzlichen Einnahmen, die man als kleines Land erhält, da ich ansonsten schlicht weg und einfach pleite gegangen währe.
Das der Bonus im späteren Spielverlauf wegfällt ist ebenso sinnvoll wie das er am Anfang vorhanden ist, da man im späteren Spielverlauf genug Geld und Soldaten hat um mit den Rebellen fertig werden zu können.
Die unser Herscher ist ein Idiot Entscheidung sollte überarbeitet werden da sie unanehmbar ist. Als ich die Möglichkeit hatte sie anzunehmen (noch realativ nahe am Spielbeginn) hätte ich hierfür in meinem ganzen Reich Rebellenaufstände hinnehmen müssen, die ich unmöglich hätte niederschlagen können. Da verbietet es sich von selbst so eine Entscheidung anzunehmen.
Mein Spielverlauf gestaltete sich ähnlich wie in meinem sonstigen Württemberg Spielen. Ich versuchte mich in der Anfangszeit zu vergrößern und möglichst viele Kurfürsten zu vassilieren um selbst Kaiser werden zu können. Da ich mit Mailand einen starken Verbündeten hatte, und der Kaiser meistens schwach war wurde ich diesbezüglich mehr von den Rebellen ausgebremst als von der Ki, da ich es anfangs wie oben bereits beschrieben nur mit Söldnerarmeen schaffte den Rebellenarmeen beizukommen.
Nachdem ich jedoch erst mal Kaiser war, konnte mich so schnell nichts mehr stoppen, weil die üblichen Großmächte auffallend zurückhaltend waren. Österreich hat weder etwas annektiert noch geerbt, Frankreich hat es nicht mal geschafft Burgund zu schlucken oder die Engländer zu vertreiben und von den Polen und Dänen war auch nicht viel zu sehen.
Ich konnte daher nach und nach alle Kurfüsten einsammeln und weitere Provinzen einnehmen. Als ich hierbei die Schweiz annektierte und auf einen Schlag das die Zivilisierte Welt hasst uns Event erhielt dachte ich schon mein Ende sei gekommen, da ich vor 1550 noch nicht auf einen Weltkrieg vorbereitet war. Es stellte sich jedoch heraus das die üblichen Bombardierungen mit Kriegserklärungen trotz des schlechten Rufs ausblieben.
In der Regel wurde ich nur von einem Bündnis auf einmal angegriffen, weswegen ich meine Gegner einzeln schlagen konnte. Wegen der Kriegsmüdigkeit und der damit verbundenen Rebellenaufstände war ich jedoch dennoch gezwungen, danach erst einmal eine Friedensperiode einzulegen, da ich ansonsten irgendwann keine Armee mehr gehabt hätte.
Um die 1550 herum hörte zudem Frankreich auf zu exestieren. Allerdings ohne das ich irgendetwas dafür getan hätte. Es wurde auch nicht durch Burgund, Spanien oder England annektiert, da die Burgunder selbst schon untergegangen waren, und sich die Grenze zwischen Frankreich und England und Spanien auch nicht verschoben hatte, sondern es ging schlicht weg und einfach im Ansturm von Rebellen unter.
Die französischen Rebellen waren so stark das sich Länder wie die Provence oder Dauphine von Frankreich unabhängig machen konnten, und Frankreich war nicht mal in der Lage die verbliebenen Provinzen von den Rebellen zurück zu erobern weswegen Frankreich um die 1550 herum von der Karte verschwand. Ca. 100 Jahre später verschwand dann der größte Nachfolgestaat Orleans ebenso plötzlich wie er enstanden war und stattdessen wurde Frankreich ein zweites Mal gegründet.
Wegen der auffälligen Schwäche meiner Gegnern konnte ich mein Reich in der folgenden Zeit beträchtlich in alle Richtungen erweitern, wobei ich bewusst auf Kolonien verzichtet habe. Mittlerweile bin ich stark genug um an allen Fronten Krieg führen zu können, auch bei hoher Kriegsmüdigkeit. Der Mod ist daher nicht wirklich schwerer als das Orginal.
Insgesamt finde ich den Mod gelungen. Allerdings vermiße ich zusätzliche Events insbesondere historische Events. Da könnte man noch einiges einbauen. Bisher ist der Mod dem Orginal Spiel doch noch sehr ähnlich.
Eigentlich wollte ich etwas im Sieg oder Tod Mod Forum zum Mod schreiben, da dies aber nicht geht weil ich auf Beiträge nicht antworten kann mache ich es einfach mal hier.
Ich habe die Beta jetzt bis zum Jahr 1700 gespielt. Als Startland wählte ich Württemberg aus und als Spieleinsteilung habe ich den höchsten Schwierigkeitsgrad und normale Aggressivtät gewählt.
Nach dem Starten ist mir natürlich sofort die geänderte Karte aufgefallen. Hierbei fand ich vor allem die neugegründete Provinz Zürich gut.
Weiterhin ist mir positiv aufgefallen das man als kleines Land einen Startbonus in Form von höheren Einnahmen und niedriger Inflation erhält. Dank diesem Bonus konnte ich in kurzer Zeit relativ viel Geld sammeln und eine im Vergleich zum Orginal ungewöhnlich starke Armee rekrutieren.
Diese Armee hatte ich auch dringend notwendig, weil die Rebellenarmeen nun viel stärker sind als sonst. Als ich Zürich annektiert habe und dort eine sehr gut bewaffnete 12 000 Mann Rebellenarmee gespawnt ist, hatte ich keinerlei Chance die Rebellen aufzuhalten. Mein kleines Land wurde mal kurzerhand überrannt. Ich musste einen alten Spielstand laden und eine Söldnerarmee aufstellen. Anders lassen sich die ersten Eroberungen für ein kleines Land nicht sichern, da man schlicht weg und einfach zu wenig Manpower hat um seine Armeen ständig auffüllen zu können. Ich war diesbezüglich mehr als froh über die zusätzlichen Einnahmen, die man als kleines Land erhält, da ich ansonsten schlicht weg und einfach pleite gegangen währe.
Das der Bonus im späteren Spielverlauf wegfällt ist ebenso sinnvoll wie das er am Anfang vorhanden ist, da man im späteren Spielverlauf genug Geld und Soldaten hat um mit den Rebellen fertig werden zu können.
Die unser Herscher ist ein Idiot Entscheidung sollte überarbeitet werden da sie unanehmbar ist. Als ich die Möglichkeit hatte sie anzunehmen (noch realativ nahe am Spielbeginn) hätte ich hierfür in meinem ganzen Reich Rebellenaufstände hinnehmen müssen, die ich unmöglich hätte niederschlagen können. Da verbietet es sich von selbst so eine Entscheidung anzunehmen.
Mein Spielverlauf gestaltete sich ähnlich wie in meinem sonstigen Württemberg Spielen. Ich versuchte mich in der Anfangszeit zu vergrößern und möglichst viele Kurfürsten zu vassilieren um selbst Kaiser werden zu können. Da ich mit Mailand einen starken Verbündeten hatte, und der Kaiser meistens schwach war wurde ich diesbezüglich mehr von den Rebellen ausgebremst als von der Ki, da ich es anfangs wie oben bereits beschrieben nur mit Söldnerarmeen schaffte den Rebellenarmeen beizukommen.
Nachdem ich jedoch erst mal Kaiser war, konnte mich so schnell nichts mehr stoppen, weil die üblichen Großmächte auffallend zurückhaltend waren. Österreich hat weder etwas annektiert noch geerbt, Frankreich hat es nicht mal geschafft Burgund zu schlucken oder die Engländer zu vertreiben und von den Polen und Dänen war auch nicht viel zu sehen.
Ich konnte daher nach und nach alle Kurfüsten einsammeln und weitere Provinzen einnehmen. Als ich hierbei die Schweiz annektierte und auf einen Schlag das die Zivilisierte Welt hasst uns Event erhielt dachte ich schon mein Ende sei gekommen, da ich vor 1550 noch nicht auf einen Weltkrieg vorbereitet war. Es stellte sich jedoch heraus das die üblichen Bombardierungen mit Kriegserklärungen trotz des schlechten Rufs ausblieben.
In der Regel wurde ich nur von einem Bündnis auf einmal angegriffen, weswegen ich meine Gegner einzeln schlagen konnte. Wegen der Kriegsmüdigkeit und der damit verbundenen Rebellenaufstände war ich jedoch dennoch gezwungen, danach erst einmal eine Friedensperiode einzulegen, da ich ansonsten irgendwann keine Armee mehr gehabt hätte.
Um die 1550 herum hörte zudem Frankreich auf zu exestieren. Allerdings ohne das ich irgendetwas dafür getan hätte. Es wurde auch nicht durch Burgund, Spanien oder England annektiert, da die Burgunder selbst schon untergegangen waren, und sich die Grenze zwischen Frankreich und England und Spanien auch nicht verschoben hatte, sondern es ging schlicht weg und einfach im Ansturm von Rebellen unter.
Die französischen Rebellen waren so stark das sich Länder wie die Provence oder Dauphine von Frankreich unabhängig machen konnten, und Frankreich war nicht mal in der Lage die verbliebenen Provinzen von den Rebellen zurück zu erobern weswegen Frankreich um die 1550 herum von der Karte verschwand. Ca. 100 Jahre später verschwand dann der größte Nachfolgestaat Orleans ebenso plötzlich wie er enstanden war und stattdessen wurde Frankreich ein zweites Mal gegründet.
Wegen der auffälligen Schwäche meiner Gegnern konnte ich mein Reich in der folgenden Zeit beträchtlich in alle Richtungen erweitern, wobei ich bewusst auf Kolonien verzichtet habe. Mittlerweile bin ich stark genug um an allen Fronten Krieg führen zu können, auch bei hoher Kriegsmüdigkeit. Der Mod ist daher nicht wirklich schwerer als das Orginal.
Insgesamt finde ich den Mod gelungen. Allerdings vermiße ich zusätzliche Events insbesondere historische Events. Da könnte man noch einiges einbauen. Bisher ist der Mod dem Orginal Spiel doch noch sehr ähnlich.