sic semper tyrannis! Ein Alea Jacta Est PBEM AAR

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von Cfant » Mi 14.08.2013, 13:33

Bravo! Ein Sieg über Caesar - frohe Kunde! :) Leider ist das Bild arg klein, aber sieht wie ca. 4000 Mann Verluste pro Seite aus, oder? Naja, wesentlicher sind wohl die hits, die er beim Rückzug erlitten hat. Habe ich das richtig verstanden, dass Ihr nachsetzen werdet?

von General Dufour » Mi 14.08.2013, 10:47

Leider steht es mit der Loyalität der verschiedenen Provinzen nicht zum besten. Besonders in Griechenland versuchen die Schergen Cäsars Stimmung gegen den Senat zu machen. Für Ausbauten wie Strassen oder Festungen fehlen uns leider die Denari. Einzeig die Agenten versuchen wir nun vermehrt einzusetzen, sofern die Staatskasse es zulässt.
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April 47 v. Chr.
Feldlager der Senatsarmee, vor den Toren Toletums
Erschöpft nahm sich Pompejus seinen Helm vom Kopf und wischte sich den Schweiss aus dem Gesicht. Die Kämpfe hatten mittlerweile aufgehört und obwohl sich Pompejus mit seinem Pferd nicht mehr in unmittelbarer Nähe des Schlachtfelds befand, hörte er die zerzweifelten Schrei der Verletzten und Sterbenden. Plötzlich vernahm er das Geräusch von sich nähernden Reitern, in Erwartung des Schlimmsten zog er sein Schwert macht sich für einen letzten Kampf bereit. Zu seinem Erstaunen trugen die Reiter die Insignien der 5. Legion, welche von Titus Labenius geführt wurde, einem von Pompejus treuesten Gefolgsleuten. "Sie ziehen sich zurück, mein Kriegsherr." sagte einer der Reiter. "Cäsar zieht sich zurück!" meldete einer weiterer Berittener und versuchte damit die Wichtigkeit dieser Nachricht zu unterstreichen.
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"Lange lebe Gnaeus Pompejus Magnus, Geissel des Mithridates, Held von Toletum, Hurra!" ertönten die Rufe der Soldaten der Senatsarmee, als Pompejus mit den Resten seines Staabes in das verwüstet Feldlager zurückkehrte. Obwohl die Ausgangslage dieses ersten Zusammentreffens zwischen Cäsar und Pompejus nicht optimal waren, gelang es Pompejus doch, einen Sieg davonzutragen. Am Vorabend der Schlacht gelang es Pompejus, die Garnisonstruppen von Toletum im Schutze der Dunkelheit aus der Stadt zu führen und mit seiner Feldarmee zu vereinen. Der Feldherr vermutete, das genau diese Truppen in der Schlacht den Unterschied machten. Leider blieb nicht lange Zeit diesen ersten und so wichtigen Sieg zu feiern. Noch lagerte die Armee Cäsars in Reichweite. Die Truppen der Popularen waren besser ausgerüstet und versorgt und waren der Sentasarmee zahlenmässig überlegen. Cäsar war ein geschickter Taktiker und zog vermutlich seine Schlüsse aus dieser Niederlage. Sofort begann Pompejus mit den Vorbereitungen für einen weiteres Zusammentreffen der Kontrahenten.
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"Mein Herr, ich bringe Kunde aus den Provinzen." sagte der Bote, als er am Abend das Zelt von Pompejus betrat. "Hat uns eine Nachricht von Cato erreicht?" wollte der Feldherr wissen. "Von Senator Cato ist keine Meldung dabei." entgegnete der Melder und überreichte die Pergamente. Die erste Meldung, welche Pompejus las war von Lentulus, er berichtete über die Fortschritte in der Belagerung von Salona. Offenbar hielt sich in Salona ein Veteran der 5. Legion, welche zur Zeit in Spanien kämpfte, in der Stadt auf. Über eine geheime Nachricht bot der Lentulus an, die Verteidigungsanlage der Stadt zu sabotieren. Gute Nachrichten, dachte sich Pompejus. Lentulus berichtete zudem über seine Bemühungen in Asia Minor eine neue Legion auszuheben.
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Aus Sizilien erreichte Pompejus die Meldung, dass Marcellus mit seinen Legionen erfolgreich in Syrakus angelandet ist und sich mit den Truppen von Varus zusammengeschlossen hat. In den nächsten Wochen sei mit der Erstürmung der Mauern zu rechnen, versicherte ihm der General.
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Überraschenderweise fand Pompejus auch eine Nachricht der Hafenkommandatur von Dyrrhachium. Es wurde berichtet, dass in den letzten Wochen mehrere Verletzte an der Küsten von Epirus angespült wurden. Unter Ihnen befand sich auch ein gewisser Juba, leider sei der genannte nicht ansprechbar und muss sich erst von Strapazen erholen. Juba in Epirus? Dachte sich Pompejus, da muss etwas gravierendes passiert sein...
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von cestus » Di 30.07.2013, 19:45

Werter Dufour,

schöner AAR, ich lese immer wieder gerne mit.

Mich interessiert die Verwaltung der Republik. Nach nun mehr als zwei Jahren Bürgerkrieg gewinnen solche Sachen mehr an Gewicht. Werden Reformen in der Republik angeboten ? Werden Gold und Güter in bestimmten Regionen zur Fortsetzung des Krieges beschlagnahmt ? Werden Straßen und Städte ausgebaut ? Wie ist mit der Loyalität in den verschieden Regionen bestellt ? Alles Fragen um die sich Pompeius ebenfalls kümmern muss.

Möget Ihr bei der Verteidigung der Republik erfolgreich sein,auch wenn der weg steinig und schwer ist.

von Cfant » Di 30.07.2013, 15:34

:( Das sind keine guten Nachrichten. Juba kann man keinen Vorteil machen, er hat lange durchgehalten. Nun ist es doppelt und dreifach wichtig, Iulius mal so richtig zu vermöbeln :) Alles Gute dafür!

von General Dufour » Di 30.07.2013, 15:16

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März 47 v. Chr.
Feldlager der Senatsarmee, um Umland von Toletum
"Caesar ante portas!" drangen die Rufe durch das ganze Lager der Senatsarmee bei Toletum. Seit der Abreise des Cato überschlugen sich die Ereignisse. Pompeius und sein Stab waren gerade dabei, die letzten Vorbereitungen zur kommenden Schlacht zu treffen als ein erschöpfter Bote aus dem fernen Italien das Zelt betrat. "Die Italienarmee des Senats ist vom Verräter Markus Antonius in der nähe von Tarentum gänzlich aufgerieben und vernichtet worden, ihr Anführer, der numidische Vassallenkönig Juba soll auf dem Schlachtfeld gefallen sein." las Pompeius in der Nachricht. Ein schwerer Schlag für den weiteren Verlauf des Krieges. In einer Reihe von schweren Gefechten wurden die Numidischen Verbündeten des Sentas von Markus Antonius beinahe komplett vernichtet. Pompeius war sich sicher die Legionen unter Marcellus hätten in diesen Schlachten keinen Unterschied gemacht. Die Entscheidung die Flotte mit den Entsatztruppen nach Syrakus umzuleiten war seiner Meinung nach die einzig richtige. Leider sahen das nicht alle Senatoren so und Pompeius spürte, wie sein Rückhalt bei den politischen Entscheidungsträgern langsam sank. Seit er seinen besten Verbündeten in diesen Belangen nach Sizilien beordert hatte, merkte er erst, wie Mühsam die Debatten mit den Senatoren sein können. Von Cato hatte noch keine Nachricht erhalten und Pompeius hoffe, dass es sein alter Freund unbeschadet nach Sizilien schaffen würde.
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Auch auf dem Meer lief es für Pompeius nicht gut. Der Flottenverband unter Bibulus, welcher die Legionen des Marcellus sicher nach Syrakus bringen sollte, wurde auf offenem Meer angegriffen. Unter grossen Verlusten gelang es der Senatsflotte den Kampf abzubrechen und aufs Ionische Meer zu gelangen. Die Flotte muss im nächsten Monat unbedingt einen Hafen anlaufen und grosse Reparaturen vornehmen.
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Pompeius warf noch einen letzten Blick auf die Karte des Reiches, ehe er sein Zelt verliess. Im afrikanischen Hinterladen wurden die letzten Reserven in Richtung Utica beordert, wo sie so schnell wie möglich nach Sizilien verschifft werden sollten. Während bei der Belagerung von Syrakus noch keine wesentlichen Fortschritte erzielt wurden.
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"Nun gibt es also kein zurück mehr" dachte sich der alter Feldherr. "Cäsar hat offensichtlich die Belagerung von Corduba vorzeitig abgebrochen und ist zu mir nach Toletum marschiert." Pompeius und das ganze Lager der Senatsarmee war ab diesen Neuigkeiten in Aufruhr, nun gab es kein Aufschieben der zwangsläufigen Konfrontation der beiden ehemaligen Freunde mehr...

von General Dufour » Di 30.07.2013, 08:41

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Februar 47 v. Chr.
Feldlager der Senatsarmee, um Umland von Toletum
Später am Abend trafen sich Pompeius und Cato nochmals im Zelt des Feldherren. "Hör mir zu Cato," sprach Pompeius "Ich habe meine Pläne hier in Hispanien geändert." "Was hast du vor mein Freund?" wollte der alte Cato wissen. Pompeius begann darauf, ihn in seinen Plan einzuweihen. "Zusammen werden wir hier in Hispanien vermutlich untergehen, kämpf dich nach Saguntum an der Küste durch, dort wartet ein Schiff auf dich, welches dich nach Sizilien bringen wird. In Syrakus wirst du bereits von Varus Manus erwartet, zudem habe ich Bibulus angewiesen, nicht in Tarentum anzulanden sondern weiter nach Sizilien zu fahren. In Syrkus angekommen, wirst du also das Kommando über die Truppen von Varus und Marcellus übernehmen und den Verräter Markus Antonius seiner gerechten Strafe zuführen."
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"Was geschieht mit Juba, welcher in Tarentum auf Entsatz wartet?" fragte Cato. "Mein numidischer Freund wird sich auf dem Landweg nach Syrakus durchschlagen und sich dort mit deinen Truppen vereinen." erklärte Pompeius. "Und was wirst du in dieser Zeit tun?" wollte Cato wissen. "Ich werde hier eine Entscheidung suchen. Sobald unsere Vorräte aufgefrischt sind, marschieren wir Richtung Corduba." Cato war sich nicht sicher, was er vom Plan seines Freundes halten sollte. Pompeius mag wohl Recht damit haben, dass den Truppen in Sizilien ein geeigneter Anführer fehlte, aber ob er der Richtige dafür wäre? Die Zeit liess leider keine grossen Diskussionen zu und Cato beschloss, den Ausführungen von Pompeius folge zu leisten.
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Mit wenigen Vertrauten und einem einheimischen Führer verliess Cato am Abend das Lager der Senatsarmee. Sie marschierten die Nacht durch, damit sie unter allen Umständen ihr Schiff Saguntum erreichten. Am dritten Tag ihrer Reise trafen sie auf einen Tross Dorfbewohner. Der Keltische Führer erkundigte sich bei einem der Bauren nach Vorkommnissen in der Region. Breitwillig gaben sie den Reisenden Auskunft über eine Gruppe Römischer Reiter, welche in vielen umliegenden Dörfern Nahrmittel requrierten. Die Bauern hatten ihr Dorf daraufhin verlassen und wollten nun Zuflucht hinter den schützenden Mauern von Corduba suchen. "Corduba wird doch von Cäsar belagert?" dachte sich Cato und zog die Kapuze seines Umhangs noch tiefer ins Gesicht, um ja nicht erkannt zu werden. Der Führer kaufte den Bauern noch ein wenig Proviant ab und die Gruppe setzte ihre abenteuerliche Reise fort. "Sind das unsere Leute von denen die Baueren gesprochen haben?" wollte ein junger Begleiter wissen. "Ich will es hoffen" entgegnete Cato und warf einen letzten Blick in Richtung des Lagers der Senatsarmee...

von General Dufour » Do 25.07.2013, 08:41

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Februar 47 v. Chr.
Feldlager der Senatsarmee, um Umland von Toletum
Nach einem entbehrungsreichen Marsch erreichten die Soldaten der Republik endlich Toletum. Im Umland der Stadt wurde sofort damit begonnen, ein provisorisches Feldlager zu errichten. Während die Legionäre geschäftig ihrer Arbeit nachgingen, beratschlagte sich Pompeius mit dem Senat über das weitere vorgehen. Einige unter ihnen drängt auf eine rasche Entsetzung des nahen Cordubas "Wir dürfen keine weitere Stadt an der Usurpator verlieren!" warfen sie ein. Andere befürworteten einen kompletten Rückzug aus der Provinz "Seht es endlich ein, Hispania ist verloren, sammeln wir unsere Kräfte in Africa und schlagen wir an einem anderen Ort zu!". Pompeius hörte sich die Voten der Senatoren mit ruhiger Mine an und bat mit einer Geste um Ruhe "Freunde der Republik, ich bin mir der Tragweite der kommenden Ereignisse durchaus bewusst. Bis heute Abend werde ich mit den Hauptmännern eine Entscheidung treffen, mein Zelt steht euch solange offen." Mit diesen Worte verabschiedete er sich von den Senatoren. "Auf ein Wort alter Freund" sagte er noch und bat den alten Cato um eine Unterredung. "Wird uns Fortuna in diesen Tagen wohl beistehen?" mit ernster Mine zeigte Cato dem Feldherren die Berichte der Einheiten. Wie sich herausstellte, war der Marsch nach Toletum um einiges beschwerlicher als erwartet. Die Abnutzung und Versorgungslage der Armee erreichte einen kritischen Stand, es mangelte den Legionären an Vielem. "Pompeius, unsere Kassen sind leer, die Länder sind ausgepresst und wir sind kaum imstande unsere Verluste auszugleichen aber all dies zum Trotz, Cäsar muss für seinen Verrat bezahlen!" "Setzen wir diese Unterhaltung am Abend fort, ich will mir persönlich ein Bild der Lage machen" entgegnete Pompeius und nahm halb abwesend ein Bündel Papiere eines Boten entgegen.
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Aus der Hafenkommandantur Dyrrhachium erreichte Pompeius ein Bericht über ein kürzlich stattgefundenes Seegefecht. Obwohl die Schlacht ein Erfolg für die Optimaten war, ahnte Pompeius böses. Da die Flotte abgefangen wurde, würde sie wohl nicht rechtzeitig den Hafen von Tarentum erreichen um seinen bedrängten Freund Juba zu entlasten.
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Pompeius lag mit seiner Vermutung richtig. Während Bibulus auf See die Flotte der Popularen in ihre Schranken wies, wurde Jubas Stellung in Tarentum von Marcus Antonius angegriffen. Der Löwe aus Numidien wehrte sich tapfer, konnte aber gegen die Übermacht von Cäsars Schergen nicht viel ausrichten. "Wenige Tage muss mein Freund noch in Italien aushalten, bis endlich Entsatz eintrifft, mögen die Götter dich schützen..." dachte sich Pompeius und machte sich zu einer Inspektion seiner Truppen auf.
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Cato währenddessen sass im eiligst aufgestellten Feldherrenzelt über der Karte des Reiches und setzte die Order für die restlichen Verbände auf. Varus Manus war vor den Toren Syrakus angekommen und richtete sich zur Belagerung der Stadt ein. "Wenigsten an diesem Schauplatz läuft alles nach Plan." dachte sich Cato.
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Über der Provinz Dalmatien verschob Cato eine hölzerne Legionsfigur auf die Stadt Salona. Metellus war laut Berichten vor der Stadt angekommen und verhandelte scheinbar über die Übergabe der strategisch wichtigen Siedlung. Notfalls werden wir die Mauern stürmen, meine Legionäre haben bereits mit dem Bau von Belagerungsmaschinen begonnen, versicherte Metellus in seinem Schreiben.
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Später erreichte Pompeius sein Zelt und Cato merkte, wie sehr er sich schwer mit der Entscheidung tat, das belagerte Corduba zu entsetzen oder Kampf gegen Cäsar an einem anderen Ort fortzusetzen. "Las uns unsere Möglichkeiten in Ruhe durchgehen." sagte Cato als plötzlich ein Melder ins Zelt stürmte. "Sie haben eine Bresche in die Mauern von Corduba geschlagen, die Stadt wird fallen, wir sind verloren!" schrie der Soldat verwirrt. Pompeius liess den erschöpften Boten wegbringen und sprach zu seinen Offizieren "Lassen wir uns von solchen Meldungen nicht zu kurzentschlossenen Entscheidungen verleiten. In diesen Stunden gilt es einen klaren Kopf zu bewahren, die Garnison in Corduba wird dem Druck Cäsars noch ein paar Tage standhalten. Heute Abend werden wir eine Entscheidung treffen müssen!"
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von Cfant » Mi 24.07.2013, 18:11

Na, dann viel Glück für die bevorstehende Schlacht! :)

von General Dufour » Mi 24.07.2013, 09:00

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Januar 47 v. Chr.
Feldlager der Senatsarmee, vor den Toren Segovias
Gnaeus Pompeius Magnus war gerade dabei, die Berichte der Beamten abzunehmen. 2 Jahre dauerte der Römische Bruderkrieg nun schon, 2 Jahre Blutvergiessen zwischen ehemaligen Waffenbrüdern. Es war Zeit für eine Entscheidung...
Leider sah die Situation in den Gebieten, welche dem rechtmässigen Senat gegenüber loyal geblieben waren nicht gerade gut aus. Die Kriegjahre forderten einen hohen Tribut in der Bevölkerung und Unternehmungen der Senatsarmee waren bisher noch nicht mit grossen Erfolgen gesegnet.

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Ein Bote aus dem fernen Alexandria betrat das Zelt von Pompeius und händigte ihm ein Pergament des Präfekten von Ägypten aus. Scheinbar gewann die Römische Kultur zunehmend an Einfluss am Nil. Pompeius wollte sich nicht länger mit solchen Nebensächlichkeiten aufhalten und delegierte die weiteren Boten und Melder zu den verbliebenen Mitgliedern des Senats, während er sich zu Cato begab, welcher über eine Karten von Spanien gebeugt, am grossen Tisch in der Mitte des Zelts stand.

"Cato alter Freund!" sprach Pompeius "Sag mir, wie steht es um unsere Armee, was denken die Männer?" Cato blickte zum Feldherren des Senats und gab diesem detailliert Bericht über die grosse Armee, welche vor den Toren Segovias lagerte. Ganze 8 Legionen, darunter erfahrene Truppen sowie neu ausgehobene Verbände, unterstützt von zahlreichen Axiliartruppen und einheimischen Kriegern, standen bereit. Leider litt die Versorgung der Feldtruppen unter kleineren Nachschubproblemen, zulange hielt man sich schon in diesem Gebiet auf.

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Ein erschöpfter Reiter erreichte das Feldherrenzelt und erstattete Pompeius Bericht über die Belagerung Cordubas. Cäsar hatte sein Quartier über den Winter im Umland der Stadt bezogen. "Hier soll also die Entscheidung fallen!" dachte sich Pompeius. Eiligst wurden die Marschpläne Richtung Toletum vorbereitet, von dort aus sollte nochmals Rat über die das weitere Vorgehen gehalten werden. Entweder wird Cäsar während der Belagerung in Corduba gestellt, oder er sucht ebenfalls die Schlacht und wir empfangen ihn in Toletum.
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Pompeius verliess daraufhin sein Zelt und wollte sich persönlich einen Überblick über seine Armee machen. Nicht unweit von seinem Zelt wurden Soldaten der Popularen in einfach Holzpferchen gefangen gehalten. Pompeius gelang es, mit einer kurzen Ansprache an die Gefangenen, welche an ihre Ehre und die Wiedergutmachung ihrer Schande appellierte, viele zu einem Seitenwechsel zu bewegen. Wie man sich später erzählte, sollen aber die meisten in die neu aufgestellten Einheiten gepresst worden sein.
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Cato beschäftigte sich währenddessen mit der strategischen Planung im Rest des Reiches. Beunruhigende Meldungen erreichten das Lager in Segovia. Der Verräter Marcus Antonius soll in Italien angekommen sein und den Vormarsch den Bundestruppen unter Varus und Juba behindern. In Dyrrhachium wurden bereits die Legionen unter Marcellus auf die Flotte verladen und setzten Segel Richtung Tartentum. Cato hoffte, dass der Numidierkönig die Stellung in Tarentum lange genug halten könne, bis die Römische Verstärkung eintreffe..
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In Sizilien befanden sich die Senatstruppen weiterhin auf dem Vormarsch. Varus Manus hatte soeben mit der Belagerung von Panormus begonnen. Cato setzte ein Schreiben auf, in welchem er Order an den General gab, direkt auf die Hauptstadt der Provinz zu marschieren. Mit der Einnahme von Syrakus könnte das Blutvergiessen in Sizilien schnellstmöglich gestoppt werden.

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Während im Hintergrund bereits die Zelte des Lagers abgebaut wurden, trafen sich Pompeius und Cato bei den improvisierten Stallungen und machten sich bereit für die Verschiebung Richtung Toletum. "Die Entscheidungsschlacht gegen deinen alten Freund Cäsar naht?" fragte Cato. "In Toletum werden wir dieser Rebellion den Kopf abschneiden, Cäsar wird für seinen Verrat büssen!" entgegnete Pompeius. Unterwegs jubelten ihnen die Soldaten der Republik zu "Lange lebe Gnaeus Pompeius Magnus, Geissel des Mithridates, Schrecken der Pontier, Held von Kilikien!"

von General Dufour » Fr 19.07.2013, 15:49

Dezember 48 v. Chr.

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Der Weg nach Brundisium wurde von Marcus Antonius gesperrt. Glücklicherweise konnte eine Schlacht verhindert werden. Juba versucht einen weiteren Ausfall und will sich nach Tarentum durchschlagen und sich dort mit Marcellus und Metellus zusammenschliessen, deren Landung kurz bevorsteht. Gut zu wissen ist jedenfalls, dass sich Marcus Antonius noch in Kalabrien aufhält und unsere Truppen nicht an der Rückeroberung Siziliens stört.

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Cäsar persönlich hat eine weitere unserer Aufklärungseinheiten in Corduba aufgerieben. Leider hat unser Gegenspieler seine Reihen in Spanien noch nicht wie erwartet ausgedünnt.

Das zweite Spieljahr ist nun zu ende und wir versuchen eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

- Unsere Position hat sich gegenüber 49 v. Chr. ein wenig verbessert. Obwohl Cäsar alle wichtigen Städte in Spanien erobert hat sind wir auf diesem Schauplatz zuversichtlich. Wir werden hier voraussichtlich im Frühjahr in die Offensive gehen und versuchen, Cäsar eine vernichtende Niederlage zuzufügen.
- Die Rückeroberung von Sizilien schreitet wie erwartet gut voran. Sollten wir hier nicht gross gestört werden, werden wir wohl in Kürze die erste Provinz befreit haben.
- In Illyrien/Dalmatien ist der Krieg vorerst zum erliegen gekommen. Sowohl Marcus Antonius als auch unsere Truppen sind mittlerweile in Italien und werden dort in den nächsten Monaten eine Entscheidung suchen. Wir betreiben in dieser Region zur Zeit einzig mit einem Kavallerieverband Aufklärung um nicht plötzlich überrascht zu werden.
- In Italien hat sich die Lage zugespitzt, ohne Unterstützung wird Juba Marcus Antonius nicht lange Paroli bieten können. Im Januar sollten Marcellus und Metellus den Schauplatz erreicht haben und den Kampf aufnehmen. Als Reserve haben wir eine Armee der Numider in Africa belassen, da in Iol (ca heutiges Algir) ein Rivale von Juba bereit steht, welche wohl von Cäsar per Event aktiviert werden könnte.

So wie es aussieht, wird das Jahr 47 v. Chr. entscheidend für den weiteren Verlauf des Bürgerkriegs und die Zukunft Roms!

von General Dufour » Fr 19.07.2013, 13:40

November 48 v. Chr.

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Cäsar gelingt die Einnahme von Gades, der Hauptstadt von Spanien. Wir planen eine zügige Rückeroberung der Stadt, sobald unser Druck in Italien zunimmt.

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In Lissus beginnen wir mit dem Verlad der Armeen von Metellus und Marcellus, sie sollen so schnell wie möglich Juba in Italien gegen Marcus Antonius zu Hilfe kommen.

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In Sizilien habe wir unsere angelandeten Römischen und Griechischen Truppen vereint und stossen Richtung Syrakus vor.

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Brenzlig ist die Sache zur Zeit für Juba in Kalabrien. Wir beschliessen, uns nach Brundisium zu begeben und auf Unterstützung aus Griechenland zu warten (Juba und seine Soldaten haben einen Malus, wenn sie nicht in Afrika kämpfen). Solange wollen wir Marcus Antonius ausweichen und hoffen, dass dieser nicht nach Sizilien weiterzieht...

von General Dufour » Fr 19.07.2013, 10:56

Oktober 48 v. Chr.

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Die Eroberung von Lilybaeum gelingt im zweiten Anlauf.

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Im iberische Tarraco trifft eine unserer Aufklärungseinheiten auf eine Kavallerieeinheit der Popularen. Durch die Mithilfe der örtlichen Stadtmilizen verlieren wir das Gefecht und unser Verband wird aufgerieben.

von General Dufour » Fr 19.07.2013, 07:52

September 48 v. Chr.

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Pompeius und Cato ziehen sich in ihr Winterquartier in Salamantica zurück. Sobald wir feststellen, dass Cäsar Truppen aus Spanien abzieht, werden wir zuschlagen.

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In Illyrien wollen wir Marcus Antonius stellen und marschieren dazu Richtung Salona. Schön zu sehen ist auch, wie sich die Sklavenrevolte in Italien ausbreitet.

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Bereits im August sind unsere Vorauskommandos in Sizilien und Italien gelandet. Wie erwartet sind die Kräfte der Popularen auf diesem Schauplatz zur Zeit schwach. Bei Lilybaeum wurde mit der Belagerung der Stadt begonnen. In Kürze wird Juba in Rhegium anlanden und mit dem Marsch auf Rom beginnen.

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Im iberischen Salduie ist eine unserer Kavallerieabteilungen gestellt und aufgerieben worden.

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Marcus Antonius ist in Italien eingetroffen und war gerade dabei unser Vorausdetachement in Rhegium anzugreifen, als plötzlich Juba mit seiner Armee anlandet. Perfektes Timing in einer gefährlichen Situation, mit einem sehr blauen Auge konnten wir Marcus Antonius diesmal besiegen.

Wir sind doch sehr erschrocken, dass Marcus Antonius so schnell in Süditalien angekommen ist. Auf Nachfrage bei unserem Gegenspieler ist die Armee bei Salona über die Adria verschifft worden, clever...

von General Dufour » Do 18.07.2013, 16:06

Der gute Marc Anthony wird uns noch ein paar mal ärgern, aber was nützen die besten Stats wenn wir das Recht auf unserer Seite haben? ;)

August 48 v. Chr.

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Während Cäsar Corduba verlassen hat und wohl in Bälde mit der Belagerung von Gades beginnen wird, hat er ein kleineres Detachement zurückgelassen, welches die Belagerung von Corduba aufrecht erhalten soll. Diesen Fehler nutzen wir aus und Pompeius schlägt die Verräter unter Quintus Aquila vernichtend. Wie im nachhinein festgestellt wurde, handelte es sich dabei um die Marinelegion, welche einst die Balearen eroberte und schon länger ihr unwesen im spanischen Hinterland trieb.

von Cfant » Do 18.07.2013, 15:54

Insgesamt sieht es ja richtig gut aus. Zumindest alles andere als hoffnungslos. Es lebe die Republik! :) Allerdings ist Marcus Antonius - zumindest in diesem Spiel - ein ganz ausgezeichneter General. Metellus sollte schon eine solide Übermacht aufbieten. An Legionen mein ich, der Rest ist ja eher so Füllzeugs.

von General Dufour » Do 18.07.2013, 14:52

Danke für euren Beitrag... Wir verwenden hier im AAR trotzdem die Form aus der Kampagnenkarte. :cool:

Juli 48 v. Chr.

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Während Cäsar noch mit der Belagerung von Corduba beschäftigt ist, erzielen unsere Equites im Spanischen Hinterland erste Erfolge in Sachen Aufklärung und Störung der feindlichen Aktivitäten.

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Unsere Armee in Epirus ist mit den Einheiten aus Syrien verstärkt worden, es wird langsam Zeit, das wir Marcus Antonius wieder aus Illyrien vertreiben.

von 123 » Do 18.07.2013, 13:14

Weil er hier öfter genannt wurde und tatsächlich eine wichtige Rolle im Bürgerkrieg spielte: Der Ort schreibt sich zugegeben etwas kompliziert und heisst bzw. hieß richtig Dyrrhachium (das heutige Durrës) :o pa:

von General Dufour » Do 18.07.2013, 10:19

Juni 48 v. Chr.

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Die Waffen ruhen zur Zeit, Pompeius und Cäsar sind mit der Versorgung ihrer Truppen beschäftigt. Cato ist mit einem kleinen Aufgebot einheimischer Kräfte nach Salamantica aufgebrochen und koordiniert von dort aus unsere keltischen und germanischen Kavallerieverbände, welche die Nachschublinien von Cäsars Armee stören sollen.

von General Dufour » Do 18.07.2013, 07:39

Nur ungern haben wir den Frieden mit dem Partherreich geschlossen, unsere Fehler im ersten Kriegsjahr habe uns leider etwas in die Enge getrieben. Die Chancen, dass sich die Parther nicht an den Frieden halten sind ungleich kleiner als mit der Option "Ein Parthischer Handel", wir hoffen, dass dadurch Ruhe im Osten einkehrt und wir schnell eine Entscheidung herbeiführen können. Ein nächster Krisenherd zeichnet sich bereits ab, in Ägypten ist ein Bürgerkrieg ausgebrochen...

Mai 48 v. Chr.

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Die Parther sind auf unser Angebot eingegangen und haben Frieden geschlossen. Sofort beordern wir Metellus mit seinen Truppen auf dem Landweg nach Dyrrachum. An der Grenze zum Partherreich verbleiben im Norden unsere Armenischen Vassallen, im Kleinasischen Hinterland sind zudem weiter Verbände unserer Galatischen Verbündeten stationiert, welche vermutlich bei einem Parthischen Überfall eingreifen könnten.

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Publius Attius Varus verlässt Sardinen und setzt Segel Richtung Sizilien.

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Die Marine der Popularen ist aktiver und stärker als erwartet. Marcus Calpurnius wird südlich von Sardinen von einem Flottenverband Cäsars gestellt. Obwohl das Seegefecht als Unentschieden gewertet wird, müssen unsere Gegner grosse Verluste einstecken.

von Cfant » Mi 17.07.2013, 22:36

Tja, lieber Sol, da kämpft Ihr Euch durch Total War, um Provinzen für Rom anzuhäufen, und dann kommt Pompeius und verschenkt sie einfach ;) Sic transit gloria mundi....

@General Dofour: Ich drück Euch natürlich trotzdem fest beide Daumen! :)

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