von G.L.vonBlücher » Do 05.06.2014, 15:20
Vom Himmel fallen Sie! - Kreta 1941 - Ammann gegen G.L. von Blücher
21.05.1941 - Hauptquartier des XI. Fliegerkorps - früher Abend
"Verdammt nochmal, alles verdorben, alles versaut!", schnarrte die ungehaltene Stimme durch den Fernsprecher.
Die Mine des Mannes am einen Ende verfinsterte sich mehr und mehr während die auf der anderen Seite sich mehr und mehr in Rage redete.
Die Augen der umstehenden lagen immer nur kurz auf dem Mann mit dem Hörer in der Hand, alle vernahmen wohl die fast schon kreischende Stimme am anderen Ende.
Ein jeder versuchte den Blicken des so zusammen gefalteten zu entgehen.
"Alles habe ich Ihnen gegeben, und was erhalte ich als Dank...Student? Ja was? Eine mies ausgeführte Operation!", keifte der Führer in das Telefon in seinem Führerhauptquartier.
"Sorgen sie gefälligst dafür das diese Sache kein vollkommenes Desaster wird, sonst...!", brach die Stimme dann ab und schnaufte laut in den Hörer.
"Ich will Sie Morgen früh an meinem Lagetisch zum Rapport..!", schnaufte er, dann wieder stille.
General Student wartete noch kurz ab, dann erwiderte er knapp, "Jawohl mein Führer!", und legte dann auf.
Er hielt einen Moment inne, dann nahm er einen Schluck aus seinem Kaffeebecher und wendete sich dem Kartentisch zu um welchen sich der Stab bereits versammelt hatte.
Keiner wagte sich ein Wort zu sagen bevor Student dann anhob. "Der Führer ist nicht eben erbaut über den bisherigen Verlauf, und um ehrlich zu sein, ich verstehe es natürlich."
Was haben die Herren erarbeitet um die Lage zu unseren Gunsten zu wenden und was ist der aktuelle Stand?
Die Offiziere berichteten von den Angriffen auf die Britischen Geschwader vor der Küste und die dort erzielten Erfolge und über die Lage bei Maleme, Sphakia und Kastelli.
Bis hier hin war die Lage recht positiv auch wenn man den Plänen zur Eroberung des Flugplatzes bei Maleme extrem hinterher hinkte.
Jedoch war die Lage bei Chania und Rethymno extrem vertrackt. Die Landezone bei Chania war dem Untergang geweiht.
Die Landezone bei Rethymno musste stand halten und versuchen die Akzente wieder selbst zu setzen und das Blatt in die Hand zu nehmen. Dazu war enorme Luftunterstützung beordert worden, die hatte auch am Nachmittag schon Erfolge gezeigt.
Ansonsten sollte versucht werden, in der Nacht, die ersten Verbände auf dem Seeweg an den britischen Verbänden vorbei nach Kastelli zu verbringen um bei Maleme den Durchbruch zu erzwingen.
Neuerlich nickte Student und ging dann punktuell in die Detailplanung über. Nach etwa einer Stunde wurde die Runde dann aufgelößt und man begab sich zur Messe.

Nachdem er noch ein kurzes Abendmahl zu sich genommen hatte, war er zum Flugfeld aufgebrochen und hatte dort die Maschine in Richtung Berlin, zum Führerhauptquartier, bestiegen.
Während die Motoren aufjaulten und die Maschine sich langsam in die Luft erhob nahm er einen Schluck aus seinem Flachmann und sah sich mit ernstem Gesicht in der Maschine um.
Würde er nicht rasch Erfolge liefern können würde Ihn dieses Unternehmen wohl seinen Kopf kosten.

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Die Augen der umstehenden lagen immer nur kurz auf dem Mann mit dem Hörer in der Hand, alle vernahmen wohl die fast schon kreischende Stimme am anderen Ende.
Ein jeder versuchte den Blicken des so zusammen gefalteten zu entgehen.
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Was haben die Herren erarbeitet um die Lage zu unseren Gunsten zu wenden und was ist der aktuelle Stand?
Die Offiziere berichteten von den Angriffen auf die Britischen Geschwader vor der Küste und die dort erzielten Erfolge und über die Lage bei Maleme, Sphakia und Kastelli.
Bis hier hin war die Lage recht positiv auch wenn man den Plänen zur Eroberung des Flugplatzes bei Maleme extrem hinterher hinkte.
Jedoch war die Lage bei Chania und Rethymno extrem vertrackt. Die Landezone bei Chania war dem Untergang geweiht.
Die Landezone bei Rethymno musste stand halten und versuchen die Akzente wieder selbst zu setzen und das Blatt in die Hand zu nehmen. Dazu war enorme Luftunterstützung beordert worden, die hatte auch am Nachmittag schon Erfolge gezeigt.
Ansonsten sollte versucht werden, in der Nacht, die ersten Verbände auf dem Seeweg an den britischen Verbänden vorbei nach Kastelli zu verbringen um bei Maleme den Durchbruch zu erzwingen.
Neuerlich nickte Student und ging dann punktuell in die Detailplanung über. Nach etwa einer Stunde wurde die Runde dann aufgelößt und man begab sich zur Messe.
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Nachdem er noch ein kurzes Abendmahl zu sich genommen hatte, war er zum Flugfeld aufgebrochen und hatte dort die Maschine in Richtung Berlin, zum Führerhauptquartier, bestiegen.
Während die Motoren aufjaulten und die Maschine sich langsam in die Luft erhob nahm er einen Schluck aus seinem Flachmann und sah sich mit ernstem Gesicht in der Maschine um.
Würde er nicht rasch Erfolge liefern können würde Ihn dieses Unternehmen wohl seinen Kopf kosten.
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