von Kardinalinfant » Mi 24.07.2019, 19:22
Ist doch eine absurde Position, den selbstbestimmten Tod (zu dem man evtl. Hilfe benötigt) mit einem unter welchen Argumentationen auch immer gerechtfertigten fremdbestimmten Tod in einen Topf zu werfen. Natürlich stellt man mit der Befürwortung der Möglichkeit des ersteren nicht den absoluten Lebensschutz gegenüber letzterem in Frage.
Und die von Euch, werter Strategienordi, immer wieder eingeworfene Ablehnung des Bilanzselbstmordes mit der sinngemäßen Begründung, dann habe die Gesellschaft versagt, dem Lebensmünde sein Leben so schmackhaft zu machen, dass er sich dafür entscheidet, am Leben zu bleiben, versagt jedenfalls in Extremfällen wie diesem (letzthin im Radio gehörten und sinngemäß, evtl nicht in allen Einzelheiten korrekt wiedergegebenen):
Ein Mann wird von seiner Exfreundin (meist ist die Konstellation ja umgekehrt) mit Säure übergossen. Er wird blind, gräßlich entstellt und (wohl weil sich die Säure durch das Rückenmark gefressen hat) vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Er leidet noch dazu dauerhaft unter erheblichen Schmerzen. Alles irreparabel, jedenfalls in mittlerer Zukunft und nach menschlichem Ermessen. Er entscheidet sich, sterben zu wollen (nach Unserem Dafürhalten nachvollziehbar, aus Unserer jetzigen Warte würden Wir Uns in ähnlicher Situation für Uns selbst auch so entscheiden) und klagt das ganze durch (Fall war glauben Wir in Belgien). Was genau hätte denn die Gesellschaft tun können, um seine Situation so zu verbessern, dass er sich dafür entscheidet, am Leben zu bleiben? Dauerhaft unter Drogen setzen, bis er nichts mehr merkt, ist das Einzige, was Uns spontan einfällt und inwieweit das dann noch mit einem menschenwürdigen und selbst bestimmten Dasein zu tun hat, möge jeder selbst beurteilen...
Ist doch eine absurde Position, den [u]selbstbestimmten[/u] Tod (zu dem man evtl. Hilfe benötigt) mit einem unter welchen Argumentationen auch immer gerechtfertigten fremdbestimmten Tod in einen Topf zu werfen. Natürlich stellt man mit der Befürwortung der Möglichkeit des ersteren [u]nicht[/u] den absoluten Lebensschutz gegenüber letzterem in Frage.
Und die von Euch, werter Strategienordi, immer wieder eingeworfene Ablehnung des Bilanzselbstmordes mit der sinngemäßen Begründung, dann habe die Gesellschaft versagt, dem Lebensmünde sein Leben so schmackhaft zu machen, dass er sich dafür entscheidet, am Leben zu bleiben, versagt [u]jedenfalls[/u] in Extremfällen wie diesem (letzthin im Radio gehörten und sinngemäß, evtl nicht in allen Einzelheiten korrekt wiedergegebenen):
Ein Mann wird von seiner Exfreundin (meist ist die Konstellation ja umgekehrt) mit Säure übergossen. Er wird blind, gräßlich entstellt und (wohl weil sich die Säure durch das Rückenmark gefressen hat) vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Er leidet noch dazu dauerhaft unter erheblichen Schmerzen. Alles irreparabel, jedenfalls in mittlerer Zukunft und nach menschlichem Ermessen. Er entscheidet sich, sterben zu wollen (nach Unserem Dafürhalten nachvollziehbar, aus Unserer jetzigen Warte würden Wir Uns in ähnlicher Situation [u]für Uns selbst[/u] auch so entscheiden) und klagt das ganze durch (Fall war glauben Wir in Belgien). Was genau hätte denn die Gesellschaft tun können, um seine Situation so zu verbessern, dass er sich dafür entscheidet, am Leben zu bleiben? Dauerhaft unter Drogen setzen, bis er nichts mehr merkt, ist das Einzige, was Uns spontan einfällt und inwieweit das dann noch mit einem menschenwürdigen und selbst bestimmten Dasein zu tun hat, möge jeder selbst beurteilen...